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Dortmund

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Dortmund Industrieruine 279-h.jpg
Dortmund Industrieruine 279-h.jpg
Dortmund
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Einwohner
586.181 (2015)
Höhe
86 m
Tourist-Info +49 (0) 231 18 999-0
www.dortmund-tourismus.de/home.html
Lage
Lagekarte von Deutschland
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Dortmund

Dortmund ist eine Großstadt am nordöstlichen Rand des Ruhrgebiets. Sie ist das Wirtschafts- und Handelszentrum Westfalens.

Mit 586.000 Einwohnern ist Dortmund die größte Stadt in beiden Regionen. Untypisch für eine Stadt dieser Größe ist der geringe Grad der Verstädterung, die sich nur in der Innenstadt ablesen lässt. In den äußeren Stadtteilen zeigt sich hingegen das Bild eines Zusammenschlusses von Siedlungen kleinstädtischer und sogar dörflicher Art, was der Stadt insgesamt ein grünes Erscheinungsbild verleiht.

Die alte Reichs- und Hansestadt hat einen mittelalterlichen Kern, der trotz der Prägung durch die Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert an einigen Ecken immer noch sichtbar ist. Lange Jahre war Dortmund eine wichtige Bergbau- und Montanindustriestadt. Heute ist sie gekennzeichnet von der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einsetzenden De-Industrialisierung und dem damit einhergehendem Strukturwandel. Ein positives Beispiel dieses Wandels ist die Auszeichnung als Teil der europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010.

Stadtteile[Bearbeiten]

Stadtbezirke von Dortmund
  • Innenstadt-West – der eigentliche Stadtkern mit Einkaufsstraßen, Freizeitzentren und kulturellen Einrichtungen
  • Innenstadt-Nord („Nordstadt“) – größtes zusammenhängendes Altbaugebiet im Ruhrgebiet, kultureller Schmelztiegel, aber auch sozialer Brennpunkt
  • Innenstadt-Ost – attraktive und innenstadtnahe Wohngebiete, hier liegt auch der Westfalenpark
  • Eving – altes Industrieviertel, jetzt Wohnstandort mit hohem Erholungswert
  • Hörde – heterogene Ortsteile mit abwechselnd dichter Bebauung und weiten Freiräumen
  • Hombruch – Wald, Landwirtschaft und ein gepflegtes Wohnumfeld bilden den Dortmunder Süden
  • Huckarde – große Bevölkerungsdichte auf kleiner Fläche
  • Lütgendortmund – Geschichtsträchtiges Viertel mit dem Industriemuseum Zeche Zollern
  • Mengede – Der Nordwesten der Stadt
  • Scharnhorst – Sieben unterschiedlichste Vororte bilden diesen Bezirk mit viel Grünflächen

Hintergrund[Bearbeiten]

Bereits in der Bronzezeit (ca. 1000 v. Chr.) siedelten die ersten Menschen in dem Gebiet, das heute den Stadtkern von Dortmund bildet. Durch die Stadt führt der Hellweg, nach dem heute noch die Haupteinkaufsstraße benannt ist und der als Hauptverkehrsachse vor allem in spätrömischer Zeit für regen Zustrom an Händlern und Siedlern sorgte. 1907 erregte bei Bauarbeiten ein archäologischer Sensationsfund großes Aufsehen, der heute als Dortmunder Goldschatz bekannt ist und zu den bedeutendsten spätantiken Schatzfunden nördlich der Alpen zählt.

Der Grundstein für die heutige Großstadt wurde im späten 19. Jahrhundert gelegt, als Dortmund der erste Eisenbahnknotenpunkt des zu dieser Zeit in der Entstehung begriffenen Ruhrgebiets wurde und durch seine reichhaltigen Kohlevorkommen im Süden wirtschaftlich gut aufgestellt war. 1871 lebten in Dortmund bereits 45.000 Menschen, und durch einen regelrechten Boom der Industrie wuchs die Stadt rapide an. In diese Zeit fallen auch die Gründungen von Unternehmen wie Hoesch, der Dortmunder Actienbrauerei und der Union-Brauerei; 1875 öffnete die erste Stadtbibliothek (wenngleich auch nur für Stadtbedienstete) ihre Pforten. Dortmund war zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Stadt des Bieres, des Eisens und der Kohle geworden, die praktisch im gesamten Land bekannt war.

Am 11. August 1899 wurde der Dortmund-Ems-Kanal im Beisein von Kaiser Wilhelm II. feierlich eingeweiht, der weitere Impulse für die Stadt liefern und die Konkurrenzfähigkeit zu anderen Städten wie Bochum oder Essen sicherstellen sollte. 1902 wird für Kaiser Wilhelm I. auf der Hohensyburg ein prächtiges Denkmal gesetzt, das noch heute ein beliebtes Ausflugsziel ist. 1904 eröffnete in Dortmund das Kaufhaus Althoff, das damals größte Kaufhaus in Westfalen war. Um 1913 zählte die Stadt mit 1,7 Millionen Hektolitern jährlicher Bierproduktion zu den größten Bierproduzenten der Welt. Im Auftrag des britischen Parlaments erstellte in den 1950er Jahren der Dortmunder Künstler Benno Elkan eine Menora für die Knesset in Jerusalem.

Das Dortmund von heute ist geprägt von Restrukturierung und Modernisierung. Die drei wesentlichen Säulen, welche die Stadt bislang getragen haben (Bier, Stahl und Kohle), werden zunehmend dünner oder verschwinden ganz, und eine Arbeitslosenquote von über 10% verdeutlicht die Probleme, die der Strukturwandel mit sich bringt. Dennoch ist die Stadt durch die Ansiedlung von High-Tech-Unternehmen und die Ausweisung von Gewerbe- und Industrieparks für die Zukunft gerüstet.

Dortmund grenzt an folgenden Städten an: Lünen, Kamen, Unna, Holzwickede, Schwerte, Hagen, Herdecke, Witten, Bochum, Castrop-Rauxel, Waltrop.

Beliebt ist Dortmund vor allem als Einkaufsstadt. Eine große Anziehung übt auch der lokale Fußballverein Borussia Dortmund aus.

Dortmund in der Topographia Westphaliae von Matthäus Merian 1647.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Dortmund verfügt über einen eigenen Flughafen, der nicht weit von der Innenstadt entfernt im Stadtteil Wickede gelegen ist und Verbindungen in viele Länder Europas bietet. Auch mehrere Billigflieger steuern den Flughafen an. Der Airport besitzt nur eine Landebahn mit 2.000 Metern, so dass hier nicht alle Verkehrsflugzeuge landen können. Der Flughafen ist nicht an das bundesweite Bahnnetz angeschlossen, allerdings gibt es Busverbindungen in die Innenstadt und zum Bahnhof Holzwickede. Durch seine Nähe zu den Autobahnen A44 und A1 ist er mit dem Auto sehr einfach zu erreichen und es stehen mehrere Parkplätze am Flughafen zur Verfügung.

Hauptbahnhof

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Dortmunder Hauptbahnhof zählt zu den wichtigsten Bahnknotenpunkten in Deutschland. Von dort bestehen direkte Verbindungen zu einigen Städten in Europa und zu den meisten Großstädten Deutschlands. Direktverbindungen bestehen unter anderem nach Wien, Zürich, Hamburg (3 Stunden) über Bremen, Berlin (3½ Stunden Fahrtzeit) über Hannover (1½ Std.), Erfurt über Kassel (2 Std.), Nürnberg und München über Flughafen Frankfurt am Main (2¼ Std.), Freiburg (4½ Std.), Mainz (IC, 3 Std.), Münster (½ Std.), Bielefeld (¾ Std.), Soest (Westfalen) (¾ Std.), Aachen und Bonn über Köln (1¼ Std.). Der Bahnhof wird in naher Zukunft vollständig umgebaut und modernisiert, um den Anforderungen der heutigen Zeit besser gerecht werden zu können.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Dortmund verfügt auf der Nordseite des Hauptbahnhofs über einen eigenen Busbahnhof für Fernreisebusse. Dort starten und beenden die meisten Reiseunternehmen ihre Touren. Durch die unmittelbare Nähe zur Innenstadt sowie zum Hauptbahnhof ist das weitere Fortkommen normalerweise unproblematisch.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Stadt ist mit den Autobahnen A1, A2, A40, A42, A44 und A45 sowie den Bundesstraßen B1, B54 und B236 an das deutsche Straßennetz angebunden und so praktisch aus allen Richtungen gut zu erreichen.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Der Dortmunder Kanalhafen ist der größte seiner Art in Europa und sichert über den Dortmund-Ems-Kanal die Anbindung der Stadt an den Rhein und die Nordsee. Da der Hafen jedoch vorwiegend für den Güterverkehr genutzt wird, hat er im Zuge des Strukturwandels in letzter Zeit an Bedeutung verloren.

U-Bahnhof Reinoldikirche
Ein Bild vom Dortmunder U.
Bild vom Friedensplatz in Dortmund.
Bild vom Europabrunnen in Dortmund.
Ein Bild vom Rathaus Dortmund
Ein Bild der Reinoldikirche in Dortmund.
Bild des Adlers.
Bild der Thier-Galerie in Dortmund.
Ein Bild vom Bläserbrunnen in Dortmund.

Mobilität[Bearbeiten]

Dortmund verfügt über ein verzweigtes Stadtbahn-Netz, die im Zentrum auf drei unterirdische Strecken gebündelt sind. Die Linien U41, U47 und U49 führen unter den Hauptbahnhof. Auf der Ost-Weststrecke verkehren Mittelflurwagen.

Innerhalb des am Hauptbahnhofs vorbeiführenden Stadtringes verkehren keine Busse. Der Innenbereich ist mit den drei unterirdischen Umsteige-Stadtbahnstationen Kampstraße, Reinoldikirche und Stadtgarten erschlossen, in denen das Einkaufszentrum und das Stadthaus liegen.

Eine Besonderheit im ÖPNV von Dortmund ist die H-Bahn.

In den innerstädtischen Wohnvierteln herrscht chronischer Mangel an Parkplätzen. Die einkaufsnahen Bereiche hingegen sind dank zahlreicher großer Parkhäuser bzw. Tiefgaragen lediglich zu Stoßzeiten überfüllt. Speziell Besucher des BVB-Stadions und der Westfalenhallen sollten allerdings mit dem ÖPNV anreisen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Altes Stadthaus neben Berswordt-Halle
Zum Ritter und Herbrechtsches Haus
Hörder Burg
Haus Bodelschwingh / Schloss Bodelschwingh

Dortmund wurde im Zweiten Weltkrieg sehr stark zerstört, so dass an historischen Gebäuden fast nichts übriggeblieben ist.

  • Altes Stadthaus im Stil der Neorenaissance und moderne Berswordt-Halle von 2002 am Friedensplatz.
  • Bürger- und Geschäftshäuser Zum Ritter und Herbrechtsches Haus am Ostenhellweg.
  • Alter Markt
  • Westfalenpark, An der Buschmühle 3, 44139 Dortmund, Öffnungszeiten: Jeden Tag von 09:00 - 23:00 Uhr; Ausnahmen bei Veranstaltungen sind möglich. Hinweis: Alle Parkplätze sind gebührenpflichtig. · Eintritt: 3,- € bis 4,- €, ab 18 Uhr: 1,50 €, 1-4 Kinder: 3,- € mehr, mit Turmauffahrt: 5,- €, 1-4 Kinder: 5,- € mehr.
    Der Westfalenpark in Dortmund ist mit seinen 60 Hektar Fläche und dem weithin bekannten, 209 Meter hohen Florian-Turm seit seiner Gründung im Jahr 1890 ein überaus beliebtes und insbesondere an Wochenenden stark besuchtes Freizeitziel für Jung und Alt. In den ausgedehnten Parkanlagen und bei speziellen Führungen (Baum-, Duft- und Rosenführung) lassen sich lange Spaziergänge unternehmen, ohne dass schnell Langeweile aufkommt. Das sich drehende Restaurant an der Turmspitze bietet neben der Möglichkeit zur Stärkung einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Gegend und ist daher ebenfalls stets gut besucht. Das im Park gelegene Rosarium stellt mit über 2.600 verschiedenen Rosensorten die drittgrößte Rosensammlung der Welt dar, und bei zahlreichen Open-Air Veranstaltungen dient der Westfalenpark als eindrucksvolle Kulisse. Dazu fährt eine kleine Parkeisenbahn.
  • Fernsehturm Florian, Dortmund, Florianstraße 2 (liegt im Westfalenpark). Tel.: +49 231 58680120 0, E-Mail: . Geöffnet: Montag bis Freitag 12:00 - 22:00 Uhr, Samstag und Sonntag 10:00 - 22:00 Uhr. Preis: 3,50€ für Park&Turmfahrt/1 Person, 10,50€/Familie mit 2 Erw. und max. 4 Kindern. - Der Turm ist über 200 Meter hoch, Aussichtsplattform und Restaurant liegen knapp über 140 Meter Höhe, Öffnungszeiten und Eintrittspreise unter der Seite von Dortmund, für Technik- und Geschichtsinteressierte sei die private Homepage Fernmeldeturm Dortmund empfohlen. Achtung: Nach Sanierung der Aufzugsanlage ist der Turm wieder zugänglich, allerdings dürfen wegen der Brandschutzbestimmungen keine Menschen mit Mobilitätseinschränkungen hochfahren (Notleiter zwischen den Etagen).
Botanischer Garten Rombergpark
  • Botanischer Garten Rombergpark, Am Rombergpark 49b, 44225 Dortmund, ganzjährig geöffnet. Der 65 ha große Botanische Garten und Landschaftspark beeindruckt durch seine weltweit anerkannte Sammlung von Gehölzen (Arboretum) die teilweise über 100 Jahre alt sind. Es werden regelmäßig fachkundige Führungen angeboten. Besucher finden auch jenseits des Hauptweges viele Besonderheiten wie zum Beispiel ein wunderschöner englischer Staudengarten oder den Taschentuchbaum, der zur Blütezeit im April-Juni immer wieder erstaunt. · Eintritt frei.
    Pflanzenschauhäuser · geöffnet: Okt. - März: 10 - 16 Uhr, April - Sept.: 10 - 18 Uhr · Eintritt 2,- €, Kleingruppe: 4,- €.
  • Zoo · Geöffnet: 16. März - 15. Okt.: 9.00 - 18.30 Uhr, sonst 1-2 Stunden kürzer · Eintritt: 7,50 €, mit 1-4 Kindern: 12,50 € − 27,50 €.
  • Zeche Zollern II/ IV, Grubenweg 5, 44388 Dortmund, Öffnungszeiten: Di-So 10:00-18:00 Uhr, letzter Einlass 17:30 Uhr. Eintritt: 3,50 €, Kinder 6-17 Jahre: 2,- €, Familien: 8,- €.
    Die heute als Museum für die Sozial- und Kulturgeschichte des Ruhrbergbaus genutzte Anlage war einst das Prestigeobjekt der damals größten Bergbaugesellschaft in Deutschland und stellt das erste deutsche technische Baudenkmal von internationaler Bedeutung dar.
  • DASA, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund-Dorstfeld, Tel. 0231-9071-2479. Eintritt 3 Euro, Kinder 2 Euro. Deutsche Arbeitsschutzausstellung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Was staubtrocken klingt, ist in Wahrheit ein höchst spannendes (und sehr großes) Museum mit zahlreichen Maschinen und Experimenten aus der Arbeitswelt, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Viele Geräte von der Druckmaschine über Industrieroboter bis zum Elektronenmikroskop können auf Wunsch angeworfen werden und mehrere Mitarbeiter im ganzen Museum warten darauf, sie zu erklären. Dauer: Der Tag geht schnell um.
  • Museum für Naturkunde, Münsterstr. 271, 44145 Dortmund.
  • Deutsches Fußballmuseum1 Deutsches Fußballmuseum, Königswall 20 (gegenüber dem Haupteingang des Dortmunder Hauptbahnhofs). Tel.: + 49 231 476466 0, Fax: +49 231 476466-66, E-Mail: . Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Geöffnet: Di-So 9-18 Uhr. Preis: 15-17 €, ermäßigt 12-14 €, an der Tageskasse oder online.
  • Nahverkehrsmuseum, Mooskamp 23, 44359 Dortmund. E-Mail: . Sammlung historischer Straßenbahnen, Fahrten zur Zeche Hansa Geöffnet: geöffnet jeden 3. Sonntag im Monat (So) von: 12:00 bis 17:00 Uhr.
  • Die Route der Industriekultur listet in ihrer Themenroute Nr. 6 Dreiklang, Kohle, Stahl, Bier insgesamt 50 Stationen in Dortmund auf. Dazu gehören Zechen und Kokereien, Bergarbeitersiedlungen und Infrastrukturen, Hüttenwerke und Stahlindustriebetriebe und natürlich die Großbrauereien, die alle das heutige Dortmund mitgeprägt haben.
Fröhliche Bierbiker unter „Aufsicht“ der Polizei

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

In Dortmund lässt es sich hervorragend einkaufen, weshalb es im Ruhrgebiet auch als beliebte Einkaufsstadt gilt. Die Innenstadt wird durch den Westen- und Ostenhellweg (Hellweg = alte Handelsstraße) in zwei Hälften geteilt. Hier sind die bekanntesten Geschäfte zu finden, die in vielen deutschen Großstädten vertreten sind.

Etwas nördlich des Hellwegs findet sich das Brückstraßenviertel mit kleineren, alternativen Geschäften.

Seit 2011 gibt es am Westenhellweg die Thier-Galerie, ein großes Shopping-Center mit ca. 160 Geschäften. Die Thier-Galerie erstreckt sich vom Westenhellweg bis zum Wall. In der obersten Etage kann man in verschiedensten Fast-Food-Restaurants essen.

Küche[Bearbeiten]

Mittagessen[Bearbeiten]

Ein absoluter Geheimtipp ist die Kantine des Verlages Harenberg in der 5. Etage des Harenberg Centers, welche auch für die Öffentlichkeit geöffnet hat. Vielleicht auch für Durchreisende geeignet, da ca. drei Min. vom Hauptbahnhof. Zur Mittagszeit täglich wechselnde leckere Speisen und frisches Salatbüffet zu günstigen Preisen (4,50-12,50 Euro für Menus mit Getränk), Blick über die Dortmunder Innenstadt im Preis inbegriffen. Im Sommer Terrasse. Sehr freundliches Personal. Gleich die Gelegenheit nutzen und nach dem Mittagessen in die 18. Etage fahren = Panoramablick. Die Location ist ein Muss für jeden Travelhacker :D!

Eine Alternative zu der Harenberg Center Kantine ist die Kantine der VHS, welche ebenfalls günstige essbare Speisen, mitten in der Stadt anbietet. Das Bistro befindet sich im Erdgeschoss der Volkshochschule. Die Preise sind 7-10 € pro Menü. Die Location ist ca. 7 Minuten vom Hauptbahnhof und 5 Minuten von den Einkaufsstraßen entfernt.

Restaurants[Bearbeiten]

  • Da Raffaele ist ein italienisches Restaurant für gehobene Ansprüche, Dortmunder Landstr. 145 in Dortmund-Schanze.
  • Pizzeria Bari, Flughafenstraße 403, 44328 Dortmund-Scharnhorst, Tel.: 02312413181

In dieser kleinen Pizzeria war bereits der Karel Gott zu Gast (siehe Bild hinter der Theke mit dem Inhaber). Es ist eine Kombination von Pizzeria-Imbiss (zum Abholen) und einem feinen Raum für Gäste. Preise für Pizzas und Speisen variieren zwischen 6-13 Euro. Der Blumenkohlauflauf "Florentiner Art" ist ein Traum. Gleichbleibende Qualität. Schöne saubere Tische mit weißen Tischdecken und Weingläsern. Im Sommer Terrasse. Im Winter brennt es im Kamin und es ist sehr gemütlich dort. An den Feiertagen sehr gut besucht, daher Reservierung empfohlen.

Süßes[Bearbeiten]

Serviert hervorragende Kuchen und Torten.

  • Café Schrader, Kaiserstr. 31, 44135 Dortmund, Tel.: 0231523249, Fax: 0231556295, E-Mail: andy.schrader@arcor.de

Fast gegenüber dem Landgericht. Hat den Ruf der besten Konditorei der Stadt. Familiengeführt, Terrasse, Innenbereich mit vielen Tischen, viele Tortenstücke zur Auswahl, Pralinen, alles sehr lecker, freundlich und professionell. Größere Mengen nur auf Bestellung, aber ich habe dort bereits spontan ganze Torten (um die 30 €) einfach sofort gekauft. Neben der Konditorei ist ein Blumengeschäft, gute Kombination, wenn man schnell Geschenke für Geburtstag oder ähnliche Anlässe braucht. Torte + Blumenstrauss in 10 Minuten hat man alles zusammen, und man kann sich definitiv damit sehen lassen.

Kultur[Bearbeiten]

Das Theater Dortmund an der Hansastraße ist ein Fünfspartenhaus mit Oper, Ballett, Konzert, Schauspiel sowie Kinder- und Jugendtheater. Es ist mit 500 Mitarbeitern eines der größten Theater Deutschlands.

Das Konzerthaus Dortmund in der Brückstraße bietet im Jahr über Konzerte in den Bereichen Klassik, Jazz, World Music und Pop.

Nachtleben[Bearbeiten]

Dortmund verfügt über eine sehr gute Kneipen-Kultur und hat mit die höchste Trinkhallen-Dichte im Ruhrgebiet.

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Dortmund verfügt über eine Universität, eine Fachhochschule, mehrere Berufskollegs und weitere private oder öffentliche Berufs- und Hochschulen. Die Infrastruktur bezüglich Kindergärten und Grund-, Sonder- und weiterführenden Schulen ist stark ausgeprägt.

Arbeiten[Bearbeiten]

Dortmund steht nach der jahrzehntelangen Vergangenheit in der Montanindustrie voll im Strukturwandel hin zu Service, Logistik und Bildung. Die aufgelassenen Flächen der früheren Hüttenwerke Union (im Westen), Phoenix (im Südosten) und vor allem die Westfalenhütte im Nordosten bieten zur Neuansiedlung von flächenintensivem Gewerbe große Möglichkeiten; die Brache der früher fast 20.000 Menschen beschäftigt habenden Westfalenhütte ist mit ca. 3 x 5 km momentan die größte Altindustrie-Freifläche Europas.

Auf den riesigen Flächen der früheren Stahlwerke wachsen neue Gewerbe, vor allem der Weiterverarbeitung und der Logistik. Dies vor allem im Westen der Innenstadt, am Rand des Emschertals. Der Hafen ist trotz seiner etwas abnehmenden Bedeutung immer noch ein Kristallisationspunkt für Arbeitsplätze. Am Hafen finden sich vor allem Flächen der Recycling-Industrie.

Die Universität auf dem westlichen Höhenrücken ist der größte Arbeitgeber in Dortmund. Im Umfeld der Universität haben sich Institute und Hightech-Unternehmen der Fertigungstechnik angesiedelt. Größtes und bekanntestes unter ihnen ist der Spezial-Chip-Produzent ELMOS. Aber auch Fertigungsspezialisten und Robotik-Ingenieurgesellschaften sind wichtige Arbeitgeber in Dortmund.

Eine zunehmend wichtige Rolle spielen seit beinah zwei Jahrzehnten die vielen Versicherungsgesellschaften entlang der B1, des Rheinlanddamms und des Westfalendamms, die teils ihren Zentralsitz, teils ihre NRW-Regionalniederlassungen in Dortmund betreiben.

Dortmund ist Sitz von UUNet, eines der großen Internet-Provider in Deutschland, der auch Hosting-Service für Unternehmen anbietet, u.v.a. für den WAZ-Konzern in Essen mit dem Cityweb. Im Süden findet sich nahe der B54, am Rande von Phoenix-West in den Gebäuden der früheren Hoesch-Datenverarbeitung eine große Niederlassung von Hewlett-Packard, die die Aktivitäten der aus der Hoesch-EDV hervorgegangenen Folgegesellschaften des Krupp- und ThyssenKrupp-Konzerns (Triaton) aufkauften und fortsetzen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Dortmund ist eine im allgemeinen sehr sichere Stadt. Bei der Citywache im Brückstraßenviertel kann man Straf- und Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstatten.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Die Post hat eine große Paket-Niederlassung nordwestlich des Hauptbahnhofs.

Der Florianturm am Rand des Westfalenparks ist als Fernsehturm eine Landmarke. Ein weiterer Fernsehturm steht auf dem südöstlichen Hohenrücken von Dortmund-Höchsten.

Ausflüge[Bearbeiten]

Dortmund bietet aufgrund seiner Grenzlage zwischen der flachen norddeutschen Tiefebene und den Mittelgebirgen des Sauerlandes und des nahegelegenen bergischen Landes sowie aufgrund der Verkehrsverbindungen eine enorme Vielzahl von Ausflugsmöglichkeiten.

Die Dortmunder tätigen ihre Ausflüge im Nahbereich im Westfalenpark, im nördlich gelegenen Fredenbaumpark und im westlichen Emschertal. Vor allem der Nordosten Dortmunds, hinter den Stadtteilen Ewing Richtung Grevel, Kurl und Lanstrop ist bereits ländlich geprägt. Bauernschaftsdörfer wechseln sich mit jeweils ca. einem Kilometer breiten Ackerstreifen ab. Diese Randzone des südlichen Münsterlandes bietet sich zum Spazierengehen und zu Radausflügen an. Entlang der Kanäle finden sich ebenso Ausflugsmöglichkeiten. Der Revierpark Wischlingen im Nordwesten Dortmunds bietet weitere Möglichkeiten, unter anderem mit einem Hallenbadparadies.

Das südlich gelegene Ruhrtal und die Hohensyburg sind mit ihren Wäldern und Campingplätzen Ausflugsareale. Der bewaldete Höhenrücken von Aplerbeck über Dortmund-Höchsten über die Hohensyburg (größtes Spielcasino in NRW) bis nach Wetter ist Naherholungszone. Auf halber Hanghöhe im Süden Dortmunds befindet sich der große Zoo.

Der Möhnesee ist nur ca. 30 km östlich entfernt und eine klassische Ausflugsgegend für das gesamte Ruhrgebiet sowohl wie auch für Dortmund speziell. In der Nachbarstadt Hagen ist im Süden in einem kleinen Flusstal ein Museum zur Handwerksgeschichte untergebracht, für das Fachwerkhäuser aus ganz Norddeutschland zusammengetragen, wieder neu aufgebaut und teils mit Handwerksbetrieben wieder eingerichtet wurden, wie einer Schmiede und einer Bäckerei.

Der Nordwesten Dortmunds hat mit der Zeche Zollern im Ortsteil Bövinghausen, einem Teil des Westfälischen Industriemuseums, ein echtes Highlight der Industrie-Architektur zu bieten. Die Maschinenhalle mit den teils betriebsbereiten Fördermaschinen, den marmornen Schalttafeln sowie der ovalen Jugendstil-Glasfassade wurde zwischen 2007 und 2009 renoviert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Moll: Dortmund - Erlebniswanderungen rund um die Stadt. Droste Verl., 2013, ISBN 3770014901.

Weblinks[Bearbeiten]

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