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Wuppertal

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Wuppertal ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum im Bergischen Land südlich des Ruhrgebiets. Die Universitätsstadt beherbergt zahlreiche kulturelle Einrichtungen wie das weltbekannte Tanztheater Pina Bausch. Die 350.000 Einwohner zählende Stadt mit der über 100 Jahre alten Schwebebahn als Wahrzeichen gilt als die Wiege der Industrialisierung in Deutschland. Dennoch sind 50 % der „Großstadt im Grünen“ Wälder, Parks und Gärten oder landwirtschaftlich genutzt.

Wuppertaler Schwebebahn
Wuppertal
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Einwohner 350.000
Höhe 100–350 m
Tourist-Info Web http://www.wuppertal.de
Karte

Stadtteile[Bearbeiten]

Wuppertal besteht aus den Stadtteilen

Nach wie vor führen die früheren eigenständigen Stadtteile ein ausgeprägtes Eigenleben, bedingt durch den zwangsweisen Zusammenschluss zu Wuppertal in 1929. Man ist auch heute noch eher Barmer, Elberfelder oder Cronenberger, aber weniger Wuppertaler.

Hintergrund[Bearbeiten]

Wuppertal gilt auf Grund seiner topografischen Struktur als eine der schönstgelegenen und grünsten Städte Deutschlands und schlängelt sich auf fast 20 km entlang des Flusslaufs der Wupper, der von steilen - oft bewaldeten - Hängen umgeben ist. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Wuppertal als Stadt der Parks und Stadt der Treppen bezeichnet wird, 188 Treppen mit 8723 Stufen sind Rekord in Deutschland. Die Außenbezirke gehen in die Wiesen und Wälder des Bergischen Landes über. Auch ist die Stadt reich an Baudenkmalen, mit 4500 auf dem Stadtgebiet bedeutet dies Platz 2 in NRW, hinter Köln.

Die zentrale Lage der Stadt hat viel zu ihrer wirtschaftlichen Bedeutung beigetragen: Wuppertal verfügt über elf Autobahn-Anschlussstellen, IC- und ICE-Anschluss, und zwei internationale Flughäfen im Umkreis von 50 km.

Wuppertal ist eine noch junge Stadt. Sie wurde erst 1929 im Rahmen der kommunalen Neugliederung des rheinisch-westfälischen Industriegebiets - zwangsweise per Gesetzesentscheid - gegründet, und ist aus dem Zusammenschluss der Städte Barmen, Langerfeld, Cronenberg, Elberfeld, Ronsdorf und Vohwinkel entstanden. Seit 1930 ist der Name Wuppertal die offizielle Stadtbezeichnung (1929-1930 vorübergehend "Barmen-Elberfeld"). Eine weitere kommunale Neuordnung in Nordrhein-Westfalen 1975 ließ die Stadt noch um die bis dahin selbständigen Gemeinden Dönberg, Dornap, Obensiebeneick und Schöller anwachsen. Die einzelnen Stadtteile verfügen über eine längere Geschichte. So wurden erstmalig erwähnt: Cronenberg um 1050, Barmen um 1090, Elberfeld um 1160, Schöller um 1180 und Ronsdorf um 1240.

Seit 1972 ist Wuppertal Universitätsstadt.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächstgelegenen internationalen Flughäfen befinden sich in Düsseldorf (Düsseldorf International) und Köln (Köln-Bonn Airport). Beide sind problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, die Fahrzeit beträgt etwa 60 Minuten. In Dortmund befindet sich ein weiterer Verkehrsflughafen, in Essen/Mülheim zudem ein Regionalflughafen.

Bahn[Bearbeiten]

Wuppertal Hauptbahnhof (frühere Bezeichnung Wuppertal-Elberfeld) ist zentraler Haltepunkt aller nationalen und internationalen Zugverbindungen (IC/EC/ICE) bis hin zu den Strecken des S-Bahn-Netzes Rhein-Ruhr. Direkte Verbindungen bestehen zu den meisten umliegenden Städten wie Remscheid, Solingen, Düsseldorf, Neuss, Mönchengladbach, Köln, Bonn, Hagen, Dortmund und Essen, aber auch regelmäßige Fernverbindungen nach Hamburg, Berlin, München, Stuttgart und in die Schweiz.

Es gibt direkte Verbindungen zum Köln-Bonn Airport (ICE/ IC) sowie S-Bahn-Verbindungen zum Flughafen Düsseldorf (S-Bahn).

Neben dem Hauptbahnhof gibt es noch weitere Bahnhöfe mit überregionalem Angebot in Barmen, Oberbarmen und Vohwinkel, und darüber hinaus noch die Haltepunkte Langerfeld, Ronsdorf, Sonnborn, Steinbeck, Unterbarmen und Zoo/Stadion.

Das nächstgelegene DB-AutoZug-Terminal befindet sich in Düsseldorf Hauptbahnhof.

Bus[Bearbeiten]

Neben einem dichten innerstädtischen Busnetz, teilweise mit Schnellbussen in die Außenbezirke, gibt es Städteschnellverbindungen mit Velbert, Mettmann, Schwelm, Wülfrath, Solingen und Remscheid. Infos sind am zentralen Omnibusbahnhof am Hauptbahnhof erhältlich, dort gibt es auch kostenlose Fahrpläne, alternativ im Internet. Informationen zu Busverbindungen sind über vrr.de abrufbar.

Auto[Bearbeiten]

Eine Anreise ist mit eigenem Fahrzeug über die Autobahnen A1 (vom Mittelrhein, östlichem Ruhrgebiet und Münsterland kommend), A46 (vom Niederrhein kommend), A43 (von Bochum oder Recklinghausen kommend) bzw A535 (von Essen oder Velbert aus) möglich. Zudem führen die Bundesstraßen B7 von Mettmann oder Schwelm, B51 von Remscheid oder Sprockhövel und B224 von Wülfrath oder Solingen durch das Stadtgebiet.

Mobilität[Bearbeiten]

Das innerstädtische ÖPNV-System ist sehr gut ausgebaut und wird von Einheimischen wie Besuchern gern und stark genutzt. Mit Bus, Schnellbus, Cityexpress, Nachtexpress, S-Bahn und natürlich Schwebebahn lassen sich alle Ziele innerhalb der Stadt kurz und bequem erreichen, oft ohne umsteigen. Da für den Besucher zumeist ohnehin eine Fahrt mit der Wuppertaler Schwebebahn ansteht, wird der Kauf eines Tagestickets empfohlen, das zu beliebig vielen Fahrten mit allen Verkehrsmitteln (außer IC/ICE/EC auf den Bahnstrecken) berechtigt und von je zwei Erwachsenen und Kindern benutzt werden kann. In die Außenbezirke fahren zu verkehrsschwachen Zeiten sogenannte Anruf-Sammeltaxis (AST), also Kleinbusse, die nur bei vorheriger telefonischer Bedarfsanmeldung auf festgelegten Strecken verkehren. Infos zu den AST bei den Wuppertaler Stadtwerken (WSW).

Fahrkarten sind an Automaten und beim Busfahrer erhältlich. In der Schwebebahn und auf den Strecken der Deutschen Bahn gibt es keinen Fahrscheinverkauf, hier muss man die Fahrkarten vorher am Automaten besorgen und auf dem Bahnsteig bzw. im Bus entwerten! Innerhalb Wuppertals genügen Tickets der Preisstufe A, die die kombinierte Nutzung aller o.g. Verkehrsmittel zulassen (jedoch keine Rückfahrten). Für Fahrten in die Nachbarstädte ist die Preisstufe B zu lösen, darüber hinaus im restlichen Bereich des VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) die Preisstufe C. Für alle Preisstufen gibt es Viererkarten. Fahrten kürzer als 1-2 km können mittels Kurzstrecken-Ticket getätigt werden (Kurzstreckenziele sind an jeder Haltestelle angegeben).

Etliche Parkhäuser und öffentliche Parkplätze in den beiden Zentren von Elberfeld und Barmen sind dem Parkleitsystem angeschlossen, das den Fahrer zum nächsten noch freien Parkhaus oder Parkplatz der Innenstadt leitet. Dennoch: Empfehlenswerter für Innenstadtbesuche sind die öffentlichen Verkehrsmittel, allen voran die Schwebebahn.

Eine lobenswerte Einrichtung, um die Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung zu erkunden, ist der Bergische Ring, der organisierte Ausflüge mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab 3 € (Familie 14 €) bietet. Dort werden auch Extratouren der Bergischen Museumsbahnen sowie Erkundungstouren entlang der Wuppertal (WupperTrails) angeboten.

Autovermietungen gibt es am Hauptbahnhof in Elberfeld (EuropCar - Döppersberg 37, Tel.: 0202/ 2481322 oder Sixt - Döppersberg 50, Tel.: 01805/ 252525) bzw. bei diversen Firmen in den Stadtteilen, z.B. Europcar in Barmen (Heckinghauser Str. 133, Tel.: 0202/ 624141) und Elberfeld (Hofkamp 46, Tel.: 0202/ 248130); Budget in Elberfeld (Friedrich-Engels-Allee 4, Tel.: 0202/ 82488); Hertz in Barmen (Clausenstr. 34, Tel.: 0202/ 478670), Avis in Barmen (Schwesterstr. 80-88, Tel.: 0202/ 280300) und Dürdoth in Elberfeld (Viehhofstr. 154, Tel.: 0202/ 501150).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Überblick:

Die Hauptattraktion der Stadt ist die Wuppertaler Schwebebahn (1901 fertig gestellt und eingeweiht), die in Oberbarmen beginnt und über der darunter liegenden Wupper gebaut ist. In Höhe der Ortslage Sonnborn verlässt sie das Flusstal und führt hoch über innerstädtische Straßen bis zum Endpunkt in Vohwinkel. Der Zoologische Garten darf sich offiziell einer der schönst gelegenen in Europa nennen. Manch Kulturbeflissener nimmt weite Reisen auf sich, um das international renommierte Wuppertaler Tanztheater um das Ensemble der verstorbenen Gründerin Pina Bausch zu erleben. Das Briller Viertel beherbergt die größte Ansammlung von Villen und Prachtbauten von Fabrikanten aus dem 19. Jahrhundert Deutschlands. Aus gleicher Zeit stammt die Elberfelder Nordstadt, das größte zusammenhängende Gebiet von prachtvoll restaurierten mehrstöckigen Arbeiterhäusern Deutschlands. Als Schmuckkästchen der Stadt gilt die Historische Stadthalle am Johannisberg, die heute für Konzerte, Messen und Veranstaltungen genutzt wird und international für ihre herausragende Akustik bekannt ist. Gleich nebenan befindet sich die Schwimmoper, in der regelmäßig nationale und internationale Schwimmwettbewerbe stattfinden. Seit der Sanierung 2009 gilt auch das 1905 erbaute Opernhaus in Barmen mit dem angrenzenden Engels-Haus, dem Geburtsort des deutschen Philosophen Friedrich Engels, als sehenswert. Seit 2008 lockt auch der Skulpturenpark Waldfrieden des berühmten Bildhauers Tony Cragg Besucher aus weiter Ferne.

Nicht nur technisch Interessierte begeistert die Müngstener Brücke, die mit 107 m Spannhöhe als höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands gilt und genau auf der Grenze von Wuppertal, Remscheid und Solingen liegend mit ihren 5000 t Gewicht das Tal der Wupper eindrucksvoll überspannt.

Das flächenmäßig größte und bedeutendste Arboretum Deutschlands befindet sich im Staatsforst Burgholz im Stadtbezirk Cronenberg. Hier wurden auf ca. 250 Hektar Gehölze und Pflanzen von drei Kontinenten zu Forschungszwecken angepflanzt. Die Barmer Anlagen mit dem Vorwerk-Park gelten zudem als größer Privatpark Deutschlands, sind heute öffentlich zugänglich und befinden sich auf den südlichen Höhen Barmens.

Informationen zu geführten und teils themenspezifischen Stadtrundgängen können über die städtische Homepage (PDF) eingesehen werden.

Darüber hinaus verfügt Wuppertal über ein landschaftlich reizvolles Wanderwegenetz, das allein im Stadtgebiet 400 km Länge misst.

Weitere Sehenswürdigkeiten und Details zu den oben Aufgeführten sind in den Eintragungen in den Kapiteln der jeweiligen Stadtbezirke (Elberfeld, Elberfeld-West, Uellendahl-Katernberg, Vohwinkel, Cronenberg, Barmen, Oberbarmen, Heckinghausen, Langerfeld-Beyenburg und Ronsdorf) zu finden.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Aktivitäten (weitere siehe in den Kapiteln der Stadtbezirke)

Nordrhein-Westfalen-Tag

Der NRW-Tag 2008 fand vom 29.08. bis 31.08.08 erstmalig in Wuppertal statt.

Kino, Theater und Kleinkunst

  • Die Wuppertaler Bühnen mit der Spielstätte Barmer Opernhaus, nachdem das Elberfelder Schauspielhaus aufgegeben wurde.
  • Das weltberühmte Wuppertaler Tanztheater der mittlerweile verstorbenen Kulttänzerin Pina Bausch
  • Das Vollplaypacktheater besteht aus einer engagierten Schauspielertruppe, die oft in schrillen Verkleidungen auftritt und vorzugsweise Hörspielkassetten der "drei ???" nachspielt. Die Handlung wird immer wieder durch Szenen aus Filmklassikern, andere Hörspiele, Filmsounds und Songs ergänzt und unterbrochen. Gute Laune garantiert!
  • Das Boulevardtheater Comödie am Karlsplatz mit dem Motto Wir machen, dass Sie lachen!.
  • Müller's Marionettentheater - ein Figurentheater mit inzwischen internationaler Reputation
  • Das über die Region hinaus bekannte T.i.C. (Theater in Cronenberg)
  • Das Wuppertaler Sinfonieorchester, das durch zahlreiche Tourneen Weltruhm erlangt hat
  • Das Forum Maximum im über 120 Jahre alten Rex-Theater, das derzeit saniert wird

Regelmäßige Feste und Jahrmärkte

  • Bleicherfest, ein traditionsreiches Stadtfest das sich von Heckinghausen bis nach Oberbarmen erstreckt, mit großem Trödelmarkt und Begleitveranstaltungen
  • Der Vohwinkeler Flohmarkt fand letztmalig 2011 mit ca. 300.000 Besuchern statt.
  • Wuppertal 24 Live - Stadtfest mit vielen organisierten Events in allen Stadtbezirken
  • Müngstener Brückenfest am Fuße der Müngstener Brücke im Müngstener Brückenpark, mehrmals im Jahr zu unterschiedlichen Terminen.

Clubszene

Wuppertal ist weit über die Region hinaus bekannt für seine vielfältige und abwechslungsreiche Clubszene. Der U-Club gehört zu den bekanntesten Reggae-Clubs Deutschlands, der butan zu den angesagtesten Clubs Nordrhein-Westfalens. die börse gilt als eines der ältesten und größten soziokulturellen Zentren Deutschlands. Der Bloomclub gilt als typischer Elektro-Szeneclub. Mit den beiden Clubs Apollo 21 und Barmer Bahnhof verfügt Wuppertal seit kurzem auch über großräumige Clubs des gehobenen Segments. Neues aus der lokalen Clubszene mit aktuellen Events und den angesagtesten Locations bietet die Webseite annos.de.

Einkaufen[Bearbeiten]

Die Innenstädte von Barmen und Elberfeld beherbergen nahezu alle Geschäfte und Einrichtungen, die man von einem Oberzentrum erwarten kann. Besonders das Zentrum von Elberfeld ist in den letzten Jahren durch die Ansiedlung der überdachten Allwetter-Einkaufspassagen Rathausgalerie (1994) und die City Arkaden (2001) deutlich aufgewertet worden und lädt zu ausgiebigem Bummeln und Shoppen ein. Die Barmer Fußgängerzone Werth wiederum gilt als älteste reine Einkaufszone Deutschlands.

Laut eigener Werbung verfügt die nur in Wuppertal ansässige Supermarktkette akzenta über das größte und umfangreichste Lebensmittelsortiment von Nordrhein-Westfalen und erhält regelmäßig lokale und überregionale Preise und Auszeichnungen. akzenta-Märkte gibt es in Vohwinkel, Sonnborn, in den City-Arkaden sowie in Barmen.

Beliebt ist die Friedrich-Ebert-Straße westlich der Elberfelder Fußgängerzone. Rund um die Laurentiuskirche gibt es ausgefallene Geschenkideen, kreative Accessoires und Szeneläden. Verschiedene Cafés lockern das Viertel um den großen Laurentiusplatz auf und schaffen eine im Sommer beinahe mediterrane Atmosphäre. In der Stadt gilt das Luisenviertel genannte Gebiet auch als Wuppertaler Altstadt.

An den Marktständen am Elberfelder Neumarkt kann man sich täglich außer sonntags von morgens bis abends mit frischem Obst und Gemüse versorgen.

Außerhalb der beiden Oberzentren verfügen auch die vielen Stadtteilzentren über unterschiedlich vielfältige und traditionelle Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten.

Küche[Bearbeiten]

Einen wenn auch nicht vollständigen Überblick vermögen das Internetportal Bergische Lokale und das Angebot des RGA-Restaurantführer zu verschaffen.

Anonsten: siehe Eintragungen in den Kapiteln der jeweiligen Stadtbezirke (Elberfeld, Elberfeld-West, Uellendahl-Katernberg, Vohwinkel, Cronenberg, Barmen, Oberbarmen, Heckinghausen, Langerfeld-Beyenburg und Ronsdorf)

Nachtleben[Bearbeiten]

siehe Eintragungen in den Kapiteln der jeweiligen Stadtbezirke (Elberfeld, Elberfeld-West, Uellendahl-Katernberg, Vohwinkel, Cronenberg, Barmen, Oberbarmen, Heckinghausen, Langerfeld-Beyenburg und Ronsdorf)

Unterkunft[Bearbeiten]

siehe Eintragungen in den Kapiteln der jeweiligen Stadtbezirke (Elberfeld, Elberfeld-West, Uellendahl-Katernberg, Vohwinkel, Cronenberg, Barmen, Oberbarmen, Heckinghausen, Langerfeld-Beyenburg und Ronsdorf)

Lernen[Bearbeiten]

Internationales Renommée genießt die "Bergische Universität", die 1972 gegründet wurde und malerisch am Grifflenberg oberhalb des Tales liegt. Sie umfasst sieben Haupt-Fachbereiche mit knapp 17.000 eingeschriebenen Studenten und bietet seltene Studiengänge wie Sicherheitstechnik, Mediendesign oder Energiemanagement an. Der Volkswirtschaftslehrstuhl gehört zu den besten in Europa, seit Einrichtung der Schumpeter School of Business and Economics gilt die Universität zudem als bester Gründungsstandort Deutschlands.

Die Technische Akademie Wuppertal im Stadtteil Sonnborn bildet jährlich über 25.000 Fach- und Führungskräfte aus und gehört mit zwei Außeninstituten an den Universitäten Aachen und Wuppertal zu den ältesten und größten Ausbildungsakademien Deutschlands.

Die Volkshochschule (Auer Schulstr. 20 und weitere Orte im Stadtgebiete) fungiert seit 2006 in Kooperation mit der VHS Solingen als Bergische Volkshochschule. Die Hochschule für Musik und Tanz Köln betreibt eine Abteilung in Wuppertal, an der der europaweit einzigartige Lehrstuhl für Mandoline vertreten ist. An der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel wird die Evangelische Theologie gelehrt, besonders begehrt ist sie wegen der Lehre alter Sprachen.

Des Weiteren verfügt Wuppertal über 61 Grundschulen, zwölf Hauptschulen, fünf Gesamtschulen, acht Realschulen und elf Gymnasien.

Arbeiten[Bearbeiten]

Jobangebote

  1. bei der Agentur für Arbeit Wuppertal, Hünefeldstr. 3-17, 42285 Wuppertal, Tel.: 0202/ 2828-0, Fax: 0202/ 2828-446, Mail: wuppertal@arbeitsagentur.de
  2. mittels Aushängen in der Universität (Campus Wuppertal, Zentralgebäude)

Sicherheit[Bearbeiten]

Wuppertal ist die sicherste Großstadt Deutschlands mit seit Jahren konstant niedriger Kriminalitätsrate.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Klarkommen[Bearbeiten]

  • Infocenter/ Touristeninformation: Das Infozentrum Döppersberg, am Ende des Tunnels vom Hauptbahnhof in die Fußgängerzone, geöffnet Mo-Sa 10-18 Uhr, Tel.: 0202/ 563-2270, Mail: infozentrum@stadt.wuppertal.de
  • Presse: Die einzige Tageszeitung mit Regionalteil für Wuppertal ist die Westdeutsche Zeitung, die in der Stadt daher eine Monopolstellung inne hat. Kostenlos verteilt an die Haushalte wird die mittwochs und samstags erscheinende Wuppertaler Rundschau, die auch in vielen Geschäften ausliegt. Viermal im Jahr erscheint das regionale Top-Magazin mit lokalen und regionalen Boulevardthemen.
  • Rundfunk: Veranstaltungshinweise und Wissenswertes gibt es im Lokalsender Radio Wuppertal (UKW 107.4 MHz), sowie in den Regionalfenstern von WDR 2 Radio Bergisch Land (Mo-Sa jeweils stündlich um xx:31 Uhr auf UKW 91.8, 95.7 und 99.8 MHz). Ein lokales Stadtfernsehen gibt es nicht.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinrich Silbergleit (Hrsg.): Preußens Städte - Denkschrift zum 100-jährigen Jubiläum der Städteordnung vom 19. November 1808; hrsg. im Auftrag des Vorstandes des Preußischen Städtetages von Prof. Dr. Heinrich Silbergleit, Berlin 1908
  • Erich Keyser (Hrsg): Rheinisches Städtebuch; Band III 3. Teilband aus „Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte“ - hrsg. im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, Stuttgart 1956
  • Walther Hubatsch (Hrsg.): Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815 – 1945, Band 7: Rheinland. Marburg an der Lahn 1978
  • Volkmar Wittmütz: Die Entstehung der Stadt Wuppertal 1929, in: Romerike Berge. Zeitschrift für das Bergische Land. 54. Jg., Heft 2, 2004, S. 2-17.
  • Bettina Osswald, Klaus Göntzsche: Wuppertals wa(h)re Könige und Laden-Hüter, Verlag Wuppertaler Rundschau, Wuppertal November 2004
  • E. Dieter Fränzel / Jazz AGe Wuppertal (Hg.): sounds like whoopataal. Wuppertal in der Welt des Jazz, Essen 2006 (Klartext), ISBN 3-89861-466-2

Weblinks[Bearbeiten]

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