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Timișoara

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Timisoara collage.jpg
Timișoara
Temeswar · Temesvár
Kreis (județ)Kreis Timiș
Einwohner
319.279 (2011)
Höhe
89 m
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte von Rumänien
Reddot.svg
Timișoara

Timișoara (gesprochen: timischoara; deutsch: Temeswar, Temeschwar oder Temeschburg; ungarisch: Temesvár) ist die drittgrößte Stadt Rumäniens und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Banat. Es wird oft als „kleines Wien“ bezeichnet, weil es viel architektonische Substanz aus der Zeit der k.u.k.-Herrschaft gibt und der Stadt ein besonderer Charme nachgesagt wird. Es handelt sich außerdem um eine ausgesprochen grüne Stadt: der Stadtkern ist von einem Promenadenring umgeben und von Grünflächen durchzogen.

Stadtteile[Bearbeiten]

Stadtbezirke von Timișoara
  • Cetate (Innere Stadt). I. Bezirk.
  • Fabric (Fabrikstadt). II. Bezirk.
  • Elisabetin (Elisabethstadt). III. Bezirk.
  • Iosefin (Josefstadt). IV. Bezirk.
  • Mehala (Mehala). V. Bezirk.
  • Fratelia (Fratelia). VI. Bezirk.
  • Freidorf. VII. Bezirk.
  • Plopi (Kardos-Kolonie). VIII. Bezirk.
  • Ghiroda Nouă (Neu-Giroda). IX. Bezirk.
  • Ciarda Roșie (Rote Tscharda). X. Bezirk.

Cetate, Iosefin und Fabric gelten als die Altstadt.

Hintergrund[Bearbeiten]

An der Stelle, an der sich Timișoara heute befindet, gab es bereits einen römischen Wehrbau und ab dem 6. Jahrhundert eine Siedlung der Awaren. Vermutlich im 10. Jahrhundert wurde die Festung Temeschburg errichtet, die sich an der Stelle des heutigen Nationaltheaters befand. Im Jahr 1154 erwähnte der arabische Geograph al-Idrisi Timișoara in seinen Werken. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts war Temesvár für einige Jahre Residenz des Königreichs Ungarn. Von Mitte des 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts war es Teil des Osmanischen Reichs und Hauptstadt eines Eyâlets (osmanische Großprovinz).

Historische Ansicht des Piața Victoriei: Blick zur orthodoxen Kathedrale (um 1956)

Nach dem sechsten Türkenkrieg wurde Temesvár 1716 von österreichischen Truppen unter Prinz Eugen von Savoyen erobert. In der Folgezeit wurde es Hauptstadt der neu gegründeten Kron- und Kammerdomäne Temescher Banat und zu einer Festungs- und Garnisonsstadt des Habsburgerreichs ausgebaut. Aus dieser Zeit stammen etwa die Garnisonskommandantur, die Maria-Theresia-Bastion und das Alte Rathaus. Nach 1848 war Temesvár Hauptstadt eines eigenen Kronlands des Habsburgerreichs, ab 1867 gehörte es dann zur ungarischen Reichshälfte der Doppelmonarchie. Damals stellten Deutsche noch die Bevölkerungsmehrheit, dann nahm zunächst der Anteil der Ungarn, später auch der Rumänen zu, bis 1930 alle drei Volksgruppen etwa gleich stark vertreten waren. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts prosperierte die Stadt: 1857 wurde sie ans Eisenbahnnetz angeschlossen, 1869 bekam sie eine Pferdestraßenbahn, 1884 als eine der ersten Städte Europas eine elektrische Straßenbeleuchtung. Dies brachte auch eine kulturelle Blüte. Viele der heute prägenden Bauwerke entstanden in dieser Zeit.

Seit Ende des Ersten Weltkriegs gehört die Stadt zu Rumänien. 1920 wurde die Polytechnische Hochschule (heute Universität) gegründet. Seither ist die Stadt stark gewachsen, wobei vor allem Rumänen zuwanderten, während die Zahl der Ungarn und Deutschen stagnierte, letztere nach dem Zweiten Weltkrieg und während der Herrschaft Nicolae Ceaușescus (der versuchte, die Minderheiten zu assimilieren) durch Abwanderung sogar stark abnahm. Betriebe der Schwer- und Produktionsgüterindustrie wurden angesiedelt.

1989 war Timișoara ein wichtiger Ausgangspunkt der Rumänischen Revolution, die zum Sturz Ceaușescus und dem Ende kommunistischer Herrschaft führte.

In der Wikipedia gibt es einen sehr ausführlichen Artikel zur Geschichte Timișoaras sowie einen exzellenten Artikel zur Geschichte der Straßenbahn in dieser Stadt.

Heute sind über 85 % der Einwohner Rumänen, knapp 8 % Ungarn, 2 % Deutsche und 1 % Roma. Es gibt aber noch verschiedentliche deutschsprachige Einrichtungen, etwa das Deutsche Kulturzentrum Temeswar, das Deutsche Staatstheater, das Nikolaus-Lenau-Lyzeum und weitere deutsche Schulen, die heute mehrheitlich von Rumänen besucht werden. Das hat zur Herausbildung einer deutsch-rumänischen Mischsprache – „Lenaudeutsch“ – geführt. Größte Religionsgruppe sind die Rumänisch-Orthodoxen (80 %), gefolgt von Katholiken (10 %), Pfingstkirchlern (3 %) und Reformierten (2 %).

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der 1 internationale Flughafen Timișoara „Traian Vuia“ internationale Flughafen Timișoara „Traian Vuia“ in der Enzyklopädie Wikipedia internationale Flughafen Timișoara „Traian Vuia“ im Medienverzeichnis Wikimedia Commonsinternationale Flughafen Timișoara „Traian Vuia“ (Q1417736) in der Datenbank Wikidata ist der drittmeist frequentierte Flughafen Rumäniens. Er befindet sich ca. 10 Kilometer nordöstlich der Innenstadt. Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum bieten Lufthansa von München und Frankfurt, die ungarische Billiglinie Wizz Air von Dortmund, Hahn und Memmingen sowie TAROM von Stuttgart an.

Vom Flughafen in die Stadt fahren die Buslinien E4 und E4B. E4 fährt ungefähr einmal die Stunde und endet an der Bastion am Ostrand der Innenstadt. E4B hat weniger Zwischenhalte und fährt darüber hinaus über den zentralen Piața 700 und den Gara de Nord (Hauptbahnhof). Er verkehrt allerdings nur viermal am Tag (Mo-Sa 11.20, 18.25, 21.45, 22.55). Vom Flughafen zum Piața 700 braucht man 27 Minuten. Die Einzelfahrt kostet 2,50 Lei. Außerdem stehen natürlich auch Taxis am Flughafen bereit. Die Fahrt in die Innenstadt sollte knapp 30 RON kosten.

Am Flughafen vertretene Mietwagenfirmen sind Avis, Budget, Europcar, Hertz, Sixt, Api Rent, Autonom, Bavaria Rent a car, City Car, Enterprise und Thrifty.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Stadt ist gut mit der Bahn zu erreichen. Der Hauptbahnhof (Nordbahnhof) der Stadt ist der 2 Gara de Nord Gara de Nord in der Enzyklopädie Wikipedia Gara de Nord im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGara de Nord (Q978167) in der Datenbank Wikidata, Strada Gării nr. 2, der sich aber nicht nördlich, sondern westlich der Innenstadt im Stadtteil Iosefin befindet. Zweimal täglich hält der Intercity BudapestBukarest. Von Wien braucht die schnellste Verbindung (einmal umsteigen in Budapest) 8:45 Std; von München knapp 13 Std. Alternativ kann man den Nachtzug (Euronight) von Wien bis Arad nehmen und das letzte Stück mit einem Regionalzug fahren.

Von der serbischen Hauptstadt Belgrad ist eine Verbindung mit Zugwechsel in Vršac möglich. Dabei gibt es nur zwei Züge täglich von Vršac nach Timișoara. Man muss also (Stand Febuar 2016) entweder 7.25 Uhr am Belgrader Bahnhof Dunav losfahren, ist nach etwas mehr als 1½ Stunden in Vršac, dann wartet man gut eine Stunde, bis 10.18 MEZ der Zug nach Timișoara fährt, der sein Ziel 13.24 OEZ erreicht. Oder man nimmt die Abendverbindung, verlässt Beograd-Dunav um 16.15 Uhr und hat in Vršac nach etwas weniger als einer Stunde Warten um 18.40 Uhr MEZ Anschluss nach Timișoara, das man planmäßig um 21.36 Uhr OEZ erreicht. Entsprechende Rückfahrten gibt es von Timișoara um 7.48 OEZ (an Belgrad 11.23 MEZ) und 16.36 Uhr OEZ (an Belgrad 20.08 MEZ). Eine Stunde Zeitverschiebung beachten. Die rumänische CFR und die serbische Bahn bieten gemeinsam ein „Banat Special“ an, mit dem man (Stand September 2015) für 14 € von Belgrad nach Timișoara und zurück fahren kann. Die Rückfahrt kann binnen eines Monats stattfinden.

Von Timișoara aus sind weitere Reiseziele in der Region per Bahn zu erreichen.

Vom Gara de Nord sind es knapp 2 Kilometer in die Innenstadt; dorthin fahren die O-Bus-Linien 11, M11, 14, M14 und 18. Vor dem Bahnhof warten außerdem üblicherweise Taxis.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Entfernungen
Bukarest550 km
Cluj-Napoca315 km
Oradea170 km
Sibiu265 km
Belgrad (Serbien)165 km
Novi Sad (Serbien)145 km
Budapest (Ungarn)290 km
Wien (Österreich)550 km

Die wichtigsten europaweiten Buslinien fahren Timișoara mehrfach am Tag an. Beispielsweise fährt Eurolines von verschiedenen deutschen Städten täglich ohne Umsteigen nach Timișoara (z. B. von München in 15:45 Std. für 79 €). Der Busbahnhof (Ostbahnhof) befindet sich am 3 Gara de Est in der Str. Avram Imbroane, gut 2 Kilometer nordöstlich der Innenstadt. Von dort fahren die Straßenbahnlinien 1 und 5 in die Innenstadt.

Der Busbahnhof (Autogara) für den nationalen Reiseverkehr der Gesellschaft 4 Autotim befindet sich am Splaiul Tudor Vladimirescu, zwischen Podul Eroilor (Heldenbrücke) und Podul Muncii (Brücke der Arbeit), 700 Meter südlich des Gara de Nord (Hauptbahnhof). Hier kommen z.B. Busse aus Baia MareOradea–Arad, Sibiu, Reșița sowie zahlreichen kleineren Orten im Umland an.

Von Belgrad bietet Geatours Minibus-Transfers nach Timișoara, und zwar mit Haustürabholung und -ablieferung. Preis 20 €.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Timișoara liegt nur knapp 50 Kilometer von der ungarischen Grenze entfernt. Mit dem Auto von Ungarn kommend, fährt man entweder über den Grenzübergang Cenad direkt nach Timișoara, oder über den Grenzübergang Nădlac auf der Autobahn A1 an Arad vorbei nach Timisoara. Von Wien braucht man für die 550 Kilometer (fast alles Autobahn) im Schnitt knapp 5½ Stunden.

Mobilität[Bearbeiten]

Straßenbahn in Timișoara; diese Wagen waren früher in München im Einsatz
Karte des Straßenbahn- und O-Bus-Netzes (zum Vergrößern klicken)
Karte von Timișoara
Straßenbahn, O-Bus, Bus

Die Regia Autonomă de Transport Timișoara (R.A.T.T.) bietet ein recht dichtes Netz öffentlicher Verkehrsmittel: neun Straßenbahn-, acht O-Bus („Trolleybus“)- und 22 gewöhnliche Buslinien. Die Fahrkarten sind preiswert, zumindest die Busse wurden in den 2000er-Jahren erneuert. Seit 2010 setzt die RATT ein elektronisches Ticket – die sogenannte "Acces" Card – ein. Das ist eine Plastikchipkarte, auf die ein Guthaben aufgeladen werden kann, das dann bei jeder Fahrt durch einen berührungslosen Leser entwertet wird. Man bekommt sie beim ersten Mal kostenlos bei den Verkaufsstellen gegen Vorlage einer Identifikation; nur wenn man sie verliert oder beschädigt und Ersatz benötigt, muss man den Materialpreis ersetzen. Reisende aus Westdeutschland werden sich übrigens beim Anblick der Straßenbahnen möglicherweise in die Vergangenheit zurückversetzt fühlen: Seit den 1990er-Jahren werden vorwiegend gebrauchte Straßenbahnwagen aus Bremen, München und Karlsruhe eingesetzt. Sie sind aber größtenteils rekonstruiert und modernisiert (mit Klimaanlage).

Zu Fuß und mit Rad

Die Innenstadt selbst ist sehr kompakt, von einem Ende zum anderen sind es weniger als zwei Kilometer. Außerdem sind viele Gassen für den Motorverkehr gesperrt; das Auto wäre hier also eher hinderlich.

Timișoara ist – aufgrund kurzer Wege, weitgehend flacher Landschaft und vieler Grünflächen – gut zum Fahrradfahren geeignet. Inzwischen (Stand 2013) gibt es in und um die Stadt auch etwa 50 Kilometer Radwege; meist handelt es sich dabei um einen per Fahrbahnmarkierung abgetrennten Streifen des Fußwegs. Sie bilden aber kein komplett zusammenhängendes Wegenetz und können auch plötzlich enden.

Taxi

Gelb lackierte Taxis sind in der Stadt überall zu finden, auch nachts. Innerhalb der Stadt kostet der Kilometer tagsüber 2,19 RON (umgerechnet knapp 50 Eurocent), nachts 2,49 RON, außerhalb der Stadtgrenzen jeweils etwas mehr (Stand Januar 2016). Man sollte unbedingt darauf achten, nur offizielle Taxen zu benutzen, deren Fahrpreis an den Türen klar und deutlich ausgewiesen ist. Große Taxifirmen sind Fan Taxi (Tel.: 0256–944) und Tudo Taxi (Tel.: 0256-945).

Auto

Wenn man unabhängig sein will und auch Ausflüge in die Umgebung vorhat, ist ein eigener PKW ratsam. Außer vielleicht zu den Stoßzeiten des Berufsverkehrs sind die Straßenverhältnisse recht entspannt.

Es gibt eine Vielzahl von Autovermietungen, sowohl am Flughafen (siehe oben) als auch in der Stadt: u. a. Avis (am North Star Continental Resort), Europcar (Str. Matei Corvin), Autonom (Str. Simion Barnutiu), Andvas Rent a car (Blv. Eroilor de la Tisa; ab 26 € pro Tag), EDI Rent a Car (Strada Venus; ab 29 €) EuroCars (Str. Telegrafului), Maya Rent a Car (Piața Nicolae Bălcescu; ab 24 €), Novum Rent-a-Car (Blv. General Ion Dragalina; ab 25 €; auch Wagen mit Fahrer).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen und Synagogen[Bearbeiten]

Kirchen in Timișoara
  • 1 Orthodoxe Metropolitenkathedrale der heiligen drei Hierarchen (Catedrala Mitropolitană), bd. Regele Ferdinand I Nr. 1,. Orthodoxe Metropolitenkathedrale der heiligen drei Hierarchen in der Enzyklopädie Wikipedia Orthodoxe Metropolitenkathedrale der heiligen drei Hierarchen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOrthodoxe Metropolitenkathedrale der heiligen drei Hierarchen (Q1261597) in der Datenbank Wikidata. Sie wurde in den Jahren 1936-1946 im byzantinischen und altrumänisch-moldawischen Stil erbaut. Der Grundriss der Kirche ist kreuzförmig. Die Kathedrale hat eine Höhe von 96 m und besitzt 11 Türme.
  • 2 Dom St. Georg (Catedrala Sfântul Gheorghe), Piața Unirii nr. 12,. Dom St. Georg in der Enzyklopädie Wikipedia Dom St. Georg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDom St. Georg (Q1062101) in der Datenbank Wikidata. Der römisch-katholische Dom wurde von österreichischen Hofarchitekten Joseph Emanuel Fischer von Erlach im Barockstil entworfen und in den Jahren 1736-1754 errichtet. Sie steht heute für das wertvolle Architekturerbe in Temeswar.
  • 3 Christi-Himmelfahrts-Kathedrale (Catedrala Ortodoxă Sârbă), Str. Emanoil Ungureanu Nr. 14. Christi-Himmelfahrts-Kathedrale in der Enzyklopädie Wikipedia Christi-Himmelfahrts-Kathedrale im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChristi-Himmelfahrts-Kathedrale (Q1078584) in der Datenbank Wikidata. Die serbisch-orthodoxe Kirche wurde (die Rückseite zeigt zum Piața Unirii), 1744-1748 im Barockstil errichtet, doppeltürmig und üppig dekoriert. Damals gab es noch keine Trennung in Rumänisch- und Serbisch-Orthodoxe, alle orthodoxen Christen in Timișoara unterstanden dem serbischen Patriarchat. Gleich nebenan befindet sich das in der gleichen Zeit entstandene, ebenfalls im Barockstil gehaltene serbisch-orthodoxe Bischofspalais (Palatul episcopal ortodox sârb), Piața Unirii Nr. 4. Die Fassade wurde in den Jahren 1905-1906 mit Stilelementen der serbischen Architektur verändert.
  • 4 Piaristenkirche Heiliges Kreuz (Biserica Piariștilor Înălțarea Sfintei Cruci), Str. Victor Babeș Nr. 1,. Piaristenkirche Heiliges Kreuz in der Enzyklopädie Wikipedia Piaristenkirche Heiliges Kreuz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPiaristenkirche Heiliges Kreuz (Q1413977) in der Datenbank Wikidata. Die katholische Kirche wurde in den Jahren 1908–1909 im ungarischen Secessionsstil, mit byzantinischen Elementen, vom Architekten Laszlo Szekely erbaut. Sie ist die einzige Jugendstilkirche in Timișoara. Im selben Komplex befindet sich das ehemalige Piaristengymnasium (Liceul Piarist), das zur gleichen Zeit entstand und architektonisch ebenfalls der Secession zuzuordnen ist. Es beherbergt heute das katholisch-theologische Lyzeum Gerhardinum.
  • 5 Kirche der Barmherzigen Brüder (Biserica Mizericordienilor), Piața 700, str. Sfântul Ioan. Kirche der Barmherzigen Brüder in der Enzyklopädie Wikipedia Kirche der Barmherzigen Brüder im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKirche der Barmherzigen Brüder (Q1231243) in der Datenbank Wikidata. 1748–1757 im Barockstil für den römisch-katholischen Krankenpflegeorden der Barmherzigen Brüder errichtet, die nebenan auch ein Spital betrieben (heute Augenklinik). Während der Revolution von 1848 wurde die Kirche niedergebrannt, aber bald weitgehend originalgetreu wieder aufgebaut. Unter der kommunistischen Herrschaft wurde sie 1848 entweiht und als Abstellkammer für das Banater Museum genutzt. Seit 1990 dient sie der griechisch-katholischen Kirche für den Gottesdienst.
  • 6 Georgskirche (Biserica Sfântul Gheorghe oder Biserica Sârbească), Piața Traian/str. Costache Negruzzi (Fabric) (Tram 1, 2, 4, 5, 6, 10 bis "Piața Traian"). Georgskirche in der Enzyklopädie WikipediaGeorgskirche (Q18538056) in der Datenbank Wikidata. Die Serbisch-orthodoxe Kirche wurde 1745–1755 im Barockstil mit romanischen Elementen errichtet. Auch sehenswert ist das benachbarte serbische Gemeindehaus von 1894 im Stil des Second Empire.
  • 7 Pfarrkirche Heiliges Herz Jesu (Biserica Parohială Preasfânta Inimă a lui Isus oder Biserica Romano-Catolică din Elisabetin), Piața Nicolae Bălcescu (Elisabetin) (Tram 6, 7, 8, 10 bis "Piața Bălcescu"). Pfarrkirche Heiliges Herz Jesu in der Enzyklopädie Wikipedia Pfarrkirche Heiliges Herz Jesu im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPfarrkirche Heiliges Herz Jesu (Q1742556) in der Datenbank Wikidata. Die katholische Kirche wurde 1912–19 im neogotischen Stil errichtet, erinnert stilistisch an die Votivkirche in Wien; Wegensteins-Orgel.
Synagogen in Timișoara
Synagoge in der Innenstadt
  • 8 Synagoge in der Innenstadt (Sinagoga din Cetate, Sinagoga din Cetate), str. Mărășești nr. 6,, Str. Mărășești 6, municipiul Timișoara (100 m westlich der Piața Libertății, gegenüber dem Militärischen Notfallspital). Synagoge in der Innenstadt in der Enzyklopädie Wikipedia Synagoge in der Innenstadt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSynagoge in der Innenstadt (Q535287) in der Datenbank Wikidata. Sie wurde in den Jahren 1863–65 im maurischen Stil nach den Plänen des Architekten Ignatz Schuhmann erbaut. 1985 musste sie wegen der geschrumpften Mitgliederzahl der Gemeinde geschlossen werden. Seither litt sie nicht nur am Zahn der Zeit, sondern auch unter eindringendem Regenwasser und vandalierenden Einbrechern. Seit 2001 nutzt die Philharmonische Gesellschaft Timișoara das Gebäude und versucht, mit Konzerten Geld für eine Sanierung zu sammeln.
  • 9 Synagoge in der Fabrikstadt (Sinagoga maură din Fabric oder Große Synagoge, Marea Sinagogă), Str. Ion Luca Caragiale nr. 2 (östlich des Königin-Maria-Parks; Tram 1, 2, 4, 5, 6, 10 bis "3 August 1919"). Synagoge in der Fabrikstadt in der Enzyklopädie Wikipedia Synagoge in der Fabrikstadt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSynagoge in der Fabrikstadt (Q2095687) in der Datenbank Wikidata. 1899 errichtet nach einem Entwurf des ungarischen Architekten Baumhorn Lipót in einem Mix aus Renaissance- und neo-maurischem Stil, wie man ihn auch bei anderen Synagogenbauten dieser Zeit in Österreich-Ungarn findet. Die Synagoge verfügt über eine Orgel von C.L. Wegenstein. Auch sie wurde 1985 geschlossen, weil sich die Gemeinde nicht mehr in der Lage sah, das Gotteshaus instand zu halten. Seit 2009 wurde sie dem Nationaltheater zur Nutzung überlassen.
  • 10 Synagoge in der Josefstadt (Sinagoga din Iosefin), Bvd. Iuliu Maniu Nr. 55 (Tram 2, 7 bis "Iuliu Maniu"). Synagoge in der Josefstadt in der Enzyklopädie WikipediaSynagoge in der Josefstadt (Q1572150) in der Datenbank Wikidata. ist die jüngste Synagoge der Stadt und zugleich die einzige, die noch als Gotteshaus genutzt wird und zwar von der orthodox-jüdischen Gemeinde. Sie wurde zwischen 1906 und 1910 errichtet und folgt dem (neo-)maurischen Architekturstil.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Schlösser und Paläste in Timișoara
Toreinfahrt der Maria-Theresia-Bastion
  • 11 Maria-Theresia-Bastion (Bastionul Maria Terezia). Maria-Theresia-Bastion in der Enzyklopädie Wikipedia Maria-Theresia-Bastion im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMaria-Theresia-Bastion (Q539936) in der Datenbank Wikidata. Einzige erhaltene von einst neun Bastionen der nach dem Vauban-Typ angelegten Festung Temesvar aus dem 18. Jahrhundert. Zahlreiche Gewölbe und Kasematten. Beherbergt heute verschiedene Geschäfte und Gaststätten, eine Diskothek, eine Spielbank und Ausstellungen des Banater Museums. Im Jahr 2008 restauriert und mit Sandstrahl gereinigt. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 12 Schloss Hunyadi (Castelul Huniade). Schloss Hunyadi in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Hunyadi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Hunyadi (Q2067482) in der Datenbank Wikidata. Ältestes erhaltenes Baudenkmal in Timișoara. Es stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert, weist romanische und gotische Architekturelemente auf. Unter Karl I. von Ungarn, der einige Jahre von Temesvár aus regierte, war es königliche Residenz. Nach einem Erdbeben wurde es zwischen 1442 und 1447 für den Grafen Johann Hunyadi (Vater des späteren ungarischen Königs Matthias Corvinus), der in ungarischen Diensten als Woiwode Transsilvaniens fungierte, erweitert und befestigt. Nachdem Temesvar an die Türken gefallen war, residierte hier der jeweilige osmanische Pascha. Bei der Belagerung durch die Österreicher wurde das Schloss 1716 beschädigt, anschließend aber wieder aufgebaut. Während der ungarischen Revolution von 1848 wurde es abermals zerstört, einige Jahre später aber wieder aufgebaut. Dabei bekam es sein heutiges Gepräge. Anschließend wurde es als Kaserne und Lager für militärische Zwecke genutzt. Seit 1946 beherbergt es die Abteilungen Geschichte und Naturkunde des Banater Museums, siehe unter #Museen.
  • 13 Barockpalast (Palatul baroc, auch Alte Präfektur, Palatul Vechii Prefecturi genannt), Piața Unirii nr. 1. Barockpalast in der Enzyklopädie Wikipedia Barockpalast im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBarockpalast (Q808559) in der Datenbank Wikidata. Zwischen 1752 und 1754 errichtet als Sitz der Komitatsregierung. Als Vorbild diente das Palais Kinsky in Wien. Zwei Vorgängerbauten – das Bergwerksamt von 1733 und die Heereskasse von 1735 wurden mit einbezogen. Hier residierte ab 1779 der jeweilige Gouverneur des Banats, das ein Kronland der Habsburgermonarchie war. Auch wohnten hier die österreichischen Kaiser, wenn sie Temesvár besuchten. 1885/86 wurde der Palast renoviert, dabei wurde auch das Mansardendach verändert. Seit 1984 dient er als Kunstmuseum, siehe unter #Museen.
  • 14 Dikasterialpalast (Palatul Dicasterial), Str. Eugeniu de Savoya nr. 2,. Dikasterialpalast in der Enzyklopädie Wikipedia Dikasterialpalast im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDikasterialpalast (Q176580) in der Datenbank Wikidata. Zwischen 1850-1854 im Neorenaissancestil als Verwaltungssitz des habsburgischen Kronlands Woiwodschaft Serbien und Temeser Banat erbaut. Inspirationsquellen für den Entwurf, der sich durch die Schlichtheit seiner Formen auszeichnet, waren wohl der Palazzo Strozzi und Palazzo Pitti in Florenz. Der massive Repräsentationsbau hat eine Fläche von 23.500 m² und verfügt über 273 Amts- sowie 160 sonstige Zimmer. Einheimische sagen, das Gebäude habe je „ein Fenster für jeden Tag des Jahres“, tatsächlich sind es über 400. Heute wird es als Justizgebäude durch das Kreisgericht und den Apellationshof genutzt.

Im Umland von Timișoara finden sich außerdem zahlreiche imponierende und protzige Wohnsitze reicher Romafamilien mit teilweise mehreren tausend Quadratmeter Wohnfläche und bis zu 100 Zimmer. Auch diese können als Paläste bezeichnet werden.[1][2]

Bauwerke[Bearbeiten]

Bauwerke in Timișoara
Garnisonskommandantur

Die Stadt gilt als das Wien des Balkan, im Zentrum der Stadt befinden sich eine Vielzahl an Gebäuden aus der Zeit der k. u. k.-Monarchie. Erwähnenswert ist dabei die Fussgängerzone zwischen dem Opernplatz und der orthodoxen Kathedrale sowie der Piața Unirii.

Barock und Klassizismus
  • 15 Garnisonskommandantur (Comenduirea Garnizoanei), Piața Libertății nr. 5. Garnisonskommandantur in der Enzyklopädie WikipediaGarnisonskommandantur (Q18542273) in der Datenbank Wikidata. Das älteste zumindest zum großen Teil in seiner ursprünglichen Form erhaltene Gebäude der Stadt (das Hunyadi-Schloss ist zwar wesentlich älter, wurde aber mehrfach völlig umgestaltet und neu aufgebaut, zuletzt 1856). Es wurde 1727 – zehn Jahre nach der Einnahme der Stadt durch die Österreicher – als Neues Generalat errichtet. Der Baustil ist ursprünglich barock, was insbesondere an den Fensterrahmen an der Frontfassade erkennbar ist. Hier residierte der erste österreichische Generalkommandeur des Banats und Gouverneur von Temesvar, Graf Claudius Florimund von Mercy. Das Gebäude beherbergt heute das Militärmuseum von Timișoara.
  • 16 Altes Rathaus (Primăria Veche), Piața Libertății nr. 1. Altes Rathaus in der Enzyklopädie WikipediaAltes Rathaus (Q21854842) in der Datenbank Wikidata. Eines der ältesten unter österreichischer Herrschaft errichteten Gebäude. Wurde 1731–34 nach der Eroberung von den Osmanen auf den Grundmauern des zerstörten türkischen Bades für die in der Festung angesiedelten deutschen Kolonisten errichtet. Die Fassade beinhaltet Stilelemente des Barock und der Renaissance und zeigt neben dem alten Stadtwappen auch das alte Siegel der deutschen Gemeinde. Auf der rechten Seite des Eingangsbereiches befindet sich noch eine türkische Inschrift vom Vorgängerbau aus dem 17. Jahrhundert. Heute wird das Gebäude von der Fakultät für Musik und Theater der Universität des Westens genutzt.
  • 17 Deschan-Palais (Palatul Dejan, auch Haus Scherter genannt), Str. Proclamația de la Timișoara nr. 5, Ecke str. Francesco Griselini (zwischen Dikasterialpalast, Einkaufszentrum Bega, Haus zum „Stock-im-Eisen“ und Palais Mercy). Deschan-Palais in der Enzyklopädie WikipediaDeschan-Palais (Q132407) in der Datenbank Wikidata. Patrizierpalast, zwischen 1735 und 1752 errichtet für den aus Frankreich stammenden Hofrat de Jean, der seinen Namen zu Deschan eindeutschte. Im 18. Jahrhundert war es eines der größten Privathäuser der Stadt. Der schlichtere, einstöckige Nordflügel (zeigt zur Str. Eugeniu de Savoya, dem Dikasterialpalast gegenüber) ist noch in seiner ursprünglichen Form erhalten und folgt einer vereinfachten Variante des Habsburger Barock, der prächtige, zweigeschossige Südflügel wurde in der ersten Häfte des 19. Jahrhunderts im klassizistischen Stil umgestaltet. Seine Säulen entsprechen der korinthischen Ordnung. In der Mitte befindet sich ein bepflanzter Innenhof mit Bogengängen im Erdgeschoss und ersten Stock. Ab 1843 war hier das erste Casino von Timișoara. Anton Deschan war es übrigens, der die Dreifaltigkeitssäule auf dem Piața Unirii stiftete, nachdem er durch die Pest seine Frau verloren hatte.
  • Nebenan, in der Nr. 7, befindet sich das 18 „Haus Mercy“„Haus Mercy“ (Q18538640) in der Datenbank Wikidata (Casa Mercy), ein etwas kleineres und schlichteres klassizistisches Stadthaus, das zwischen 1808 und 1812 an der Stelle des 1779 abgerissenen alten Generalats errichtet wurde. Deshalb trägt es im Volksmund den Namen des ersten Generalkommandeurs von Temesvar, Graf Mercy, obwohl dieser mit dem heutigen Gebäude nichts weiter zu tun hatte.
  • 19 Haus zum „Stock-im-Eisen“ (Casa cu pomul breslelor), Str. Proclamația de la Timișoara Nr. 3 (gegenüber Deschan-Palast). Im Jahr 1752 vom Bäckermeister Leopold Kayser errichtet. 1827 wurde es von dem Händler Andreas Trandaphill erworben. Dieser hatte bei einer Reise nach Wien den dortigen Stock-im-Eisen gesehen, was ihn auf die Idee brachte, auch ein solches Hauszeichen anzubringen. Ein Temeswarer Schlossermeister fertigte es für ihn an: es handelt sich um einen Baumstamm, der mit dünnem Eisenblech überzogen ist. Durch Vandalismus wurde der Stock-im-Eisen mehrfach beschädigt. Das Original wurde zur Rekonstruktion ins Banater Museum gebracht und wird dort aufbewahrt. Am Haus selbst sieht man nun eine Nachbildung. Dieser fehlen aber die unzähligen handgeschmiedeten Nägel mit wappenförmigem Kopf, die einem Brauch gemäß von reisenden Schlossergesellen als Andenken in den Stock gehauen worden waren.
  • 20 Serbisches Gemeindehaus (Casa comunității sârbești), Piața Unirii nr. 5,. Durch seinen kräftig-blauen Anstrich auffallendes Gebäude im klassizistischen Stil, wurde um 1821 für die damalige orthodoxe Gemeinde errichtet, die damals noch nicht in serbisch- und rumänisch-orthodox getrennt war. Zeitweilig wohnte hier der banatschwäbische Politiker Kaspar Muth. 2008 saniert, heute sitzt hier die Union der Serben in Rumänien. Typ ist Gruppenbezeichnung
Historismus
  • 21 Nationaltheater und Opernhaus (Teatrul Național și Opera), Str. Mărășești nr. 2 (am Nordende des Piața Victoriei). Nationaltheater und Opernhaus in der Enzyklopädie Wikipedia Nationaltheater und Opernhaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationaltheater und Opernhaus (Q1969430) in der Datenbank Wikidata. Es wurde in den Jahren 1872-1875 nach dem Entwurf der Wiener Architekten Hellmer und Fellner im Neorenaissancestil erbaut. Nach einem Brand im Oktober 1920, den nur die Seitenflügel überstanden, wurde die Hauptfassade ab 1923 im nun in Rumänien modernen neubyzantinischen Stil mit neoromanischen Elementen wiederaufgebaut, sodass sich ein architektonisches Spannungsverhältnis zu den alten, aus k.u.k.-Zeiten verbliebenen Seitenfassaden ergibt. Während der Rumänischen Revolution von 1989 versammelten sich die Demonstranten auf dem Piața Victoriei vor der Oper, von deren Balkon ihre Anführer flammende Reden hielten. Neben dem rumänischen Nationaltheater „Mihai Eminescu“ und der Nationaloper dient das Gebäude auch als Spielstätte des Deutschen Staatstheaters Temeswar und des Ungarischen Staatstheaters „Csiky Gergely“. Ein solches dreisprachiges Theater unter einem Dach dürfte wohl europaweit einmalig sein. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 22 Rathaus (Primăria), Bvd. Constantin Diaconovici Loga nr. 1 (Ecke Str. 20 Decembrie 1989). Rathaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRathaus (Q43138197) in der Datenbank Wikidata. In den Jahren 1924–1925 im neu-rumänischen Stil erbaut.
Jugendstil/Secession
Jugendstil/Secession in Timișoara
Haus mit den Löwen
  • 23 Haus mit den Löwen (Casa cu lei), Piața Unirii nr. 5. Haus mit den Löwen in der Enzyklopädie Wikipedia Haus mit den Löwen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHaus mit den Löwen (Q1590913) in der Datenbank Wikidata. Ein zweigeschossiges Gebäude ist an gleicher Stelle bereits seit dem Jahr 1758 dokumentiert. Im 19. Jahrhundert beherbergte es unter anderem ein Gasthaus, später ein Lebensmittelgeschäft. Um 1900 wurde es aber für die Unternehmerfamilie Weiss-Grünbaum renoviert und im Stil der Wiener Secession mit Elementen des habsburgischen Barocks umgestaltet. Markant und namengebend sind die beiden (inzwischen ziemlich verwitterten) Löwenskulpturen auf dem Dach. Auch im Giebel sieht man zwei geflügelte Löwen, die das Wappen des Bauherrn flankieren.
  • 24 Palais Széchényi (Palatul Széchényi), Piața Victoriei nr. 8,. Palais Széchényi in der Enzyklopädie Wikipedia Palais Széchényi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPalais Széchényi (Q1466766) in der Datenbank Wikidata. Jugendstilpalais mit barocken Elementen 1900–1914 nach einem Entwurf des Stadtarchitekten Székely László für die Széchényi-Gesellschaft errichtet. Es gilt manchen als das schönste Gebäude im Stadtzentrum Timișoaras. Im Erdgeschoss befindet sich eine Konditorei.
  • 25 Haus Brück (Casa Brück), str. Mercy Nr. 9. Haus Brück in der Enzyklopädie Wikipedia Haus Brück im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHaus Brück (Q1589998) in der Datenbank Wikidata. Jugendstilgebäude (mit barocken Elementen) an der Piața Unirii, entworfen von Székely László.
  • In der Nr. 7 schließt sich das vom gleichen Architekten stammende 26 Haus Emmer Haus Emmer in der Enzyklopädie Wikipedia Haus Emmer im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHaus Emmer (Q1590073) in der Datenbank Wikidata (Casa Emmer) an.
  • 27 Palais Lloyd (Palatul Lloyd), Piața Victoriei nr. 2. Palais Lloyd in der Enzyklopädie Wikipedia Palais Lloyd im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPalais Lloyd (Q1247933) in der Datenbank Wikidata. 1910–1912 in einem eklektizistischen Stil aus Elementen der Wiener Secession und des Barocks für die Versicherungsbörse Lloyd’s errichtet. Im Erdgeschoss befand sich das Café Wien, einst Treffpunkt für Schriftsteller und Journalisten (u.a. Egon Erwin Kisch), ab 1941 auch der örtlichen NS-Schickeria; 2000 saniert, die Jugendstileinrichtung ist zum Teil erhalten. Heute Rektoratsgebäude der Polytechnischen Universität.
  • 28 Palais Löffler (Palatul Löffler), Piața Victoriei nr. 1,. Palais Löffler in der Enzyklopädie Wikipedia Palais Löffler im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPalais Löffler (Q1520435) in der Datenbank Wikidata. Hochherschaftliches Wohn- und Geschäftsgebäude im Jugendstil mit barocken Elementen, 1912–13 errichtet für die großbürgerliche Familie Löffler. Auf drei Stockwerken beherbergte es 46 Appartements mit insgesamt 142 Zimmern, die mit sechs Aufzügen (drei davon für das Personal) erreichbar waren. Die Fassade ist aufwändig mit Erkern, Balkonnischen und reichem Figurenschmuck gestaltet. Heute wird es überwiegend als Büro- und Geschäftsgebäude genutzt. Im Erdgeschoss befindet sich ein Café und eine McDonald's-Filiale.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • 29 Banater Museum (Muzeul Banatului), im Schloss Hunyadi, Piața Huniade Nr. 1. Banater Museum in der Enzyklopädie WikipediaBanater Museum (Q806121) in der Datenbank Wikidata. In der Abteilung für Archäologie kann man das Neolithische Heiligtum von Parța sehen, ein komplett restaurierter, 11,5 Meter langer und 6 Meter breiter, rechteckiger Altarraum aus der Zeit um 4000 v. Chr; außerdem Artefakte aus dakischer, römischer, spätantiker und mittelalterlicher Zeit. Die Abteilung für Geschichte zeigt historische Waffen (von der Wikingerzeit bis ins 19. Jahrhundert), Photographien, Münzen und Orden. Die Abteilung für Naturkunde umfasst zoologische, botanische und mineralogische Ausstellungsstücke. Während der Sanierung des Schlosses befindet sich ein kleiner Teil der Ausstellung vorübergehend in der Maria-Theresia-Bastion, str. Martin Luther nr. 4. Geöffnet: Di – So 10.00 – 17.00 Uhr, So geschlossen.
  • 30 Kunstmuseum (Muzeul de Artă), im Barockpalast, Piața Unirii nr. 1. Kunstmuseum in der Enzyklopädie WikipediaKunstmuseum (Q18542193) in der Datenbank Wikidata. Geöffnet: Di–So 10:00-18:00, Kassenöffnung bis 17:30. Preis: Eintritt 10 RON, für Schüler, Studenten und Rentner frei.
  • 31 Banater Dorfmuseum (Muzeul Satului Bănățean), im Jagdwald, str. Avram Imbroane nr. 31 (gegenüber Zoo, ca. 4 km nordöstlich des Stadtzentrums; Bus 46 bis "Muzeul Satului"). Banater Dorfmuseum in der Enzyklopädie Wikipedia Banater Dorfmuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBanater Dorfmuseum (Q806117) in der Datenbank Wikidata. ethnographisches Freilichtmuseum, das das traditionelle Leben in einem Banater Dorf veranschaulicht. Der Nachbau eines „Deportationshauses“ erinnert außerdem an die stalinistische Deportation zehntausender „Klassenfeinde“ aus Westrumänien (darunter viele Banater Schwaben) in die karge Bărăgansteppe.
  • 32 Museum der kommunistischen Verbraucher (Muzeul Consumatorului Comunist), str. Arhitect Szekely Laszlo 1. Museum der kommunistischen Verbraucher auf Facebook. Geöffnet: Mo-Fr 10:00-23:00, Sa 11:00-23:00, So 14:00-23:00. Preis: Eintritt frei.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Plätze in Timișoara
Piața Unirii
  • Der 33 Piața Unirii Piața Unirii in der Enzyklopädie Wikipedia Piața Unirii im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPiața Unirii (Q422722) in der Datenbank Wikidata (Platz der Einheit, früher Domplatz) gilt als historischer Kern der Stadt. Er lag inmitten der einstigen Festung, weshalb sich hier gleich mehrere Sehenswürdigkeiten ballen. Es handelt sich um ein weitgehend intaktes Ensemble aus repräsentativen, meist in Pastellfarben gestrichenen Barockgebäuden: katholischer Dom, serbisch-orthodoxe Kathedrale und Bischofspalais, ehemaligem Regierungspalast und verschiedene Patrizierhäuser. Im Zentrum des Platzes befindet sich die barocke Dreifaltigkeitssäule oder „Pestsäule“ (zur Erinnerung an die überstandene Seuche) sowie ein artesischer Brunnen, der aus 400 Metern Tiefe schwefelhaltiges Thermalwasser emporfördert. Die Piața Unirii wird von vielen Restaurants, Cafés und im Sommer auch Schanigärten gesäumt.
  • Der langgestreckte 34 Piața Victoriei Piața Victoriei in der Enzyklopädie Wikipedia Piața Victoriei im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPiața Victoriei (Q1402782) in der Datenbank Wikidata (Platz des Sieges), an dessen einem Ende die orthodoxe Metropolitenkathedrale, am anderen das Nationaltheater steht, gilt heute als Zentrum der Stadt und bildetet die bekanntesten Flaniermeile Timișoaras. Gesäumt ist er von großbürgerlichen Wohnpalais aus dem frühen 20. Jahrhunderts im Stil der Wiener Secession mit Geschäften und Straßencafés. Er ist mit Blumenrabatten bedeckt. Auf seiner Mitte steht der „Fischbrunnen“ von 1957 sowie eine Bronzestatue der kapitolinischen Wölfin. Hier war der Schauplatz der ersten Massenproteste der Rumänischen Revolution im Dezember 1989. Eine Gedenkstätte erinnert an die Opfer des Versuchs, den Aufstand blutig niederzuschlagen.
  • 35 Piața Libertății Piața Libertății in der Enzyklopädie Wikipedia Piața Libertății im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPiața Libertății (Q175320) in der Datenbank Wikidata, Platz der Freiheit, früher Paradeplatz oder Stadthausplatz. Hier steht das Alte Rathaus, die frühere Sparkasse und die Kreisbibliothek. Auf der Westseite steht das Haus des Heeres mit der Garnisonskommandantur, davor eine Büste des letzten Dakerkönigs Decebalus. In der Mitte des Platzes befindet sich die barocke Sandsteinstatue des Heiligen Nepomuk und der Maria. Seit einer radikalen Umgestaltung im Jahr 2015 ist der Platz nicht mehr mit Bäumen, Hecken und Grünflächen bedeckt, sondern mit roten Pflastersteinen, die in einem markanten Spiralmuster angeordnet sind.

Parks und Gärten[Bearbeiten]

Parks und Gärten in Timișoara
Freilichtbühne im Rosenpark

Die Innenstadt Timișoaras ist von einem fast vollständigen Ring aus Parks umgeben, vor allem auf der Südseite, am Bega-Kanal. Timișoara trägt daher den Beinamen „Stadt der Rosen und Parkanlagen“.

  • Der 36 Rosenpark Rosenpark in der Enzyklopädie WikipediaRosenpark (Q132449) in der Datenbank Wikidata (Parcul Rozelor) am Nordufer der Bega, südlich der Strada Academician Alexandru Borza, mit seinem außergewöhnlichen Rosengarten – einem Wahrzeichen von Timișoara – ist der schönste Park der Stadt. Teils im Stil englischer Landschaftsgärten, teils in dem eines französischen Barockgartens angelegt.
  • 37 Botanischer Garten (Grădina Botanică), str. Gheorghe Dima (am Nordrand des Stadtzentrums, neben dem Städtischen Notfallspital). Botanischer Garten in der Enzyklopädie WikipediaBotanischer Garten (Q22691420) in der Datenbank Wikidata. Oase der Ruhe inmitten der Stadt, mit einer großen Vielfalt an Bäumen und Blumen. Es sind 1650 verschiedene Arten angepflanzt, die phytogeographisch nach Kontinenten geordnet sind.
  • 38 Zentralpark (Parcul Central), jenseits des Bvd. Regele Ferdinand I, hinter der Piaristenkirche. Zentralpark in der Enzyklopädie WikipediaZentralpark (Q12737520) in der Datenbank Wikidata. Im Park befinden sich das Kriegerdenkmal von 1962 sowie die 2009 angelegte Allee der Persönlichkeiten mit Büsten bedeutender Personen der Geschichte und Kultur des Banats.
  • 39 Park der Kathedrale Park der Kathedrale in der Enzyklopädie WikipediaPark der Kathedrale (Q22693423) in der Datenbank Wikidata (Parcul Catedralei) auf der Rückseite der orthodoxen Metropolitenkathedrale. Bäume und Sträucher verschiedenster Arten, u.a. Magnolien.
  • Der 40 Alpinet-Park Alpinet-Park in der Enzyklopädie WikipediaAlpinet-Park (Q22693419) in der Datenbank Wikidata liegt am Südufer der Bega (Splaiul Tudor Vladimirescu), dem Kathedralenpark gegenüber, und beeindruckt durch seine Vielfalt der Pflanzen und Bäumen.
  • Der 41 Justizpark Justizpark in der Enzyklopädie WikipediaJustizpark (Q12737533) in der Datenbank Wikidata (Parcul Justiției) am Nordufer der Bega, südlich des Bvd. Constantin Diaconovici Loga, schräg gegenüber dem Rathaus, stellt die Verbindung zwischen Rosenpark und Kathedralenpark her.
  • 42 Bürgerpark Bürgerpark in der Enzyklopädie WikipediaBürgerpark (Q22693420) in der Datenbank Wikidata (Parcul Civic), zwischen Hotel Continental, Einkaufszentrum Bega und Bvd. Ion C. Brătianu, sein Wahrzeichen ist die Blumenuhr. Außerdem befindet sich hier noch ein Rest der einstigen Kaserne, der als zweite Spielstätte des Nationaltheaters genutzt wird.
  • 43 Kinderpark „Ion Creangă“ Kinderpark „Ion Creangă“ in der Enzyklopädie WikipediaKinderpark „Ion Creangă“ (Q22692562) in der Datenbank Wikidata (Parcul Copiilor Ion Creangă), an der Bega, zwischen Michelangelo- und Decebal-Brücke, unmittelbar nordöstlich des Rosengartens. Während der sozialistischen Zeit wurde er von der Pionierorganisation verwaltet. 2006–12 wurde er völlig umgestaltet und ist nun in 23 Themenbereiche gegliedert, die für verschiedene Altersgruppen geeignet sind: z. B. Märchenwald, Land der Riesen, Land der Liliputaner, Indianerland, Dunkler Wald oder Schneewittchen und die sieben Zwerge. Eine kleine elektrische Bahn, aber auch von Ponys gezogene Kutschen fahren durch das Gelände. Auf der Freilichtbühne werden Shows für Kinder und Puppentheater aufgeführt. Es gibt eine Konditorei, ein Café sowie einen Schiffsanleger.
  • Die Blumen im Zentrum dürfen bei der Auflistung nicht fehlen.
  • Der 44 Königin-Maria-Park Königin-Maria-Park in der Enzyklopädie WikipediaKönigin-Maria-Park (Q22693421) in der Datenbank Wikidata (Parcul Regina Maria), bis 2011 „Volkspark“ (Parcul Poporului – oft wird noch der alte Name verwendet), am Bvd. 3 August 1919, auf der Ostseite der Bega, im Stadtteil Fabric, ist der östlichste Teil des Parkbands, das sich von hier über 2,7 Kilometer am Ufer der Bega entlang bis zum Zentralpark zieht. Mit dem Kinderpark ist er über eine kleine Fußgängerbrücke verbunden. Im Rahmen der Umbenennung wurde eine Büste der rumänischen Königin Maria aufgestellt.
  • 45 Carmen-Sylva-Park Carmen-Sylva-Park in der Enzyklopädie WikipediaCarmen-Sylva-Park (Q22691547) in der Datenbank Wikidata (Parcul Carmen Sylva), bis 2007 Parcul Doina (manche Einheimischen nennen ihn immer noch so), an der Str. Gheorghe Doja im Stadtteil Elisabetin (Tram 6, 7, 8, 10 bis "Parcul Doina"). Im Jahr 2011 wurde der Park umgestaltet – wie es heißt nach „deutschem Modell“: Ein sechseckiger Holzpavillon bietet Platz für Freilichtveranstaltungen, außerdem gibt es einen artesischen Brunnen und einen großen Kinderspielplatz.
  • 46 CarpatZoo – Zoologischer Garten Timișoara (Gradina Zoologică Timişoara), im Jagdwald; str. Avram Imbroane nr. 90 (ca. 4 km nordöstlich des Stadtzentrums, nahe Banater Dorfmuseum; Bus 46 bis "Muzeul Satului", von dort sind es noch 400 Meter bis zum Zoo-Eingang). CarpatZoo – Zoologischer Garten Timișoara in der Enzyklopädie WikipediaCarpatZoo – Zoologischer Garten Timișoara (Q4685879) in der Datenbank Wikidata. Kleiner Zoo. Zu sehen sind sowohl heimische (Rothirsch, Braunbär, Ziege, Schwan) als auch exotische Tiere (Wallaby, Emu, Makake). Einige der Gehege sind jedoch in einem schlechten Zustand, so waren im August 2016 teilweise sechs Kaninchen in einer kleinen Box untergebracht und es liefen Ratten zwischen den Ställen umher. Geöffnet: im Sommer (15.4. bis 30.9.) Di–So 10–20 Uhr, im Winter (1.10. bis 14.4.) Di-So 10–17 Uhr, montags geschlossen. Preis: Vollzahler 3 Lei, Kinder bis 14 Jahren 1 Lei, Familien 5 Lei.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

In Timișoara sind faktisch alle Geschäfte verfügbar, die es in Westeuropa auch gibt. Seit einiger Zeit existiert eine Shopping Mall (Iulius Mall) im Norden der Stadt die sich mit modernen Einkaufszentren in Westeuropa durchaus messen kann. Für den täglichen Bedarf gibt es neben Billa auch den Allkauf, real, die Selgros und die Metro, die anders als in Deutschland nicht nur für Gewerbetreibende mit einer entsprechenden Kundenkarte, sondern für jederman zugänglich ist. Kurzfristig eröffnet Aldi eine Filiale in Timisoara.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • 1 Casa cu flori, Str. Alba Iulia nr. 1 (zwischen Piața Libertății und Oper). Tel.: (0)256-435080. Traditionsreiches Nobelrestaurant mit internationalem Anspruch. Regionale Gerichte, italienische und französische Cuisine. Geöffnet: täglich 8–24 Uhr. Preis: Fleischgerichte 21,50–65 Lei zzgl. Beilagen.

Cafés[Bearbeiten]

  • 2 Cofetaria Violeta, im Palais Széchényi, Piața Victoriei nr. 6. Die Konditorei in Timișoara; beste Eclairs und Cremetorten.
  • 3 Cafeneaua Verde, Strada Coriolan Brediceanu 2. Tel.: (0)724 084 324. Cafe, regionale und italienische Küche und amerikanische Pfannkuchen am der Piața Libertății

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 1 The Note Pub, Bulevardul Mihai Eminescu, nr. 2 (Hinter dem Rathaus bzw. Bancpost). Urige Kneipe mit Livemusik wechselnder Bands, Auswahl internationaler Biere.
  • Scârt Loc Lejer, str. Laszlo Szekely nr. 1. Hippe Künstlerkneipe, großer Garten mit Lichterketten und Hängematten.
  • 2 Aethernative Café, str. Mărășești 14 (Ecke str. Gen. Eremia Grigorescu und Gheorghe Dima, gegenüber Botanischer Garten). Hauptsächlich von Studenten frequentiertes, ungewöhnlich und künstlerisch eingerichtetes Café. Cocktails und Biere zu erschwinglichen Preisen. Regelmäßig Konzerte örtlicher Bands, Jamsessions oder Filmabende.

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotel Timișoara

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Camping International, Aleea Padurea Verde 6, 300310 Timișoara. Tel.: +40 256 217 086, Mobil: +40 733 011 671. Campingplatz östlich des Stadtzentrums, welches in ca. 10-15 Minuten mit dem Fahrrad bequem zu erreichen ist. Wiesen- und Betonplätze für Wohnmobile. Strom, Wasser und Entsorgung vorhanden (inkl.)

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • 2 North Star Continental Resort, B-dul Revoluției 1989, nr. 5, 300054 Timișoara. Tel.: +40 256 494 144, E-Mail: . Großes Vier-Sterne-Hotel (164 Zi.) in einem 12-Geschosser aus den Achtzigerjahren in sehr zentraler Lage (unmittelbar am Stadtpark und Blumenuhr, wenige Gehminuten vom Einkaufszentrum Bega, Maria-Theresia-Bastion und Piața Unirii in der Altstadt). Drei Restaurants, Spa- und Wellnesscenter, Fitnessraum, Außenpool und Terrasse; Nachtclub und Casino im Haus. Preis: DZ ab 283 Lei.
  • 3 Hotel Timișoara, Str Mărășești nr 1-3, 300086 Timișoara. Tel.: +40 256 498 852, E-Mail: . Hotel Timișoara in der Enzyklopädie Wikipedia Hotel Timișoara im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHotel Timișoara (Q1631055) in der Datenbank Wikidata. Großes Vier-Sterne-Hotel (209 Zi.), sehr zentrale Lage direkt an der Piața Victoriei, neben der Nationaloper. Zimmer alle renoviert und modern eingerichtet. Sehr schickes Restaurant, Spa- und Wellnesslandschaft. Preis: DZ ab 360 Lei.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden ist nicht höher als in Westeuropa. Lassen Sie keine Wertsachen im Auto, besonders nicht über Nacht. Achten Sie auf Taschendiebe im Stadtzentrum und vertrauen Sie keinen "fliegenden Händlern", die mittlerweile sogar gefälschte Elektronikprodukte überteuert verkaufen wollen.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Brauchbarer ArtikelDies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.
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  1. François Ruegg: Gypsy Palaces – A New Visibility for the Roma in Romania? In: Urbanities, Band 3, Nr. 1, 2013, S. 19–21
  2. Glänzende Prunkbauten für reiche Roma. In: Welt Online, 10. November 2008.