Fahrrad
Artikelentwurf

Fahrradfahren in Wien

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Der Artikel Fahrradfahren in Wien stellt die Situation für Radfahrer in der österreichischen Hauptstadt Wien dar.

Vorwort[Bearbeiten]

Karte von Fahrradfahren in Wien

Wien ist eine Radfahrerfreundliche Stadt. Insbesondere in den Innenbezirken besteht ganzjährig ein hoher Radfahreranteil, wobei das Fahrrad auch für Alltagsfahrten und nicht nur als Sportgerät oder Freizeitbeschäftigung genützt wird. Im laufe der vergangenen Jahre hat sich die Situation für Radfahrer in Wien weiter verbessert, zahlreiche Straßen, vor allem in den Innenbezirken wurden zu Begegnungszonen umgestaltet, im Zuge diese Maßnahmen wurde das Tempolimit auf 20 km/h reduziert und Platz u. A. für Abstellmöglichkeiten für Radfahrer und breitere Gehsteige für Fußgänger geschaffen.

Situation vor Ort[Bearbeiten]

Die innere Mariahilferstraße, eine für Radfahrer und Fußgänger ideale Verbindung zwischen Gürtel und Ring, Fahrradbügel sind auf der rechten Seite erkennbar
  • Ein dichtes Radwegenetz besteht vor allem an Straßen, welche auch stark durch den motorisierten Individualverkehr ausgelastet sind, etwa der Ring, der Gürtel oder die Ost-West-Tangente.
  • Straßen mit geringerer Verkehrsauslastung im MIV sowie Begegnungszonen (bspw. Innere Mariahilferstraße, Rotenturmstraße), eignen sich um Wege im Zentrum zurückzulegen da hier weniger Abgase des MIV vorhanden sind. Jedoch ist zu beachten, dass in Begegnungszonen das Tempolimit von 20 km/h sowie Schrittgeschwindigkeit in Fußgängerzonen auch von Radfahrern einzuhalten sind sowie querenden Fußgängern Vorrang gewährt werden muss sowie das Abstellen von Fahrrädern nur an vorgesehenen Fahrradabstellmöglichkeiten, in Wien auch als "Fahrradbügel" bezeichnet, erlaubt ist.

Abstellmöglichkeiten[Bearbeiten]

Auch wenn Wien eine sichere Stadt mit weniger Kriminalität als in anderen europäischen Großstädten ist sollte beachtet werden, dass Fahrräder diebstahlsicher abgestellt werden sollten. Ausreichend sichere Fahrradschlösser sollten unbedingt verwendet werden und keine abnehmbaren Teile wie vorder- oder Rücklicht sowie Wertgegenstände am Fahrrad zurückgelassen werden. Zudem ist es empfehlenswert, Fahrräder durch Klebe- oder Gravurcodierung vor Diebstahl zu schützen bzw. die Rahmennummer registrieren zu lassen.

Fahrradbügel[Bearbeiten]

Fahrradbügel befinden sich an zahlreichen Stellen, vor allem in den Innenbezirken, diese sind kostenfrei und ohne zeitliche Einschränkungen nützbar.

Fahrradgaragen[Bearbeiten]

Außenansicht der Fahrradgarage an der Verkehrsstation Wien-Hietzing (erkennbar am weißen Fahrradsymbol)

Fahrradgaragen befinden sich an zahlreichen Verkehrsstationen, beispielsweise in Hietzing, sie sind kostenpflichtig und bedürfen teilweise einer vorherigen Anmeldung, als Schutz vor Diebstahl und Vandalismus können diese zudem nur von Personen betreten werden, welche für das System registriert sind.

1 Die Radstation (Fahrradstation Wien Hauptbahnhof), Am Hauptbahnhof, 1010 Wien. Tel.: +43 1 8959909 8800, E-Mail: .Die Radstation auf Facebook. Fahrradgarage und Fahrradverleih 1010 Wien, am Hauptbahnhof/ Südtiroler Platz Geöffnet: 24/7.

2 Fahrradgarage Kennedybrücke. Tel.: +43 (0)1 4000 49100, E-Mail: .Fahrradgarage Kennedybrücke auf Facebook. Fahrradgarage auf der Kennedybrücke bei der Verkehrsstation Wien-Hietzing in Nähe des Schloss Schönbrunn, 1130 Wien Geöffnet: täglich 00 - 24 Uhr.

3 Bike and Ride Wien Liesing. Tel.: +43 (0)1 4000 49100, E-Mail: .Bike and Ride Wien Liesing auf Facebook. Fahrradgarage / B+R Anlage an der Verkehrsstation Wien-Liesing, 1230 Wien Geöffnet: täglich 00 - 24 Uhr.

4 MaRaGa / Margaretener Radgarage. Tel.: +43 (0)1 4000 49100, E-Mail: .MaRaGa / Margaretener Radgarage auf Facebook. Fahrradgarage in Wien Margareten, Nähe S-Bahn und USTRAB Station Matzleinsdorfer Platz, 1050 Wien Geöffnet: täglich 00 - 24 Uhr.

Fahrradboxen[Bearbeiten]

Fahrradboxen sind vergleichbar mit Fahrradbügeln, jedoch kostenpflichtig und sie müssen angemietet werden, sie bieten dafür einen besseren Wetterschutz und Diebstahlschutz.

Bike and Ride[Bearbeiten]

Fahrradbügel sind an zahlreichen Bahnhöfen der ÖBB sowie an S-Bahn, U-Bahn- und Lokalbahn-Stationen vorhanden, welche einen Umstieg vom Fahrrad in den ÖPNV ermöglichen, ähnlich der Park-and-Ride-Anlagen für Fahrer des motorisierten Individualverkehrs.

Reifenluft auffüllen[Bearbeiten]

Das Mitführen einer Luftpumpe ist nicht zwingend notwendig, denn in Wien bestehen zahlreiche Möglichkeiten, öffentliche Luftpumpen für Fahrradreifen kostenlos zu nützen, u. a. an vielen Fahrradbügeln (Fahrradabstellmöglichkeiten), Bike and Ride Anlagen, Citybike-Stationen, Fahrradgaragen sowie an Tankstellen, zu empfehlen sind die sogenannten "Autoventile" an Fahrradreifen.

Fahrradwerkstätten[Bearbeiten]

Die Radlobby Österreich bietet eine Informationsseite zur Übersicht von Fahrradwerkstätten in Wien

Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln[Bearbeiten]

Mitnahmeregelungen für Fahrräder im ÖPNV (öffentlichem Personennahverkehr) in Wien und Umgebung[Bearbeiten]

Die Fahrradmitnahme ist u. A. in U-Bahnen möglich und kostenfrei
  • Hauptartikel: Verkehrsverbund Ost-Region (VOR)
  • S-Bahn: Ohne zeitliche Einschränkungen, kostenfrei, reservierungsfrei
  • Regionalzüge (R), Regionalexpresszüge (REX), Cityjetexpress (CJX): Ohne zeitliche Einschränkungen, kostenfrei, reservierungsfrei
  • U-Bahn: Mitnahme nicht gestattet von Montag bis Freitag (ausgenommen Feiertage) zwischen 06:00 Uhr und 09:00 Uhr und zwischen 15:30 Uhr und 18:30 Uhr, kosten- und reservierungsfrei
  • Lokalbahn Wien-Baden: Mitnahme nicht möglich.
  • Straßenbahn: Mitnahme nicht möglich.
  • Stadtbusse, Nachtbusse, ASTAX: Mitnahme nicht möglich.
  • Regionalbusse: Mitnahme teilweise möglich, weitere Infos unter: [1]

Mitnahmeregelungen im ÖPFV (öffentlichem Personenfernverkehr)[Bearbeiten]

Fahrradabteil in einem Railjet der ÖBB
  • Hauptartikel: Reisen mit dem Zug in Österreich
  • Hauptartikel: Fernbusse in Österreich
  • Die Fernzüge der ÖBB ermöglichen die Fahrradmitnahme teilweise in den Zuggattungen Railjet und Nightjet sowie generell im Intercity, Schnellzug und D-Zug, jedoch sind Fahrradkarten zu erwerben und teilweise Reservierungen obligatorisch.
  • Die Züge privater Eisenbahngesellschaften wie Westbahn und Regiojet verfügen über Fahrradabteile.
  • Ausländische Fernverkehrszüge wie die Baureihe ICE 4 der Deutschen Bahn AG, welche auf der Strecke Wien-Linz-Passau-Nürnberg-Frankfurt/Main-Köln-Düsseldorf verkehren, verfügen inzwischen über Fahrradabteile, welche mit Fahrradkarte und Reservierung genützt werden können.
  • Fernbusse: Fernbusse, die in Wien u. a. vom Vienna International Busterminal und dem Busterminal Wien verkehren, können teilweise Fahrräder mit Fahrradkarte und Reservierung befördern
  • Twin City Linier (Bratislava-Fähre), die Mitnahme ist bei Kauf einer Fahrradkarte und vorhandenem Platz möglich.

Fahrräder mieten[Bearbeiten]

Eine Citybike-Station in Wien
  • Es gibt zahlreiche Verleiher, bei welchen Fahrräder gemietet werden können, dies empfiehlt sich vor allem bei Nutzung für mehrere Tage, auch für Touristen.
  • Wenn nur hin und wieder kürzere Strecken von kurzer Dauer mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, ist Citybike Wien eine gute Option, die Fahrräder können an Citybike-Stationen entnommen und zurückgegeben werden, die Gebühr wird an Bezahlautomaten mit Bankomat- oder Kreditkarte bezahlt, eine vorherige Registrierung ist erforderlich. Citybike-Stationen befinden sich häufig an zentralen Verkehrsknoten.

Touristisch interessante Radwege[Bearbeiten]

  • Ring Die Ringstraße, welche auf einer Länger von ca. 5,2 Kilometern den ersten Bezirk, also die Innenstadt, umrundet ist mit Radwegen ausgestattet und bietet Blick auf zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie u. a. Karlskirche, Hofburg, Museumsquartier, Parlament, Rathaus, Ringturm, Sternwarte Urania und Stadtpark. Eine Übersicht bietet der City-Plan der Wiener Linien.
  • Donauinsel Die Donauinsel, eine künstlich angelegte Insel auf der Donau, ist fast auf ihrer gesamten Länge von 21 Kilometern mit Fuß- und Radwegen ausgestattet. Sie ist per Fahrrad und zu Fuß über mehrere Brücken erreichbar sowie über die U-Bahn Stationen Donauinsel (U1) und Neue Donau (U6).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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