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Spessart

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Karte Naturpark Spessart gesamt.png

Der Spessart ist ein waldreiches Mittelgebirge im Grenzraum von Hessen und Unterfranken (Bayern). Er erstreckt sich vom unterfränkischen Miltenberg im Süden bis zum hessischen Schlüchtern im Norden. Wer Ruhe und Erholung abseits des Massentourismus sucht, ist im Spessart richtig. Im Spessart liegt der aus einem hessischen und fränkischen Teil bestehende Naturpark Spessart.

Regionen[Bearbeiten]

Der Spessart liegt sowohl in Unterfranken (Bayern) als auch in Hessen und lässt sich daher politisch in den fränkischen und hessischen Spessart unterteilen.

Orte[Bearbeiten]

Spessart - Deutsche Mittelgebirge, Serie A-de.png

Bayerischer Spessart:

Hessischer Spessart:

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Das Wirtshaus im Spessart – Geschichtlich soll Rohrbrunn Standort des "Wirtshauses im Spessart" gewesen sein. Allerdings nehmen Heimatforscher heute eher an, dass das "Gasthaus zur Post" in Mespelbrunn/ Hessenthal Wilhelms Hauffs Quartier war, das ihn zu seinem bekannten Roman anregte.
  • Geiersberg – Die mit 586 m Höhe höchste Erhebung des Spessarts liegt ca. 2 km nordöstlich von Rohrbrunn. Auf dem Berg steht ein 124 m hoher Sendeturm. Einen Aussichtsturm gibt es nicht.
Viel Laubwald im Spessart

Naturpark Spessart[Bearbeiten]

Der Naturpark Spessart umfasst insgesamt eine Fläche von 2440 km². Der in Unterfranken liegende südliche Teil (ca. 70 % der Fläche) wurde als Naturpark Bayerischer Spessart und erster Naturpark in Bayern im Jahre 1961 gegründet. Der Naturpark Hessischer Spessart im nördlichen Teil wurde 1962 gegründet und umfasst ca. 30 % der gesamten Fläche des Naturparks. Ein Teilgebiet im Nordosten dieses Naturparks wird geologisch bereits der Brückenauer Kuppenrhön zugerechnet.

Sprache[Bearbeiten]

Im Spessart findet man mehrere verschiedene deutsche Dialekte. So spricht man im östlichen Teil des Spessarts eher einen fränkischen Dialekt und im westlichen Teil des Spessarts eine Mischung aus hessischem und fränkischem Dialekt. Ganz im Süden des Spessarts, an der Grenze zu Baden-Württemberg und rund um Miltenberg und Großheubach hört man im Dialekt einen badischen Akzent heraus.

Anreise[Bearbeiten]

Quer durch den Spessart verläuft die Autobahn 3 Frankfurt – Würzburg, so dass man auf vielen Abfahrten die jeweilige Region im bayerischen Spessart erreicht.

Die Orte im hessischen Spessart sind über die Autobahn A 66 Frankfurt – Fulda zu erreichen.

Auch die Bahnlinie Frankfurt – Würzburg führt durch den Spessart. Mit dem Regionalexpress oder der Regionalbahn sind auch kleinere Ortschaften zu erreichen.

Der nächste Flughafen ist der Flughafen Frankfurt am Main.

Da der Main schiffbar ist, können die am Main liegenden Ortschaften durchaus mit dem Schiff angefahren werden, auch wenn es keine durchgehende Personenschifffahrt, sondern nur Kurzstreckenfahrten und Ausflugsfahrten per Schiff gibt.

Mobilität[Bearbeiten]

Spessart-Höhenstraße[Bearbeiten]

Die 55 km lange Ferienstraße erschließt den nördlichen Spessart in Hessen und Bayern. Die Route beginnt in Steinau an der Straße im Kinzigtal. Von hier geht es über Seidenroth, Alsberg, Mernes zur Wegscheide (hier liegt ein 35 Hektar großes Schullandheim der Stadt Frankfurt). Auf dem weiteren Weg nach Villbach erreicht die Route im Bereich des ehemaligen Vulkans "Hoher Berg" mit 521 m ihren höchsten Punkt.

Weiter geht es über das Wiesbüttmoor (langgezogenes Hochmoor) und den Wiesbüttsee nach Wiesen. Von hier führt die Route über den Hauptkamm des Spessarts zum Waldhaus "Engländer" (Skilift). Im Sailaufer Ortsteil Weyberhöfe endet die Spessart-Höhenstraße schließlich an der B 26 etwa 10 km nordöstlich von Aschaffenburg. Es besteht Anschluss an die Autobahn A 3 (Anschlussstelle 61 bei Hösbach).

E-Bike Ladestationen[Bearbeiten]

Unter dem Motto "Neue Wege erfahren & schöne Seiten entdecken" wurden mit dem Projekt 'Wald erFahren' ein weitgehend flächendeckendes Netzwerk aus Ladestationen für E-Bikes errichtet. Die Ladestationen sind über den gesamten Spessart verteilt [1]. Für das Aufladen des E-Bikes werden spezielle Ladekabel benötigt, die man sich entweder selbst kaufen muss oder zum Teil auch vor Ort gegen Pfand ausleihen kann. Da es bei E-Bikes sehr viele verschiedene Ladeanschlüsse gibt, sollte man sich vor einer Tour erkundigen, ob ein geeignetes Kabel für das eigene E-Bike-Model vor Ort ausleihbar ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wasserschloss Mespelbrunn

Berggipfel[Bearbeiten]

  • Geiersberg 586 m ü. NN.
  • Geishöhe 521 m ü. NN.
  • Pfaffenberg 432 m ü. NN., mit einem Sendeturm des Bayerischen Rundfunks

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wandern[Bearbeiten]

  • Spessartwege 1 und 2: Seit Frühling 2006 gibt es diese beiden Spessartwege, die durch den grün-blauen Specht gekennzeichnet sind. Sie sind jeweils zwischen 50 und 60 km lang und queren den Spessart von West nach Ost (von Aschaffenburg bis Gemünden am Main) bzw. von Nord nach Süd (von Heigenbrücken bis Miltenberg am Main).
  • Spessartbogen: Der seit 2012 bestehende Premiumwanderweg im hessischen Spessart ist rund 90 km lang und erfüllt alle Ansprüche des Genusswanderers an ein unbekümmertes Wandern. Er führt über erlebnisreiche, gut markierte Naturwege und Pfade von Langenselbold über Bad Orb nach Schlüchtern. Zusätzlich ergänzen 6 neue Rundwanderwege – die Spessartfährten – dieses tolle Wanderangebot.
  • Daneben gibt es noch zwei ältere Wanderwege, die auf den Routen alter Handels- und Transportwege den Spessart durchqueren: die Birkenhainer Straße (zwischen Hanau und Gemünden am Main, Markierung "B") und der Eselsweg (zwischen Schlüchtern und Miltenberg am Main, Markierung "E"), auf dem vorwiegend mit Eselskarawanen das Salz aus den Salinen im Kinzigtal transportiert wurde. Diese Wege führen – hat man den Aufstieg aus dem Ausgangspunkt im Tal geschafft – meist ohne größere Höhenunterschiede und ohne Ortschaften zu berühren über die dicht bewaldeten Spessarthöhen.
  • Mainwanderweg: Auf seiner Route vom Fichtelgebirge bis Mainz berührt er auch den Spessart. Von Gemünden bis Aschaffenburg umrundet er teils im Tal, teils auf den Höhen über dem Main das Mainviereck.
  • Auch die Westschleife des Fränkischen Marienweges durchquert bzw. berührt auf ihrer Route Würzburg - Mariabuchen - Rengersbrunn - Aschaffenburg - Hessenthal - Miltenberg - Faulbach - Würzburg den Bayerischen Spessart.
  • Außerdem durchzieht noch ein Netz lokaler Wanderwege den Spessart, das die Ortschaften und bewirtschaftete Hütten miteinander verbindet.
  • Archäologisches Spessartprojekt: In den letzten Jahren wurden im Spessart vom Archäologischen Spessartprojekt viele Kulturrundwege angelegt. Jeder dieser Wege wird von Schau- und Informationstafeln begleitet, auf denen viele Informationen zur Geschichte und Kultur der jeweiligen Region oder Gemeinde zu erfahren ist.
  • Rundwanderwege: Im Spessart gibt es 244 Rundwanderwege. Eine Übersicht dazu findet sich hier.

Radfahren[Bearbeiten]

Der Spessart eignet sich wunderbar für Radtouren, gleich welcher Art. Die Mountainbiker finden ihr El Dorado in der Gegend von Frammersbach Info, wo sich einmal im Jahr Mountain-Biker treffen, um sportlich ihre Kräfte zu messen. Aber auch wer lieber gemütlicher in die Pedale tritt, findet hier Möglichkeiten. Denn sowohl der Main-Radweg, wie auch der Kahltal-Spessart Radwanderweg führen am Spessart vorbei oder durch ihn hindurch. Außerdem gibt es noch örtliche Radwege, um den Spessart zu erkunden.

Wintersport[Bearbeiten]

  • Skilifte am Engländer – Zwei Schlepplifte von 400 m bzw. 350 m Länge sowie ein kleiner Übungslift von 200 m Länge erschließen ein 10 Hektar großes Gelände. Die Hänge des etwa auf 500 m Höhe gelegenen Gebiets haben eine Höhendifferenz von bis zu 60 Höhenmetern. Info
  • Skilift in Frammersbach
  • Skilift in Partenstein
  • Loipen im Bereich Frammersbach – Bayerische Schanz – Lohrhaupten

Küche[Bearbeiten]

In den zahlreichen "Häckerwirtschaften" (Lokale in Scheunen oder Wohnzimmern der Winzer) vorrangig im Landkreis Aschaffenburg und Miltenberg im bayerischen Teil des Spessarts findet man zahlreiche regionale Speisen wie Handkäse mit Musik, Kochkäse, Leiterchen, Bratwürste etc.

Lakefleisch, auch Köhlerfleisch genannt, hat seinen Ursprung im Spessart. In früheren Zeiten haben Arbeiter bei Holzarbeiten im Wald ihr Lakefleisch in Zeitungspapier eingewickelt und in die Glut gelegt. Es handelt sich um Schweinefleisch, das für längere Zeit in Salzlake, daher der Name, konserviert wird. Das Fleisch wird dann mit Zwiebeln und Gewürzen in Alufolie eingewickelt und original in der Glut oder moderner im Backofen gegart. Es gibt heute noch mehrere Metzgereien und Restaurants, die die langjährige Tradition des Lakefleischs aufrecht erhalten.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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