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Murnau am Staffelsee

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Schloss und Pfarrkirche St. Nikolaus
Murnau am Staffelsee
RegierungsbezirkOberbayern
Einwohner
12.184 (2015)
Höhe
688 m
Tourist-Info(0)49 (0)8841 6141-0
www.dasblaueland.de
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Lage
Lagekarte von Bayern
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Murnau am Staffelsee
Kreuzwand-Blick über den Untermarkt

Murnau am Staffelsee ist ein Markt im Werdenfelser Land in Oberbayern. Der Ort ist heute ein beliebter Urlausort und steht für die expressionistische Künstlergruppe "Der blaue Reiter".

Karte von Murnau am Staffelsee

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Archäologische Funde aus der Bronze- und Eisenzeit belegen die frühe Besiedelung des Staffelseeraumes. Auf dem Moosberg im Murnauer Moos entstand um 260 n. Chr. eine befestigte Siedlung, die rund 150 Jahre später aufgegeben wurden. Der Ort entstand an der wichtigen Handelsroute von Innsbruck nach Augsburg und wird im Jahre 1150 erstmals urkundlich als "Murnowe"erwähnt. Der Name stammt vermutlich von "Mure" der alpenländischen Bezeichnung für einen Schlammstrom. Im Jahre 1322 erhielt Murnau von Ludwig dem Bayern das Marktrecht, der den Ort dann 1332 dem Kloster Ettal übereignete. Der Ettalische Pfleger wohnte in der Burg, die erst 1324 schriftlich erwähnt wird, aber in ihrem Kern in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurückreicht. Als einziger Marktort im Gebiet des Klostergerichts Ettal bildete Murnau den wirtschaftlichen Mittelpunkt. Seit 1722 wurden jährlich vier Jahrmärkte abgehalten. Die Bürger lebten von Fernlast- und Personenverkehr, vom lokalen Handel und von geringer Landwirtschaft. Seit dem späten 17. Jahrhundert kamen als Hausindustrie die Hinterglasmalerei und die Federblumenherstellung auf, die bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts ausgeübt wurden. Häufig vom Hersteller selbst vertrieben, gelangten diese Erzeugnisse der Volkskunst weit über Bayerns Grenzen hinaus.

Wie alle altbayerischen Märkte blieb auch Murnau von kriegerischen Einfällen, Pestzügen und Feuersbrünsten nicht verschont. Zwischen 1619 und 1851 brannte der Ort insgesamt viermal fast vollständig ab. Im Dreißigjährigen Krieg fielen wiederholt schwedische und französische Truppen, im Spanischen Erbfolgekrieg die Tiroler ein. Der Verlust des Landgerichts nach Weilheim und die Auswirkungen der napoleonischen Kriege stürzten Murnau nach 1800 in eine wirtschaftliche Krise. Mit dem Anschluss an das Eisenbahnnetz 1879 und dem steigenden Fremdenverkehr ging es wieder aufwärts. Murnau entwickelte sich zu einem beliebten Ferien- und Kurort.

Der 1868 gegründete Verschönerungsverein legt Alleen und Spazierwege an und erweiterte das Strandbad. Um 1900 entstanden rund um den alten Ortskern die ersten herrschaftlichen Villen. Auf Initiative des Architekten Emanuel von Seidl wurden die Häuserfassaden am Ober- und Untermarkt, welche bei einem Brand in der Mitte des 19. Jahrhunderts nahezu vollständig zerstört wurden, verschönert.

Bedeutung für die Künstlerwelt erhielt der Ort in den Jahren von 1909 – 1914, als sich viele Künstler wie Franz Marc, Wassily Kandinsky mit Gabriele Münter und der Schriftsteller Ödön von Horváth in Murnau ansiedelten. Die expressionistischen Maler Wassily Kandinsky und Franz Marc gründeten im Jahre 1911 in München die lose Künstlervereinigung "Blauer Reiter", den Kern der Avantgarde der modernen Kunst.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts veränderte sich Murnau räumlich und strukturell. In den 1930er Jahren erfolgte die Errichtung von zwei Kasernen. Die heutige Werdenfelser Kaserne diente von 1939 bis zum Kriegsende als Kriegsgefangenenlager für über 5.000 überwiegend polnische Offiziere. Seit der Landkreisgebietsreform von 1972 gehört Murnau zum Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Maßnahmen der Ortskernsanierung und die Errichtung einer Fußgängerzone im Jahre 2000 brachten eine Verbesserung der Lebensqualität im Ortszentrum, das sich mit einem südlichen Flair und schön restaurierten Fassaden präsentiert.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen in Strassen-km
Garmisch26 km
Bad Tölz36 km
Mittenwald42 km
Tegernsee53 km
München69 km
Innsbruck85 km
Salzburg103 km
Rosenheim117 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Nächster Großflughafen ist "Franz Josef Strauß" (IATA CodeMUC) nahe München (ca. 107 km Entfernung); Der Flughafen in Innsbruck ist ca. 83 km entfernt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der 1 Bahnhof Murnau liegt an der Bahnstrecke München - Garmisch-Partenkirchen - Innsbruck, ab München verkehren Regionalbahnen im Stundentakt, Fahrzeit ca. 57 min.

Fahrplanauskunft der Bahn;

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 1 Schlossmuseum Murnau, Schloßhof 4-5. Tel.: +49(0)8841 476201. Das Schlossmuseum widmet sich in seiner Dauerausstellung und Sonderausstellungen der internationalen Kunst- und Kulturgeschichte, welche sehr eng mit Murnau unmittelbar verbunden ist. Neben der umfangreichen öffentlich gezeigten Sammlung von Werken Gabriele Münters und den Werken der "Neuen Künstlervereinigung München" mit Alexander Kanoldt, Adolf Erbslöh, Marianne von Werefkin und Alexej Jawlensky und der Redaktion des "Blauen Reiter" mit Wassily Kandinsky, Franc Marc u. a. befindet sich hier die einzige ständige Dokumentation zum Leben und Werk des Schriftstellers Ödön von Horváth, der zwischen 1923 und 1933 überwiegend in Murnau lebte.--Ebenso präsentieren die Schausammlungen des Museums Wissenswertes über die Entstehung der Alpenvorlandschaft und des Murnauer Mooses sowie zur Entwicklung der Marktgemeinde. Die jahrhundertelange Tradition der Hinterglasmalerei und die Malerei des 19. Jahrhunderts bilden weitere Schwerpunkte. Die Baugeschichte von der einstigen Burg zum heutigen Museum kann anhand der baulichen Veränderungen der archäologischen Exponate nachvollzogen werden. Geöffnet: täglich (ausser Mo.) 10 Uhr - 17 Uhr, Juli bis Ende Sept.: Sa und So bis 18 Uhr.Wheelchair-green3.png
Münterhaus
  • 2 Auch "Russenhaus" genannt, hier lebten Gabriele Münter (1877-1962) und Wassily Kandinsky (1866-1944) in den Sommermonaten von 1909-1914. Die häufigen Besuche anderer Maler wie Franz Marc, August Macke und Marianne von Werefkin ließen es zu einem Treffpunkt der Avantgarde werden. Ausgehend von der Auseinandersetzung mit der Landschaft der Umgebung entwickelte sich Kandinskys Malerei zur Abstraktion. Im Münter-Haus fanden auch die Arbeitssitzungen zur Vorbereitung des Almanachs "Der Blaue Reiter" statt. Münter rettete den Schatz an Bildern von Kandinsky in einem Versteck im Keller über die Zeit des Nationalsozialismus. Die Künstlerin wurde 1931 in dem Haus sesshaft und lebte dort bis zu ihrem Tod im Jahr 1962, ab 1936 gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Johannes Eichner. Das Haus und die Gartenanlage vermitteln mit der erhaltenen Einrichtung und den Kunstwerken einen lebendigen Eindruck der Atmosphäre, die hier vor dem Ersten Weltkrieg herrschte.
  • Adresse: Kottmüllerallee 6, 82418 Murnau; Tel. 08841 / 628880
  • Öffnungszeiten: täglich (ausser Mo.) 14 Uhr bis 17 Uhr; keine Parkplätze vor dem Haus vorhanden,
Kurpark

Kurpark und Kultur- und Tagungszentrum[Bearbeiten]

Der Park und das Tagungszentrum bieten nicht nur einen Blick auf das Alpenpanorama rund um die Zugspitze, sondern auch aktuelle Werke heimischer Bildhauer und kulturelle Events. Die Ausstellungen im Freien bieten einen Einblick in die Künstlerszene Murnaus. Im Sommer finden hier regelmäßig Konzerte durch die Camerloher Musikschule statt.

Seidlpark[Bearbeiten]

Der heutige Seidl-Park im Süden von Murnau wurde von dem Architekten Emanuel von Seidl rund um seine damalige Villa gestaltet. Gemeinsam mit Künstlerfreunden gestaltete Emanuel von Seidl zwischen 1906 und 1913 nicht nur den nach ihm benannten Park sondern vor allem das Ortsbild Murnaus. Ein Schulgebäude – die heutige Emanuel-von-Seidl-Grundschule – mehrere private Villen und das ehemalige Bahnhofsgebäude in Hechendorf tragen die Handschrift des Architekten. Im Park gibt es einen Bestand an alten, hochgewachsenen Bäumen, einen mit Seerosen bewachsenen Teich sowie viele Denkmäler. Nach dem Erwerb des Parkes durch die Gemeinde Murnau hat es sich der Förderkreis Murnauer Parklandschaft e.V. zur Aufgabe gemacht, ihn zu erhalten und teilweise in seinen ursprünglichen Zustand wieder herzustellen: so auch den Hirschenplatz und den Freundschaftshügel, Emanuel von Seidls Lieblingsplätze.

Staffelsee[Bearbeiten]

Der Staffelsee ist der größte der drei Seen im Blauen Land rund um Murnau mit 4,6 Km Länge und 3,7 Km Breite. Der See ist an manchen stellen bis zu 40 Meter tief. Das Wasser ist sehr mild und moorhaltig. Daher erwärmt es sich sehr schnell im Sommer und kühlt dafür im Winter schnell ab. Dadurch ist er sowohl als Badesee im Sommer als auch als See für den Wintersport bestens geeignet.

Geschichte hat der See mit seinen insgesamt sieben Inseln auch geschrieben: Kelten, Römer und Mönche des Mittelalters bevölkerten seine Inseln. Eine archäologische Erschließung ist ein großes Anliegen der Marktgemeinde, konnte jedoch aufgrund fehlender Mittel noch nicht realisiert werden.

Sieben Inseln Die sieben Inseln des Staffelsees sind unbewohnt, mit einer Ausnahme: Auf der Insel Wörth grasen Auerochsen. Sie bewahren das Eiland vor dem Verbuschen. Doch von Menschen besiedelt war es im 7. Jahrhundert. Zeugnis geben die Überreste einer Kapelle. Und so werden dort auch die Anlagen des früheren Staffelsee-Klosters vermutet. Um die ehemalige Kloster- bzw. Pfarrkirche zu erreichen pilgerten die Gläubigen auf einem langen Holzsteg, der von der Halbinsel Burg über die Jakobsinsel zur Insel Wörth. Der Steg ist nicht mehr erhalten, doch findet man nördlich der kleinsten Insel des Staffelsees noch immer die alten Pfähle.

  • Rundfahrt Staffelseeschiffahrt: Dauer ca. 80 min
Fahpreise 2015 Erwachsene: 9,50€; Familinenkarte: 22.-€ (gültig für 2 Erwachsene und 2 eigene Kinder);
Fahrtzeiten: Täglich ab 10 Uhr im Abstand von 80 min. Betrieb von April bis Allerheiligen;
Staffelsee Motorschiffahrt OHG, Im Hinterfeld 8; 82418 Seehausen am Staffelsee;
Tel. 08841/62 88 33; Staffelseeschifffahrt;

Murnauer Moos[Bearbeiten]

Das Murnauer Moos hat eine Größe von ca. 4.200 Hektar. Es wurde bereits 1827 als Schutzbereich, aber erst 1980 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Es gibt einen zwölf Kilometer langen Rundwanderweg. Am Parkplatz der Gaststätte Ähndl befindet sich ein Info-Stadl mit wissenswertem über die Geschichte und Entstehung des Murnauer Mooses. Unweit des Ortsteiles Berggeist auf einer Anhöhe wurde der Aussichts- und Panoramastadl errichtet. Eine Panoramatafel erklärt zum einen das Moos sowie die umliegenden Berge im Wettersteinmassiv. Auf Sem Bohlenweg bei Westried durchquert man auf Holzbohlen die Moorlandschaft mit Heidekraut und lichten Birken- und Kiefernbeständen.

Innenraum Kirche St. Nikolaus
Innenraum Maria-Hilf-Kirche

weitere Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 3 Pfarrkirche St. Nikolaus Das schlichte äußere des zwischen 1719 und 1734 erbauten Gotteshauses lässt die Zentralraumlösung des Inneren kaum erahnen. An den lichterfüllten, von einer mächtigen Flachkuppel überwölbtem Hauptraum schließt sich ein wegen seines Querhauses ungewöhnlicher Chor an.

Der Bau hat die Entwicklung der bayerischen Sakralarchitektur maßgeblich beeinflusst. Bis heute ungeklärt ist die Architektenfrage. Diskutiert werden vor allem die Baumeister Enrico Zuccalli und Johann Michael Fischer. Architektonische Bezüge zur Wallfahrtskirche Einsiedeln/Schweiz brachten den dortigen Architekten Caspar Moosbrugger und als Ausführer seiner Pläne den ansonsten völlig unbekannten Pater Roman Deschamps ins Gespräch. Die Innenausstattung entstammt unterschiedlichen Epochen.

Info;
  • Maria-Hilf-Kirche, Die kleine historische Maria-Hilf-Kirche in der Fußgängerzone ist ein Ort der Ruhe und Einkehr. Bau 1653-1655, durch Schenkung der Murnauer Bierbrauerswitwe Maria Praßler finanziert. 1703 durch kaiserliche Truppen und 1774 beim großen Brand von Murnau zerstört und jeweils wieder aufgebaut. Der Hochaltar mit Mariahilbild von Philipp Sporer und die Seitenaltäre mit Hinterglas-Vorsatzbildern stammen vom Ende 18. Jh.
  • Ramsachkircherl, Die Kirche wird von den Einheimischen auch "Ahndl" oder "Ähnl" was soviel wie Vorfahre heißt genannt. Für eine Kirchengründung im 8. Jahrhundert durch den hl. Bonifatius oder den hl. Magnus gibt es keine Anhaltspunkte. Die drei Stufen zum Altarbezirk und der gemauerte Altartisch stammen aus dem Mittelalter. Zur Innenausstattung gehören spätmittelalterliche Skulpturen. Das Hochaltarbild datiert von 1663. Von überragender Bedeutung ist eine frühchristliche Eisenglocke (3. bis 4. Jh.), die zu den frühesten Sakralglocken Europas gerechnet wird.
Denkmal für König Ludwig II
  • König-Ludwig-II Denkmal, Das König-Ludwig II Denkmal in Murnau wurde von dem Murnauer Bürger Bayerlacher bei dem Münchner Bildhauer Prof. Hauptmann in Auftrag gegeben. Zu der Einweihung des Denkmals im Jahr 1894 kamen viele tausende Besucher um ihren "Kini" nach seinem Tod die Treue auszusprechen. Somit ist das Denkmal in Murnau das älteste Denkmal von Ludwig II in ganz Bayern. Jedes Jahr im August bringen die Murnauer Trachtenvereine am Denkmal ein Ständchen für den "Kini".
  • Fußgängerzone im Ober- und Untermarkt Das farbenfrohe, denkmalgeschützte Häuserensemble des Ober- und Untermarktes, von Emanuel von Seidl und seinen Künstlerfreunden zwischen 1906 und 1913 mit farbigen Fassungen des Holzwerks, Handwerkszeichen, Türmchen und Giebeln ausgestaltet, bildet den freundlichen Rahmen der Fußgängerzone. Zahlreiche Fachgeschäfte, Straßencafés und Restaurants vermitteln mediterranes FLair und laden zum Einkehren und Bummeln mit Bergblick ein. Im Mittelpunkt befindet sich die Mariensäule.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Staffelsee-Freibad Murnau mit Restaurant LIDO;

Das Staffelsee-Freibad liegt direkt am Staffelsee, welcher durch seine warmen Wassertemperaturen zum Schwimmen einlädt. Auf den über 5.000 Quadratmetern Liegewiese laden ein Beachvolleyballplatz und kostenlose Liegestühle zum Entspannen ein.

Öffnungszeiten: Do bis Sonntag: 10 - 22Uhr; Mo. bis Mi.: 10 - 20 Uhr, bei Sonne bis 22.30 Uhr;
Seestraße 31, 82418 Murnau; Tel. 08841 / 9861 (Sommer), Tel. 08841 / 629701 (Winter); www.staffelsee-freibad-murnau.de;

regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Murnauer Schäfflertanz:
Das altbairische Brauchtum des Schäfflertanzes kann in Murnau mit der gesichert belegten Aufführung im Jahre 1859 auf eine über 150-jährige Tradition zurückblicken. Getanzt wird zwischen Dreikönig und Faschingsdienstag in einem siebenjährigen Turnus, aktuell sind die Tanzjahre 2013 und anschließend 2020.
Zuständig ist der Verein zur Erhaltung des Murnauer Schäfflertanzes e.V.: www.schaeffler-murnau.de
  • Maibaumaufstellen:

Der Maibaum in Murnau wird im Turnus von drei bis fünf Jahre von den ortsansässigen Vereinen aufgestellt. Das Aufstellen des Baumes erfolgt gemäß den alten Traditionen mit den sogenannten Schaibln - dies sind gekreuzte Standenpaare - von Hand und ohne moderne Hilfsmittel. Der Maibaum wir traditionell mit Handwerks-, Zunft- und Gewerbezeichen, mit Trachtenfiguren sowie mit Miniaturen der Kirche und dem Wirtshaus versehen.

  • Murnauer Kulturwoche:

Jedes Jahr für zehn Tage im Mai wird die Kultur in Murnau zum Greifen nah. Bei über 20 Veranstaltungen in den Ateliers, auf Bühnen oder in Ausstellungen wird die gesamte Bandbreite von Kultur erlebbar. Sowohl regionale als auch internationale Künstler zeigen wie vielschichtig Kultur sein kann.

  • kultURKNALL Spectaculum (Ritter, mittelalterliche Küche und Schaukämpfe, Benefizveranstaltung zugunsten bedürftiger Kinder).

Der Verein Menschen helfen e.V organisiert dan kultURKNALL seit dem Jahr 1994 an jeweils wechselnden Schauplätzen. Er bietet jedes Jahr ein Potpourri an Künstlern und Musikern aus Nah und Fern. Die Veranstaltung ist eine Benefizveranstaltung, da mit den Einnahmen ein Kinderheim in Rumänien finanziell unterstützt wird. Da sich das Festival mittlerweile zu einer Art Geheimtipp entwickelt hat, finden sich mittlerweile auch immer mehr musikalische Größen wie die Wellküren, die Bananafishbones und LaBrassBanda ein. Das Festival findet immer an einem Wochenende im Juli statt.

  • Aufgspuit im Moos,

Jedes Jahr am ersten Sonntag im September treffen sich mehr als ein Dutzend Volksmusikgruppen aus dem Alpenraum um vor einer traumhaften Kulisse im Murnauer Moos unverfälschte Volksmusik zu spielen. An drei unterschiedlichen Standorten - der St. Georgs Kapelle, dem Restaurant Ähndl und dem Drachenstich spielen im Wechsel die unterschiedlichen Gruppen auf. Bei dieser Veranstaltung steht die Freude an hochwertiger Volksmusik und dem Austusch untereinander im Vordergrund.

Seit dem Jahr 2000 findet dieses einzigartige Musikfestival in Murnau im Kultur- und Tagungszentrum im Oktober statt. Bei diesem Festival geht es darum, Grenzen zu überwinden und die unterschiedlichen Kulturen durch die Musik zu verbinden.

  • Murnauer Kunstnacht: Kunst und Party in der Fußgängerzone am 2. Oktober (vor dem Feiertag).

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Mehrere Galerien bieten die Werke einheimischer Künstler, Maler und Bildhauer zum Verkauf an;

Küche[Bearbeiten]

  • 1 Krönner, Obermarkt 8, 82418 Murnau. Tel.: +49(0)8841 1272. Das Krönner ist die Murnauer Filiale des ältesten nachweisbaren Konditorengeschlechts in Altbayern mit einer 250 Jahre alten Lebzelter- und Wachsziehertradition.
  • 2 Griesbräu zu Murnau (Gasthof, Hotel * * *, Privatbrauerei), Obermarkt 37, 82418 Murnau. Tel.: +49(0)8841 1422. Die Brauerei ist als "Griesbräu" für 1836 belegt, die Braustätte selber seit 1676. 1917 wurde die Brauerei an die "Thomas Brauerei" verkauft und das Brauen eingestellt, seit dem Jahre 2000 gibt es im Griesbräu aber wieder hausgebraute, naturtrübe Biere.


Nachtleben[Bearbeiten]

  • d'Kneipn.
  • Prosi, Griesbräu,

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

  • Camerloher Musikschule Murnau e.V.
Mayr-Graz-Weg 14, 82418 Murnau; Tel. 08841 -3512; Info;

Arbeiten[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

  • Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau, überregionales Zentrum, insbesondere zur Versorgung von Schwerstverletzten;
Prof.-Küntscher-Str. 8, 82418 Murnau; Tel: 08841 / 48-0; Info;
Kurzinfos
Fläche38,05 km²
Telefonvorwahl08841
Postleitzahl82418
KennzeichenGAP
ZeitzoneUTC+1
Notruf112 / 110

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Deutsche Post Postfiliale Murnau: Bahnhofstr. 1, 82418 Murnau a. Staffelsee;

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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