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Cluj-Napoca

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CJROCluj-Napoca 19.jpg
Cluj-Napoca
Klausenburg · Kolozsvár
KreisCluj
Einwohner
324.576 (2011)
Höhe
410 m
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte von Rumänien
Reddot.svg
Cluj-Napoca

Cluj-Napoca (deutsch Klausenburg, ungarisch Kolozsvár) ist die zweitgrößte Stadt Rumäniens und die größte Stadt in Siebenbürgen.

Stadtteile[Bearbeiten]

Die Stadtteile von Cluj in alphabetischer Reihenfolge:

  • Andrei Mureșanu.
  • Bulgaria.
  • Centru.
  • Dâmbul Rotund.
  • Gheorgheni.
  • Grădinile Mănăștur.
  • Grigorescu.
  • Gruia.
  • Iris.
  • Între Lacuri.
  • Mănăștur.
  • Mărăști.
  • Someșeni.
  • Zorilor.

Hintergrund[Bearbeiten]

Luftbild von Cluj, ca. 1930

An der Stelle der heutigen Stadt gab es bereits in prähistorischen Zeiten eine Siedlung. Das antike Volk der Daker hatte hier die Siedlung Napoca, die nach ihrer Unterwerfung durch das Römische Reich zunächst zu einem Legionslager und später auch zu einer zivilen Stadt ausgebaut wurde. Kaiser Hadrian verlieh ihr Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr. die Rechte eines römischen Municipiums. Von Germanen und Karpen geplündert ging die Stadt um das Jahr 250 unter.

Im 13. Jahrhundert gründeten deutsche (siebenbürgisch-sächsische) Siedler an gleicher Stelle die Stadt Klausenburg, die sich zur zweitgrößten Stadt des Königreichs Ungarn und Sitz eines ungarischen Komitats entwickelte, Ende des 18. Jahrhunderts sogar Hauptstadt des Großfürstentums Siebenbürgen wurde. Der in Ungarn sehr verehrte König Matthias Corvinus wurde 1443 in Klausenburg geboren. Von einer mehrheitlich deutschen wurde Klausenburg im Laufe der Zeit zu einer überwiegend ungarischsprachigen Stadt (Kolozsvár). 1872 wurde die ungarischsprachige Franz-Josef-Universität gegründet, die zweite Universität im damaligen Königreich Ungarn.

Nach dem Ersten Weltkrieg fiel Klausenburg wie ganz Siebenbürgen an Rumänien und hieß fortan Cluj. Die einst große jüdische Bevölkerungsgruppe (über 13% der Einwohner) wurde während der deutschen Besatzung im Holocaust vernichtet. Der Diktator Nicolae Ceaușescu verfügte 1974 die Umbenennung in Cluj-Napoca, um das antike Erbe zu unterstreichen, sowie die nationalistische These, derzufolge die heutigen Rumänen vom einstigen Volk der Daker abstammen. Das setzte sich jedoch nie wirklich durch, die meisten Bewohner sprechen bis heute nur von Cluj.

Heute ist Cluj das wichtigste wirtschaftliche und kulturelle Zentrum und die faktische „Hauptstadt“ der Region Siebenbürgen. Sechs staatliche sowie mehrere private Hochschulen machen es zu einer ausgesprochenen Studentenstadt.

Knapp 80 % der Einwohner sind Rumänen, 19 % Ungarn, 1 % Roma; Rumäniendeutsche (Siebenbürger Sachsen) stellen heute weniger als 1 % der Bevölkerung. Cluj ist damit eine der Städte mit den größten ungarischen Bevölkerungsgruppen in Rumänien, weshalb es viele ungarischsprachige Einrichtungen gibt. Die einzige Amtssprache ist jedoch Rumänisch. Eine Vielzahl von Religionen ist vertreten: fast 70 % sind rumänisch-orthodox, 12 % evangelisch-reformiert, 6 % griechisch-katholisch (uniert), 5,5 % römisch-katholisch, jeweils ca. 1 % Baptisten und Unitarier. Juden sind heute nur noch eine sehr kleine Minderheit.

Anreise[Bearbeiten]

Bahnhofsgebäude

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der 1 Internationale Flughafen Cluj „Avram Iancu“ Internationale Flughafen Cluj „Avram Iancu“ in der Enzyklopädie Wikipedia Internationale Flughafen Cluj „Avram Iancu“ im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsInternationale Flughafen Cluj „Avram Iancu“ (Q1068685) in der Datenbank Wikidata (IATA CodeCLJ) ist der zweitmeist frequentierte Flughafen Rumäniens. Es gibt tägliche Flüge der nationalen Gesellschaft TAROM von Bukarest-Otopeni. Aus dem deutschsprachigen Raum wird Cluj von Wien (TAROM), München (Lufthansa), Basel, Dortmund, Genf, Köln, Maastricht, Memmingen und Nürnberg (Wizz Air, eine ungarische Billiglinie) angeflogen. Von München fliegt man etwa 1:45 Std., von Dortmund 2:15 Std. Bei der Lufthansa kostet der Hin- und Rückflug in der Economy-Klasse ab 190 €. Bei Wizz Air zahlt man beispielsweise von Dortmund in der billigsten Klasse (ohne großes Gepäck) hin und zurück etwas über 100 €, in der komfortableren Plus-Klasse (inkl. 32 kg Gepäck und mehr Beinfreiheit) ca. 250 € (Stand Januar 2016). Airport transfer: Flughafen - Hotel - Flughafen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Zweimal täglich hält der durchgängige Intercity Budapest–Brașov in Cluj. Die schnellste Verbindung von Wien (mit einmal Umsteigen in Budapest) braucht 10½ Stunden. Alternativ kann man mit dem EuroNight von Wien bis Arad fahren und dort in einen D-Zug nach Cluj umsteigen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Entfernungen
Bukarest450 km
Oradea160 km
Sibiu165 km
Budapest (Ungarn)420 km

Von Budapest (Busbahnhof Nepliget und vom Flughafen) verkehren regelmäßige Minibusse und auch größere Busse halten auf direktem Wege in Cluj. Die Fahrt kostet ca. 20 Euro.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Aus Richtung Ungarn kommend erreicht man Cluj über die recht gut ausgebaute, aber aufgrund der Überquerung der Westkarpaten streckenweise ziemlich kurvige RN 1 (Europastraße 60). Von Wien sind es ca. 650 Kilometer, für die man gut acht Stunden Fahrt einplanen muss.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Cluj-Napoca

Cluj hat ein relativ gut ausgebautes Nahverkehrsnetz, bestehend aus Bussen (teilweise mit Oberleitung) und Tram. Allerdings ist das Preissystem am Anfang sehr verwirrend. Eine Fahrkarte kostet 2,4 Lei und ist nur in einer Linie gültig. Dieses Ticket ist auch für die Rückfahrt verwendbar (nochmal entwerten), dabei kann jede Linie verwendet werden, die auf dem gleichen Streckenabschnitt verkehrt.

Ist man längere Zeit auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen, so lohnt sich der Kauf eines Wochen- oder Monatsticket. Dafür wird ein Benutzerausweis (Foto und Ausweis) benötigt. Ein Wochenticket für eine Linie (und alle Linien auf der selben Strecke) kostet 10 Lei.

Mietwagen[Bearbeiten]

  • Autorent. Aeroportul Internațional Cluj-Napoca.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die historische Gebäude in der Innenstadt sind weitgehend erhalten geblieben. So findet man die mittelalterliche Michaelskirche, Renaissancebauten, Adelspaläste aus dem Barock, repräsentative Bauten im klassizistischen, eklektizistischen und Secessionsstil aus der k.u.k-Zeit; aber auch einzelne größere Gebäude aus kommunistischer Zeit.

Kirchen und Synagogen[Bearbeiten]

Kirchen in Cluj
Michaelskirche, davor Reiterstandbild von König Matthias Corvinus
  • 1 Biserica Romano-Catolică Sfântul Mihail (katholische Michaelskirche), Piața Unirii. Biserica Romano-Catolică Sfântul Mihail in der Enzyklopädie Wikipedia Biserica Romano-Catolică Sfântul Mihail im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBiserica Romano-Catolică Sfântul Mihail (Q923595) in der Datenbank Wikidata. Errichtet 13./14. Jh. (Turm Mitte 19. Jh.), Wahrzeichen der Stadt und mehrmals Tagungsort siebenbürgischer Landtage. Davor steht eine Statue des in Klausenburg geborenen ungarischen Königs Matthias Corvinus.
  • 2 Biserica Franciscană (Franziskanerkirche), Piața Muzeului nr. 2. Biserica Franciscană in der Enzyklopädie Wikipedia Biserica Franciscană im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBiserica Franciscană (Q517441) in der Datenbank Wikidata. Ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert, später barock verändert mit opulent dekoriertem Innenraum, der Barock-Turm stammt aus dem 18. Jh.
  • 3 Catedrala Adormirea Maicii Domnului (Orthodoxe Kathedrale der Aufnahme der Muttergottes in den Himmel), Piața Avram Iancu. Catedrala Adormirea Maicii Domnului in der Enzyklopädie Wikipedia Catedrala Adormirea Maicii Domnului im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCatedrala Adormirea Maicii Domnului (Q669890) in der Datenbank Wikidata. Im Brâncovenesc-Stil („rumänische Renaissance“), entstanden in den Jahren 1920–1930.
Weitere Kirchen und Synagoge
Kathedrale der Verklärung des Herrn oder „Minoritenkirche“
  • 4 Catedrala greco-catolică Schimbarea la Față (griechisch-katholische Kathedrale der Verklärung des Herrn oder „Minoritenkirche“), Bd. Eroilor Nr. 10. Catedrala greco-catolică Schimbarea la Față in der Enzyklopädie Wikipedia Catedrala greco-catolică Schimbarea la Față im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCatedrala greco-catolică Schimbarea la Față (Q831528) in der Datenbank Wikidata. 1775–1779 vom Minoritenorden (Franziskaner) unter Schirmherrschaft der Kaiserin Maria Theresia im Barockstil errichtet, war sie lange Zeit die Kirche der römisch-katholischen Oberschicht der Stadt. 1924 übergab sie der Papst an die mit Rom unierte griechisch-katholische Kirche, der sie nun als Bischofskirche dient. Sehenswerte Jugendstil-Glasfenstern mit Heiligendarstellungen. Die Namensschilder wurden entfernt, da die Dargestellten Schutzheilige Ungarns sind und der Hinweis darauf für die unierten Rumänen nicht mehr erwünscht war.
  • 5 Biserica Reformată Calvină (Reformierte Kirche), Str. Mihail Kogălniceanu Nr. 21,. Biserica Reformată Calvină in der Enzyklopädie Wikipedia Biserica Reformată Calvină im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBiserica Reformată Calvină (Q339439) in der Datenbank Wikidata. Um 1500 errichtet, turmlos, bedeutende Orgel.
  • 6 Biserica Unitariană din Cluj (Unitarierkirche), Str. 21 Decembrie 1989 nr. 9. Biserica Unitariană din Cluj in der Enzyklopädie Wikipedia Biserica Unitariană din Cluj im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBiserica Unitariană din Cluj (Q716699) in der Datenbank Wikidata. Im Spätbarockstil (mit Rokoko- und klassizistischen Elementen), fertiggestellt 1798. Cluj ist der Hauptsitz der Unitarischen Kirche Siebenbürgen, die zeitweise großen Einfluss hatte. Neben der Kirche ist das unitarische Lyzeum „János Zsigmond“, benannt nach dem einzigen ungarischen König, der zum unitarischen Glauben übertrat.
  • 7 Sinagoga Neologă (Reformierte Synagoge)), Str. Horea. Sinagoga Neologă in der Enzyklopädie Wikipedia Sinagoga Neologă im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSinagoga Neologă (Q610611) in der Datenbank Wikidata. 1886/87 im maurischen Stil errichtet, nach der teilweisen Zerstörung durch die antisemitische „Eiserne Garde“ im Jahr 1927 wiederhergestellt.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Weitere Bauwerke in Cluj
Portal des Palais Bánffy
  • 8 Palatul Banffy (Bánffy-Palais), Piața Unirii Nr. 30. Palatul Banffy in der Enzyklopädie Wikipedia Palatul Banffy im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPalatul Banffy (Q716390) in der Datenbank Wikidata. Um 1780 für den damaligen Gouverneur Siebenbürgens, Graf Bánffy, errichtet, eines der wichtigsten Barockgebäude Siebenbürgens. Es blieb der Sitz der Gouverneure und auch die österreichischen Kaiser residierten hier, wenn sie Klausenburg besuchten. Beherbergt heute das Kunstmuseum, siehe unter #Museen.
  • 9 Palatul Arhiepiscopiei Ortodoxe a Clujului (Orthodoxer Erzbischofspalast), Piața Avram Iancu nr. 18. Palatul Arhiepiscopiei Ortodoxe a Clujului in der Enzyklopädie WikipediaPalatul Arhiepiscopiei Ortodoxe a Clujului (Q12737400) in der Datenbank Wikidata. Im Jahr 1887 als Sitz der österreichisch-ungarischen Forstverwaltung errichtet, später zum Sitz des rumänisch-orthodoxen Erzbistums von Vad, Feleacu und Cluj sowie des Metropoliten von Cluj, Maramureș und Sălaj umfunktioniert.
  • 10 Bastionul Croitorilor (Schneiderbastion), Str. Baba Novac. Bastionul Croitorilor in der Enzyklopädie Wikipedia Bastionul Croitorilor im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBastionul Croitorilor (Q604280) in der Datenbank Wikidata. Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

Bauwerke[Bearbeiten]

Mittelalter
  • 11 Casa Matei Corvin, Str. Matei Corvin nr. 3. Casa Matei Corvin in der Enzyklopädie Wikipedia Casa Matei Corvin im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCasa Matei Corvin (Q14903752) in der Datenbank Wikidata. Geburtshaus des ungarischen Königs Matthias Corvinus.
Klassizismus
  • 12 Primăria veche (Altes Rathaus), Piața Unirii nr. 1. Primăria veche in der Enzyklopädie WikipediaPrimăria veche (Q12738525) in der Datenbank Wikidata. Erbaut 1843–46.
Historismus
  • Palatul Babos (Babos-Palais), Str. Gheorghe Doja Nr. 38 (am Piața Mihai Viteazu). Palatul Babos in der Enzyklopädie WikipediaPalatul Babos (Q250301) in der Datenbank Wikidata. Repräsentatives Eckgebäude im Stil der Belle Époque, erbaut 1889/90.
  • 13 Palatul Széki (Széki-Palais), Str. Gheorghe Barițiu Nr. 37 (am Piața Mihai Viteazu). Palatul Széki in der Enzyklopädie Wikipedia Palatul Széki im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPalatul Széki (Q716578) in der Datenbank Wikidata. Großbürgerliches Palais im neogotischen Stil, das 1893 für den Pharmazeuten und Universitätsprofessor Széki Miklós errichtet wurde.
  • Hauptgebäude der 14 Universitatea Babeș-Bolyai (Babeș-Bolyai-Universität), Str. Mihail Kogălniceanu nr. 1B, im neoklassizistischen Stil.
  • ehemaliges 15 Hotel New YorkHotel New York (Q1217504) in der Datenbank Wikidata bzw. später Continental, Piața Unirii. Repräsentativer Bau im eklektizistischen Stil aus der k.u.k.-Zeit mit aufwändig verzierter Fassade, das Café war Treffpunkt der örtlichen Bohème, heute leer stehend.
Weitere Bauwerke in Cluj
Neues Rathaus
  • 16 Palatul Primăriei (Neues Rathaus)), Str. Moților nr. 1-3. Palatul Primăriei in der Enzyklopädie Wikipedia Palatul Primăriei im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPalatul Primăriei (Q265573) in der Datenbank Wikidata. 1896/97 im eklektizistischen Stil mit vorwiegend neobarocken Elementen als Sitz des damaligen ungarischen Komitats Kolozsvár errichtet.
  • 17 Palatul de Justiție (Justizpalast), Calea Dorobantilor nr. 2 (am Piața Avram Iancu). Palatul de Justiție in der Enzyklopädie Wikipedia Palatul de Justiție im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPalatul de Justiție (Q719011) in der Datenbank Wikidata. Prächtiges Repräsentationsgebäude im Stil der k.u.k.-Zeit.
  • 2 Bahnhofsgebäude, Piața Gării. Bahnhofsgebäude in der Enzyklopädie Wikipedia Bahnhofsgebäude im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBahnhofsgebäude (Q719043) in der Datenbank Wikidata. Von 1902
  • 18 Casino Chios. Spielbank im k.u.k-Stil am Rand des Stadtparks.
Jugendstil
  • 1 Teatrul Național, Piața Ştefan cel Mare nr. 24. Nationaltheater. Neobarockbau mit Jugendstilelementen aus den Jahren 1904–1906.
  • Palatul Prefecturii din Cluj, Piața Avram Iancu nr. 12. Sitz der Präfektur des Kreises Cluj. Ehemals Industrie- und Handelskammer, im Stil der Wiener Sezession (errichtet 1910/11).
Moderne
  • Palatul Telefoanelor, str. Octavian Petrovici. Telefon-Palast, „brutalistischer“ Bau von 1968, Sitz der Regionaldirektion der rumänischen Telekom.
  • Clădirea sucursalei regionale a BRD-Groupe Societe Generale, Bd. 21 Decembrie 1989 nr. 81-83. Regionaldirektion der Bankgruppe BRD-Societe Generale, errichtet in den 1990er-Jahren, mit 12 Stockwerken der höchste Büroturm der Stadt [1].

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Reiterstandbild des Königs Matthias Corvinus von Ungarn, vor der Michaelskirche.

Museen[Bearbeiten]

Piața Muzeului – Museumsplatz
  • Muzeul Național de Artă, Piața Unirii Nr. 30 (im Bánffy-Palais). Nationales Kunstmuseum.
  • 19 Muzeul Național de Istorie a Transilvaniei, Str. Constantin Daicoviciu nr. 2, im Petrechevich-Horváth-Haus. Nationalmuseum für Siebenbürgische Geschichte.
  • Casa memorială Emil Isac, Str. Emil Isac nr. 23.
  • 20 Muzeul Etnografic al Transilvaniei, Str. Memorandumului nr. 21. Siebenbürgisches Ethnographisches Museum.
    • Parcul Etnografic Național "Romulus Vuia", Str. Tăietura Turcului. Freilichtmuseum „Romulus Vuia“.
  • 21 Muzeul Zoologic (Zoologisches Museum der Universität), Str. Clinicilor nr. 5-7. Muzeul Zoologic in der Enzyklopädie WikipediaMuzeul Zoologic (Q20429846) in der Datenbank Wikidata.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Piața Avram Iancu mit Statue des Avram Iancu, Springbrunnen und orthodoxer Kathedrale
  • 22 Piața Unirii (Platz der Vereinigung). Piața Unirii in der Enzyklopädie Wikipedia Piața Unirii im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPiața Unirii (Q741077) in der Datenbank Wikidata. Ehemaliger Marktplatz, genannt „Großer Markt“ oder „Hauptmarkt“, mit erhaltenem historischen Baubestand: St.-Michaels-Kirche, Reiterstandbild von Matthias Corvinus, Bánffy-Palais, ehem. Hotel New York, Rhédey-Palais, Jósika-Palais, Mauksch-Hintz-Haus (heute Apothekenmuseum), Wolphard-Kakas-Haus und Denkmal für die Opfer des Memorandumprozesses.
  • 23 Piața Avram Iancu (Avram-Iancu-Platz). Piața Avram Iancu in der Enzyklopädie Wikipedia Piața Avram Iancu im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPiața Avram Iancu (Q832824) in der Datenbank Wikidata. Der zweite Hauptplatz der Innenstadt ist parkartig gestaltet mit einem großen Brunnen in der Mitte. Der Baubestand ist weitgehend historisch: Orthodoxe Kathedrale, Orthodoxer Bischofspalast, Nationaltheater und -oper, Präfektur des Kreises, Protestantisch-Theologisches Institut, Schulinspektion, Eisenbahndirektion und Finanzpalast.
  • Piața Muzeului (Museumsplatz). Beliebte, autofreie Flaniermeile mit zahlreichen Cafés und teils mittelalterlichem Ambiente. Hier befinden sich das Nationalmuseum für Siebenbürgische Geschichte, Franziskanerkirche, Musiklyzeum (ehem. Franziskanerkloster) sowie die Geburtshäuser von Matthias Corvinus und Stephan Bocskai.

Parks[Bearbeiten]

Alte Kastanienbäume und Büste des Dichters Octavian Goga im Stadtpark
Im „japanischen“ Teil des Botanischen Gartens
  • Parcul Central, Str. Pavlov. Stadtpark, mit einem See (im Sommer Ruderbootverleih, im Winter Fläche zum Schlittschuhlaufen).
  • 24 Grădina Botanică, Str. Republicii nr. 42. Grădina Botanică in der Enzyklopädie Wikipedia Grădina Botanică im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGrădina Botanică (Q596723) in der Datenbank Wikidata. Der Botanische Garten ist immer einen Besuch wert. Selbst wenn die Pflanzen draussen noch nicht blühen (Ende März) ist dies ein ruhiger Ort um sich von der Großstadt zu erholen. Das Grundstück ist sehr weitläufig und eignet sich für Spaziergänge. Es gibt ein Glashaus, in dem tropische Pflanzen wie Palmen bei 90 Prozent Luftfeuchtigkeit wachsen, einen „römischen“ und einen „japanischen“ Garten. Preis: Eintritt: 4 Lei (März 2006).

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Cluj ist seit langem ein bedeutendes Kulturzentrum. Neben der rumänischen Nationaloper und Nationaltheater, gibt es hier ein ungarisches Staatstheater und eine ungarische Oper. Außerdem ist hier die Staatsphilharmonie von Transsilvanien (Filarmonica de Stat Transilvania) angesiedelt, mit einem Chor, Kammerorchester, Streichquartett und einer Folkloregruppe. Das Deutsche Kulturzentrum (Kooperationspartner des Goetheinstituts) bietet auch Veranstaltungen in deutscher Sprache. Wichtigstes Kulturfestival ist das Transilvania International Film Festival, das jährlich im Mai bis Juni stattfindet.

Kinos[Bearbeiten]

  • 3 Arta-Eurimages, Str. Universității nr. 3. Tel.: +40-264-596616.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • 1 Matei Crovin Intim, Str. Matei Corvin nr. 3. Tel.: +40-264-597497.
  • Il Milanese, Str. Avram Iancu Nr. 85, Comuna Florești.
  • Beijing, Str. A. Iancu nr. 12-14.
  • Lugano, Str. Roosvelt nr. 3.
  • Fetițele Vieneze, Str. Memorandumului nr. 13. Tel.: +40-264-194454.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Crema, Piața Unirii nr. 25. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Stone, Str. Gheorghe Fulicea nr. 17. Tel.: +40-264-408167. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Tutankamon, Str. Republicii nr. 109. Tel.: +40-264-591831. Typ ist Gruppenbezeichnung

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Sport **, Str. George Cosbuc nr. 15. Tel.: +40-268-589625. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • PAX *, Piata Gării nr. 1-3. Tel.: +40-264-432927. Typ ist Gruppenbezeichnung

Mittel[Bearbeiten]

  • Victoria ***, B-dul 21 Decembrie 1989 nr. 54-59. Tel.: +40-264-591441.

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

  • Babeș-Bolyai-Universität Cluj. Die Universität mit 45.000 Studenten ist ausgesprochen international ausgerichtet. Es gibt Studiengänge in fünf verschiedenen Sprachen: Rumänisch, Ungarisch, Deutsch, Englisch und Französisch. An der Fakultät für Europastudien kann man zum Beispiel auf Deutsch Internationale Beziehungen und Europastudien studieren. Außerdem gibt es zahlreiche internationale Masterprogramme in Zusammenarbeit mit ausländischen Universitäten und Einrichtungen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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