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Klosterneuburg

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Rathausplatz und Stift
Klosterneuburg
BundeslandNiederösterreich
Einwohner
26.750 (2016)
Höhe
192 m
Tourist-Info Webhttp://www.klosterneuburg.at
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Lage
Lagekarte von Österreich
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Klosterneuburg

Klosterneuburg liegt zwischen den östlichen Ausläufern der Alpen, dem Wienerwald und der Donau, dort wo der Wienerwald die Donau streift. Klosterneuburg hat 25.042 Einwohner mit ordentlichem Wohnsitz und 5.725 Einwohner mit weiterem Wohnsitz. Klosterneuburg hat 6 Katastralgemeinden: Höflein, Kierling, Kritzendorf, Maria Gugging, Weidling und Weidlingbach. Die höchste Erhebung ist der Exelberg mit 515 m.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Anreise ab dem Flughafen Wien-Schwechat: Mit Auto über A4, A23, A22, Nordbrücke, B14 (ca. eine Stunde), öffentlich mit S-Bahn S7 bis Wien-Mitte (Landstraße), weiter mit der U-Bahn-Linie U4 bis Heiligenstadt und von dort mit der S-Bahn S40 oder einem der Regionalbusse; Fahrzeit ca. 60-90 min, Fahrpreis drei Zonen à 2,20 Euro.

Mit dem ÖV[Bearbeiten]

Es gibt im Stadtzentrum von Klosterneuburg zwei Bahnhöfe: 1 Weidling (südlich des Stadtzentrums) und 2 Kierling (nördlich des Stadtzentrums - bester Zugang zu Stadtplatz, Stift, LKH, Strandbad und Kunstmuseum Essl). Die Bahnhöfe Unter-Kritzendorf und Kritzendorf (Zugang zum Strombad) bedienen den Stadtteil Kritzendorf, die Haltestelle Höflein den gleichnamigen Stadtteil

Die S-Bahn-Linie S40 hält an allen vier genannten Bahnhöfen. Sie verkehrt zwischen Wien (Franz-Josefs-Bahnhof, Spittelau, Heiligenstadt) und Tulln tagsüber im Halbstundentakt. Regionalexpresszüge von Wien (Franz-Josefs-Bahnhof, Spittelau, Heiligenstadt) ins Waldviertel und nach Krems halten nicht in Klosterneuburg. Bei einer Bahnanreise von dort muss man in Tulln/Donau in die S40 umsteigen. Nur einzelne Kurse pro Tag der S40 fahren über Tulln hinaus bis St. Pölten. Die umsteigefreie Fahrzeit mit der S40 von der Landeshauptstadt nach Klosterneuburg dauert fast zwei Stunden. Deutlich schneller ist man mit einem Regionalexpresszug und umsteigen am Bahnhof Tullnerfeld oder über Wien Meidling, mit der U6 bis Spittelau und weiter mit der S40.

Es gibt zahlreiche Regionalbusverbindungen ab Wien (Bahnhof Heiligenstadt, 12.-Februar-Platz), die auch die abgelegeneren Stadtteile sowie die Nachbargemeinden (z.B. Sankt-Andrä/Wördern) erschließen. Tagsüber erwischt man ca. alle 15 Minuten einen dieser Busse am Heiligenstädter Bahnhofsvorplatz; Fahrzeit ca. 15 min.

Klosterneuburg liegt in der ersten Außenzone des VOR, somit sind für Fahrten ab/nach Wien mit dem ÖV (egal ob Bus oder Zug) zwei Zonen zu lösen (4,40 Euro). Inhaber einer Wiener Netzkarte (Zone 100) müssen nur eine Zone (2,20 Euro) bezahlen.

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Mit dem Auto erreicht man Klosterneuburg ab Wien bzw. Tulln über die B14, in beiden genannten Städten hat man Anschluss an das österreichische Autobahnnetz:

  • S5 Stockerauer Schnellstraße, Symbol: AS 9 Tulln für die Anfahrt ab Westösterreich (via St. Pölten, Donaubrücke Traismauer)
  • A22 Donauufer Autobahn, Knoten Nordbrücke für die Anfahrt ab Südösterreich bzw. Ungarn und der Slowakei (via A23 Wiener Südosttangente von A2 oder A4)

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

  • Zwischen Klosterneuburg und Korneuburg überquert eine Rollfähre die Donau; Autos, Fahrräder und Fußgänger können mitgenommen werden. Aktuelle Informationen zum Fährbetrieb unter der Telefonnummer 0664 215 54 43 oder http://www.donaurollfaehre.at/. Saisonal wechselnde Betriebszeiten (ca. Sonnenauf- bis -untergang), bei Hochwasser kein Betrieb. Fahrpreise: Fußgänger 2,30 Euro, Fahrrad 3,40 Euro, Motorrad 4,20 Euro, PKW 5,70 Euro. Die Preise für Fahrzeuge beinhalten auch den Fahrpreis des Fahrers.
  • Private Motorboote oder Jachten können im Jachthafen Kuchelau, im 19. Wiener Gemeindebezirk ca. 200 m südlich der Gemeindegrenze, anlegen.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Der Donauradweg Passau-Wien führt entlang der Donau durch Klosterneuburg. Sowohl von Tulln als auch von Wien ist Klosterneuburg in etwa einer Stunde erreichbar, ohne dabei nennenswerte Steigungen zu überwinden oder durch starken Autoverkehr fahren zu müssen.

Wer es sportlicher mag, kann auch einige designierte Mountainbikestrecken durch den Wienerwald benutzen.

Zu Fuß[Bearbeiten]

Wanderer können innerhalb kurzer Zeit von Wien Klosterneuburg über Wanderwege über das Kahlengebirge (Dreimarkstein, Herrmannskogel, Cobenzl, Kahlenberg, Leopoldsberg) erreichen. So beträgt die Gehzeit vom Leopoldsberg (Linie 38A) zum Stift ca. eine Stunde, von Salmannsdorf (35A) über den Dreimarkstein knapp drei Stunden.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Klosterneuburg

Das Stadtzentrum ist klein genug, um sich fußläufig fortzubewegen. Allerdings sind zwischen Wienerwaldabhang und Donauufer einige Steigungen zu überwinden. Zu den weiter im Wienerwald gelegenen Ortsteilen (z.B. Weidlingbach, Scheiblingstein) sind vom Stadtzentrum große Distanzen zu überwinden. Der Stadtbus (s.u.) ist dafür oft keine brauchbare Option. Eine Anreise ab Wien (Neuwaldegg oder Sievering) kann manchmal eine bessere Option darstellen.

Es gibt vier Stadtbuslinien, die die Stadtteile kleinräumig erschließen. Alle diese vier Linien fahren in Rundkursen und haben Anschluss an den Bahnhof Kierling. Auch die Regionalbuslinien, die man für die Anreise aus Wien nutzen kann, sind für den Stadtverkehr brauchbar. Von Höflein über Kritzendorf bis Klosterneuburg bietet sich auch die Schnellbahn (Linie S40) an. Innerhalb des Stadtgebietes gilt auch im VOR der Ortstarif von 1,80 Euro für die Einzelfahrt bzw. 3,60 Euro für eine Tageskarte.

Das Fahrrad ist wegen der Hanglage Klosterneuburgs in drei Tälern und der damit verbundenen Steigungen hauptsächlich entlang der Donau eine bequeme Option, wobei Radsportler insbesondere auf den kurvenreichen Wienerwaldstraßen (Exelberg, Scheiblingstein, Weidlingbach) gute Trainingsbedingungen auf gut ausgebauten aber relativ schwach befahrenen Straßen (viele Kurven und Steigungen) finden.

Im Zentrum der Stadt gibt es einen Taxistandplatz.

  • Stadtbusse und Regionalbusse auf klosterneuburg.at: [1]
  • Buslinien und Ortstarife auf vor.at: [2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.
  • Das 1 Stift Klosterneuburg ist das Wahrzeichen und die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt. In der weitläufigen Anlage ist insbesondere der Verduner Altar aus dem Jahr 1181 erwähnenswert. Das Stift wurde im 12. Jahrhundert gegründet und in der heutigen Form im Barock geprägt. Mit den Kirchen samt Hochaltaren im Barockstil gehört es zu einem der wichtigsten sakralen Baudenkmäler Österreichs. Infos zum Stift Klosterneuburg
  • Pfarrkirche St. Martin, gotisches Bauwerk mit archäologischer Gedenkstätte
  • Evangelische Kirche, erbaut 1995 (Architekt Heinz Tesar)
  • Senfburg, erster Gemeindebau Österreichs, erbaut 1834.
Stiftskirche Kuppel
  • Strombad Kritzendorf: Die Badeanlage wurde in den 1920er-Jahren im schlichten, funktionalen Stil errichtet und ist mit den Kabinenbauten und Infrastruktureinrichtungen (Geschäften, Lokalen) bis heute erhalten. Allerdings gibt es heute keinen organisierten Badebetrieb mehr. S. auch Aktivitäten.
  • Essl Museum: Das Museum mit einer der bedeutensten Privatsammlungen österreichischer und internationaler Kunst nach 1945 und klassischer Moderne der Familie Essl wurde 1999 eröffnet. Es wird jedoch aus wirtschaftlichen Gründen am 1. Juli 2016 schließen und die Sammlung wird aufgelöst.
  • Museum der Künstler von Gugging - Art/Brut Center: Das ehemalige psychatrische Krankenhaus Gugging zeigt Kunstwerke, die von Patienten geschaffen wurden.
  • Mährisch-Schlesisches Heimatmuseum in der Rostockvilla
  • Tutzsäule
  • Wienerwald-Heldendenkmal, ein Kriegerdenkmal nahe dem Wiener Hameau im Stadtteil Weidlingbach
  • Stauferstele südwestlich des Stifts auf dem Hohenstaufenplatz, gestiftet am 17. April 2009 von der Kreissparkasse der Partnerstadt Göppingen.
  • Aupark mit Liliputbahn

Aktivitäten[Bearbeiten]

Strombad Kritzendorf: Altes Badehaus und Liegewiese
  • Strandbad Klosterneuburg
  • Strombad Kritzendorf: Errichtet in den 1920er-Jahren im schlichten, funktionalen Stil. Die Kabinenbauten und Infrastruktureinrichtungen (Geschäften, Lokalen) sind bis heute erhalten, großteils jedoch nicht mehr allgemein nutzbar. Es gibt heute keinen organisierten Badebetrieb mehr. Jedoch kann man die Liegewiesen kostenfrei nutzen. Beim Schwimmen in der Donau muss man die Strömung beachten. Man geht einige hundert Meter stromaufwärts und lässt sich dann hinuntertreiben. Die Donau erreicht nur nach längeren Hitzeperioden angenehme Badetemperaturen (selten mehr als 22°) und ist dann eine spezielle Alternative zu stehenden Badegewässern, die dann bereits mit 28-30° keine Erfrischung mehr bieten. Das Schwimmen im Donauhauptstrom ist nur empfehlenswert für geübte Schwimmer. Wegen der Schotter am Ufer empfiehlt sich das Tragen von Gummischlapfen. Verletzungsgefahr durch spitze Steine, die sich knapp unter der Wasseroberfläche befinden und durch das trübe Wasser nicht sichtbar sind. Es gibt keine Rettungsschwimmer!
  • Freizeitzentrum Happyland: Leichtathletik, Fußball, Tennis, Schwimmbad u.v.m.
  • Lehrpfade
    • Au-Erlebnisweg [3]: Auf 1,5 km werden an 16 Stationen die Flora, Fauna und Naturlandschaft der Donauauen erklärt.
    • Naturerlebnisweg Kritzendorf
    • Riedenwanderweg Kritzendorf

Einkaufen[Bearbeiten]

In Klosterneuburg gibt es einige größere Supermärkte. Zahlreiche Weinbauern verkaufen ihren Wein in den Lokalen (Heurigen) oder direkt ab Hof. Ein gut sortiertes Weingeschäft ist die Vinothek des Augustiner Chorherrn Stiftes am Rathausplatz 24.

Küche[Bearbeiten]

Es gibt zahlreiche Gasthäuser - überwiegend bodenständig; jedoch auch italienische, asiatische und griechische Küche - sowie rund 40 Heurige. Ein McDonald's befindet sich an der Wiener Straße ca. 500 m nördlich vom Bahnhof Weidling.

Nachtleben[Bearbeiten]

Die Babenbergerhalle ist eine Multifunktions-Veranstaltungshalle, die immer wieder mit Konzerten und Sportveranstaltungen bespielt wird. Rund um den Rathausplatz existieren einige Abendlokale wie zum Beispiel der Stollkeller, das Finale oder das Eulenspiegel. In der Weidlinger Straße befindet sich die Discothek Carerra. Das Nachleben ist in erster Linie kleinstädtisch geprägt. Durch die unmittelbar Nähe zu Wien besteht natürlich auch die Möglichkeit am Wiener Nachtleben teilzunehmen. Der Nachtbus Wien-Tulln ermöglicht Nachtschwärmern auch nachts, wieder nach Klosterneuburg zurückzukommen.

Unterkunft[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Greifenstein: Burgruine und Donaualtarm
  • Wanderungen im Wienerwald

Gesundheit[Bearbeiten]

  • Landesklinikum Donauregion Klosterneuburg.
  • Rehabilitationszentrum Weißer Hof.

Sicherheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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