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Deutsch-Wagram

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Deutsch-Wagram
slowakisch Nemecký Ogrún; tschechisch Německý Ogrun
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Deutsch-Wagram ist eine Stadt im Marchfeld in unmittelbarer Nähe zu Wien. Die Stadt ist als Endpunkt der allerersten Eisenbahnstrecke Österreichs (von Floridsdorf, 1837) eng mit der Eisenbahngeschichte des Landes verbunden und unterhält auch am Bahnhof ein großes Eisenbahnmuseum.

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Deutsch-Wagram wurde im 11. Jahrhundert gegründet und die Form eines Angerdorfes hat sich bis heute erhalten. Der Name Wagram bedeutet Geländekante ("Wogenrain") und bezieht sich auf die Hügel nördlich der Ortschaft, die das ebene Marchfeld vom Weinviertler Hügelland abgrenzt. Der Zusatz "Deutsch" wurde im späten 19. Jahrhundert hinzugefügt und soll die Ortschaft als deutschsprachige Siedlung im Gegensatz zu den in der Vergangenheit zahlreichen slowakisch-, tschechisch- und kroatischsprachigen Siedlungen der Umgebung abgrenzen.

Deutsch-Wagram war Standort der Schlacht bei Wagram (1809), als die napoleonischen Truppen nach ihrer vernichtenden Niederlage bei Aspern einen Sieg gegen das Heer der Österreicher einfahren und den Kriegsverlauf doch noch drehen konnten.

Deutsch-Wagram ist heute im Nahbereich von Wien wichtiges Suburbanisierungsgebiet, wobei hier viele junge Familien siedeln.

1929 wurde Deutsch-Wagram zum Markt, 1984 zur Stadt erhoben.

Stadtteile[Bearbeiten]

Neben Deutsch Wagram (die Siedlung schreibt sich ohne Bindestrich, im Gegensatz zur Gemeinde) gibt es noch die Siedlung Helmahof.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Wien Schwechat ist öffentlich mit der S-Bahn erreichbar, man muss in Wien Mitte umsteigen. Mit dem Auto vom Flughafen: A4 - A23 - S2 - B8

Mit der Bahn[Bearbeiten]

  • Bahnhof Deutsch Wagram: Bahnhofstraße: etwa 1 km nordöstlich vom Stadtzentrum
  • Haltestelle Helmahof: Erschließt den gleichnamigen Ortsteil ca. 3 km östlich vom Stadtzentrum

Die allererste Eisenbahn Österreichs fuhr im Jahr 1837 von Floridsdorf nach Deutsch-Wagram. Diese Strecke wurde in den Folgejahren zur Nordbahn von Wien nach Krakau ausgebaut. Heute halten keine Fernzüge mehr in Deutsch-Wagram. Ab Wien fährt die S-Bahn (Endstation: Deutsch-Wagram oder Gänserndorf), auch Regional- sowie Regionalexpresszüge Wien-Břeclav halten in Deutsch-Wagram. Von Tschechien kommend steigt man am besten in Břeclav in einen dieser Züge um. Von Bratislava kommend steigt man in Marchegg in einen Regionalzug nach Gänserndorf, worauf man in Gänserndorf wieder in einen Regionalzug oder die S-Bahn umsteigt.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Entfernungen (Auto)
Wolkersdorf11 km
Groß-Enzersdorf11 km
Gänserndorf13 km
Wien Kagran13 km
Wien Stammersdorf15 km
Wien Stadtzentrum22 km
Orth an der Donau23 km
Angern an der March23 km
Marchegg29 km
Flughafen Wien Schwechat37 km
Hainburg an der Donau41 km
Malacky42 km
Bratislava57 km
  • S1 Wiener Außenring Schnellstraße; Ausfahrt 40 Seyring, weiter über 3166 und L6
  • S2 Wiener Nordrand Schnellstraße; Ausfahrt 7 Angerner Straße, weiter über B8
  • Die ehemalige Bundesstraße B8, Angerner Straße, verläuft durch die Stadt. Diese bietet sich als Anfahrt ab dem Wiener Stadtzentrum an, wenn man nicht Autobahn fahren will: Praterstern - Reichsbrücke - Wagramer Straße - Süßenbrunn
  • Eine Anfahrtmöglichkeit ab der Westslowakei besteht über die Rollfähre über die March zwischen Zahorská Ves und Angern sowie die B8 (Rollfähre bei Hoch- oder Niedrigwasser nicht in Betrieb). Informationen über Betriebszeiten, Preise und eventuelle Sperren auf der Homepage der Gemeinde Angern.
  • Ab Mähren oder der Nordwestslowakei (Břeclav oder Holíč) kann man auch über die B49-B8 anreisen: über Reintal bzw. die Marchbrücke zwischen Hohenau und Moravský Svätý Ján.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Der Marchfeldkanal verläuft durch Deutsch-Wagram. Das Befahren des Kanals mit Paddel- oder Ruderbooten ist erlaubt.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Entlang des Marchfeldkanales, des Russbaches und des Stempfelbaches verlaufen gut ausgebaute Radwege. So kann man Deutsch-Wagram abseits des Verkehrs von Wien Stammersdorf oder Bratislava (über die Fahrradbrücke der Freiheit zw. Devínska Nová Ves und Schlosshof) erreichen.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Pfarrkirche von Deutsch-Wagram

Siehe auch Wikipedia: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Deutsch-Wagram

  • Pfarrkirche: Errichtet im 13. Jahrhundert als Wehrkirche nahe des alten Angers, von der Ummauerung sind nur mehr Reste von Bastionen erhalten. Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert ausgebaut, im 17. Jahrhundert barockisiert und in den 1950er-Jahren umgebaut und vergrößert.
  • Monumentalkapelle: Gedenkstätte an das Kriegsjahr 1809, gestiftet von Hugo v. Tkalcsevich - dem Sohn eines in der Schlacht bei Wagram gefallenen Offiziers - als Familiengruft gestiftet.
  • Heimatmuseum mit Napoleonmuseum in einem denkmalgeschützten Bürgerhaus
  • Bahnhof: Errichtet um 1864 besteht das alte Aufnahmegebäude bis heute. Im Nahbereich befindet sich noch der 1846 errichtete Wasserturm. Im alten Arbeiterwartehaus am Bahnhof ist nun das Eisenbahnmuseum untergebracht.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Fußballplätze gibt es am Schulsportgeländes an der Franz-Schubert-Straße, das Stadion befindet sich im Spartawald an der Angernerstrasse.
  • Tennisclub Deutsch-Wagram: 6 Sandplätze und 2 Hallenplätze.

Einkaufen[Bearbeiten]

Einige Nahversorger in der Stadt. Nächste größere Einkaufszentren sind die Gewerbeparks Stadlau und Kagran in Wien u.A. mit Ikea, Media Markt und co.

Küche[Bearbeiten]

  • Einen McDonald's gibt es an der östlichen Stadtausfahrt beim Kreisverkehr.
  • In der Bockfließer Straße befindet sich der Marchfelderhof, ein Restaurant der Spitzenklasse, wo auch gerne das Who-is-Who der Seitenblickegesellschaft speist. Dementsprechend sind auch die Preise.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

  • Schulzentrum Deutsch-Wagram: Volksschule, Hauptschule/Mittelschule und Oberstufenrealgymnasium (BORG Deutsch-Wagram)
  • Volkshochschule
  • Musikschule
  • Niederösterreichische Landesakademie: Das niederösterreichische Sprachkompetenzzentrum bietet Sprachkurse für Tschechisch und Slowakisch an.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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