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Uschhorod

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Uschhorod
Ужгород · Uschgorod · Ungvár
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Uschhorod (ukrainisch Ужгород; auch Uschgorod, Uzhhorod, Uzgorod; ungarisch Ungvár, slowakisch Užhorod) ist die Hauptstadt der Oblast Transkarpatien im äußersten Westen der Ukraine, unmittelbar an der Grenze zur Slowakei.

Hintergrund[Bearbeiten]

Blick über Uschhorod, im Vordergrund die Russisch-Orthodoxe Kirche

Die mediterran anmutende Stadt ist eine der ältesten ukrainischen Städte. Die bewegte jüngere Geschichte der Stadt lässt sich übrigens auch im Stadtbild gut nachvollziehen: Bis 1918 Teil des ungarischen Königreiches (bzw. Österreich-Ungarn), danach bis 1939 Teil der Tschecho-Slowakischen Republik und ab dann Teil der Sowjetunion. So finden sich im Stadtzentrum direkt nebeneinander prunkvolle, eklektische Bauwerke des ungarischen Jugendstils neben den funktionalen, schlichten Bauwerken der tschechoslowakischen Zwischenkriegs-Moderne und die großvolumigen Wohnblocks der Sowjetzeit. Eine durchaus interessante Mischung und eine Geschichtsstunde der letzten 120 Jahre, die man einfach beim Spazierengehen erarbeitet.

Uschhorod ist Bischofssitz des Ruthenischen griechisch-katholischen Eparchats Mukatschewo, dem in der Oblast Transkarpatien 380.000 Gläubige angehören. Es untersteht dem Papst in Rom, feiert seine Gottesdienste aber nach dem östlichen (byzantinischen) Ritus, ähnlich den Orthodoxen. Diese Rituskirche wurde 1646 durch die Union von Uschhorod (oder Ungvár) gegründet, als sich 63 orthodoxe Priester aus der damals zu Ungarn gehörenden Karpatenukraine entschieden, den Papst als Oberhaupt anzuerkennen. Theodor Romscha, der ab 1944 griechisch-katholischer Bischof von Mukatschewo/Uschhorod war, wurde 1947 vom sowjetischen Geheimdienst NKWD vergiftet. Er wurde von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen, seine Reliquien befinden sich in der Kreuzerhöhungskathedrale.

Uschhorod ist seit 1945 Universitätsstadt. An der Uschhoroder Nationaluniversität sind ca. 13.600 Studenten eingeschrieben.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Uschhorod

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der kleine 1 Flughafen Uschhorod Flughafen Uschhorod in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Uschhorod im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Uschhorod (Q1077892) in der Datenbank Wikidata (IATA CodeUDJ) nennt sich zwar „international“, wird aber nur einmal die Woche (freitags) von Lwiw aus angeflogen. Die Fluggesellschaft ist Motor Sich, der Flug mit einer Antonow An-24 (Turboprop) dauert eine halbe Stunde (Stand Frühjahr 2019).

Alternativ kann man zum 105 km entfernten Flughafen Košice (KSC) in der Slowakei fliegen (Direktflüge von Wien, Prag, Düsseldorf) und von dort mit dem Bus weiter nach Uschhorod.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Am 2 Bahnhof Uschhorod Bahnhof Uschhorod in der Enzyklopädie Wikipedia Bahnhof Uschhorod im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBahnhof Uschhorod (Q16720732) in der Datenbank Wikidata halten zehnmal pro Tag Züge aus Lwiw (Fahrtzeit ca. 5–6 Std.) über Mukatschewo (1:10–2 Std). Von Tschop am ukrainisch-slowakisch-ungarischen Dreiländereck gibt es sechs Züge pro Tag (Fahrtzeit ca. 30 Minuten). In Tschop ist ein Umstieg aus Richtung Košice (Slowakei) oder Nyíregyháza (Ungarn) möglich.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es gibt zur Zeit morgens drei Busse vom Bahnhof Michalovce in der Slowakei nach Uschhorod. Der letze Bus fährt um ca. 12 Uhr. Für die Fahrt muss man ca. 2 Stunden einplanen, weil die Grenzabfertigung (Schengengrenze) schon länger dauern kann. Zurück fährt der letzte Bus um 15:10 Uhr.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Über die Europastraße 50 ist die Stadt sowohl von Westen (Slowakei) als auch aus Norden (Lwiw (Lemberg)) erreichbar.

Am westlichen Stadtrand befindet sich der Grenzübergang Uschhorod / Vyšné Nemecké (Bus, Auto, LKW, Rad, zu Fuß) mit der Slowakei (weiter über die E 50 nach Michalovce und Košice), etwa 30 km südlich befindet sich der Grenzübergang Tschop / Zahoný (nicht zu Fuß passierbar!) mit Ungarn (weiter nach Nyíregyháza, Debrecen und Miskolc). Beide Grenzübergänge sind 24 Stunden geöffnet, jedoch muss man wegen beiderseitig strenger Kontrollen mehrere Stunden für den Grenzübertritt einplanen.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schlossberg mit Schloss Uschhorod
  • 1 Schloss Uschhorod (Ужгородський замок, Uschhorodskyj samok). Schloss Uschhorod in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Uschhorod im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Uschhorod (Q832656) in der Datenbank Wikidata. Auf dem Samkowaja gora (Schlossberg) gelegen, zählt es zu den Hauptsehenswürdigkeiten. Es wurde im 13. Jahrhundert ursprünglich als Burg erbaut und beherbergt heute das historische Museum.
  • 2 Museum der Volksarchitektur und des Lebens in den Transkarpaten (Закарпатський музей народної архітектури та побуту, Sakarpatskyj musej narodnoji architektury ta pobutu). Museum der Volksarchitektur und des Lebens in den Transkarpaten in der Enzyklopädie Wikipedia Museum der Volksarchitektur und des Lebens in den Transkarpaten im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseum der Volksarchitektur und des Lebens in den Transkarpaten (Q2024073) in der Datenbank Wikidata. Ethnologisches Freilichtmuseum. Neben der hölzernen Michaeliskirche sind zahlreiche Exponate zu Kunst und Architektur der verschiedenen Volksgruppen (Ungarn, Rumänen, Dolinianen, Bojken, Huzulen) ausgestellt.
Griechisch-katholische Kreuzerhöhungskathedrale
  • Griechisch-katholische 3 Kreuzerhöhungskathedrale (Ужгородський кафедральний собор, Uschhorodskyj kafedralnyj sobor). Kreuzerhöhungskathedrale in der Enzyklopädie Wikipedia Kreuzerhöhungskathedrale im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKreuzerhöhungskathedrale (Q1637393) in der Datenbank Wikidata. Höchstrangiges Gotteshaus der Ruthenischen griechisch-katholischen Kirche. 1646 von Jesuiten im Barockstil errichtet. Nach der Aufhebung des Jesuitenordens 1773 übergab Kaiserin Maria Theresia sie an die griechisch-katholische Kirche. In sowjetischer Zeit war sie der russisch-orthodoxen Kirche zugeordnet, in den 1990er-Jahren wurde sie an die griechisch-katholische Kirche zurückgegeben.
  • Orthodoxe 4 Christ-Erlöser-Kathedrale (Кафедральний Хресто-Воздвиженський собор, Kafedralnyj Chresto-Wosdwyschenskyj sobor). Christ-Erlöser-Kathedrale in der Enzyklopädie Wikipedia Christ-Erlöser-Kathedrale im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChrist-Erlöser-Kathedrale (Q4178575) in der Datenbank Wikidata. Bischofskirche der Ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats. Sie wurde nach der Rückgabe der Kreuzerhöhungskathedrale an die griechisch-katholische Kirche in den 1990er-Jahren erbaut und 2000 geweiht. Architektonisch ist sie der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau nachempfunden.
  • 5 Synagoge (Синагога). Synagoge in der Enzyklopädie Wikipedia Synagoge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSynagoge (Q1983814) in der Datenbank Wikidata. 1904 erbaut in einem Mix aus neobyzantinischem und maurischem Stil. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist sie säkularisiert und wird als Konzertsaal genutzt.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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