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Pieninen

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Pieninen

Die Pieninen (polnisch: Pieniny) sind ein Gebirgsmassiv im polnisch-slowakischen Grenzgebiet östlich der Hohen Tatra und südlich der Sandezer Beskiden. Der Dunajec teilt das Gebirge in Pieniny Spiskie im Westen, die "eigentlichen" Mittleren Pieninen und die Kleinen Pieninen im Osten. Die schützenswertesten Regionen der Mittleren Pieninen liegen im Nationalpark Pieninen. Auf der slowakischen Seite schließt sich in den Kleinen Pieninen der Pieninsky Narodny Park an.

Anreise[Bearbeiten]

Das Gebiet ist touristisch gut erschlossen. Anreisen kann man von Krakau über Mszana Dolna nach Krościenko nad Dunajcem oder Szczawnica. Wer von Nowy Targ kommt, wird über Czorsztyn oder Niedzica anreisen.

Mobilität[Bearbeiten]

Da Netz der markierten Wanderwege ist gut ausgebaut. Auch das Strassennetz ist dicht und modern. Auf dem Dunajec verkehren Touristenflöße und zwischen den Ortschaften Minibusse.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Karte von Pieninen

Der Nationalpark Pieninen liegt in den Pieninen im südöstlichen Teil Kleinpolens an der polnisch-slowakischen Grenze. Block-Kalkstein bildet malerische, fast senkrechte weiße Wände entlang des Flusses Dunajec, der das Gebirge in einer bis zu 500 m tiefen Schlucht durchbricht. Der bekannteste Berg Trzy Korony (Drei Kronen, 982m) ist angeblich der schönste Gipfel in Polen. Der höchste Gipfel der Pieninen, der Wysoka liegt in den Kleinen, Małe Pieniny und erhebt sich bis auf 1050m. Charakteristisch für die Landschaft der Mittleren Pieninen sind die nackten Felswände, die isolierten Felsen. Es ist anzunehmen, dass hier zwischen 13.000 und 15.000 Tierarten leben, also die Hälfte der polnischen Fauna. Es wurden auch der neue Arten (vor allem Falter und Insekten) entdeckt, die nur hier vorkommen. Zahlreich vertreten ist hier die südeuropäische Fauna. Zu den Seltenheiten gehören der Uhu, der Mauerläufer, die Merle, der Sperlingskauz, der Dreizehenspecht, der Schwarzspecht und der schwarze Storch. Das größte Raubtier ist der Luchs. An den Ufern des Dunajec leben Otter. Im 13. Jahrhundert wurde innerhalb des heutigen Nationalparks die Pieninen-Burg erbaut, das höchstgelegene Bergschloss in Polen (779 m). Die Ruinen findet man unweit der Drei Kronen. Zwei weitere Burgen wurden an beiden Seiten der am Dunajec entlang führenden Wege erbaut, Czorsztyn und Niedzica, die als schönstgelegene Burgen Polens gelten. Hauptattraktion des Parks ist eine Floßfahrt auf dem Dunajec, eine der größten touristischen Attraktionen in Mitteleuropa. Sie beginnt in Sromowce Wyżne oder Sromowce Niżne und endet in Szczawnica oder Krościenko nad Dunajcem. Angesichts seiner Lage hat der Park viele Aussichtspunkte, von denen sich ein schönes Panorama der benachbarten Bergketten bietet. Besonders beeindruckend sind die Aussichten auf die Tatra, Gorce und Magura.

Orte[Bearbeiten]

Gipfel[Bearbeiten]

  • 1 Wysokie Skałki, Hohe Felsen Wysokie Skałki, Hohe Felsen in der Enzyklopädie Wikipedia Wysokie Skałki, Hohe Felsen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWysokie Skałki, Hohe Felsen (Q1955808) in der Datenbank Wikidata – 1050 m ü.d.M.
  • 2 Trzy Korony, Dreikronenspitze Trzy Korony, Dreikronenspitze in der Enzyklopädie Wikipedia Trzy Korony, Dreikronenspitze im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTrzy Korony, Dreikronenspitze (Q7849064) in der Datenbank Wikidata – 982 m ü.d.M.
  • 3 Sokolica, Falkenspitze Sokolica, Falkenspitze in der Enzyklopädie Wikipedia Sokolica, Falkenspitze im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSokolica, Falkenspitze (Q9339203) in der Datenbank Wikidata – 747 m ü.d.M.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Im Sommer Wandern, Fahrrad- und Kajakfahren oder Reiten, im Winter Wintersport treiben. Wanderwege:

In den Pieninen gibt es folgende größere Skigebiete:

Einkaufen[Bearbeiten]

Die Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs kann man in fast allen Ortschaften erwerben. Zum Shoppen lohnt sich ein Besuch Nowy Targs oder Nowy Sączs.

Küche[Bearbeiten]

Die regionale Küche ist die Küche der Goralen. Zur polnischen Küche siehe den entsprechenden Abschnitt im Artikel zu Polen.

Unterkunft[Bearbeiten]

Es gibt kleinere Hotels, Pensionen, Fremdenzimmer, Berghütten und Zeltplätze auf den Almen.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Siehe Artikel zu Polen.

Weblinks[Bearbeiten]

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