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Tulln an der Donau

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Tulln, Hauptplatz mit Pestsäule und Bezirkshauptmannschaft
Tulln an der Donau
Bundesland Niederösterreich
Einwohner
16.038 (2016)
Höhe
180 m
Tourist-Info Web www.tulln.at
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Lage
Lagekarte von Österreich
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Tulln an der Donau

Tulln an der Donau ist eine Stadt in Niederösterreich und Hauptstadt des gleichnamigen politischen Bezirkes. Umgeben von zahlreichen Gärtnereien bezeichnet man Tulln auch als Rosenstadt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Tulln an der Donau ist Hauptstadt des Bezirks Tulln (ohne Suffix), die Stadt liegt im Tullnerfeld südlich der Donau und gehört laut der offiziellen Vierteleinteilung Niederösterreichs zum Mostviertel. Diese Zuordnung ist jedoch in der allgemeinen Wahrnehmung nicht unumstritten. Das Gemeindegebiet erstreckt sich auch auf drei Dörfer nördlich der Donau (Weinviertel). Westlich der Stadt Tulln mündet der Fluss Große Tulln, östlich die Kleine Tulln in die Donau.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

  • Stadt Tulln

Ortschaften rechts der Donau

  • Frauenhofen
  • Langenlebarn-Oberaigen
  • Langenlebarn-Unteraigen
  • Nitzing
  • Staasdorf

Ortschaften links der Donau:

  • Mollersdorf
  • Neuaigen
  • Trübensee

Name[Bearbeiten]

Eine Theorie, wonach der Name der Stadt aus dem Keltischen und somit aus der vorrömischen Zeit stammt, ist bisher nicht verifiziert. Zur Zeit der römischen Herrschaft befand sich in Tulln das Kastell Comagena, das den Limes sicherte. Später wurde die Siedlung als Stadt (Comagenis Civitas) bezeichnet. Erst im 9. Jahrhundert, unter awarischer Besiedlung, wurde erstmals der Name Tullina erwähnt. Im ostösterreichischen Dialekt wird das Doppel-L im Städtenamen nur sehr abgeschliffen ausgesprochen, die Stadt wird als "Tujn" bezeichnet.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

  • Der Militärflughafen "Fliegerhorst Brumowski" (LOXT) befindet sich auf Tullner Gemeindegebiet südlich der Ortschaften Langenlebarn. Er ist jedoch für die zivile Nutzung gesperrt.
  • Nächster Flughafen mit Linienverkehr ist Wien-Schwechat, etwa 60 km südöstlich. Von dort ist Tulln erreichbar mit dem Auto über A4-A23-A22-S5-B19, mit öffentlichen Verkehrsmitteln S-Bahn S7 bis Wien-Mitte (Landstraße), weiter mit der U-Bahn U4 bis Spittelau oder Heiligenstadt und dann mit der S-Bahn S40 bis Tulln.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Bahnhof Tulln an der Donau und der 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Bahnhof Tulln-Stadt liegen an der Tullnerfeld Bahn, die nach St. Pölten führt, des weiteren führt die Franz-Josefs-Bahn von Wien (Franz-Josefs-Bahnhof, Spittelau, Heiligenstadt) über Klosterneuburg nach Tulln und führt weiter ins Waldviertel nach Gmünd und Budweis.

Die S-Bahn-Linie S40 verkehrt tagsüber im Halbstundentakt zwischen Wien (Franz-Josefs-Bahnhof, Spittelau, Heiligenstadt) über Klosterneuburg nach Tulln. Weiters halten Regional- und Regionalexpresszüge ins Waldviertel, die am Wiener Franz-Josefs-Bahnhof beginnen, ebenfalls in Tulln (Zugendbahnhof: České Velenice).

Erwähnenswert ist der 3 Typ ist GruppenbezeichnungBahnhof Tullnerfeld an der neu ausgebauten Westbahnstrecke (in der Gemeinde Langenrohr etwa 12 km südwestlich von Tulln), wo viele Schnellzüge halten, die zwischen Wien (Hauptbahnhof und Westbahnhof) und Linz fahren; Fahrzeit von Wien-Meidling ca. 15 min. Von dort kann man mit Regionalbussen Tulln erreichen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Anekdote (Nicht nur) Motorradfahrer aufgepasst!
Zwar nicht die schnellste, aber zumindest die schönste Anfahrt ab Wien führt über den Exelberg nach Tulln. Die Exelbergstraße ist wegen ihren vielen Kurven, schönen Aussichtspunkten und wenig Verkehr besonders bei Bikern beliebt, aber auch Autofahrer werden sich an ihr erfreuen.
Sie beginnt in Hernals (17. Bezirk) und führt über Neuwaldegg und Scheiblingstein, an der Sophienalpe vorbei, nach Königstetten und von dort noch 10 km schnurgerade bis Tulln. Oberhalb von Königstetten befindet sich die berühmte "Dopplerhütte", ein Ausflugslokal und der Treffpunkt für Biker in der Region.
Variieren lässt sich die Anfahrt durch den Wienerwald auch mit den kurvigen Waldstraßen ab Wien-Hütteldorf über Mauerbach oder ab Wien-Sievering bzw. Klosterneuburg über Weidlingbach. Auch als Ergänzung zur Befahrung der Wiener Höhenstraße ist die Exelbergroute empfehlenswert.

Nördlich von Tulln, auf der linken Donauseite, verläuft die Autobahn S5 (Stockerauer Schnellstraße), die Teil des Autobahnringes um Wien ist. Über die 4 Typ ist Gruppenbezeichnung Anschlussstelle 10 "Tulln" ist die Stadt somit gut an das überregionale Straßennetz angeschlossen.

Südlich der Donau ist die Stadt Knotenpunkt zahlreicher Bundesstraßen:

  • Die Klosterneuburger Straße B14 führt von Tulln über Klosterneuburg nach Wien (Döbling)
  • Die Tullner Straße B19 führt von Tulln über Altlengbach zur Autobahn A1 (Anschlussstellen 35 "Altlengbach" und 41 "St. Christophen, letztere nur eine Halbanschlussstelle von/nach Westen).
  • Tulln ist über die Rosenbrücke (B19) und die Tullner Donaubrücke (B19a) gut mit dem nördlichen Donauufer verbunden, wodurch man die S5, die B4 (Stockerau-Horn-Gmünd-Budweis) und die S3 (Stockerau-Hollabrunn-Znaim-Iglau) erreicht.

Anfahrt ab Wien: Ab der Bundeshauptstadt gibt es einige gleichwertige Anfahrtsrouten nach Tulln, die je nach Start im Stadtgebiet gewählt werden sollten.

  • Ab dem Nordwesten über die B14 und Klosterneuburg
  • Ab dem Nordosten über die A22 bis zum Knoten Stockerau und weiter über die S5, Ausfahrt Tulln. Man erreicht die Stadt über eine der beiden Donaubrücken.
  • Ab dem Westen über die B1 (Purkersdorf, Riederberg), bei Ried am Riederberg auf die B213 abbiegen, man erreicht Tulln vom Süden.
  • Ab dem Süden und Südwesten Wiens bietet sich auch eine Fahrt über die A21 bis Steinhäusl, weiter auf der A1 bis Altlengbach und dann über die B19 an.

Anfahrt aus anderen Richtungen:

  • Vom Westen (Salzburg, Linz) kommend über die A1 bis zum Knoten St. Pölten, weiter über die S33, die Traismaurer Donaubrücke und die S5 bis zur Ausfahrt Tulln, dann über eine der Donaubrücke in die Stadt.
  • Vom Süden (Graz, Eisenstadt) kommend über die A2 bis zum Knoten Vösendorf, weiter über die A21 bis Knoten Steinhäusl, weiter über die A1 bis zur Ausfahrt Altlengbach und dann über die B19.
  • Vom Osten (Budapest, Bratislava, Flughafen Wien) kommend über die A4 bis Wien (Knoten Prater), weiter über die A23 bis zum Knoten Kaisermühlen, weiter über die A22 bis zum Knoten Stockerau und weiter über die S5 bis zur Ausfahrt Tulln.
  • Aus Richtung Gänserndorf oder Brünn: Über die S1 bis zum Knoten Korneuburg und weiter über A22 und S5.
  • Aus Richtung Prag/Hollabrunn kommend: Über die S3 bis zur Ausfahrt Göllersdorf und weiter über die B19
  • Aus Richtung Waldviertel kommend über die B4 bis Niederrussbach und weiter über die B19

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

In Tulln gibt es eine Schiffanlegestelle, wo vorwiegend Jachten, Ausflugs- und Donaukreuzfahrtschiffe halten.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Durch Tulln führt der Donauradweg (Passau-Wien). Sowohl von Wien als auch von Krems kann man Tulln fahrradfahrend als Tagesausflug erreichen, mit Rückfahrt am selben Tag.

Mobilität[Bearbeiten]

Der Stadtkern von Tulln lässt sich gut zu Fuß erkunden. Unter dem Hauptplatz ist eine Tiefgarage, hier kann man eine halbe Stunde kostenlos parken.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Hauptplatz mit Pestsäule
  • 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Bezirkshauptmannschaft
  • 3 Typ ist Gruppenbezeichnung Rathaus
  • 4 Typ ist Gruppenbezeichnung St. Stefan
  • 5 Typ ist Gruppenbezeichnung Nibelungenbrunnen, die Skulpturen zeigen die Begegnung von Kriemhild und dem Hunnenkönig Etzel
  • 6 Typ ist Gruppenbezeichnung Minoritenkirche
  • 7 Typ ist Gruppenbezeichnung Karner, Dreikönigskapelle

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Die Internationale Gartenbaumesse Tulln findet jährlich im August statt.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Rosenarcade, Einkaufszentrum direkt am Hauptplatz gelegen

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Kernkraftwerk Zwentendorf (ca. 15 km westlich): Das einzige Kernkraftwerk Österreichs wurde in den 1970er-Jahren errichtet, jedoch nach Bürgerprotesten - es war die Geburtsstunde der Öko-Bewegung in Österreich - nicht in Betrieb genommen. Es wird immer wieder für kulturelle Zwischennutzungen sowie als Filmlocation verwendet. Es ist nicht öffentlich zugänglich.
  • Wienerwald und Donauauen.
  • Sehenswerte Städte in der Nähe: Klosterneuburg und Krems an der Donau
  • Großstädte: Wien und St. Pölten

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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