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Jasov

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Jasov
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Jasov ist eine Gemeinde im Bodva-Tal am Ostrand des Nationalparks Slowakischer Karst ca. 20 km westlich von Košice in der Ostslowakei.

Hintergrund[Bearbeiten]

Das im Slowakischen Erzgebirge liegende Jasov sollte im Mittelalter zur Bergbaustadt ausgebaut werden, doch im Gegensatz zur weiter flussaufwärts im Bodva-Tal gelegenen Stadt Medzev war das Vorhaben in Jasov nicht erfolgversprechend. Der Ort ist heute durch seine Randlage zum Nationalpark Slowakischer Karst – der größten Karstlandschaft Mitteleuropas – interessant. Charakteristisch für diese Landschaft ist eine große Anzahl sehr mannigfaltiger Höhlen, von denen jedoch nur vier für Besucher erschlossen sind. Jene von Jasov wurde bereits im Jahr 1846 teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und ist damit die älteste Schauhöhle der Slowakei. Seit 1995 steht sie als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der internationale Flughafen von Košice liegt nur etwa 20 km von Jasov entfernt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Solange die Bahnlinie nach Medzev stillgelegt bleibt, befindet sich die nächstgelegene Bahnstation in Moldava nad Bodvou (fast 10 km südlich), von dort existieren jedoch keine öffentlichen Verbindungen nach Jasov. Es empfiehlt sich daher, mit der Bahn nach Košice anzureisen und dort in den Bus umzusteigen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Vom Busbahnhof in Košice in ca. 30 min mit Bussen in Richtung Medzev und Štós.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von Košice auf der E58 in Richtung Rožňava bis Moldava nad Bodvou, dort rechts abbiegen und weiter auf der Straße 550 bis Jasov.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Ansicht des Klosters Jasov vom Aussichtspunkt Jasovská skala
  • Prämonstratenserabtei Jasov

Das um 1170 vom Prämonstratenserorden gegründete und nach einer sehr wechselvollen Geschichte erst um das Jahr 1990 wieder eingerichtete, am westlichen Rand von Jasov gelegene Kloster erhielt sein heutiges Erscheinungsbild im Wesentlichen durch einen Neubau im barocken Stil nach Plänen des Wiener Architekten Franz Anton Pilgram im 18. Jahrhundert. Es handelt sich dabei um die größte Klosteranlage der Slowakei und eines der bedeutendsten barocken Bauwerke des Landes. Barock ausgestaltet ist auch das Innere der dem Hl. Johannes dem Täufer geweihten Klosterkirche. Das Kloster verfügt über eine umfangreiche Bibliothek und einen Barockgarten. Da die Klosteranlage laufenden Renovierungsarbeiten unterzogen wird, sind eine Besichtigung sowie ein Besuch der Bibliothek nur nach telefonischer Voranmeldung möglich.

Besucherzentrum der Höhle von Jasov
Höhle von Jasov
  • Tropfsteinhöhle Jasovská jaskyňa

Die zauberhafte Höhle am südlichen Rand von Jasov ist Teil des UNESCO-Weltnaturerbestätten-Verbundes "Höhlen des Slowakischen und Aggteleker Karsts". Die Höhle wurde im Kalk- und Dolomitgestein durch die Tätigkeit des Flusses Bodva geschaffen. An dessen heutigem Ufer, am Fuß einer Felsklippe befindet sich ein modernes, ganzjährig geöffnetes Besucherzentrum mit Informationstafeln. Ein angeschlossener Laden verkauft Informationsmaterial und kleine Erfrischungen. Vom Besucherzentrum aus werden von April bis Oktober mehrmals täglich außer Montag ca. 45-minütige Führungen angeboten. Von der ca. 2,8 km langen Höhle sind 550 m für Besucher erschlossen. Auf dem Rundweg sind 30 Höhenmeter, z. T. auf Stufen zu überwinden. Obwohl keine extremen Bedingungen herrschen, sollten bei Planung eines Besuchs die geringe Temperatur (ca. 9 °C) und die hohe Luftfeuchtigkeit berücksichtigt werden. Höhepunkt des Rundgangs ist der "Große Dom", eine saalförmige Weitung mit reichem Dekor aus mannigfaltigen, teils pagodenförmigen Tropfsteingebilden. Weiters sind auf dem Rundgang Reste der prähistorischen Fauna und alte Inschriften auf den Höhlenwänden zu sehen.

Auf einem als Lehrpfad beschilderten Rundweg ist der über der Höhle gelegene Felsen (Jasovská skala) zu erreichen, welcher einen Panoramablick über das Kloster und das Umland von Jasov bietet. An diesem Weg befinden sich auch Reste mittelalterlicher Festungsmauern sowie ein zum Kloster gehöriger romantischer Waldfriedhof.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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