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Wernigerode

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Blick vom Schloss auf die Stadtmitte von Wernigerode
Wernigerode
BundeslandSachsen-Anhalt
Einwohner
33.108 (2015)
Höhe
240 m
Tourist-Info+49 3943 5 53 78 35
www.wernigerode-tourismus.de/
Lage
Lagekarte von Sachsen-Anhalt
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Wernigerode

Wernigerode ist eine viel besuchte Fachwerkstadt am Nordrand des Harzes, die sich als „Schlüssel zum Harz“ versteht. Sie liegt an den Ferienstraßen Deutsche Fachwerkstraße und Straße der Romanik. Seit Hermann Löns trägt Wernigerode den Beinamen „Die bunte Stadt am Harz“.

Die Stadt bietet sich auch als Ausgangspunkt für verschiedene Reisen in den Harz einschließlich des Brockens an.

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Fachwerk-Rathaus am Marktplatz
Fachwerkhäuser in Wernigerode

Lage[Bearbeiten]

Wernigerode liegt etwa 12 km ostnordöstlich des Brockens an der Nordostflanke des Harzes. Durch Wernigerode fließt die Holtemme, in die unweit des Westerntores der Zillierbach mündet.

Vor 1994 gehörten zu Wernigerode bereits die Ortsteile 1 Hasserode, 2 Nöschenrode und 3 Drei Annen Hohne. 1994 wurden zudem die Ortschaften 4 Benzingerode, 5 Minsleben, 6 Reddeber, 7 Schierke und 8 Silstedt eingemeindet.

Geschichte[Bearbeiten]

Wie der Name der Stadt ausweist, ist Wernigerode als Rodungssiedlung entstanden. Wernigerode wird erstmals 1121 als Sitz der mittelalterlichen Grafschaft Wernigerode mit dem Grafen Adalbert zu Haimar (bei Hildesheim) erwähnt. Den Sitz hatte Wernigerode bis zum Tode des Grafen Heinrich von Wernigerode 1429 inne, mit dem die männliche Linie des Geschlechts ausstarb. Um 1200 erhielt Wernigerode das Münzrecht, am 17. April 1229 das Stadtrecht. Seit 1267 ist die Stadt Mitglied der Hanse. Der alte Stadtkern lag im Bereich des Klint südwestlich des Rathauses. Um 1270 bildete sich am Nordrand der Altstadt durch Zuzug die Neustadt. Im 14. und 15. Jahrhundert erreichte Wernigerode seine Blüte durch den Handel mit Tuchen, Bier und Brandy. Pestepidemien im 16. Jahrhundert und die Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg leiteten den Niedergang der Stadt ein.

Von 1645 bis 1807 war Wernigerode der Sitz der Grafschaft Stolberg-Wernigerode. Am Ende des 18. Jahrhunderts gab es einen erneuten wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt, den sie dem Gerben von Leder und der Herstellung von Stoff und Leinen verdankte. Seit 1815 gehörte Wernigerode zur preußischen Provinz Sachsen.

Während der industriellen Revolution Mitte des 19. Jahrhunderts siedelten sich hier Maschinen-, Werkzeugbau-, Holz- und Nahrungsmittelunternehmen an. 1872 bzw. 1884 erhielt Wernigerode Anschlüsse an das Eisenbahnnetz nach Halberstadt bzw. Ilsenburg, und die bekannteste Brauerei des Harzes, die Hasseröder Brauerei, wurde gegründet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstand mit dem Tourismus ein weiteres wirtschaftliches Standbein. Die Harzquer- und Brockenbahn wurde 1896–1899 angelegt.

In einem recht unterhaltsamen Zeitungsbericht berichtete der Natur- und Heimatdichter Hermann Löns (1866–1914) 1909 über die Stadt,[1] in der er sich zwei Jahre zuvor aufgehalten hatte:

„Alle Städte den Harz hinauf, den Harz hinab haben ihre Schätze und Kostbarkeiten; keine aber ist so reich und so bunt wie Wernigerode.
Alles ist da, was das Herz begehrt: lustiges Leben und träumerische Stille, städtische Eleganz und dörfliche Einfachheit, flutender Fremdenverkehr und feststehende Eigenart, neue Bauart und alte Architektur; sie ist die Stadt der bunten Gegensätze, die zu einer stimmungsvollen Einheitlichkeit verschmolzen sind.“

Die Charakterisierung als „bunte Stadt“ wird seit 1911 vom den Wernigeröder Fremdenverkehrsämtern für die Werbung benutzt.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs ergab sich die Stadt kampflos den US-amerikanischen Truppen und blieb so weitgehend von Kriegszerstörungen verschont. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Wernigerode zum Bundesland Sachsen-Anhalt. Heutzutage leben etwa 35.000 Einwohner in der Stadt.

Anreise[Bearbeiten]

Bahnhof Wernigerode

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächstgelegenen internationalen Flughäfen sind Hannover (HAJ) und Leipzig-Halle (LEJ). Von dort erreicht man mit der Bahn, je nach Verbindung, in zwei bis zweieinhalb Stunden Wernigerode. Vom Flughafen Hannover ist ein Umstieg in Hannover Hbf und Goslar, vom Flughafen Leipzig/Halle ein Umstieg in Halle Hbf erforderlich. Größere internationale Flughäfen wie Berlin oder Frankfurt sind deutlich weiter entfernt, und man benötigt mit dem Zug das Doppelte der vorgenannten Reisezeit.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der 1 Bahnhof Wernigerode liegt an der Bahnstrecke von Halle (Saale)HalberstadtGoslarHannover. Es verkehren Züge des HEX HarzElbeExpress von Halle über Halberstadt nach Goslar sowohl als Regionalbahn wie auch als Regionalexpress. In Halle, Magdeburg (Umstieg in Halberstadt) oder Hannover (Umstieg in Goslar) besteht Anschluss zum Fernverkehr der DB.

Wer aus anderen Harzregionen anreist, kann auch mit den Zügen der Harzer Schmalspurbahnen anreisen. Oft dampfbetriebene Züge in Meterspur sind sie ein Erlebnis für sich. Der Bahnhof liegt etwa 1 km nördlich des Stadtzentrums. Die Harzer Schmalspurbahn hat noch einen 2 Haltepunkt Westerntor am westlichen Rand der Altstadt. Von hier aus erreicht man die Altstadt schneller als vom Bahnhof Wernigerode. Die Harzquerbahn verbindet Wernigerode mit Nordhausen. Am Bahnhof 3 Drei Annen Hohne Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung, etwa 14 Kilometer südlich von Wernigerode, beginnt die Brockenbahn, die nach 19 Kilometer den 4 Bahnhof Brocken Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung erreicht.

Hinweis: Mit der HarzTourCard kann man innerhalb von drei Tagen mit Bus, Bahn und auf dem gesamten Netz der Schmalspurbahn (außer Schierke-Brocken) fahren. Sie kostet 18 € für eine Einzelperson und 34,50 € für eine Familie mit drei Kindern bis zu 14 Jahren. Sie kann an den Bahnhöfen, am Busbahnhof und in der Tourist-Information Wernigerode erworben werden.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Flixbus fährt Wernigerode von Berlin (über Magdeburg), Düsseldorf (über Kassel, Göttingen), Hamburg (über Hannover), München (über Leipzig und Halle) an. Der Fernbushalt ist am 5 Busbahnhof am Bahnhofsvorplatz.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Wernigerode ist über die Bundesstraßen B 6, der Autobahn-ähnlichen B 6n und der B 244 erreichbar. Die B 6 zweigt von der A 7 bei Goslar und der A 395 von Braunschweig nach Vienenburg, einem Stadtteil von Goslar, ab.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Sowohl der Europa-Radweg R1 (D3) als auch der Harz-Rundweg führen durch Wernigerode. GPS-Tracks für beide Routen findet man im Radreise-Wiki.

Mobilität[Bearbeiten]

Ortsplan von Wernigerode

Die sehenswerten Bereiche der Altstadt sind entweder Fußgängerzone oder verkehrsberuhigt. Parkplätze sind schwer zu finden. Daher sollte man den PKW auf einem der großen Parkplätze am Stadtrand wie den gebührenpflichtigen 6 Zentralen Parkplatz „Johann-Sebastian-Bach Straße“, Ecke „Schöne Ecke“, an der B 244 mitten in der Stadt abstellen und von dort laufen. Mehr als 10 Minuten wird man nicht brauchen.

Auch zum 100 Höhenmeter über der Stadt thronenden Schloss ist der PKW keine Hilfe, da es weder eine allgemein nutzbare Zufahrt noch Parkplätze gibt. Als Alternative zum Laufen bieten sich kleine Touristenzüge an.

Tagsüber fahren vier Stadtbuslinien, ab 19 Uhr noch eine Nachtbuslinie der Harzer Verkehrsbetriebe, Citybus Wernigerode. Daneben decken Überlandbusse in die umliegenden Ortschaften auch die Ausfallstraßen ab. Zentraler Bushaltestellen ist der Busbahnhof am Bahnhofsvorplatz. Für Stadtbusse gibt es einen weiteren Knoten im Stadtzentrum.

Keine der Buslinien fährt in das Stadtzentrum. Die Linien umrunden die Altstadt im Norden über die Ringstraße (Linien 1 und 2) und im Süden über die Johann-Sebastian-Bach-Straße/B 244 (Linie 2, Fernbuslinien). Eine geeignete Haltestelle im Norden ist 7 Rendevous: über die nach Süden verlaufende Gustav-Petrie-Straße erreicht man den Marktplatz.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wernigerode besitzt eine gut erhaltene Altstadt mit einer Fülle von Fachwerkhäusern. Wer nur wenig Zeit hat sollte zumindest dem Fachwerkrathaus am Marktplatz einen Besuch abstatten.

Schloss[Bearbeiten]

  • Top-Sehenswürdigkeit 1 Schloss Wernigerode, Am Schloss 1, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 55 30 30, Fax: +49 (0)3943 55 30 55, E-Mail: . Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Weithin sichtbar ist die Höhenburg der Grafen und späteren Fürsten von Wernigerode und Stolberg-Wernigerode. Deren Anfänge liegen im Dunkeln: bisher wurden noch keine Bauteile gefunden, die in die Zeit vor dem 14. Jahrhundert datieren. Bis ins 17. Jahrhundert dauerte der fortwährende Um und Ausbau an. Ihre heutige Gestalt hat die Burg 1861–1885 im Stil des Historismus erhalten: die Burg wurde im Wesentlichen unter Einbezug älterer Bauteile neugebaut. Die innere Ringmauer aus dem 14. Jahrhundert umschließt die untere Terrasse, den Hausmannsturm und die Bebauung um den Innenhof. Schlosshof und Nebengebäude sind frei zugänglich. Die historischen Räume im Schloss sind als Schlossmuseum zu besichtigen. Es gibt auch ein Café im Innenhof und eine herrliche Aussicht von der Terrasse. Der Aufstieg zum Schloss kann z. B. über das Christiental oder den Agnesberg, der eine reizvolle Aussicht auf die Stadt bietet, erfolgen.
  • Schlossmuseum, Am Schloss 1, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 55 30 40. Das im Schloss Wernigerode untergebrachte Museum zeigt die ursprünglichen Prunkräume und weitere Räume mit ihrer einstigen Ausstattung wie Gemälde, Büchern und Möbel. Es gibt auch wechselnde Ausstellungen. Zu den 50 Räumen, die besichtigt werden können, gehören die Schlosskirche St. Pantleon und St. Anna, das Billardzimmer, die sog. Historische Halle, der Rauchsalon, die Neue Bibliothek, die Alte Bibliothek, die Gemächer des Fürstenehepaares, der Festsaal, die Henrichskammern, das Porzellankabinett und die Königszimmer. Das gräfliche Bad wurde seit Anfang 2018 restauriert und soll später auch für Besucher zugänglich sein. Audioguides und Führungen in englischer und russischer Sprache sind möglich. Geöffnet: Mai-Okt: täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr, letzter Einlass 17:30 Uhr; Nov-Apr: Di-Fr 10:00-17:00 Uhr. Preis: Erwachsene 6 €; Kinder 6-14: € 3,00; unter 6 Jahren frei; Familienkarte 15,00 €; Aufpreis Führung 2,00 € (deutsch), 3,00 € (englisch, russisch).
  • 2 Orangerie, Lindenallee 21, 38855 Wernigerode. Das für Zitruspflanzen gedachte Gebäude wurde 1728–1731 vom Grafen Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode im Bereich des einstigen Lustgartens angelegt. 1826 wurde sie zur Bibliothek umgebaut. Heute ist sie Teil des Landesarchivs Sachsen-Anhalt.
  • 3 Fürstlicher Marstall, Am Lustgarten 40, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 553 78 35, Fax: +49 (0)3943 553 78 99. Der einstige fürstliche Pferdestall wird heute für Veranstaltungen benutzt. Der Saal bietet etwa 400 Personen Platz.

Kirchen[Bearbeiten]

Magdalenenteppich in der Kirche St. Sylvestri
  • 4 Sylvestrikirche, Oberpfarrkirchhof 12, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 90 57 49. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Die einst dem heiligen Georg geweihte und erstmals 1230 erwähnte Kapelle in Form einer dreischiffigen, kreuzförmigen romanischen Basilika gilt als die älteste der Stadt. An der Stelle der heutigen Kirche sollen der Legende nach Benediktiner des Klosters Corvey unter ihrem Abt Warin I. eine Kapelle errichtet haben, deren Fundamentreste sich noch unter dem Gemeindehaus befinden. 1265 wurde sie zur Kirche des Chorherrenstifts umgewandelt, dabei im frühgotischen Stil mit verlängerten Chor umgeformt und nach Papst Silvester I. umbenannt. Weitere Umbauten erfolgten bis 1500. Die Basilika mit Querschiff besteht aus Bruch- und Hausteinmauerwerk und besitzt Strebepfeiler und Gewände aus Sandsteinblöcken und eine flache Holzdecke. Im 18. Jahrhundert wurden die beiden Kirchtürme abgerissen. 1881 erhielt die Kirche im Rahmen eines erneuten Umbaus wieder einen neuen Turm. Zu den Sehenswürdigkeiten der Kirche zählen die Kanzel mit den Bildnissen von Johannes, Petrus, Paulus und Jakobus aus dem Jahr 1883 und ein aus der 2. Hälfte 15. Jahrhunderts stammender Altar, der zuvor in der Liebfrauen- und Nikolaikirche aufgestellt war. Im Zentrum des Altars steht die Geburt Christi. Die seitlichen Darstellungen aus stammen aus dem Leben Mariens: die Verlobung Marias, die Verkündigung, die Beschneidung Jesu und die Anbetung der Heiligen Drei Könige. Der geschlossene Altar zeigt vier Heilige, darunter Maria Magdalena und Maria mit ihrem Kind. Das Kruzifix stammt aus einer ehemaligen Triumpfkreuzgruppe vom Anfang 15. Jhd. Der Schitzaltar in der Sakristei (1500) stand einst in der St. Georgskapelle. Der Taufstein wurde Anfang des 16. Jhd. gefertigt, und 1790 wurde von Christoph Jesse auf der Westempore errichtet. Grabdenkmäler aus dem 14.–17. Jhd. befinden sich an verschiedenen Stellen der Kirche, u. a. für Dietrich Gadenstedt († 1429) und Familie im nördlichen Querschiff und den Ritter Asche von Kram (Westseite Südschiff, † 1567). In der Fürstenloge, einer Gruft unter dem Chor, befinden sich vier Grabsteine der Wernigeröder Grafen, u. a. Konrad III. (1297–1339), Konrad V. (1358–1407) und der letzte Graf Heinrich IV. (1375–1429). Kunsthistorisch bedeutsam ist der um 1250 geschaffene Magdalenenteppich, das Maria-Magdalena-Antependium.
Sylvestrikirche
Liebfrauenkirche
Johanniskirche
Kreuzkirche
  • 5 Liebfrauenkirche, Liebfrauenkirchhof, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 90 57 49, E-Mail: . Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Die ev. Pfarrkirche wurde erstmals 1230 als „ecclesia vel capella“ erwähnt und diente seit 1265 als Hauptpfarrkirche der Stadt. Beim Stadtbrand von 1751 wurde sie vollständig zerstört. Zwischen 1756 und 1762 erfolgte der Wiederaufbau im Barockstil nach Plänen des gräflichen Baumeisters Johann Friedrich Heintzmann (1716–1764) im Auftrag der Grafen von Stolberg-Wernigerode. Die Anbauten im Norden und Süden der einschiffigen Kirche deuten eine Kreuzform an. Der aus dem Jahr 1891 stammende Kirchturm im Westen der Kirche kann bestiegen werden. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört der Kanzelaltar vom gräflichen Hoftischler Johann Michael Möser aus dem Jahr 1759. Seine Schnitzereien stammen vom Halberstädter Bildhauer Josef F. Bartoli (1762) und die Darstellung der Kreuzigung Christi von Christian Bernhard Rode (1760). Sehenswert sind weiterhin die gegenüber liegende Fürsten- oder Herrschaftsloge, der Taufstein aus dem 1. Viertel des 16. Jhd., die aus den 1920er-Jahren stammenden Bleiglasfenster und die 1883 geschaffene Sauer-Orgel, die in den barocken Prospekt der Vorgängerorgel, ebenfalls von Bartoli 1762 angelegt, eingebaut wurde. Im Januar 2018 wurde die Kirche an die Kulturstiftung Wernigerode verkauft, die die Kirche zu einem Konzertsaal mit 550 Plätzen umbauen möchte. Die Finanzierung ist jedoch nicht gesichert. Geöffnet: Ostern-Okt: Di-Do 14–16 Uhr, Fr, Sa 10:30–12 Uhr; Turmbesteigung: Mai-Okt: Sa 10–16 Uhr, So 13–16 Uhr.
  • 6 St. Johanniskirche (St. Johannes), Pfarrstraße 24, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 90 62 66. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Die in der Neustadt gelegene, 1279 geweihte Kirche ist die in ihrer Gesamtsubstanz älteste erhaltene Kirche der Stadt. Die ältesten Teile der evangelischen Pfarrkirche - der Westturm und das Querschiff - wurden um 1279 im romanischen Stil erbaut. 1497 wurde die einstige Haupthalle zu einem dreischiffigen Langhaus ausgebaut und der Chor umgestaltet. Der gotische vierflügelige Marien-Schnitzaltar, um 1415–1425 hergestellt, zeigt Maria mit ihrem Kind, umgeben von Engeln. Die Szenen aus Leben Mariens bzw. Jesu sind die Verkündigung, die Geburt Christi, die Anbetung der Heiligen Drei Könige und die Darbringung im Tempel. Auf den Flügelinnenseiten befinden sich oben Szenen aus der Passion und unten die Hinrichtung Johannes’ des Täufers sowie das Bekenntnis und die Enthauptung der hl. Katharina von Alexandrien. Zu weiteren Sehenswürdigkeiten gehören das Kruzifix von 1500, Pastorengrabsteine im Chor, die hölzerne Kanzel um 1610–1615 u. a. mit vier Evangelisten und Christus als Erlöser, eine Skulptur von Johannes dem Täufer aus der Zeit um 1500 und die Ladegastorgel von 1885 besichtigt werden. Auf dem achteckigen Taufbecken von 1569 wurde auch ein Porträt des Reformators Martin Luther angebracht. Geöffnet: Mai-Okt: Di-Sa 10–12 Uhr, 15–17 Uhr, So 11–12:30 Uhr.
  • 7 Kreuzkirche, Lindenbergstr. 34, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 63 31 49. Die altluth. denkmalgeschützte, am 19. Oktober 1873 geweihte Fachwerk-Kirche besitzt eine Fries-Orgel, eine von dreien außerhalb Mecklenburgs. Die 1611 gefertigte Kanzel und die Emporen stammen aus der 1873 abgerissenen Nicolaikirche. Auf ihr sind Apostel und Wappen Wernigeröder Familien dargestellt. Das Kruzifix stammt aus der 1. Hälfte des 16. Jhd.
St. Theobaldikapelle
  • 8 St. Theobaldikapelle, Bohlweg 1, 38855 Wernigerode. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Die Anfänge der einschiffigen Bruchstein-Kapelle am Rand eines Friedhofs, die dem Ubald von Gubbio (auch St. Theobald von Thann, St. Ewald, etwa 1080/1085–1160) geweiht ist,[2] reichen bis in das Jahr 1282 zurück. Im Umfeld der Kapelle gab es eine Eremiten-Siedlung.[3] 1403 wurde die Kapelle vom Grafen Heinrich von Wernigerode zur Sühnekapelle umgestaltet. Aus dieser Zeit stammen die schmalen, hohen Lanzettfenster im Osten und das Querschiff. Vorausgegangen war die Hinrichtung des Grafen Dietrich von Wernigerode am 22. Juli 1386, der in einem adligen Ehrengericht des angeblich begangenen Landsfriedensbruchs für schuldig befunden wurde. Seit der Reformation dient die Theobaldikapelle als Gemeindekapelle von Nöschenrode. Die Sakristei wurde 1607 angefügt. Weitere Einbauten waren das südliche Chorgestühl 1621, das nördliche Chorgestühl Anfang des 18. Jhd., die untere Emporen im Norden und Westen 1636/37, die obere Westempore 1655, das Orgelprospekt 1670 und die obere Nordempore 1712. 1710 erhielt die Kapelle einen Dachreiter mit einer kleinen Glocke. Aufgemalte Grabdenkmäler aus dem Jahr 1594 erinnern an die Familien Bodter und Wachhold. Die Malereien an den Brüstungen der unteren Emporen mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament wurden 1636 von Michael Sperling ausgeführt. 1685 wurde das hölzerne Tonnengewölbe mit Wolken und Engel und dem Te Deum gestaltet. Die obere Empore wurde erst im 18. Jahrhundert von einem unbekannten Maler ausgemalt. Der vergoldete zweiflügelige Marienaltar (um 1419) zeigt neben Maria mit ihrem Kinde im Mittelfeld Szenen aus dem Leben Mariens und Christ zu beiden Seiten. Unter dem Altaraufsatz befinden sich in der Predella fünf Büsten für die Reliquien der hll. Theobald, Elisabeth, Juliana, Adalbert und Valerius. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Triumphkreuzgruppe (1696), die geschnitzte unbemalte Kanzel und die Orgel auf der Westempore. Im angrenzenden Friedhof befindet das Grufthaus aus Hausteinen der Grafen und Fürsten von Stolberg-Wernigerode aus dem 19. Jahrhundert.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Top-Sehenswürdigkeit 9 Fachwerk-Rathaus, Marktplatz, 38855 Wernigerode. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Das Gebäude des mittelalterlichen Rathauses, anfänglich ein Spiel- und Tanzhaus, befindet sich mindestens seit 1277 an der Südseite des Markplatzes. Das als „Perle mittelalterlicher Fachwerkbaukunst“ bezeichnete Fachwerkhaus, eines der schönsten in Europa, gehörte einst den Grafen von Wernigerode und diente als Gerichtsgebäude und als Ort der Unterhaltung, wozu auch Hochzeiten gehörten. Unter Thomas Hilleborch wurde das Haus 1492–1498 aufgestockt und umgebaut. Es erhielt einen großen Festsaal, der über die Freitreppe erreichbar war. Schon zur damaligen Zeit dominierte das Gebäude den Marktplatz. Nach dem Brand von 1521 wurde das Haus von 1539 bis 1544 umgebaut und erhielt sein heutiges Aussehen. Der Dachreiter wurde 1699 aufgesetzt. Das Rathaus ist ein zweigeschossiger Fachwerkbau mit massiven Keller und Erdgeschoss und steil aufsteigendem Schieferdach. Die Fassade wird von der doppelläufige Freitreppe und den beiden Erkertürmen mit schiefergedeckten Spitzhelmen, die aus dem Untergeschoss aufsteigen, geprägt. Im Westen schließt sich das Waaghaus an. Am Rathaus wurden in verschiedenen Zeiten 33 hölzerne Figuren angebracht. Im Ratskeller sind noch die Kreuzgewölbe sichtbar. Es werden geführte Touren durch das Rathaus angeboten.
  • Kleinstes Haus, Kochstr. 43, 38855 Wernigerode. Heute Museum, siehe unter Museen.
  • 10 Ältestes Haus, Hinterstraße 48, 38855 Wernigerode. Das älteste Haus der Stadt wurde um 1400 als einfache Pfosten-Riegel-Konstruktion erbaut. Es ist eines der wenigen Häuser, die den Großbrand von 1847 überstanden haben.
  • Schiefes Haus, Klintgasse 5, 38855 Wernigerode. Heute Museum, siehe unter Museen.
  • 11 Gadenstedtsches Haus, Oberpfarrkirchhof 13, 38855 Wernigerode. Die ältesten Teile des heutigen Hauses wurden um 1480 errichtet. Der Unterteil des Hauses mit dem Eingang besteht aus Rogenstein-Blöcken und darüber aus Fachwerk. Zu seinen Bewohnern gehörte der gräflich-stolbergische Schlosshauptmann Dietrich von Gadenstedt († 1586), der das Haus 1582 mit Fachwerk und Erker fertigstellte. Heute gehört das Haus der Gemeinde St. Sylvestri.
  • 12 Krummelsches Haus, Breite Str. 72, 38855 Wernigerode. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Das Fachwerkhaus wurde 1674 vom aus Berlin stammenden Kornhändler Heinrich Krummel errichtet und wurde liebevoll mit Holzschnitzereien dekoriert. Unter den Fenstern befinden sich zehn Holzschitzreliefs mit den „Erdteil-Allegorien“, die nach Kupferstichen des flämischen Kupferstechers Adriaen Collaert (1560–1618) ausgeführt wurden. Das Untergeschoss erhielt seine heutige Gestalt 1875. Im diesem Haus befindet sich heute eine Gaststätte.
  • 13 Alte Münze (Nonnenhof), Oberpfarrkirchhof 5, 38855 Wernigerode. Das von Valentin von Sundhausen im 16. Jahrhundert errichtete Fachwerkhaus besitzt ein steinernes Untergeschoss und dient heute als Stadtarchiv.
  • 14 Haus Preysser, Breite Str. 71, 38855 Wernigerode. Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Das Fachwerkhaus wurde 1696 vom Kerzenzieher und Seifensieder Johann Preysser errichtet. Stilistisch gehört es zum Manierismus.

Stadtbefestigung und Türme[Bearbeiten]

Von der seit dem 13. Jahrhundert bestehenden Stadtbefestigung, die einst sowohl die Alt- als auch die Neustadt umschloss, sind heute nur noch die Reste zweier Wehrtürme, die als Halbschalentürme ausgeführt wurden, der Westerntorturm als einer der Ecktürme und ein Teil der Mauer mit dem Laufgang erhalten. Die einstige Zinnen fehlen. An der Stelle des einstigen Rimker Tores steht heute ein moderner Uhrenturm.

  • 15 Westerntorturm, Westernstr., 38855 Wernigerode. Der 38 m hohe Turm wurde 1356 erstmals urkundlich erwähnt und diente als Kontrollstelle für den Wegezoll. Es wurde im frühgotischen Stil erbaut und war Teil der Wernigeröder Stadtmauer.
  • 16 Halbschalenturm (Nordseite von Burgberg zwischen Nöschenröder Straße und Lindenallee). In der Mitte eines Parks befindet sich ein einstiger Wachturm, der Teil der einstigen Stadtmauer war. Ein Holzdach dient heutzutage dem Schutz des Turmes.
  • 17 Kaiserturm. 1902 eröffneter Aussichtsturm auf dem 478 m hohen Gipfel des Armeleuteberges südlich des Stadtzentrums. Vom Turm kann man einen atemberaubenden Blick auf die Burg und Altstadt von Wernigerode und den Nordharzes genießen. Preis: Eintritt frei.

Museen[Bearbeiten]

Harzmuseum
  • 18 Harzmuseum Wernigerode, Klint 10, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 65 44 54, E-Mail: . Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Das in einem alten Fachwerkhaus eingerichtete Heimatmuseum widmet sich der Geschichte der Stadt, der Natur des Harzes (mit Fossilen, Tier- und Pflanzenwelt) und dem Bergbau. Geöffnet: Mo–Sa 10.00–17.00 Uhr, Feiertage: 14.00–17.00 Uhr. Preis: Erwachsene 2 €, Ermäßigung verfügbar.
  • 19 Museum für Luftfahrt und Technik Wernigerode (Luftfahrtmuseum Wernigerode), Gießerweg 1, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 39 43 63 31 26, E-Mail: . Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. In 4 Hallen werden 60 Flugzeuge und Hubschrauber und mehr als tausend andere Exponate gezeigt. Die Exponate stammen hauptsächlich aus der Zeit nach 1945. Im Spätsommer 2018 wird eine Transall C-160 das Ausstellungsprogramm bereichern. Geöffnet: Täglich 10–18 Uhr, außer 24. und 25. Dezember sowie 1. Januar. Preis: Erwachsene € 8,00, Kinder von 6–15 Jahren € 5,00. Freier Eintritt für Kinder unter 6 Jahren.
  • 20 Kleinstes Haus, Kochstraße 43, 38855 Wernigerode. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Das in der Mitte des 18. Jahrhunderts errichtete barocke Fachwerkhaus wurde bis in die 1920er-Jahre von einem wohlhabenden Handwerker, seiner Frau und seinen sieben Kindern bewohnt. Er vermachte das Gebäude der Stadt, in dem heute zeitgenössische Möbel und andere Ausstellungsstücke besichtigt werden können. Geöffnet: Mai-Okt: täglich 10:00-16:00 Uhr; Nov-Apr: Di-So 10:00-16:00 Uhr. Preis: €1.
  • 21 Schiefes Haus, Klintgasse 5, 38855 Wernigerode. Die ehemalige Teichmühle wurde 1680 für die Zunft der Klöppler errichtet. Das Fachwerkhaus ist teilweise durch Unterspülung durch den unterirdischen Mühlgraben abgesackt. Der das Wasser liefernde Bach ist heutzutage nicht mehr vorhanden. Das Haus ist heute Sitz eines Vereins.
  • 22 Feuerwehrmuseum Wernigerode, Steingrube 4 a, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 60 11 31, Mobil: +49 (0)152 22 53 23 37. Das Museum verfügt über eine Sammlung historischer Brandbekämpfungsgeräte und berichtet über die Geschichte der Brandbekämpfung. In der Ausstellung befinden sich Löschgeräte und Fahrzeuge aus über 100 Jahren Feuerwehrgeschichte. Geöffnet: Di/Mi/Fr 10:00 - 14:00 ; Do 10:00 - 16:30; Sa 14:30 - 17:00 Uhr, Feiertags geschlossen. Außerhalb der Öffnungszeiten sowie Führungen auf Anfrage möglich. Preis: Erwachsene 2,- €, Kinder 1,- €, Kinder bis 7 Jahre haben freien Eintritt.
  • 23 Krellsche Schmiede, Breite Str. 95, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 55 73 73. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Die Schmiede wurde 1678 von Michael Krell als dreigeschossiges Fachwerkhaus errichtet und blieb bis 1837 im Besitz der Familie Krell. 1873 wurde sie an Heinrich Michael Niehoff verkauft, dessen Familie die Schmiede bis 1975 weiterbetrieb. Zum Wohnhaus gehören Werkstatt und Stallungen. Der Komplex wurde 1986 restauriert und 1990 zum Museum. Seit 2008 wird die Schmiede als technisches Denkmal mit einem Schmied betrieben. Der Fassadenschmuck, die sog. Bauerntänze, sind untypisch für Wernigerode. Sie entstammen dem fränkischen Fachwerkbau. Geöffnet: Mo–Sa 10:00–17:00 Uhr.
  • 24 Mahn- und Gedenkstätte, Veckenstedter Weg 43, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 63 21 09. Das Barackenlager diente seit 1943 als Außenlager des KZ Buchenwald. Geöffnet: Apr-Okt: Mo-Fr 9-17 Uhr, Nov-Mär: Mo-Fr 9-15 Uhr.
  • 25 Museumshof Ernst Koch, Am Plan 4A, 38855 Wernigerode (Ortsteil Silstedt). Tel.: +49 (0)3943 2 20 29, Fax: +49 (0)3943 2 20 29, E-Mail: . Besichtigt werden können die „Gute Stube“, eine Küche, ein Schlafzimmer und landwirtschaftliche Geräte. Geöffnet: Do 14–17 Uhr, Sa 10–12 Uhr. Preis: Erwachsene: 1,00 €, Kinder: 0,50 €.
  • 26 Schulmuseum, Rösentor 19, 38855 Wernigerode (Ortsteil Benzingerode). Tel.: +49 (0)3943 24 97 40. Das Museum ist in einem einstigen Schulgebäude aus dem Jahr 1927 untergebracht. Geöffnet: Besichtigungen nach Vereinbarung.
  • 27 Gutsmühle (Mühlenmuseum und Galerie im Kornboden), Am Wasser 9–11, 38855 Wernigerode / OT Minsleben (Ortsteil Minsleben). Das Mühlenmuseum in einer mittelalterlichen Mühle bietet eine Sammlung alter Gerätschaften aus Landwirtschaft, Müllerei und ländlichem Haushalt. Nach dem Tod des einstigen Besitzers, Hermann Alber, bleibt die Zukunft des Mühlenmuseums und der angeschlossenen Einrichtungen ungewiss.
  • 29 Harzplanetarium Wernigerode, Herr Kelch, Walther-Rathenau-Straße 9, 38855 Wernigerode. Einstündige Führung. Das Planetarium liegt auch am sechs Kilometer langen sog. Planetenweg, der die Dimensionen in unserem Sonnensystem im Maßstab 1 : 1 Milliarde veranschaulichen soll. Am Weg stehen Granitsäulen mit Informationstafeln zu den einzelnen Planeten. Das Planetarium ist gleichsam die Position des Pluto. Allerdings wird dieser Weg kaum gepflegt und kommuniziert. Geöffnet: nach Vereinbarung/Anmeldung. Preis: Erwachsene: 4,00 €, Kinder: 2,00 €.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • 30 Hermann-Löns-Denkmal, Hermann-Löns-Weg, 38855 Wernigerode. Das am 4. August 1929 vom Harzklub errichtete Denkmal besitzt eine Plakette, die von Hans Bülow gestaltet wurde. Erinnert wird an den Jäger, Natur- und Heimatdichter Hermann Löns (1866–1914). Sein bekanntester Roman ist „Der Wehrwolf“, eine Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg. Von Mai bis Juni 1907 weilte er mit seiner Familie für sechs Wochen in Wernigerode.[4] In einer Erzählung im Hannoversches Unterhaltungsblatt[1][4] prägte er 1909 den Begriff der „bunten Stadt“, wobei sich diese Charakterisierung wohl nicht nur auf die Stadt selbst, sondern auch auf die Naturvielfeld im Umkreis der Stadt bezog. Das Wernigeröder Verkehrsamt erwirbt die Rechte und lässt im April 1911 die knapp 30-seitige Broschüre „Wernigerode : die bunte Stadt am Harz“ im Verlag Vierthaler drucken. 1916 erschien der Bericht posthum als Teil des Buchs „Das Tal der Lieder und andere Schilderungen“.
  • 31 Karl-Marx-Denkmal, An der Flutrenne 37, 38855 Wernigerode. Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Von Rudolf Wewerka gestaltet, wurde das Denkmal 1953 anlässlich des 70. Todesjahres des Philosophen errichtet.
  • 32 Gedenkstein für König Friedrich II. von Preußen (an der Friedrichsstraße nach Hasserode). Das Denkmal wurde am 13. September 2012 eingeweiht.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Jüttners Buchhandlung, Westernstr. 10
Westernstr. 35: Fachwerk aus dem 20. Jahrhundert
  • 33 Marktplatz. Direkt vor dem Rathaus, das den südlichen Abschluss des Marktplatzes bildet, befindet sich der Wohltäterbrunnen. Der reich verzierte gusseiserne Brunnen wurde 1848 in Ilsenburg im neugotischen Stil gegossen. Er erinnert an die Wohltäter der Stadt. Auf der Westseite befindet sich das heute als Hotel genutzte Gothische Haus.
  • 36 Nikolaiplatz (kurz: Niko). Der Platz war der Standort der 1873 abgerissenen Nikolaikirche. Fast im Zentrum befindet sich der Göbelbrunnen, im Norden das einstige, 1847 errichtete 34 Nikolaihospital, das heute als Polizeirevier dient, und im Süden die 35 Ratsapotheke aus dem Jahr 1894.
  • 37 Marktstraße. Die Straße beginnt östlich des Rathauses und führt nach Südsüdosten. Markstr. 1 ist der Sitz des Kunst- und Kulturvereins. In der Remise finden Kulturveranstaltungen statt. Das Hinterhaus der Marktstr. 3 besitzt eine sehenswerte Kemenate. Über einen kleinen Abstechen gelangt man hinter dem Rathaus zum Schiefen Haus. In der Markstraße befinden sich drei Skulpturen (Der Puppenspieler, Die Turmschnecke, Die Rast). Am südlichen Ende stößt man auf das Kleinste Haus. Die Straße mündet in die Johann-Sebastian-Bach-Straße, auf deren Südseite, nördlich des Parkplatzes, eine Steinaufschüttung den Standort des einstigen Dullenturms, der Teil der Stadtbefestigung war, markiert.
  • 38 Klint. Die Straße beginnt westlich des Rathauses, führt nach Südsüdwesten und besitzt zu beiden Seiten frühe Fachwerkhäuser. Auf der Westseite befindet sich das Rathaus, auf der gegenüberliegenden Seite das Gothische Haus, das als Hotel genutzt wird. Es folgen das Harzmuseum und die Harzbibliothek. Man kreuzt nun die Klintgasse, die nach beiden Seiten führt, und gelangt später zum Oberpfarrkirchhof. Bemerkenswert sind im Bereich der Klintgasse auf der Westseite die Alte Münze (Nonnenhof, Oberpfarrkirchhof 5), die heutzutage das Stadtarchiv beherbergt, und auf der Ostseite das Gebäude Oberpfarrkirchhof 4, der einstige Wohnsitz des Küsters der Stiftskirche. Am östlichen Ende der Klintgasse befindet sich das Schiefe Haus. Genau im Westen der Kirche St. Sylvestri befindet sich das Alte Lyceum (Oberpfarrkirchhof 7), das zu allen Zeiten ein Schulgebäude war und heute für das Landesgymnasium für Musik genutzt wird. Im Süden der Kirche befinden sich weitere Fachwerkgebäude (Oberpfarrkirchhof 10–13), wobei das Gadenstedtsches Haus (Nr. 13) das sehenswerteste ist.
  • 39 Breite Straße. Die Straße beginnt in der Nordostecke des Markts und führt nach Osten. Nach etwa 150 Metern erreicht man die Nikolaiplatz, an dessen Südseite die Breite Straße verläuft. In der Straße gibt es zahlreiche Geschäfte und mehrere Restaurants. Zu den interessanten Gebäuden zählt das Café Wien (Breite Str. 4) aus dem Jahr 1583. Von der Breiten Straße gelangt man nach 250 m bzw. 350 m vom Markt in die Burgstraße bzw. Große Bergstraße, die in südliche Richtung führen. Von beiden Straßen gelangt man in die Steingrube mit dem Feuerwehrmuseum (siehe Museen, 180 m über die Burgstraße, 130 m über die Große Bergstraße).
  • 40 Westernstraße. Die Straße beginnt in der Nordwestecke des Markts und führt nach Westen. Das dreistöckige Haus Westernstr. 10, in dem sich Jüttners Buchhandlung befindet, besitzt seit 2006 ein Glockspiel, das dreimal täglich ertönt. Östlich vor dem Westernturm befindet sich das Gerhard-Hauptmann-Gymnasium, das 1871 als Fürstliches Gymnasium vom Architekten Carl Frühling errichtet wurde. Vor dem Gymnasium gefindet sich die Skulptur des Harzwanderers. Hinter dem Westernturm befinden sich die Jugendstil-Fachwerkhäuser Westernstraße 35 und 37.

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten]

Im Bereich der Altstadt wurden mehrere Skulpturen aufgestellt.

  • 41 Die Rast, Marktstraße 32, 38855 Wernigerode. Bronzeskulptur von Jo Jastram aus dem Jahr 2004.
  • 42 Turmschnecke, Marktstraße 24, 38855 Wernigerode. Bronzeskulptur von von Gernot Rumpf aus dem Jahr 2004.
  • 43 Puppenspieler, Marktstraße 15, 38855 Wernigerode. Skulptur von Cathleen Meier aus dem Jahr 2003.
  • 44 Harzwanderer, Westernstraße 30, 38855 Wernigerode. Skulptur von Wolf Bröll aus dem Jahr 1995.
  • 45 Laternenanzünder. Bronzeskulptur auf dem Ölberg am Anger.
  • 46 Adler Plastik. Bronzeplastik von Georg August Gaul (1869-1921) aus dem Jahr 1912. 1949 wurde sie auf dem ehemaligen Friedhof der Liebfrauengemeinde an der Schreiberstraße aufgestellt.
  • 47 Göbelbrunnen, Nicolaiplatz. Brunnen von Prof. Bernd Göbel mit Bronzeskulpturen zu verschiedenen Aspekte der Stadtgeschichte aus dem Jahr 2003 am Standort der einstigen Nikolaikirche. Vom Brunnenrand schaut der hl. Nikolaus von Myra auf das Treiben auf den Wasser speienden Bogen. Auf dem Kragen des Heiligen ist die Inschrift „Je mehr du abgibst, umso reicher wirst du.“ zu lesen. Zu den Figuren auf dem Bogen gehören drei Hexen auf einem gemeinsamen Besen, Martin Luther, Goethe und Mephisto sowie Napoleon und Christian IV. von Dänemark. Auf dem Boden finden sich Namen und Jahreszahlen bedeutender Personen und Ereignisse aus der Geschichte Wernigerodes: u. a. Thomas Hilleborch (1470–1540), der Rathausbaumeister, und Heinrich Horn (1470–1553), der den ersten Abwasserkanal anlegen ließ.
  • 48 Brunnen am Neuen Markt. Mit daneben stehenden vogelähnlichen Fabelwesen, den Elwetritschen.
  • 49 Hahnenbrunnen, Breite Str. 14, 38855 Wernigerode. Während der Brunnen bereits in den 1980er-Jahren aufgestellt wurde, wurde der Hahn erst 2009 aufgesetzt.

Galerien[Bearbeiten]

  • 50 Galerie im Ersten Stock, Marktstr. 1, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 63 26 30, Fax: +49 (0)3943 26 06 93. Wie der Name aussagt, befindet sich die Galerie im ersten Stock eines Fachwerkhauses von 1835. Geöffnet: Di-Fr 14:00-17:00 Uhr, Sa 11:00-17:00 Uhr.
  • 51 Galerie im Antiquariat, Büchtingenstr. 4, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 60 42 32. Geöffnet: Mo-Mi, Fr 10:00-18:30 Uhr, Do 10:00-15:00 Uhr und 19:00-22:00 Uhr, Sa 10:00-14:00 Uhr.
  • 52 Galerie im „Zentrum HarzKultur“, Breite Str. 95, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 90 59 77, Fax: +49 (0)3943 90 59 60. Galerie mit Wanderausstellungen.

Parks[Bearbeiten]

  • 53 Bürgerpark, Dornbergsweg 27, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 40 89 10 11, E-Mail: . Entstanden aus der ehemaligen Landesgartenschau 2006 mit mehr als 80 Themengärten, fünf Teichen und weitläufigen Wiesenflächen. Minigolfanlage in der Nähe zum Eingang. Geöffnet: 15. Apr. bis 31. Okt.: täglich 10–16 Uhr. Preis: Tageskarte Erwachsene: 2,00 €, ermäßigt 1,00 € ohne Miniaturenpark.
  • 54 Miniaturenpark Kleiner Harz, Dornbergsweg 27, 38855 Wernigerode (im Bürgerpark). Tel.: +49 (0)3943 40 89 10 11. Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Mit Nachbildungen bedeutender Bauwerke und Attraktionen der Harzregion im Maßstab 1:25. Geöffnet: 15. Apr. bis 31. Okt.: täglich 10–16 Uhr. Preis: Tageskarte Erwachsene: 7,00 €, ermäßigt 5,00 € einschließlich Bürgerpark.
  • 55 Zentralfriedhof am Eichberg, Am Eichberg 7, 38855 Wernigerode (in Hasserode). Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. 1885 angelegter denkmalgeschützter Friedhof.
  • 56 Wildpark Christianental, Christianental 11, 38855 Wernigerode (B244 Richtung Elbingerode ca. auf Höhe des Aldi-Marktes). Tel.: +49 (0)3943 252 92. Ganzjährig geöffneter, familienfreundlicher Wildpark mit weiträumig angelegten Naturgehegen für harztypische Tiere wie Rot-, Dam- und Schwarzwild, Wildkatzen, Waschbären, Marder, Greifvögel und Eulen in malerischer Umgebung mit urwüchsigem Baumbestand. Preis: 1 €.

Naturdenkmale[Bearbeiten]

Die Naturdenkmäler befinden sich südwestlich von Wernigerode, westlich vom Ortsteil Hasserode.

  • 57 Steinerne Renne. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. 2,5 km lange Schlucht der Holtemme bei Hasserode mit kleinen Wasserfällen und Stromschnellen in einem bewaldeten Talabschnitt. In der Nähe befindet sich ein Bahnhof der Harzquer- bzw. Brockenbahn. In der Steinernen Renne befinden sich ein gleichnamiges Wasserkraftwerk und ein Waldgasthaus.
  • 58 Kleine Renne. Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Der Kaskadengebirgsbach Kleine Renne fließt durch die gleichnamige bewaldete Schlucht und ist ein offiziell ausgewiesenes Naturdenkmal. Die Kleine Renne mündet in die Holtemme in der Steinernen Renne.
Kleine Renne
Holtemme in der Steinernen Renne
Ottofels
Mönchsbuche
  • 59 Ottofels (Ottofelsen). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Als Naturdenkmal ausgewiesene, 36 m hohe Granitfelsformation. Auf den seit 1892 bestehenden Eisenleitern kann man den Gipfel erklimmen. Die Aussicht reicht bis weit in das nördliche Harzvorland, und natürlich ist auch das Wernigeröder Schloss sichtbar. Stempelstelle 27 der Harzer Wandernadel (siehe unter Aktivitäten).
  • 60 Mönchsbuche. Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Naturdenkmal einer über hundert Jahre alte Buche in der Nähe des Stadtteils Hasserode von Wernigerode im Harz. 2011 musste die Baumkrone entfernt werden. Stempelstelle 26 der Harzer Wandernadel.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Modellbahnanlage der BSW-KG Harzquer- und Brockenbahn. Zu sehen sind Harzquer- und Brockenbahn im Maßstab 1:87. Freitags um 17 Uhr ist Vereinsabend und Gäste zur Anlagenbesichtigung sind laut Vereinsseite willkommen (Lage des Vereinsheims: Hbf Wernigerode, Bahnsteig 1, im Nebengebäude am Durchgang zum Bahnhof der Harzer Schmalspurbahnen)

Aktivitäten[Bearbeiten]

Stadtführungen[Bearbeiten]

  • Stadtführungen mit Start an der Touristinformation (Marktplatz) werden täglich 10:30 Uhr angeboten. 5 € pro Person, Dauer ca. 60 Minuten.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Rathaus mit Weihnachtsmarkt
  • Alljährlich finden im Frühjahr folgende Veranstaltungen statt:
  • Alljährlich finden im Sommer folgende Veranstaltungen statt:
    • Mitte Juni findet das Rathausfest statt. Am Freitag der Rathausfestwoche findet die Musikveranstaltung Young Part im Bürgerpark statt. Das nächste Rathausfest findet vom 15.06.–17.06.2018 statt.
    • Johannisfest der Johannisgemeinde in der zweiten Juni-Hälfte. Das Fest findet 2018 am 23.06.2018 statt.
    • Wernigeröder Schlossfestspiele finden Ende Juli bis Anfang September statt. 2018 wird die Oper Rigoletto aufgeführt.
    • Neustädter Weintage am letzten Juni-Wochenende. 2018 am Wochenende vom 29.06.–01.07.2018.
    • das Internationale Johannes Brahms Chorfestival & Wettbewerb (INTERKULTUR) findet seit 1999 aller zwei Jahre in den ungeraden Jahren in der ersten Juliwoche statt. Das nächste Festival findet vom 3.–7. Juli 2019 statt.
    • Altstadtfest Wernigerode in der Wernigeröder Altstadt, drittes Augustwochenende.
  • Alljährlich finden im Herbst folgende Veranstaltungen statt:
    • Harz-Gebirgslauf. Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Der Lauf findet alljährlich am zweiten Oktober-Wochenende statt. Dazu müssen 1150 Höhenmeter überwunden werden.
    • Am zweiten und dritten Oktoberwochenende findet die Wernigeröder Wiesngaudi (Oktoberfest) auf dem Ochsenteichgelände statt.
    • Hasseröder Hubertusfest, Anfang November.
  • Alljährlich finden im Winter folgende Veranstaltungen statt:
    • Weihnachtsmarkt, ab dem 1. Advent bis kurz vor Heiligabend auf dem Marktplatz. Ab dem ersten Weihnachtstag folgt der Wernigeröder Wintermarkt auf dem Marktplatz, der am 7. Januar des Folgejahres endet.
    • Auf Initiative des ökumenischen Arbeitskreises der Kirchen wurde in der Adventszeit 2017 erstmals ein Krippenweg in der Innenstadt ins Leben gerufen, an dem sich etwa 30 Geschäfte und Privatpersonen beteiligten. Es bleibt zu hoffen, dass dies auch in den Folgejahren zur Tradition wird.

Kultur[Bearbeiten]

Dampfeisenbahn[Bearbeiten]

Harzer Schmalspurbahnen

Wandern im Stadtgebiet[Bearbeiten]

  • Vom Marktplatz zum Schloss Wernigerode: Vom Marktplatz aus begibt man sich in die Marktstraße und biegt an deren Ende nach links in die Johann-Sebastian-Bach und später nach rechts in die Schöne Ecke ab. In der Schönen Ecke folgt man dem Bogen und gelangt über eine Kreuzung zur Burgbergstraße. In dieser Straße läuft man bergauf und folgt beim Restaurant Fürstengrotte dem steilen Schlossaufstieg bis zum Schloss. Entfernung: ca. 1,3 km. Zeit: 30 Minuten. Rückkehren kann man auch mit der Schlossbahn oder Bimmelbahn.
  • Vom Marktplatz zum Armeleuteberg: Vom Marktplatz aus begibt man sich Westernstraße und läuft durch den Westerntorturm. An der Westkreuzung biegt man nach links in die Salzburgstraße ab. Man folge der Straße bis man zu einer im Wald gelegenen Straße Die Winde gelangt. Nach weiteren 3 km gelangt man zum Försterplatz und zum Restaurant Armeleuteberg. Oberhalb des Gasthofes in 400 m Entfernung befindet sich der Kaiserturm mit guter Aussicht auf die Stadt. Den Rückweg könnte man über das 1 km östlich gelegene Zwölfmorgental zurücklegen.

Wandern in der Umgebung von Wernigerode[Bearbeiten]

  • Wernigerode ist ein idealer Ausgangspunkt zu Wanderungen im Nordharz. Mögliche Ziele sind der Brocken (14 km über die Steinerne Renne), Ilsenburg (6 km), der Otto-Felsen (5 km), Blankenburg (7 km). Der 12 km lange Oberharzer Klippenweg passiert mehrere Felsengruppen und bietet reizvolle Aussichten auf die umliegende Landschaft.
  • Harzer Wandernadel. Tel.: +49 (0)3944 954 71 48, E-Mail: . Wem das zu wenig ist, kann sich die Harzer Wandernadel erstempeln. Einige der 200 Kontrollstellen befinden sich noch im Gebiet von Wernigerode. An den Kontrollstellen, die sich an markanten Punkten wie Burgruinen, Hügeln, Aussichtspunkten, Seen und Museen befinden, liegen Stempel bereit, die man in sein Wanderheft hineinstempeln kann. In der Touristeninformation kann man das Wanderheft zu 2 € und den Kartensatz zu 7,50 € erwerben.

Reitsport[Bearbeiten]

Fahrradverleih[Bearbeiten]

Schwimmen[Bearbeiten]

  • 6 Schwimmhalle Wernigerode, Weinbergstr. 1, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 63 22 03 (Schwimmhalle), E-Mail: . Geöffnet: wochentags zweistundenweise geöffnet; Fr 13–21 Uhr; Sa, So 9–17:45 Uhr.
  • 7 Waldhofbad, Waldhofstr. 4, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 63 28 68. Geöffnet: Mai-Sep Mo-Fr 10–18 Uhr, Sa, So 9–18 Uhr.
  • 8 Schwimmbad Hasseröder Ferienpark, Nesseltal 11, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 55 77-0, Fax: +49 (0)3943 55 77-99. Geöffnet: täglich von 9–22 Uhr (21:00 Uhr letzter Einlass).

Fluchtspiele[Bearbeiten]

Skisport[Bearbeiten]

Weitere Sportarten[Bearbeiten]

  • Im Sporthotel Wernigerode Tennis, Squash, Kegeln.

Einkaufen[Bearbeiten]

Heimische Erzeugnisse[Bearbeiten]

Auch wenn man es nicht unbedingt mit dem Harz assoziiert, werden hier auch Holzspielzeuge hergestellt, die man nicht nur zu Weihnachten kaufen kann. Hierzu zählen hölzerner Baumschmuck, Weihnachtspyramiden, Schwibbögen, Nussknacker und Räuchermännchen.

Im Umfeld von Wernigerode werden auch spezielle Spirituosen, sog. Bitter, produziert. Hierzu gehören der Schierker Feuerstein und das Brockenfeuer.

Geschäfte und Einkaufsstraßen[Bearbeiten]

  • 1 Breite Straße. In der Fußgängerzone befinden sich zahlreiche kleine Geschäfte. Weitere Einkaufsstraßen sind die Westernstraße, die Burgstraße und die Marktstraße.
  • 2 Altstadt-Passagen, Ringstraße 37, 38855 Wernigerode (Halberstädter Chaussee 13). Tel.: +49 (0)3943 69 06 25. Kleines Einkaufszentrum mit mehreren Fachgeschäften, Cafés und einem Edeka-Markt. Geöffnet: Mo-Mi, Sa 08:00-20:00 Uhr, Do-Fr 08:00-21:00 Uhr.

Küche[Bearbeiten]

Gasthaus „Steinerne Renne“
Café Wien

Wernigerode verfügt über mehrere gute Restaurants und Cafés. Es ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. In jedem Fall lohnt es sich die lokalen Spezialitäten, verschiedene Hauptgerichte und Backwaren wie den Harzer Baumkuchen oder die Brockentorte, zu probieren.

Günstig[Bearbeiten]

  • 4 Grüne Papaya, Gustav-Petri-Str. 4, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 62 62 92. Asiatische Küche.
  • Waldgasthaus und Pension Christianental siehe unter Unterkunft.

Mittel[Bearbeiten]

  • 6 Ratskeller, Marktplatz 1, 38855 Wernigerode (Unweit des Ratshauses). Tel.: +49 (0)3943 63 27 04. Geöffnet: Apr-Okt: täglich ab 11:30, ansonsten veränderliche Zeiten. Preis: Hauptgerichte € 11-27.
  • 11 Löwenbräu am Kohlmarkt, Breite Str. 16, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 60 47 00. Deutsche Küche Geöffnet: täglich 11:30–22 Uhr.
  • 13 Harzblut, Breite Str. 108, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 20 94 01. Deutsche Küche. Geöffnet: Mo–Mi, Fr–So 17–23 Uhr.
  • 16 Ins kleine Paradies, Unterengengasse 6, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 63 20 50. Geöffnet: täglich 11:30–23 Uhr.
  • 18 Santorini, Große Bergstr. 3, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 557 80 80. Facebook. Griechische Küche. Freihauslieferung. Geöffnet: ab 12 Uhr.
  • 20 Poseidon, Ringstr. 37, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 60 49 29. Geöffnet: Di–So 11:30–15 Uhr, 17:30–23:30 Uhr.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 23 Café Wien, Breite Straße 4, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 63 24 09. Café in einem der ältesten Häuser der Stadt (1583). Geöffnet: Mo-Sa 08:30-17:30 Uhr, So 10:00-17:30 Uhr.
  • 24 Monte Ferrum, Eisenberg 2-3, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 3943 6 69 51 65. Deutsche und internationale Küche. Besteht seit Juni 2017. Geöffnet: Mo, Do–So 17–23 Uhr.
  • 26 Weißer Hirsch, Marktplatz 5, 38855 Wernigerode (auf dem Marktplatz). Tel.: +49 (0)3943 60 20 20. Gourmet-Restaurant in einem 4-Sterne-Fachwerk-Hotel mit Blick auf das Rathaus. Geöffnet: Täglich 11–22 Uhr. Preis: Hauptgerichte 11–28 €.
  • 27 Zeitwerk, Große Bergstr. 2A, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 694 78 84. Kreative und futuristische Küche. Der Koch Robin Pietsch ist 2018 der einzige Koch Sachsen-Anhalts mit einem Michelin-Stern. Geöffnet: Mi-Sa 18–23 Uhr.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 2 Bonaparte, Große Bergstraße 1, 38855 Wernigerode. Mobil: +40 (0)172 601 94 19. Cocktailbar. Geöffnet: Mo–Do 20–2 Uhr, Fr 9–4 Uhr, Sa 15:30–4 Uhr.
  • 3 Hasseröder, Auerhahnring 1, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 93 60.Wikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Rundgang und Ausschank in der gleichnamigen, seit 1872 bestehenden Brauerei.
  • 4 Kneipchen Nr. 7, Büchtingenstraße 7, 38855 Wernigerode. Geöffnet: Di, Do–So 20–1 Uhr.

Unterkunft[Bearbeiten]

Neben Hotels gibt es zahlreiche Pensionen, Ferienwohnungen, Ferienhäuser und eine Jugendherberge. Zu Ostern, Walpurgis, Pfingsten, zum Harzgebirgslauf und dem Jahreswechsel empfiehlt sich eine rechtzeitige Hotelbuchung.

Die Stadt Wernigerode erhebt eine Kurtaxe von 2,50 € pro Übernachtung und Zahlungspflichtigen (Stand 5/2018). Ermäßigungen kann Schwerbehinderten, Kindern nach Vollendung des 6. und bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sowie Teilnehmern an von der Wernigerode Tourismus GmbH anerkannten Kongressen, Tagungen und vergleichbaren Veranstaltungen gewährt werden.

Günstig[Bearbeiten]

Alt Wernigeröder Hof
Gothisches Haus
Travel Charme Gothisches Haus, Neubau
  • 2 Christianental, Christianental 43, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 251 71, E-Mail: . Waldgasthof und Pension mit drei Appartements mit vier Betten, eins mit zwei Betten. Mit Spielplatz und Wildpark (siehe unter Parks). Preis: 32 € für Erwachsene, 16 € pro Kind im Alter von 3-12 Jahren, jeweils ÜF. Kinder unter zwei Jahren frei. HP 16 € pro Person.
  • 3 Hasseröder Hof, Amtsfeldstr. 33, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 63 25 06, Fax: +49 (0)3943 90 56 61, E-Mail: . Hotel in einem Fachwerkhaus in der Nähe des Stadtzentrums. Preis: 40 € für Erwachsene, 24 € pro Kind im Alter von 7-10 Jahren im DZ; 45 € für Erwachsene, 27 € pro Kind im Alter von 7-10 Jahren im EZ; Kinder unter 6 Jahren frei.
  • 6 Pfälzer Hof, Lüttgenfeldstr. 23, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 20 90 70, Fax: +49 (0)3943 63 08 16, E-Mail: . Familiäre Nichtraucher-Hotelpension mit Ferienwohnungen. Kostenfreier Parkplatz. Freies WLAN. Haustiere nicht gestattet. Geöffnet: Rezeption: 7–22 Uhr. Check-in: 15–22 Uhr. Check-out: 7–11 Uhr. Akzeptierte Kreditkarten: Visa Master.

Mittel[Bearbeiten]

  • 9 Alt Wernigeröder Hof Garni, Pfarrstraße 50a, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 9 48 90, Fax: +49 (0)3943 94 89 11. Traditionelles Hotel im Stadtzentrum mit 62 Zimmern. Check-in: 14:00-21:00 Uhr. Check-out: 07:00-11:00 Uhr. Preis: DZ ab €95.
  • 15 Hotel Garni Zur Post, Marktstr. 17, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 6 90 40, Fax: +49 (0)3943 69 04 30, E-Mail: . Hotel mit 13 Zimmern, darunter 6 Einzelzimmer, die mit Satelliten-TV und Bad mit Dusche oder Wanne ausgestattet sind. Einige Einzelzimmer verfügen nur über Etagendusche und -WC. Freies WLAN. Preis: EZ 58 €, EZ mit Etagendusche 37 €, DZ 47,50 € pro Person, jeweils ÜF.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 28 HKK Hotel Wernigerode (Harzer Kultur- und Kongresshotel), Pfarrstr. 41, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 94 10, Fax: +49 (0)3943 94 15 55, E-Mail: . Facebook Flickr Google Plus Twitter. Modernes 4-Sterne-Hotel, etwa hundert Meter nördlich der historischen Altstadt gelegen, mit 258 Zimmer mit Satelliten-TV, Bad und Modemanschluss, dem Hauptrestaurant „Spelhus“ (ab 6:30 Uhr), dem Restaurant & Bistro Teneo (internationale Küche), der Bierstube „Berliner Zille“, der Allegro Tanzbar (Fr, Sa) sowie 9 Tagungsräumen und einem Kongresssaal mit Bühne für insgesamt bis zu 650 Personen. Im Wellnessbereich gibt es Sauna, Dampfbad, Whirlpool und Fitnessgeräte. Freies WLAN. Parkmöglichkeiten im benachbarten Contipark-Parkhaus. Preis: EZ ab 83 €, DZ ab 114 €, jeweils ÜF. HP kostet pro Person 20 € extra (Stand 5/2018).
  • 31 Hotel Fürstenhof, Nöschenröder Str. 42-43, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 40 79 15, Fax: +49 (0)3943 40 79 16, E-Mail: . Historisches 4-Sterne-Hotel mit schöner Aussicht auf das Mühlental und das Wernigeröder Schloss. Sauna, Internet. Preis: DZ €79-139; Appartements €119-249. Frühstück €10 pro Person.
  • 36 Travel Charme Gothisches Haus, Marktplatz 2, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 675-0, Fax: +49 (0)3943 675-555, E-Mail: . Facebook Google Plus Twitter. 4-Sterne-Superior-Hotel im Bereich des alten Marktplatzes mit Einzel- und Doppelzimmern, Suiten, dem Restaurant „Die Stuben“, dem Restaurant „Bohlenstube“ (À-la-carte-Restaurant), der Kaminbar, dem „Winkeller 1360“ sowie sechs Konferenzräumen für bis zu 130 Personen. Zimmer verfügen über Klimaanlage, Satelliten-TV, Bad mit Dusche oder Wanne, Safe, Minibar. Im Wellnessbereich gibt es einen Whirlpool, eine Saunalandschaft und einen Fitnessbereich. Freies WLAN. Hoteleigenes Parkhaus, 12 € pro Tag und Fahrzeug. Haustiere auf Anfrage. Preis: EZ 92–165 €, DZ 64–210 €, Suiten 94–250 €, jeweils ÜF (Stand 5/2018).

Ferienwohnungen[Bearbeiten]

Die Tourist-Information (siehe unten) kann weiterhin bis zu 350 weitere Anbieter von Ferienunterkünften vermitteln.

Lernen[Bearbeiten]

Hochschule Harz
  • 2 Stadtbibliothek, Klint 10, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 65 44 22, E-Mail: . Die Stadtbibliothek befindet sich im Untergeschoss des Harzmuseums. Etwas weiter südlich auf der anderen Straßenseite befindet sich die Kinderbibliothek. Geöffnet: Mo, Di, Do 11–18 Uhr, Fr. 11–16 Uhr, Sa 10–13 Uhr.

Klima[Bearbeiten]

Wernigerode befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die Temperaturen erreichen im Jahresdurchschnitt 9,5 °C, die höchsten werden naturgemäß im Juni bis August mit durchschnittlich 16,0 bis 18,3 °C erreicht. Die Jahresniederschlagsmenge ist mit 500 Millimeter im Vergleich zum Westharz sehr gering. Der von Westen kommende Regen wird am Harz aufgestaut und fällt bereits als Steigungsregen im Westharz.

Wernigerode Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez    
Mittlere höchste Lufttemperatur in °C 4 5 8 14 18 21 24 24 19 14 8 4 Ø 13.6
Mittlere tiefste Lufttemperatur in °C −2 −1 1 4 8 11 13 13 10 6 3 0 Ø 5.5
Niederschläge in mm 37 30 46 35 46 47 54 43 36 34 49 43 Σ 500
Regentage im Monat 14 14 16 13 13 13 15 13 12 13 16 17 Σ 169
Relative Feuchte in % 86 83 78 73 71 73 73 73 78 83 85 86 Ø 78.5
Sonnenscheindauer pro Tag 2 3 4 5 6 7 7 6 5 4 2 2 Ø 4.4
wetteronline.de, Klimarechner; wetterkontor.de  

Gesundheit[Bearbeiten]

  • 4 Harzklinikum Wernigerode, Ilsenburger Str. 15, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 610, Fax: +49 (0)3943 61 13 13. Akademisches Lehrkrankenhaus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Geöffnet: mit 24/7 Notaufnahme.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Informationen[Bearbeiten]

  • 5 Tourist-Information, Marktplatz 10, 38855 Wernigerode. Tel.: +49 (0)3943 553 78-35, Fax: +49 (0)3943 553 78-99, E-Mail: .Wikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Geöffnet: Mai–Okt: Mo-Fr 9:00–19:00 Uhr, Sa 10:00–16:00 Uhr, So 10:00–15:00 Uhr; Nov–Apr: Mo-Fr 9:00–18:00 Uhr, Sa 10:00–16:00 Uhr, So 10:00–15:00 Uhr; 1.1. und 25.12. geschlossen.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

  • 6 Postamt, Minslebener Straße 19, 38855 Wernigerode. Geöffnet: Werktags 09:00-12:30 und 13:00-17:00 Uhr.
  • Servicestelle der Deutschen Post, Burgstr. 19, 38855 Wernigerode.
  • Darüber hinaus verkaufen mehrere kleinere Souvenirläden auch Briefmarken.
  • Die Deutsche Telekom betreibt in der Innenstadt auch mehrere Hotspots für kostenpflichtiges W-Lan, sowie Telefonzellen.

Weiteres[Bearbeiten]

  • Öffentliche Toiletten gibt es am Bahnhof und am Anbau des Rathauses.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Eine Fahrt mit den Harzer Schmalspurbahnen ab Wernigerode ist der Ausflugsklassiker schlechthin. Besonders beliebt ist dabei die Fahrt auf den Brocken (Fahrzeit einfach: 1:40 min).
  • Nach Thale zum Hexentanzplatz und der Rosstrappe.

Literatur[Bearbeiten]

  • Schmidt, Marion ; Schmidt, Thorsten: Wernigerode : ein Führer durch die bunte Fachwerkstadt am Harz. Wernigerode : Schmidt Buch, 2017 (13. Auflage), ISBN 978-3-945974-11-7. Kunstführer.
  • Oemler, Hermann Dieter: Fachwerk in Wernigerode. Wernigerode : Oemler Verlag, 1999, ISBN 978-3-9805751-1-9.
  • Hasert, Eva-Maria: Schloss Wernigerode : Museumsführer. Wettin-Löbejün, 2016, (Steko-Kunstführer ; 18), ISBN 978-3-929330-78-6. Auch in Englisch.
  • Dziekan, Katrin: Der Miniaturenpark „Kleiner Harz“. Wettin-Löbejün : Stekovics, 2014, (Steko-Kunstführer ; 45), ISBN 978-3-89923-326-1.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Löns, Hermann: Die Bunte Stadt am Harz. In: Hannoversches Unterhaltungsblatt, Jg. 58, Sonntag, 30. Mai 1909. Sekundärzitat. ZDB-ID: 276422-2.
  2. Siehe auch die Diskussion.
  3. Gynz-Rekowski, [Georg] v[on]: St.-Theobaldi-Kapelle. In: Glaube und Wissen : eine protestantische Monatsschrift, ISSN 0017-1115, Bd. 13,6 (1967), S. 119.
  4. 4,0 4,1 Lagatz, Uwe: Wernigerode : der lange Weg zur bunten Stadt ; eine Harzer Tourismusgeschichte. Wernigerode : Schmidt-Buch, 2008, ISBN 978-3-936185-60-7, S. 49, 60.
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