Internet-web-browser.svg
Unesco-Welterbestätten in Europa
Artikelentwurf

Goslar

Aus Wikivoyage
Wechseln zu: Navigation, Suche
Glockenspiel mit Figurenumlauf am Marktplatz
Goslar
Bundesland Niedersachsen
Einwohner
50.782 (2015)
Höhe
255 m
Tourist-Info +49 5321 7806-0
http://www.goslar.de/tourismus/
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte von Niedersachsen
Reddot.svg
Goslar

Goslar ist eine Stadt an der Nordseite des Harzes in Niedersachsen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Bekannt geworden ist die Stadt vor allem durch die Kaiserpfalz und das Bergwerkmuseum auf dem Rammelsberg, die beide zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Sehenswert ist auch die Altstadt, die zusammen mit der Kaiserpfalz zum Welterbe zählt.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste Flughafen ist der Flughafen Hannover (IATA CodeHAJ). Von dort sind es rund 100 Kilometer nach Goslar, für die man mit dem Auto gut eine Stunde, mit der Bahn 1:45 Std. braucht. Weiterhin in Reichweite ist der Flughafen Leipzig Halle (170 km; gut 1½ Std. Autofahrt; 2:45 Std. mit der Bahn).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Bahnhof liegt im Norden der Innenstadt. Hier halten stündlich Regionalexpress-Züge aus Hannover (1:05 Std.), Hildesheim (40 Minuten), Braunschweig (50 Minuten), Halberstadt (50 Minuten), zweistündlich aus Halle (Saale) (gut zwei Stunden), stündlich Regionalbahnen aus Kreiensen (35 Minuten), zweistündlich aus Göttingen (1:10 Std.), sowie zweimal pro Stunde Züge aus Bad Harzburg (12 Minuten).

Vom Bahnhof aus können eigentlich alle Sehenswürdigkeiten Goslars zu Fuß erreicht werden (Marktplatz: 800 m; Kaiserpfalz 1,1 km). Zum Rammelsberg ist es allerdings etwas weit (2,6 km). Zudem befindet sich direkt vor dem Bahnhof der Zentrale Omnibus-Bahnhof (ZOB).

Weitere Bahnhöfe sind in den Stadtteilen Oker (RE Braunschweig–Goslar und RB Göttingen–Kreiensen–Bad Harzburg) und Vienenburg (RE Braunschweig–Goslar und Halle–Halberstadt–Goslar).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der zentrale Omnibusbahnhof befindet sich direkt am Bahnhof in Goslar, von hier aus gibt es Stadtverbindungen und auch Verbindungen in den Harz.

Auf der Straße[Bearbeiten]

  • Aus Norden / Süden : A7 bis Symbol: AS 66, Rhüden, dann ostwärts auf der B82 ca: 23 km
  • Aus Westen : über A2 oder A44 zur A7, dann wie oben

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Drei Radfernwege führen durch Goslar:

Zu Fuß[Bearbeiten]

Der Europäische Fernwanderweg E6 verläuft durch Goslar.

Mobilität[Bearbeiten]

Ein großer Teil der Innenstadt ist als Fußgängerzone ausgebaut. Mit dem Auto kommt man hier nur sehr schwer durch. Hat man einen Parkplatz gefunden, dann sollte man diesen auch nutzen, denn so viele gibt es davon nicht. An der Kaiserpfalz finden sich aber ausreichend Parkplätze, von hier aus kann man auch die Innenstadt gut erreichen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Altstadt von Goslar ist Teil des Weltkulturerbe.

Kirchen[Bearbeiten]

Domvorhalle des ehemaligen Goslaer Doms

Goslarer Innenstadt[Bearbeiten]

  • Domvorhalle der ehemaligen Stiftskirche St. Simon und Judas, die Grundrisse der Kirche sind auf dem Großparkplatz zu erkennen.
  • Frankenberger Kirche, ev. Klosterkirche St. Peter und Paul
  • kath. St.-Jakobi-Kirche − romanische Kirche (1073)
  • Klauskapelle
  • ev. Marktkirche St. Cosmas und Damian
  • ev. Neuwerkkirche St. Mariae in horto, (stilrein romanisch)
  • ev. Stephanikirche (Barockkirche)
St. Cosmas und Damian

Klostergut Riechenberg[Bearbeiten]

  • Krypta Riechenberg

Gut Grauhof[Bearbeiten]

  • Klosterkirche St. Georg

Jerstedt[Bearbeiten]

Kaiserpfalz Goslar
  • St. Lukas

Kaiserpfalz[Bearbeiten]

Die romanische Kaiserpfalz wurde zwischen 1040 und 1050 errichtet. Sie besteht aus dem Kaiserhaus, dem ehemaligen Kollegiatstift „St. Simon und Judas“, der Pfalzkapelle „St. Ulrich“ und der Liebfrauenkirche. Über 200 Jahre lang wurde hier auf zahlreichen Reichsversammlungen und Hoftagen deutsche Geschichte geschrieben.

  • Das Kaiserhaus war mit 54 Metern Länge und 18 Metern Tiefe der größte Profanbau seiner Zeit. Der zweigeschossige Saalbau besteht aus zwei übereinander liegenden Sälen von 47 Metern Länge und 15 Metern Tiefe. Der obere Saal war dem Kaiser und seinem unmittelbaren Gefolge vorbehalten, der untere den Hofleuten niederen Ranges. Der kaiserliche Thron stand im sieben Meter hohen Obergeschoss mittig an der geschlossenen rückwärtigen Westwand, sodass der Blick auf den Pfalzbezirk und den gegenüberliegenden Dom gerichtet war.
  • Die Pfalzkapelle St. Ulrich ist eine Doppelkapelle. In der Unterkapelle ruht unter einer Grabplatte das Herz des kaiserlichen Bauherrn Heinrich III. Die Oberkapelle war ursprünglich der kaiserlichen Familie vorbehalten.
Geöffnet: April bis Oktober von 10.00 - 17.00 Uhr, November bis März von 10.00 - 16.00 Uhr.
Eintritt: 7,00 €, Kinder/Jugendliche: 4,50 €
  • Die Liebfrauenkirche (eigentlich Pfalzkapelle „Sanctae Mariae virginis“) bestand aus einem zentralen quadratischen Bau von knapp 10 Metern Seitenlänge und war zweigeschossig. Das Erdgeschoss war für das „einfache Personal“ bestimmt. Das Obergeschoss diente der kaiserlichen Familie und hatte eine direkte Verbindung zum Kaiserhaus.
  • Von der ehemaligen Stiftskirche St. Simon und Judas steht heute nur noch die Eingangshalle, die Domvorhalle. Wegen Baufälligkeit wurde sie 1820 abgerissen.

Zwinger[Bearbeiten]

Der Dicke Zwinger wurde im Jahr 1517 aus Sandstein erbaut und zählte zu den mächtigsten Festungsbauten seiner Zeit. Er ist 20 m hoch, und die Mauerstärke beträgt mehr als 6 m. In seinen Mauern ist das Museum im Zwinger zu finden, in dem man Waffen und Foltergeräte aus dem Mittelalter bestaunen kann. In Zwinger kann man auch Zimmer mieten, und es gibt ein Restaurant.

Bauwerke[Bearbeiten]

Rathaus mit dem Huldigungssaal
ehemaliges Gildehaus Kaiserworth
  • Marktplatz:
    • Gotisches Rathaus, darin der Huldigungssaal am Marktplatz
    • Kaiserworth − ehemaliges Gildehaus aus dem Jahre 1494, eindrucksvoller Bau mit Arkaden für Verkaufsstände und Konsolfiguren, unter anderem die Abundantia (Göttin des Überflusses) − heute Hotel und Restaurant · am Marktplatz
    • Kaiserringhaus mit dem Zwerchgiebel, ehemaliges Kämmereigebäude. Das Glocken- und Figurenspiel zeigt die mühsame Arbeit der Bergleute im Rammelsberg. Es spielt jeweils um 9.00, 12.00, 15.00 und 18.00 Uhr · an der Ostseite des Marktplatzes
  • Großes Heiliges Kreuz − Hospiz aus dem Mittelalter − „Hoher Weg“
  • Kleines Heiliges Kreuz
  • Breites Tor − im Osten, Ende der „Breite Straße“
  • Bäckergildehaus − Der auf Holzstreben vorgebaute Erker ziert das Fachwerk des Obergeschosses, das erst 1557 auf das massive Untergeschoss aufgestockt wurde.
  • Brusttuch − Patrizierhäuser von 1521
  • Hirsch-Apotheke − 1780 als Kräuter- und Drogenhandlung am Schuhhof gegründet. Sie zählt wegen ihres vollständig erhaltenen Biedermeier-Interieurs zu den schönsten Apotheken Deutschlands.
  • Zwinger − Ein 20 m hoher runder Befestigungsturm auf dem Thomaswall mit einem Durchmesser von 26 m und einer Mauerstärke bis zu 6,5 m.

Zu sehen gibt es viele alte Fachwerkhäuser

  • besonders schön gelegen sind die alten Häuser „An der Abzucht“ (Bachlauf).
  • Siemenshaus (Stammhaus der Industriellenfamilie Siemens aus dem Jahre 1693) an der Ecke Berg- und Schreiberstraße.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Jäger-Erinnerungsstätte im Großen Heiligen Kreuz

Museen[Bearbeiten]

1 Goslarer Museum, Königsstraße 1 (am Museumsufer). Tel.: (0)5321-43394. - Sammlung zur Geschichte der Stadt. In der Ausstellung findet sich ein romanischer Krodoaltar. Geöffnet: Apr-Okt: 10:00-17:00, Nov-März: 10:00-16:00 Uhr, Mo geschlossen. Preis: Eintritt: 4,- €, Kinder/Jugendl.: 2,- €. Familien: 9,- €, mit Zinnfiguren-Museum: 6,- / 3,50 / 12,50 €.

2 Zinnfiguren-Museum, Klapperhagen 1 (in der Lohmühle). Tel.: +49 (0)5321-25889, Fax: +49 5321-339788. Geöffnet: Apr-Okt: 10:00-17:00, Nov-Mär: 10:00-16:00 Uhr, Mo geschlossen. Preis: Eintritt: € 4,00/2,00/9,00 Erw./Kinder/Familien.

3 Museum und Besucherbergwerk Rammelsberg, Bergtal 19, 38640 Goslar. Tel.: +49 5321-7500, Fax: +49 5321-750130, E-Mail: . - bei Goslar. Das riesige Schaubergwerk ist Teil des Weltkulturerbes der UNESCO, es besteht u.a. aus den Übertageanlagen, den Museum in der ehemaligen Erzaufbereitungsanlage, im ehemaligen Magazingebäude, in der Kraftzentrale. Im Rahmen von Führungen kann man u.a. den sogenannten Roeder-Stollen besichtigen und mit der Grubenbahn gut 500 m tief in den Berg einfahren. Geöffnet: täglich außer 24.12 und 31.12 von 9-16 Uhr; letzte Führung um 16:30 Uhr. Preis: Eintritt (je nach Anzahl der Führungen: 7-20 €; Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: 4-13 € Familienkarte: 15-40 €.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Marktplatz mit Marktbrunnen
  • Schuhhof − der älteste Platz in Goslar, umrahmt von stattlichen Fachwerkhäusern und der Arkade des Schuhmacher-Gildehauses − unweit des Marktplatzes.

Parks[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Zeche

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

1 Campingplatz Sennhütte. Direkt an B 241 Richtung Clausthal ca. 2 km außerhalb Typ ist Gruppenbezeichnung

2 Jugendherberge Goslar, Rammelsberger Straße 25, 38644 Goslar. Tel.: +49 53 21 22 240, Fax: +49 53 21 41 376, E-Mail: . Super Hostel nur Minuten von der Altstadt entfern und trotzdem mitten in der Natur. Typ ist Gruppenbezeichnung

Gehoben[Bearbeiten]

3 Der Achtermann, Rosentorstr. 20. Tel.: +49 5321 70 000, E-Mail: . Hotel und Tagungszentrum mit 264 Betten ab 79 €, Nähe Bahnhof Typ ist Gruppenbezeichnung

4 Niedersächsicher Hof, Klubgartenstraße 1 - 2. Tel.: +49 53 21 31 60, E-Mail: . Nähe Bahnhof Typ ist Gruppenbezeichnung

5 Hotel Kaiserworth****, Markt 3. Tel.: +49 53 21 70 90, E-Mail: . - direkt gegenüber vom Rathaus Typ ist Gruppenbezeichnung

Lernen[Bearbeiten]

St. Jakobushaus

In Goslar bieten zwei Heimvolkshochschulen Mehrtagesseminare und Bildungsurlaub an:

1 Bildungshaus Zeppelin, Zeppelinstraße 7, 38640 Goslar. Tel.: +49 53 21 34 110, Fax: +49 53 21 34 11 50, E-Mail: . Typ ist Gruppenbezeichnung

2 Katholische Akademie St. Jakobushaus, Reußstraße 4, 38640 Goslar. Tel.: +49 53 21 3 42 60, Fax: +49 53 21 3 42 626, E-Mail: . Typ ist Gruppenbezeichnung

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • In den Ortsteil Hahnenklee zur Stabkirche und auf den Bocksberg (ca. 10 km südwestlich der Kernstadt, 315 Höhenmeter höher; 30 Minuten mit Buslinie 830, fährt ungefähr stündlich).
  • Bad Harzburg (10 km westlich; 12 Minuten mit dem Zug, zweimal pro Stunde)
  • Schulenberg im Oberharz an der Okertalsperre (15 km südlich; 30–45 Minuten mit dem Bus, Umsteigen in Oker oder Zellerfeld)
  • Clausthal-Zellerfeld, Berg- und Technische Universitätsstadt (20 km südlich, 300 Höhenmeter höher; 30–45 Minuten mit Buslinie 830)
  • Altenau, Kräuter- und Gewürzstadt (20 km südlich)
  • Torfhaus, Wintersport- und Wanderzentrum im Oberharz (25 km südöstlich; 550 Höhenmeter höher; 40–45 Minuten mit Bahn und Bus, Umsteigen in Bad Harzburg)
  • Bad Gandersheim (38 km westlich; 30 Minuten mit dem Zug)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Artikelentwurf Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.