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Bad Schandau

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Bad Schandau
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Der an der Elbe gelegene Kurort Bad Schandau ist Mittelpunkt der Sächsischen Schweiz und ein beliebtes touristisches Ziel. Bad Schandau hat etwa 4.000 Einwohner.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Ortsteile Postelwitz und Schmilka liegen weiter stromaufwärts, der Ortsteil Krippen liegt auf der gegenüberliegenden Elbeseite.

Anreise[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Anfahrt mit dem Zug erfolgt halbstündlich über die S-Bahnlinie 1 aus Meißen-Triebischtal über Dresden und Pirna nach Bad Schandau. Die S-Bahn fährt stündlich weiter nach Schöna, das gegenüber dem tschechischen Ort Herrnskretschen (Hřensko) liegt. Die 2-stündliche Regionalbahn Rumburk – Sebnitz – Bad Schandau – Schöna – Decin hl.n. (Tetschen) kommt aus Tschechien und fährt weiter nach Rumburk in Tschechien. Bei Grenzüberschreitung gilt ein günstiger Sondertarif. Die Fahrkarten können auch im Zug gelöst werden.

Im Fernverkehr ist Bad Schandau Haltepunkt der Eurocity-Verbindung BerlinPrag.

Der Bahnhof liegt allerdings auf der anderen Elbseite als der Hauptort und ist erreichbar über die Elbbrücke oder via der halbstündlich verkehrenden Fähre die am Ortszentrum anlegt. Eine weitere Fähre fährt von hier zu den Ortsteilen Postelwitz und Krippen. Zwischen Schmilka und dem Bahnhof Schmilka fährt nach Bedarf eine weitere Fähre. Diese Fähren sind Teil des öffentlichen Nahverkehrs und können mit den Verbundfahrkarten mitbenutzt werden. Es gibt auch Einzelfahrkarten zu 1,50 € und Hin+Rückfahrkarten zu 2,- €. Mit Fahrrad kosten sie 2,- € bzw. 3,50 €.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Bad Schandau lässt sich leicht mit dem Auto erreichen. Auf der Autobahn A 17 zwischen Dresden und Prag fährt man die Abfahrt Pirna ab und folgt von da den Hinweisschildern Richtung B 172 über Pirna und Königstein (im Zweifelsfall nicht Richtung Festung Königstein sondern zum Ort Königstein).

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Bad Schandau ist ein Ziel der Sächsischen Dampfschiffahrt, die die Stadt mit alten Schaufelraddampfern anfährt. Mehrmals täglich starten Schiffe ab Dresden und Pirna mit mehreren Halten unterwegs. Von/nach Bad Schandau verkehren sie ebenfalls Richtung Decin (Tetschen) in Tschechien.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Der Elbe-Radweg führt von Dresden meist beidseitig nach Bad Schandau bis zum Ortsteil Schmilka. Aus Tschechien liegt er verkehrsfrei linkselbisch zwischen Bahn und Fluss. Die rechte Elbseite ist nicht empfehlenswert, da die schmale kurvige Straße unübersichtlich ist.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Bad Schandau

Bad Schandau liegt in der Tarifzone 72 des Verkehrsverbunds Oberelbe (VVO). Mit den vom VVO ausgegebenen Tickets können, mit Ausnahme der Kirnitzschtalbahn und des Personenaufzugs, alle Verkehrsmittel genutzt werden.

Sofern man sein Quartier im Bereich Bad Schandau-Stadtmitte wählt, lässt sich hier auch gut ein Urlaub ohne eigenes Auto verbringen.

Grenzüberschreitend sind alle ÖV-Angebote gut im Touristischen Fahrplan 2019 der Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz zusammengestellt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die S-Bahnlinie 1 fährt halbstündlich über Königstein und Pirna nach Dresden und weiter nach Meißen und in die andere Richtung stündlich nach Schöna. Weiterhin fährt die RE20 einmal täglich nach Dresden und Litomerice. Die Nationalparklinie U28 fährt nach Decin, Sebnitz und Rumburk.

Busse[Bearbeiten]

Diverse Regionalbusse fahren unter anderem nach Pirna, Hinterhermsdorf, Schöna, Schmilka, Sebnitz.

Kirnitzschtalbahn[Bearbeiten]

Kirnitzschtalbahn
Innenansicht

Die touristische Kirnitzschtalbahn ist der kleinste Straßenbahnbetrieb Deutschlands. Seit 1898 fährt die Bahn die etwa 8 Kilometer lange Strecke von Stadtpark in Bad Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall. Die Einzelfahrt kostet 5,- € (ermäßigt 2,50 €), die Tageskarte 8,- € (ermäßigt 4,- €). Wer eine Tageskarte (oder auch Dresden-Regio-Card) des VVO mit Tarifgebiet Bad Schandau besitzt, zahlt den ermäßigten Fahrpreis. Die Fahrt geht durch das idyllische Kirnitzschtal und nach etwa jedem Kilometer gibt es einen Haltepunkt bei einem Gasthaus oder als Startpunkt für eine Wanderung. Tipp: Sich nach Einstieg in Bad Schandau am Kurpark in Fahrtrichtung rechts in den Wagen setzen (ist die Wagenseite zum Park hin). So hat man während der Fahrt schöne Blicke auf den Fluß Kirnitzsch.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 1 St. Johanniskirche. weitere Infos siehe auch Wikipediaartikel St.-Johannis-Kirche (Bad Schandau)
  • 2 Sendig-Brunnen (auf dem Marktplatz zwischen Rathaus und St. Johanniskirche).
  • 3 Kurpark. nicht spektakuläre, aber "nette" Parkanlage an der Kirnitzsch. Die Anlage ist ideal für einen kleinen, stadtnahen und ebenen Spaziergang.

Personenaufzug Bad Schandau[Bearbeiten]

Personenaufzug

Der in einem Stahlfachwerkturm auf die Ostrau führende Personenaufzug hat eine Höhe etwa 50 m (schöner Elbblick von oben). Die Anlage wurde 1905 eingeweiht. Seit 1954 steht sie unter Denkmalschutz. 1989/1990 erfolgte die letzte Renovierung. Oben findet man ein kleines Tierfreigehege mit Luchsen und Waschbären (mit Imbiss). Weiter oben auf dem Plateau der "Ostrauer Scheibe" liegt die sehenswerte Villenkolonie (erreichbar über den "Fahrstuhlweg"). Oben am 4 Ostrauer Ring wurde eine "Kurpromenade" neu gestaltet. Hier entstand als "Skywalk" auch eine kleine, 12 m überhängende Aussichtsplattform.

Mit der Nutzung des Aufzugs kann man auch die Wanderung von Bad Schandau in die Schrammsteine höhenmetermäßig etwas abkürzen. Von unten her ist der Aufzug barrierefrei zugänglich. Weitere Infos siehe auch Wikipediaartikel Personenaufzug Bad Schandau.

  • 5 Personenaufzug Bad Schandau. Geöffnet: Mai – September: 9–20 Uhr, April und Oktober: 9–18 Uhr, November – März: 9–17 Uhr. Preis: Einzelfahrt: 1,80 € (ermäßigt 1,40 €, Familie 4 €), Berg- und Talfahrt: 2,80 € (ermäßigt 2,20 €, Familie 7 €).

Nationalparkzentrum Sächsische Schweiz[Bearbeiten]

Das Zentrum hat seinen Sitz in einem ehemaligen Lichtspieltheater, das 1953 erbaut wurde. Das moderne Infozentrum zeigt eine vielfältige, interaktive Ausstellung für Groß und klein über den Nationalpark Sächsische Schweiz. Themen sind unter anderem Erdgeschichte, Geologie, Flora und Fauna sowie die Kunst in der Sächsischen Schweiz. Gezeigt werden zum Beispiel sieben hinterleuchtete Präsentationen auf den ehemaligen Bühnen des Lichtspieltheaters. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein vielfältiges Führungsangebot. Wer sich kulinarisch stärken möchte kann im angegliederten "Restaurant der Jahreszeiten" einkehren.

  • 1 Nationalparkzentrum Sächsische Schweiz, Dresdner Str. 2 B, 01814 Bad Schandau. Tel.: +49(0)35022 502 40. Geöffnet: April - Oktober: täglich 9-18 Uhr, Öffnungszeiten Winterhalbjahr siehe Internetseite. Preis: 4 €, ermäßigt 3 €, Familienkarte 8,50 €.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Per Tram zum Kuhstall
Tram am Einstieg Stadtpark

Mit der Kirnitzschtalbahn zum Kuhstall[Bearbeiten]

Mit der 8 km langen, elektrischen Straßenbahn erreicht man ab 1 Kurpark den Lichtenhainer Wasserfall (Info Wikipedia Lichtenhainer Wasserfall), dem man gelegentlich durch Ziehen eines Wehrs zu spektakulärer Erscheinung verhilft. Von der Endstation der elektrischen Straßenbahn ist eine Rundwanderung hinauf zum Kuhstall möglich (etwa 3 km mit 100 Höhenmeter),. Der Kuhstall (Info Wikipedia Kuhstall) ist bekanntes höhlenartiges Felsentor am neuen Wildenstein. Hier findet man auch eine Ausflugsgaststätte. Wer möchte kann durch die "Himmelleiter", eine schmale Felsspalte, auf den Wildenstein gelangen und das Panorama über die Wälder des Nationalparks genießen. Infos: Überlandstraßenbahn durchs Kirnitzschtal siehe Abschnitt Mobilität.

Wandern[Bearbeiten]

Rund um Bad Schandau bestehen zahlreiche Wandermöglichkeiten. Wandervorschläge außerhalb der Kernstadt sind hier im Abschnitt "Ausflüge" beschrieben.

Küche[Bearbeiten]

  • 1 Eiscafé Memory, Rudolf-Sendig-Str. 2, 01814 Bad Schandau. Tel.: +49 35022 41888, Fax: +49 35022 50868. Auch Pizzen gibt es hier auf der Karte. Geöffnet: täglich ab 14:00 Uhr geöffnet.
  • 3 Schrammsteinbaude, Zahnsgrund 5, 01814 Bad Schandau. Tel.: +49 35022 5020-0, Fax: +49 35022 5020-10, E-Mail: . Vorwiegend regionale Küche. Geöffnet: Im Winter 11.00 – 18.00 Uhr, der Rest des Jahres 11.00 – 22.00 Uhr. Preis: Zur Gaststätte gehört noch eine Pension: EZ ab 35 €, DZ ab 64 €.
  • 7 Il Ristorante Toskana, Rudolf-Sendig-Str. 8a, 01814 Bad Schandau. Tel.: +49 35022 54610. Italienische Küche

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • 11 Panoramahotel Wolfsberg, Zum Wolfsberg 102, 01814 Bad Schandau OT Reinhardtsdorf. Tel.: +49 35028 8599-00, Fax: +49 35028 8599-13, E-Mail: . Geöffnet: Öffnungszeiten der dazugehörigen Gaststätte: Wintersaison (Nov – Mrz) Sa + So 11.00 – 17.00 Uhr, Sommersaison (Apr – Okt) täglich ab 11.00 Uhr. Preis: EZ ab 42 €, DZ ab 74 €.
  • 13 Parkhotel Bad Schandau, Rudolf-Sendig-Straße 12, 01814 Bad Schandau. Tel.: +49 35022 52-0, Fax: +49 35022 52-215, E-Mail: . Geöffnet: Das dazugehörige Restaurant hat folgende Öffnungszeiten: täglich 7.00 – 22.00 Uhr (warme Küche: Mo – Sa 14.00 – 21.30 Uhr, Feiertage 12.00 – 21.30 Uhr). Preis: EZ ab 58 €, DZ ab 90 €.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 16 Hotel Lindenhof, Rudolf-Sendig-Staße 11, 01814 Bad Schandau. Tel.: +49 35022 489-0, Fax: +49 35022 489-12, E-Mail: . Hotelbar vorhanden. Geöffnet: Das dazugehörige Restaurant und Café hat folgende Öffnungszeiten: täglich 14.00 – 22.00 Uhr. Preis: EZ ab 64 €, DZ ab 108 €.
  • 18 Hotel Helvetia, Schmilka Nr. 11, 01814 Bad Schandau OT Schmilka. Tel.: +49 35022 9223-0, Fax: +49 35022 9223-11, E-Mail: . Sauna, Leselounge & Bibliothek sind vorhanden. Geöffnet: Das dazugehörige Restaurant hat täglich ab 12.00 Uhr geöffnet. Preis: EZ ab 109 €, DZ ab 156 €.


Nachtleben[Bearbeiten]

Morgendämmerung am Lilienstein: Blick auf Bad Schandau

Ein klasssisches Nachtleben, wie z. B. in Dresden, gibt es in Bad Schandau nicht.

Im touristischem Veranstaltungsprogramm finden sich aber auch Abendveranstaltungen, wie Lesungen und Vorträge.

Gesundheit[Bearbeiten]

siehe auch Liste der Wellnesseinrichtungen auf bad-schandau.de.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Tourist-Information[Bearbeiten]

Gästetaxe[Bearbeiten]

Bad Schandau erhebt eine Kurtaxe. Diese beträgt im Sommerhalbjahr 2 €, im Winterhalbjahr 1 € pro Übernachtung. Mit der Gästekarte hat man freie Fahrt mit Bus im Stadtgebiet (wohl Linie 252, genaue Regelung nicht bekannt) und auf den Elbefähren im Stadtgebiet (Detailinfos zur Gästetaxe und Gästekarte siehe hier.

öffentliche Toiletten[Bearbeiten]

Laut Openstreetmap finden sich in der Stadtmitte folgende öffentliche Toiletten:

  • 3 öffentliche Toilette am Haus des Gastes. Lage im Innenhof (Arkadenhof)
  • 4 öffentliche Toilette am Kurpark. Lage nah des Endhalts der Straßenbahn
  • 5 öffentliche Toilette am Aufzug.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • In der Nähe sind die Ostrauer Scheibe, der Große Winterberg, Lilienstein und andere besuchte Punkte sowie das Dorf Postelwitz mit großartigen Sandsteinbrüchen aus der Zeit zwischen dem 16. Jahrhundert und 1907.
  • Wanderungen in das Gebiet der 6 Schrammsteine. Attraktiv ist hier der Schrammstein-Gratweg mit vielfältigen Aussichten (kombinierbar mit Wanderschiff Bad Schandau - Schilka).
  • Kirnitzschtal, schönstes und bekanntestes Tal des Elbsandsteingebirges, z.B. nach Hinterhermsdorf mit der Kahnfahrt auf der Oberen Schleuse.
  • Edmunsklamm und Wilde Klamm in der Kamnitzschlucht mit Kahnfahrt am Ortsende von Herrnskretschen (Hřensko) in der Böhmischen Schweiz. In 4 km Entfernung liegt das Prebischtor. Im Ort kann man sehr preiswert und gut essen und sich von den Asiaten Rucksäcke und Textilien aufschwatzen lassen.
  • Wanderung ab Schilka Winterstein mit Ausflugsgastronomie, Aussichtsturm und Infostelle des Nationalparks.

Wanderungen[Bearbeiten]

In diesem Abschnitt finden sich mehrere ausführlich beschriebene Wanderungen. Für das Betrachten der Wandervorschläge im Kartensystem: Bei den Einstellungen am besten die "Relief-Karte" wählen und die Ebene "Wanderwege" aktivieren.

Wanderung / Rundtour mit Wanderschiff und Kirnitzschtalbahn zum Carolafelsen[Bearbeiten]

Westblick vom Carolafelsen.
Blick von oberhalb der Heiligen Stiege in den Heringsgrund.
Nahe des bekannten Kuhstall am neuen Wildenstein ist auch die Himmelsleiter zu finden, eine begehbare Felsspalte. Die Spalte führt zum Aussichtspunkt auf dem Felsen.

Es handelt sich hier um einen sehr attraktiven Tagesausflug mit etwa 10 km, anstrengenderer Wanderstrecke (inklusive grob geschätzt 500 Höhenmeter). Festes Schuhwerk ist wichtig.

Zeiten: Für die Wanderung Schilka - Lichenhainer Wasserfall sollte man mindestens 4,5 bis 5 Stunden Gehzeit einplanen. Diese Zeitangabe gilt nur bei Gang über das Plateau (also ohne Affenpromenade; mit diesem Schlenker gute 6 Stunden). Man sollte also spätestens das Wanderschiff um 13:30 Uhr ab Anleger Bad Schandau nehmen. Die letzte Tram der Kirnitzschtalbahn (sondertarif) fährt zur Hochsaison am Lichtenhainer Wasserfall ab 20:10 ab (Abends Stundentakt, Datenstand 05-2019). Zeitlich dazwischen kann man noch die Buslinie 241 Fahrplan Linie 241. Das Wanderschiff verkehrt im Sommerhalbjahr. Es bietet sich an, die Tour möglichst an einem Werktag unter der Woche zu absolvieren. Die "Heilige Stiege" oberhalb Schmilka ist stärker begangen (Ausweichstellen sind rar). Auch der Kuhstall ist ein beliebtes Ausflugsziel.

- offizielle Info Kirnitzschtalbahn mit Fahrplan auf ovps.de.
- offizielle Info Wanderschiff mit Fahrplan auf ovps.de.

Strecke der Rundtour: Fahrt mit dem Wanderschiff ab 2 Anleger Bad Schandau bis 3 Schilka. Von hier Aufstieg über die Heilige Steige zum 1 Carolafelsen (etwa 300 Höhenmeter, relativ unkompliziert zugänglich, ab Schilka-Ort den Hinweisschildern "Heilige Stiege" folgen). Oben auf dem Plateau ist dann der Carolafelsen ausgeschildert. Die 7 Heilige Stiege ist eine lange, aber gut gesicherte Treppenanlage.

Vom Carolafelsen dann via Reitsteig auf dem Plateau Richtung Großer Winterberg halten. Bei 1 zweigt der untere Fremdenweg zum kleinem Winterberg ab (soweit mit Stand 05-2019 in Erinnerung hier erstes Hinweisschild auf den "Kuhstall"). Im Folgenden ergeben sich rechter Hand bald Talblicke Richtung Nordost. Es erfolgt der Abstieg über einen Treppenpfad. Im Folgenden "Marschstrecke" auf dem "Fremdenweg" bis zum 8 Kuhstall. Unterwegs kann an der Zeughausstraße eine Rast eingelegt werden (Schutzhütte mit leider sehr unbequemen Sitzgelegenheiten bei 2 ).

Vom Gasthaus Kuhstall Abstieg über den geschotterten Fahrweg "Kuhstallstraße" Richtung Kirnitzschtal. Bei 3 den geschotterten Fahrweg nach links verlassen und der Wegweisung den Treppenweg hinab Richtung Lichtenhainer Wasserfall folgen. Tramstation "Lichtenhainer Wasserfall" bei 4 .

In Bad Schandau endet die Tram am Kurpark 5 . 50 m stadteinwärts vom Tramhalt steht übrigens eine öffentliche Toilette.

Wer sein Quartier nicht in Bad Schandau hat: Zu Fuß läuft man vom Tramhalt bis zum Anleger der Fähre zum Bahnhof einen knappen Kilometer (10 bis maximal 15 Minuten). Dazu spaziert man am besten als Erstes durch den Kurpark. Über die Straßen "Basteiplatz" und "Kirchstraße" erreicht man den Marktplatz. Diesen einmal in Längsrichtung queren und über die Königssteiner Straße zum Schiffsanleger. Hier schließt sich der Kreis. Die Bahnhofsfähre verkehrt abgestimmt auf die Zeiten der Züge.

Routenalternative: Wer möchte kann zwischen Carolafelsen und Kleinem Winterberg der 4 Oberen Affensteinpromenade einen Besuch abstatten (statt Gang über das Plateau). Für diesen teilweise aussichtsreichen Bergpfad am nördlichen Rand des Plateaus benötigt man allerdings unbedingt feste Wanderschuhe mit Profilsohlen und auch etwas Trittsicherheit bzw. Schwindelfreiheit (allerdings hielten sich die Aussichten mit Stand 2010 durch den Wald sehr in Grenzen). Die fehlenden Hinweisschilder "Obere Affenpromenade" erschweren leider mit Stand 06-2010 dem Wanderer die Orientierung unnötig. Der Bergpfad ist lediglich mit einem grünem Dreieck markiert. Zum Teil ist unklar wo der "Terrassenweg" weiter geht, da unmarkierte Pfade nach oben und unten abzweigen (wohl Zugänge zu Kletterfelsen). Schneller, einfacher zu gehen und leichter zu finden ist die Strecke über das Plateau.

Rathen, Bastei und Lilienstein[Bearbeiten]

Blick vom Ferdinandstein auf die Basteibrücke, im Hintergrund der Lilienstein.

Morgens Fahrt mit der S-Bahn nach Rathen (zweimal Fährnutzung). Alternativ ist auch die Fahrt mit dem Passagierschiff auf der Elbe möglich. In der Hauptsaison 2019 startet vormittags eine Abfahrt um 9:30 Uhr. Die Fahrzeit bis Rathen beträgt eine Stunde (Fahrplan & Tarife siehe www.saechsische-dampfschiffahrt.de).

In Rathen bietet es sich Vormittags an, die kleine, aber erlebnisreiche Runde über die Bastei (300m) - Schwedenlöcher und den Amselgrund zu absolvieren (Gehzeit 3 bis maximal 3,5 Stunden). Die Strecke ist zwar in der Hochsaison stärker begangen, aber sehr sehenswert. Eine ausführliche Beschreibung ist im Artikel Rathen zu finden.

Mittags bietet sich eine Einkehr in Rathen an.

Ab dem frühen Nachmittag ist noch Zeit, an langen Sommertagen eine Tour zum Lilienstein (412 m) zu absolvieren. Dieser freistehende Tafelberg wird auch als "König" des Elbsandsteingebirges bezeichnet. Durch seine Alleinlage in der Elbschleife ergeben sich Ausblicke in alle Himmelsrichtungen.

Strecke: Niederrathen - Lilienstein - Bahnhof Königsstein: etwa 7 km bei grob geschätzt 350 Höhenmeter. Gehzeit zügig 4 Stunden. Es bietet sich aber an, es langsamer angehen zu lassen. So finden sich unterwegs zwei Einkehrmöglichkeiten.

Auf zur Barbarine: Tafelberge südlich der Elbe (bzw. Rundtour mit Lilienstein)[Bearbeiten]

Die attraktive, aber von Länge und Höhenmeter schon anspruchvollere Tagestour erschließt drei Tafelberg südlich der Elbe: Papststein, Gohrisch und Pfaffenstein. Unterwegs bestehen zwei Einkehrmöglichkeiten: Bergbaude Papststein zum Mittag und Bergbaude Pfaffenstein zum Cafe. Die Strecke besteht zu Teil aus anspruchsvolleren Stiegen (Leitern)/ Treppenwegen. Die ein oder andere kleine Kraxelei ist hier schon notwendig (aber in der Regel mit Absicherung per Geländer). Die Rückfahrt erfolgt ab Königstein mit der Bahn oder dem Bus. Gehzeit: 6 bis 8 Stunden (je nach Pausen und Anzahl der Aussichtsbesuche auf den Tafelbergen).

Absolute Sportasse können natürlich an langen Sommertagen auch noch über den Lilienstein zurück nach Bad Schandau laufen (dann sind noch einmal 3 Stunden hinzuzurechnen).

Blick vom Papststein zum Lilienstein
Barbarine im Zauber der Jahreszeiten
Frühling mit frischem Grün im Wald

Mit der Fähre am stadtnahen Anleger geht es hinüber nach Krippen. Hier über den 5 Täppichtsteig hinauf nach Kleinhennersdorf auf der Plateau. Hier weiter Richtung Papststein. Wer unbedingt möchte, kann unterwegs auch noch dem Kleinhennersdorf Stein einen Besuch abstatten. Dazu im Anstieg der Wanderroute "gelber senkrechter, Querbalken" folgen. Vom Kleinhennersdorfer Stein ergeben sich allerdings aufgrund Bewaldung keine großen Aussichten. Von der Wanderroute am Waldrand ergeben sich da schon schönere Blicke.

Sich bei 6 rechts halten (nun dem roten Kreis folgen). Diese Route führt teilweise als Treppenpfad stetig ansteigend auf den 451 m hohen 2 Papststein. Von hier oben ergeben sich vielfältige Aussichten. Die 8 Bergwirtschaft Papststein. Geöffnet: zwischen April und Oktober täglich ab 11 geöffnet. lädt zur Mittgseinkehr ein. Ferner steht hier oben ein Feuerwachtturm.

Über eine Treppenanlage geht es nun hinunter zum 6 Wanderparkplatz "Gohrisch" (KFZ-Anfahrt für Papststein und Fels Gohrisch auf 360 m, auch Bushalt). Von hier dem senkrechten, gelben Balken auf den Tafelberg Gohrisch (448 m) folgen. Auf diesem schönem Tafelberg finden sich eine 3 Schutzhütte, sowie eine Wetterfahne. Es ergeben sich ebenfalls weite Rundblicke. Auf dem Gohrisch lohnt in jedem Fall der Abstecher zum 4 Aussichtspunkt "Wetterfahne".

Nach Abstieg über den Westaufstieg (Treppe / Stiege) hält man sich bei 7 geradeaus dem roten Kreis folgend. Wer schon müde ist, kann den Tafelberg "Pfaffenstein" auch auslassen und rechts über den Malweg direkt nach Königsstein wandern.

Den Roten Kreis folgend geht es im Wald auf breiten Fahrwegen abwärts. Es werden die Kreisstraßen am Verzweig gequert (8 Bushalt "Abzweig Pfaffenstein"). Hier weitere dem roten Kreis folgen. Es folgt nun eine Marschstrecke im Wald. Erst geht es noch etwas abwärts bis auf 315 m, den beginnt langsam der Anstieg zum Pfaffenstein.

Bei 9 schräg rechts halten: Hier beginnt über den "bequemen Weg" ('humaner' Treppenpfad) bei 10 der eigentliche Aufstieg auf den 435 m hohen Tafelberg. Wer möchte, kann alternativ den links abzweigenden "Klammweg" nutzen. Oben finden sich wieder mehrere Ausblicke. Es bietet sich eine Cafepause auf der 9 Berggaststätte "Pfaffenstein". Hier findet sich auch ein Aussichtsturm Geöffnet: Anfang april bis Ende Oktober: Mi-So 11-17 Uhr. an. Ferner bietet sich ein Besuch der berühmten 5 Barbarine am Südende des Pfaffensteins an. Info Pfaffenstein siehe auch entsprechender Wikipediaartikel.

Nach Besichtigung des Pfaffensteins Abstieg über den "bequemen Weg" westlich um den Pfaffenstein herum (11 ) nach Pfaffendorf. Wer Lust auf eine "Kraxeleinlage" hat kann über das "Nadelöhr" nach Pfaffendorf absteigen (Stiegen- bzw. Leiterstrecke bei 12 ). Unten vor dem Dorf Pffenstein bei 13 links halten. Von hier erreicht man schließlich straßenbegleitend entlang der Kreisstraße Königsstein-Stadtmitte. Ab hier vom Reißiger Platz bei 7 (mit öffentlicher Toilette) Busrückfahrt nach Bad Schandau oder eine Station mit der S-Bahn.

Alternativ kann man ab Pfaffendorf auch über die Heidepromenade (14 ) nach Königsstein-Stadtmitte absteigen. Das ist schöner, da komplett abseits des KFZ-Verkehr (unterwegs noch kleiner Aussichtspunkt mit Bänken bei 6). Allerdings muss man dazu ab Pfaffendorf noch einmal gute 50 Höhenmeter im Anstieg bewältigen. Hier dann zum Schluss 15 Treppenweg hinunter ins Tal.

Sportasse können in Königsstein-Stadtmitte mit der Fähre übersetzen und über den Lilienstein (Übergang über West- und Nordaufstieg) sowie Prossen die Runde schließen. Bei zügigem Lauf sind hier aber in jedem Fall als Minimum noch drei anstrengende Stunden einzuplanen. Ab Prossen sind die letzten 3 km auch eher eintönige Marschstrecke entlang von Straßen.

Zum Höhepunkt der Sächsischen Schweiz: Großer Zwirnstein[Bearbeiten]

Tour ab 8 Bahnhof Schmilka zu den Tafelbergen 7 Kaiserkrone (351 m), 8 Zirkelstein (385 m) und 9 Großer Zwirnstein (mit 561 m höchste Erhebung des deutschen Teils des Elbsandsteingebirges). Von der Südaussicht des Großen Zwirnsteins fällt der Blick über die weiten Wälder weit hinein nach Tschechien. Am Horizont ist der "Hohe Schneeberg" zu sehen (9 ). Mit 723 m ist der "Děčínský Sněžník" der höchste Tafelberg des Elbsandsteingebirges.

direkte ÖV-Anfahrt ab Bad Schandau-Stadtmitte: Ab Busstation "Elbkai" mit der Buslinie 252 (Fahrplan) bis 9 zum Endhalt "Dorfmitte" in Schöna.

KFZ: Parkplatz in Schöna bei 10 .


Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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