Erioll world 2.svg
Gewählt zum Ziel des Monats
Vollständiger Artikel

Mittenwald

Aus Wikivoyage
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Mittenwald.jpg
Mittenwald
BundeslandBayern
Einwohner
8.019 (1987)
Höhe
923 m
Tourist-Info+49 (0)8823 339 81
www.alpenwelt-karwendel.de/
Lage
Lagekarte von Bayern
Reddot.svg
Mittenwald

Mittenwald im Werdenfelser Land ist Geigenbauerort und Touristenzentrum in Bayern an der Grenze zu Österreich. Die Marktgemeinde liegt im oberen Isartal und wird umrahmt von der Alpenwelt des Wetterstein- und Karwendelgebirges.

Hintergrund[Bearbeiten]

Mittenwald liegt an der alten Handelsstraße der Römer über den Brenner und wird 1080 als "in media silvia" erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte seit 1294 zur Grafschaft Werdenfels des Bistums Freising und liegt im Grenzwald der beiden Diözesen Freising und Brixen. Im Jahre 1361 erfolgte die Erhebung zum Markt durch Karl IV.

Wirtschaftliche Glanzzeit Mittenwalds waren die Jahre 1487-1679, als die venezianischen Kaufleute im Zuge von Auseinandersetzungen mit Bozen die Bozener Märkte, und damit den gesamten Warenhandel zwischen Deutschland und Italien, nach Mittenwald verlegten. Der Ort lag und liegt am Weg aus Bozen über Innsbruck nach Augsburg und München in strategisch günstiger Lage unmittelbar südlich der Streckengabelung in Richtung Garmisch oder über den Kesselberg. Auch die Abrechnungsbörse wurde nach Mittenwald verlegt, im Ort gelten alle Münzen Europas.

Die große Blütezeit von Mittenwald endete, als 1679 die Märkte wieder nach Bozen zurückverlegt wurden.

Geigenbau[Bearbeiten]

Geigendenkmal „m Gries“

Der auf die Rückverlegung der Bozener Märkte (1679) für Mittenwald folgende wirtschaftliche Niedergang wurde gestoppt, als ab 1684 der Mittenwalder Matthias Klotz nach Lehrjahren beim Geigenbaumeister Railich in Padua das Handwerk des Geigenbaus in Mittenwald einführte, und damit den Grundstock für die Mittenwalder Geigenbauzunft legte. Um das Jahr 1750 zählte man schon 15 Geigenbauerfamilien im Ort, um 1810 waren es dann ungefähr 90 Instrumentenbauer.

Entscheidend für den Klangkörper einer hochwertigen Violine ist, neben den erforderlichen besonderen handwerklichen Fähigkeiten und dem Instrumentenlack, insbesondere das verwendete spezielle altabgelagerte Tonholz: Die Decke einer Geige besteht aus Fichtenholz, Seiten und Boden aus Ahorn. Als Ausgangsmaterial für den Musikinstrumentenbau kommen nur die auf kargen Böden langsam gewachsenen und dann im tiefsten Winter geschlagenen Baumstämme aus dem Hochgebirge in Frage, denn nur sie liefern das erforderliche langfaserig und gleichmäßig gewachsene und dann nach langjähriger Ablagerung auch äußerst wertvolle Tonholz. Das Schmuggeln von Instrumentenholz wurde seinerzeit bestraft, die Standorte der entsprechenden Bäume im Mittenwalder Bergwald werden als Geheimnis gehütet. Die Fichte aus dem Alpenraum gilt auch zu heutigen Zeiten als das Tonholz mit dem weltweit besten Klang.

Am Anfang des 19. Jahrhunderts führte die beginnende Industrialisierung zu einem Qualitätsverlust im Geigenbau. Jetzt war vor allem die billige Massenware gefragt. Hochwertige Musikinstrumente wurden in Mittenwald fast nicht mehr produziert. Dem steuerte König Maximilian II. entgegen, indem er 1858 die Mittenwalder Geigenbauschule gründete. Hier werden heute pro Jahrgang ca. ein gutes Dutzend Geigenbau- und Zupfinstrumentenbauschüler ausgebildet, die alle nicht nur hervorragende Handwerker, sondern auch sehr gute Musiker sein müssen.

Die Tradition des Geigenbaus wird in Mittenwald auch heute von ca. zehn einheimischen Geigenbauern gepflegt, der Preis für eine erstklassige Violine erreicht locker den fünfstelligen Euro-Bereich.

Mittenwald im tiefen Winter: Der Talboden ist schon am frühen Nachmittag im Sonnenschatten, aber das Karwendel wird zur Leinwand der Wintersonne. Westliche Karwendelspitze vom Kalvarienberg aus gesehen.

Tourismus[Bearbeiten]

Als Beginn für den modernen Tourismus in Mittenwald gilt das Jahr 1912 mit der Eröffnung des Bahnhofs an der Mittenwaldbahn, das ist die Bahnstrecke von München über Garmisch-Partenkirchen nach Innsbruck.

Die Statistik gibt für Mittenwald heute ca. 600 Beherbergungsbetriebe mit insgesamt 5400 Betten bei 282.000 Übernachtungen (im Jahr 2008) und etwa 70 Gastronomiebetriebe an, der Tourismus ist damit der Haupterwerbszweig in Mittenwald.

Brauchtum[Bearbeiten]

Erntedankfest, Kircheneinzug

Für die Mittenwalder gehört die Trachtenkleidung zum sonntäglichen Gottesdienst und beim anschließenden Frühschoppen genauso zum Straßenbild, wie die Lederhose des Busfahrers. Brauchtum und Traditionspflege ist im Mittenwalder Selbstverständnis keine Touristenshow für die Gäste, sondern die gelebte Tradition der Einheimischen. Das musste auch der bayerische Rundfunk erfahren, als im Jahr 2009 die Mittenwalder Trachtler es ablehnten, in der Komödie „Keiner geht verloren“ als „Schuhplattler-Komparsen“ mitzuspielen, da nach Ansicht des Mittenwalder Trachtenvereins in dieser Art von „volksdümmlichen“ und „niveaulosen Heimatserien“ das echte Brauchtum „verblödelt“ werde. Andere Vereine (auch aus Mittenwald) beurteilten die Teilnahme an dieser Art von Heimatsendung nicht so kritisch und wirkten im Film mit, die Trachtler aus Garmisch-Partenkirchen erklärten sich mit den Mittenwaldern solidarisch und lehnten die Teilnahme ab. Das Ganze fand als „Aufstand der Gamsbärte“ sein Echo in den einschlägigen Boulevardmedien (siehe: auch bei der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen).

Bei Brauchtumsveranstaltungen (siehe im Abschnitt regelmäßige Veranstaltungen) zuschauende Touristen werden aber auch in Mittenwald gerne toleriert, Adressen der Ortsvereine siehe im Abschnitt Klarkommen.

Gebirgsjäger[Bearbeiten]

Mittenwald ist (neben Bad Reichenhall) einer der Standorte der deutschen Gebirgstruppe, wegen ihres Abzeichens auch Edelweiß-Division genannt. Sie wurde im Mai 1915 als "Deutsches Alpenkorps" aufgestellt, um den damaligen Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg bei der Verteidigung seiner bedrohten Grenze zu Italien zu unterstützen.

Die Truppen kamen auch im Zweiten Weltkrieg überwiegend bei der Partisanenbekämpfung in den unwegsamen Bergregionen der von Deutschland besetzten Länder zum Einsatz. Die Gebirgstruppe der Reichswehr war bei diesen Kriegseinsätzen (wie verschiedene andere Truppenteile der Wehrmacht auch) an Kriegsverbrechen in Italien und Griechenland beteiligt.

Da bei dem gegebenem Einsatzgebiet bei einer solchen Truppe die Natur zu einem gefährlicheren Gegner werden kann als der gegenüberstehende menschliche Feind, spielt ein harter Drill für die extremen Einsatzbedingungen (überwiegend im Ausland) aber auch die Pflege von Kameradschaft, Zusammengehörigkeit und Tradition eine wichtige Rolle. Alljährlicher Höhepunkt der Kameradschaftspflege der Gebirgsjäger ist das zu Pfingsten und damit außerhalb der Touristen-Hochsaison vom Kameradenkreis der Gebirgsjäger e.V. auf dem Hohen Brendten (dem Kranzberg vorgelagert) veranstaltete Traditionstreffen, bei dem alle Gefallenen und Vermissten der Gebirgstruppe geehrt werden, und die verurteilten Nazi-Kriegsverbrecher in diesen Ehrungen nicht ausgegrenzt werden.

Das ist dann auch alljährlich wiederkehrend der Anlass zu Protesten und Demonstrationen (und gelegentlich auch Randale und Vandalismus durch extra angereiste autonome Gruppen), die ihr Echo in den regionalen und in den überregionalen Medien finden.

Die Kaserne der Gebirgsjäger befindet sich nördlich von Mittenwald, auffällig in der Öffentlichkeit wird das Militär nur durch die gelegentlich nicht zu überhörenden Schießübungen.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Garmisch19 km
Innsbruck38 km
Bad Tölz57 km
Tegernsee75 km
Brenner80 km
München106 km
Salzburg190 km

mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Nächster Großflughafen ist "Franz Josef Strauß" (IATA CodeMUC) nahe München (ca. 145 km Entfernung); Der Flughafen in Innsbruck ist ca. 38 km entfernt.

auf der Straße[Bearbeiten]

  • von Norden (München): auf der A95 (Autobahn München - Garmisch) bis Autobahnende bei Eschenlohe, weiter auf der Bundesstraße B2 durch Garmisch-Partenkirchen hindurch und bis Mittenwald.
Oder: Anfahrt über die Bundesstraße B11, landschaftlich reizvoll über Kochelsee, Walchensee und Krün nach Mittenwald.
  • von Süden (Österreich): Von der A12 (Inntalautobahn), Abfahrt Zirl/West (westlich von Innsbruck), auf der Bundesstraße 177 in Richtung Garmisch und über den Zirlerberg und Scharnitz bis Mittenwald;

Mittenwald ist verkehrsberuhigt, die Bundesstraße B2 mit dem Fernverkehr wird in einer Umgehungsspange östlich am Ort vorbeigeführt, Zufahrt in den Ort mit drei Abfahrten. Am Zentrum befinden sich mehrere ausgewiesene und kostenpflichtige Parkplätze, mit etwas weiterem Anwegen gibt es auch kostenlose Parkmöglichkeiten.

mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Bahnhof Mittenwald ist IC-Station (Strecke München - Garmisch-Partenkirchen - Innsbruck, Mittenwaldbahn). Das Zentrum von Mittenwald ist zu Fuß in fünf Minuten zu erreichen.

mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Ab München über den Isar-Radweg.

Mobilität[Bearbeiten]

Obermarkt / Fußgängerzone

Das Ortszentrum selbst ist recht übersichtlich und kann zu Fuß erkundet werden. Obermarkt und Hochstraße sind die Fußgängerzone an der Kirche. Der älteste Ortsteil „Im Gries“, mit vielen Beispielen für alte Lüftlmalereien, schließt unmittelbar westlich an das Zentrum an (2 Minuten), nach Osten zum Bahnhof sind es zu Fuß fünf Minuten, und die Ballenhausgasse mit Geigenbaumuseum und weiteren malerischen Alpenhäusern befindet sich direkt hinter der Kirche. Den besten Überblick über Mittenwald in unmittelbarer Ortsnähe hat man vom Kalvarienberg aus (Talstation Karnzberglifte, ca. 10 Minuten nordwestlich der Kirche).

Etwas weiter ist es zu Fuß vom Zentrum bis zur Talstation im Osten des Ortes (am Bahnhof vorbei, knapp zwei Kilometer);

  • Der RVO (Regionalverkehr Oberbayern/ DB) betreibt die Buslinien in der Region;
Regionalverkehr Oberbayern GmbH, Hirtenstraße 24, D-80335 München; Tel.: +49 / (0)89 / 55164-0, Fax: +49 / (0)89 / 55164-199; Info;
  • Die westlich von Mittenwald gelegenen Seen (Lautersee, Ferchensee) werden tagsüber vom Linienbus angefahren.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Im Gries
  • Im Gries ist der älteste und noch haufendorfartige Ortsteil beidseitig des Lainbachs (unmittelbar ostseitig der Kirche) mit vielen sehenswerten Kleinbauern- und Handwerkerhäusern mit blütenbunten Vorgärten, vereinzelt noch mit den historischen Legschindeldächern.
  • Die Ballenhausgasse verdankt ihren Namen dem ehemaligen Lager des Marktes, der Name wird 1470 erstmals erwähnt. Das am Straßenzugang unmittelbar von der Kirche aus zunächst scheinbar etwas unauffällige Gässchen ist einer der sehenswertesten Straßenzüge im Ort mit einer beidseitigen historischen und malerisch kleinhäusiger Bebauung (Geigenbaumuseum).
  • Der Obermarkt (von der Pfarrkirche aus nach Süden) ist die ehemalige Hauptstraße für den Warenverkehr von München nach Innsbruck und heute der Hauptteil der Fußgängerzone mit vielen sehenswerten und stattlichen bis zu dreigeschossigen Verleger- und Handelshäusern.
  • Der Untermarkt mit Hochstraße (an der Kirche und nach Norden) besteht aus stattlichen Handelshäusern. Die Häuser am Untermarkt wurden 1918 und 1948 bei zwei großen Ortsbränden im Nordteil teilweise vollkommen zerstört und im ortsüblichen Stil wieder aufgebaut.

Das äußerst gepflegte Erscheinungsbild seines Ortskerns verdankt Mittenwald auch einer noch laufenden Sanierung im Rahmen der Städtebauförderung des Freistaats Bayern, die seit dem Beginn der 90er Jahre mit verschiedenen Einzelprojekten umgesetzt wurde.

Kirchen[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche St. Peter und Paul erbaut 1738 bis 1740 vom Wessobrunner Baumeister und Stukkateur Helmut Schmutzer, unter Einbeziehung eines älteren spätgotischen Chorbaus. Die barocken Deckenfresken in der Kirche stammen von Matthäus Günther (Augsburger Akademiedirektor und Asam-Schüler), ebenso entwarf er die Lüftlmalereien am Kirchturm die dann von seinen Gesellen ausgeführt wurden. Im Kircheninneren außerdem besonders sehenswert sind das Hochaltarblatt "Glorie der Apostelfürsten" (Matthias Günther) und die Madonna von 1520 am Seitenaltar.
Info: www.st-peter-und-paul-mittenwald.de;
  • Evangelisch - Lutherische Dreifaltigkeitskirche, erbaut 1938;
  • St. Nikolauskirche (Friedhofskirche);

Lüftlmalerei[Bearbeiten]

Neunerhaus (Obermarkt 24)

Mittenwald ist einer der Höhepunkte der Lüftlmalerei, einer Fassadenmalerei in Freskoform mit volkstümlichen Motiven. Bekanntester Vertreter dieser Kunst in Mittenwald war Matthäus Günther (1705-1788), einer der führenden Rokokomaler Deutschlands und einer der frühesten Vertreter der Lüftlmalerei. Ein weiterer bekannter Künstler aus Mittenwald war Franz Karner (1737-1817).

Dargestellt in Mittenwald werden hauptsächlich religiöse Szenen. In den historischen Gebäuden sind die Lüftlmalereien vielfach mit dem Bundwerk im Dachgiebel (die alpine Variante des Fachwerks) kombiniert. Ebenfalls kennzeichnend für Mittenwald ist der auf die Fassade gemalte Schriftzug des Hauserbauers / Hausbesitzers, aus dem sich dann oft auch die Hausbezeichnung ergibt.

Besonders sehenswerte Beispiele für historische Lüftlmalerei in Mittenwald sind:

  • Der Kirchturm der Pfarrkirche St. Peter und Paul (siehe bei Kirchen vor), diese Lüflmalereien werden mit zu den besten ihrer Art überhaupt gezählt, dargestellt sind die Apostel Petrus und Paulus.
  • Neunerhaus (Obermarkt 24), ältestes Beispiel im Ort (um 1746) geschaffen vermutlich ebenfalls von der Schule des Matthäus Günther; dargestellt wird die Verkündigung Mariens mit Gottvater und Heiliger Geist im Dachgiebel und die Jünger Jesu über die Fassade verteilt, diese Lüflmalerei gilt als Vorbild aller vollflächigen Fassadenmalereien im Werdenfelser Land.
  • Gasthof zur Alpenrose (Obermarkt 1), die Lüftlmalerei stammen von Franz Seraphin Zwinck (um 1780), dargestellt sind u.a. die fünf Sinne;
  • Geigenbaumuseum (Ballenhausgasse 3), Fresko von Franz Karner (bez. 1764);
  • Hornsteinerhaus (Prof.- Schreyögg-Platz 6/8), ausgeführt vom Oberammergauer Franz Seraphin Zwinck (1775). Motiv ist die Enthauptung des Holofernes durch Judith.
  • Hoglhaus (Malerweg 3): Dargestellt ist die Flucht nach Ägypten, gemalt von Franz Karner.
Lüftlmalerei "Im Gries", Goethestraße 28
  • Haus Fürst
  • Schlipferhaus (Goethestraße 23), bemalt 1762/67 von Franz Karner. Dargestellt ist der Drachentöter St. Michael wie er das feuerspeiende Ungeheuer in den flammenden Höllenschlund hinabstößt.
  • Goethestraße 28 ebenfalls bemalt von Franz Karner.
  • Kreuzbergstraße 2

Beispiele für zeitgenössische Lüftlmalerei in Mittenwald sind:

  • Gasthof Post, ausgeführt 1996 von Sebastian und Stephan Pfeffer;
  • Wohnhaus Beim Gschdoaga (Ballenhausgasse, gegenüber dem Geigenbaumuseum), Szenen aus dem Bozener Markt, ausgeführt 1976 von Sebastian und Stephan Pfeffer;

weitere Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Geigenbaumuseum in der Ballenhausgasse
  • Geigenbaumuseum: Geigenbauerhandwerk in Mittenwald und seine Entwicklung mit der Ortsgeschichte; Geigensammlung einheimischer und auswärtiger Meister vom Barock bis zur Gegenwart sowie verwandte Streich- und Zupfinstrumente.
Öffnungszeiten:
Hauptsaison: ( 01.Feb.-15.März, 15.Mai-14.Okt., 16.Nov.-06.Jan. ): Die. bis So. 10:00 - 17:00 Uhr;
Nebensaison: ( 07.Jan.-31.Jan., 16.März-14.Mai, 15.Okt.-04.Nov ): Die bis So. 11:00 - 16:00 Uhr;
Ballenhausgasse 3, D 82481 Mittenwald; Tel. +49 / (0)8823 / 2511; Info;
  • Wolpertingermuseum: Spezialmuseum zu dieser äußerst seltenen und in Bayern endemischen Tierart, mit Wirtshausbetrieb.
Öffnungszeiten: Die.-So.: 11.00-1.00;
Innsbrucker Str. 40, am Straßenabzweig Richtung Leutasch; Tel. +49 / (0)8823 / 1240; Info;
  • Kurpark in der Puit am Kranzberghang (mit Musikpavillon und Wendelhalle);
Der erfrorene Springbrunnen im Kurpark Puit
  • Kurpark am Burgberg (mit Kneippanlage);
  • Geigenbaudenkmal zu Ehren von Matthias Klotz, Begründer des Mittenwalder Geigenbaus. Das Denkmal ist ein Erzguss des Münchners Ferdinand von Miller auf einem Sockel aus Trientiner Marmor;
vor der Kirche, am Eingang zum Obermarkt.

Ferchensee[Bearbeiten]

Der Ferchensee (1.060 m, 47° 26′ 17″ N 111° 12′ 47″ O) liegt westlich von Mittenwald und ist im Hochsommer ein beliebter Badesee mit Ruderbootverleih.

Keine direkte Anfahrt mit dem eigenen Auto möglich: Anfahrt mit dem Badebus (nur Mai bis Oktober) von Mittenwald (ca. 15 Minuten), mit dem Fahrrad oder auch mit einer Pferdekutsche (45 Minuten). Zu Fuß als Wanderung aus Mittenwald 1.5 - 2Stunden.

1 Gasthaus Ferchensee (Ausflugslokal, bayerische Küche, fangfrische Ferchenseeforellen), Kranzbergstrasse 17, 82481 Mittenwald.

Lautersee[Bearbeiten]

Der Lautersee (1.013 m, 47° 26′ 16″ N 11° 14′ 7″ O) liegt ebenfalls westlich von Mittenwald und ist im Hochsommer beliebter Badesee mit Strandbad, Sprungturm, Spielplatz und Bootsverleih, kleine Gastronomie.

Keine direkte Anfahrt mit dem eigenen Auto möglich: Anfahrt mit dem Badebus (nur Mai bis Oktober) von Mittenwald (ca. 15 Minuten), mit dem Fahrrad oder zu Fuß als Wanderung aus Mittenwald in ca. einer knappen Stunde.

1 Hotel Lautersee (Cafe, Restaurant, bayerisch-internationale Küche), Am Lautersee 1, 82481 Mittenwald. Tel.: +49(0)8823 10 17.

Buckelwiesen[Bearbeiten]

Ein Relikt der letzten Eiszeit (Frostwirkungen und Verkarstung) und der menschlichen Kultur (Weidefläche): Die grasbewachsenen Bodenwellen sind die größte erhaltene Fläche ihrer Art in den Alpen und Lebensraum für zahlreiche zum Teil gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Die Buckelwiesen werden nach Jahren der Verbuschung / Brachliege seit 1988 zu einem Großteil wieder traditionell bewirtschaftet (keine Düngung, Sensenschnitt) und als Weidefläche genutzt (EU Fördermittel), sie stehen unter Naturschutz (NATURA 2000-Gebiet).

Die Buckelwiesen sind in dem 2002 gestarteten Projekt "Bayerns schönste Geotope" (Bayerisches Landesamt für Umwelt) gelistet.

Faltblatt als pdf; Die beste Jahreszeit für einen Besuch ist der Frühsommer mit der Wiesenblüte. Lage: im Isartal nördlich von Mittenwald, zu erreichen nach einer Wanderung (knapp zwei Kilometer vom Ortszentrum);

Aktivitäten[Bearbeiten]

Lüftlmalerei Ballenhausgasse 13/15
  • regelmäßige Kurkonzerte im Kurpark Puit;
  • 1 Karwendelbahn, Alpenkorpsstr. 1, 82481 Mittenwald. Tel.: +49(0)8823 93 76 76-0. Die Karwendelbahn wurde 1967 in Betrieb genommen und führt als Seilbahn mit zwei Großkabinen im Pendelbetrieb vom östlichen Mittenwalder Ortsrand bis zur Karwendelgrube (2.244 m) etwas unterhalb unter des Gipfels der Westlichen Karwendelspitze (Restaurant). Der Höhenunterschied beträgt dabei 1311 Höhenmeter, damit ist die Karwendelbahn die zweithöchste Bergbahn Deutschlands. Geöffnet: Mai bis Okt.: 8.30 - 17.00 Uhr; Nov. - April: 9.00 - 16.00 Uhr, ca. alle 30 Minuten. Preis: Berg- und Talfahrt: Erwachsene 24.- €; Kinder 14.50 €.
  • Im Winter werden, je nach Bedarf, Kutschfahrten mit Pferdeschlitten angeboten, z.Bsp. vom Kranzberg aus zu den "Buckelwiesen", genauere Infos bei der Tourist-Info.

regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Herbstmarkt und Almabtrieb der Schafe, alljährlich am 2. Sonntag im September. Prämierung am Schafstadl oberhalb der Gröblalm.
  • Bozener Markt, historisches Markttreiben mit Marktständen, Faktoreien und Weinschänken, Handwerker, Kauf- und Edelleute Theaterszenen und Rahmenprogramm. Findet all fünf Jahre statt.

Bergwandern[Bearbeiten]

  • Mittenwalder Barfußwanderweg am Hohen Kranzberg, 15 Stationen zum Barfußentdecken wie z.B.: Rinde, Moos und Tannenzapfen, verschiedene Kiese, Gebirgswasser und Bergwiesen; Länge: ca. 1.6 km; kostenlos; von Mai bis Oktober; Eröffnet: 2006;
Start in Nähe Mittelstation Kranzbergbahn am 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Berggasthof St.Anton (1223 m): Anfahrt mit dem Sessellift/Mittelstation oder Wanderung vorbei am Ferchensee.
  • Geologischer Lehrpfad am Parkplatz des Kranzbergsesselliftes; entlang des Panoramawegs vom Parkplatz zum Lautersee informieren sieben Schautafeln zu den Themen Alpenfaltung, Laintal, Spuren im Gestein, vom Berg zum Kieselstein, Hornstein und Pietra Verde, sowie zur Eiszeit in Mittenwald. Eröffnet im Frühjahr 2008; Gehzeit ca. 45 Minuten;

Hochgebirge[Bearbeiten]

Vorab ein paar Ratschläge für Wanderer im Hochgebirge:

  • Wandern Sie ohne Bergerfahrung nicht allein und lassen Sie sich Zeit, genießen Sie die Natur.
  • Geben Sie Ihrem Wirt das Wanderziel bekannt, lassen Sie sich über die Tour und das Wetter beraten
  • Machen Sie sich nicht zu spät auf den Weg und machen Sie unterwegs keine vermeintlichen Abkürzungen, die Sie nicht kennen. Halten Sie sich bei den Bergwanderungen an die Markierungen.
  • Denken Sie bei der Wahl der Ausrüstung immer an das schlechte Wetter, nie an das gute. Feste Bergschuhe und ein dichter Wetterschutz sind die erste Voraussetzung. Auch genügend Sonnenschutz und Getränke sind unbedingt erforderlich.
  • Eine kleine Apotheke mit Erste-Hilfe-Material für sich selbst und für die anderen Wanderer ist ebenfalls notwendig.
  • Im NOTFALL Berwacht-Rettungsdienst: Tel. Nr. 19222;
  • Ausführlichere Infos zur Ausrüstung und zum Verhalten im Gebirge siehe auch im Artikel Bergsteigen;
  • Aufstieg zum Schachen, ein Aussichtsgipfel im Wetterstein mit dem Königsschloss und dem Alpengarten;
  • Obere Wettersteinspitze (2.297 m), steiler Aussichtsberg über Mittenwald und Leutasch am Ostenende des Wettersteins gelegen; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich;
Wörner (2476m) vom Wörnersattel aus gesehen
Zustieg von Mittenwald über die Hochlandhütte (1623 m) und den Wörnersattel (1989 m), wegen kurzer Kletterstellen im II. Grad im Gipfelaufbau (seit 2002 deutlicher markiert) ab dem Wörnersattel kein Wanderberg mehr. Wegen starker Bodenerosion ab der Hochlandhütte unbedingt auf dem Weg bleiben.
  • Pleisenspitze (2.569 m), westlichster Gipfel in der mächtigen Karwendel-Hauptkette über dem Zusammenschluss des Karwendeltals mit dem Hinterautal.
Zustieg vom Nachbarort Scharnitz (in Österreich, Parkplatz Karwendeltäler) über die Pleisenhütte in ca. 4-5 Std, einfache Tour, als Tagestour aber anstrengend (ca. 1600 mH). Im Winter beliebtes Ziel für Skitouren- und Schneeschuhgänger, bis zur Pleisenhütte (siehe Abschnitt Unterkunft, im Winter am Wochenende bewirtschaftet) auch für Fussgänger; wikipedia

Radwandern[Bearbeiten]

  • Tagestour entlang der Leutascher Ache: Anreise: Bahnfahrt über Garmisch-Partenkirchen bis Ehrwald; Strecke: ca. 40 km; Steigungen: ein grosser Ansteig mit 400 hm bei Ehrwald. Dieser kann per Seilbahn mit Radtransport überwunden werden.
  • Tagestour zu den Isarquellen im Hinterautal: ca. 25 km einfache Strecke mit aber mehr als 500 Höhenmeter. Auf dieser Tour lernt man die schroffe Bergwelt des Altenpark Karwendel kennen. Die verkehrsfreien Schotterwege im schönen Hinterautal sind tourenradtauglich.

Ski Alpin[Bearbeiten]

  • Das Skigebiet Kranzberg gilt mit überwiegend mittelschweren Pisten und einem Kinderpark als familienfreundlich, Beschneiungsanlage, Flutlichtskifahren;
Name Tel. Höhenlage Sym SkiLift.png / Sym DragLift.png Sym Skil-L.png / Sym Ski-M.png / Sym Ski-S.png
Skiparadies Kranzberg +49 (0)8823/ 1553 980-1390 m 7 Lifte: 1 / 6 15 km Pisten: 6 / 7 / 2
  • Dammkarabfahrt, Auffahrt mit der Karwendelbahn auf die Westliche Karwendelspitze: Höhe 930-2240 m. Bei der Dammkarabfahrt handelt es sich um einen anspruchsvollen Abfahrtsklassiker und Deutschlands längster Skiroute auf einer 7 km langen, unpräparierten Piste.

Skitouren[Bearbeiten]

  • Ein zur Saison 2013/2014 neu eröffneter Skitourenlehrpfad führt mit 3,6 Kilometern Länge, 440 Höhenmetern und 12 Informationstafeln von der Talstation des Sesselliftes zum Kranzberggipfel auf 1391 Metern Höhe. Die Route richtet sich vor allem an Einsteiger und an Feierabendtourengänger.

Einkaufen[Bearbeiten]

Hochstraße
Im Gries, hinten Wettersteinspitze

Fachgeschäfte für den täglichen Bedarf (Einkaufsmärkte, Bäckerei, Metzgerei) sind in Mittenwald vertreten, ebenso Fachgeschäfte für Kleidung und Trachtenkleidung, Schuhe, Sportbekleidung und Elektro- und Fotoläden.

Für den Besucher interessant sind Läden um das Künstlerhandwerk (Schnitzereien, Gold- und Silberschmiede, Schmuck, Kunsthandlungen) und, bei Bedarf, die im Ort gefertigten Geigen und Musikinstrumente. Und Souvenirläden (Sonntags geöffnet) gibt es im Zentrum auch in ausreichender Anzahl.

Einkaufsmärkte[Bearbeiten]

  • E-neukauf, Dammkarstraße 16, 82481 Mittenwald (nordwestlich vom Bahnhof). Tel.: (0)8823 2928.
  • REWE-Markt, Innsbrucker Str. 4, 82481 Mittenwald (im Zentrum nähe der Kirche). Tel.: (0)8823 3010.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Nemayer (Buchhandlung, auch mit einheimischer Literatur), Bahnhofstr. 24, 82481 Mittenwald (zwischen Zentrum und Bahnhof). Tel.: (0)8823 5766.
  • M. Lorenz (Fotoladen), Albert-Schott-Straße 23, 82481 Mittenwald (südwestlich vom Bahnhof). Tel.: (0)8823 5404.
  • Mayr (Sportgeschäft, Skiservice), Am Mühlbach 8, 82481 Mittenwald (südöstlich vom Bahnhof). Tel.: (0)8823 8646.

Kunsthandwerk[Bearbeiten]

  • Leonhardt (Geigenbaumeister, Musikinstrumente), Mühlenweg 53, 82481 Mittenwald (am Südende des Zentrums). Tel.: (0)8823 8010.

Küche[Bearbeiten]

Lüftlmalerei Hornsteinerhaus (Prof.- Schreyögg-Platz 6/8)

Die Küche in Mittenwald ist überwiegend bayrisch-bodenständig, die internationale Küche ist aber auch vertreten. Die Preise entsprechen denen der Nachbargemeinden, den Schweinsbraten gibts verschiedentlich noch für deutlich unter 10 Euro (Stand 2009).

günstig[Bearbeiten]

  • Jürgens Bierstuberl (internationale und bayerische Küche), Prof. -Schreyögg-Platz 5 (im Gries, nahe am Zentrum). Tel.: (0)8823 1228. Geöffnet: täglich 11 - 14.30 und 17 - 24 Uhr.

gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Mittenwalder Bauerntheater: Info;
  • Kundschelamant, historisches Freilicht-Theater: Info;
  • Collage Club Mittenwald, Hochstr. 18, 82481 Mittenwald.

Unterkunft[Bearbeiten]

günstig[Bearbeiten]

mittel[Bearbeiten]

gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Kreuzigungsgruppe am Kalvarienberg
  • Geigenbauschule Mittenwald (in der staatlichen Berufsschule Mittenwald), im Jahre 1858 im Auftrag von Kurfürst Maximilian als Musterwerkstatt gegründet, um die in Folge der damaligen Massenproduktion leidende Qualität des Geigenbaus in Mittenwald wieder zu verbessern;
Partenkirchner Straße 24, 82481 Mittenwald; Tel.: +49 / (0)8823-1353, Fax: +49 / (0)8823-4491; Info;

Sicherheit[Bearbeiten]

  • Lawinenwarndienst für Bayern.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • Marien Apotheke, Bahnhofstraße 18, 82481 Mittenwald. Tel.: +49(0)8823 1348. Geöffnet: Mo. - Fr. 08.30 - 12.30, 14 - 18.15 Uhr; Sa.: 08.30 - 12.30 Uhr.
  • Alpen Apotheke, Obermarkt 11, 82481 Mittenwald. Tel.: +49(0)8823 8468, Fax: +49(0)8823 932795. Geöffnet: Mo. - Fr. 08.30 - 12.30, 14 - 18 Uhr; Sa.: 08.30 - 12.30 Uhr.
Kurzinfos
Telefonvorwahl08823
Postleitzahl82481
KennzeichenGAP
ZeitzoneUTC+1
Notruf112 / 110
Bergwacht-Notruf19222

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Banken, Deutsche Post (Bahnhofplatz 1), und Autovermietung sind im Ort vertreten.

Ortsvereine[Bearbeiten]

(als Träger von Veranstaltungen zu örtlichem Brauchtum und Tradition)

  • Gebirgstrachtenverein Mittenwald, Rehbergstr. 28, 82481 Mittenwald. Tel.: +49(0)8823 5143. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Musikkapelle Mittenwald, Klammstr. 4, 82481 Mittenwald. Typ ist Gruppenbezeichnung

Ausflüge[Bearbeiten]

Panorama Oberes Isartal: rechts Mittenwald, Isar mit grasgrünen Buckelwiesen und Karwendel dahinter, rechts vom Bildzentrum der Kranzberg, ganz links am Bildrand Schloss Ellmau; vorne rechts Lautersee und Ferchensee, Bildmitte hinten Walchensee (Standpunkt Obere Wettersteinspitze);
  • In das Karwendel mit dem Mittenwalder Klettersteig hoch über der Stadt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bernd Römmelt: Werdenfelser Land: Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald, Oberammergau. Rosenheimer Verlagshaus, Sept. 2005, ISBN 978-3475536762; 95.
  • Schinzel-Penth, Gisela: Sagen und Legenden um Werdenfelser Land und Pfaffenwinkel, Mittenwald, Partenkirchen, Garmisch, Ettal. Ambro Lacus, Okt. 2008 (1. Auflage), ISBN 978-3-921445-33-4; 292.

Karten[Bearbeiten]

Bundwerk am Obermarkt
  • Kompass Wanderkarte Nr. 5 (Wettersteingebirge und Zugspitzgebiet) (Maßstab 1:50.000);

für das Wettersteingebirge:

  • freytag & berndt (1:50.000) Blatt WK322 (Wanderer, Rad und Schitourenkarte);
  • Alpenvereins Karten (1:25.000) Blatt 4/1, 4/2, 4/3; (für Bergsteiger);

für das Karwendel:

  • Bayerisches Landesvermessungsamt "Karwendelgebirge" 1:50000, Blatt UKL30, Wanderwege, Radwanderwege, GPS-Gitter.
  • Freytag & Berndt (1:50.000) Blatt WK323, WK5322 (Wanderer, Rad und Schitourenkarte).
  • Alpenvereins Karten (1:25000) Blatt 5/1, 5/2, 5/3. (für Bergsteiger)
  • Wanderkarte Karwendelgebirge 1:50000 Kompassverlag (Blatt 26) inkl. informativem Beiheft mit Sehenswürdigkeiten, Wandertouren und Hüttenliste. Die Karte enthält auch Rad und MTB-Routen. Diese sind allerdings lediglich als grüne Linie eingezeichnet. Preis 6,95 Euro. ISBN 3-85491-027-4 (Datenstand 08-2006)

Weblinks[Bearbeiten]


Erioll world 2.svg
Vollständiger ArtikelDies ist ein vollständiger Artikel, wie ihn sich die Community vorstellt. Doch es gibt immer etwas zu verbessern und vor allem zu aktualisieren. Wenn du neue Informationen hast, sei mutig und ergänze und aktualisiere sie.