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Kufstein

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Kufstein, Inn und Festung
Kufstein
BundeslandTirol
Einwohner
18.727 (2016)
Tourist-Info+43 (0)5372-62207
kufstein.com
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Lage
Lagekarte von Österreich
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Kufstein

Kufstein liegt am grünen Inn und an der Grenze zu Bayern, die Stadt ist die zweitgrößte im österreichischen Bundesland Tirol. Bekannt ist Kufstein für seine ehemalige Festung, weltbekannt durch das Kufsteinlied.

Hintergrund[Bearbeiten]

Kufstein liegt im breiten Talboden des Inns und beidseitig des Flusses zwischen dem Kaisergebirge im Osten und den Brandenberger Alpen im Westen.

Am westlichen Flussufer liegt das Stadtteil Zell mit dem Bahnhof der zum ostseitigen Zentrum zählt. Am östlichen Innufer liegt das Ortsteil Kufstein-Zentrum, nördlich vom Zentrum liegt Sparchen, südlich vom Zentrum schließen Weissach und Endach an. Zum Stadtgebiet von Kufstein gehören auch noch Kufstein-Kaisertal im Kaisertal, Kufstein-Stadtberg, Mitterndorf, Morsbach, Thierberg.

"Unterer Stadtplatz", mittelalterliches Stadtzentrum

Das recht übersichtliche Zentrum Kufsteins befindet sich direkt unterhalb des nördlichen Teils der Festung: Die Altstadt ist die enge Römerhofgasse nordwestlich der Feste und unmittelbar am Innufer mit Gastronomie, dem bekannten Hotel "Auracher Löchel" und einigen kleineren Läden, sie gilt als kleinste Altstadt Österreichs. Der Untere Stadtplatz in starker Hanglage ist der Teil nördlich der Festung und war das mittelalterliche Zentrum der Stadt. Die Oberstadt mit dem Oberen Stadtplatz, der Kirche St. Vitus und dem Rathaus ist dann der schon höher gelegene Teil des Stadtzentrums nordöstlich der Festung, von hier aus erfolgt auch der Zugang auf das Festungsareal.

Zahlreiche auch von weitem gut sichtbare Baukräne in und um das Stadtzentrum zeugen für die derzeitige regen Bauaktivitäten in Kufsteins Innenstadt.

Kufsteinlied[Bearbeiten]

Kennst du die Perle, die Perle Tirols ?

Das Städtchen Kufstein, das kennst du wohl ...

Kufstein, Ansicht von Südwest mit Kaisergebirge und Kaisertal

Das Kufsteinlied ist eine der bekanntesten volkstümlichen Weisen, Komponist war Karl Ganzer (* 15. April 1920 in Brixlegg; † 1. Januar 1988 in Kufstein). Ganzer schlug sich nach dem zweiten Weltkrieg mit seiner Ziehharmonika im Kufsteiner Raum als Musiker durch, das Auracher Löchl war eine seiner Hauptwirkungsstätten und das Kufsteinlied entstand aus einer Laune heraus zunächst noch im eher schunkelungeeigneten Vierachtel-Takt.

Der Durchbruch kam dann Anfang der 60er-Jahre durch die Aufnahmen des Jodlerkönigs Franzl Lang im schunkelfreundlichen Dreiviertal-Takt, weitere Interpreten waren dann unter anderen auch Maria und Margot Hellwig.

In den Jahren 2005 bis 2009 war die Melodie, ein Musikproduzent beanspruchte die Urheberschaft auf die Jodelphonetik, auch Teil eines Gerichtsstreites um die lukrative Verwertung. Ein Gericht erklärte Karl Ganzer im Sinne seiner Erben zum alleinigen Dichter und Komponist des Liedes inklusive des Jodlers.

An der Hausfront des Tiroler Wirts- & Weinhauses Auracher Löchl findet sich ein Denkmal für Karl Ganzer, der Titel wurde über 100 Millionen Mal verkauft und machte Kufstein weltbekannt.

Holla-rä- di-ri, di-ri, di-ri .....

kleine Stadtchronik[Bearbeiten]

Karte von Kufstein

Älteste Siedlungsspuren der Region sind eiszeitliche Pfeilspitzen aus dem Kaisertal, die Region im Unterinntal ist in der weiteren Folge wegen der Wasserstraße Inn und wegen der Landwege im klimatisch günstigen weil geschützten Alpental immer von hoher strategischer Bedeutung als ein einfacher Zugang zum Alpenpass am Brenner. Unter den Römern existiert eine Militärstraße.

Nach dem Ende Roms wurde die Region im 6. Jahrhundert von den Bajuvaren besetzt. 788 war das Jahr der erstmaligen urkundlichen Erwähnung Kufsteins als "Caofstein", der früheste Beleg für eine Burg auf dem strategisch günstigen Felskopf direkt am Innufer stammt aus dem Jahr 1205.

"Wasserturm" mit dem Auslaßtörl der Römerhofgasse im Rest der Stadtmauer

Im Jahre 1310 war der Ort noch Markt, im Jahre 1393 erhielt Kufstein das Stadrecht, in dieser Zeit entsteht auch die Stadtmauer.

Um das Jahr 1180 erfolgte die Trennung Bayerns und Österreichs (Habsburg), Kufstein wurde zum Grenzort, gehörte zunächst aber noch zu Bayern und gelangte erst 1342 anlässlich der Hochzeit von Gräfin Margarete von Tirol mit dem bayerischen Herzogsohn Ludwig den Brandenburger erstmals an Tirol, wurde nach dem Ende der Ehe aber 1369 wieder bayrisch. In der Folge stand Kufstein dann als Grenzort immer wieder im Mittelpunkt von Auseinandersetzungen zwischen Bayern und Tirol / Österreich: Die Festung wird vom jeweiligen Besitzer ausgebaut, aber auch immer wieder vom Gegner erobert.

Der Grenzort Kufstein profitierte in Friedenszeiten als Transit- und Mautstelle für den Handel auf Fluss und Straße, die Bevölkerung litt und verarmte aber auch in den Kriegszeiten infolge der Belagerung und infolge von Beschuss, Kriegsfolge waren auch Stadtbrände in den Jahren 1703 und 1809. Erst im Jahre 1814 gelangte die Stadt dann endgültig an Österreich.

Mitte des 19. Jahrhunderts beginnt mit dem Kink’schen Zementwerk in Weissach die Industrialisierung.

Die Eröffnung der Eisenbahnlinie Kufstein–Innsbruck im Jahre 1858 führte zu einem weiteren Anstieg des Durchgangsverkehrs und war auch der Anfang für den Tourismus im Ort, gleichzeitig aber auch das Ende der Innschifffahrt. Die nicht mehr kanonensichere Festung hatte ihre militärische Bedeutung schon vorher verloren, jetzt wurde auch die Stadtbefestigung abgebrochen und die Stadtgräben verfüllt.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs geriet auch Kufstein unter den Beschuss der alliierten Truppen, zahlreiche historische Gebäude wurden zerstört.

Heute ist die Stadt nach Innsbruck die zweitgrößte im Bundesland Tirol, neben dem Tourismus ist Kufstein auch Standort für eine Fachhochschule, Industrie und Gewerbe, bekannteste Fabrik für Wintersportler ist der Skihersteller Kneissl.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen (Straßen-km)
Kiefersfelden4.5 km
Rosenheim38 km
Innsbruck78 km
München91 km
Salzburg113 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

  • Nächster größerer internationaler Flughafen ist der Flughafen München: München (auch "Franz Josef Strauß", 131 km, ca. eine gute Autostunde). Von hier bieten unter anderem die Lufthansa und ihre Partner der Star Alliance Verbindungen zu Städten in Deutschland, Europa und weltweit. Als zweitgrößter Flughafen Deutschlands ist er mit einer steigenden Anzahl von Städten verbunden.
  • Weitere schnell erreichbare Flughäfen sind Innsbruck Airport (86 km, eine knappe Autostunde) und der in Salzburg (104 km, eine Autostunde);
  • Der Flugplatz Kufstein-Langkampfen (LOIK ) am ostseitigen Innufer ist zugelassen für Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultralight und einmotorige Motorflugzeuge bis zu 2 Tonnen.
Fliegerclub Kufstein-Langkampfen, Kufsteiner Str. 42, A-6336 Langkampfen. Tel.: +43 (0)5372 63833.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bahngelände Kufstein

Der Bahnhof Kufstein liegt an der Bahnstrecke München-Kufstein-Innsbruck und ist Halt für Regionalzüge und ICE-Verbindungen.

Der Bahnhof liegt auf der Westseite des Inns und ist von dem am östlichen Ufer gelegenen Zentrum über eine Innbrücke in wenigen Minuten zu erreichen.

Auf der Straße[Bearbeiten]

  • Von Norden (aus Deutschland) über die Autobahn A93 Rosenheim / Dreieck Inntal bis Kufstein (der deutsche Teil der Inntalautobahn), Symbol: AS Kufstein Nord.
  • Von Süden über die österreichische Inntal Autobahn A12 (Innsbruck - Kufstein (der österreichische Teil der Inntalautobahn), Symbol: AS Kufstein Süd.

Achtung: Das 5 km lange, bisher mautfreie Stück der Inntalautobahn von der deutschen Grenze bei Kiefersfelden bis zur Autobahnausfahrt "Kufstein-Süd" kostet ab 1. Dezember 2013 ebenfalls Maut! (10-Tagesvignette).

Parkplätze sind in Kufstein mehrfach ausgewiesen, der Parkplatz im Zentrum ist kostenpflichtig.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

  • Der Inn-Radweg führt flussabwärts bis zur Donau und dort zum Donau-Radweg, sowie flussaufwärts bis ins Tiroler Oberland.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Feste Kufstein.

Festung Kufstein[Bearbeiten]

Die 1 Festung Kufstein sitzt in strategisch äußerst günstiger Lage auf einem Felskopf über dem Inn, sie wird im Jahre 1205 erstmals erwähnt und bis in das Jahr 1522 in verschiedenen Phasen weiter ausgebaut. Diese erste Burg gehörte zunächst den Bischöfen von Regensburg und ab 1313 den bayerischen Herzögen.

Im Jahre 1504 belagerte und eroberte der österreichische Kaiser Maximilian die Burg und baute sie kanonensicher zur Festung aus. 1703 und 1805 kann sie wieder von den Bayern erobert werden, ab 1814 ist sie dann wieder österreichisch.

Die Verteidigungsanlagen sind ab dem Anfang des neunzehnten Jahrhunderts der Feuerkraft der damals modernen Geschütze nicht mehr gewachsen, die Festung verliert ihre strategische Bedeutung. Seit 1924 ist sie im Besitz der Stadt Kufstein.

Zu besichtigen gibt es die Elemente der Festungsanlagen wie Festungsbatterien, Kasernen, Kasematten, den "Kaiserturm", den Festungsbrunnen etc.. Zudem hat man auch noch eine gute Aussicht auf die Umgebung der Stadt.

  • Die Heldenorgel auf dem Festungsneuhof wurde 1931 aufgestellt, zunächst noch mit 1.813 Pfeifen und 26 Registern und im Jahre 1971 erweitert auf 4.307 Pfeifen und 46 Registern, sie ist damit größte Freiorgel der Welt.
  • Führungen: Dauer ca. 75 Minuten, 1,80 €;

Festung Kufstein (Festungswirtschaft, Eventzentrum), Oberer Stadtplatz 6, A-6330 Kufstein. Tel.: +43 (0)5372 602-350. Geöffnet: Sommer: 9 bis 17 Uhr, Winter 10 bis 16 Uhr. Preis: Zugang Festung Erwachsene: 9,90€.

Kirchen[Bearbeiten]

St. Vitus
  • 2 St.Vitus: Eine Vorgängerkirche ist bereits um 788 belegt. Der Chor der heutigen Kirche wurde um 1390 bis 1420 erbaut, das dreischiffige Hallenlanghaus entstand um 1500. Im 17. Jahrhundert wurde das Innere barockisiert. Die Fresken stammen von Rudolf Stolz (Bozen) und aus dem Jahr 1929, einige Reste der historischen Fresken aus dem Jahr 1420 sind hinter dem Altar erhalten.
Pfarrplatz 2; Infos bei der Pfarrei
  • 3 Dreifaltigkeitskirche, Pfarrplatz 1, A-6330 Kufstein. in den Jahren 1500 bis 1502 als Stiftung der Familie Weinränntl mit Gruftkapelle erbaut. Der Rokoko-Baldachinaltar stammt aus dem Jahre 1765.
Pfarrplatz, neben St. Vitus;
  • Pfarrkirche St. Martin im Ortsteil Zell: Bereits zwischen 650 und 680 ist eine Kirche belegt, die heutige Kirche entstand nach Erweiterung und Anbauten an die Vorgängerkirche.
  • Pfarrkirche St. Josef im Ortsteil Sparchen: Der basilikale Kirchenbau wurde 1953/54 im neu-romanischen Stil errichtet.

Bauwerke[Bearbeiten]

Rathaus
ehem. Hotel Egger, Jugenstilgebäude in der Oberstadt
  • 4 Rathaus, Unterer Stadtplatz 20, A-6330 Kufstein. : Das Gebäude ist für das Jahr 1502 belegbar aber vermutlich noch älter. Auch als Schulgebäude und Brotbank für die Bäcker genutzt. In den Jahren 1921 bis 1924 umfassend saniert, auch der Treppengiebel mit den Wappen der Nord- und Südtiroler Städte stammt aus dieser Zeit.
  • Die mittelalterliche Stadtbefestigung wurde im 19. Jahrhundert größtenteils abgebrochen, erhalten gebliebene Reste sind:
  • Die Ruine der ehemaligen Wasserbastei, erbaut von 1560 - 1563 und nach starkem Zerfall 2002 restauriert, sie ist der größte Rest der ehemaligen Verteidigungsanlagen der Stadt selber.
Lage: an der Innpromenade;
  • Der südliche Eckturm der Stadtmauer, auch "Wasserturm" mit dem Auslaßtörl der Römerhofgasse zum Inn.
  • Ehemaliges Hotel Egger (heute Stadtsparkasse), gilt als schönster Jugendstilbau Tirols, 1992 renoviert. Lage: Oberer Stadtplatz 1.
  • 5 Ruine Thierberg. im Nordosten von Kufstein auf dem 721 m hohen Thierberg. Die Burg entstand um das Jahr 1280 als Sitz der Herren von Freundsberg erbaut, sie wurde im Lauf der Zeit ein beliebter Wallfahrtsort.
In der Burg-Kapelle sehenswert ist ein Rokkokoaltar mit dem Altarbild "Enthauptung des Hl. Johannes", die Kapelle war die letzte Einsiedelei Tirols.
Der alte Burgfried wurde saniert und kann bestiegen werden, die Aussicht reicht weit in das Inntal.
Zustieg ab Gasthaus Neuhaus

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Andreas-Hofer-Denkmal: Im Jahre 1926 wurde das 3,5 m hohe Denkmal für den legendären Tiroler Freiheitskämpfer auf dem Kufsteiner Kalvarienberg aufgestellt. Der Kalvarienberg hat eine gute Aussicht über die Stadt und Festung und auch sieben kleinere Gebetskapellen aufzuweisen.
  • List-Denkmal Kufstein: Am östlichen Waldrand der Stadt Kufstein gelegen, befindet sich das von dem Kufsteiner Bildhauer Norbert Pfretzschner im Jahre 1906 geschaffene Friedrich List-Denkmal. Gebaut zum Gedenken an Friedrich List.
  • gußeiserner Marienbrunnen aus dem Jahre 1863 auf dem Unteren Stadtplatz.

Museen[Bearbeiten]

Marienbrunnen
  • 6 Heimatmuseum Kufstein, Festung Kufstein, A-6330 Kufstein (auf der Festung Kufstein). Tel.: +43 (0)664 351 85 51. Geöffnet: nur im Sommer von 9 bis 16 Uhr. Preis: Eintritt im Festungseintritt enthalten.
Das Museum zeigt die Urgeschichte der Region und Exponate zur Heimatgeschichte wie Volkskunde, Trachten und altes Handwerk. Außerdem wird die Geschichte der Burg und ihrer Belagerungen behanelt.Zu sehen gibt es auch noch die zweitgrößte Vogelsammlung Tirols und geologische Exponate.
  • 7 Nähmaschinenmuseum, Kinkstraße 16, A-6330 Kufstein. Geöffnet: täglich von 09 bis 17 Uhr. Preis: Eintritt frei, Spende erbeten.
Als Erfinder der Nähmaschine gilt Josef Madersperger (* 1786 in Kufstein, † 1850 in Wien), im Jahr 1810 gelang ihm die Herstellung eines funktionsfähigen Prototyps.
Das Museum in Madersbergers Geburtshaus zeigt Einblicke in das Leben des Erfinders, in die Entwicklung der Nähmaschine und zum Wandel der Kleidung vom Luxusgut zum Massenprodukt.
Madersberger erlebte ein Erfinderschicksal: Da niemand die Serienfertigung übernehmen wollte, verschenkte er 1839 seine Nähmaschine an das Polytechnische Instititut in Wien.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Innpromenade mit Wasserbastei und der Ruine Thierberg (über dem Fluß)

Parks[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Kufstein ist umrahmt von Bergen. Westlich liegt der Berg Pendling mit wunderschönem Panoramablick. Östlich liegt das Naturschutzgebiet Kaiser mit Zahmen Kaiser, Kaisertal und Wildem Kaiser. Bergwander-, Kletter und Mountainbikeparadies.

Klettern ist auch möglich, in den Klettergärten am Stadtrand, an einer freien Kletterskulptur, sowie in der Kletterhalle des Alpenvereins Sektion Kufstein.

In der Umgebung Kufstein gibt es einige Badeseen:

  • Seearena Hechtsee (Badesee, Restaurant, Badebetrieb ab Mai), Hechtsee 8a, A-6330 Kufstein. Tel.: +43 (0)5372 64516. Preis: Erwachsene 3,70 €.. Seefläche 0,28 km² bei 57 m Tiefe.
  • Stimmersee (Gasthof-Strandbad / Gästehaus), Am Stimmersee 1 . A-6336 Langkampfen/Kufstein (am Fuß des Pendlings). Tel.: +43 (0)5372 62756. Preis: Seebad: Erwachsene 3,20 €.
  • Thiersee im Ort Thiersee und im Thierseetal ca. 9 km westlich der Stadt;
  • Walchsee
  • Pfrillsee, kleinster der Seen;

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Festungarena Kufstein[Bearbeiten]

Der Festungshof im Süden der Festungsanlage dient als Freifläche für zahlreiche Open-Air Veranstaltungen zu allen Jahreszeiten. Um Wettersicherheit gewährleisten zu können, wurde hier ein denkmalgerechter Witterungsschutz als eine Seilkonstruktion montiert, mit der eine 2000 qm große Fläche in vier Minuten mit einem Schutzdach überspannt werden kann. Das Dach wurde 2006 in Betrieb genommen.

Regelmäßige Veranstaltungen im Festungshof sind:

  • "Ritterfest" Ende Mai: Mittelalterszene mit Gauklern, Schaukämpfen Bogenschießen etc.
  • "Weihnachtszauber", Weihnachtsmarkt auf der Festung Kufstein; traditionelles Handwerk; Kinderbastelstube; Engerlpostamt;
An den Adventwochenenden jeweils 11 - 18 Uhr; Eintritt Erwachsene: 4.- €;

Festungsarena Kufstein, Oberer Stadtplatz 6, A-6330 Kufstein. Tel.: +43 (0)5372 602-350.

Einkaufen[Bearbeiten]

Kufstein hat ein breites Angebot an Einkaufsmöglichkeiten und Geschäften: Die Läden in der Altstadt (Römerhofgasse) direkt am Innufer haben auch Sonntags geöffnet, neben den Souvenirs sind auch Trachtenbekleidung und Tiroler Spezialitäten (Tiroler Speck, Käse, Spirituosen) im Angebot. Daneben gibt es im Stadtzentrum zahlreiche weitere Geschäfte und das Ladenzentrum der Kufstein-Galerie, ein weiteres Einkaufszentrum ("Kiss") ist derzeit im entstehen. In den Gewerbegebieten im Umfeld von Kufstein gibt es die üblichen Einkaufsmärkte.

  • Kufstein Galerie, Feldgasse 1, A-6330 Kufstein. Geöffnet: Mo.- Fr. 9 - 18.30 Uhr, Sa. 9 - 18 Uhr.
  • Glaskunst Petra (Kunsthandwerk), Feldgasse 1, A-6330 Kufstein. Tel.: +43 (0)5372 64867.
  • Riedel (Fabrik für Wein-, Bier-, Champagner-, Wasser-, Sekt- und weitere Gläser, Fabrikverkauf Gläser und Geschenkartikel), Weißachstrasse 28-34, A-6330 Kufstein. Tel.: +43 (0)5372 64896. Geöffnet: Mo-Fr 9-17 Uhr, Sa 9-13 Uhr.

Küche[Bearbeiten]

Römerhofgasse

An der Innpromenade mit der Altstadt gibt es eine Konzentration aus Cafes und Gasthäusern:

Das Auracher Löchl ist eines der bekanntesten Wirtshäuser Tirols. Das historische Gebäude entstand im 15. Jahrhundert und war anschließend Sitz der Auracher, eine Bierbrauerfamilie und eine der einflussreichsten Sippen Kufsteins. Das Wirtshaus überstand auch den Stadtbrand im Jahre 1809 und im Auracher Löchl entstand auch das Kufsteinlied: Karl Ganzer war hier der Hausmusikant.
Die Bezeichnung „Löchl“ ergibt sich aus dem 90 Meter langen Felsenstollen, der seinerzeit als Bierlager in den Festungsberg getrieben wurde. Der Bier- und Weinkeller kann auch heute noch besichtigt werden.
  • Restaurant Batzenhäusl (rustikales Wirtshaus), Römerhofgasse 1, A-6330 Kufstein (in der Altstadt / Innpromenade). Tel.: +43 (0)5372 62433.

In der Oberstadt:

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Blick von der Festung nach Süden

günstig[Bearbeiten]

mittel[Bearbeiten]

gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Kurzinfos
Fläche39,37 km²
Telefonvorwahl05372
Postleitzahl6330-6333
KennzeichenKU
ZeitzoneUTC+1
Notruf Polizei133
Rettung144
Feuerwehr122
Bergrettung140
Ärztenotdienst141
  • Obere Stadt-Apotheke, Krankenhausgasse 1, A-6330 Kufstein,. Tel.: (0)5372 64548.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Lawinenwarndienst für Bayern;
  • Postamt 6332 Kufstein (PA 6332 Kufstein): Oberer Stadtplatz 5b.

Ausflüge[Bearbeiten]

Inn: Westufer, Pendling mit Pfarrkirche Heiliger Martin Kufstein-Zell
  • Wenige Kilometer nördlich liegt der Passionsspielort Erl.
  • Wanderung zum Pendling (1563m), Hausberg über Kufstein mit einer gipfelnahen Gastwirtschaft und ausgezeichnetem Tiefblick auf Kufstein und Fernblick in das Inntal, zu den Kitzbüheler Alpen und bis zu den Tauern mit dem Venediger. Aufstieg in ca. 1,5h ab Parkplatz Gasthof Schneeberg oberhalb von Mitterland (Thiersee), von Kufstein selbst ca 2,5h;

Literatur[Bearbeiten]

  • Kurt Krumschnabel: Geschichten aus der Geschichte der Stadt Kufstein. 2008; 74.
  • Johann Riegler: Kufstein, der Bezirk in alten Ansichtskarten. Ueberreuter, 2006, ISBN 978-3800072149; 96.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Seite des offiziellen Tourismusverbandes für das Ferienland Kufstein: www.kufstein.com.
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