Krakau/Osten

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Stradom
Einwohnerzahl
Höhe
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Der Osten von Krakau umfasst sowohl die im 19. Jahrhundert östlich der unmittelbaren Altstadt entstandenen Innenstadtviertel als auch weiter außen gelegene Bezirke, die erst später eingemeindet wurden. Für das im äußersten Osten gelegene Nowa Huta, das aufgrund seiner historischen Entwicklung fast den Charakter einer eigenen Stadt hat, gibt es einen separaten Artikel.

Hintergrund[Bearbeiten]

Karte von Osten

Zu den Vierteln der östlichen Innenstadt zählen:

  • Stradom – zwischen dem Wawel und Kazimierz am ehemaligen Nordarm der Weichsel gelegen, trug der Ort auch den Namen Ponte Regali, da sich hier eine gotische Brücke über die Weichsel befand. In der Barockzeit entstanden hier viele Klöster und Kirchen.
  • Wesoła – ein altes Dorf östlich der Altstadt am Handelsweg nach Sandomierz. In der Barockzeit entstanden hier zahlreiche Klöster und Kirchen, im 18. Jahrhundert der Botanische Garten der Universität und ab dem 19. Jahrhundert die Polikliniken der Medizinischen Fakultät.
  • Warschauer Vorstadt – hier befindet sich der mehr als 200 Jahre alte Friedhof Rakowicki, die Begräbnisstätte zahlreicher bekannter Krakauer und bedeutender Grabkunst, sowie das österreichische Fort Luneta Warszawska, das um 1850 errichtet worden ist.
  • Neustadt – die Gegend um den Krakauer Hauptbahnhof nordöstlich der Altstadt wurde im 21. Jahrhundert mit modernen Einkaufszentren, Hotels und neuer Infrastruktur vollkommen neu gestaltet und erhielt daher kürzlich den Namen Neustadt. Hier befindet sich auch die Technische Universität Krakau.

Weiter außen liegen die Bezirke:

  • Grzegórzki (II. Bezirk) – auf dem Gebiet des gleichnamigen mittelalterlichen Dorfes befinden sich Zeugnisse der Industrialisierung des Dorfes im 19. Jahrhunderts, die wenigen Krakauer Wolkenkratzer, die Gerichtsgebäude sowie andere moderne Architektur.
  • Prądnik Czerwony (III. Bezirk) – entstand aus der Eingemeindung zahlreicher Dörfer und wurde mit hohen Wohnhäusern bebaut. Einige barocke Kirchengebäude erinnern noch an die ehemals dörfliche Struktur.

Anreise[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Östliche Innenstadt[Bearbeiten]

  • 1 Warschauer Lünette (Fort reditowy 12 (IVa) „Luneta Warszawska“) wikipediawikidata. Bestandteil der österreichischen Festung Krakau aus den 1850er-Jahren.
  • 4 Ulica Józefa Dietla wikipediacommonswikidata. Breite Allee mit Grünstreifen in der östlichen Innenstadt, zwischen den Stadttteilen Stradom und Kazimierz. Sie wurde 1878–1880 angelegt, nachdem man den nördlichen Arm der Weichsel, der hier zuvor verlief, zugeschüttet hatte. Die Straße ist nach Józef Dietl benannt, der von 1866 bis 1874 Oberbürgermeister von Krakau war und in dieser Zeit das Stadtbild stark prägte.

Grzegórzki[Bearbeiten]

  • 5 Unity Tower (Szkieletor) wikipediacommonswikidata. Ein unfertiger Wolkenkratzer östlich der Altstadt. Mit dem Bau wurde 1975 begonnen, er wurde jedoch 1979 aufgrund finanzieller Probleme abgebrochen und blieb als Investitionsruine stehen. Seither gab es immer wieder Pläne, wie man das Gebäude fertigstellen und nutzen könnte, sie wurden aber nie realisiert. Seit März 2016 wird wieder weitergebaut.
  • 6 Bastion Lubicz (Bastion V „Lubicz”) wikipediacommonswikidata. Bestandteil der österreichischen Festung Krakau aus den 1860er-Jahren.
  • 7 Rondo Mogilskie wikipediacommonswikidata. Riesiger Kreisverkehr und Verkehrsknoten, an dem sich fünf Hauptverkehrsstraßen treffen. 2004–2008 wurde er wesentlich umgestaltet, der Kraftverkehr wird nun erhöht über Brücken geführt, die untere Ebene ist Straßenbahnen, Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. Diese können nun sicher zur Ruine des Fort Lubicz in der Mitte des Platzes gelangen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • 1 Opera Krakowska, ul. Lubicz 48 wikipediacommonswikidata. Die Oper wurde 1954 gegründet, der Moderne Neubau von 2008 befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs. Hier werden nicht nur klassische Opern, sondern auch Operetten, Ballett und Musicals aufgeführt.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Siehe den entsprechenden Abschnitt im Stadtartikel Krakau.

Artikelentwurf
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