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Tirol (Bundesland)

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Alps wilder kaiser austria d schmidt 08 2005.jpg
Flagge
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Bundesland Tirol
HauptstadtInnsbruck
Einwohner
739.002 (2016)
Fläche
12.647,71 km²
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Lage
LiechtensteinSchweizBodenseeVorarlbergTirolTirolSalzburgKärntenBurgenlandWienSteiermarkOberösterreichNiederösterreichItalienSlowenienDeutschlandKroatienSlowakeiTschechienUngarnTirol in Austria.svg

Das österreichische Bundesland Tirol besteht aus Nordtirol und Osttirol. Die Landeshauptstadt ist Innsbruck.

Regionen[Bearbeiten]

Nordtirol

  • Außerfern - abgelegenes, Deutschland zugewandtes Gebiet, das lediglich über den Fernpass mit dem Rest Tirols verbunden ist.
  • Oberland - alles westlich von Zirl, ausgenommen dem Außerfern.
  • Unterland - der Ostteil Nordtirols; die Hauptstadt Innsbruck wird dem Gebiet zugerechnet, was jedoch strittig ist.

Osttirol

Orte[Bearbeiten]

Nordtirol[Bearbeiten]

Osttirol[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

In Nord- und Osttirol wird deutsch mit Tiroler Zungenschlag gesprochen, der aber von Region zu Region sehr unterschiedlich sein kann. Besondere Unterschiede lassen sich zwischen Unter- und Oberland ausmachen.

Anreise[Bearbeiten]

Blick von der Brennerautobahn ins Stubaital

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

In Innsbruck gibt es einen internationalen Flughafen, der u.a. von Frankfurt am Main und Hannover aus angeflogen wird. Innsbruck hat direkte Bahnverbindungen mit allen wichtigen Städten Österreichs, wie Wien, Graz, Salzburg, Linz und Bregenz.

Transfer Tirol[Bearbeiten]

Transfer Tirol ist ein im Dezember 2011 gestarteter Zubringerservice, der sämtliche Tiroler Orte mit den Flughäfen Innsbruck und München verbindet. Der Dienst kann bis zu 72 Stunden vor Reiseantritt über das Internet gebucht werden.

Weitere Infos unter www.transfer.tirol.at

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Website des Verkehrsverbunds Tirol gibt Auskunft über den öffentlichen Verkehr.

Innsbruck hat direkte Zugverbindungen mit allen wichtigen Städten Österreichs, wie Wien, Graz, Salzburg, Linz und Bregenz.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Auto erreicht man Nordtirol von Norden über die Inntalautobahn. Um die Region wirklich kennen zu lernen, ist die Benutzung des eigenen Fahrzeuges ratsam, abgesehen vom Inntal, da dort die Zugverbindung recht gut funktioniert.

Mobilität[Bearbeiten]

Transferrouten[Bearbeiten]

Tirol ist seit altersher eines der wichtigsten Durchgangsländer aus dem Norden nach Südeuropa. Mehrere Transferrouten mit wichtigen Alpenpässen und Übergängen führen durch die Region, zur Finanzierung des aufwändigen Unterhalts des Straßennetzes bitten die Behörden die Besucher mit Mautgebühren und Sondermaut zur Kasse, für eine möglichst stressfreie Durchreise auch zu den verkehrsreichen Urlaubszeiten sind dann noch einige weitere Punkte zu beachten:

Autobahnen: Die mautpflichtigen (Vignette) Tiroler Autobahnen der Durchgangsrouten sind allgemein gut ausgebaut und bei normalen Witterungsverhältnissen im Sommer und Winter gut befahrbar. Allerdings ist zu beachten, dass die durch den vielen Verkehr hoch beanspruchten Strecken auch einem starken Verschleiß unterliegen; unterstützt wird dies noch durch die teilweise extremen klimatischen Bedingungen des Gebirges: Auf den Tiroler Autobahnen sind Baustellen keine Seltenheit. Achtung: Das 5 km lange, bisher mautfreie Stück der Inntalautobahn von der deutschen Grenze bei Kiefersfelden bis zur Autobahnausfahrt "Kufstein-Süd" kostet ab 1. Dezember 2013 ebenfalls Maut! (10-Tages-Vignette). Die Tiroler Urlaubsregion Kaiserwinkl kann über die Autobahnabfahrt A93 "Oberaudorf" auf deutscher Seite noch mautfrei erreicht werden.

Bundesstraßen: An einigen der Haupttransferstrecken gibt es, oft parallel zu den neueren Autobahnen, die älteren Routen der Bundesstraßen. Hinsichtlich der Verkehrsverhältnisse ist hier folgendes zu beachten: Auch die wichtigen Tiroler Bundesstraßen an den Durchgangsrouten sind im allgemeinen gut ausgebaut und bei normalen Witterungsverhältnissen im Sommer und Winter gut befahrbar. Diese "Nebenstrecken" dienen allerdings auch für den örtlich gegebenen Zubringerverkehr und zur Versorgung der regionalen Infrastruktur in den überwiegend landwirtschaftlich geprägten Regionen Tirols:

  • Werktags einschließlich samstags ist tagsüber ab der Frühe immer mit regem Berufsverkehr vom Lastwagen bis zum Traktor zu rechnen, wegen der auf Teilstücken oft äußerst kurvigen Bergstrecken ist ein sicheres Überholen dieser insbesondere an Steigungen äußerst langsamen Fahrzeuge dann nur sehr selten möglich.
  • An Sonn- und Feiertagen entfällt der Berufsverkehr und wird zur Urlaubszeit und bei schönem Wetter bereits ab den frühen Morgenstunden vom regionalen Ausflugsverkehr ersetzt, ein zügiges Vorwärtskommen ist selten möglich.
  • Allgemein gilt: Nur in den späten Abendstunden ist auf den Nordtiroler Bundesstraßen ein im Vergleich zu bundesdeutschen Bundesstraßen einigermaßen zügiges Vorwärtskommen möglich, zu den übrigen Tageszeiten ist der Zeitnachteil der Nebenstrecken entlang der Hauptrouten der Transferstrecken generell oft erheblich. Zu berücksichtigen ist immer auch, je nach der persönlichen Fahrweise, ein nicht unerheblicher Mehrverbrauch an Sprit, der zusammen mit dem zusätzlichen Verkehrslärm auch zur weiteren Belastung der Anwohner an diesen Nebenstrecken beiträgt.

Die österreichischen Ordnungsbehörden überwachen besonders auch die Nebenstrecken gerne und oft hinsichtlich der Einhaltung der Verkehrsvorschriften, beliebtes Werkzeug sind Radarpistole und fest installierte Automaten.

Siehe auch den Themenartikel mit der Gesamtübersicht zu den Alpenpässen.

Brennerroute[Bearbeiten]

Die Europabrücke der Brennerautobahn

Detailierte Infos zum Brennerpass selber siehe auch im Artikel zum Brenner.

Die Brennerroute führt aus dem Inntal nach Südtirol und ist auf Autobahn und Bundesstraße ganzjährig und ganztägig viel befahren.

Für den Durchreisenden werden auf der Autobahnroute Mautgebühren für die Nordtiroler Autobahn, die Sondermaut für den Brenner und die italienische Autobahnmaut fällig.

Ein mautfreies Überqueren des Alpenhauptkammes auf der Brennerroute ist aus Deutschland kommend sinnvoll nur über Garmisch, Mittenwald und den unfallträchtigen Zirler Berg nach Innsbruck möglich. Dann muss die Stadt Innsbruck durchfahren werden, die Anfahrt zum Brenner ist über die äußerst kurvige Brennerbundesstraße und in Teilbereichen auch auf einer dritten Trasse auf der anderen Talseite, der alten (historischen) Brennerstraße möglich, eine vierte Trasse, hier nur der Vollständigkeit halber, ist die noch teilweise erhaltene Römerstraße. Vom Brenner (Ortschaft) ist auf äußerst kurvenreicher Strecke auch noch die mautfreie Abfahrt bis nach Sterzing möglich, die ersparte Gebühr ist mit 1,- € je PKW aber gering.

Die Gesamtlänge der Strecke auf der Bundesstraße ist, von München aus gerechnet, sogar etwas kürzer als die Autobahnroute, der gesamte Zeitverlust gegenüber der schnelleren Autobahnroute ist aber meist deutlich mehr als eine Stunde. Bei überfüllter Autobahn ist die Bundesstraße immer genauso überfüllt. Als ein Plus kann diese Strecke für den, der so etwas mag, in verschiedenen Teilstücken mit einem intensiven Bergstraßenerlebnis aufwarten, aber auch die Autobahnroute ist nicht ohne landschaftliche Höhepunkte.

Felbertauernroute[Bearbeiten]

Die Felbertauernroute ist die wichtigste Verbindung aus Oberbayern und Nordtirol nach Osttirol und weiter bis zur Adria, sie verläuft zu einem Teil auch im Bundesland Salzburg.

Die Anfahrt aus Deutschland erfolgt zunächst auf der deutschen Inntalautobahn A93 (Rosenheim - Kiefersfelden) und ist hier noch mautfrei.

Seit Dezember 2013 ist die Österreichische Inntalautobahn A12 ab Kufstein und bereits ab der Staatsgrenze vignettenpflichtig, also auch das Teilstück bis zur Abfahrt Kufstein-Süd (bisher mautfrei). Erst ab hier verläuft die Strecke auf schnellstraßenähnlichen Bundesstraßen und ist damit auf ganzer Länge vignettenfrei. Wer auch das kurze Teilstück an Kufstein vorbei ohne Vignettenkauf durchfahren möchte, muss die Autobahn noch in Deutschland und spätestens bei der Abfahrt Kiefersfelden verlassen und den ganzen Ort Kufstein auf der Bundesstraße durchfahren. Für den Felbertauerntunnel werden Gebühren fällig.

Die Route verläuft als Bundesstraße B173 ab Kufstein, auf der B161 (Pass-Thurn Straße) von Kitzbühel, Pass Thurn (1.274 m) bis Mittersill, unterquert als Bundesstraße 108 im Felbertauerntunnel die Hohen Tauern und erreicht dann Matrei in Osttirol und weiter dann auch Lienz.

Der maßgebende Abschnitt zwischen Mittersill (790 m) und Matrei (980 m) ist die Felbertauernstraße und unterquert den Alpenhauptkammm der Tauern, der Streckenteil besteht aus der Nordrampe, Felbertauerntunnel und Südrampe, ist rund 36 Kilometer lang und hat zahlreiche Lawinengalerien und Tunnels. Der Streckenteil hat Steigungen im Mittel um die vier Prozent bis zu maximal neun Prozent und ist auf der Hälfte der Strecke auf drei Fahrspuren ausgebaut.

Der Felbertauerntunnel ist die höchste Stelle der Route mit einer Scheitelhöhe von 1650 m, er ist 5,3 km lang, Österreichs elftlängster Tunnel und wurde im Jahre 1967 für den Verkehr freigegeben. Der Normaltarif beträgt für Durchreisende 10,- €. Eine Umfahrungsmöglichkeit für den Felbertauerntunnel über einen Gebirgspass besteht nicht.

Zu den Anfahrts- und Abfahrtsterminen in den Urlaubszeiten im Sommer und Winter ist die Route und die Abfertigung an den Tunnelportalen regelmäßig überlastet, etwas weniger Verkehrsaufkommen gibt es am Abend.

Zuständig für Felbertauernstraße und Felbertauerntunnel ist die Felbertauernstraße AG.

Fernpassroute[Bearbeiten]

Außerfern: Zwischentorental in der Fernpassroute

Detailierte Infos zum Fernpass selber siehe auch im Artikel zum Außerfern.

Die Fernpassroute führt aus dem Raum Kempten / Füssen durch den Außerfern und das Gurgltal in das Oberinntal von da aus führen weitere wichtige Routen in den Westen Tirols, in den Vorarlberg, in das Engadin (in der Schweiz) und über den Reschenpass auch nach Italien.

Die Route ist maut- und abgabenfrei und ganzjährig äußerst viel befahren. Der Streckenteil im Außerfern ist eine gut ausgebaute Schnellstraße, der Teil zwischen dem Fernpass und Nassereith ist kurvig, bergig und gilt als ein Unfallschwerpunkt.

In Imst ist die Fernpassroute an die mautpflichtige Inntalautobahn A12 im Oberinntal angeschlossen, vom Oberinntal aus zweigen weitere Routen ab:

  • Ab Landeck zweigt aus dem Oberinntal die Route in das Engadin und zum Reschen ab, parallel zur vignettenpflichtigen Autobahn verläuft ab Imst über rund zwanzig Kilometer Strecke die mautfreie Tiroler Bundesstraße 171 bis Landeck. Diese Strecke führt durch zahlreiche Orte und ist vielbefahren, hinzu kommt die erforderliche Ortsdurchfahrung des malerisch verwinkelten Landecks, die Nutzung des im Jahre 2000 fertiggestellten und vignettenpflichtigen Landecker Umgehungstunnels ist nicht möglich. Der Zeitnachteil einer mautfreien Umfahrung des kurzen vignettenpflichtigen Autobahnstücks ist auch hier immer erheblich.

B179 Fernpassstraße: Verkehrslage und Webcams

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Achensee - Das größte Gewässer von Tirol wird besonders im Sommer gerne besucht. Der fjordartige Bergsee wird aufgrund seiner Winde auch als "Tiroler Meer" bezeichnet.
  • Die von der Star-Architektin Zaha Hadid neu gestaltete Bergisel Schanze gewann 2002 den Österreichischen Staatspreis für Architektur. Im Jahr 1925 erbaut und anlässlich der Olympischen Spiele 1964 und 1976 erweitert und adaptiert, wurde die gesamte Schanzenanlage 2001 nach Plänen der Architektin Zaha Hadid neu gestaltet und gilt als architektonische Sensation. Sportliche können über 455 Stufen zum Schanzenturm in 50 Meter Höhe gelangen. Wesentlich bequemer geht es mit dem Schrägaufzug und dem Besucherlift im Turm hinauf zum Café und Restaurant sowie zur Panorama-Aussichtsplattform mit 360-Grad-Rundblick über die Tiroler Bergwelt.
  • Swarovski Kristallwelten: Ein wasserspeiender botanischer Riese bewacht den Eingang der von André Heller konzipierten Kristallwelten, die ihre Besucher mit einer unterirdischen Verschachtelung von phantasievollen glitzernden Wunderkammern verzaubern. Ursprünglich als Geschenk an Mitarbeiter, Sammler, Kunden und Partner anlässlich des 100. Gründungsjubiläums von Swarovski 1995 gedacht, sind die Kristallwelten in Wattens bei Innsbruck mittlerweile zum Publikumsmagneten avanciert. Im Herbst 2003 erweiterte André Heller die meistbesuchte touristische Einrichtung Tirols um zusätzliche magische Räume, die der geheimnisvollen Materie Kristall neue, aufregende Sinneseindrücke entlocken. Eine Reise in einen Kosmos funkelnder Ideen, zeitgenössischer Kunst und der berühmten Swarovski-Kristallobjekte, die unvergesslich bleibt.
  • Festung Kufstein: Die aus dem 13. Jahrhundert stammende, eindrucksvolle Anlage umfasst mit über 26.000 m² Fläche ein größeres Areal als die Altstadt von Kufstein.
  • Alpenzoo Innsbruck: Als weltweit einziger „Themenzoo“ stellt der höchstgelegene Zoo Europas (727 m) die Tierwelt des Alpenraumes in historischer und heutiger Zeit dar. 2000 Tiere von 150 Arten laden zu einem erlebnisreichen Besuch.
  • Silberbergwerk Schwaz: Hier kann man hautnah erleben, wie vor 500 Jahren mehr als 10.000 Knappen nach Silber und Kupfer suchten und Tirol zu einem der reichsten Länder Europas machten.
  • Schloss Ambras erhebt sich weithin sichtbar über der Tiroler Landeshauptstadt. Es zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Innsbrucks und wartet gleich mit mehreren Superlativen auf. Nicht nur, dass es eines der schönsten Renaissanceschlösser Österreichs ist, beherbergt es zusätzlich die älteste Kunst- und Rüstsammlung Europas.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Winter[Bearbeiten]

Tirol bietet im Winter vielzählige Möglichkeiten. Ob Skifahren, Snowboarden oder Rodeln, für jeden Wintersportler gibt es Möglichkeiten en masse.

Sommer[Bearbeiten]

  • Wandern
  • Mountainbiken
  • Schwimmen

Golf ist speziell in der Region Kitzbühel sehr gut repräsentiert, im Umkreis von einer Stunde sind ca. 20 Golfplätze zu erreichen.

Küche[Bearbeiten]

Knödln, Nudln, Nockn, Plenten (Polenta), das sind die vier Tiroler Elementen. Die Tiroler Küche hat ihre Wurzeln in der bäuerlichen Küche des 18. und 19. Jahrhunderts und ist durch einen sehr sparsamen Einsatz von Fleisch geprägt. Gewisse italienische Einflüsse sind selbstverständlich vorhanden, wie auch die Küche in Südtirol, Friaul und dem Veneto - regional unterschiedlich - starke Nordtiroler Einflüsse aufweist.

Typische Tiroler Gerichte sind unter anderem Speckknödel, Käsespätzle, Tiroler Gröstl und Schlutzkrapfen. Weiters sind Spezialitäten wie Krapfen (nicht mit Faschingskrapfen zu verwechseln) und Kiachl (aus Germteig = Hefeteig) zu nennen. Eine typische Landesspezialität stellt Schinken dar, insbesondere der Schinkenspeck. Bei den Brotsorten sind das Dauerbrot "Schüttelbrot" und die Vinschgerl genannten ursprünglich im Vingschau beheimateten flachen Roggenbrote mit Gewürzen zu nennen. An Dauerwürsten sind insbesondere die Kaminwurzen zu nennen.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Notrufnummern:

  • Feuerwehr 122
  • Polizei 133
  • Rettung/Notarzt 144
  • Bergwacht 140
  • Ärztlicher Notdienst 141
  • Unfall- und Pannenhilfe, Abschleppdienst: 120 (ÖAMTC), 123 (ARBÖ)

Klima[Bearbeiten]

Große Temperaturschwankungen sowohl im Sommer und auch im Winter. Wärmegewitter im Sommer. Selten eine längere Schönwetterphase, noch eher im Winter. Natürlich sind die Temperaturen abhängig von der Höhenlage der Ortschaft.

Regeln und Respekt[Bearbeiten]

Die Tiroler Identität ergibt sich aus der Geschichte der Gebirgsregion und gehört als regionale Identität, ähnlich dem benachbarten Altbayern, zu den am stärksten ausgeprägtesten Eigendefinitionen einer Volksgruppe in Mitteleuropa: ein Tiroler sieht sich als ein Tiroler im Land Tirol, er sieht sich nicht als ein Österreicher und nicht im Land Österreich. Wenn ein traditionsbewusster Tiroler von einem Nichttiroler als Österreicher bezeichnet wird, dann wird das zwar oft aus Höflichkeit einem Fremden gegenüber akzeptiert, es gilt aber als Unkenntnis der Verhältnisse.

Im weiteren ist die Tiroler Identität dann aber eine Mehrfachidentität mit, aus Tiroler Sicht, großen Kultur- und Mentalitätsunterschieden in den einzelnen Regionen. Die Unterländer aus dem Tiroler Unterland waren früher unter Napoleon einem starken Einfluss des damaligen Bayerns ausgesetzt und gelten tirolintern als lebhafter und moderner, die Oberländer aus dem Oberland gelten als bedächtiger und ernsthafter. Das Zillertal hat dabei eine gewisse Eigenständigkeit von beiden, und das Tiroler Unterland östlich des Flusses Ziller gehört historisch zur Erzdiözese Salzburg und nicht zu Innsbruck und Tirol. Osttirol als ein ehemaliger Teil Südtirols und erst seit 1919 in isolierter Lage zu den übrigen Teilen des Bundeslandes Tirol hat ebenfalls eine eigenständige Stellung. Noch mehr gilt das für den Außerfern mit seiner historischen Bindung in den alemannischen Sprachraum (Augsburg) im ansonsten bajuwarischen Tirol. Die Situation in Südtirol ist vor dem besonderen Hintergrund zu sehen, dass die Südtiroler nach der erzwungenen Abspaltung von Tirol im Land Italien lange um ihre eigene kulturelle Identität kämpfen mussten.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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