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Innsbruck

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Inn, Karwendel, Innbrücke und Altstadt mit den Doppeltürmen und der Kuppel des Doms und dem Altstadtturm
Innsbruck
Bundesland Tirol
Einwohner
130.894 (2016)
Höhe
574 m
Tourist-Info +43 (0)512 5356-0
www.innsbruck.info
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Lage
Lagekarte von Österreich
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Innsbruck

Die Alpenmetropole Innsbruck liegt am Inn und ist die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Tirol. Mit etwa 120.000 Einwohnern ist sie die fünftgrößte Stadt in Österreich.

Hintergrund[Bearbeiten]

Verwaltungstechnisch ist Innsbruck in neun Katastralgemeinden (Stadtbezirke) geteilt. Das sind die Innenstadt (Altstadt, Dreiheiligen, Saggen, St. Nikolaus und Mariahilf), Wilten (Mentlberg, Sieglanger, Wilten West), Pradl (Pradler-Saggen, Reichenau, Tivoli), Hötting (Höttinger Au, Hötting West, Hungerburg, Sadrach, Allerheiligen und Kranebitten), Mühlau (Hungerburg, Hoch-Innsbruck), Amras mit der Roßau, Arzl (Neuarzl und Olympisches Dorf), Vill und Igls.

Der Stadtteil Hungerburg, auch Hoch-Innsbruck und auf einer Hochebene nördlich vom Zentrum gelegen, verteilt sich als eine Ausnahme auf zwei Katastralgemeinden, der Name wird auf eine ärmliche Jausenstation zurückgeführt.

Nachbargemeinden der Stadt sind Rum, Thaur, Ampass, Aldrans, Lans, Patsch, Mutters, Natters, Götzens, Völs, Kematen, Zirl und Scharnitz (schon etwas weiter weg).

Lage[Bearbeiten]

Karte von Innsbruck

Die Besonderheit der klimatisch günstigen Situation der Gebirgsstadt Innsbruck ist bedingt durch die Lage zwischen den umgebenden Gebirgszügen und im breiten Trogtal des Inns; der ebene Talboden ist hier durch den Fluss bis zu 200 Meter aufgeschottert: Nach Norden und gegen die von hier eintreffenden Atlantiktiefs ist Innsbruck durch die markante und geschlossen hohe Nordkette des Karwendels mit dem Hafelekar geschützt, nach Süden mit der Talöffnung des Wipptals zwischen den etwas sanfteren Tuxer Alpen mit dem Patscherkofel und den Stubaier Alpen ist das Tal für die Sonneneinstrahlung und den warmen Südföhn offen: das Inntal ist ein Trockental.

Geschichte[Bearbeiten]

Besiedelungsspuren im Innsbrucker Stadtgebiet lassen sich bis in die Jungsteinzeit nachweisen. Unter den Römern liegt die Region an der Handelsroute über den Brenner und das Wipptal, die nördlich des Inns in die Ost-West-Route des Inntals mündete. Diese Handelsstraße verlief an der klimatisch günstigen, weil sonnenbeschienenen Südseite des Karwendels und war damit im Frühjahr schneller schneefrei.

nördliches Innufer, Häuserzeile im Stadtteil Mariahilf vom Altstadtturm aus

Im Mittelalter befand sich seit dem 10. Jahrhundert eine Burg der Grafen von Andechs auf dem Felsen von Ambras südlich des Inns. Einige Kilometer südlich des Inns befand sich auch das Kastell Veldidena (mit Ursprüngen im Römerlager Veldidena), an dessen Stelle 1138 das Stift Wilten gegründet wurde. Wilten wird erst 1904 als Katastralgemeinde ein Stadtteil von Innsbruck. Übergesetzt über den Inn wird mit der Fähre. 1133 wurde die Burg der Grafen von Andechs von den verfeindeten Wittelsbachern unter Heinrich von Bayern zerstört, die Grafen siedelten auf die Nordseite des Inns um, bei Mariahilf entsteht ein Marktflecken.

Die erste Innbrücke wird dann irgendwann im Zeitraum zwischen 1133 und 1180 erbaut, sie wird im Jahre 1187 erstmals urkundlich als "Insprucke" erwähnt. Der Name Innsbrucks leitet sich im lateinischen von Oeni Pons oder Oenipontum (von Oenus für Inn und Pons für Brücke) ab. Zwischen 1187 und 1205 erhielt der Markt das Stadtrecht, südlich der Brücke entsteht die heutige Altstadt, damals noch befestigt. Innsbruck gelangt schnell zu Reichtum und Blüte aus den Zolleinnahmen, da der gesamte Handel über den Brenner seinen Weg durch die Stadt nahm. Seit 1267 wird das Innsbrucker Stadtwappen verwendet, es zeigt die Innbrücke aus der Vogelperspektive, 1281 erfolgt bereits die Erweiterung um die Neustadt (der Bereich um die Maria-Theresien-Straße).

Im Jahr 1363 fällt Innsbruck samt den Tiroler Grafschaften an die Habsburger und Österreich, unter Herzog Friedrich IV. (Friedrich mit der leeren Tasche) wird der landesfürstliche Hof Tirol aus Meran nach Innsbruck verlegt, anschließend erlebte die Stadt unter Kaiser Maximilian I. ihre absolute Blütezeit. Am 15. Oktober 1669 wird die Universität Innsbruck gegründet. Unter Kaiserin Maria Theresia erlebt die Stadt noch einmal einen Aufschwung, die Hofburg wird zu einem Barockschloss umgebaut und die Triumphpforte wird neu gebaut.

Das 19. Jahrhundert ist am Anfang ziemlich turbulent; nach dem Sieg Napoleons über Österreich geht Tirol 1805 an die mit den Franzosen befreundeten Bayern. Es folgen die Befreiungskämpfe, Andreas Hofer gewinnt zunächst 1809 am Berg Isel und dann noch drei weitere Schlachten, die vierte geht verloren, Tirol fällt wieder zurück an die Bayern und wird erst 1814 wieder österreichischer Besitz. 1849 löst Innsbruck das Südtiroler Meran auch offiziell als Landeshauptstadt Tirols ab.

Seit 1858 führt die Eisenbahnlinie aus München über Kufstein und das Unterinntal bis nach Innsbruck. Mit der Eröffnung der Brennerbahn im Jahre 1867, der Arlbergbahn 1884 und mit der Bahn nach Mittenwald im Jahre 1912 wird die Stadt auch zum Verkehrsknoten im Eisenbahnnetz und einhergehend mit der leichten Erreichbarkeit auch zu einem Fremdenverkehrszentrum.

Die Gründerzeit (1848 bis 1918) brachte in Innsbruck einen Bauboom, es entstanden zahlreiche öffentliche Gebäude, Villen und Kirchen im Stil des Historismus (neugotisch, neuromanisch).

In Innsbruck sind auch zahlreiche Künstler aktiv, der "Brenner-Kreis" um die 1910 von dem Verleger Ludwig von Ficker gegründete Zeitschrift "Brenner" nennt Schriftsteller wie den expressionistischen Dichter Georg Trakl, Else Lasker-Schüler, Ludwig Wittgenstein und Adolf Loos.

Im Zweiten Weltkrieg erleidet Innsbruck als Gauhauptstadt des Reichsgaus Tirol-Vorarlberg 22 Luftangriffe der Alliierten mit zum Teil schweren Zerstörungen, nach dem Krieg erfolgte schon in der Zeit unter der französischen Besatzung ein rascher Wiederaufbau.

Innsbruck ist international auch für seine Sportveranstaltungen bekannt, hier die Jugendolympiade 2012

1964 und 1976 richtete Innsbruck die Olympischen Winterspiele aus, sie brachten der Stadt neben den Sportanlagen auch zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen im Straßenbau. Im Jänner 2012 fanden in Innsbruck die 1. Olympischen Jugend-Winterspiele statt.

Tourismus[Bearbeiten]

Mit einer jährlichen Wertschöpfung von etwa 400 Millionen Euro in Innsbruck und den 24 Dörfern um die Stadt ist der Tourismus eine wichtige Säule der regionalen Wirtschaft. Insgesamt gibt es in der Region 2,1 Millionen Übernachtungen (bei 15.900 Gästebetten). Dazu kommen jährlich 4 Millionen Tagesbesucher (Zahlen von Innsbruck Tourismus mit Stand 04-2010).

Trotz der großen Besucherzahl, konzentriert sich der Tourismus Hauptsächlich auf die Innenstadt mit Maria Theresienstraße und der historischen Altstadt. Abgesehen von ein paar peripheren Sehenswürdigkeiten wie Bergiselschanze oder Schloß Ambras schlägt es wenige Touristen aus diesem Gebiet hinaus.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen (Straßen-km)
Brenner 48 km
Garmisch 61 km
Landeck 78 km
Kufstein 78 km
Meran 114 km
Bozen 120 km
München 165 km
Salzburg 185 km
Wien 478 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Innsbruck Airport

Innsbruck verfügt mit dem Innsbruck Airport über einen internationalen Verkehrsflughafen im Westen der Stadt. Es werden regelmäßige Flüge von Frankfurt am Main, Amsterdam, Wien, Graz, Hannover und London angeboten, weiter gibt es vor allem im Winter Charterflugverkehr aus mehreren europäischen Regionen.

Vom Flughafen verkehrt die Buslinie F untertags im 15-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof und zum Zentrum.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Innsbrucks Hauptbahnhof ist der wichtigste Bahnhof der Stadt. Er liegt östlich des Stadtzentrums am Südtiroler Platz, von wo aus die Innenstadt und die Altstadt leicht zu erreichen sind. Im Stadtgebiet befinden sich außerdem der Westbahnhof, der Bahnhof Hötting und die Stationen Allerheiligenhöfe und Kranebitten. Internationale Zugverbindungen bestehen von Zürich mehrmals am Tag, von München und Wien im 2-h-Takt sowie von Verona/ Bozen. (OEBB.at)

Die ÖBB bietet ebenfalls einige Nachtreisezuglinien an, die durch Innsbruck führen oder als Endpunkt haben. Auf manchen ist zusätzlich der Transport eines PKWs möglich.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der Busbahnhof liegt direkt am Hauptbahnhof. Von hier fahren Regionalbusse in Teile des Ober- und Unterinntals, zum Seefelder Plateau, in das Wipptal und einzelne Kurse auch in das Ötz- und Zillertal. Seit 2014 fahren Fernbusse aus Deutschland nach Innsbruck ( München - Garmisch-Partenkirchen - Innsbruck ). Mit 11 € stellen sie eine Alternative zum Zugverkehr dar.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Auf der Straße ist Innsbruck über die Inntalautobahn (A 12) erreichbar, die in West-Ost-Richtung (Kufstein - Innsbruck - Zams) durch Tirol verläuft sowie von Süden über die Brennerautobahn (A 13). In Österreich sind alle Autobahnen mautpflichtig (Vignette - Pickerl !), die Brennerautobahn kostet zusätzlich 9,00 € für Pkw je Richtung (Sommer 2015).

Aus Norden (D) ist über den Raum Garmisch (A95 aus München) auch die mautfreie Anfahrt nach Innsbruck über den Zirlerberg und weiter über die B171 nach Innsbruck möglich. Aus München ist die Strecke sogar etwas kürzer als die Autobahnroute über Kufstein, aber besonders werktags gibt es auch einen regen Berufsverkehr.

Wenn möglich, sollte man es vermeiden, mit dem Auto die Innenstadt von Innsbruck zu bereisen, die Parkplatzsituation in der Stadt ist extrem schlecht: Freie Parkplätze sind in weiten Teilen des Stadtgebietes kostenpflichtige und teure Kurzparkzonen. Auch der größte Teil im Zentrum ist kostenpflichtige Kurzparkzone (halbe Stunde 0,70€), die Altstadt selbst ist weitgehend Fußgängerzone bzw. verkehrsberuhigt.

Lässt es sich dennoch nicht vermeiden, gibt es Garagen und Parkhäuser in Zentrumsnähe. Die Parkhäuser sind ebenfalls teuer (Stunde ca. 2,50 €, keine Zeitstaffelung), für einen mehrstündigen Aufenthalt werden damit die Kosten schnell zweistellig. Außerdem ist der Stellplatz für die Autos auch sehr gut ausgenutzt, in den Parkhäusern geht es ziemlich eng zu.

Es ist daher empfehlenswert, für längere Besuche das Auto außerhalb zu parken und mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu fahren.

Mobilität[Bearbeiten]

Innsbruck vom Patscherkofel aus gesehen

Der öffentliche Nahverkehr wird von den Innsbrucker Verkehrsbetrieben, dem Innbus und dem Verkehrsverbund Tirol sowie einigen privaten Gesellschaften organisiert.

S-Bahn[Bearbeiten]

Ein S-Bahn-ähnliches Regionalzugsystem (Tirol Takt) verbindet Innsbruck mit seinen östlichen, westlichen, südlichen und nordwestlichen Vororten. Im Stadtgebiet befinden sich neben dem Hauptbahnhof der Westbahnhof und die Stationen Bahnhof Hötting, Allerheiligenhöfe und Kranebitten. Innerhalb dieses Bereichs gelten auch die innerstädtischen VVT-Fahrscheine.

Straßenbahn[Bearbeiten]

Innsbruck hat ein teilweise auch ins Umland ausdehnendes Straßenbahnnetz (in Innsbruck Tram genannt), aber keine U-Bahn. Die zwei Bahnen ins Umland (Linie STB nach Fulpmes und Linie 6 nach Igls) sind landschaftlich sehr reizvoll. Linie 3 verbindet den Stadtteil Amras mit der Höttinger Au. Linie 1 den Stadtteil Mühlau mit Wilten. Wichtigste Umsteigeknoten sind Hauptbahnhof und Marktplatz. Zeit- und Mehrfahrtenkarten kann man entweder in Trafiken (Kiosk), an Automaten oder (nur Einzelfahrten) auch direkt beim Fahrer kaufen. Auf der Tramlinie nach Fulpmes kann man auch mit dem ÖBB-Halbpreispass ermäßigte Fahrscheine bekommen. In allen städtischen Linien können in begrenztem Umfang Fahrräder mitgenommen werden.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es gibt ein ausgedehntes Busnetz. Vorsicht geboten ist bei den Linienbezeichnungen, da viele Buslinien sich in mehrere Äste mit teilweise völlig unterschiedlichen Zielen teilen, die einst eigenständige Linien waren. Es empfiehlt sich, immer auch auf die Zielangaben, die Haltestellen-Displays und die automatischen Durchsagen in den Fahrzeugen zu achten. Die Buslinie TS ist mit einem speziellen Fahrschein zu benützen und verbindet die Innenstadt mit den Sehenswürdigkeiten Schloss Ambras, Bergisel und Alpenzoo. Mit der Innsbruck Card ist die Benutzung kostenlos.

Nachtbusnetz[Bearbeiten]

Die Nachtbuslinien NL1, NL2, NL3, NL4, NL5, NL10, NL10a, NL11, NL12 und NL13 verbinden zwischen ca. 23 Uhr und ca. 5 Uhr morgens im Stundenintervall fast alle Stadtteile und viele Umlandgemeinden. Die Linien NL1 bis NL3 verkehren an sieben Tagen die Woche, NL4 bis NL13 nur Freitag und Samstag Nacht und in Nächten vor Feiertagen. Für alle Nachtlinien gelten im Stadtgebiet normale Kernzonen-Tickets, auch Zeitkarten. Außerhalb der Kernzone gibt es Spezialtarife. In die nicht bedienten Stadtteile und Umlandgemeinden verkehren ASTI (Anrufsammeltaxis). Zentraler Nachtbusknoten ist der Hauptbahnhof.

Regionalbusnetz[Bearbeiten]

Regionalbuslinien bedienen alle Umlandgemeinden und Vororte. Regionalbusknoten ist der Busbahnhof am Hauptbahnhof.

Bergbahn[Bearbeiten]

Nahe der Altstadt beim Congress ist die Talstation der Standseilbahn auf die Hungerburg, siehe auch den Abschnitt Bergbahnen unten.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Relativ viele Radwege und Radfahrstreifen sowie zahlreiche Radabstellanlagen machen das Fahrrad zum idealen Verkehrsmittel der Wahl für kürzere Strecken im Stadtgebiet.

Seit 2014 gibt es das Verleihsystem, Stadtrad, welches von den Verkehrsbetrieben betrieben wird. Dieses erfordert eine Registrierung mit Kreditkarte via [1] oder direkt am Automaten vor Ort. Der Verleih kostet € 1,00 für die erste halbe Stunde, € 2,00 für die nächste halbe Stunde und € 3,00 für jede weitere Stunde (siehe [2]). Die Standorte sind unter [3] dargestellt.

Fiaker[Bearbeiten]

Es besteht außerdem die Möglichkeit, die Stadt stilecht im Fiaker zu erkunden. Standort der Pferdekutschen ist die Europaratsallee zwischen Landestheater und Congress.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Herzog-Friedrich-Straße, Blick nach Norden mit „Goldenem Dachl“
Riesengasse in der Altstadt

Die touristisch interessantesten Stadtteile sind die Innenstadt / Altstadt, Amras mit Schloss Ambras, Hötting und Wilten mit dem Bergisel.

Die Innenstadt mit der Mehrzahl an wichtigen Sehenswürdigkeiten von Innsbruck ist im wesentlichen der Bereich beidseits der Straßenachse aus Herzog-Friedrich-Straße mit dem Goldenen Dachl an der Nordseite (in Nähe des Inns) und die südseitig anschließende Verlängerung der Maria-Theresien-Straße, Innsbrucks Prachtstraße. Die Maria-Theresien-Straße endet dann im Süden an der Triumphpforte. Dieser Straßenzug ist die alte Handelsstraße über den Brenner in und durch die Stadt und weiter über die Innbrücke auf die Nordseite des Inns.

Die Altstadt ist der Bereich beidseitig der Herzog-Friedrich-Straße zwischen dem Innufer und weiter umschlossen von dem Straßenzug aus Marktgraben, Burggraben, Rennweg, Herrengasse und Herzog-Otto-Ufer. Dieser Stadtteil ist geprägt von den hohen Alt-Innsbrucker Stadthäusern mit Laubengängen im Fußgängerbereich und den schluchtartig engen und verwinkelten Gassen dazwischen. Größere Plätze gab es hier, mit Ausnahme am Dom, nicht. Bis 1873 hieß die Herzog-Friedrich-Straße noch "Chramgasse" nach den Kramerläden, dann wurde sie nach Herzog Friedrich IV. mit der leeren Tasche (1382-1439) umbenannt. Die Altstadtumgrenzung des Stadtgrabens wurde 1765 zugeschüttet.

Der Bereich um die südliche und wesentlich breitere Maria-Theresien-Straße ist die Neustadt Innsbrucks, es ist der barocke Teil der Innenstadt.

Die Buslinie Sightseer (Linie TS) verbindet die wichtigsten Sehenswürdigkeiten untereinander.

Mit der Innsbruck-Card gibt es freien Eintritt zu vielen Sehenswürdigkeiten, siehe im Abschnitt Klarkommen.

Kirchen[Bearbeiten]

Spitalskirche, innen
Spitalskirche

Kirchen im Regelfall Eintritt frei, wenn nicht anders angegeben.

1 Hofkirche, Universitätsstr. 2. Tel.: (0)512 584302, Fax: (0)512 584302-70. Die Innsbrucker Hofkirche mit dem Grabdenkmal Kaiser Maximilians I. ist das bedeutendste Kaisergrabdenkmal Europas. Eine Besonderheit sind die überlebensgroßen Bronzefiguren ("schwarze Mander"), die Mitglieder verschiedener Herrscherhäuser darstellen Geöffnet: MO - SA, 9 - 17 Uhr, SO und Feiertags, 12.30 - 17 Uhr. Preis: 3 €.

2 Dom zu St. Jakob, Domplatz. Barocker Dom mit Werken von Lucas Cranach dem Älteren, Neubau geschaffen von 1717-1724 nach den Plänen von Johann Jakob Herkomer und Johann Georg Fischer. Bedeutendste Sehenswürdigkeit der Kirche ist "Maria Hilf", das weitestverbreitete Marienbild in der katholischen Welt des Alpenraums und Süddeutschlands, es wurde von Lucas Cranach d.Ä. zwischen 1517 und 1525 zunächst für den evangelischen sächsischen Hof in Dresden gemalt. Das Bild gelangte über Passau nach Innsbruck und befindet sich seit 1650 als "Dauerleihgabe" am Hauptaltar des Domes. Das Besondere an diesem Marienbildnis ist die Darstellung der Gottesmutter nicht als eine vom weltlichen Leben abgerückte Heiligenfigur, sondern als eine lebensnahe "normale" Frau und Mutter. Die Deckenfresken und Stukkaturen des Doms stammen von den Gebrüdern Asam.

  • Spitalskirche ab 1700 nach Plänen von Johann Martin Gumpp dem Älteren anstelle eines gotischen Vorgängerbaus mindestens aus dem Jahre 1321 erbaut. Der Stuck im Inneren stammte von Josef Waldmann, wurde aber im zweiten Weltkrieg größtenteils zerstört und anschließend unter Leitung von Hans Andre restauriert, original ist nur noch ein Gemälde über der Orgel. Der Hochaltar stammt aus dem Jahre 1705 und wurde von Christoforo Benedetti geschaffen.
Lage: Maria-Theresien-Straße 2
Mariahilf
Mariahilf, innen
  • Mariahilf, die eigene Pfarre des Landes Tirol:
Der frühbarocke Kuppelbau entstand als ein Zentralbau mit Renaissanceportal, Eingangshalle und fünf Altarnischen als Dank des Landes für die abgewendeten Gefahren des Dreißigjährigen Krieges.
Im Inneren der Kirche besonders sehenswert ist das Hochaltarblatt von Johann Paul Schor mit Motiven aus der Kirchengeschichte von Maria Hilf und die Fresken der Rundkuppel von Kaspar Waldmanns.
Zentrum des Altars ist eine 1654 von Michael Waldmann geschaffene Kopie des Mariahilfbildes von Lucas Cranach im Innsbrucker Dom.
In der Pfarre entstand im Jahre 1947 unter Hermann Gmeiner aus der Jugendpflege die Idee der SOS-Kinderdörfer: Die nicht-staatliche, unabhängige und überkonfessionelle Organisation ist heute in 132 Ländern aktiv (SOS-Kinderdörfer Dachverband).
Lage: am nördlichen Innufer
Jesuitenkirche innen
Jesuitenkirche
  • Jesuitenkirche (Universitätskirche).
Vom Erzherzogpaar Leopold V. und Claudia de Medici gestiftet und während des Dreißigjährigen Krieges (1623-40) als Nachfolgebau einer kleinen Kirche des Jesuitenordens aus dem Jahre 1571 erbaut. Die Kirche entstand als monumentale Kreuzkuppelkirche nach dem Vorbild der frühen römischen Jesuitenkirchen Il Gesù und Sant'Ignazio. Seit 1777 ist sie auch die offizielle Universitätskirche. Die Gesamtabmessungen der nach Süden ausgerichteten Kirche sind Länge / Breite / Kuppelhöhe = 63 / 27 / 46 Meter.
Alljährlich findet in der Kirche die Erneuerung des Herz-Jesu-Gelöbnisses des Landes Tirols statt, das erstmals 1809 abgelegt wurde. Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Kirche am 15. Dezember 1943 beim allerersten Luftangriff auf die Stadt einen schweren Treffer und große Teile der Gewölbe stürzten ein. Nach Restaurierung ist die spätbarocke Kirche seit 1953 wieder geöffnet.
Im Nordturm hängt seit 1959 die "Schützenglocke", mit 9200 kg die viertgrößte Glocke und größte freischwingende Glocke Österreichs. Glockenstifter waren die Tiroler Schützenkompanien anlässlich des 150. Jahrestags des Tiroler Freiheitskampfes.
Lage: Universitätsstraße / im Zentrum. Weitere Infos zur Jesuitenkolleg Innsbruck.
Herz-Jesu-Kirche
  • Wiltener Basilika, Haymongasse. Barocke Kirche mit Rokokostuck, erbaut 1751-1756.
  • Stift Wilten, Klostergasse. Prämonstratenser-Stift mit barocker Stiftskirche, unweit der Wiltener Basilika.
  • Herz-Jesu-Kirche der Redemptoristen: 1796 nach Plänen Peter Huters im neoromanischen Stil erbaut und eine der meistbesuchten Kirchen in der Stadt.
Lage: Maximilianstraße 8 gegenüber der Universitätsklinik; Weitere Infos beim Kloster;

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Schloss Ambras - Das Renaissanceschloss liegt oberhalb von Amras östlich von Innsbruck (erreichbar mit der Tramlinie 6). Der Landschaftspark im englischen Stil ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Im Sommer finden im spanischen Saal Schlosskonzerte statt. Berühmt ist die Anlage für die Kuriositätensammlung aus dem 16. Jahrhundert.
Hofburg, Innenhof (Kuppel des Doms)
Hofburg Ostansicht
  • Kaiserliche Hofburg, sie wird neben der Hofburg und dem Schloss Schönbrunn (beide in Wien) zu den drei bedeutendsten Kulturbauten Österreichs gezählt.
Anstelle der Hofburg befand sich zuvor der Ansitz der Tiroler Adelsfamilie von Starkenberg. Herzog Leopold (Landesfürst in Tirol von 1396 bis 1406) erwarb im Jahre 1401 den Ansitz und anschließend auch zwei benachbarte Gärten (das Areal des heutigen Hofgartens). Es entstand zunächst eine mittelalterliche Burg, die dann unter Kaiser Maximilian I. (* 1459 † 1519) massiv zur Hofburg ausgebaut wurde, sie diente als Sitz der Tiroler Landesfürsten.
Unter Maria Theresia erfolgte dann ab 1754 der Umbau in den heute sichtbaren Prachtbau im Stile des höfischen Wiener Rokoko nach Plänen von Hofbaumeister Johann Martin Gumpp.
"Altes Landhaus" (li) und Palais "Fugger-Taxis" (re)
Im Inneren des Gebäudes befinden sich zahlreiche Prunkräume, z.Bsp. die Kaiserappartements aus insgesamt 27 Räumen mit dem Riesensaal als Festsaal, Gardesaal und Audienzräumen, die Hofburgkapelle und die Sakristei. Diese Räume sind als Museum der Öffentlichkeit zugänglich.
Hofburg Innsbruck, Rennweg 1, 6020 Innsbruck (am Ost-Eingang zur Innsbrucker Altstadt). Tel.: +43 (0)512 587186. Geöffnet: täglich von 9 Uhr - 17 Uhr (Museum). Preis: Erwachsene 5,50 €.
  • Altes Landhaus: Sitz des Tiroler Landtages. Das dreigeschossige Gebäude wurde von 1725 bis 1728 vom Innsbrucker Baumeister Georg Anton Gumpp als Landhaus der Tiroler Stände errichtet, es ist einer der prunkvollsten Barockbauten von Innsbruck. Im Gebäude befinden sich der Landtagssaal und Landhauskapelle. Sehenswert im Inneren sind auch die Treppen und die weitere Ausstattung.
Lage: Maria-Theresien-Str.
  • Palais "Fugger-Taxis": Das Gebäude wurde ab 1679 als Stadtpalast für Graf Hans Otto Fugger von Kirchberg-Weißenhorn durch den Innsbrucker Hofbaumeister Johann Martin Gumpp d. Ä. errichtet, es entstand die älteste barocke Palastanlage in Innsbruck nach dem Vorbild der italienischen Palazzi. Ab 1784 von den Grafen Thurn und Taxis erworben und von diesen als Betreiber der Post für diese Zwecke verwendet. Das Innere des Gebäudes ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Lage: Maria-Theresien-Str.
"Goldenes Dachl"
Ansicht
  • Goldenes Dachl, Herzog-Friedrich-Straße (Altstadt). Weltweit wahrscheinlich bekanntester spätgotischer Prunkerker mit 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln, erbaut von Niklas Türing dem Älteren im Auftrag des nachmaligen Kaisers Maximilian I. anlässlich der Zeitenwende und nach der Inschrift im Jahre 1500 fertiggestellt, seitdem eines der Wahrzeichen der Stadt. Im Gebäude selbst befand sich von 1420 bis ca. 1460 die Residenz der Tiroler Landesfürsten Friedrichs IV. und Sigmund des Münzreichen.
  • Helblinghaus: das markante und im Kern spätgotische Bürgerhaus aus dem 15. Jahrhundert erhielt seine üppige Frührokoko-Fassadenstuckdekoration um 1732 unter dem damaligen Besitzer Johan Fischer, Kassier der Münzstätte Hall, durch den Stukkateur Anton Gigl aus Wessobrunn. Es ist das einzige Beispiel in Innsbruck für diese Art der Modernisierung, benannt ist es nach Sebastian Hölbling (Helbling), Hauseigentümer von 1800 bis 1827.
Lage: Herzog-Friedrich-Straße 10 (am Goldenen Dachl")
Ottoburg
  • Ottoburg: Auffälliges historisches Bürgerhaus mit typischen Eckerkern, eines der ältesten Häuser der Stadt. Der Bau hat vermutlich seine Anfänge in einem 1494 von Maximilian I. errichteten Wehrturm der alten Burganlage, das heutige Äußere entstand nach Umbau im Jahre 1565. Bekannt ist Dürers Zeichnung der Ottoburg. Heute ist ein Restaurant im Gebäude untergebracht.
Lage: Herzog-Friedrich-Straße 1, an der Innbrücke.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Stadtturm, auf 31 Metern Höhe befindet sich die höchste Aussichtsplattform in Innsbruck, Turmhöhe 52 Meter. Das Bauwerk entstand zwischen 1442 und 1450 und wurde früher als Wachtturm, Uhrenturm und als Gefängnis genutzt.
Lage: Herzog-Friedrich-Straße 21, unmittelbar am Goldenen Dachl / Zentrum.
Öffnungszeiten: 1. Juni - 30. September: täglich 10-18 Uhr; 1. Oktober bis 31. Mai: täglich 10-17 Uhr.
Eintritt: Erwachsene: 3 €, Kinder: 1,50 €, frei mit Innsbruck-Card
  • Bergiselschanze, Bergiselweg 3 (zu erreichen über die Straßenbahnlinien 1, 6, STB, Haltestellen Stubaitalbahnhof bzw. Bergisel, Linie TS - Sightseer, Haltestelle Bergisel/ Kaiserjägermuseum), Tel. 589259-0 (4schanzentournee-innsbruck@aon.at, Fax 589259-36).
Die Bergiselschanze wurde 2001 von der irakischen Architektin Zaha Hadid anstelle eines Vorgängerbaus errichtet und gilt wegen ihrer Form und der markanten Lage am Bergisel südlich von Innsbruck als ein neues Wahrzeichen für Innsbruck. Sie ist Anfang Januar Schauplatz der internationalen Vierschanzentournee. Von der Stadionanlage gelangt man mit einem Schrägaufzug zum Sprungturm und von dort zu einer Plattform, wo sich ein Panoramaausblick auf die Stadt und die umliegenden Berge ergibt. Hoch am Sprungturm lädt auch ein Café zum Besuch ein.
Während Sportveranstaltungen ist der Sprungturm nicht zugänglich, das Gelände nur mit entsprechender Eintrittskarte für die Veranstaltung.
Triumphpforte
  • Triumphpforte: Sie zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Innsbruck und wurde 1765 aus Anlass der Hochzeit von Maria Theresias Sohn Erzherzog Leopold und der spanischen Prinzessin Maria Ludowica vom Baumeister Constantin Walter errichtet. Die Marmorreliefs an der Südseite wurden 1774 von Balthasar Moll angefertigt. Die Nordseite zeigt Trauermotive anlässlich des Todes von Franz Stephan von Lothringen, Vater Leopolds, der während der Hochzeit verstarb.
Lage: am südlichen Ende der Maria-Theresien-Straße.
  • Alte Innbrücke: die heutige Stadtstraßenbrücke an der Stelle des ersten Brückenschlags zwischen Maria Hilf und der Altstadt ist ein modernes dreifeldriges Bauwerk aus Stahlbeton.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Annasäule, Maria-Theresien-Straße. Säule aus Tiroler Marmor und eigentlich eine Mariensäule, 1706 als Erinnerung an den Abzug bayerischer Truppen geschaffen und am Annentag (26. Juli) geweiht. Auf dem Sockel Kirchenpatrone, Landespatrone und die Heilige Anna (an der Nordseite).

Museen[Bearbeiten]

Tiroler Landesmuseum
Zweigsammlungen des Museums sind das Ferdinandeum in der Museumstraße 15, die Naturwissenschaftliche Sammlung in der Feldstraße 11a und das Museum im Zeughaus in der Zeughausgasse 1.
  • Alpenverein-Museum, Wilhelm-Greil-Straße 15.
  • Anatomisches Museum, Müllerstraße 28. Von menschlichen Präparaten über Entwicklungsgeschichte bis hin zu alten anatomischen Geräten. Geöffnet: Okt – Mai jeden Freitag 14.00 – 16.00 Uhr und nach Voranmeldung, Jun – Sep nur nach Voranmeldung.
  • Graßmayr, Museum der Glockengießerei, Leopoldstraße 53 (erreichbar über die Linien 1, 3 und Sightseer.). Die Glockengießerei besteht seit 400 Jahren und wird seit 14 Generationen von derselben Familie betrieben.
  • Schloss Ambras, Schloßstraße 20 (zu erreichen über die Straßenbahnlinien 3 und 6 sowie die Linie Sightseer). Renaissanceschloß im Auftrag Erzherzog Ferdinand II. von Tirol. Es bietet eine Portrait- und Harnischsammlung, Kunst- und Wunderkammern, den Spanischen Saal und einen Schlossgarten.
  • Stadtturm Innsbruck, Herzog-Friedrich-Straße 21.
  • Tiroler Localbahnmuseum, Pastorstraße, zu erreichen mit den Straßenbahnlinien 1 und STB. Fahrzeugausstellung an Samstagen in den Sommermonaten.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Maria-Theresien-Straße, Prachtstraße von Innsbruck und zentrale Fußgängerzone. Bietet mit der Annasäule im Vordergrund und der markanten Nordkette im Hintergrund beliebte Fotomotive.
  • Herzog-Friedrich-Straße. "Hauptstraße" der Altstadt (Fußgängerzone), die sich vor dem Goldenen Dachl platzartig erweitert.

Parks[Bearbeiten]

im Hofgarten
  • Hofgarten Der Hofgarten wurde 1410 von Friedrich mit der leeren Tasche ursprünglich als Jagdgebiet, später als Nutz- und Ziergarten nahe der Innsbrucker Hofburg angelegt. 1885 wurde er dann unter Maria Theresia zu einem englischen Garten umgestaltet. Seit 1918 ist der Hofgarten im Besitz der Republik Österreich und wird von den Bundesgärten verwaltet, seit dem Jahre 2000 steht er unter Denkmalschutz. Im Musikpavillon aus dem Jahre 1733 finden regelmäßig Konzerte statt.
Geöffnet: täglich von 9 h bis Sonnenuntergang, Juli und August bis 23 h beleuchtet, Zugang zum Café am Wochenende bis 2 h.
Lage: Eingang vom Rennweg oder Kaiserjägerstraße (schräg gegenüber der Hofburg) aus, Eintritt in den Park frei.
  • Botanischer Garten (Institut für Botanik der Universität Innsbruck), Botanikerstraße 10, 6020 Innsbruck (im Stadtteil Hötting). Tel.: +43 (0)512 507 - 5910. Geöffnet: tagsüber im Winter bis 16.30 Uhr, im Sommer bis 19 Uhr. Preis: Gärten frei; Gewächshäuser: Erwachsene 2.- €..
5000 Pflanzenarten aus den verschiedensten Lebensräumen der Welt; tropische Schaugewächshäuser; Duft- und Tastgarten für (seh)behinderte Menschen.
aus der Innenstadt zu Fuß in etwa 15 Minuten zu erreichen; Mit dem Bus: Linie A;
  • Alpen Garten Patscherkofel (Institut für Botanik der Universität Innsbruck), Sternwartestrasse 15, A – 6020 Innsbruck (neben der Bergstation der Patscherkofelbahn südlich von Innsbruck). Tel.: +43 (0)512 507 - 5910, Fax: +43 (0)512 507 - 2715. Geöffnet: von Juni bis Ende September tagsüber frei zugänglich.
Ein beschilderter Rundwanderweg über das insgesamt ungefähr 1,5 Hektar große und steile Gelände zeigt die natürlich vorkommenden Vegetationstypen des Hochgebirges. Beste Jahreszeit für einen Besuch ist der alpine Frühsommer im Juni.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Alpenzoo, Weiherburggasse 37 (zu erreichen über die Buslinie TS - Sightseer oder mit der Hungerburgbahn - Sektion I). Tel.: (0)512 292323, Fax: (0)512 293089, E-Mail: . Der Alpenzoo ist mit 727 m der höchstgelegene Zoo Europas und bietet als Besonderheit eine Konzentration auf Tiere des Alpenraums. Freigehege, Terrarien, Vogelvoliere, Aquarien (weltweit größte Sammlung von Fischarten aus dem Alpenraum) und ein Schaubauernhof alter Nutztierrassen bilden das Angebot. Das Gelände ist in Hanglage, es sind gewisse Höhenunterschiede zu überwinden. Preis: Freier Eintritt mit der Innsbruck-Card, Ermäßigungen für Gruppen ab 10 Personen. Typ ist Gruppenbezeichnung

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Die Olympiaworld Innsbruck, Olympiastraße, besteht aus der Olympiahalle, dem Eisstadion Tiroler Wasserkraft Arena, dem Tivoli Stadion und den Außenanlagen mit Eisschnelllaufring. Es finden regelmäßig eine Vielzahl von Veranstaltungen von der Fachmesse über Sportveranstaltungen bis hin zu Konzerten statt. Es gibt zwei Parkmöglichkeiten, den großen Parkplatzes im Westen der Olympiahalle oder die Tiefgarage Tivoli. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, ab Hauptbahnhof mit der Linie S Richtung Hall in Tirol, Haltestelle Eisstadion, oder ab Landesmuseum mit der Linie J Richtung Igls, Haltestelle Landessportcenter.
Kongresszentrum Innsbruck
  • Congress Innsbruck (Veranstaltungs- und Messezentrum), Rennweg 3, A-6020 Innsbruck (im Zentrum). Tel.: +43 (0)512 5936-0, Fax: +43 (0)512 5936-7. Typ ist Gruppenbezeichnung

Bergbahnen[Bearbeiten]

  • 1 Innsbrucker Nordkettenbahnen, Höhenstraße 145, A-6020 Innsbruck (zu erreichen über die Buslinie "J" mit Endstation "Hungerburg" oder mit der Hungerburgbahn - Sektion I direkt vom Congresshaus im Stadtzentrum). Tel.: + 43 512 29 33 44, Fax: + 43 512 29 33 44 523, E-Mail: . Die Nordkettenbahn führt seit 2006 vom Congresshaus über die Hungerburg in zwei Sektionen auf die Seegrube und das Hafelekar. Von dort bestehen viele Wander- und Ausflugsmöglichkeiten zum Almgebiet der Nordkette, zu Gipfeln der Karwendelkette und zum Innsbrucker Klettersteig. Seit 20. August 2004 führt von der Seegrube zur Hungerburg der Nordpark Singletrail, eine der anspruchsvollsten Mountainbike-Freeride-Strecken Europas, die mit natürlichen und gebauten Hindernissen aufwartet. Info: Vertriders.com. Im Winter ist der Nordpark ein hochalpines Skigebiet mit mehreren zusätzlichen Skirouten, das durch seine Steilheit und gleichzeitig grandiose Aussicht auf die Stubaier-, Tuxer- und Wipptaler-Alpen und Brennerberge sowie die Stadt Innsbruck vor allem bei Snowboardern und Extremskifahrern beliebt ist. Eine Berg- und Talfahrt frei mit der Innsbruck-Card.
  • Patscherkofelbahn, Bilgeristraße, A-6080 Innsbruck-Igls (zu erreichen über die Buslinie "J" mit Endstation "Patscherkofelbahn" oder "Olympiaexpreß"). Tel.: + 43 512 377234, Fax: + 43 512 377234-15, E-Mail: . Der Patscherkofel ist ein Skigebiet südlich von Innsbruck, das eine Reihe von Waldabfahrten der ehemaligen Olympiastrecken bietet. Im Sommer lädt das Gebiet zu Wanderungen an der Waldgrenze eines Zirbenwalds ein (Landschaftsschutzgebiet). Eine Berg- und Talfahrt frei mit der Innsbruck-Card.

Wintersport[Bearbeiten]

Ski Alpin[Bearbeiten]

Im unmittelbaren Umfeld der Wintersportmetropole Innsbruck gibt es mehrere Skigebiete:

Name Tel. Höhenlage Sym MtRailway.png / Sym CableCar.png / Sym SkiLift.png / Sym DragLift.png Sym Skil-L.png / Sym Ski-M.png / Sym Ski-S.png
Seegrube – Nordkette ++43(0)512 / 29 33 44 860 - 2.260m 5 Lifte: 1 / 2 / 2 / - 11 km Pisten: 1 / 9 / 1
Igls – Patscherkofel +43 (0)512 / 377234 900 - 1.960m 8 Lifte: - / 1 / 2 / 5 18 km Pisten: 10 / 8 / -
Axamer - Lizum +43 (0)5234 / 68240 (Kasse) 1.583 - 2.340m 11 Lifte: 1 / 1 / 6 / 3 41 km Pisten: 4 / 17 / 10
Muttereralmpark +43 (0)512 / 548330 920 m - 1.800 m 4 Lifte: -/ 2 / 1 / 1 16 km Pisten: 7 / 8 / 9
Das Gebiet zeichnet sich neben der Aussicht über die Stadt auch noch durch die leichte Erreichbarkeit direkt aus der Altstadt mit der Nordkettenbahn (siehe Bergbahnen vor) aus.
Während der Olympischen Winterspiele in den Jahren 1964 und 1976 fanden hier die alpinen Abfahrtsläufe statt.
Der am Gipfel markant unbewaldete Patscherkofel liegt wenige Kilometer vor der Stadt in den Tuxer Alpen und gilt mit Kinder-Übungshang als familienfreundlich. Nachtskilauf gibt es an mehreren Tagen auf der Heiligwasserwiese.
Die Anfahrt zum Patscherkofel ist mit dem ÖPNV, Linie J (IVB-Busse, im 30 Minuten Intervall) von Innsbruck, z.Bsp. vom Hauptbahnhof aus, direkt bis an die Talstation der Patscherkofelbahn bzw. Talstation Olympiaexpress möglich. Mit Skiausrüstung ist der Bus kostenlos.
  • Die Axamer Lizum liegt etwa 20 Kilometer von Innsbruck entfernt in den Stubaier Alpen und war ebenfalls Sportstätte für die Olympischen Spiele.
Vom Innsbrucker Hauptbahnhof verkehren zu den Betriebszeiten mehrmals täglich Gratis-Skibusse in die Axamer Lizum und retour, ca. 45 Minuten Fahrzeit.
  • Die Muttereralmbahn liegt in der Nachbargemeinde Mutters und ist mit der Straßenbahnlinie STB schnell erreichbar. Hier gibt es auch eine Rodelbahn.

Zu den Innsbrucker Skigebieten wird oft auch noch der Glungezer, 12 Kilometer von der Stadt entfernt bei Tulfes, und mit der längsten Skiabfahrt Tirols über 15 Kilometer gezählt.

Im etwas weiteren Umfeld Innsbrucks ist in den Stubaier Alpen auch noch das Kühtai als höchstgelegener Skiort Österreichs zu nennen, und natürlich auch noch das Gletscherskigebiet am Ende des Stubaitals.

Zuschauersport[Bearbeiten]

In Innsbruck gibt es mehrere professionelle und Amateur- Sportmannschaften auf unterschiedlich hohem Niveau:

  • Swarco Raiders Tirol das Erstliga American Football Team der Stadt spielt regelmäßig um die österreichische Meisterschaft mit und ist 2014 und 2015 einer von zwei österreichischen Vertretern in der europäischen Spitzenklasse big six

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Hofgarten, Musikpavillon
  • Innsbruck ist Orgelstadt: Orgelkonzerte finden ganzjährig im Dom St. Jakob, in der Hofkirche, in der Basilika Wilten und in Mariahilf statt.
Der Orgelwettbewerb um den Paul-Hofhaimer-Preis der Stadt Innsbruck für die Interpretation von Orgelkompositionen alter Meister findet seit dem Jahre 1969 im Zweijahresrhythmus in der Stiftskirche Wilten und in der Hofkirche statt (Eintritt frei)
  • Bergiselspringen. Tel.: +43 (0)512 575690. Seit 1952 und alljährlich Anfang Januar macht die internationale Vierschanzentournee Station in Innsbruck. Mit gut 21.000 Zuschauern ist die Veranstaltung so gut wie immer ausverkauft, der Kartenvorverkauf beginnt bereits im Oktober des Vorjahres.
  • Internationaler Tanzsommer. : Tanzen von klassischen französischem Ballett bis hin zur akrobatischen Avantgarde, bis zu 40.000 Besucher jährlich. Bühnenprogramm und Workshop-Programm.
Unter dem Motto "Keep groo­vin" spielen alljährlich im Hochsommer Musiker aus Innsbrucks Partnerstadt und einheimische Künstler auf: Swing, Funk, Di­xie­land, Blues, Soul, Rhythm’n’Blues, Gos­pel und allgemein Jazz.

Innsbrucker Bergweihnacht[Bearbeiten]

  • Innsbrucker Bergweihnacht (Christkindlmärkte), mit insgesamt über 170 Ständen und rund einer Million Besuchern. Zeitraum: Mitte November bis Anfang Jänner
  • Altstadt, vor dem Goldenen Dachl, der traditionelle Christkindlmarkt mit Märchengasse, „lebendigem Adventskalender“ und heimischem Kunsthandwerk. Täglich um 17.30 Uhr Weihnachtslieder der Turmbläser vom Goldenen Dachl herab.
täglich von 11-20 Uhr
  • Marktplatz, kinderfreundlich mit Märchenerzählern, Karussell und Streichelzoo.
täglich 11 - 21 Uhr
  • Maria-Theresien-Straße, Innsbrucks modernster Weihnachtsmarkt mit vielen Lichtern aus Glas und Kristall.
täglich 11 - 20 Uhr
  • Hungerburg: “Panorama Christkindlmarkt” mit Überblick über die weihnachtliche Stadt, Auffahrt zur Hungerburg mit der Hungerburgbahn.
Im Advent jeden Freitag bis Sonntag: 12 - 19 Uhr

Rund um die vier Innsbrucker Weihnachtsmärkte werden noch zahlreiche offizielle und durch Gastronomie organisierte Veranstaltungen angeboten, das Spektrum reicht vom Einzug des Nikolaus (Nikolausabend 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Nikolaus) über Konzerte, Orgelkonzerte bis zur Stubenmusi. Im Innsbrucker Alpenzoo gibt eine Krippenschau (täglich) mit Krippenpfad (an den Adventssonntagen). Ein Weihnachtströdlermarkt findet täglich auf dem Franziskanerplatz (am Eingang zur Altstadt) statt. Eine Eisbahn wird am Sparkassenplatz aufgebaut (täglich ab 10 Uhr).

Einkaufen[Bearbeiten]

In den zentralen Fußgängerzonenbereichen in der Maria-Theresien-Straße, der Altstadt, am Franziskanerplatz, am Sparkassenplatz und in der Anichstraße sowie in der Museumstraße gibt es zahlreiche kleine und große Läden. Diese Geschäfte haben vor allem die üblichen Souvenirs unterschiedlicher Herkunft im Angebot, daneben gibt es auch noch Bekleidungsgeschäfte und Feinkostläden zu Tiroler Produkten.

Öffnungszeiten der Läden: Montags bis freitags von 9 Uhr bis 19:00 Uhr, samstags bis 18 Uhr. Die Lebensmittelgeschäfte öffnen meist schon ab 8 Uhr, die Einkaufszentren und einige Kaufhäuser haben bis 20 Uhr geöffnet.

Täglich bis 21 Uhr kann man in den Läden am Hauptbahnhof einkaufen.

  • Tiroler Speck- und Wurstspezialitäten bietet die Speckschwemme, ein winziger Laden in der Stiftgasse 4, und daran angrenzend Spezialitäten aus der Stiftgasse.
  • Tiroler Heimatwerk (echte Tiroler Handwerksprodukte, Tracht, Kunsthandwerk und weiteres), Meraner Straße 2, A-6020 Innsbruck (im Zentrum in Nähe Maria-Theresien-Straße). Tel.: +43 (0)512 58 23 20.
  • Rathausgalerien Innsbruck (moderne Einkaufsgalerie, Flaniermeile und Gastronomie) (im Zentrum). Geöffnet: Mo-Fr bis 19 Uhr, Sa bis 18 Uhr, Gastronomie bis 2 Uhr, Parkhaus 0 bis 24 Uhr.
  • Markthallen Innsbruck (Läden und Gastronomie), Herzog-Siegmund-Ufer 1, 6020 Innsbruck (in Nähe des Zentrums am Inn). Tel.: (0)512 584837. Geöffnet: Mo. - Fr- 7.00 Uhr bis 18.30 Uhr, Sa. 7.00 Uhr bis 13.00 Uhr,.
  • Tyrolia Buchhandlung (lokale Literatur), Maria-Theresien-Straße 15, 6020 Innsbruck (im Zentrum). Tel.: (0)512 22330, Fax: (0)512 2233-444.

Sport

Auch in den Stadtteilzentren von Wilten (Straßenbahn Linien 1, 6 und STB) und Pradl (Straßenbahn-Linie 3) finden sich zahlreiche Läden.

Große Einkaufszentren am Rande des Zentrums sind der Sillpark, nach dem Bahnviadukt in der Amraser Straße (zu erreichen mit der Straßenbahnlinie 3), das DEZ beim Autobahnzubringer Innsbruck-Ost (zu erreichen mit den Buslinien C, S und T), die Cyta im westlichen Vorort Völs, daneben gibt es zahlreiche Großmärkte vor allem im östlichen Vorort Neu-Rum.

Tanken[Bearbeiten]

Kraftstoffe sind im Vergleich zu anderen Ländern in Österreich generell günstiger, in Innsbruck findet man viele und preiswerte Tankstellen vor allem im östlichen Amras/ Gewerbgebiet Rossau und entlang des Südrings (der Hauptverkehrsweg, welche den Osten der Stadt mit dem Westen verbindet).

Küche[Bearbeiten]

Original Sacher-Torte und Original Sacher Café, Sacher´s Tafelspitz und Original Sacher Würstel, Salonbeuschel oder Wiener Backhendl.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • Ottoburg (Restaurant, Mittagsgerichte ab 6.- €), Herzog-Friedrich-Straße 1, A - 6020 Innsbruck (an der alten Innbrücke). Tel.: +43 (0)512 58 43 38. Geöffnet: Die. - So. 11.00h bis 14.30h und 18.00h bis 24.00h.

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Innsbruck in der Nacht

Bars[Bearbeiten]

  • 360 Grad (Rathausgalerie, 7. Stock). - kleine Bar, von dort oben (Lift vorhanden) hat man eine sehr gute Rundumsicht über die Stadt, daher der Name
  • 11er Haus (Altstadt nahe "Goldenes Dachl").

Kino[Bearbeiten]

Clubs[Bearbeiten]

Die Innsbrucker Szene trifft sich in den Lokalen des Zentrums.

  • Weekender (cafe & club), Tschamlerstraße 3 A - 6020 Innsbruck. Tel.: +43 (0)512 570570-13. Geöffnet: cafe: Mo - Sa 19 - 02 Uhr; Club bis 04 Uhr.
  • p.m.k (Plattform mobile Kulturinitiativen, Zusammenschluss von lokalen Kulturinitiativen, Rock/ Alternativ, Veranstaltungen), Büro: Viaduktbogen 19 - 20, A - 6020 Innsbruck. Tel.: +43 (0)512 908049. Typ ist Gruppenbezeichnung

Bühne[Bearbeiten]

Tiroler Landestheater
Das Programm des größten Theaters in Westösterreich hat einen Schwerpunkt auf Musiktheater, Schauspiel, Musical und Ballett.
Auf dem Programm der Profibühne mit Jahresspielbetrieb stehen klassische Werke, zeitgenössischen Dramen und die seit 1995 eingeführten "Sommer-Boulevardkomödien".
Das Theater hat einen Schwerpunkt auf Ballett / Tanztheater, Kindertanzvorstellungen, Schauspiele, Chorkonzerte, daneben noch eine Reihe aus Gastveranstaltungen.
Am 20. November 2010 bezieht das Theater eine durch die Sponsorenaktion „Bedrohte ARTen“ finanzierte neue Bühne.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • Hotel Leipziger Hof * * * *, Defreggerstraße 13, 6020 Innsbruck, Österreich. Tel.: +43 (0)512 343525. Preis: Ez ab 90 €, DZ 120 Euro., nur 10 Minuten Fußweg zur Olympiaworld, dem Sport- und Veranstaltungszentrum und in die Innenstadt 15 Fußminuten.

Lernen[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Kurzinfos
Fläche 104,91 km²
Telefonvorwahl +43 (0) 512
Postleitzahl 6010-6080
Kennzeichen I
Zeitzone UTC+1
Notruf Polizei 133
Feuerwehr 122
Rettung 144
Bergrettung 140
Ärztenotdienst 141

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Die Innsbruck-Card bietet freien Eintritt in alle Sehenswürdigkeiten und Museen Innsbrucks, freie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel IVB, dem "Sightseer" Bus, Kristallwelten Shuttle, IVB Linien Innsbruck/Igls/Natters/Mutters, einmalige Berg- und Talfahrt mit jeder der 7 Bergbahnen Innsbrucks, freien Eintritt in die Swarovski Kristallwelten Wattens. Sie ist für 24/ 48/ 72 h bei der Innsbruck-Information (Burggraben 3), in allen größeren Museen, den Bergbahnen und Tourismusbüros der Feriendörfer um Innsbruck erhältlich.
Kartenpreise ab 1. Mai 2012: 24 Stunden: 31 €, 48 Stunden: 39 €, und 72 Stunden: 45 €. Für Kinder (6-15 Jahre) gibt es die Karte zum halben Preis.
detailliertes Infoblatt über die Karte als PDF-Datei (4 MB)

Gottesdienste[Bearbeiten]

Dom vom Altstadtturm aus
Wiltener Basilika

Heilige Messe in katholischen Kirchen in Innsbruck (pdf):

  • Dom St. Jakob, Domplatz 6 (Altstadt). So: 10:00, 11:30; Mo-Fr: 09:30 Uhr;
  • Jesuitenkirche, Sillgasse 6 (am Karl-Rahner-Platz[4]). Sa: 18:00 (engl.), 19:00; So: 11:00, 18:00, 21:30 Uhr; Mo-Sa: 07:30 Uhr (Krypta), 19:00; Do: 21:30 Uhr (Krypta)
  • Kapuzinerkirche, Kaiserjägerstraße 6 (nahe Busparkplatz am Hofgarten). So: 10:00 Uhr; Mo-Fr: 06:30, 09:00 Uhr
  • Alte Spitalskirche zum Hl. Geist, Maria-Theresien-Straße 2 (Altstadt). So: 09:30 Uhr; Mo-Fr: 18:30 Uhr
  • Servitenkirche, Maria-Theresienstraße. Sa: 17:30 Uhr; So: 06:30, 10:00, 17:30 Uhr; Mo-Fr: 06:30, 10:30, 17:30 Uhr
  • Herz Jesu, Maximilianstraße 8 (südlich der Altstadt). Sa: 18:00; So: 07:00, 09:30, 11:00 (kroat.), 18:00 Uhr; Mo-Fr: 07:00, 08:00, 18:00 Uhr

Postämter[Bearbeiten]

  • Postamt, Südtiroler Platz 5-7 (gegenüber Hauptbahnhof).

Klarkommen[Bearbeiten]

Innsbruck ist für Besucher im Hinblick der Gesundheitsversorgung und der Kriminalität eine vergleichsweise sichere Stadt. Trotzdem sind auch hier Regeln der allgemeinen Vorsicht geboten. Aufällig ist jedoch die in den letzten Jahren größer gewordene Anzahl an Bettlern in der Innenstadt, die Polizei geht immer wieder gegen diese mit unregelmäßigen Offensiven vor. Es wird dabei empfohlen, besonders bei hartnäckigen Bettlern, welche etwa sich in den Weg der Passanten stellen oder in Gastgärten/Lokalen betteln, abweisend zu bleiben weil es sich hierbei per Definition um aggresives Betteln handelt und das ist verboten.[1]

Unter dem Begriff "Tirolerisch" assoziert man meistens den Innsbrucker Dialekt. Er weißt nämlich Merkmale verschiedenster Tiroler Mundarten auf, nimmt im Land den größten Anteil an Sprechern ein (gilt also als Standard) und wird sehr oft stellvertretend für diese in Hör- und Filmmdien verwendet, wenn Tiroler dargestellt werden sollen. Einheimische verzichten generell nicht gern auf diesen, für Außenstehende ist er aber im Vergleich zu den anderen Dialekten eher einfach zu verstehen.

Innsbruck ist eine sehr studentisch geprägte Stadt (in den dortigen Hochschulen sind über 30.000 Studenten inskribiert), der internationale Anteil ist recht hoch (Uni Innsbruck: 40% sind Nicht-Österreicher). Da Innsbruck zusätzlich schon seit jeher ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist, ist man internationale Menschen von Außerhalb gewohnt und steht diesen offen gegenüber. Trotzdem sagt man den Tirolern und damit auch den Innsbruckern eine leichte Sturheit und Abgrenzung nach und so kann es durchaus vorkommen, dass man vor allem die deutschen Nachbarn humoristisch etwas "auf die Schippe nimmt".

Ausflüge[Bearbeiten]

Ein Dorf oberhalb von Innsbruck - schöner geht es kaum. (Aldrans)

Von Innsbruck bieten sich neben verschiedenen Ausflugszielen in Tirol besonders Fahrten nach Südtirol, Salzburg, den Königsschlössern bei Füssen und nach München an. Im Nahbereich bieten sich Ausflüge in die Dörfer rund um Innsbruck an (siehe Nachbargemeinden).

Ausflugsziele in Tirol:

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Forcher: Die Geschichte der Stadt Innsbruck, überarbeitetet Neuauflage. Haymon Verlag, 2008, ISBN 978-3852185538; 408. 34,95 €; umfassende Darstellung der Stadtgeschichte mit zahlreichen Zitaten aus amtlichen Dokumenten und Zeitzeugenberichten
  • Iris Kathan, Christiane Oberthanner: Innsbruck: Ein literarischer Stadtführer. Haymon Verlag, 2009 (1. Auflage), ISBN 978-3852185811; 251. 24,90 €; Fünf literarische Spaziergänge zu den Sehenswürdigkeiten Innsbrucks und kommentiert von großen Stimmen der Weltliteratur
  • Benedikt Sauer: Hofburg Innsbruck. Wien : Folio, 2010 (1. Auflage), ISBN 978-3852565361; 127. 12,90 €;

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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