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Sächsische Schweiz

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Blick auf die Basteibrücke, im Hintergrund der Lilienstein.

Die Sächsische Schweiz liegt etwa 40 km südlich von Dresden und bildet den deutschen Teil des Elbsandsteingebirges.

Für Naturbegeisterte ist diese Region eines der schönsten Reiseziele in Sachsen. Gerade an schönen Sommerwochenenden zieht es Scharen von Menschen in die Sächsische Schweiz zum Wandern, Klettern, Spazieren und Entspannen. Es lohnt sich zu dieser Zeit also, früh aufzustehen und die vielen Berge und Schluchten in der frischen Morgenluft zu erkunden.

Große Teile des Gebirges werden durch den Nationalpark Sächsische Schweiz geschützt.

Orte[Bearbeiten]

Lage
Lagekarte von Sachsen
Sächsische Schweiz
Sächsische Schweiz
Ortsansichten Sächsische Schweiz
Elbansicht von Bad Schandau

Flussaufwärts:

  • Pirna - Tor zur Sächsischen Schweiz mit netter Altstadt.
  • Kurort Rathen - Viel besuchter Kurort mit der berühmten Bastei und einer wilden ursprünglichen Felslandschaft rund um den Amselgrund.
  • Königstein - Hoch über dem Städtchen liegt die stattliche Festung Königstein.
  • Bad Schandau - Zentrum der hinteren Sächsischen Schweiz mit Nationalparkhaus.

rechtselbisches Hinterland:

  • Hohnstein - kleines Bergstädtchen mit Burg, das hoch über dem Polenztal liegt.
  • Hinterhermsdorf - schmuckes Dorf, das in der "hintersten Ecke" der Sächsischen Schweiz liegt. Viel besucht ist die Obere Schleuse mit Kahnfahrt.
  • Sebnitz - bekannt für seinen Urzeitpark.
  • Stolpen - Wahrzeichen ist die Burg Stolpen.

linkselbisches Hinterland:

  • Rosenthal-Bielatal - Der Bielagrund mit seinen bizarren Felstürmen lädt zu Wanderungen ein.
  • Gohrisch - Gemeinde auf der Hochebene mit schönen Felsformationen. Hier findet man u. a. den Pfaffenstein mit der Barbarine, einem der Wahrzeichen der Region. Hier finden jährlich die Schostakowitsch-Festtage statt. Schostakowitsch komponierte im Jahre 1960 das 8. Streichquartett im ehemaligen Gästehaus des Ministerrates, das heutige Parkhotel Albrechtshof Gohrisch. Gohrisch ist sehr schön auf 330 m über NN gelegen und absolut nebelfrei. Der erste Luftkurort Sachsens liegt im Herzen der Sächsischen Schweiz. Von hier aus lassen sich alle Ausflugsziele sehr gut erreichen.
  • Reinhardtsdorf-Schöna - hoch über dem Elbtal gelegen. Ausgangspunkt für Spaziergänge und Wanderungen zur Kaiserkrone, dem Zirkelstein sowie Kleinem- und Großem Zschirnstein.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.
Da am Abend gegen 18 Uhr kein "Touristenstau" mehr an der Bastei herrschte, konnte in Ruhe dieses Panorama des schönsten Teils der berühmten Basteiaussicht erstellt werden. Zu sehen ist ein weiter Blick in das Elbsandsteingebirge. Unten an der Elbe liegt Rathen. Ganz rechts im Bild liegt der markante Lilienstein.
Da am Abend gegen 18 Uhr kein "Touristenstau" mehr an der Bastei herrschte, konnte in Ruhe dieses Panorama des schönsten Teils der berühmten Basteiaussicht erstellt werden. Zu sehen ist ein weiter Blick in das Elbsandsteingebirge. Unten an der Elbe liegt Rathen. Ganz rechts im Bild liegt der markante Lilienstein.

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Sandsteingebirge, mit einer mittleren Höhe von 400 m, ist außerordentlich zerspült und zerklüftet und trägt eben durch diese Beschaffenheit zu den Naturschönheiten der Gegend bei. Senkrechte Felswände und frei aus ihnen hervortretende Felsenpfeiler von abenteuerlichen und phantastischen Formen, in gewissen Abständen terrassenförmig übereinander gebaut oder horizontal abgeschnitten, wechseln ab mit weiten Tälern, wo Wein, Obst und Gartenfrüchte gedeihen, und engen, schluchtenartigen Gründen, die nur hier und da eine einsame Mühle belebt.

Anreise[Bearbeiten]

Der "Bastei-Kraxler" fährt auf die Bastei.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegene Verkehrsflughafen befindet sich in Dresden. Weitere Landeplätze für Privat- und Segelflieger befinden sich in Pirna, Kamenz und Großenhain.

Auch der Flughafen Prag ist nicht allzu weit entfernt und der Eurocity Dresden - Prag fährt durch das Elbtal und hält in Bad Schandau, mitten in der Sächsischen Schweiz.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

  • Die S-Bahn Linie S1 verkehrt direkt entlang der Elbe durch die Sächsische Schweiz. Ab Meißen führt sie über alle großen Dresdner Bahnhöfe nach Pirna und von dort weiter über Stadt Wehlen, Rathen, Königstein, Bad Schandau nach Schöna, das gegenüber dem tschechischen Ort Hřensko liegt.
  • Alle 2 Stunden besteht in Bad Schandau Anschluss an die Regionalbahn Rumburk − Sebnitz(Sachsen) − Bad Schandau − Schöna − Děčín hl.n.
  • Am Wochenende wird die S-Bahn verstärkt und vereinzelt fahren auch Regional-Expresszüge (RE 20) über Schöna und Děčín hinaus.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die schnellste Strecke aus Richtung Dresden führt über die Autobahn A17 Richtung Prag bis zur Ausfahrt Pirna. Von dort folgt man der B172a bzw. der B172 Richtung Bad Schandau. Weitere Informationen für die Anreise für einen Tagesausflug unter Mobilität.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Das Elbtal am Rande der Sächsischen Schweiz.

Ab Dresden/ Terrassenufer fahren die Schiffe der Sächsischen Dampfschifffahrtsgesellschaft. Diese setzen wunderschöne alte Schaufelraddampfer und moderne Dieselschiffe ein, die gemütlich die Elbe hinauf schippern. Vorher sollte man sich vergewissern, mit was für einem Schiff man fahren wird, um nach Möglichkeit auf einem der Raddampfer zu landen. Der Interessierte achte auch auf die Antriebsmaschinen! Vor 1990 wurden sie mit Kohle befeuert, doch heute wird mit Öl geheizt.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Es gibt den Elbe-Radweg entlang der Elbe. Hauptsächlich liegt der fast autofreie Weg linkselbisch. Zwischen der alten Hängebrücke Blaues Wunder in Dresden und Pirna ist der Weg auch rechtselbisch am Schloss Pillnitz ausgeschildert, führt zunächst an der Elbe, dann aber über stark befahrener Straße ohne Radweg. Zwischen Dresden-Pillnitz und Pirna geht es weiter auf schmaler Nebenstraße. Der alternative steingepflasterte Leinweg ist sehr holprig.

Mobilität[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Alle Infos zur Mobilität sind in diesem Heft der Nationalparkverwaltung gut zusammengefasst.

Entlang der Elbe fährt die Dresdener S1 mit Doppelstockwagen halbstündlich bis Bad Schandau und stündlich weiter nach Schöna. Regionalbahnen fahren auf der Strecke Decin - Schöna - Bad Schandau - Sebnitz - Rumburk, meist im Zweistundentakt. Wander-, Fahrrad- und Regionalbusse ergänzen das Verkehrsnetz und fahren in der Saison aufgrund der vielen Touristen im attraktivem Takt. Wichtigste Knotenpunkte des Busverkehrs sind der Busbahnhof Pirna (westlich an den Bahnhof angrenzend), Königstein, Bad Schandau Bahnhof und Elbufer. Zur Bastei fahren Linienbusse von Pirna und Sebnitz (evt. mit kurzem Umstieg in den P+R Bus).

Das gesamte Gebiet (in Deutschland) gehört dem Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Oberelbe (VVO) an. Mit einer Fahrkarte kann man alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen (Ausnahmen: Kirnitzschtalbahn, Fähre in Rathen). Konkrete Informationen zu Linienverläufen und Fahrplänen gibt es auf dessen Internetauftritt. Das Sachsenticket wird anerkannt. Die Fahrradmitnahme kostet hier extra. Wer auch ins Böhmische fahren möchte, kann das Elbe-Labe-Ticket nutzen, mit dem auch alle Verkehrsmittel im Bezirk Usti genutzt werden können.

Fast jeder Ort an der Elbe hat eine Fährverbindung für Personen und Radfahrer zur gegenüberliegenden Seite.

Außerdem fahren mehrere Linien des Basteikraxler zum Preis von 3 − 12 € zu verschiedenen interessanten Orten (kein VVO-Tarif).

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Brücken über die Elbe gibt es nur in Pirna und Bad Schandau. Parkplätze an Ausgangspunkten für Wandertouren sind kostenpflichtig. Weiterhin findet man in der Saison oftmals an diesen Parkplätzen keinen Parkplatz mehr. An der Bastei bedeutet das, dass die Straße gesperrt wird und man sein Auto ca. 3 km vorher auf dem Auffangparkplatz abstellen muss. Von diesem fährt dann ein kostenpflichtiger P+R-Bus. Vereinzelt kann es in der Saison auch zu Stau kommen.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Entlang des Elberadweges und entlang des Kirnitzschtals sind schöne Routen mit asphaltiertem Untergrund. Im Nationalpark darf man nur auf ausgeschildertem Wegen Fahrrad fahren (prinzipiell wird das nicht geahndet, aber viele Wege sind auch nicht für das Fahrrad geeignet). Dazu eine Karte. Es fahren auch viele Fahrradbusse.

Rollstuhl[Bearbeiten]

Rollstuhlfahrer finden hier befahrbare Strecken im Elbsandsteingebirge.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Berge und Aussichtspunkte[Bearbeiten]

Markant: Der Lilienstein
Blick vom Papststein zum Lilienstein
Westblick vom Carolafelsen.

Regional bedeutende Berge und Aussichtspunkte, die über Wanderwege, gesicherte Treppen und Stiegen erreichbar sind. Kletterfelsen bitte unter Aktivitäten beschreiben. Lokale Aussichten werden bei den Ortsartikeln gelistet, da die Liste sonst zu unübersichtlich wird.

  • 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Bastei (305 m) bei Rathen - Für viele die grandioseste Aussicht in der Sächsischen Schweiz. Daher auch sehr stark besucht. Zu sehen gibt es die berühmte Sandsteinbrücke, den berühmten Basteiblick auf die Elbe und die Felsenburg Neurathen (Eintritt). Weitere Infos siehe Artikel Rathen.
  • 2 Lilienstein. (415 m) - markanter Tafelberg in der Elbschleife bei Königstein. Der Berg wird aufgrund seiner Alleinlage auch als "König der Tafelberge" der Sächsischen Schweiz bezeichnet. Auf dem Berg gibt es verschiedene Aussichtspunkte mit Blick auf die Elbe und eine Bergbaude (geöffnet von April bis Oktober). Die höchste Stelle auf dem Plateau markiert der Wetterobelisk. Das 16 m hohe Bauwerk wurde 1889 anlässlich des 800-jährigen Jubiläum des Hauses der Wettiner errichtet. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Pfaffenstein mit Barbarine (434 m). Der viel besuchte Pfaffenstein liegt südlich von Königstein. Die Barbarine, ein 45 m hoher Felsenturm am Tafelberg, ist das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz (siehe auch Barbarine in der Wikipedia). Die Anfahrt zum Berg mit Aussichtsturm, Berggaststätte und Aussichtspunkten erfolgt über Pfaffendorf.
  • Schrammsteine (bis 425 m) − Imposante Felsformation, die an der Elbe zwischen Bad Schandau und dem Ortsteil Schmilka liegt. Auf den viel besuchten Schrammsteinen findet man mehrere Aussichtspunkte. Der bekannteste ist die Schrammsteinaussicht auf 417 m Höhe. Den Schrammsteinen vorgelagert ist der markante, einzeln stehende Falkenstein (nur für Kletterer zugänglich).
  • Affensteine (bis 458 m) - Recht bekannte, stark zerklüftete Felsformation, die östlich der Schrammsteine liegt. Hauptaussichtspunkt ist der 458 m hohe Carolafelsen mit schönem Talblick Richtung Westen. Ein attraktiver Wanderweg ist die obere Affensteinpromenade mit schönen Talblicken. Weitere Infos siehe im Artikel zum Nationalpark.
  • Papststein (452 m) mit zahlreichen Aussichtspunkten und Gipfelgastronomie bei Gohrisch
  • 1 Aussichtspunkt Brand. (317 m) mit Berggasthof südlich Hohnstein. Berühmter Aussichtspunkt, der 177 m über dem Polenztal liegt.
  • Großer Winterberg (556 m) mit Berghotel und Aussichtsturm an der Grenze zu Tschechien
  • 3 Großer Zschirnstein. (577 m) - höchster Tafelberg im deutschen Elbsandsteingebirge. An der Südspitze gibt es einen Aussichtspunkt. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Gohrisch (440 m) - schöner Tafelberg mit Aussichtspunkt bei Gohrisch. Vom Berg hat man eine sehr weiträumige Aussicht auf viele Gipfel des Elbsandsteingebirges. Weithin erkennbar ist der Gohrisch an seiner Wetterfahne, die 1967 aufgestellt wurde. Weiteres siehe Artikel Gohrisch.
  • Kleiner Bärenstein (338 m) mit Aussichtspunkt etwa 3 km südwestlich Rathen
  • Hockstein gegenüber Hohnstein - Blick in das Polenztal sowie auf Hohnstein mit Burg
  • 4 Zirkelstein. südöstlich von Bad Schandau bei Schöna Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Wanderung zum Hohbrukersdorfer Rundblick mit Panoramarundblick über die gesamte Sächsische Schweiz. Die Aussicht liegt nördlich von Rathenwalde auf etwa 380 hm Höhe. Die Stelle am 5 Napoleonstein Typ ist Gruppenbezeichnung im freien Feld bietet einen sehr schönen Panoramarundblick. Einige Bänke am Weg laden zum Verweilen ein. Von Rathen sind es zu Fuß durch den romantischen Amselgrund und das Dorf Rathenwalde etwa 5 km bis zum Aussichtspunkt (mit etwa 280 hm).

Täler, Höhlen und Felsengründe[Bearbeiten]

Täler, Höhlen und Felsengründe
Blick von der Bastei in den Wehl- und Amselgrund
  • Kuhstall, eine typische, hier tunnelförmige Höhlenform im Sandsteinkarst östlich von Bad Schandau. Von der Kurstadt kann man mit der Kirnitzschtalbahn bis zum Lichtenhainer Wasserfall fahren. Von der Endstation der elektrischen Straßenbahn ist eine kurze Rundwanderung hinauf zum Kuhstall möglich. Ein interessantes Erlebnis ist auch der Aufstieg durch die Himmelsleiter zum Aussichtspunkt auf dem Felsen. Weitere Infos siehe Abschnitt "Kuhstall und neuer Wildenstein" im Nationalparkartikel.
  • Schwedenlöcher bei Rathen - enger Felsgrund am Basteimassiv, der durch einen Treppenpfad erschlossen ist. Von der Basteihochfläche aus führt ein Wanderpfad mit vielen Stufen durch die Schwedenlöcher in den Amselgrund. Auch der Aufstieg ist eine beliebte, leichte Wanderung und daher entsprechend stark begangen. Lage: 50° 58′ 12″ N 14° 4′ 22″ O
  • "Diebeskeller" im Tafelberg Quirl - eine der großen Schichtfugenhöhlen im Sandsteinkarst der Sächsischen Schweiz. Der Quirl liegt etwa 2 km südlich von Königsstein.
  • Liebetaler Grund mit der Rathewalder Mühle bei Rathen
  • Amselgrund - romantisches Felstal mit dem Amselfall und der wasserführenden Höhle Amselloch (Teich mit Ruderbootverleih) bei Rathen
  • Wolfsschlucht mit Hockstein bei Hohnstein. An seiner unteren Mündung die durch altsteinzeitliche Werkzeugfunde bekannt gewordene, durch Verkarstung gebildete Wolfshöhle.

Burg und Schlosser[Bearbeiten]

Blick auf Burg Hohnstein vom Ritterstein

Museen[Bearbeiten]

Regional bedeutende Museen:

Seen und Wasserfälle[Bearbeiten]

Amselsee und Kahnfahrt auf der Oberen Schleuse
Bei Rathen: Amselsee mit Lokomotivfelsen im Hintergrund.
  • Amselsee mit Ruderbootverleih bei Rathen.
  • Lichtenhainer Wasserfall im Kirnitzschtal (erreichbar ab Bad Schandau mit der Kirnitzschtalbahn). Der künstliche Wasserfall kann durch ein Wehr zum Laufen gebracht werden (Betrieb im Sommerhalbjahr zur jeder halben Stunde).
  • Obere Schleuse mit Kahnfahrt bei Hinterhermsdorf. Die Bootsfahrt in der Kirnitzschklamm zählt sicher zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Sächsischen Schweiz. Die Kahnfahrt auf dem etwa 700 m langen Aufstau an der Oberen Schleuse dauert etwa 20 Minuten. Saison ist von Anfang April bis 31. Oktober (Mo-Fr 9.30 - 16.30 Uhr, Sa, So und Feiertage 9.00 - 17.00 Uhr), über den Winter wird die Stauung aufgehoben um einen reibungslosen Abfluss der Kirnitzsch zu gewährleisten. Die Bootsstation ist über eine 45 min. Wanderung vom Parkplatz Buchenparkhalle zu erreichen.
Wanderweg in der Sächsischen Schweiz

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wandern[Bearbeiten]

Die Sächsische Schweiz bietet viele Möglichkeiten, sich vor allem sportlich zu betätigen. Die allermeisten Gäste kommen, nach wie vor, wegen der hervorragenden Wanderwege, die das gesamte Gebiet durchziehen und von kurzen Spaziergängen bis zu 30 km Touren für jeden etwas bieten. Wanderkarten und -führer bekommt man praktisch überall.

Ein Premiumweg ist der 112 km lange Malerweg, der das gesamte Gebirge erschließt.

Wichtige Hinweise zum Thema "Wandern im Nationalpark" (Wegegebot, Kennzeichnung der Wege) sind im Artikel zum Nationalpark zu finden.

Hinweise zu grenzüberschreitenden Wanderungen[Bearbeiten]

Obwohl auch Tschechien zum Schengenraum gehört, sind Grenzübertritte an der Grenze der beiden Nationalparks aus Naturschutzgründen nur an den ausgewiesenen Übergängen gestattet. Die drei Übergänge sind im Raum Hinterhermsdorf zu finden. Auf dieser Karte auf der Nationalparkseite sind die drei Übergänge eingetragen (im Bereich der Nr. 8 und 9 - leider ist die Karte sehr klein.). Wichtig: Zwischen dem Kirnitzschtal und der Elbe gibt es aus Naturschutzgründen keine Übergänge. Die Route durch den Großen Zschand vom Zeughaus (Deutschland) nach Rainwiese (Tschechien)) ist ebenso gesperrt wie der Grenzweg vom Großem Winterberg zum Prebischtor. Wie der Wikipedia entnommen werden kann, sind die Sperrungen in der Region umstritten. Der Diskussionsprozess um dieses Thema dauert an.

Die Sandsteinfelsen sind ideal zum Klettern.

Klettern[Bearbeiten]

Für Anhänger des Bergsportes ist die Sächsische Schweiz eines der schönsten heimischen Reviere. Die Sandsteinfelsen sind schon seit etwa 100 Jahren für Kletterer erschlossen und bieten alle Schwierigkeitsgrade bis hin zu 10c. Einen ersten Überblick gibt der Wikipediaartikel "w:Klettergebiet Sächsische Schweiz". Detaillierte Infos zu den Klettergebieten sind auf der Seite des Nationalparks zu finden. Weitere Informationen gibt auch der Sächsischen Bergsteigerbund. Für Einsteiger im Felsklettern nach "sächsischen Regeln" bietet die Kletterschule Outdoorstours entsprechende Kurse an. Außerdem kann auch hier entsprechende Kletterausrüstung wie Gurte etc. und auch Klettersteig-Sets ausgeliehen werden. So klettert man ausschließlich ohne besondere Hilfsmittel wie Magnesia oder mobile Sicherungsmittel wie Klemmkeile, Friends etc., um den weichen und damit verletzlichen Sandstein zu schonen. Zur Fortbewegung beim Aufstieg darf nur die natürliche Felsoberfläche benutzt werden.

Radfahren[Bearbeiten]

Hauptroute der Region ist der gut ausgebaute Elbe-Radweg, der das Elbsandsteingebirge quert. Ein schönes Ziel für Tagestouren ist das Schloss Pillnitz (z.B. ab Königstein 25 km einfach). Wer sportlicher ist, kann natürlich auch bis Dresden radeln (dann ab Königsstein etwa 40 km).

Paddeln[Bearbeiten]

In den Touristenzentren Rathen und Stadt Wehlen, kann man seit einigen Jahren auch Paddeltouren mit Spaßtours buchen, die besonders bei größeren Gruppen oder Vereinen beliebt sind.

Wintersport[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Einige Gerichte der Sächsischen Küche findet man im Koch-Wiki.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Ein umfangreiches Nachtleben ist in Dresden zu finden.

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 1 DJH Malerweg-Jugendherberge Pirna-Copitz (Jugendherberge Pirna), Zum Wesenitzbogen 9, 01796 Pirna (im Ortsteil Copitz direkt am Willy-Tröger-Stadion). Tel.: +49 (0)3501 445601, Fax: +49 (0)3501 445602, E-Mail: . Jugendherberge, geeignet für Vereine, Schulklassen, Familien, Wanderer, Biker, Motorradfreunde und Fußball-Camps **kostenfreier Parkplatz - Parkplatz Stadion** - ideal als Ausgangspunkt für Touren Malerweg/ Sächs. Schweiz/ Dresden Check-in: 16 - 20 Uhr. Check-out: 8 - 10 Uhr. Preis: ab 21,00 € pro Person mit Frühstück. Akzeptierte Kreditkarten: Bargeld, EC-Card. (50° 58′ 31″ N 13° 55′ 28″ O)
  • Ottendorfer Hütte (Wanderherberge) oder Ferienhaus "Ottendorfer Hütte", Hauptstraße 27, 01855 Sebnitz, Ortsteil: Ottendorf (fast im Kirnitzschtal), Tel. +49 171 361 79 62, E-Mail: info@ottendorfer-huette.de, einfache Wanderherberge mit Frühstück zu fairen Preisen und ortskundigen Personal, Ausgangspunkt für Wanderungen in der hinteren Sächsischen Schweiz (Kuhstall, Affensteingebiet, Zschand, Obere Schleuse), Preis ab 15,00 € pro Person mit Frühstück

Sicherheit[Bearbeiten]

Mit Kriminalität gibt es keine besonderen Probleme. Natürlich sollte man auch in der Sächsischen Schweiz die üblichen Regeln (keine Wertsachen im Auto, Fahrräder immer anschließen) befolgen.

Beim Wandern sollte man immer mit festem Schuhwerk unterwegs sein, da man sonst einen verstauchten Knöchel oder Schlimmeres riskiert. Bei Gewittergefahr nicht zu exponiert liegenden Zielen aufsteigen.

Klima[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Wanderkarten[Bearbeiten]

  • Wander- und Radwanderkarte Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz 1:30.000 der Sachsen-Kartographie Dresden. Die großräumige Karte besitzt ein übersichtliches Kartenbild, das aber auch kleinteilige Wegenetze (wie z. B. in den Affensteinen) noch recht genau darstellt. In der Kernzone des Nationalparks (ist in der Karte enthalten) sind nur die markierten Wege eingezeichnet. Gesperrte Wege finden sich nicht in der Karte. Achtung: Die Infos zum Radwandern sind dagegen sehr unpräzise: Es gibt nur grüne Linien. Straßen mit begleitenden Radwegen und Straßen ohne Radweg kann man so nicht in der Karte unterscheiden. Daten der 9. Auflage mit Redaktionsstand 02-2010: ISBN 978-3-86843-017-2, Preis: 5,00 €, Verlagsseite der Sachsen-Kartographie Dresden
  • Wander- und Radwanderkarten 1:15.000 der Sachsen-Kartographie zum Elbsandsteingebirge: Es gibt 3 Blätter im Maßstab 1:15.000, ebenfalls übersichtliches Kartenbild, Gesperrte Wege sind gekennzeichnet bzw. wurden nicht eingezeichnet; auf der Rückseite der Karten findet man Wandervorschläge; Infos zum Radwandern auch nur grüne Linien. Daten:
- Vordere Sächsische Schweiz (Gebiet Rathen und Königsstein), ISBN 3-932281-10-1, 4. Auflage mit Stand 06-2008; Preis: 4.90 €
- Hintere Sächsische Schweiz - Blatt 1: Schrammsteine, Affensteine; ISBN 978-3-932281-91-4; 3. Auflage mit Stand 05-2008; Preis: 4.90 €
- Hintere Sächsische Schweiz - Blatt 2: Großer Zschand, Hinterhermsdorf; ISBN 978-3-932281-92-1; 2. Auflage mit Stand 01-2009; Preis: 4.90 €
  • Topographische Wanderkarte "Nationalparkregion - Nationalpark Sächsisch-Böhmische Schweiz" 1:25.000 mit 74 seitigem Beiheft, ISBN 978-3-89679-361-4 (5. Auflage 04-2012), Preis: 9,60 €, offizielle Wanderkarte des Nationalparks, die durch das Landesvermessungsamt Sachsen herausgegeben wird.

Sonstige Literatur[Bearbeiten]

  • Roland H. Winkelhöfer: Der Quirl ohne Zweifel. Eine Heimatkunde der 20 linkselbischen Tafelberge der Sächsischen Schweiz. Verlag DER HÖHLENFORSCHER, Dresden, ISBN 3-00-004380-2.
  • Roland H. Winkelhöfer: Durch Höhlen der Sächsischen Schweiz. Höhlenführer und Katasterdokumentation. (1998 / 2010) Verlag DER HÖHLENFORSCHER, Dresden ISBN 3-00-002609-6
  • Detlef Krell: Sächsische Schweiz Reise Know-how Peter Rump, 8. Auflage 2012, ISBN 9783831721306
  • Karl Klettmann: Sächsische und Böhmische Schweiz - Wandern, Klettern, Radfahren, Biwakieren,..., ISBN 978-1495928123

Weblinks[Bearbeiten]

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