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Wien/Wieden

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1., Innere Stadt 2., Leopoldstadt 3., Landstraße 4., Wieden 5., Margareten 6., Mariahilf 7., Neubau 8., Josefstadt 9., Alsergrund 10., Favoriten 11., Simmering 12., Meidling 13., Hietzing 14., Penzing 15., Rudolfsheim-Fünfhaus 16., Ottakring 17., Hernals 18., Währing 19., Döbling 20., Brigittenau 21., Floridsdorf 22., Donaustadt 23., Liesing
Lage des 4. Wiener Gemeindebezirks

Die Wieden ist ein Stadtteil von Wien, der 4. Gemeindebezirk unmittelbar südlich der Innenstadt, durch den (überwölbten) Wienfluss vom Zentrum getrennt. Der Bezirk entstand um die alte Vorstadt Wieden, die in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts bereits existierte, während der Türkenbelagerungen 1529 und 1683 aber niedergebrannt wurde.

Ein Teil des Bezirkes liegt "oben am Berg" in Richtung Hauptbahnhof und Quartier Belvedere hin, ein anderer Teil unten am Wienfluß, sodass zwei sehr unterschiedliche Atmosphären bemerkbar sind. Die Argentinierstraße von der Karlskirche in Richtung Süden ist eine schöne Verbindung dieser beiden Teile.

Hinweis für Nicht-Wiener: Als Ortsbezeichnung wird der Bezirksname stets mit der Präposition auf und dem weiblichen Artikel genannt: Wo? Auf der Wieden. Wohin? Auf die Wieden.

Anreise[Bearbeiten]

Karlskirche

Zug: Die Wieden grenzt im Süden an den Wiener Hauptbahnhof.

Innerstädtischer Verkehr: Die U1 (Stationen Karlsplatz, Taubstummengasse und Südtiroler Platz) quert den Bezirk, die U4 fährt an seiner nördlichen Grenze entlang. Der Bezirk ist außerdem mit der Buslinien 13A und 59A sowie den Straßenbahnlinien D, O, 1, 18 und 62 erreichbar.

Lokalbahn Wien Baden: Die Badner Bahn durchquert den Bezirk entlang der Wiedner Hauptstraße (selbe Streckenführung wie Straßenbahnlinien 1 und 62).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Karlskirche[Bearbeiten]

Karlskirche Seitenansicht

Die Karlskirche liegt am südlichen Ende des Karlsplatzes. Sie wurde dem Hl. Karl Borromäus geweiht, der als Pestheiliger gilt. Nach der Pestepidemie von 1713 stiftete Kaiser Karl VI. den Kirchenbau, der von Johann Bernhard Fischer von Erlach und seinem Sohn Josef Emanuel Fischer von Erlach von 1716 bis 1739 errichtet wurde. Die Karlskirche ist eines der Hauptwerke von Johann Bernhard Fischer von Erlach und zugleich eines der Hauptwerke des Hochbarocks in Österreich. Sie wurde am Rande der Vorstadt zwischen Hofburg und Theresianum (ehem. kaiserlicher Sommersitz Favorita) erbaut. Ihre Fassade stellt zugleich einen städtebaulichen Blickpunkt dar. Der Bau der Kirche wurde 1713 von Kaiser Karl VI. seinem Namenspatron zur Abwendung der Pest gelobt. Zwei Jahre später fiel die Entscheidung für den Entwurf von Johann Bernhard Fischer von Erlach (und nicht für den von Johann Lucas von Hildebrandt). Der Bau wurde 1716 begonnen. 1722 wurde Josef Emanuel Fischer von Erlach nach der Erkrankung seines Vaters mit der Bauführung beauftragt. Der Rohbau war 1729 vollendet, die Weihe fand 1737 statt und die Gesamtanlage war 1739 vollendet. Der Bau verwendet aus unterschiedlichen Architekturtraditionen (Antike, französischer und italienischer Hochbarock) stammende Elemente. Der Zentralbau wird von einer ovalen Kuppelrotunde beherrscht, der eine Schaufront mit Portikus und hoch aufragenden Triumphsäulen vorgelagert ist.

In der Karlskirche
Altarraum Karlskirche
  • Die Fassade wird von einem in antikisiernden Formen gehaltenen Portikus nmit Säulen beherrscht. Im Giebelfeld des Portikus erinnert eine Inschrift an die Errettung Wiens vor der Pest durch die Fürbitten des Hlg.Karl Borromäus. An den Triumphsäulen sind in spiralförmig angeordneten Reliefs die Wunder des Hlg.Karl Borromäus (westliche Triumphsäule) und sein Leben und Tod (östliche Triumphsäule) dargestellt. Das ikonographische Programm dient auch der Manifestation kaiserlicher Ansprüche: die Triumphsäulen werden als Anspielung auf die Debise Kaiser Karls VI, "Constantia et fortitudine" und als Anspielung auf die verlorene Herrschaft über Spanien gedeutet. Die Triumphsäulen sind auch ein römisch-imperiales Motiv und eine Anspielung auf die Säulen vor dem Tempel Salomos: Karl VI. wird als neuer Augustus-Salomo und seit dem Frieden von Rastatt 1714 als Friedenskaiser verherrlicht.
  • Das Fresko in der Kuppel stammt von dem österreichsichen Barockmaler Johann Michael Rottmayr. Es stellt das Einschreiten des Hlg.Karl Borromäus mit Unterstützung von Maria vor der Hlg.Dreifaltigkeit für die Menschheit zur Abwendung der Pest dar, unterstütz durch die Kardinaltugenden Glaube, Hoffnung und Liebe.
  • Der Hochaltar dürfte auf den Entwurf von Johann Bernhard Fischer von Erlach, Mensa und Tabernakel auf den Entwurf von Josef Emanuel Fischer von Erlach zurückgehen. An der Chorwand befindet sich eine Darstellung der Glorie des Hlg. Karl Borromäus mit Putten und Engeln.
  • Das Altarbild der Taufkapelle (erste Kapelle links) stellt Christus mit dem Hautpmann von Kapernaum dar und stammt vom österreichischen Barockmaler Daniel Gran.
  • Das Altarbild der zweiten Kapelle links stellt die Himmelfahrt Mariens dar und stammt von Sebastiano Ricci (1734).
  • Das Altarbild der vierten Kapelle stellt den Hlg.Lukas dar, wie er die Madonna malt. Es stammt von Jakob van Schuppen.
  • Das Altarbild der fünften Kapelle mit der Hlg.Elisabeth unter den Armen geht ebenfalls auf Daniel Gran zurück.
  • Das Altarbild der sechsten Kapelle von Martin Altomonte stammt aus dem Jahr 1721 und stellt Christus bei der Erweckung des Jünglings von Nain dar.
  • Die Karlskirche verfügt über eine prunkvolle barocke Kanzel mit reichem, vergoldeten Dekor und barockes Kirchengestühl aus der Zeit der Errichtung der Kirche.

Die Kirche ist Pfarrkirche der röm.-kath. Pfarre St. Karl Borromäus, Kreuzherrengasse 1, 1040 Wien. Sie ist für Besucher geöffnet Mo-Sa 9-12.30 Uhr und 13-18 Uhr, So, Fei 12-17.45 Uhr, Eintritt inkl. Panoramalift 6 €. Dieser Panoramalift bringt die Besucher auf eine Höhe von ca. 32 m zum unteren Rand des Tambours unter der Kuppel, danach gelangt man auf einer Treppe etwa 100 Stufen weiter hinauf bis unter die Laterne der Kuppel. In einem Seitenraum der Kirche befindet sich ein kleines Museo Borromeo mit barocken Kultgegenständen aus der Anfangszeit des Gotteshauses.

Weitere Kirchen[Bearbeiten]

  • Die Paulanerkirche, Pfarrkirche zu den hgl. Schutzengeln, Wiedner Hauptstraße/Favoritenstraße wurde im 17.Jh. als Klosterkirche der Paulaner erbaut, 1683 beschädigt Die Kirche wurde wenige Jahre danach wiederhergestellt. Der Turm wurde 1717 errichtet. Der Orden wurde 1783/84 aufgehoben und das Klostergebäude Ende des 18.Jh. abgetragen. Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1860. Die Wandmalerei im Chorgewölbe stellt die Hlg.Dreifaltigkeit mit Engeln in einer illusionistischen Architektur dar und stammt vermutlich von Carlo Carlone aus den Jahren 1720 bis 1730. Am Immaculata-Altar befindet sich ein Altarbild mit der Hlg. Maria Immaculata, vermutlich vion Leopold Kupelwieser, 1844. Am Kreuzaltar befindet sich ein Altarbild mit der Aufrichtung des Kreuzes von Johann Michael Rottmayr, um 1700.
  • Die Elisabethkirche, Pfarrkirche zur Hlg. Elisabeth von Thüringen, St.Elisabeth-Platz, ist eine neugotische Kirche mit polygonalem Chor und Fassadenturm. Sie wurde 1859 bis 1868 von Heinrich von Bergmann erbaut.
  • Die Thekla-Kirche, Pfarr- und Piaristenkirche Hlg. Thekla, ehem.Piaristenkolleg, bei Wiedner Hauptstraße 82 und Ziegelofengasse 2, ist eine spätbarocke Saalkirche mit Turmfassade. Der Bau wurde 1753 begonnen, Baumeister war Josef Matthias Gerl. Die Bauarbeiten waren 1757 abgeschlossen. Nach der Aufhebung des Kollegiums 1787 fiel ein Teil des Gebäudes an den Staat und diente als Wohn- und Arbeitsgebäude für Schweizer Uhrmacherfamilien, Depot für Militärtransporte, für die Maufactur-Zeichner- und Graveurschule der Akademie und als Choleraspital.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Palais der Apostolischen Nuntiator
Palais Böhler
Palais Hohenlohe-Dobner-Dobenau
  • Die Belgische Botschaft, ehem.Palais Rosa Hohenlohe-Bartenstein, Schönburgstraße 8-10 wurde 1880 als späthistorisches Stadtpalais mit barockisierenden Formen und Dekor im Stil von Johann Lucas von Hildebrandt erbaut.
  • Brasilianische Botschaft, ehem. Palais Albert Rothschild
  • Bulgarische Botschaft, ehem.Palais Wasserburger, Schwindgasse 8
  • Die Ernst-Villa, ehem. Villa Leopold Ernst, Schmöllerlgasse 3, wurde 1860 vom Dombaumeister Leopold Ernst erbaut. Sie ist eines der wenigen Beispiele romanisch-historisierender Villenarchitektur in Wien und der einzige bekannte Profanbau des Dombaumeisters.
  • Die Griechische Botschft, ehem.Palais Falkenstein, Argentinierstraße 14, wurde 1886 von Ludwig Richter, einem Schüler von Theophil Hansen, als späthistorisches Stadtpalais im Stil der französischen Klassik erbaut.
  • Palais der Apostolischen Nuntiatur, Theresianumgasse 31
  • Palais Appony, Johann-Strauß-Gasse 7
  • Palais Friedrich Böhler, Theresianumgasse 27
  • ehem.Palais Colloredo, Waaggasse 4
  • ehem.Palais Ehrbar, Mühlgasse 28
  • Ehem.Palais Erzherzog Carl Ludwig
  • ehem.Palais Haas, Waaggasse 6
  • Palais Hohenlohe-Dobner-Dobenau, Theresianumgasse 33
  • Palais Hoyos-Sprinzenstein, Hoyosgasse 5-7
  • Palais Linzer, Prinz-Eugen-Straße 6
  • Palais Karl Probst, Theresianumgasse 23
  • Das Palais Schönburg, ehem. Gartenpalais Starhemberg, Rainergasse 11, ist ein kleines barockes Gartenpalais, das im 19.Jh, veränder wurde. Es ist eines der frühen Hauptwerke von Johann Lucas von Hildebrandt, der es zwischen 1700 und 1706 erbaute.
  • ehem.Palais Thurn-Valsassina, Rainergasse 22
  • Palais Wessely, Argentinierstraße 23
  • Rumänische BOtschaft, ehem.Palais Landau, Prinz-Eugen-Straße 60
  • Die Spanische Botschaft, ehem. Palais Adolf Ritter von Schenk, Theresianumgasse 21, wurde 1888-1890 als späthistorisches Wohnpalais in Formen der römischen Architektur des 17.Jh. errichtet.
  • Theresianum, ehem.Favorita, Favoritenstraße 15: Ehemaliges Gehöft aus dem 14. Jahrhundert, das zum Palast ausgebaut und 1683 niedergebrannt wurde. 1687 bis 1690 Wiederaufbau, von Maria Theresia 1773 als Akademie für Diplomaten eingerichtet (Theresianische Akademie). Noch heute Diplomatenakademie und Gymnasium.
  • Türkische Botschaft, Prinz-Eugen-Straße 40
  • Schönthaler Haus, Argentinierstrasse 39

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Das Hauptgebäude der Technischen Universität Wien am Resselpark, ehemaliges k.k. Polytechnisches Institut
  • Der Belvedere-Hof, Belvederegasse 6-8, ist eine späthistorische Hofanlage mit Löwenfiguren am Eingang.
  • Bösendorfer Klavierfabrik, Graf-Starhemberg-Gasse 14
  • ehem.Bürgerspital-Fondshaus, Weyringergasse 1-5
  • Evangelische Schule, Karlsplatz 14, erbaut 1860 bis 1862 von Teophil Hansen
  • ehem.Gasthof Stadt Ödenburg, Wiedner Hauptstraße 9
  • Habig-Hof, Wiedner Hauptstraße 15-17
  • Haus der Wiener Kaufmannschaft, Schwarzenbergplatz 14
  • Hotel Erzherzog Rainer, Wiedner Hauptstraße 27
  • ehem.Hotel Goldenes Lamm, Wiedner Hauptstraße 7
  • Hotel Papageno, ehem.Ranerhof, Wiedner Hauptstraße 23-25
  • Kolschitzkyhof, Graf-Starhemberg-Gasse 39
  • Mozartgasse 4
  • Trappelhof, Trappelgasse 4

Moderne Architektur bis 1918:

  • ehem. Hutgeschäft Habig, Wiedner Hauptstraße 15, 1897

Moderne Architektur 1919 bis 1945:

  • Porrhaus, Treitlstraße 3, 1930/31
  • Funkhaus, Argentinierstr.30-30a, unter Einbeziehung älterer Bausubstanz erbaut von Clemens Holzmeister, 1935 bis 1939,
  • Haus zur Bärenmühle, Rechte Wienzeile 1, 1938 - stellvertretend für die gesamte Bebauung des ehemaligen Freihauses (größtes Wohnbauprojekt des Ständestaates).
Bibliotheksgebäude der Technischen Universität Wien

Moderne Architektur 1945 bis 1989:

  • Pater-Innerkofler-Hof, Südtiroler Platz 7-8, 1953
  • Wien Museum, früher Historisches Museum der Stadt Wien, an der östlichen Seite des Karlsplatzes, erbaut 1954 bis 1959 von Oswald Haerdtl.
  • Hauptgebäude der AK Wien
  • Universitätsbibliothek der Technischen Universität Wien, erbaut 1984 bis 1987 nach Plänen von Justus Dahinden, Roland Moebius, Alexander Marchart, und Reinhard Gieselmann

Moderne Architektur 1990 bis heute:

  • EA Generali Foundation, Wiedner Hauptstraße 15, Architekten Jabornegg & Palffy, Georg Schönfeld, 1995,
  • Hotel Das Triest, Wiedner Hauptstraße 12, Adaptierung, 1995,
  • Kunsthalle Wien - Project Space, Treitlstr.2, Architekt Adolf Krischanitz, 2002

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Johannes-Brahms-Denkmal, Resselpark, Karlsplatz
  • Georg-Raphael-Donner-Denkmal, gegenüber Lothringerstraße 10
  • Christoph-Willibald-Gluck-Denkmal, gegenüber Argentinierstr.4-6
  • Andreas-Hofer-Denkmal, Südtiroler Platz, nach dem Konzept von Clemens Holzmeister
  • Josef-Madersperger-Denkmal, Resselpark, Karlsplatz
  • Siegfried-Marcus-Denkmal, Resselpark, Karlsplatz
  • Joseph-Ressel-Denkmal, Resselpark, Karlsplatz
  • Zauberflötebrunnen oder Mozartbrunnen, Mozartplatz, errichtet 1900 bis 1905, mit einer Szene aus der Zauberflöte: Tamino, auf der Flöte blasend, und Pamina

Gedenktafeln[Bearbeiten]

  • Albert Lortzing, Fleischmanngasse 1
  • Hans Makart, Gusshausstraße 25, Wohnhaus des berühmten Malers
  • Johann Strauß, Johann-Strauß-Gasse 4, Wohnhaus des Operettenkompomisten von 1878 bis 1899
  • Johannes Brahms, Karlsgasse 4, Wohnhaus des Komponisten von 1872 bis 1899
  • Karl Lueger, Karlsplatz 13
  • Johann und Josef Strauß, Karlsplatz 13,
  • Antonio Vivaldi, Karlsplatz 13
  • Kaiser Ferdinandd I., Karsplatz 13,
  • Franz Schubert, Kettenbrückengasse 6
  • Karl Kraus, Lothringerstraße 6
  • Hugo Wolf, Schwindgasse 3
  • Franz Schubert, Technikerstraße 9
  • Antonin Dvorak, Wiedner Hauptstraße 7
  • Christoph Willibald Gluck, Wiedner Hauptstraße 32
  • Jan Sibelius, Wiedner Hauptstraße 36

Museen[Bearbeiten]

  • 1 Dritte Mann-Museum, Pressgasse 25. Tel.: (0)1 5864872, E-Mail: . Das Dritte Mann Museum "3mpc" ist eine private Sammlung, die dem 1948 in Wien gedrehten Filmklassiker "Der dritte Mann" gewidmet ist und den internationalen Erfolg des Filmes und das Leben im Nachkriegs-Wien dokumentiert. Geöffnet: Sa 10.00 – 18.00 Uhr. Preis: Eintritt: 7,50 €.
  • 5 Wienmuseum Karlsplatz (ehemaliges Historisches Museum der Stadt Wien), Karlsplatz 8. Tel.: +43 (0)1-505 87 47-0, Fax: +43 (0)1 505 87 47 7201, E-Mail: . Sehr sehenswerte Sammlungen zur Geschichte Wiens, Gemälde (Biedermeier bis 20. Jahrhundert) Geöffnet: Di – So + Feiertage 10.00 – 18.00 Uhr, geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12. Preis: Eintritt Erw. 8 €.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Otto-Wagner-Pavillon
  • Der Schwarzenbergplatz mit einigen Prunkbauten aus der Ringstraßenzeit liegt zu einem Teil im 4. Bezirk. Siehe Wien/Schwarzenbergplatz

Karlsplatz[Bearbeiten]

An der Bezirksgrenze zwischen der Inneren Stadt und der Wieden gelegener Verkehrsknotenpunkt und (schon wegen der Nähe zu Oper und Konzertsälen) eines der kulturellen Zentren Wiens. Die weitläufige U-Bahnstation, an der U1, U4 und U2 zusammentreffen, war bis in die frühen 2000er-Jahre der Brennpunkt der Wiener Drogenszene. Durch Videoüberwachung, verstärkte Polizeipräsenz, dem Ausbau einer Sozialstelle sowie dem Umbau der eher grindigen Kärntnertorpassage ist eine deutliche Verbesserung der Situation eingetreten, die Szene hat sich auf andere Teile der Stadt verlagert.

Ein interessantes Detail ist die Medieninstallation Pi entlang des Weges zum Ausgang Richtung Secession. Neben der Darstellung der Kreiszahl Pi mit 478 Stellen gibt es mehr oder weniger amüsante Installationen. So erfährt man, wieviele Schnitzel zum augenblicklichen Zeitpunkt seit dem 1. Januar verzehrt wurden, wieviele Bücher in diesem Zeitraum ausgeliehen wurden, aber auch die produzierte Müllmenge und die Zahl von Landminenopfern.

Am Karlsplatz stehen noch zwei Pavillons im Jugendstil, sie wurden 1897 von dem Architekten Otto-Wagner für die Stadtbahn errichtet. Einer dieser Otto-Wagner-Pavillons dient als Café-Restaurant.

Parks[Bearbeiten]

Am Resselpark
  • Resselpark (Karlsplatz): In unmittelbarer Nähe zum alten Gebäude der Technischen Universität. In dem Park ist ein beliebter Kinderspielplatz, durch die Nähe zur Universität gibt es auch etliche Imbissbuden. Der Park ist benannt nach dem Erfinder Josef Ressel (Schiffsschraube).
  • Anton-Benya-Park: Familienpark mit Fußball, Schaukel und Sandkiste, nicht weit vom Karlsplatz entfernt. Zu erreichen über die Argentinierstraße auf halbem Weg zur St. Elisabethkirche.
  • Alois-Drasche-Park
  • Rubenspark
  • Gartenhofverein Planquadrat

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Die Wieden grenzt im Norden an den Naschmarkt, einen sehr vielfältig sortierten Markt. Von Lebensmitteln über Gewürze bis Kleidung ist hier fast alles erhältlich. Samstag findet westlich des Naschmarktes der Flohmarkt statt. Mehr dazu im Bezirksreiseführer Mariahilf
  • Einkaufsstraßen lokaler Bedeutung sind die Wiedner Hauptstraße und die Margaretenstraße

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • 1 Restaurant Beograd, Schikanedergasse 7. Tel.: +43 1 587 74 44. Serbisch-kroatische Küche, mit der Wiener Tradition vermischte Balkanatmosphäre. Oft Livemusik und spontaner Tanz. Geöffnet: Mo – Mi 17.00 – 2.00 Uhr, Do – So 11.30 – 2.00 Uhr, Küche jewils bis 1.00 Uhr, Mo ist Ruhetag.
  • 2 Rudi's Beisl, Wiedner Hauptstraße 88, 1050 Wien. Tel.: +43 1 5445102. Excellente k.u.k.-Küche, Fleischgerichte und Merhlspeisen Geöffnet: Mo bis Fr 11.00 - 15.00 und 18.00 - 23.00 Uhr, Feiertags geschlossen. Preis: Hauptgerichte 13 € - 20 €.

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Kino[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Theater Akzent
  • 2 Theater Akzent, Theresianumgasse 18. Tel.: (0)1 50165-3306, Fax: (0)1 50165-3399, E-Mail: . Das Theater Akzent wurde 1989 von der Arbeiterkammer gegründet. Es besteht aus drei Theatersälen Theater Akzent, Podium im Akzent und Studio im Akzent. Auf dem Spielplan stehen Kabarett, Theater, Kinderveranstaltungen, interkulturelle Programme, Konzerte, Produktionen der Wiener Festwochen und Live-Sendungen des ORF (Dorfers Donnerstalk). Ein Schwerpunkt liegt auf aktuellen gesellschaftlichen Themen. Geöffnet: Tageskasse: Argentinierstraße 37, Mo – Fr 13.00 – 18.00 Uhr, Sa 14.00 – 18.00 Uhr, Sommerpause im Juli/August.
  • 4 Wiener Wortstaetten, Schönburgstr 27/2. Tel.: (0)699 11720199, Fax: (0)1 2363847-9. Wiener Wortstaetten sind ein interkulturelles Autorentheaterprojekt. Wiener Wortstaetten wurden 2005 von Hans Escher und Bernhard Studlar ins Leben gerufen. Ausgehend von in Wien lebenden, aus Osteuropa stammenden Autor/Innen soll sich ein internationales Netzwerk bilden, um einen Austausch zwischen den Kulturen herzustellen und ein Zentrum für zeitgenössische europäische Dramatik in Wien zu etablieren.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Apotheken[Bearbeiten]

  • Apotheke "Zur heiligen Dreifaltigkeit", Wiedner Hauptstr. 14. Tel.: (0)1 5879139, Fax: (0)1 5879139.
  • 5 Johannes-Apotheke, Wiedner Gürtel 14. Tel.: (0)1 5046179, Fax: (0)1 5032591.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

http://www.wien.gv.at/bezirke/wieden/

Artikelentwurf Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.