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Purkersdorf

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Purkersdorf
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Purkersdorf ist eine Stadtgemeinde im Sandsteinwienerwald direkt an der westlichen Stadtgrenze von Wien. Das Ortszentrum liegt bei der Mündung des Gablitzbaches in den Wienfluss. Beliebt ist Purkersdorf bei Wienern dank guter Anfahrtsmöglichkeiten mit dem Zug als Ausgangspunkt für Wienerwaldwanderungen in den Naturparks Purkersdorf-Sandsteinwienerwald‎ und Sattel-Baunzen‎ sowie wegen der zahlreichen Villen wohlhabender Wiener Suburbaniten - teilweise im Jugendstil - sowie wegen dem Sanatorium Purkersdorf; eines der Hauptwerke des Jugendstilarchitekten Josef Hoffmann.

Hintergrund[Bearbeiten]

Gegründet wurde Purkersdorf um das Jahr 1000 als Purchartesdorf, um das 12. Jahrhundert entstand auch die Burg. In Folge war das Waldgebiet samt Purkersdorf kaiserlicher Bannwald.

Im 19. Jahrhundert erlebte der bis dahin unscheinbare Waldort einen Boom dank der verkehrstechnisch günstigen Lage an der Reichsstraße nach Linz sowie der Westbahn. Zahlreiche Adelige und wohlhabende Bürger verlegten ihren Wohnsitz in die Wienerwaldgemeinde, es entstanden teils prächtige Villen im Heimat- und später Jugendstil sowie ein Sanatorium. 1929 wurde Purkersdorf eine Marktgemeinde; 1938 als Teil des neu geschaffenen 14. Bezirks Penzing nach Groß-Wien eingegliedert. Im Jahr 1954 wurde Purkersdorf wieder eine selbständige Gemeinde und 1966 zur Stadt erhoben.

Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde Purkersdorf eine beliebte Wohnsitzgemeinde wohlhabenderer Wiener, die ihren Wohnsitz von der Kernstadt hierher verlegten. Seit dem 19. Jahrhundert ist Purkersdorf auch als Tagesausflugsdestination ab Wien für Wanderungen im Wienerwald sehr beliebt.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Ab dem Flughafen Wien-Schwechat fährt man öffentlich am besten mit dem Flughafenbus zum Wiener Westbahnhof und dann weiter mit der S-Bahn S50 oder einem Regionalzug (ri. St. Pölten). Mit dem Auto fährt man am besten über A4-A23-B221-B1.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bahnhof Unter-Purkersdorf

Purkersdorf liegt an der Westbahn, allerdings halten dort keine Schnellzüge, sondern nur Züge der Wiener S-Bahn und Regionalzüge zwischen Wien Westbahnhof und St.Pölten Hauptbahnhof. In Wien kann man abgesehen vom Westbahnhof u.A. auch in Penzing und Hütteldorf (U4) zusteigen. Purkersdorf gibt es folgende Bahnhöfe und Haltestellen:

  • Purkersdorf Sanatorium (direkt an der Stadtgrenze zu Wien)
  • Unter-Purkersdorf
  • Purkersdorf Zentrum (alter Name: Purkersdorf-Gablitz)
  • Unter-Tullnerbach (an der westlichen Stadtgrenze zu Pressbaum).

Purkersdorf Sanatorium ist noch mit einem Fahrschein der Kernzone 100 (Wien) erreichbar, alle anderen Haltestellen befinden sich in der 1. Außenzone.

Anschluss an Fernzüge hat man mit Umsteigen in Wien Westbahnhof oder St.Pölten Hauptbahnhof.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Ab Wien Hütteldorf gibt es auch Regionalbusse nach Purkersdorf sowie in die Nachbargemeinden wie Gablitz und Pressbaum.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Entfernungen
Wien-Hütteldorf7 km
Wien Stadtzentrum18 km
Tulln21 km
Flughafen Wien-Schwechat35 km
St. Pölten48 km
  • Purkersdorf liegt an der Bundesstraße B1 (Wien - Linz), von der die B44 (Purkersdorf - Neulengbach abzweigt). Am Westende der Gemeinde, in Unter-Tullnerbach, mündet die B13 (Unter-Tullnerbach - Wien Rodaun - Brunn am Gebirge) ein.
  • Die Westautobahn A1 durchquert die Gemeinde, es gibt Anschlussstellen in Wien-Auhof und Pressbaum.

Empfohlene Anfahrtsrouten:

  • Ab dem Wiener Stadtzentrum: Die Wienzeile bzw. Westausfahrt (B1) direkt bis Purkersdorf
  • Ab dem Osten (Bratislava, Budapest, Flughafen): Von der A4 beim Knoten Prater auf die A23 wechseln, bei der Ausfahrt Gürtel den Gürtel (B221) bis ins Wiental fahren und dann die Westausfahrt (B1) an der Autobahnauffahrt Auhof vorbei bis Purkersdorf fahren.
  • Ab dem Westen (Linz, St. Pölten): A1 bis zur Ausfahrt Pressbaum, weiter über die B44
  • Ab dem Norden (Prag, Brünn) fährt man am besten über Tulln, die B213 und B1.


Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Entlang des Wienflusses gibt es einen Radweg, über den man das Wiener Stadtzentrum erreicht.

Zu Fuß[Bearbeiten]

Durch den Wienerwald gibt es ausgeschilderte Wanderwege; so kann man beispielsweise ab Wien (Hütteldorf U4, Bujattigasse SL 49 bzw durch den Lainzer Tiergarten) wandernd anreisen. Auch ab den Nachbargemeinden kann man über Wanderwege Purkersdorf erreichen.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Purkersdorf

Die Regionalbusse von Wien-Hütteldorf in die diversen Wienerwaldgemeinden funktionieren in Purkersdorf auch als Nahverkehrsmittel.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch Wikipedia: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Purkersdorf

Kirchen[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche St. Jakob; mittelalterlichen Ursprungs, im Spätbarock erbaut. Gnadenbild der stillenden Muttergottes und Friedenskreuz. Hauptplatz 7

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Ehem. Schloss Purkersdorf; heute Bezirksgericht: An dieser Stelle befand sich seit dem 12. Jahrhundert eine Wasserburg. Sie wurde bei den Türkenbelagerungen zerstört, im 17. Jahrhundert wurde dieses Schloss angelegt, das heute das Bezirksgericht sowie das Stadtmuseum beheimatet. Hauptplatz 6

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Sanatorium Purkersdorf; ein Hauptwerk des Jugendstils von Josef Hoffmann (errichtet 1904-1905): Es gilt als herausragendes Beispiel für die Architektur im Stile der Wiener Secession. Mehr auf Wikipedia.
  • Im Stadtzentrum rund um den Hauptplatz befinden sich zahlreiche spätbarocke Bürgerhäuser.
  • Zahlreiche prächtige Villen aus dem 19. und 20. Jahrhundert (Historizismus, Jugendstil, Heimatstil) sind quer über die Stadt verteilt.
  • Ebenso gibt es am Friedhof zahlreiche prunkvolle Jugendstilmausoleen.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Schöffeldenkmal am Schöffelstein

Museen[Bearbeiten]

  • Das Purkersdorfer Stadtmuseum befindet sich im Innenhof des Schlosses

Naturparks[Bearbeiten]

  • Naturpark Sandstein-Wienerwald: Der ca. 76 ha große Naturpark südlich des Hauptortes ist ganzjährig frei zugänglich und bietet sich für ausgedehnte Wanderungen an. Sehenswürdigkeiten im Naturpark sind
  • Das Naturparkzentrum, ("Wienerwaldhaus") mit Ausstellung zu den Duckhütten im Wienerwald, Holzlabor, Reh-, Rotwild-, Wildschweingehege und Streichelzoo.
  • Der Naturlehrpfad beginnt bei der Bahnstation „Purkersdorf Zentrum“ und endet nach rund 1,5 Kilometer beim Naturparkzentrum.
  • Hölzerne Aussichtswarte (28,5 m hoch) auf der Rudolfshöhe.
  • Am Gipfel des Schöffelstein (425 m) steht ein Gedenkstein zu Ehren des „Retters des Wienerwaldes“, Josef Schöffel.
  • Naturschutzgebiet Sattel-Baunzen: Das 325 ha große Naturschutzgebiet umfasst den Speichberg, den Feuersteinberg und den Hinteren Sattel bei Pressbaum. Es liegt auch am Gemeindegebiet von Wolfsgraben und Pressbaum.


Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Wienerwaldwanderungen; Mountainbiking.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Im Stadtzentrum rund um den Hauptplatz gibt es zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte.
  • Wenige Kilometer östlich befindet sich das mittelgroße Einkaufszentrum Auhof Center; s. Artikel Wien/Penzing.

Küche[Bearbeiten]

In Purkersdorf gibt es zahlreiche Ausflugslokale und Schutzhütten, wo man typische Wiener Küche bekommt

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Pension Sommers Jausenplatzerl: Deutschwaldstraße 10, ab 35 Euro
  • Das Alte Haus Feuchtl: Berggasse 11, ab 44 Euro
  • Gartenhaus Hado: Loudonstraße 15, ab 95 Euro
  • Villa Marie: Karlgasse 10, ab 110 Euro
  • Philipp's Bungalow: Tullnerbachstraße 32b, Mindestaufenthalt 7 Tage.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

In Purkersdorf gibt es mehrere praktische Ärzte, Fachärzte sowie zwei Apotheken. Die nächsten Spitäler befinden sich in St. Pölten, Tulln und Wien. Im Ort gibt es eine Dienststelle des Roten Kreuzes und des Arbeiter-Samariter-Bundes, die rund um die Uhr besetzt sind und gemeinsam einen Notarztwagenstützpunkt betreiben.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Der gesamte Wienerwald bietet sich für Ausflüge an. Erwähnenswert sei hier der Lainzer Tiergarten, das Irenental, die Hochramalpe in Gablitz oder auch die Kartause Mauerbach.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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