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Niederösterreich

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Stift melk 001 2004.jpg
Flagge
Stift melk 001 2004.jpg
Bundesland Niederösterreich
Hauptstadt St. Pölten
Einwohner
1.653.419 (2016)
Fläche
19.186 km²
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Lage
Liechtenstein Schweiz Bodensee Vorarlberg Tirol Tirol Salzburg Kärnten Burgenland Wien Steiermark Oberösterreich Niederösterreich Italien Slowenien Deutschland Kroatien Slowakei Tschechien UngarnNiederösterreich in Austria.svg

Niederösterreich ist das größte Bundesland Österreichs und liegt im Osten des Landes.

Regionen[Bearbeiten]

Niederösterreich: Bezirke

Niederösterreich wird in 4 Viertel eingeteilt. Die Viertelseinteilung ist zeitweise etwas schwammig sowie administrativ nicht bindend:

Waldviertel und Weinviertel befinden sich nördlich der Donau, Mostviertel und Industrieviertel liegen südlich.

Manchmal wird auch der "Niederösterreichische Zentralraum" (In Etwa die Umgebung von St.Pölten und Tulln) als "fünftes Viertel" bezeichnet.

Die bekannteste Region ist wohl die Wachau, sie erstreckt sich entlang der Donau zwischen Melk und Krems an der Donau, diese Landschaft gehört auch zum Weltnaturerbe der UNESCO. Westlich der Wachau erstreckt sich der Nibelungengau zwischen Ybbs und Melk, östlich von Krems geht die Wachau über in das Tullnerfeld. Ebenfalls bekannt ist der Wienerwald, der östliche Ausläufer der Alpen liegt zwischen Mostviertel und Industrieviertel.

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Niederösterreich ist zwar das größte Bundesland Österreichs. Trotzdem ist es aber sicher nicht das bekannteste. Dabei hat Niederösterreich, sowohl für Winter- als auch für Sommerurlauber, einiges zu bieten. Außerdem umschließt Niederösterreich die Bundeshauptstadt Wien.

Sprache[Bearbeiten]

In Niederösterreich wird Deutsch gesprochen. Zwar gibt es in den unterschiedlichen Vierteln verschiedene Dialekte, diese sind aber alle sehr gut verständlich.

Anreise[Bearbeiten]

Eine Reise durch Niederösterreich beginnt man idealerweise in Wien. Hier kommen Züge aus allen Nachbarländern und anderen Ländern an. Außerdem befindet sich der Flughafen Wien in Schwechat und Schwechat liegt im Bundesland Niederösterreich. Selbstverständlich kann man eine Reise durch Niederösterreich auch in der Landeshauptstadt St. Pölten beginnen.

Mobilität[Bearbeiten]

Das Land verfügt über ein sehr gutes Straßennetz. Am einfachsten kommt man daher auch mit dem Auto voran. Aber auch wenn man Bus und Bahn kombiniert, lässt sich Niederösterreich gut erschließen. Besonders günstig kommt man in der Gegend rund um Wien voran. In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland sind nahezu sämtliche öffentliche Verkehrsbetreiber in den Verkehrsbund Ost-Region eingebunden. Dadurch können innerhalb der Region auch Strecken mit Umstieg mit einem durchgehenden Fahrschein zurückgelegt werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Seegrotte Hinterbrühl zählt zu den eindruckvollsten Naturdenkmälern der Welt. Nach einer Sprengung im Jahr 1912 füllten 20 Mio. Liter Wasser die Stollen des damaligen Gipsbergwerkes. Der größte unterirdische See Europas war geboren. Weiteres siehe www.seegrotte.at

Kirchen und Klöster[Bearbeiten]

Heiligenkreuz Stiftskirche
Heiligenkreuz Stiftsbibliothek
  • Zisterzienserabteil Stift Heiligenkreuz: In den Gebäuden des 1133 gegründeten Klosters finden sich Elemente der Romanik, Gotik und des Barock in einer harmonischen Verbindung. Sehenswert sind die Stiftskirche, Kreuzgang und Dreifaltigkeitssäule.
  • Das Stift Klosterneuburg geht auf die Babenberger zurück. Seine Entstehungsgeschichte ist heute noch in aller Munde: Markgraf Leopold der III. fand den Schleier 9 Jahre nach dessen Verschwinden unversehrt auf einem Strauch wieder. Zum Dank ließ er an dieser Stelle eine Kirche erbauen. Das Stift bietet auch ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm. Der Bogen reicht von Konzerten und Lesungen über Weinseminare bis zum beliebten "Fasslrutschen" zu Leopoldi.
  • Das Stift Melk ist eine der schönsten Stiftskirchen Niederösterreichs. Seit mehr als 1000 Jahren ist das Stift geistliches und kulturelles Zentrum des Landes Niederösterreich. Das prächtige Benediktinerstift stellt ein eindrucksvolles Zeugnis barocker Baukunst dar. Der Marmorsaal und die Bibliothek, Meisterleistungen barocker Raumkunst mit den berühmten Fresken von Paul Troger, sind im Rahmen der Besichtigung des Stiftes ebenso zu sehen, wie die Altane mit großartigem Ausblick auf die Donau und die Westfassade der Stiftskirche.
  • Die Kartause Aggsbach wurde 1373 - 1377 erbaut und 1782 von Kaiser Josef II aufgehoben. Diese Klosteraufhebung betrifft auch die beiden Kartausen Mauerbach und Gaming. Ein kleiner Teil der ehemaligen Klosteranlage ist heute öffentlich zugänglich (Pfarrkirche, Kartäusermuseum), der ehemalige Zellentrakt des Klosters wurde weitgehend abgetragen und wird derzeit als Gartenanlage wieder dargestellt (kartaeuserland.at). Die Kartause Aggsbach ist vom rechten Donauufer aus durch den Ort Aggsbach Dorf am Ortsende in Richtung Loosdorf erreichbar.

Burgen und Schlösser[Bearbeiten]

  • Renaissanceschloss Rosenburg: In beherrschender Lage über dem Kamp liegt eine der schönsten und bedeutendsten Burganlagen des Landes. Im 16. Jahrhundert wurde aus der bereits im 12. Jahrhundert erbauten Burg ein prächtiges Renaissanceschloss.
  • In der Burgruine Dürnstein war der Legende nach Richard Löwenherz gefangen.
  • Schloss Mailberg: 1055 wird Mailberg urkundlich erstmals erwähnt. Seit 1146 ist Schloss Mailberg im ständigen Besitz des Souveränen Malteser Ritter-Ordens und damit der älteste Besitz des Ordens weltweit. Das Schloss wurde im 16.Jhdt. teilweise barockisiert und ist in dieser Form weitestgehend erhalten geblieben.Ein Besonders Schmuckstück ist die barocke Pfarrkirche des Schlosses.

Archäologische Museen und Ausgrabungen[Bearbeiten]

Regional bedeutende Museen:

  • Archäologischer Park Carnuntum: Vor rund 2000 Jahren errichtete der spätere Kaiser Tiberius im Raum Carnuntum ein befestigtes Winterlager, welches zu einer der wichtigsten Metropolen des römischen Reiches werden sollte.
  • Museum für Ur- und Frühgeschichte: 2262 Stillfried an der March, Hauptstrasse 23, Tel 0676-6113979, erreichbar ab Wien Nordbahn bis Stillfried, mit PKW: ab Wien auf B8 und B49 (Parkplatz beim Musem), geöffnet April bis Oktober Sa, So, Feiertag 13.30 bis 17.30 Uhr
  • Museum für Urgeschichte, Asparn an der Zaya: 2151 Asparn an der Zaya, Franz-Hampl-Platz 1, Tel 02577/84180, Fax 02577/84181, e-Mail: info@urgeschichte.com, Anreise von Wien mit der Bahn bis Mistelbach, weiter mit Linienbus, Taxi oder einer Wanderung von 7 Kilometer, mit dem Auto von Wien B7 (Brünner Straße) Richtung Poysdorf bis Mistelbach, weiter entlang dem braunen Wegweiser, geöffnet 21. März bis 30. November täglich 9 bis 17.00 Uhr

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Wandern – Die meisten Touristen kommen zum Wandern nach Niederösterreich.
  • Ski fahren – Die Skigebiete in Niederösterreich sind meist preiswerter als im übrigen Österreich.

Küche[Bearbeiten]

Eine spezielle niederösterreichische Küche gibt es nicht. Man trifft hier überall auf die traditionelle österreichische Küche. Speisen wie das Wiener Schnitzel und ähnliches werden Sie auch in Niederösterreich überall auf der Karte finden. Durch die Nähe zu Tschechien hat natürlich auch die böhmische Küche Einfluss auf die Speisen in Niederösterreich, das trifft aber ohnehin auch auf die gesamte österreichische Küche zu.

Nachtleben[Bearbeiten]

In Niederösterreich gibt es sehr viele Städte in denen es in der Nacht lebendig zugeht. Speziell zu erwähnen wären hier die Städte Wiener Neustadt, Krems an der Donau und St. Pölten. Wer in der Nähe von Wien unterwegs ist, kann den Abend auch in der Bundeshauptstadt verbringen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Eine Gefahr stellen vor allem die Zecken dar. Eine FSME Impfung ist daher unbedingt zu empfehlen. Ein spezieller Schutz gegen Kriminalität ist nicht notwendig. Es genügen die üblichen Vorsichtsmaßnahmen.

Notrufnummern[Bearbeiten]

  • Feuerwehr: 122
  • Polizei: 133
  • Rettung/Notarzt: 144
  • Unfall-/Pannenhilfe: 120, 123

Klima[Bearbeiten]

Klimadaten spielen für den niederösterreichischen Tourismus und die Bewertung seiner Möglichkeiten eine große Rolle. Dies gilt vor allem für den Erholungs-, Bade- und Wintersporttourismus, aber auch für Teilbereiche des Gesundheitstourismus. Niederösterreich hat Anteil an allen vier Klimaprovinzen Österreichs. Nur das Illyrische Klima, das den Südosten Österreichs beherrscht, ist nur ansatzweise vertreten.

Mitteleuropäisches Übergangsklima[Bearbeiten]

Es beeinflusst den Westen Niederösterreichs, vor allem die Hochfläche des Waldviertels und das westliche Alpenvorland. Es nimmt eine Zwischenstellung zwischen dem ozeanisch beeinflussten Klima im Westen Österreichs und dem kontinentalen Klima im Osten ein. Kennzeichen sind relativ hohe Niederschläge bei kühleren Sommer- und Wintertemperaturen. Die Niederschläge liegen bei 800-1100 mm im Jahr. Das Klima erlaubt den sommerlichen Badetourismus ebenso wie den alpinen Wintersport in begrenztem Maße. Es stellt aber ein mildes Reizklima dar, das den Gesundheitstourismus begünstigt

Pannonisches Klima[Bearbeiten]

Dies ist das Klima der Ebenen und Hügelländer des östlichen Niederösterreich. Es ist vor allem im östlichen Alpenvorland, dem Weinviertel, Marchfeld und Wiener Becken verbreitet. Es herrscht kontinentaler Einfluss, daher überwiegen kalte Winter und heiße, trockene Sommer. Somit ist eine große Temperaturamplitude gegeben. Dieser Klimatyp hat die geringsten Niederschläge in Österreich. Sie erreichen ca.500-600 mm im Jahr. Sie fallen primär während der Sommermonate. Diese geringen Niederschläge behindern die Ausbildung stehender (Seen) und fließender Gewässer. Schneearme Winter behindern den alpinen Wintersport ebenso wie die geringe Reliefenergie. Im Sommer treten Schwüle- oder Hitzetage häufig auf. Im Winter herrscht in den Ebenen und Beckenlagen oft Temperaturumkehr. Das Klima begünstigt den sommerlichen Badetourismus.

Alpines Klima[Bearbeiten]

In den Niederösterreichischen Alpen im Süden des Landes, dem Wechsel und der Buckligen Welt herrscht alpines Klima. Es ist durch kurze und eher kühle Sommer und lange kalte, oft schneereiche Winter gekennzeichnet. Es herrschen hohe Niederschläge von 1000-2000 mm im Jahr, die mit steigender Höhe zunehmen. In den nördlichen Randlagen sind höhere Niederschläge durch Steigungsregen gegeben, nach Süden zu erfolgt eine relative Abnahme, mit geringeren Niederschlägen in Längstalfurchen und Beckenlagen. In diesen kommt es häufig zur Temperaturumkehr im Winter, d.h. es treten tiefe Temperaturen und geringe Sonnenscheindauer in Tallagen auf, während die Berge höhere Temperaturen und hohe Sonnenscheindauer oberhalb von rund 1.000 m aufweisen.

Illyrisches Klima[Bearbeiten]

Im Südosten macht sich bereits der Einfluss des Illyrischen Klimas bemerkbar, das Einflüsse des subtropischen Mittelmeerklimas aufweisen kann. Dazu gehören vor allem im Winter die entlang der Zugstraße 5 b immer wieder auftretenden starken Niederschläge bzw. Schneefälle bei Vorkommen eines Adriatiefs. Sie bringen dem Südosten Niederösterreichs bisweilen große Schneemächtigkeiten. Zudem sind relativ warme und trockene Herbstmonate verbreitet.

Ausflüge[Bearbeiten]

Am besten lässt sich eine Reise nach Niederösterreich mit einem Besuch in Wien verbinden. Niederösterreich grenzt aber auch an Oberösterreich, die Steiermark, das Burgenland, Tschechien und die Slowakei.


Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus Arnold: Tourismusland Niederösterreich. Amaliendorf 2012. Online Abruf oder CD unter arnold-research.eu.
  • Statistik Austria (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch Österreichs 2013 Wien 2013.
  • Statistik Austria (Hrsg.): Tourismusin Zahlen. Österreich 2010/11 Wien 2011.
  • Statistik Austria (Hrsg.): Tourismus in Österreichs 2011 Verlag Österreich GmbH, Wien 2012. ISBN 978-3-902791-34-4.
  • Wirtschaftskammer Österreich (Hrsg.): Tourismus und Freizeitwirtschaft in Zahlen Wien 2013.
  • Wirtschaftskammer Österreich (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch 2013 Wien 2013.

Weblinks[Bearbeiten]

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