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Bad Hersfeld

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Hersfeld altstadt tageberg.jpg
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Bad Hersfeld
Bundesland Hessen
Einwohner
29.116 (2015)
Höhe
212 m
Tourist-Info Web http://www.tourist-hef.de
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Lage
Lagekarte von Hessen
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Bad Hersfeld

Bad Hersfeld liegt in Hessen an der Fulda. Überregional bekannt ist die Stadt durch die Bad Hersfelder Festspiele. Neben der Innenstadt besteht Bad Hersfeld aus den Stadtteilen 50.8852789.6613891 Allmershausen, 50.83259.6652782 Asbach, 50.8255569.6494443 Beiershausen, 50.8497229.6747224 Eichhof, 50.8922229.6777785 Heenes, 50.8602789.7283336 Hohe Luft, 50.8459.7011117 Johannesberg, 50.8805569.7741678 Kathus, 50.8311119.6791679 Kohlhausen, 50.8648179.74570810 Petersberg, 50.8679899.76125811 Sorga.

Hintergrund[Bearbeiten]

Stadtensemble mit Rathaus im Stil der Weserrenaissance

Der Geistliche Lull, ein Begleiter von Bonifatius, errichtete 796 hier ein Benediktinerkloster, von dem aus die Missionierung der Sachsen erfolgen sollte. Der Frankenkönig Karl erhob 775 das Kloster zur Reichsabtei. Sie bestand 837 Jahre. Die mächtige Ruine der frühromanischen Großbasilika zeugt immer noch von der Zeit des Wohlstandes des Klosters. Die Basilika maß 102,80 m in der Länge bzw. 56,50 m im Querhaus. Zeitweise war die Abtei Pflegestätte mittelalterlicher Kultur. Hier lebte der Mönch Lambert, einer der bedeutendsten Geschichtsschreiber des Mittelalters. Um das Kloster herum war schon früh eine Marktsiedlung entstanden, die 1170 erstmals als Stadt erwähnt wurde. In der Reformation wurde das Hersfelder Land protestantisch und die Überlebenschancen der Abtei sanken. Im Bauernkrieg besetzte ein Bauernheer die Stadt und plünderte das Kloster. 1606 übernahm der Landgraf von Hessen Gelände und Gebäude der Reichsabtei, nachdem der letzte Abt gestorben war. Im Siebenjährigen Krieg (1756 - 1763) vernichtete ein Großbrand die gesamten Klosteranlagen. Für zweihundert Jahre gab es in Bad Hersfeld einen wirtschaftlichen Stillstand. Erst im 19. Jhd. entwickelten sich eine beachtliche Tuchindustrie und andere Industriezweige. Vor dem Ersten Weltkrieg hatte die Stadt über 10.000 Einwohner. Konrad Duden war um die Jahrhundertwende Leiter des kgl. preußischen Gymnasiums. 1904 entstand das Kurbad Hersfeld durch die Bohrung einer Heilquelle. Seit 1949 nennt sich die Stadt "Bad Hersfeld". 1963 wurde sie Hessisches Staatsbad. Hersfeld hatte über Jahrhunderte im Zentrum des deutschen Reiches gelegen. Durch die deutsche Teilung nach dem 2. Weltkrieg geriet die Stadt an den östlichen Rand der Bundesrepublik. Verkehrs- und Wirtschaftsverbindungen nach Osten schrumpften oder bestanden nicht mehr. Die wichtige Tuchindustrie geriet in Schwierigkeiten. Neue Industrien wurden angesiedelt. Konrad Zuse, der den ersten programmierbaren Computer gebaut hat, betrieb in Bad Hersfeld ab 1957 das Stammwerk der Zuse KG in der Wehneberger Straße. Zuse hatte 1949 in Neukirchen (Hünfeld) mit der Produktion begonnen. Später übernahm Siemens die Zuse KG. Zuse war auch ein bekannter Maler. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1989 liegt Bad Hersfeld wieder mitten in Deutschland. Der günstige Standort hat die Online-Buchhändler Amazon und Libri dazu bewogen, hier Logistikzentren einzurichten.

Anreise[Bearbeiten]

Touristisches Hinweisschild auf Bad Hersfeld an der A 7

Auf der Straße[Bearbeiten]

Bad Hersfeld liegt an der A 4, nur 10 km vom Kirchheimer Dreieck entfernt. Aber auch die belebte B 27 und die B 62 führen durch den Ort.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bad Hersfeld wird von ICE-Zügen der Linie Frankfurt–Berlin/Dresden ebenso bedient wie von den IC-Zügen auf der Strecke Frankfurt–Leipzig/Halle. Im Nahverkehr halten die Züge der Linien Kassel–Fulda bzw. Göttingen–Fulda. Siehe auch den Artikel zu Bad Hersfeld Bahnhof.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Man kann Bad Hersfeld weitgehend zu Fuß besichtigen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Rundgang durch Bad Hersfeld
Turm der Stiftsruine
  • 50.868399.707831 Stadtensemble mit Rathaus am "Treppchen" - netter Platz mit Rathaus, Lullusbrunnen und dem "Treppchen", einem Treppenaufgang rechts des Rathauses. Das Rathaus wurde ab 1371 erbaut. Nach 1607 erfolgte der Umbau im Stil der Weserrenaissance.
  • 50.867549.70512 Altstadt mit Marktplatz und Fachwerkbauten - Der Marktplatz wird zum Teil als Parkplatz genutzt. Der älteste Fachwerbau der Stadt ist das schmucke 50.868889.706793 Küsterhaus am Kirchhof. Das Gebäude wurde 1452 erbaut.
  • 50.866629.702834 Stiftsruine - Die ehemalige Basilika des Klosters brannte im Siebenjährigen Kriege völlig nieder. Nur die Außenmauern blieben erhalten. Die Ruine ist seit 1951 der Veranstaltungsort der Bad Hersfelder Festspiele. Dazu wurde das Langschiff bestuhlt und mit einem Zelt überspannt, um die Zuschauer vor Regen zu schützen. Altarraum und Apsis werden als Bühnenraum genutzt. Sie sind nicht überdacht. Die Schauspieler/innen sind den Unbilden des Wetters ausgesetzt. Im Juli werden Schauspiele und im August Opern aufgeführt (Hersfelder Festspiele).
  • 50.861899.699625 Kurpark - schöne Parkanlage mit Wandelhalle und Teich
  • 50.863919.687686 Robert-Heil-Turm - Schöner Stadtblick, der über das Fuldatal reicht. Der Aussichtsturm steht auf dem Tageberg (vom Marktplatz etwa 1,5 km zu Fuß). Der Königlich-Preußische Hofbäckermeister Robert Heil stifte 1930 seiner Heimatstadt Bad Hersfeld das Bauwerk.
  • 50.844599.682727 Schloss Eichhof - der beachtenswerte Bau liegt südlich der Stadt

Museen[Bearbeiten]

Konrad-Duden-Denkmal an der Stiftsruine
  • 50.865979.702858 Stadtmuseum an der Stiftsruine, Im Stift 6 a. Tel.: +49 (0)662 75774. Geöffnet: Di bis So 10–12 Uhr,15–17 Uhr.
  • 50.87089.709399 Wissens- und Erlebniswelt „wortreich - Mitmach- und Erlebnisausstellung zu den Themen Sprache und Kommunikation (www.wortreich-badhersfeld.de).
  • 50.867139.7097410 Konrad-Duden-Museum, Neumarkt 31. Tel.: +49 6621 918160, Fax: +49 66 21 918162. Geöffnet: So 15–17 Uhr.
  • 50.866579.7084211 Haus Mährisch-Schönberg, Neumarkt 38. Tel.: +49 6621 78844. Archiv und Austellung über die 1946 aus dem Sudetenland Vertriebenen in Form von Fotos, Trachten, Alltagsgegenständen, sowie ein Mineraliensammlungw:Sudetenland Geöffnet: Di und Fr 9–12 Uhr.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Spezialitäten[Bearbeiten]

  • Lumpen und Flöhe (mundartlich: Lumbe un Fleh) ist ein Gericht mit Kartoffeln , Weißkraut (Lumpen) und Speck. Und die Flöhe? Keine Sorge es ist nur der Kümmel.

Speisegaststätten[Bearbeiten]

  • News Cafe - Restaurant und Cafe, Linggplatz 17, +49 (0)6621 914747, günstige Preise.
  • Restaurant im Romantik-Hotel "Zum Stern", Linggplatz 11, Telefon +49 (0)6621 1890, Spezialitäten: Hessische Gerichte.
  • Gourmet-Restaurant L'Étable (Sterns Restaurant mit Terrasse) im Romantik-Hotel "Zum Stern".
  • Restaurant im Göbels Schlosshotel "Prinz von Hessen", Schlossplatz 1, 36289 Friedewald, Telefon +49 (0)6674 92240. Kein Ruhetag, Öffnungszeiten Mo-Di 17:30-21:00 Uhr, Mi-So 17:30-22:00. Deutsche Spezialitäten (gutbürgerlich), Internationale Spezialitäten, Kaffee und Kuchen.
  • Parkrestaurant und Tiroler Stube im Hotel am Kurpark, Am Kurpark 19-21, Telefon +49 (0)6621 1640. Spezialitäten: Offene Schauküche, Themen-Buffets, südtiroler und österreichische Küche. Kein Ruhetag, Öffnungszeiten ab 07:00 Uhr, Deutsche Spezialitäten (gutbürgerlich oder rustikal), Gute Küche!
  • Ristorante Italiano Garda, Am Neumarkt 2 (Ecke am Brink), Telefon +49 (0)6621 73322/792929 Ruhetag Mo (ausgenommen Festspielsaison), Öffnungszeiten Di-So 12:00-14:30/18:00-23:00 Uhr.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 50.862599.698831 Hotel am Kurpark, Am Kurpark 19-21. Tel.: +49 (0)6621 164 - 0. Preis: DZ ab 130€. Angenehmes Hotel!
  • Haus am Park****, Am Hopfengarten 2, Telefon 06621-92620, DZ kosten 99,00 € inkl. Frühstück (HRS-Preis 2008).
  • Hotel Aqua Vita, Am Kurpark 10, Telefon 06621 798 - 0, DZ kosten 132-170€
  • Romantik-Hotel "Zum Stern" ****, Linggplatz 11, Telefon 06621 189 - 0. DZ kosten 110-156 €
  • Hotel am Klausturm, Friedloser Straße 1, Telefon 06621 5096-0. DZ kosten 60-65 €
  • Stadt-Hotel ***, Am Perfort 9, Telefon 06621 400780. DZ kosten 60-75 €
  • Hotel Wenzel ***, Nachtigallenstraße 3, Telefon 06621 92200. DZ kosten 73-94 €

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Nach Eisenach zur Wartburg durch den Thüringer Wald. Man fährt auf der B 62 nach Friedewald (Wasserschloss, Museum) in Richtung Philippsthal und durch den Herfagrund nach Heringen (Werra-Kalibergbau-Museum). Weiter geht es über die Werra und durch Leimbach nach Dippach (alte Grenzbefestigungen). Jetzt ist man schon in Thüringen und fährt weiter auf der Landstraße durch Berka nach Marksuhl und auf der B 84 durch Förtha in den Thüringer Wald. Wenn man sich bewegen möchte, kann man kurz vor Eisenach parken und ca. 45 Min. zu Fuß zur Wartburg hinauf gehen. Einfacher ist es, der Beschilderung „Wartburg" zu folgen, unterhalb der Wartburg zu parken und mit der "Bimmelbahn" zur Burg zu fahren. Von der Haltestelle sind es noch ca. 10 Min. aufwärts bis zur Wartburg. Ein besonderer Spaß für die Kinder ist der Eselsritt von der Eselsstation hinauf zur Wartburg. Hier gibt es ein Hotel und Restaurant. In Eisenach gibt es folgende Sehenswürdigkeiten: Bachhaus, Lutherhaus, Karthausgarten, Nikolaikirche und Nikolaitor, Georgenkirche, Rathaus, Thüringer Museum, Reuter-Wagner-Villa, Burschenschaftsdenkmal, Drachenschlucht. Die Rückfahrt über die Autobahn Herleshausen-Bad Hersfeld ist zwar schneller, aber es gibt oft Staus.
  • Zum Bergwerk Merkers. Das Bergwerk Merkers der K+S (Kali und Salz) Gruppe gibt Besuchern die Möglichkeit, viele hundert Meter unter der Tagesoberfläche, vor Ort, selbst zu erleben, wie Bergleute arbeiten. Man erhält Einblick in ein modernes Bergbauunternehmen und erfährt Wissenswertes über die Geschichte, die Entwicklung und die Tradition des Kalibergbaus. Die Reise führt bis in 800 Meter Teufe. Stationen sind der hallenartige Großbunker mit dem größten untertägigen Schaufelradbagger der Welt, die erst 1981 entdeckte Kristallgrotte mit Salzkristallen bis zu einem Meter Kantenlänge und das "Museum zum Anfassen". Außerdem sieht man den "Goldraum" in dem bei Kriegsende die gesamten Gold- und Devisenbestände der Reichsbank und Kunstwerke von unschätzbarem Wert lagerten. Führungen finden von Di bis So um 9:30 Uhr und 13:30 Uhr statt. Sonderführungen kann man vereinbaren. Es ist zu empfehlen, einen Termin für Ihre Grubenfahrt telefonisch im Voraus zu reservieren, denn oft steht nur eine begrenzte Anzahl Karten zur Verfügung. Unter Tage herrschen ganzjährig angenehme Temperaturen von rund 22-24° C. Schutzbekleidung wird zur Verfügung gestellt. Man sollte festes Schuhwerk tragen. Kinder unter zehn Jahren dürfen leider nicht an der Grubenfahrt teilnehmen und alkoholisierte Personen können aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen werden. Weitere Informationen erhält man im Internet.
  • Bad Salzungen - Großer Inselsberg (ca. 60 km). Von Bad Hersfeld fährt man über die B 62 nach Osten und über Sorga, Friedewald mit der Schlossruine und dem geschichtlich bedeutsamen Heimatmuseum zur Grenze zwischen Hessen und Thüringen an der Vachaer Brücke. Vacha hat einen schönen Marktplatz. Weiter geht´s auf der B 62 durch Dorndorf, dessen Bauernbarockkirche sehenswert ist, nach Bad Salzungen mit dem Gradierwerk und dem sagenumwobenen Burgsee. Bis zum 916 m hohen Inselsberg, der im Winter einen Skilift und im Sommer eine Sommerrodelbahn zu bieten hat, sind es noch ca. 20 km. Lohnenswert ist ein Abstecher zum Trusetaler Wasserfall. Die Rückfahrt erfolgt am Besten über Waltershausen und die Autobahn Eisenach-Bad Hersfeld.
Rhönlandschaft bei Tann (im Juni) - Das Land der offenen Fernen
  • Rhön - Wasserkuppe - Rother Kuppe - Kreuzberg (ca. 70 km). Man fährt auf der B 27 in südlicher Richtung bis Hünfeld. Am südlichen Ortsausgang biegt man nach Morles, Tann, Hilders ab und folgt der Straße bis Eckweisbach. Von dort fährt man nach Dietges und zur Wasserkuppe. Auf dem Gipfelplateau kann man einkehren oder spazieren gehen. Auf der Wasserkuppe befinden sich das Fliegerdenkmal und eine Sommerrodelbahn. Man fährt weiter in Richtung Ehrenberg-Wüstensachsen. Unterhalb des Parkplatzes der Wasserkuppe befindet sich rechts der Straße zwischen einer Baumgruppe der Fuldaquelle. Im Ortsteil Wüstensachsen biegt man nun zur Hochrhönstraße ab. Auf der Fahrt hat man reizvolle Ausblicke auf die Hohe Rhön. Auf der Hochrhönstraße angekommen fährt man zunächst nach links bis zur Abzweigung nach Roth (Rhönparkhotel) zur Rother Kuppe. Hier ist ein Aussichtsturm und ein Restaurant. Unterhalb des Gipfels liegt das „Rhönparkhotel" mit einem Freizeitzentrum und Restaurant. Rückfahrt bis zur Hochrhönstraße und dann nach links bis nach Bischofsheim. Von dort kann man auf den Kreuzberg mit Klosterwirtschaft, Tiergehege und Aussicht vom Gipfel fahren. Die Rückfahrt nach Bad Hersfeld erfolgt auf der B 279 über Gersfeld nach Fulda und dann über die B 27.
  • Zur mittelalterlichen romanisch-gotischen Kirche von Ronshausen mit der herrlichen Barockmalerei aus dem Jahre 1719. Die Kirche ist ein Kleinod. Sie zählt zu den 100 schönsten Kirchen in Deutschland. Von Bad Hersfeld fährt man auf der B 27 bis nach Breitenbach und biegt dann rechts ab nach Ronshausen. Die evangelische Kirche ist täglich von 10:00 bis 16:00 geöffnet. Von außen sieht sie aus wie viele andere Kirchen im Umland. Innen offenbart sie ihre Pracht: Farbenfrohe Malereien, doppelte Emporen, eine prächtige Orgel und Kanzel. Der Innenraum einschließlich der Tonnendecke ist wunderschön ausgemalt. Im Jahre 2000 wurde die Kirche wegen Baufälligkeit geschlossen und im November 2002 wieder eröffnet. In Bildern erzählte Geschichten an den Emporen, Rankenwerk vom Boden bis zur Decke und darüber ein tiefblauer, sternenübersäter Himmel. Die goldene Sonne sendet ihre Strahlen aus dem Zentrum des blauen Himmels in dichte grau-weiße Wolken. Man kann die Besichtigung der Kirche mit einem Besuch der Städte Bebra und Rotenburg an der Fulda verbinden.
  • Stoppelsberg mit Burgruine Hauneck (ca. 15 km). Von Bad Hersfeld fährt man auf der B 27 nach Süden bis Sieglos. Dort biegt man nach Buchenau, dem Ort mit mehreren Schlössern ab. Nach dem Ort geht es nach rechts nach Giesenhain und Dittlofrod. Am Ortseingang von Dittlofrod führt eine Abzweigung nach Oberstoppel. Bei der Gaststätte Hauneck gelangt man zum Fuß des Stoppelsberges, wo man parken kann. Man kann zur Burgruine Hauneck auf einem Fußweg hinaufgehen (ca. 15 Min.). Bei günstigem Wetter hat man eine schöne Aussicht auf die Berge der Rhön und deren Vorland. Die Rückfahrt erfolgt über Oberstoppel, Neukirchen und von dort auf der B 27 oder über Holzheim, Hilpershausen, Asbach nach Bad Hersfeld.
Nordwestblick vom Eisenberg, links am Horizont ist das Knüllköpfchen zu erkennen (Entfernung Luftlinie etwa 7 km).
  • Eisenberg und Knüllköpfchen (ca. 20 km). Man sollte diese beiden markanten Aussichtspunkte im Knüllgebirge besuchen. Auf dem Gipfel des Eisenbergs gibt es einen Aussichtsturm des Knüllgebirgsvereins, Rasthaus und Hotel. Der Funkturm der Bundespost ist weithin zu sehen. Bei günstigem Wetter hat man einen schönen Panoramablick über Knüll, Meißner, Stölziner und Richelsdorfer Gebirge, Seulingswald, Rhön, Vogelsberg, Taunus, Kellerwald und Habichtswald mit Herkules bei Kassel. Im Winter gibt es Skipisten mit Liften. Es gibt drei Anfahrmöglichkeiten:
    • 1) über die B 324 nach Aua (Autobahnauffahrt Richtung Kassel). Dort die Autobahn unterqueren und der Landstraße nach Schwarzenborn folgen. Hinter dem Ort Salzberg fährt man in Richtung Oberaula. Auf der Höhe, an der Wegabzweigung zum Eisenberg (links), folgt man dem Fahrweg bis zum Gipfel. Die Zufahrt ist auch von Raboldshausen möglich.
    • 2) über die Autobahn bis zum Dreieck Kirchheim. Dort abfahren und weiter durch den Ort auf der B 454 bis hinter den Ortsteil Gersdorf. Dort zweigt die Straße nach Willingshain und zum Eisenberg ab.
    • 3) zum Knüllköpfchen kommt man vom Eisenberg aus, indem man ein Stück die unter 1) beschriebene Anfahrt zurückfährt und dann die Richtung links nach Schwarzenborn weiterfährt. Oberhalb von Schwarzenborn zweigt eine Straße nach Ziegenhain und von dieser Straße ein Fahrweg zum Knüllköpfchen ab. Dort gibt es Spaziermöglichkeiten und ein Gasthaus. Die Rückfahrt nach Bad Hersfeld kann entweder über Oberaula und die B 454 nach Kirchheim oder über Neukirchen (Schwalm-Eder-Kreis) oder über die Anfahrtsstrecken erfolgen.
  • Alheimer bei Rotenburg an der Fulda (ca. 15 km). Das ist der schönste Aussichtsberg des mittleren Fuldatales mit einem 28 m hohen Turm inmitten der Gedenkstätte für die Gefallenen des ehemaligen Landkreises Rotenburg a.d.F. Man fährt auf der B 27 in Richtung Bebra bis hinter den Ortsteil Friedlos der Gemeinde Ludwigsau. Dort zweigt links eine Straße zu den Ortsteilen Rohrbach, Tann, Gerterode ab. In Niederthalhausen biegt man rechts ab und fährt in Serpentinen mit reizvollen Ausblicken durch den Wald und über den sogenannten Stock nach Gut Wüstefeld und Rotenburg a.d.F. Rotenburg hat ein gut erhaltenes mittelalterlichen Stadtbild, ein ehemaliges Landgrafenschloss, Schlosspark, Museum. In der Brotgasse stehen mittelalterliche Fachwerkhäuser mit reichen Verzierungen. In der Breitenstraße 39 findet man das älteste Wohnhaus der Stadt aus dem Jahre 1478. Am Marktplatz stehen das Rathaus und die Jakobikirche. Der Jugendhof auf dem Emanuelsberg ist heute ein Herz und Kreislaufzentrum. Von Rotenburg fährt man weiter auf der B 83 in Richtung Kassel. Nach einigen km Abzweigung kann man rechts zum Hof Guttels, einem Ausflugslokal abbiegen. Von dort führt der Weg auf den Alheimer Parkplatz. Ein steiles Stück zum Gipfel muss man zu Fuß gehen. Vom Turm hat man bei günstigem Wetter einen Blick bis zur Wartburg bei Eisenach und zur Wasserkuppe in der Rhön. Die Rückfahrt erfolgt auf einem asphaltierten Weg über Seifertshausen, Erkshausen, Schwarzenhasel, Lispenhausen, Bebra.
  • Richelsdorfer Gebirge (ca. 16 km). Man fährt über die B 27 nach Bebra und weiter über die Cornberger Höhe nach Sontra, ST Hornel. Dort zweigt die Kupferstraße nach Weißenhasel, Nentershausen (Burg Tannenberg), Bauhaus, Bauhaus, Süß und Richelsdorf ab, nach den früheren Kupferbergwerken benannt wurde. Von hier fährt man nach Obersuhl und weiter nach Raßdorf und Hönebach. Es geht weiter in Richtung Bebra. Nach ein paar Kilometern findet man an einem Weiher das Ausflugslokal „Immensee" mit Cafe, Restaurant, Kegelbahn und Spaziermöglichkeiten. Die Rückfahrt kann entweder über die Autobahn oder über Bebra und die B 27 nach Bad Hersfeld erfolgen.
  • Bodesruh (ca. 16 km). Von Bad Hersfeld fährt man über die B 62 nach Osten (Abzweigung links hinter der Fuldabrücke) und nach nach Friedewald mit der Schlossruine und einem Geschichtsmuseum oder über die Autobahn in Richtung Eisenach bis zur Abfahrt Friedewald. Weiter geht es auf der Straße nach Hönebach. Unterwegs sieht man am Anfang des Walds links das „Nadelöhr", ein behauhener Stein mit einer Öffnung. Er hat früher eine Bedeutung für Reisende, die dort ihren Obulus für die Waisenkinder in Hersfeld zu entrichten hatten. Die Sage erzählt, dass ein Jahr lang gesund bleibt, wer durch das "Nadelöhr" kriecht. Es geht weiter auf der Straße nach Hönebach. In der Ortsmitte zweigt rechts die Straße nach Heringen ab. Sie führt in Serpentinen auf die Höhe des Seulingswaldes. Dort zweigt die Straße nach Kleinensee und zum Forsthaus Bodesruh links zu einem Ausflugslokal ab. In der Nähe befindet sich ein Mahnmal (Turm). Bei günstigem Wetter hat man eine Aussicht auf den Großen Inselsberg (916 m). Die Rückfahrt kann entweder über Widdershausen, Heringen mit der Möglichkeit zur Besichtigung d. Werra-Kalibergbau-Museums, Wölfershausen, Herfa, Friedewald oder durch den Bengendorfer Grund über Wölfershausen, Lengers, Heimboldshausen, Ransbach, Schenklengsfeld nach Bad Hersfeld erfolgen.
  • Burg Herzberg / Seepark Kirchheim (ca. 20 km). Die Burg Herzberg ist eine noch teilweise bewohnte Burg der Herren von Dörnberg. Von Bad Hersfeld fährt man über die Meisebacher Straße, vorbei am Hof Meisebach, der ehemaligen Domäne mit Renaissance-Herrenhaus und an der Freizeitanlage des Aquarienvereins „Roter Neon" über die Lange Heide nach Kirchheim. Unterwegs findet man am Waldparkplatz markierte Rundwanderwege. In der Ortschaft Kirchheim fährt man bei der Einmündung auf die B 454 nach links und benutzt die Auffahrt (Autobahnunterquerung) zum Autobahnschwimmbad Kirchheim. Hinter dem Schwimmbad befindet sich ein Wildgehege der Gemeinde Kirchheim und ein Bootsteich. Ein Spaziergang ist möglich. Zurück auf der B 454 biegt man bei der Sparkasse nach Gershausen, Reimboldshausen mit der kleinen Talsperre und dem Seepark Kirchheim mit Wasserskianlage ab. Von dort fährt man weiter in Richtung Breitenbach am Herzberg. Vor der Unterquerung der Autobahn Kassel-Frankfurt ist ein Abstecher nach rechts auf den Rimberg möglich. Parken kann man am Autobahn-Rasthaus. Vom Gipfel des Rimberges mit Fernsehturm und im Winter drei Skipisten hat man einen schönen Ausblick. Hinter dem Wald, links ist das Freizeitgelände der Gemeinde Breitenbach/H. mit Weiher und Campingplatz. Von dort aus fährt man auf der B 62 in Richtung Alsfeld bis zum Hof Huhnstadt. Dort zweigt links eine Allee zur Burg Herzberg ab. Parken kann man vor der Burg. Eine Besichtigung ist möglich. Es gibt eine schöne Aussicht. Gaststätte. Die Rückfahrt erfolgt bis Hof Huhnstadt und dann auf der B 62 nach Bad Hersfeld.
Schlitz: Fachwerkbauten am Markt
  • Schlitz (ca. 25 km). Schlitz ist ein altertümliches Städtchen mit einer gut erhaltenen Burganlage und Fachwerkhäusern. Auf den Burgturm führt ein Fahrstuhl. Anfahrt von Bad Hersfeld über die B 62 in Richtung Alsfeld bis Niederjossa. Dort zweigt die Straße nach Schlitz ab. Die Rückfahrt kann über Hutzdorf, Fraurombach, Michelsrombach nach Hünfeld und von dort auf der B 27 erfolgen. Von Schlitz aus kann auch ein Abstecher nach Bad Salzschlirf gemacht werden.
  • Soisberg - Hohenroda (ca. 20 km). Aussichtsberg (630 m) an der östlichen Kreisgrenze. Ferienzentrum in Hohenroda-Oberbreitzbach. Von Bad Hersfeld fährt man zunächst über die B 62 in Richtung Stadtteil Hohe Luft. Dort zweigt die Straße nach Wipperhain ab. Sie führt zumeist durch Fichtenwald zum Sportplatz Wippershain hinauf. Dort hat man bei günstigem Wetter einen schönen Ausblick auf die Berge der Vorder- und Kuppenrhön (Hessisches Kegelspiel). Man durchfährt den Ortsteil Wipperhain und fährt weiter bis zum Ortsteil Wüstfeld. Von hier biegt man nach rechts ab nach Erdmannrode und dort nach Eiterfeld mit einer sehenswerten Kirche. Die Straße führt weiter nach Ufhausen, an den Fuß des Soisberges, und nach Mansbach. Zwischen Ufhausen und Mansbach sollte man auf einen Feldweg links einbiegen, den Wagen stehen lassen und einige Schritte bergwärts gehen. Vom Südhang des Soisberges bietet sich eine reizvolle Aussicht auf die Berge der hessischen und thüringischen Rhön. Der Soisberg kann umwandert werden, auch über den Gipfel. Schöner Ausblick vom Nordhang in der Nähe von Soislieden. Bis dorthin kann man mit dem Auto fahren (Gaststätte). Die Weiterfahrt führt nach Mansbach mit einem Gestüt und Wildgehege und Oberbreitzbach. Von hier zweigt ein Weg zum Ferienzentrum Hohenroda ab (Cafe, Restaurant, Terrasse, Hotel, Reitsport, Tennis, Hallenbad, Sauna). Die Rückfahrt erfolgt über den Ortsteil Ransbach und die Gemeinde Schenklengsfeld nach Bad Hersfeld.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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