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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Wien/Hietzing

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Lage des 13. Wiener Gemeindebezirks

Hietzing ist der 13. Gemeindebezirk von Wien, im Südwesten der Stadt und teilweise zum Wienerwald gehörig. Der gesamte Bezirk - bestehend aus den ehemaligen Vororten Hietzing, Ober-, Unter-St.-Veit, Hacking, Speising, Lainz, Friedensstadt und Teilen von Mauer - ist gehobenes Wohngebiet mit zum Teil bemerkenswerten Villen.

Anreise[Bearbeiten]

Vom Stadtzentrum gelangt man am raschesten mit der U-Bahn nach Hietzing. (U 4, Haltestellen Hietzing, Braunschweiggasse, Unter St. Veit, Ober St. Veit). Die Straßenbahnlinien 10, 58, 60 und 62 bedienen den Bezirk, ebenso die Schnellbahnlinien S 3 und S 15.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schloss Schönbrunn an einem trüben Herbstmorgen

Schloss Schönbrunn[Bearbeiten]

Die ehemalige Sommerresidenz der Habsburger Kaiser ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit von Österreich, sie wurde 1996 in die Liste des Weltkulturerbe der UNSECO aufgenommen, dabei werden Schloss und der Garten ausdrücklich als Gesamtkunstwerk gewürdigt. Allein von Okt. 2011 bis Okt. 2012 waren rund rund 3,3 Millionen Besucher im Schloss, das entspricht im Schnitt mehr als 9.000 Besucher pro Tag. Die Zahl der Besucher im Park liegt noch um einiges höher. In Schönbrunn ist man folglich nie allein.

Zur Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 1569 erwarb Kaiser Maximilian II einen Herrensitz namens Katterburg mit zugehörigem Grundstück. In der Folgezeit ließ er ein Jagdschloss erbauen, Fischteiche und einen Fasanengarten anlegen. Zwischen 1638 und 1643 wurde ein erstes Schloss mit dem Namen Schönbrunn errichtet, es diente als Residenz für Eleonora Gonzaga, die Witwe von Kaiser Ferdinand II. Bei der zweiten Türkenbelagerung von Wien im Jahr 1683 wurde es zerstört. Ab 1687 wurde unter der Regie des Architekten Johann Fischer von Erlach ein repräsentatives Barockschloss erbaut. Kaiserin Maria Theresia ließ es 1743-1749 unter Nikolaus von Paccassi zur Sommeresidenz umgestalten, dabei wurde die Innenausstattung im Stil des Rokoko ausgeführt. Auch der Schlosspark wurde umgestaltet, 1752 gilt als Gründungsjahr des Tierparks Schönbrunn. In den Jahren 1775-1780 entstand auf einem Hügel des Schlossgartens die Gloriette, ein Arkadengang als Denkmal für den gerechten König, der Schlossgarten wurde durch Bauwerke wie den Obeliskbrunnen und den Neubau einer "römischen Ruine" ergänzt.

Das Schloss[Bearbeiten]

Grande Parterre und Rückseite des Schlosses
Schloss Schönbrunn
Schloss Schönbrunn Rückseite
Neptunbrunnen und Gloriette

Im Hauptgebäude des Schlosses sind bei weitem nicht alle Räume für die Öffentlichkeit zugänglich. Für Besucher gibt es im Prinzip zwei Touren:

  • Imperial Tour: Die Tour beginnt an der blauen Stiege, geht in der Beletage (1. Obergeschoss) durch etliche Vorräume zum Arbeitszimmer des Kaisers, weiter durch die Privaträume von Kaiser Franz Joseph und seiner Gemahlin Elisabeth, danach geht es durch etliche Repräsentationsräume wie den Spiegelsaal zur Großen Galerie. Bei dieser Tour sieht man insgesamt 20 Räume, man braucht eine gute halbe Stunde. Zur Information gibt es wahlweise eine Audioguide oder gedruckte Infos.
  • Grand Tour: Der erste Teil ist identisch mit der Imperial Tour, hinzu kommen noch 20 prunkvolle Räume aus der Zeit von Maria Theresia. Zu erwähnen die festlich geschmückte Tafel im Rösselzimmer, monumentale Gemälde im Zeremoniensaal, kostbare Lackmalereien im Chinesischen Kabinett und das Millionenzimmer mit Bildern aus der Zeit der indischen Mogulkaiser. Audioguide bzw. gedruckte Info oder Tour mit Führer, Dauer etwa eine Stunde.

In den Räumen des Schlosses ist das Fotografieren bzw. Filmen verboten, es gibt ausreichend Aufsichtspersonal zur Kontrolle.

Für stilvolle Events kann man auch einige Räume mieten, das sind einmal im Erdgeschoss die Räume der Weißgoldzimmer sowie die Räume der Großen und der Kleinen Galerie Vom Haupteingangstor des Schlosses gelangt man zunächst in den Ehrenhof, auf der linken Seite ist der Ticketverkauf und ein Café. Daneben finden die Backführungen der Apfelstrudel-Show statt. Unmittelbar vor dem Schloss geht nach links die Meidlinger Fahrstraße, auf ihr gelangt man zur Orangerie. Nach rechts geht die Hietzinger Fahrstraße vorbei zur Wagenburg mit Fahrzeugen aus dem kaiserlichen Fuhrpark.

Der Schlosspark[Bearbeiten]

Römische Ruine

Der Schlosspark ist zum großen Teil öffentlich zugänglich, und er wird auch gerne genutzt für gemütliche Spaziergänge oder zum Joggen. Auf der Rückseite des Schlosses ist der Garten, auch bezeichnet als das Große Parterre. Beim Neptunbrunnen beginnt der Anstieg zum ca. 60 m hohen "Schönbrunner Berg", auf dessen Anhöhe die Gloriette einen sehr schönen Blick über die gesamte Anlage ermöglicht.Die beste Sicht hat man von der Aussichtsplattform (Eintritt!) über dem Café in der Mitte der Gloriette.

  • Obeliskbrunnen: 1777 erbaut, im Zentrum des Brunnens steht ein Obelisk, dessen Hieroglyphen jedoch nur Phantasie sind, da zur Bauzeit die Hierglyphen noch nicht entschlüsselt waren.
  • Römische Ruine: 1778 im Stil einer römischen Ruine entworfene Anlage
  • Kronprinzengarten: an der Ostfassade des Schlosses, eingefasst von Laubengängen.
  • Irrgarten mit Aussichtsplattform
  • Wagenburg: Fahrzeuge aus dem kaiserlichen Fuhrpark, überwiegend Kutschen, auch Schlitten, Sänften und Automobile.
  • Palmenhaus: Das Gewächshaus besteht aus drei miteinander verbundenen Pavillons mit insgesamt 113 m Länge mit rund 4.500 Pflanzenarten.
  • Sonnenuhrhaus: Gewächshaus von 1904 Nähe Palmenhaus
  • Wüstenhaus: Kakteen und andere Sukkulenten
  • Tiergarten Schönbrunn: Auf Anregung von Kaiser Franz I. 1752 gegründet. Palmenhaus und Wüstenhaus werden vom Tiergarten betreut.

Besichtigungen[Bearbeiten]

Die Besichtigung Classic Pass umfasst die Grand Tour, zusätzlich dabei ist die Gloriette, der Irrgarten und der Kronprinzengarten. Beim Classic Pass plus kommt die Apfelstrudel-Show dazu, beim Goldpass zusätzlich die Wagenburg, der Tiergarten sowie die Gewächshäuser.

Im Kindermuseum erfahren die kleinen Besucher mehr über das höfische Leben, die Begrüßungsformen, die Kleidung oder Feste und Feiern.

Der Ehrenhof von Schloss Schönbrunn bildet auch die Kulisse für einen stimmungsvollen Kultur- und Weihnachtsmarkt sowie für einen Ostermarkt.

  • Schloss Schönbrunn. Geöffnet: geöffnet tägl. ab 8.30 Uhr, Apr-Juni, Sep. Okt. bis 17.30 Uhr, Juli, Aug. bis 18.30 Uhr, Nov-Mrz bis 17.30 Uhr. Preis: Eintritt Imperial Tour 10,50 €, Grand Tour 13,50 €, Classic Pass 16,50 €.
  • Tiergarten Schönbrunn (Wiener Zoo) (Im Schlosspark von Schöbrunn). Geöffnet: geöffnet tägl. ab 9 Uhr, Sommer bis 18.30 Uhr, Winter bis 16.30 Uhr. Preis: Eintritt 15 €.

Anfahrt[Bearbeiten]

  • Mit der U-Bahn: Linie U4, Station Schönbrunn (ca. 800 m) oder Station Hietzing (ca. 1 km)
  • Mit den Straßenbahnlinien 10 und 58 bis zur Haltestelle "Schloss Schönbrunn" auf der anderen Wienflussseite. Fußweg ca. 300 m
  • Mit dem Pkw: Gegenüber Schloss Schönbrunn ist ein großer Parkplatz für Pkw.
  • Zur Gloriette bietet sich auch die Linie 8A ab Meidling an, man betritt den Schlosspark oben, in der Verlängerung der Hohenbergstaße.

Kirchen[Bearbeiten]

Blick vom Schönbrunner Schlosspark auf die Hietzinger Pfarrkirche
  • Hietzinger Pfarrkirche, Am Platz. Erbaut 1414 - 1419, nach Zerstörung durch die Türken 1685 im Barockstil wieder hergestellt.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Hermesvilla im Lainzer Tiergarten, 1882 - 1886 für Kaiserin Elisabeth erbaut, sie bewohnte das Schloss der Träume, wenn sie sich in Wien aufhielt. Heute wechselnde Ausstellungen.
  • Stadtbahn-Hofpavillon von Otto Wagner, heute Teil der U-Bahn-Station Hietzing

Denkmäler[Bearbeiten]

Gedenktafeln[Bearbeiten]

  • Hans Moser, Auhofstraße 76-78,
  • Friedrich Julius Bieber, Auhofstraße 144,
  • Max Mell, Auhofstraße 244,
  • Franz Schmidt, Eißlergasse 26,
  • Gustav Klimt, Feldmühlgasse 3,
  • Thomas Alva Edison, Hietzinger Hauptstraße 14,
  • Egon Schiele, Hietzinger Hauptstraße 101,
  • Leo Fall, Lainzer STraße 127,
  • Johann Strauß (Sohn), Maxingstraße 18,
  • Hansi Niese, Speisinger Straße 28,
  • Alban Berg, Trautmannsdorffgasse 27

Museen[Bearbeiten]

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

"Am Platz", der ehemalige Hauptplatz des Dorfes Hietzing, mit Pfarrkirche und Eingang zum Schlosspark Schönbrunn.

Parks[Bearbeiten]

Schönbrunner Schlosspark mit Palmenhaus, Gloriette (auf dem zentralen Hügel), diversen Brunnenanlagen und dem ältesten, noch bestehenden Zoo Europas (http://www.zoovienna.at)

Der gesamte Südwestteil des Stadtbezirks wird vom "Lainzer Tiergarten" eingenommen, einem mit einer Mauer umgebenen Naturpark mit reichem Wildbestand. Der Eintritt ist frei.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Der Hietzinger Friedhof, Maxingstraße / Montecuccoliplatz, beherbergt Grabmäler aus dem Empire und Biedermeier. U.a. sind hier Franz Grillparzer, Gustav Klimt, Otto Wagner, Fanny Elßler, Alban Berg und Auer von Welsbach begraben.

Moderne Architektur bis 1918[Bearbeiten]

  • Palmenhaus Schönbrunn. Schloßpark Schönbrunn, Architekt Franz X. Segenschmid, 1877
  • Haus Steiner, St.Veit-Gasse 10, Architekt Adolf Loos, 1910
  • Haus Stössl, Matrasgasse 20, Architekt Adolf Loos, 1911
  • Haus Scheu, Larochegasse 3, Architekt Adolf Loos, 1912
  • Haus Horner, Nothartgasse 7, Architekt Adolf Loos, 1912
  • Haus Hoffmann, Wattmanngasse 19, Architekt Ernst Lichtblau, 1913
  • Villa Skywa-Primavesi, Gloriettegasse 18, Architekt Josef Hoffmann, 1915
  • Haus Strasser, Kupelwiesergasse 28, Architekt Adolf Loos, 1918

Moderne Architektur 1919 bis 1945[Bearbeiten]

  • Siedlung Friedensstadt, Hermesstraße 1-77, Architekt Adolf Loos, 1921
  • Haus Rufer, Schließmanngasse 11, Architekt Adolf Loos, 1924
  • Haus Beer, Wenzgasse 12, Architekten Josef Frank und Oskar Wlach, 1931
  • Werkbundsiedlung, Veitingergasse 71-117, 1932

Moderne Architektur 1946 bis 1989[Bearbeiten]

  • Fertighaussiedlung, Veitingergasse 64-66, Architekten Roland Rainer und Carl Auböck, 1954
  • Dominikanerinnen-Konvent, Schloßbergg.17, Architekt Gustav Peichl, 1963
  • EKAZENT Hietzing, Hietzinger Hauptstr. 22, 1964
  • Haus Bettelheim, Joseph-Lister-Gasse 22, Architekt Wilhelm Holzbauer, 1968
  • Häuser Bösch und Rainer, Weidlichg, 17-17a, Architekt Roland Rainer, 1970
  • ORF-Zentrum, Würzburgg.30, Architekt Roland Rainer, 1975

Moderne Architektur 1990 bis heute[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Bäder: Hietzinger Bad (Hallenbad mit Freibad) und Schönbrunner Bad

Spaziergänge und Wanderungen im Lainzer Tiergarten

Im Winter: Rodeln am Roten Berg und Himmelhof

Einkaufen[Bearbeiten]

Die Einkaufsstraßen Hietzinger Hauptstraße und Lainzer Straße haben vor allem regionale Bedeutung. In der Hietzinger Hauptstraße nahe der Pfarrkirche ein Einkaufszentrum (EKAZENT Hietzing). http://www.einkaufsstrassen.at/hietzing

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Tafelspitz mit Beilagen
  • 1 Plachutta Hietzing, Auhofstr. 1, 1130 Wien. Tel.: +43 1 87770870. Die Spezialität ist Tafelspitz, er kommt immer in Brühe, mit Markknochen, Kartoffeln und Wurzelgemüse gemeinsam im Topf. Als Beilagen gibt es Gemüse, Apfelkren, Spinat, Schnittlauchsoße und Röstbrot. Vorher entscheidet man sich für eine Suppeneinlage Frittaten, Fleischstrudel oder Lederknödel, die man dann mit der Brühe aus dem Tafelspitztopf als Vorspeise genießt. Das Mark aus dem Knochen streicht man ein Röstbrot. Geöffnet: Täglich Täglich 11.30-15.00 und 18.00-23.30 Uhr Samstag, Sonn- u. Feiertag 11.30-23.30 Uhr geöffnet, Küchenschluss 14.30 bzw. 22.30 Uhr.

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Ende Mai Anfang Juni findet das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker im Park des Schlosses Schönbrunn statt. Der Eintritt ist für alle Zuschauer frei

Mittel[Bearbeiten]

Im westlichen Teil des Bezirkes (Ober St. Veit) befinden sich beliebte Heurigenlokale.

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Hostel Wien Hütteldorf, Schlossberggasse 8, 1130 Wien. Tel.: +43 1 8 77 02 63, E-Mail: . Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung Facebook Twitter. Auf einem Berg gelegen. Man erreicht es mittels U-Bahn, muss aber noch ein ganzes Stück gehen. Eigentlich nur zu empfehlen, wenn man mit dem Auto vorfährt (kostenfreier hosteleigener Parkplatz). 294 Betten. Typ ist Gruppenbezeichnung

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Kommunikation[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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