Internet-web-browser.svg
Brauchbarer Artikel

Bochum

Aus Wikivoyage
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bergbaumuseum Bochum bei Nacht.JPG
Bochum
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Einwohner
361.734 (2013)
Höhe
94 m, 100 m
Tourist-Info +49 (0)234 963020
www.bochum-tourismus.de/index.php
Lage
Lagekarte von Nordrhein-Westfalen
Reddot.svg
Bochum

Die ehemalige Bergbaustadt Bochum liegt im Ruhrgebiet und ist auch bekannt für ihre Universität, die zu den größten Deutschlands gehört.

Stadtteile[Bearbeiten]

Stadtbezirke

Bochum setzt sich aus sechs Stadtbezirken zusammen:

  • Mitte: 10 Grumme, 11 Gleisdreieck, 13 Altenbochum, 14 Südinnenstadt, 15 Kruppwerke, 16 Hamme, 17 Hordel, 18 Hofstede, 19 Riemke
  • Wattenscheid: 24 Günnigfeld, 25 Wattenscheid-Mitte, 26 Leithe, 27 Westenfeld, 28 Wattenscheid-Höntrop, 29 Eppendorf
  • Nord: 36 Bergen/Hiltrop, 37 Gerthe, 38 Harpen/Rosenberg, 39 Kornharpen/Voede-Abzweig
  • Ost: 46 Laer, 47 Werne, 48 Langendreer, 49 Langendreer-Alter Bahnhof
  • Süd: 53 Wiemelhausen/Brenschede, 54 Stiepel, 55 Querenburg
  • Südwest: 63 Weitmar-Mitte, 64 Weitmar-Mark, 65 Linden, 66 Dahlhausen

Hintergrund[Bearbeiten]

Tief im Westen...

..., wo die Sonne verstaubt, ist es besser, viel besser, als man glaubt, sang schon Herbert Grönemeyer über seine Heimatstadt. Und es stimmt, Bochum hat mehr zu bieten als nur Staub und Kohlehalden. Dort wo einst die Kumpel ihren Durst stillten, gibt es heute eine Vielzahl von Kneipen und Bars. Und wo sie Tag ein Tag aus ihre Arbeit verrichteten, findet heute Kultur statt. Das Ruhrgebiet ist im Wandel. Die einstigen Metropolen der Arbeit suchen ihren Platz im Jetzt. Die heutige Universitätsstadt und die Heimat des VfL Bochum ist eine der 20 größten Städte (ca. 380.000 Einwohner) in Deutschland und braucht die Konkurrenz seiner großen Nachbarn Essen und Dortmund nicht zu scheuen. Im Gegenteil, Bochum geht mit ihnen zusammen, so wie mit vielen anderen Städten im Ruhrgebiet einen gemeinsamen Weg, in dem sie als Region in Sachen Kultur, Freizeitgestaltung und Tourismus als ein ganzes auftreten.

Landschaft[Bearbeiten]

Blick auf die Bochumer Innenstadt vom Tippelsberg

Bochum liegt auf dem Übergang des flachen Münsterlandes im Norden zum Bergischen Land im Süden. Deshalb ist der nördliche Teil Bochums flach, die höchste Erhebung ist der Tippelsberg. In grauer Vorzeit soll einst der Riese Tipulus sich hier niedergelassen haben, und als er den Lehm von seinen Stiefeln abgeklopft hatte, ist der Tippelsberg entstanden, welcher mehr ein Hügel ist als ein Berg. Sogar ein flacher Hügel, denn so viel Lehm haben selbst Riesen nicht an den Stiefeln. Trotzdem sollte man hinaufsteigen. Die Aussicht auf das mittlere Ruhrgebiet ist phantastisch, oben gibt es Hinweistafeln mit den markanten Punkten ringsum. Der Süden Bochums grenzt an das Ruhrtal und ist schon recht bergig.

Die Industrialisierung im Ruhrgebiet hat im 19. Jahrhundert im Ruhrtal angefangen und ist dann nordwärts gewandert. Zurück blieb ein biologisch nahezu intaktes Ruhrtal, welches heute als Naherholungsgebiet dient. Zwischen Bochum und Witten liegt im Ruhrtal der Kemnader See. Die Ruhr ist Trinkwasserreservoir für das Ruhrgebiet, entsprechend streng sind die Vorschriften zur Reinhaltung des Flusses. Es gilt ein generelles Badeverbot für den Kemnader See, in der Ruhr ist Baden ebenfalls nicht erlaubt und wegen der starken Strömung auch nicht ganz ungefährlich. Sportboote dürfen jedoch überall benutzt werden.

Für Bochum gilt, wie für die meisten anderen Ruhrgebietsstädte auch, dass die exklusiveren und teuren Stadtgebiete im Süden liegen, während Industriebetriebe eher im Norden angesiedelt sind.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Düsseldorf 51 km
Duisburg 36 km
Wuppertal 34 km
Dortmund 20 km
Essen 16 km
Gelsenkirchen 11 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug ist Bochum nur über die im Umland angesiedelten Flughäfen Dortmund, Düsseldorf oder Münster-Osnabrück zu erreichen. Hierfür muss man eine weitere Fahrt mit anderen Verkehrsmitteln einplanen, da die Flughäfen von Bochum aus weit entfernt liegen.

Von den oben genannten Flughäfen ist der Düsseldorfer Flughafen der mit den meisten Anbindungen in der Welt. Es gibt außerdem eine direkte S-Bahn-Verbindung vom Düsseldorfer Flughafen bis zum Bochumer Hbf.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Fernverkehr[Bearbeiten]

Bochum ist gut mit der Bahn zu erreichen. Der Hautbahnhof ist über mehrere IC- und ICE-Strecken aus vielen großen Städten Deutschlands mit einer Direktverbindung erreichbar. In Richtung Süden kann man über Köln und Frankfurt bis nach Nürnberg, München oder Stuttgart reisen. In Richtung Norden geht es über Dortmund nach Hannover, Berlin oder Hamburg. Die Verbindung nach Berlin wird sogar im Stundentakt befahren.

Regionalzüge[Bearbeiten]

folgend Regionalexpress Züge verkehren über Bochum

  • RE 1 NRW-Express Aachen - Hamm
  • RE 6 Westfalen-Express Düsseldorf - Minden
  • RE 11 Rhein-Hellweg-Express Düsseldorf - Paderborn
  • RE 16 Ruhr-Sieg-Express Essen - Siegen/Iserlohn
  • RE 40 Ruhr-Lenne-Bahn Essen - Hagen
  • RE 46 Glückauf-Bahn Bochum - Gelsenkirchen

S-Bahn[Bearbeiten]

  • S1 Dortmund - Düsseldorf/Solingen im 20-Minuten Takt

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Bochum ist gut aus allen Richtungen mit dem Auto zu erreichen. Bochum ist der Knotenpunkt des Ruhrschnellwegs (A 40) und der Autobahn A 43, die sich nordöstlich von Bochum am Bochumer Kreuz treffen. Der Ruhrschnellweg sorgt für die Verbindung von Duisburg/Essen im Westen und Dortmund im Osten. Über die A 43 kommt man von Münster im Norden oder von Wuppertal im Süden schnell nach Bochum. Bei der An- & Abreise mit dem Auto sollte man darauf achten, dass man nicht gerade in der Rushhour fährt.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Bochum ist mit dem Fahrrad über das Rad-Netz des Regionalverbandes Ruhr aus vielen seiner Nachbarstädte erreichbar und verbindet die zur Route-Industriekultur zugehörigen Sehenswürdigkeiten untereinander. Hierzu gehört auch die Erzbahntrasse in Bochum, welche einst eine Eisenbahnstrecke zur Versorgung der Hochofen des Bochumer Vereins mit Eisenerz war.

Mobilität[Bearbeiten]

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

In Bochum fährt man mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Für den Personentransport im Stadtgebiet von Bochum ist für den VRR die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (kurz BOGESTRA) im Einsatz. Besonderheit: Bei der Benutzung von Bussen ist zu beachten, dass man vorne einsteigt und ein Ticket löst oder sein gültiges Ticket vorzeigt. Zum Verlassen des Busses benutzt man dann die hinteren Türen. Nicht vergessen, den Fahrschein vor Fahrtantritt abzustempeln (offiziell heißt es entwerten). Die orangefarbenen Entwerter stehen an den Zugängen zum Bahnsteig und in den Fahrzeugen.

Tarif, Fahrkarten, Auskunftstellen[Bearbeiten]

Innerhalb des VRR gibt es 4 Preisstufen. Innerhalb einer Stadt gilt die Preisstufe A, für Fahrten in direkte Nachbarstädte gilt Preisstufe B, für Fahrten über 3 Stadtgebiete gilt Preisstufe C und Preisstufe D gilt für Fahrten innerhalb des gesamten Verbundgebietes.

Fahrkarten gibt es in den Kundenbüros der Bogestra, an Automaten an den Haltestellen der U35, an Automaten in den Straßenbahnwagen oder vorne bei deren Fahrern, bei den Busfahrern und in den dafür gekennzeichneten Kiosken.

Achtung, in den Fahrzeugen der U35 sowie an Tunnelstationen der Straßenbahnen mit Fahrerverkauf ist kein Ticketkauf im Fahrzeug möglich!

Kundenbüros[Bearbeiten]

In der Stadtbahnstation Hauptbahnhof auf der Verteilerebene und im Bogestra Verwaltungsgebäude an der Universitätsstraße 58

Stadtbahn[Bearbeiten]

  • Die U35 fahrt von Bochum-Querenburg über die Ruhr-Universität, Bochum Hauptbahnhof, Bochum-Riemke und Herne Bahnhof nach Herne Strünkede.

Die bisherigen Straßenbahnen verlaufen in der Innenstadt ebenfalls unterirdisch, sodass die Innenstadt völlig gleisfrei ist. Knotenpunkt aller Stadtbahnlinien ist der Hauptbahnhof.

  • Die Linie 302 fährt von Bochum Hbf über Rathaus-Süd und Wattenscheid nach Gelsenkirchen Hbf.
  • Die Linie 306 fährt vom Bochum Hbf nach Herne-Eickel Hbf.
  • Die Linie 308 fährt von Bo-Gerthe über Bochum Hbf nach Hattingen Mitte.
  • Die Linie 310 fährt von Witten über Bochum Hbf und Rathaus-Süd nach Wattenscheid-Höntrop.
  • Die Linie 318 fährt von Bo-Gerthe über Bochum Hbf nach Bo-Dahlhausen.

Nachtexpress[Bearbeiten]

Die Nachtexpresse oder auch Nachtfalken genannt, fahren am Wochenende und vor Feiertagen von Bochumer Hauptbahnhof in den Nachtstunden einmal stündlich in die unterschiedlichen Stadtteile, um die Nachtschwärmer außerhalb der normalen Fahrzeiten des Öffentlichen Nahverkehrs nach Hause zu bringen.

Regionalverkehr[Bearbeiten]

Züge des Regionalverkehrs, Regionalexpress und S-Bahn, können mit Fahrkarten des VRR innerhalb des VRR-Gebietes benutzt werden. Liste der Regionalzüge siehe unter Bahn.

Tipp: Eine Fahrt mit dem RE46 bietet Ausblicke auf das "alte" Ruhrgebiet, auf Industrieareale und Vororte.

Taxi[Bearbeiten]

Der Grundpreis für Taxifahrten beträgt 2,30 €, der Kilometerpreis tagsüber 1,25 €, zwischen 23:00 und 05:00 sowie an Sonn- und Feiertagen 1,35 €.

Die Rufnummer der Taxizentrale lautet: (0234) 333000

Für längere Fahrten sollte ein Festpreis ausgehandelt werden. Richtwerte sind: Bochum - Flughafen Düsseldorf: 50,-- € Bochum - Flughafen Dortmund 40.-- €

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten findet Ihr in Bochum unter dem Begriff Blue Line. Infos hierzu bekommt Ihr in allen Bürgerämtern oder auf der Webseite Blue Line sowie im Büro für Stadtmarketing, Huestrasse 9. Dort gibt es auch monatlich einen Veranstaltungskalender. Viele Sehenswürdigkeiten der Stadt sind auch Teil der Route der Industriekultur unter der viele der alten Industrieanlagen im Ruhrgebiet zusammengefast sind.

Museen[Bearbeiten]

Dampftag im Eisenbahnmuseum

Wer nostalgische alte Eisenbahnen und Loks mag, ist man im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen sowie im Bahnhof Dahlhausen gut aufgehoben. Hierbei handelt es sich um das größte, privat betriebene Eisenbahnmuseum Deutschlands. Es befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Bahnbetriebswerkes und ist ein lebendiges Museum mit sehr vielen, historischen Fahrzeugen und echtem Dampfbetrieb. Dazu gibt es noch einen Lokomotivschuppen mit 20-Meter-Drehscheibe, Wasserturm/-kran, Werkstätten, Bekohlungsanlage und Sandturm. Hier hält auch die historische Ruhrtalbahn, die etwa einmal im Monat verkehrt.

Bergbaumuseum mit Europaplatz

Das Deutsche Bergbau-Museum ist eines der bedeutendsten Bergbaumuseen der Welt und zugleich ein Anschauungsbergwerk. Dabei war das Museum nie eine echte Zeche, sondern von Anfang an als Museum geplant. Hier kann man einen Teil der Bochumer Geschichte hautnah miterleben. Es geht auch ein paar Meter unter die Erde (~12°C - Jacke mitnehmen).

Über Tage zeigt die Dauerausstellung Stücke zu allen Themen des Bergbaus. Von der Aussichtsplattform auf dem Fördergerüst (Höhe 71,40 m) ist bei guter Sicht ein weiter Blick über das Ruhrgebiet möglich. Sonderausstellungen werden im "Schwarzen Diamanten", einem neuen Anbau, gezeigt. Im Montanhistorischen Dokumentationszentrum kann anschließend selber wissenschaftlich recherchiert werden. Ansonsten gibt es noch den Museums-Shop und die Cafeteria "Grubengold".

  • 2 Deutsches Bergbau-Museum, 44791 Bochum, Am Bergbaumuseum 28 (Besuchereingang: Europaplatz) (U 35 von Bochum Hbf in Richtung Herne bis "Deutsches Bergbau-Museum"). Tel.: (0)234 58770, Fax: (0)234 5877-111, E-Mail: . Geöffnet: Mo geschl, Di - Fr 8.30 - 17.00 Uhr, Sa+So, feiertags 10.00 - 17.00 Uhr, Anbau bis 16.45 Uhr. Preis: Erw. 6,50 €, ermäßigt/Jugendliche 3,00 €, Familien 14,00 €.

Mit den Zechen entstanden im Ruhrgebiet die Brauereien und mit ihr die Brauerei Moritz Fiege. Unter der Woche (Montag bis Donnerstag sowie Freitag) gibt es die Möglichkeit einer Brauereibesichtigung (BrauKultTour). Der Besuch des Brauereimuseums ist nur in Kombination mit einer Besichtigung möglich.

Zeche Hannover mit dem Spielplatz Zeche Knirps

An der Stadtgrenze zu Herne (Röhlinghausen) liegt die zum Westfälischen Industriemuseum gehörende Zeche Hannover mit dem Malakowturm und dem Maschinenhaus. Letzteres enthält die imposante Dampffördermaschine, die zu bestimmten Anlässen in Betrieb gesetzt wird, heutzutage allerdings mit Pressluft anstelle von Dampf.

Auf dem Gelände der Zeche gibt es auch noch die Zeche Knirps. Hier können Kinder spielend die Abläufe in einem Bergwerk erfahren.

Das Heimatmuseum im historischen Helfs Hof - erste urkundliche Erwähnung: 13. Jahrhundert - zeigt hauptsächlich Stücke aus Haus- und Landwirtschaft. Es wurde in den 1970er Jahren restauriert und widmet sich auch der Stadtgeschichte Wattenscheids (seit 1974 eingemeindet).

  • Heimatmuseum Helfs Hof, In den Höfen 37, 44867 Bochum. Tel.: +49 (0)2327 331 50. Geöffnet: Sommer: Mi 10 - 13 Uhr & 15 - 19 Uhr, Sa & So 11 - 19 Uhr; Winter: Mi 10 - 17 Uhr, Sa & So 9:30 - 17 Uhr. - Anfahrt mit der 363 bis zur Haltestelle Stalleickenweg

Auf dem Anwesen von Haus Kemnade befindet sich das Bochumer Bauernhausmuseum. Haus Kemnade befindet sich eigentlich auf Hattinger Stadtgebiet, wurde jedoch Anfang des 20. Jahrhunderts von der Stadt Bochum erworben. In dem Museum werden Objekte aus der Landwirtschaft gezeigt. Das Fachwerkhaus, in dem das Museum seit 1974 residiert, wurde aus Bochum-Stiepel hierher bewegt, um es vor dem Straßenbau zu retten.

Weitere Museen:

  • Kunstmuseum, zu den historischen Sammlungsschwerpunkten gehören mittel- und osteuropäische Avantgarde, deutscher Expressionismus, Surrealismus, Informel und Cobra. Adresse: Kortumstraße 147, Eintrittspreis 3.- € - jeden 1. Mittwoch im Monat freier Eintritt
  • Kunstsammlung der Ruhr-Universität, Ort der Begegnung von moderner und antiker Kunst. Kern der Antikensammlung bildet das Ensemble griechisch-römischer (Kaiser) Portraits aus Marmor und Bronze sowie die Sammlung bemalter griechischer Meistervasen des 9. bis 4. Jahrhunderts vor Christus. Adresse: Universitätsstraße 150
  • Schlieker-Haus, im ehemaligen Wohn- und Atelier-Haus des Malers Hans-Jürgen Schlieker werden Ausschnitte seines Werkes in wechselden Ausstellungen gezeigt. Schlieker (1924-2004) gehört zu den wichtigen informellen Malern in Deutschland. Öffnungszeiten Mittwoch & Sonntag 15:00 - 18:00 Uhr. Adresse: Paracelsusweg 16, 44801 Bochum
  • Situation Kunst, Gebäude-Ensemble im Park von Haus Weitmar in Bochum mit einer Dauerausstellung bedeutender Werke der Gegenwartskunst. Werke von Gianni Colombo, Dan Flavin, Gotthard Graupner, Norbert Kricke, Lee Ufan, François Morellet, Maria Nordman, David Rabinowitch, Arnulf Rainer, Dirk Reinartz, Ad Reinhardt, Robert Ryman, Richard Serra, Jan J. Schoonhoven sowie den Afrika- und Asien-Raum. Öffnungszeiten: Mi 14:00-18:00, Fr 14:00-18:00, Sa 12:00-18:00, So 12:00-18:00. Adresse: Nevelstr. 29c, 44795 Bochum. Tel: +49-234-2988901, Fax: +49-234-2988902
  • Medizinhistorisches Museum Sammlung alter medizinischer Geräte im historischen Malakowturm der Zeche Julius-Philipp aus dem Jahr 1875. Adresse: Malakowturm, Markstraße 258a, 44799 Bochum
  • Schulmuseum, Cruismannstraße 2, 44807 Bochum, Besichtigungen und Klassenführungen können mit dem Leiter des Museums, Peter Schneller, vereinbart werden, Tel: +49-(0)234-9530795 oder +49-(0)234-9101440 (Stadtverwaltung)
  • Telefonmuseum Karl-Lange-Str. 17, Anmeldung: Hans Dahr Tel.: 0234 284199 oder Dieter Nowoczyn Tel.: 0234 260680, Eintritt frei

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten]

  • Gegenüber dem Hauptbahnhof steht seit 1977 die Großplastik "Terminal" von Richard Serra. Sie besteht aus vier 12 Meter hohen gegeneinander gestellten Stahlplatten, die dem Betrachter von jeder Seite aus eine andere Perspektive vermitteln
  • Ecke Kortumstr./Huestr. steht die Plastik "Ohne Titel" von Ulrich Rückriem. (Wegen Bauarbeiten zur Zeit nicht ausgestellt)
  • Kuhhirten-Denkmal am Massenberg-Boulevard: die Statue stellt Fritz Kortebusch dar, dem letzten Viehhirten im Dienste der Stadt. 1870 trieb er zum letzten Mal das Vieh auf die Vöde, heute der Stadtpark.
  • Engelbert-Brunnen auf der Kortumstr. zum Andenken an Graf-Engelbert II der den Bochumern die Stadtrechte in den Jahren 1321-1324 verliehen hat (Wegen Bauarbeiten zur Zeit nicht ausgestellt)
  • Jobsiade-Brunnen auf dem Husemannplatz. Dargestellt wird die Theologieprüfung des Helden Hieronymus Jobs, der Hauptfigur der „Jobsiade“, einem komischen Heldengedicht des Bochumer Dichters und Arztes Carl Arnold Kortum
  • "Die Entfaltung der Stadt", Skulptur an der Schützenbahn von Professor Karl Henning Seemann.
  • Skulpturen im Stadtpark.
  • Die Glocke vor dem Rathaus ist ein Denkmal für den in Bochum vervollkommneten Stahlformguss und die industrielle Blütezeit des Reviers. Die Glocke wurde für Weltausstellung in Paris 1867 gegossen.
  • Stolpersteine - in den Boden eingelassene Messingtafeln erinnern an während des Nationalsozialismus deportierte jüdische Mitbürger.
  • Ehrenmal auf dem Friedhof Hamme für die Opfer des Grubenunglücks auf "Vereinigte Präsident" im Jahre 1936. Die Plastik stammt vom Soester Bildhauer Wilhelm Wulff.
Rathaus

Gebäude, Industriekultur & Denkmäler[Bearbeiten]

Lageplan des Westparks mit Jahrhunderthalle
Bergarbeitersiedlung Dahlhauser Heide
  • Das Rathaus Bochum wurde 1931 eröffnet. Gebaut wurde es nach den Plänen des Darmstädter Architekten Prof. Karl Roth. Der Grundriss ist streng symmetrisch, die Fassadengestaltung schlicht. Im großen Innenhof ist der Saalbau so angelegt, dass an beiden Seiten Nebenhöfe entstanden sind. Dort befinden sich je ein Brunnen aus Travertin und Bronze. Links steht der Brunnen der Schönheit, rechts der Brunnen des Glücks. Die Brunnen sind Arbeiten von Professor Vogel aus Berlin.
  • Wenn Du vor dem Rathaus stehst schau Dir auch die U-Bahn Station vor dem Rathaus an, der Bahnsteig Süd ist architektonisch sehr interessant: freitragende Halle ohne Säulen, Lichtschächte leiten das Tageslicht nach unten, quer durch die Halle führt eine Brücke für die Linie 306.
  • Bahnhof Dahlhausen siehe auch unter Museum
  • Das alte Amtshaus des Landkreises Bochum-Nord an der Brückstraße ist architektonisch der westfälischen Renaissance nachempfunden. Es wurde 1884 erbaut. Solche kontrastreich verzierten Fassaden aus rotem Backsteinen und hellem Sandstein finden sich an Wasserschlössern. Der kleine Laden neben der Treppe beherbergte früher die Kutsche des Amtmanns.
  • Der Bismarckturm wurde zu Ehren Otto von Bismarcks (der Ehrenbürger der Stadt Bochum war) erbaut und am 16. Oktober 1910 eingeweiht. (Öffnungszeiten: Frühjahr/Sommer: täglich von 10:00 - 19:00 Uhr (Mo. Ruhetag); Herbst: Sa. + So. von 11:00 - 17:00 Uhr ; vom Winteranfang bis zum Beginn der Osterferien geschlossen. Eintritt frei; Sehr gute Aussicht auf das Stadtgebiet.
  • Zeche Hannover - Malakowturm siehe auch unter Museum
  • Jahrhunderthalle, 44793 Bochum, An der Jahrhunderthalle 1 (im Westpark) (Straßenbahn 302/310 bis "Bochumer Verein/Jahrhunderthalle", zu Fuß am Jahrhunderthaus vorbei 300m bis zur Halle). Tel.: (0)234 3693111, Fax: (0)234 3693200, E-Mail: . Ursprünglich als Ausstellungshalle erbaut (1902), anschließend als Gebläsehalle für die Hochöfen im Bochumer Verein genutzt, 1993 saniert, inzwischen Spielstätte der RuhrTriennale u.v.a.m.; umliegender Westpark ist ebenfalls spannend. Geöffnet: Okt.-März: Di-Fr 12:00-17:00 Uhr, Sa+So 11:00-18:00; April-Sep. Di-So 11:00-18:00 Uhr. Preis: Führungen in Halle, Westpark, Kraftanlagen, unterirdisch und Abends möglich, Kosten 5€-15€.
  • Schlossruine Weitmar und Sylvesterkapelle, Hattinger Strasse
  • Haus Kemnade Wasserburg im Ruhrtal, beherbergt die Instrumentensammlung Grumbt, die Ostasiatische Sammlung und die Schatzkammer Kemnade.
  • Burg Blankenstein, auf Hattinger Stadtgebiet, aber im Besitz der Stadt Bochum. Außer dem Burgturm sind nur wenige Mauern erhalten. In der Ruine befindet sich ein Gastronomiebetrieb. Vom Burgturm hat man eine sehr schöne Aussicht auf das Ruhrtal und den Stadtteil Bochum-Stiepel mit der historischen Dorfkirche.
Dorfkirche Stiepel
Dorfkirche Stiepel
  • Die Dorfkirche Bochum-Stiepel wurde 1008 als Saalkirche errichtet. Zwischen 1130 und 1170 wurde sie durch eine romanische Basilika ersetzt und im 15. Jahrhundert erweitert. Sehenswert sind die Wand- und Deckenmalereien und der historische Friedhof.
  • Das Zisterzienserkloster in Bochum-Stiepel wurde 1988 gegründet und untersteht dem Abt vom Heiligenkreuz in Österreich. Beliebt ist der klösterliche Weihnachtsbasar, auf dem senegalesische Kunst angeboten wird.
  • Bergarbeitersiedlung Dahlhauser Heide, Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut im Stil einer Gartenstadt im Ortsteil Bochum-Hordel für die Mitarbeiter der Zeche Hannover. Renoviert und heutigen Bedürfnissen angepasst gehören Siedlungen dieser Art zu den begehrten Wohngebieten. Einen Spaziergang durch die Siedlung kann ich empfehlen.
Zwischen 1850 bis 1900 stieg die Einwohnerzahl Bochums von ca. 4500 auf 100 000. Die Bereitstellung von Wohnraum und Infrastruktur wäre für die Stadt absolut unmöglich gewesen. Deshalb wurde von der Industrie Wohnraum, Supermärkte (damals hießen die noch Konsumanstalten), Krankenhäuser usw. für die eigenen Arbeiter und Angestellten bereitgestellt. Auch wenn die Fabriken damit ihre eigenen Interessen zu verbinden wussten, war es doch auch ein sozialer Akt. Elendsviertel hat es im Ruhrgebiet nie gegeben, der Standard solchen Wohnviertel lag meistens über dem was auf dem freien Markt üblich war. Das bekannteste Beispiel für ein Wohnviertel dieser Art ist in Bochum die Siedlung "Dahlhauser Heide".
  • In der Kolonie Am Rübenkamp befinden sich 3 Häuser noch im Originalzustand. Sie geben Einblicke in den Alltag der damaligen Bergarbeiter. Die Häuser gehören zum Industriemuseum "Zeche Hannover".

Tipp: Im Ortsteil Wattenscheid stehen am "Alten Markt" noch einige wenige Häuser in Stil aus vorindustrieller Zeit. Sie vermitteln einen Eindruck, wie die meisten Ruhrgebietsstädte noch vor gut 100 Jahren ausgesehen haben.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

untere Kortumstraße
  • Kortumstraße (Fußgängerzone, Haupteinkaufsstraße)
  • Huestraße (Fußgängerzone, Boutiquen, Straßencafes)
  • Massenberg-Boulevard (Flaniermeile, Straßencafes)
  • Engelbertplatz (Zentrum des Bermuda3ecks)
  • Husemannplatz so wie Doktor-Ruer-Platz (Weihnachtsmarkt)

Parks & Seen[Bearbeiten]

Westpark, Fußbad in ehemaligem Kühlwasserüberlauf
MS Schwalbe II auf dem Kemnader See
  • Nahe der Ruhr-Universität (RUB) befindet sich eine grüne Oase der Ruhe, die alle Bürger zum Spazierengehen einlädt, der Botanische Garten der RUB, 44780 Bochum, Universitätsstraße 150. Tel.: +49 (0)234 3223098, E-Mail: . Anfahrtsplan für PKW, Gartenplan. Der Botanische Garten wird auch von der Biologischen Fakultät der Ruhr-Universität für ihre Forschung genutzt. Geöffnet: April-September Freiland 9:00-18:00, Gewächshäuser nur bis 17:00 Uhr, Oktober bis März Freiland 9:00-16:00, Gewächshäuser bis 15:30 Uhr, bei Schnee geschlossen. Preis: Eintritt ist frei.
  • Chinesischer Garten (ein Teil des Botanischen Gartens), der einzige im südchinesischen Stil in Deutschland.
  • Im Süden grenzt die Ruhr und der Kemnader See an Bochum. Der Kemnader See lädt durch seine gut angelegten Rad und Gehwege zum Radfahren, Inlinen, gemütlichen Wandern oder zum Laufen um den See ein. (Die kleine Runde ist ca. 8,4 km und die große ca 10,5 km lang) An Sonn- und Feiertagen leider meist sehr überlaufen. Auf der Ruhr werden von privaten Anbietern auf Anfrage Kanutouren angeboten. Die Städte Bochum, Hagen, Hattingen, Herdecke, Wetter und Witten haben die Gemeinschaftsinitiative Das Ruhrtal ins Leben gerufen, um das Potential des Ruhrtals als Naherholungsgebiet auszubauen. Seit 2005 haben sich die Städte Dortmund, Essen, Oberhausen und Mülheim an der Ruhr der Initiative angeschlossen.
  • Tierpark Bochum, der Bochumer Zoo, sehenswertes Aquarium/Fossilium, der Rest ist ganz nett
  • Stadtpark Wattenscheid mit Vogelvoliere, freier Eintritt
  • Geologischer Garten an der Querenburger Straße. Einsicht in die geologische Struktur des Ruhrgebietes, gut für einen Abendspaziergang.
  • Uemminger See, Spazierweg um den See - ca. 2 Km, Kinderspielplatz, Halfpipe für Skater, kleine Fläche für Inliner - zum Üben ganz brauchbar, manchmal trifft man auf Modellschiffer, der dortige Suntums Hof ist allerdings seit Ende 2012 geschlossen.
  • Stadtpark mit Bismarck-Turm und Tierpark, sehr alter Baumbestand, 2 Teiche, Rosengarten
  • 4 Westpark, 44793 Bochum, An der Jahrhunderthalle 1 (Anfahrtsskizze, fürs Navi auch: Gahlensche Straße 15; mit ÖPNV: ab Bochum Hbf mit Straßenbahn 302 Richtung Gelsenkirchen oder 310 Richtung Bochum-Höntrop an der Haltestelle "Bochumer Verein/Jahrhunderthalle" aussteigen und Freitreppe hochlaufen). Landschaftspark auf dem Gelände des ehemaligen "Bochumer Vereins für Bergbau und Gussstahlfabrikation", Kraftzentrale wird heute für Veranstaltungen genutzt (Jahrhunderthalle), außerdem: Gebläsehalle, Colosseum, Wasserturm, Kühltürme zeugen noch von der industriellen Nutzung, die meisten Gebäude sind aber verschwunden. Spontane und bewusst gepflanzte Grünanlagen auf unterschiedlichen Ebenen, Brücken, Aufgänge, Treppen, Wasserbecken stellen einen spannenden Mix der Industrienatur dar, der auch von der Nachbarschaft gerne angenommen wird (Sonntags grillen, Spielplatz mit Stahldrache). Nachts Gebäude und Wege teilweise illuminiert. Geöffnet: durchgehend geöffnet. Preis: kostenloser Zugang.
  • Weitmarer Holz kleines Waldgebiet
  • Kortumpark kleiner Park mit sehr alten Gräbern, teilweise gute Aussicht auf die Innenstadt
  • Gysenberg Park Freizeitpark an der Stadtgrenze zu Herne, mehrere Kinderspielplätze
  • Muttental in Witten. Spazierweg durch die Anfänge des Bergbaus. Es gibt einige Stolleneingänge und Maschinen des frühen Bergbaus zu sehen. Empfehlenswert. Wer möchte, kann auch im Nachbartal die Ruine
  • Burg Hardenstein besuchen, ca. 15 Minuten Fußweg an der Ruhr entlang. Der Sage nach soll hier vor 700 Jahren der Zwergenkönig Goldemar gelebt haben.
  • Tippelsberg, Bochum-Riemke, Tippelsberger Straße. - Natürlicher Berg mit Bauschutt aufgestockt, 2007 renaturiert, liegendes Gipfelkreuz auf dem gepflasterten Plateau, mehrere Wanderwege hinauf, sehr gut für Familien geeignet, gute Aussicht mit 40 Meter über Umgebung

Aktivitäten[Bearbeiten]

Events[Bearbeiten]

Steam-Festival
  • Himmlische Düfte und Höllengestank Europas größte Duftausstellung vom 13. April bis Ende Mai 2014. Siehe Veranstaltungskalender. Die Ausstellung, die zuvor in den Gärten von Schloß Trauttmansdorff (Meran, Italien) gezeigt wurde, lädt die Zuschauer nun auch an der RUB (Ruhr-Universität Bochum] mit ungewöhnlichen, meist interaktiven Erlebnis-Haltepunkte Installationen ein, die Welt der Düfte zu entdecken.
  • Flohmarkt vor dem Rathaus jeden 3. Samstag im Monat
  • Dampf-Festival Präsentation alter dampfgetriebener Straßenfahrzeuge, ca. alle 2 Jahre auf dem Gelände der Zeche Hannover in Bochum-Hordel
  • FIDENA Figurentheater der Nationen
  • Bochum Maiabend traditionelles Schützenfest am letzten Aprilwochenende
  • Rubissimo – Sommerfest der Ruhr-Universität im Juni
  • Bochum Total das Ruhrgebietsfestival in Bochumer Bermuda3eck. Es ist eines der größten frei zugänglichen Musik-Festivals in Deutschland. Jedes Jahr im Sommer (am ersten Donnertag nach Ferienbeginn) wird an vier Tagen und mittlerweile auf fünf Bühnen ein umfangreiches Programm an Musik angeboten.
  • Fiege Kino Open Air nahe Bochumer Innenstadt auf dem Brauereihof hinter der Berufsschule.
  • Sparkassen Giro siehe unter Sport
  • Bochum7up in Bochum Langendreer - Hier feiert der Stadtteil Nr.7. (Bochum 7 noch aus alten Postleitzahlen-Zeiten)
  • Uemminger-Summertime in Bochum am Uemminger See
  • Kemnader See in Flammen
  • Kemnader See- und Hafenfest
  • Extraschicht die Nacht der Industriekultur in Juni, siehe auch unter Kultur
  • Open Flair im September, Straßenzirkus, freier Eintritt
  • Bochum Kulinarisch Bochumer Gastronomen präsentieren ihr Köstlichkeiten im August
  • Bochumer Musiksommer auf dem Massenberg Boulevard, freier Eintritt
  • Kemnade International Festival der Weltkulturen
  • Klavier-Festival-Ruhr
  • Bochumer Weinfest im September
  • Oktobermarkt
  • Bochumer Bachtage im Oktober/November
  • Bochumer Weihnacht mit mittelalterlichem Weihnachtsmarkt rund um die Pauluskirche, Handwerkskunst und Met beim Klang historischer Instrumente
  • Ruhrtriennale

Kirmes[Bearbeiten]

Die Kirmes an der Castroper Straße wird zwar immer kleiner und seltener besucht, jedoch ist es für eingefleischte die beste Kirmes der Welt. Früher war die Kirmes riesig groß und sie fand drei mal im Jahr statt: Ostern, Sommer und Herbstkirmes. Die Ostern-Kirmes war manchen Leuten zufolge eine der besten in ganz NRW.... Man kann hoffen, dass die Kirmes sich irgendwann wieder fängt und nicht, wie allgemein vermutet, gar nicht mehr kommt (Anreise vom Hbf mit der 308/18 Richtung Gerthe/Schürbankstraße, aussteigen an der Haltestelle Planetarium). Aktuell (2013) findet die Kirmes nur zu Ostern statt, sie hat sich zu einer Familienkirmes entwickelt.

Kultur[Bearbeiten]

  • Jahrhunderthalle im Westpark: IndustrieDenkmal <-> KulturKathedrale - eines der außergewöhnlichsten Festspielhäuser Europas - einer der Austragungsorte der Ruhrtriennale ExtraSchicht die Nacht der Industriekultur. Einmal jährlich kann man zwischen 18 Uhr und 2 Uhr im ganzen Ruhrgebiet kulturelle Veranstaltungen in ehemaligen Industrieanlagen besuchen und an Führungen durch produktiven Betrieben teilnehmen. (Shuttle-Busse verbinden alle Orte untereinander)
  • Thürmer Saal Klavierbau und Konzertwesen, Friederikastr. 4, 44789 Bochum
  • Bahnhof Langendreer Zentrum für Soziokultur, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum
  • Bochumer Kulturrat soziokulturelles Zentrum, Lothringer Str. 36, 44805 Bochum, Tel: 02 34 - 86 20 12 Fax: 02 34 - 5 16 58 50

Theater,Schauspiel & Musikal[Bearbeiten]

Schauspielhaus Bochum

Sport[Bearbeiten]

passiv[Bearbeiten]

passiv & aktiv[Bearbeiten]

aktiv[Bearbeiten]

Picknick am Kemnader See, gegenüber liegt das Bad Heveney
  • Kletterzentrum Neoliet in Bochum Riemke (Klettern)
  • Kanutouren auf der Ruhr [1] (Wassersport)
  • Nahe der Stadtgrenze in der Nähe des Kemnader Sees liegt das Indoor Beachsport Center (Beach-Volleyball & Beach-Soccer)
  • Segeln auf dem Kemnader See. Bootsverleih in Heveney, Segelschein ist erforderlich, keine privaten Boote.
  • Surfen auf dem Kenmader See
  • Tretboot und Ruderboot Verleih in Heveney und Oveney am Kemnader See.
Rad fahren, joggen[Bearbeiten]
  • Die Erzbahntrasse ist ein 9 km langer Rad- und Gehweg vom Westpark bis zum Hafen Grimberg in Gelsenkirchen und ab Oktober 2008 mit Anschluss an den Emscher-Radweg. Keine nennenswerten Steigungen, tolle Aussicht auf Industrieanlagen und Siedlungen, bis auf eine wenig befahrene Straße kreuzungsfrei, auch für Kinder geeignet.
  • Die Kray-Wanner Trasse führt von der Erzbahntrasse ca. 5 km hinter dem Westpark ab zum Zeche Zollverein. Leider vier ebenerdige, vielbefahrene Straßenkreuzungen, Länge ca. 10 km. Führt direkt an der Halde Rhein-Elbe vorbei, einfacher aber lohnender Aufstieg mit Blick auf das mittlere Ruhrgebiet.
  • Ruhrtal-Radweg [2], ca. 230 km Radreisen in natürlicher Landschaft
  • Emscher-Radweg [3], ca. 225 km Radreisen vor Industriekulisse
Inline Skating[Bearbeiten]
  • Rundweg um den Kemnader See, ca 9,5 bzw. 11 km.
  • Leinpfad längs der Ruhr

Baden & Wellness[Bearbeiten]

  • Stadtbad Hallenbad am Massenberg Boulevard in der City, Sauna, Massagen, Wassergymnastik
  • Sauna, Fitness und Massage in der Meditheme am Ruhrpark (ehem. Aquadrom)
  • Nordwestbad, Hallenfreibad Hofstede, Stettiner Str. 1-3, Tel 0234 524718
  • Freizeitbad Heveney Hallen- und Freibad (schon Stadtgebiet Witten am Kemnader See), großer Saunabereich, beheiztes Außenbecken auch im Winter nutzbar, Tel 02302 56263
  • Hallenfreibad Höntrop, Am Südpark 1, Tel 02327 73167
  • Hallenfreibad Langendreer, Eschweg 50, Tel 0234 287547
  • Hallenfreibad Linden, Brannenweg 10, Tel 0234 494257
  • Hallenbad Querenburg,

Sonnenbaden[Bearbeiten]

  • Stadtpark auf der Wiese unterhalb des Stadtparkrestaurant, freier Zutritt
  • Westpark, in Citynähe, viel Platz, freier Zutritt
  • Kemnader See, Nord-West Ufer am Hang, Nachmittags ungünstiger Sonnenstand, freier Zutritt
  • Liegewiese an der Ruhr in Dahlhausen, sauber, sehr viel Platz, freier Zutritt

nicht zu empfehlen ist die Wiese am Uemmiger See da durch Schwäne und Enten stark verschmutzt.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Der Ruhrpark, großes Einkaufszentrum auf der grünen Wiese, liegt direkt am Bochumer Autobahnkreuz (Ausfahrt: Bochum-Werne Ruhrschnellweg). Hier findet man alles, was das Einkäuferherz begehrt. Vom Media Markt über C&A sowie Karstadt, Sinn und kleineren Boutiquen ist alles vorhanden.
  • Kortumstraße, Huestraße, Massenberg-Boulevard im Zentrum von Bochum (Fußgängerzone, Haupteinkaufsstraße)
  • Uni Center im Stadtteil Querenburg
  • Einkaufscenter Hannibal im Stadtteil Hofstede

Küche[Bearbeiten]

Speisen[Bearbeiten]

allgemein[Bearbeiten]

Einzelne Gastronomieangebote in den Stadtteilartikeln.

  • Zu Bochum gehört die Echte von Dönninghaus. Sie gehört zum Pflichtprogramm für jeden Besucher. Die bekannteste Bratwurst in Bochum ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und dient oft als Grundlage für eine richtig gute Currywurst. Man bekommt sie z.B. am Bratwursthäuschen am Engelbertbrunnen direkt an der "U-Bahnstation Bermuda3Eck".
  • Bochum kulinarisch (Massenberg-Boulevard) an einem verlängertem Wochenende im Sommer servieren Gastronomen aus Bochum und Umgebung internationale Gourmetküche zum Probierpreis, allerdings bei übersichtlicher Portionsgröße. Ob australisch, italenisch, spanisch, japanisch oder französisch; hier findet jeder seinen Gaumenschmaus.
  • In allen Monaten die auf "r" enden werden frische Miesmuscheln angeboten. Sie gelten als Delikatesse.
  • Im Mai gibt es holländische Matjes - diese sind sehr mild, unbeding probieren
  • ebenfalls im Mai ist Spargelzeit
  • viele türkische oder arabische Lebensmittelgeschäfte bieten kleine Süßigkeiten aus Blätterteig, Mandeln, Kokosflocken, Honig und Zucker an (türkisch: tatle´). Die Türkischen sind extrem süß, man bekommt sie nur mit viel Kaffee hinunter. Die Arabischen entsprechen eher den mitteleuropäischen Geschmack. Sie sollten sie probieren.

Restaurants[Bearbeiten]

  • AVLI im Luisenhof, Luisenstr. 14, griechische Küche
  • Strätlingshof in Altenbochum (4 km von Zentrum), Altenbochumer Str. 64, australische und internationale Küche
  • TAPAS, Kortumstr. 3, spanische Küche
  • UNA MAS, Hans-Böckler-Str. 34, spanische Küche
  • Taufenbach - Brauereiausschank, Gerberstr. 19-21
  • Altes Brauhaus Rietkötter, Große Beckstr. 7, Tel: 0234 9266710
  • Mutter Wittig, Bongardstr. 35, Tel: 0234 / 12141
  • Zur Uhle, Huestr. 24a
  • SIDE, Hattinger Str. 601 (5 km vom Zentrum), türkische Küche
  • LIVINGROOM, Luisenstr. 9-13, neue internationale Küche
  • Restaurant Zappenduster, Gahlenschestraße 129, Tel.: 0234 6102727. Speisen in absoluter Finsternis, ein Highlight der Erlebnisgastronomie - ich kann es sehr empfehlen

Getränke[Bearbeiten]

Im Ruhrgebiet wird Bier getrunken! Einst war Dortmund die Stadt mit den meisten Brauereien und auch heute findet man noch zahlreiche Brauereien (wenn auch nicht mehr so viele) im Ruhrgebiet. Wer einmal hier ist sollte eine der Brauhäuser oder Bierstuben besucht haben. Fiege ist die einzige verbliebene Großbrauerei in Bochum, das Pils schmeckt angenehm herb und hopfig und ist von kräftig gelber Farbe. Etwas milder ist das Fiege Gründer Hell, das die Sorte Export abgelöst hat. Außerdem stellt Fiege noch ein Dunkelbier, Bläck Mäck, und im Mai ein Bockbier mit 7% Alkoholgehalt her.

  • In Bochum findet man das Fiege's Stammhaus in dem man auch in Sachen kulinarischer Köstlichkeiten nicht zu kurz kommt. Bongardstr. 23
  • Auch in der Hausbrauerei und Kornbrennerei Tauffenbach kommt das Essen nicht zu kurz. Doch das Bier des Hauses ist das Highlight, aber nur hier erhältlich. Taufenbach Pils ist sehr mild und süffig. Gerberstr. 19, 44787 Bochum

Nachtleben[Bearbeiten]

Im Bermuda3eck
  • Das Bermuda3eck ist der Treffpunkt des Ruhrgebiets. Hier reiht sich eine Kneipe an die nächste. Bochum bietet hier ein reichhaltiges Angebot an unterschiedlichsten Kneipen und Bars. Leider gehören diese immer häufiger auch zu großen Ketten. Gerade im Frühling werden auf dem Engelbert-Platz (Zentrum des Bermuda3ecks) die ersten schönen Tage des Jahres mit dem Motto Stühle raus zelebriert (da ist hier die Hölle los). Bermuda3eck heißt ca. 75 Bars, Restaurants, Cafes und Bistros mit 10.000 Plätzen, davon 3.000 unter freiem Himmel
  • Kneipe in Bahnhof (Langendreer)
  • in Querenburg befinden sich die Studentenwohnheime und die Studentenkneipen. Wem die Preise in der Bochumer City zu teuer sind, kann hier gerne auf ein (oder mehr) Pils in das Q100 oder die Vorlesung einkehren.
  • Riff - die Bermudahalle Konrad-Adenauer-Platz 3, 44787 Bochum, Tel: 0234 6404626
  • Prater & Dom Diskothek, Dorstener Straße 425, 44809 Bochum
  • Matrix Rockpalast, Hauptstr. 200, 44892 Bochum-Langendreer
  • Zeche Bochum Diskothek, Prinz-Regent-Str. 50-60, 44795 Bochum

Unterkunft[Bearbeiten]

Die Jugendherberge Bochum liegt in direkter Nähe zum Ausgehviertel Bermuda3Eck und ist somit sehr attraktiv für Jugendgruppen, aber auch ältere Semester

Lernen[Bearbeiten]

Ruhr-Universität Blick auf das Forum und die Gebäude der Ingenieurwissenschaften

Bochum verfügt mit der Ruhr-Universität (RUB) über eine große Hochschule mit teilweise exzellentem internationalen Ruf. Die Uni wurde in den 1960ern gebaut und galt damals als topmodern. Die Gebäude wurden vom Architekten als Schiffe verstanden, die in einem Hafen des Wissen ankern. Allerdings sollten sie nur einige Jahre stehen und später ersetzt werden. Dies geschah nie. Im Umkreis werden mittlerweile neue Gebäude gebaut. Die alten sind voll von Asbest.

Die Schauspielschule Bochum gehört zu den renommiertesten Schauspielschulen in Deutschland und brachte zahlreiche bekannte Schauspieler hervor. Eigentlich ist sie keine eigene Hochschule, sondern nur der Studiengang Schauspiel Bochum der Folkwang-Hochschule Essen, doch der Name hat sich durchgesetzt.

Weitere Hochschulen:

Fachhochschule Bochum, Lennershofstraße 140, 44801 Bochum. Tel.: +49 (0)234 32-202, Fax: +49 (0)234 32-14312.

Technische Fachhochschule Georg Agricola, Herner Straße 45, 44787 Bochum. - Hochschule für Rohstoff, Energie und Umwelt

Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Immanuel-Kant-Str. 18-20, 44803 Bochum. Tel.: +49 (0)234-36901-0, Fax: +49 (0)234 36901-100.

Hochschule für Gesundheit, Universitätsstraße 105, 44789 Bochum. Tel.: +49 (0)234 77727-0.

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Bochum ist wie das gesamte Ruhrgebiet eine sehr sichere Region. Es gibt keine sog. No-go-Areas. Aber man sollte die grundsätzlichen Regeln befolgen: ein Auge auf sein Gepäck haben, nicht mit einer dicken Brieftasche protzen, sich nicht provozieren lassen und niemanden provozieren.

Gesundheit[Bearbeiten]

Bochum verfügt über zahlreiche Kliniken und die Universitätskliniken mit entsprechenden Notdiensten. Daneben ist ein dichtes Apothekennetz mit 24-stündigen Notdienst vorhanden. Fachärzte aller Fachrichtungen sind im niedergelassenen Bereich ausreichend vorhanden.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Schiffstour auf dem Kemnader See in den Sommermonaten, Rundfahrt ca. 1 Stunde
  • Schiffstour auf der Ruhr bis Wetter in den Sommermonaten, ca 2 Stunden
  • Reisen sie mit dem nostalgischen Zug durch das Ruhrtal.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Brauchbarer Artikel Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.