Erioll world 2.svg
Artikelentwurf

Wien/Döbling

Aus Wikivoyage
Zur Navigation springen Zur Suche springen
1., Innere Stadt2., Leopoldstadt3., Landstraße4., Wieden5., Margareten6., Mariahilf7., Neubau8., Josefstadt9., Alsergrund10., Favoriten11., Simmering12., Meidling13., Hietzing14., Penzing15., Rudolfsheim-Fünfhaus16., Ottakring17., Hernals18., Währing19., Döbling20., Brigittenau21., Floridsdorf22., Donaustadt23., Liesing
Lage des 19. Wiener Gemeindebezirks

Döbling ist der 19. Gemeindebezirk von Wien. 1892 entstand der Bezirk durch Zusammenschluss der Vorortgemeinden Ober- und Unterdöbling, Sievering, Nußdorf, Heiligenstadt sowie Teilen von Josefsdorf, Grinzing, Kahlenbergerdorf und Weidling. 1938 kamen noch Salmannsdorf und Neustift am Wald vom Nachbarbezirk Währing dazu. Der Großteil des Bezirksgebietes liegt an den Abhängen des Wienerwaldes und ist eines der vornehmsten Wohnviertel Wiens.

Anreise[Bearbeiten]

Nur am östlichen und südlichen Rand des Bezirkes verlaufen U-Bahnlinien:

  • Die U4 verläuft entlang des Donaukanals (Stationen Spittelau und Heiligenstadt)
  • Die U6 entlang des Gürtels (Stationen Spittelau und Nussdorfer Straße)
  • Die S-Bahnlinie S 45 (Vorortelinie) durchquert den Bezirk tangential und verkehrt zwischen Handelskai und Hütteldorf im 10-Minuten-Takt: Stationen Heiligenstadt; Oberdöbling und Krottenbachstraße.
  • Die S-Bahn-Linie S 40 (Franz-Josefs-Bahnhof - Klosterneuburg - Tulln) fährt im 30-Minuten-Takt und hält wie die U4 in Spittelau und Heiligenstadt und darüber hinaus noch in Nussdorf.

Ansonsten erfolgt die Anreise mit ÖV mit Straßenbahn und Bus:

  • Straßenbahnlinie 37: Schottentor - Hohe Warte
  • Straßenbahnlinie 38: Schottentor - Grinzing.
  • Bus 10A: Heiligenstadt - Meidling Hauptstraße (meist parallel zur S45 und eine gute Tangentialverbindung durch die nordwestlichen Randbezirke)
  • Bus 35A: Spittelau - Salmannsdorf
  • Bus 38A: Heiligenstadt - Grinzing - Cobenzl - Kahlenberg - Leopoldsberg (perfekt für die autofreie Anreise auf die Höhenstraße und den Aussichtspunkten auf Wien)
  • Bus 39A: Jägerstraße - Sievering (- Salmannsdorf)
  • Bus 40A: Schottentor - Döblinger Friedhof

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • Kaasgrabenkirche. Wallfahrtskirche Maria Schmerzen, siehe Hauptartikel [[1]]
  • Karmelitenkloster Döbling.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Auf dem Leopoldsberg stehen die Reste einer Burg aus dem 13. Jahrhundert, die 1529 von den Türken gesprengt wurde.

Bauwerke[Bearbeiten]

Architektur bis 1918[Bearbeiten]

  • Eroica-Haus, Döblinger Hauptstr. 92: Wohnhaus von Ludwig van Beethoven im Jahr 1803, große Teile der 3. Symphonie sind hier entstanden.
  • Villenkolonie Hohe Warte, Hohe Warte, Architekt Josef Hofmann, 1900, (Haus Moser-Moll I, Steinfeldgasse 8, Haus Spitzer, Steinfeldgasse 4, Haus Moll II, Wollergasse 10, Haus Ast, Steinfeldgasse 2)
  • Villenkolonie Kaasgraben, Kaasgrabengasse 36-38/Suttingergasse, Architekt Josef Hoffmann, 1912
  • Haus Bernatzik, Springsiedelg.28, Architekt Josef Hoffmann, 1913
  • Haus Hock, Cobenzlgasse 71, Architekt Oskar Strnad, 1914 (Umbau 1971)
  • Haus Wassermann, Paul-Ehrlich-Gasse 4, Architekt Oskar Strnad, 1914
  • Häuser Scholl und Strauss, Willbrandtgasse 3 und 11, Architekt Josef Frank, 1914
  • Haus Duschnitz, Weimarer Straße 87, Architekt Adolf Loos, 1915
  • Haus Mandl, Blaasstr.8, Architekt Adolf Loos, 1916
  • Haus Strasser, Kupelwiedergasse 28, Architekt Adolf Loos, 1918

Moderne Architektur 1919 bis 1945[Bearbeiten]

Der Karl-Marx-Hof in Heiligenstadt ist einer der berühmtesten Wiener Gemeindebauten der Zwischenkriegszeit
  • Karl-Marx-Hof, Heiligenstädter Str. 82 - 92: 1927 - 1930 errichteter Wohnbau der Gemeinde Wien mit 1600 Wohnungen und einer 1200 Meter langen Front zur Heiligenstädter Straße, mit großzügigen Innenhöfen und Loggien für alle Wohnungen. Lange Zeit ein Musterbeispiel für sozialen Wohnbau. Auch bekannt für die hier statt Februarkämpfe während des Österreichischen Bürgerkriegs im Feburaur 1934.
  • Haus Knips, Nußwaldgasse 22, Architekt Josef Hoffmann, 1924
  • Kirche St.Judas Thadäus in der Krim, Budinskygasse 19, Architekt Clemens Holzmeister, 1926
  • Klose Hof, Philippovichgasse 1, Architekt Josef Hoffmann, 1926
  • Neulandschule, Alfred-Wegener-Gasse 10-12, Architekt Clemens Holzmeister, 1932
  • Haus Bunzl, Chimanistr.18, Architekten Josef Frank und Oskar Wlach, 1936
  • Kahlenberg-Restaurant, Josefsdorf 1, Architekten Erich Boltenstern und Leopold Ponzen, 1936 - mittlerweile abgerissen und durch modernen Restaurantkomplex ersetzt, nur noch Grundmauern vorhanden

Moderne Architektur 1946 bis 1989[Bearbeiten]

  • Haus Peichl; Himmelstr.47, Architekt Gustav Peichl, 1962
  • Volksschule an der Krim, Flotowgasse 25, Architekt Gustav Peichl, 1963
  • Wohnhaus, Salmannsdorfer Str.66, Architekt Adolf Krischanitz, 1986

Moderne Architektur 1990 bis heute[Bearbeiten]

  • Lauder Business School, Hofzeile 18-20, Architekten Kuehn Malvezzi, 2003

Denkmäler[Bearbeiten]

Gedenktafeln[Bearbeiten]

  • Leopold Illetschko, Barawitzkagasse 34, Professor an der Hochschule für Welthandel,
  • Rosa Albach-Retty, Billrothstraße 42, Schauspielerin, Großmutter von Romy Schneider,
  • Hugo Wolf, Billrothstraße 68,
  • Theodor von Billroth, Billrohtstraße 77,
  • Kronprinz Rudolf, Billrothstraße 78,
  • Josef Lanner, Billrothstraße 84,
  • Johann Strauß (Vater), Billrothstraße 84,
  • Robert Stolz, Cobenzlgasse 22,
  • Johann Strauß (Vater), Döblinger Hauptstraße 76 (beim Casion Zögernitz),
  • Ludwig van Beethoven, Döblinger Hauptstraße 92,
  • Eduard von Bauernfeld, Döblinger Hauptstraße 94,
  • Franz Schubert, Dreimarktsteingasse 6,
  • Johann Strauß (Vater), Dreimarksteingasse 13,
  • Ludwig van Beethoven, Eroicagasse 2,
  • Karl Farkas, Franz-Klein-Gasse 1,
  • Ludwig van Betehoven, Grinzinger Straße 64,
  • Franz Grillparzer, Grinzinger Straße 64,
  • Albert Einstein, Grinzinger Straße 70,
  • Joseph Lanner, Gymansiumstraße85,
  • Emanuel Schikaneder, Hackhofergasse 18,
  • Franz Lehar, Hackhofergasse 18,
  • Ralph Benatzky, Himmelstraße 7,
  • Attila Hörbiger, Himmelstraße 24,
  • Franz Schubert, Himmelstraße 25,
  • Karl Böhm, Himmelstraße 41,
  • Karl Sseitz, Himmelstraße 43,
  • Kurt Gödel, Himmelstraße 43,
  • Sigmund Freud, Himmelstraße 115,
  • Egon Wellesz, Kaasgrabengasse 38,
  • Johann und Josef Schrammel, Kahlenberger Straße 7-9,
  • Ludwig van Beethoven, Kahlenberger Straße 26,
  • Friedrich Ludwig Jahn, Leopoldsberg,
  • Kaiserin Elisabeth, Leopoldsberg,
  • Paula von Preradovic, Osterleitengasse 7,
  • Stefan Graf Szechenyi, Osterleitengasee 18-24,
  • Adolf Merkl, Pfarrplatz 1,
  • Ludwig van Beethoven; Pfarrülatz 2,
  • Alfred Verdross-Drossberg, Pokornygasse 23,
  • Ludwig van Betehoven, Probusgasse 6,
  • Ferdinand von Saar, Rzudolfinergasse 6,
  • Ludwig van Beethoen, Silbergasse 4

Museen[Bearbeiten]

Bezirksmuseum Döbling, Frontansicht
  • Bezirksmuseum Döbling, in der Villa Wertheimstein. Das Museum verfügt über mehrere, thematisch voneinander getrennte Säle. Ausgestellt werden Funde aus der Ur- und Frühgeschichte des Bezirkes mit geologischen Informationen, alte Darstellungen und Fotos aus den Bezirksteilen, ein Modell des ehemaligen Klosters auf dem Kahlenberg, die Verkehrsgeschichte des Bezirkes mit Modellen der früheren Zahnrad- bzw. Drahtseilbahn. Neben der Darstellung der industriellen Entwicklung des Bezirks wird berühmten Döblingern wie Ferdinand von Saar, Eduard von Bauernfeld und der Familie Wertheimstein gedacht. Im Keller befindet sich ein Weinbaumuseum. Verkehrsanbindung: Straßenbahnlinie 37 (Hst. Pokornygasse oder Barawitzkagasse); Buslinien 10A und 39A (Hst. Barawitzkagasse). Geöffnet: Sa 15.30 – 18.00 Uhr, So 10.00 – 12.00 Uhr. Preis: Eintritt frei (Stand Jänner 2013).
  • Waschsalon im Karl-Marx-Hof. Hier gibt es eine Dauerausstellung zum "Roten Wien" zu sehen. Die vier Schwerpunkte sind Die Geschichte des Roten Wien” (1919-1934), Kommunaler Wohnbau und Folgeeinrichtungen, Bildungs- und Kulturarbeit, Fest- und Feierkultur der Wiener Arbeiterbewegung. Jeden Sonntag Führung durch den Karl-Marx-Hof und die Ausstellung (Treffpunkt 13 Uhr vor dem U-Bahn-Ausgang), Preis 5 Euro. Für Sonderveranstaltungen siehe auch Webseite. Verkehrsanbindung: U4, S40, S45 Heiligenstadt bzw. Straßenbahnlinie D 12.-Februar-Platz. Geöffnet: Do 13.00 – 18.00 Uhr, So 12.00 – 18.00 Uhr bzw. für Gruppen auf Voranmeldung (Stand 5/2016). Preis: Eintritt: Erwachsene 3 Euro.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

  • Wertheimsteinpark
  • Heiligenstädter Park
  • Hugo-Wolf-Park
  • Saarpark
  • Beethovenpark
  • Strauß-Lanner-Park
  • Olympiapark
  • Karl-Fellinger-Park

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aussichtspunkte:

  • Kahlenberg (erreichbar über die Höhenstraße): 484 m hoher Aussichtsberg mit Restaurant/Hotel und Sendeturm mit dem wohl bekanntesten Blick auf Wien.
  • Cobenzl (Latisberg)
  • Leopoldsberg

Speziell im Spätsommer und Frühherbst sind die Weingärten eine Wanderung wert. Man kann bei der Weinlese zuschauen und in kleinen Holzverschlägen wird Most und Sturm verkauft.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Immer einen Besuch wert ist ein Heimspiel der Vienna. Der 1st Vienna Football Club wurde 1894 gegründet und ist der älteste Fußballclub Österreichs. Die Vienna war oftmals Meister und noch bis in die 1990er-Jahre ein Fixstarter der Bundesliga und sogar immer wieder im Uefa-Cup. Heute pendelt die Vienna zwischen Regionalliga Ost und 1. Division. Zwar ist das Niveau eher niedrig, doch es gibt immer gute Stimmung. Das Publikum ist gemütlich und eher links eingestellt. Das Stadion Hohe Warte ist eine grandiose Naturarena, die einst Platz für 120.000 Besucher bot aber heute in sehr baufälligem Zustand ist. Eine besondere Attraktion sind die Duelle mit dem Wiener Sportklub, dem Nachbarn aus Dornbach, dessen Geschichte und Schicksal sich kaum von der Vienna unterscheidet.

Einkaufen[Bearbeiten]

In Döbling gibt es zwei Märkte sowie zwei Einkaufsstraßen. Die beiden Marktgebiete sind in Nußdorf und am Sonnbergplatz gelegen. Der Sonnbergmarkt bietet die Kombination aus Markt und der Einkaufsstraße Obkirchergasse, wobei dadurch ein deutlich höherer Branchenmix als beim Nußdorfer Markt besteht. In der beliebtesten Döblinger Einkaufsstraße, der Obkirchergasse [2] , bestehen reichlich Möglichkeiten zum Gustieren, Flanieren und Kaufen. Es gibt zahlreiche Fachhandelsgeschäfte im Bereich Kinder-, Damen- und Herrenmode, sowie Kosmetik, Geschenkartikel, Lebensmittel, Tabakwaren, Buch- und Bürohandel. Auch die Döblinger Hauptstraße [3] bietet ein breites Angebot an Einkaufsmöglichkeiten. Im Westen von Döbling liegt die Shopping Mall „Q19“ [4]. Die dort ansässigen Handelsketten, vermischt mit einzelnen Einzelhandelsbetrieben, bieten einen typischen Unternehmensmix eines Einkaufszentrums.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Gasthaus Bajones, Billrothstraße 79. Tel.: +43 1 3205612. Traditionelle Wiener Küche. Geöffnet: Mo – Fr 9.00 – 23.00 Uhr, Sa 9.00 – 14.30 Uhr.

Mittel[Bearbeiten]

  • 3 s`Pfiff, Rathstrasse 4. Tel.: +43 (0)1 440 27 20. Geöffnet: Mi – Sa 11.00 – 0.00 Uhr; So + Feiertag 11.00 – 22.00 Uhr; Mo + Di sind Ruhetage.
  • 4 Teka Sushi, Billroth Str. 5. Tel.: (0)1 961 06 30, E-Mail: . Hochwertiges Sushi Restaurant. Geöffnet: Mo – Fr 11.30 – 14.30 + 17.00 – 22.00 Uhr, So 17.00 – 22.00 Uhr, Sa ist Ruhetag.`
  • Francesco, Grinzinger Str. 50 1190 Wien +43 (0)1/ 368 23 11, tisch@francesco.at, Öffnungszeiten: Mo - So 11:30 - 24:00 Uhr, italenische Gerichte

Gehoben[Bearbeiten]

Tafelspitz mit Beilagen
  • 5 Plachutta Nussdorf, Heiligenstädterstraße 179, 1190 Wien. Tel.: +43 1 3704125. Die Spezialität ist Tafelspitz, er kommt immer in Brühe, mit Markknochen, Kartoffeln und Wurzelgemüse gemeinsam im Topf. Als Beilagen gibt es Gemüse, Apfelkren, Spinat, Schnittlauchsoße und Röstbrot. Vorher entscheidet man sich für eine Suppeneinlage Frittaten, Fleischstrudel oder Lederknödel, die man dann mit der Brühe aus dem Tafelspitztopf als Vorspeise genießt. Das Mark aus dem Knochen streicht man ein Röstbrot. Geöffnet: Täglich: von 11.30 bis 23.30 Uhr; Küchenschluss: 22.30 Uhr.

Nachtleben[Bearbeiten]

Heurige[Bearbeiten]

Die Bezirksteile Sievering, Grinzing, Nußdorf und Heiligenstadt sind typische Heurigenbezirke. Leider wurden die Heurigenbetriebe vor allem in Grinzing zum Ziel des Massentourismus. Wenn Sie in einem der bekannten grinzinger Heurigen einen Wiener antreffen sollten, so ist das sicher der Busfahrer, der gerade seine Ladung Pauschalreisender abholt. Die Atmosphäre in diesen Massenbetrieben hat nichts mehr mit der ursprünglichen Heurigenatmosphäre zu tun.

Einheimische gehen inzwischen lieber zu den noch ursprünglich(er)en Heurigen in anderen Bezirken, z.B. in Stammersdorf oder Mauer. Dennoch kann man aber auch im 19. Bezirk noch authentische Heurigen finden, wenn man abseits der Hauptstraßen der alten Orte sucht.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

http://www.wien.gv.at/bezirke/doebling

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
Erioll world 2.svg