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Sinntal

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Sinntal
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Sinntal ist eine Gemeinde im Main-Kinzig-Kreis in Osthessen.

Karte von Sinntal

Hintergrund[Bearbeiten]

Sinntal ist ein Zusammenschluss von 12 Gemeinden am Übergang vom Spessart zur Rhön, von denen allerdings entgegen des Ortsnamens nicht alle im Tal der Sinn oder seiner Nebenflüsse liegen. Es sind im Einzelnen:

  • Altengronau war Residenz derer von Hutten, einem bedeutenden Adelsgeschlecht mit umfangreichem Grundbesitz im nördlichen Spessart. Heute liegt der Ort verschlafen im Sinntal.
  • Breunings
  • Jossa ist staatlich anerkannter Erholungsort und in der Saison Treffpunkt für Biker aus dem ganzen Land. Auf vielen Wegweisern ist Jossa direkt ausgeschildert.
  • Mottgers
  • Neuengronau
  • Oberzell liegt eingeschlossen zwischen den Sieben Bergen (Großer Nickus, Kleiner Nickus, Stoppelsberg, Hirschberg, Stiftes, Haag, Sandberg) und ist äußerst abgelegen.
  • Sannerz ist geprägt von der Freikirchengemeinde der Bruderhöfer sowie dem Kinderheim.
  • Schwarzenfels ist vor allem für seine Burg bekannt.
  • Sterbfritz ist Sitz der Gemeindeverwaltung und der erste Ort im Kinzigtal. Im September zu Kinzigtal total füllt sich Sterbfritz mit unzähligen Fahrradreisenden.
  • Weichersbach
  • Weiperz ist regional bekannt für seine zahlreichen Musik- und Gesangsvereine.
  • Züntersbach liegt vor den Toren der Kurstadt Bad Brückenau und ist staatlich anerkannter Luftkurort.

Historisch war Sinntal vor allem als Halt für Durchreisende bedeutend, denn durch Sinntal führt die Nord-Süd-Strecke Fulda–Würzburg, von der früher in Jossa die Sinntalbahn nach Bad Brückenau abzweigte. Nachdem jedoch die Bahn den Fernverkehr auf die Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg verlagerte, die zwar auch durch den Ort führt, aber dort nicht mehr hält, den Nahverkehr auf einen mageren Rumpfverkehr zusammenstrich, dabei die meisten Unterwegshalte schloss und noch die Sinntalbahn stilllegte, begann der schleichende Niedergang. Sinntal ist heute wie viele Gebiete der Rhön strukturschwach und von Bevölkerungsrückgang betroffen, am ehesten orientiert man sich am nahen Fulda und entgegen der Verwaltungsgliederung nicht am fast 70 km entfernten Hanau (bekannter Spruch vor Ort: "Der Sinntaler bindet sich ein Bett auf dem Rücken, wenn er nach Hanau fährt").

Vor allem für Individualisten, die gerne auf eigene Faust erkunden und nicht kontaktscheu sind, ist Sinntal immer noch interessant. Die Sinntaler sind noch sehr heimatverbunden, praktisch jeder Ortsteil hat seinen eigenen Heimatverein und die meisten sind sogar im Internet mit einer Ortschronik vertreten. Wer wissen will, wie es sich früher in den Orten gelebt hat, die er bereist, kann eine schnelle Google-Suche anwerfen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Durch Sinntal fahren Regionalzüge der Relation Würzburg Hbf-Schlüchtern (dort Anschluss an den Regional-Express Frankfurt-Fulda). Es gibt heute noch zwei Bahnhöfe auf dem Gemeindegebiet:

  • 1 Bahnhof Sterbfritz, Bahnhofstraße 6b. Der Bahnhof wird am Wochenende im Zweistundentakt bedient, unter der Woche nur unregelmäßig, u. a. mit Betriebsruhe zur Mittagszeit. Die weiterhin zugängliche Wartehalle (guter Tipp bei schlechtem Wetter!) zeugt von der einstigen Bedeutung des Bahnhofs, heute grenzt es an ein Wunder wenn man überhaupt einen anderen Reisenden sieht. Im Nebengebäude ist eine Bahnhofsgaststätte vorgesehen, es hat sich aber bisher noch kein Pächter länger als ein paar Jahre gehalten, es fehlen einfach die Kunden. Der Bahnhof liegt zentral im Ortskern von Sterbfritz, vor dem Bahnhof befindet sich eine Bushaltestelle die Knotenpunkt der (sehr wenigen) Busverbindungen in Sinntal ist.
  • 2 Bahnhof Jossa. Der Bahnhof Jossa war ehemals Halt von Fernverkehrszügen (u. a. D-Züge), für heutige Verhältnisse wirkt der Bahnhof und die gesamten Bahnanlagen völlig überdimensioniert. Der Bahnhof hat eine stündliche Anbindung von Würzburg Hbf aus, wohl weil hier die Landesgrenze liegt, denn viel weiter kommt man nicht. Der Bahnhof liegt sehr abgelegen außerhalb des Ortes, es gibt keinen Fußweg in den Ort, man muss über die mäßig befahrene Landstraße mit Lkw-Verkehr laufen. Neben einigen ganz wenigen Bussen in die anderen Ortsteile von Sinntal und nach Bad Soden-Salmünster gibt es hauptsächlich Anschlussbusse in Richtung Gemünden und Bad Brückenau, Wichtig: diese Busse dürfen nicht mit RMV-Fahrscheinen benutzt werden, auch nicht für die Strecke Jossa-Bahnhof - Jossa-Ort oder - Altengronau, stattdessen muss der Haustarif des Busbetreibers bezahlt werden! Da der Busbetreiber aktuell die Deutsche Bahn ist, gelten Bahnfahrkarten (nicht: Verbundfahrkarten) auch im Bus.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es gibt eine stündliche, am Wochenende zweistündliche Anbindung von Schlüchtern Bahnhof nach Sterbfritz mit der Linie MKK-91, die besonders dann sinnvoll ist, wenn der Zug nicht fährt. Am Wochenende wird die Strecke ausschließlich mit Kleinbussen gefahren, Fahrradmitnahme ist nicht möglich.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Sinntal liegt nicht an überörtlichen Straßen. Nächste Anschlussstellen sind Symbol: AS 49 Schlüchtern-Nord an der A66 und Symbol: AS 94 Bad Brückenau-Volkers an der A7, von beiden fährt man jeweils noch 20 km.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Sinntal ist Endpunkt des Hessischen Radfernwegs R2.

Mobilität[Bearbeiten]

Die Gemeinde Sinntal empfiehlt auf ihrer eigenen Webseite offiziell das Fahren per Anhalter, um sich in der ländlichen Gegend fortzubewegen. Ob man diesen Tipp wirklich beherzigen sollte, sei jedem selbst überlassen, Tatsache ist aber, dass ein ÖPNV außerhalb des Schulverkehrs praktisch nicht existiert und man daher unbedingt auf das eigene Auto angewiesen ist.

Fahrradfahren ist nicht wirklich empfehlenswert, da es kaum Radwege in Sinntal gibt und man sich folglich die meiste Zeit die Landstraßen mit Pkw- und Lkw-Verkehr teilen muss. Selbst der Hessische Radfernweg R2 wird im Gemeindegebiet größtenteils über Landstraßen geführt. Dazu sind die Steigungen teilweise schwer zu bezwingen.

Ein Reisemobilstellplatz befindet sich neben dem Naturbad Altengronau.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Evangelische Kirche Jossa mit Eisenbahnviadukt im Hintergrund
  • 1 Evangelische Kirche Oberzell, Kirchberg 5. Das Dorf Oberzell entstand ursprünglich als Pfarrdorf um die Pfarrkirche herum. Noch heute finden sich in den Straßen um die Kirche die ältesten Häuser und Höfe des Ortes, von denen einige heute noch landwirtschaftlich genutzt werden. Die heutige Kirche, die das Ortsbild prägt und schon von weitem sichtbar ist, wurde im Jahr 1867 errichtet und ersetzte einen älteren, kleineren Vorgängerbau, vermutlich aus Holz. Um die Kirche herum befindet sich ein kleiner Kirchhof sowie ein ebenfalls sehenswertes Kriegerdenkmal. In südlicher Richtung von der Kirche findet man übrigens die Zeil, die aber mit ihrem Frankfurter Pendant nicht viel gemein hat und an der man außer landwirtschaftliche Produkte vom Hof nicht ausgiebig shoppen kann.
  • 2 Christi-Himmelfahrt-Kirche, An der alten Brücke 1. Christi-Himmelfahrt-Kirche in der Enzyklopädie Wikipedia Christi-Himmelfahrt-Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChristi-Himmelfahrt-Kirche (Q22087275) in der Datenbank Wikidata. Die Christi-Himmelfahrt-Kirche ist die evangelische Kirche des Ortes Altengronau. Sie entstand in ihrer heutigen Form im Jahr 1904, als die alte Dorfkirche im Ort im Zuge einer Vergrößerung bis auf den Chorraum abgerissen und neu errichtet wurde. Die Kirche ist letzter Ruheort zahlreicher Mitglieder des Hauses Hutten. Die zeitgleich mit dem Neubau der Kirche errichtete Orgel geht noch auf ein älteres Werk eines unbekannten Orgelbauers aus dem 18. Jahrhundert zurück.
  • 3 Evangelische Kirche Jossa, Spessartstraße 31. Nachdem der kleine Ort Jossa, der erst im 18. Jahrhundert neu besiedelt wurde, jahrzehntelang über keine eigene Kirche verfügte und die Einwohner mit Provisorien vorlieb nehmen mussten, konnte im Jahr 1909 mit dem Bau begonnen werden; ein Jahr später wurde die Kirche feierlich eingeweiht. Die Kirche befindet sich idyllisch an einem Nordhang oberhalb des Ortes und bildet zusammen mit dem Eisenbahnviadukt ein beliebtes Postkartenmotiv.
  • 4 Evangelische Kirche Züntersbach, An der Kirche 7. In Züntersbach herrschte bis zum Jahr 1863 ein unübersichtliches Grenzpuzzle (ähnlich wie heute im niederländisch-belgischen Baarle); da die beiden Besitzer auch noch unterschiedlichen Konfessionen angehörten, hat der kleine Ort heute zwei Kirchen. Die ältere, heute evangelische Kirche entstand als Wehrkirche auf einer Anhöhe oberhalb des Ortes und verfügt über eine bis heute erhaltene Wehrmauer sowie über einen Wehrraum mit Schießscharten im Turm. Das heutige Kirchenschiff wurde 1785 errichtet, die Kirche selbst wird erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt. Sie war bis 1879 die einzige Kirche im Ort und wurde als Simultankirche von beiden Konfessionen genutzt, danach errichteten die Katholiken ihre eigene Kirche. Der Kirchhof innerhalb der Wehrmauer ist bis heute der Friedhof von Züntersbach; die konfessionelle Trennung hielt sich dort bis 1974.
  • 5 Katholische Kirche St. Bonifatius, Bergwinkelstraße 6. Die katholische Kirche in Züntersbach wurde nach Aufkündigung der Vereinbarung über die gemeinsame Nutzung der Dorfkirche im Jahr 1874 notwendig und entstand nur fünf Jahre später im Jahr 1879 im neugotischen Stil, umgeben von einem großen Pfarrgarten. Neben der Architektur ist die Kirche auch wegen ihrer Reliquien aus dem 16. Jahrhundert sehenswert.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • 6 Kinderheim Sannerz, Birkenweg 15. Das Kinderheim in Sannerz war ursprünglich ein Kloster, das sich im Besitz des Hochstifts Fulda befand und über umfangreichen Grundbesitz in der Region verfügte. Nach der Säkularisation im Jahr 1802 stand das Kloster zunächst leer, bis Johann August Waldner im Jahr 1850 auf dem Gelände eine Rettungsanstalt für verwahrloste Knaben eröffnete. 1896 entstand auf dem Gelände die heutige Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die für den gesamten Ort Sannerz zuständig ist. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Kinderheim geschlossen, die Räume während des Krieges im Rahmen der Kinderlandverschickung belegt. Nach dem Krieg übernahmen die Salesianer Don Boscos das leerstehende Kinderheim und betreiben es bis heute. Das Kinderheim in Sannerz ist eines von nur knapp 20 geschlossenen Kinderheimen in ganz Deutschland. Das Außengelände ist frei zugänglich und das Klosterensemble mitsamt der Pfarrkirche ein sehenswertes Motiv.
  • 7 Burg Schwarzenfels. Von dieser Burg oberhalb von Schwarzenfels sind noch Teile der Burgmauer, der Bergfried und der große Marstall erhalten. Teile der Burg werden heute als Jugendherberge genutzt, ansonsten gibt es noch ein Burgcafé das in den Sommermonaten am Wochenende geöffnet ist. Auf Wunsch können auch Führungen durch die Burg gebucht werden, mehr Informationen auf der Webseite des Heimatvereins: http://ritter-schwarzenfels.de/.
  • 8 Huttenburg Altengronau, Burgstraße 8. Die Huttenburg in Altengronau wurde im 16. Jahrhundert im Stil eines Renaissanceschlosses als Residenz derer von Hutten erbaut. Sie ist Nachfolger der vermuteten zahlreichen mittelalterlichen Burgen um Altengronau herum, über die bisher keine gesicherten archäologischen Kenntnisse vorliegen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss zerstört und anschließend aufgegeben. Ein Neubau auf den Ruinen des Schlosses diente zunächst als Amtshaus, später als Dorfschule, bis das Haus Hutten das Gebäude im Jahr 1983 zurückkaufte und seitdem wieder selbst bewohnt.
  • 9 Wasserschloss Altengronau, Im Schloß 1. Von dieser Burg am Zufluss der Gronau in die Sinn ist heute nur noch der ehemalige Fruchtspeicher erhalten, der als Wohnhaus dient und privat bewohnt wird. Einige Reste des eingestürzten Haupthauses sind vor Ort noch sichtbar. Das restliche Burggelände einschließlich der ehemaligen Wassergräben und Tore wurde mit einem Marmorwerk überbaut, das 1985 Insolvenz anmelden musste und seitdem als Ruine in der Landschaft steht.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Eine Reise mit der Bahn zwischen Schlüchtern und Jossa gehört allein schon aufgrund der zahlreichen Ingenieursbauwerke auf diesem Abschnitt zum absoluten Muss für jeden Eisenbahnfan und ist sicher auch der beste Weg einen Blick auf den Ort zu werfen. Idealerweise beginnt man in Jossa, weil die Züge von Schlüchtern aus unmittelbar die Rückfahrt antreten und man so keine langen Wartezeiten hat, außerdem ist das Parken am Bahnhof in Jossa absolut unproblematisch, in Schlüchtern ungleich schwieriger. Da der genannte Abschnitt im RMV liegt kann man sich eine günstige Tageskarte für Hin- und Rückfahrt kaufen.

Wandern: Praktisch jeder Ortsteil von Sinntal hat seine eigenen Rundwanderwege, auf denen man die Gegend erkunden kann. Wen es auf eine längere Erkundungstour zieht, der findet hier Weitwanderwege des Rhönklubs, meist mit Beginn in Sterbfritz. Viele Wandervereine vor Ort bieten geführte Wanderungen an, an denen man auch als Auswärtiger teilnehmen kann.

Informationen zu den einzelnen Ortsteilen:

  • Sterbfritz: Es gibt fünf Rundwanderwege, verantwortlich ist der Rhönklub Zweigverein Sterbfritz. Zentrum mit Wanderkarte: Schlüchterner Straße 9, gegenüber der Apotheke
  • Oberzell: Es gibt fünf Rundwanderwege, verantwortlich ist der Verein Rhönfalken Oberzell. Zentrum mit Wanderkarte: Zeil 1 - Stand November 2019 war das Brett aber leider leer und ohne Karte.
  • Jossa: Es gibt zehn Rundwanderwege, verantwortlich ist der Verkehrs- und Heimatverein Jossa. Zentrum mit Wanderkarte: Spessartstraße 20, an der Bushaltestelle.
  • Altengronau: Es gibt elf Rundwanderwege, verantwortlich ist der Verkehrs- und Heimatverein Altengronau. Zentrum mit Wanderkarte: Frankfurter Straße 3a, auf dem Dorfplatz.

Für den Ortsteil Altengronau gibt es einen Kulturweg des Archäologischen Spessartprojekts, der für geschichtlich interessierte sehr empfehlenswert ist. Startpunkt ist der Dorfplatz.

Mountainbike: Sinntal ist ein vorzügliches MTB-Revier. Es gibt einen markierten Rundweg ab Sterbfritz, der große Teile von Sinntal durchquert (36 km mit Einkehr in Schwarzenfels).

Schwimmen kann man an zwei Orten:

  • 1 Freischwimmbad Sterbfritz, Seemeweg 35. Tel.: (0)6664 515. Geöffnet: In der Hauptsaison (Juni-August) 09:00-20:00, in der Nebensaison (Mai, September) 11:00-18:00. Preis: 3,40 €.
  • 2 Naturfreibad Altengronau (ganz am Ende des Aspenwegs). Tel.: (0)6665 8066. Geöffnet: In der Hauptsaison (Juni-August) 09:00-20:00, in der Nebensaison (Mai, September) 11:00-18:00. Preis: 3,40 €.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Das Fahrradspektakel Kinzigtal total beginnt jeden 2. Sonntag im September in Sterbfritz. Es gibt Sonderzüge mit Fahrradabteilen von Hanau Hbf nach Sterbfritz; wer gleich frühmorgens starten will, kann in einem eigens eingerichteten Bettenlager im Feuerwehrhaus von Sterbfritz übernachten.
  • Kirmes, jeder Ort hat seine eigene.
    • 2. Wochenende im August: Oberzell
    • 1. Wochenende im September: Altengronau
  • Weihnachtsmarkt, auch den gibt es mehrmals in Sinntal.
    • 2. Advent: Altengronau
    • 3. Advent: Jossa

Einkaufen[Bearbeiten]

Dinge des täglichen Bedarfs erhält man in Sterbfritz (Rewe, Penny) und in Altengronau (Netto). In Jossa gibt es einen Dorfladen der auch als Tourist-Information dient (u. a. Wanderkarten).

  • 1 Zeller's, Spessartstraße 34. Tel.: (0)6665 919090. Lebensmittel aus regionaler Herstellung, Tourist-Information, Postfiliale. Geöffnet: Mo-Fr 06:30-12:00, Mo, Mi und Fr auch nachmittags 15:00-18:00, Sa 07:30-12:00.

Küche[Bearbeiten]

  • 1 Gaststätte Waldesruh, Emmerichsthal 4, 97791 Obersinn. Tel.: +49 6665 8505. Ausflugslokal im kleinen Dörfchen Emmerichsthal, das zwar politisch zum bayerischen Obersinn gehört, auf der Straße aber nur von Jossa aus erreicht werden kann. Geöffnet: täglich ab 10 Uhr, Di Ruhetag.
  • 2 Landgasthof Zum Brunnen, Hauptstraße 50. Tel.: (0)6664 7803. Auf den ersten Blick etwas unscheinbar wirkender Landgasthof, der aber auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Serviert wird "querbeet", was dem Chef gerade einfällt. Geöffnet: Mi, Fr und Sa ab 17:00, Do ab 19:00, Sonntagsbrunch ab 12:00.
  • 3 Gasthaus Zur Krone, Frankfurter Straße 12. Tel.: (0)6665 919035. Gutbürgerliche deutsche Küche. Geöffnet: Do, Fr und Sa 17:00-23:00, So 11:00-14:00 und 17:00-23:00.
  • 4 Gaststätte Felsenkeller, Kirchberg 3. Tel.: (0)6664 40091. Restaurant in einem ehemaligen Gewölbekeller in Oberzell, gutbürgerliche deutsche Küche. Geöffnet: Di-Fr 17:00-24:00, Sa 15:00-24:00, So 11:00-24:00.
  • 5 Alte Rainsmühle, Alte Rainsmühle 1. Tel.: (0)6664 3479445. Sehr idyllisch gelegenes Restaurant in einer Mühle außerhalb der Ortslage von Oberzell. Rindfleisch aus eigener Züchtung. Geöffnet: Fr und Sa 17:00-22:00, So 11:30-21:00.
  • 6 Gasthaus Döppler, Beethovenstraße 4. Tel.: (0)6664 1489. Gasthaus im Ortskern von Weiperz. Geöffnet: Do ab 18:00, Fr ab 17:00, Sa 10:00-14:00 und ab 17:00, So 10:00-14:00 und 17:00-22:00.

Nachtleben[Bearbeiten]

Ein echtes Nachtleben kann man in einer Gemeinde wie Sinntal natürlich nicht erwarten, auch wenn es in so mancher Kneipe durchaus spät werden kann.

Unterkunft[Bearbeiten]

Eine "ausgewählte Zusammenfassung" des Gastgeberverzeichnisses der Gemeinde Sinntal gibt es online, für das vollständige Verzeichnis soll man anscheinend bezahlen. Einige private Webseiten bieten vollständige Gastgeberverzeichnisse für "ihr Dorf".

In der sehr ländlichen Gegend sind vor allem Ferienwohnungen und Ferienhäuser sehr verbreitet, richtige Hotels dagegen selten.

Camping[Bearbeiten]

  • 1 Campingplatz Hopfenmühle, Hopfenmühle 10. Tel.: (0)6664 500. Kleiner Campingplatz bei Mottgers mit Biergarten. Geöffnet: ganzjährig. Preis: 8 € für den Stellplatz und 4 € p.P.
  • 2 Campingplatz Sinntal-Oberzell. Tel.: (0)6664 6161. Weiterer, etwas randlich gelegener Campingplatz bei Oberzell, von der Autobahnausfahrt Bad Brückenau-Volkers gut zu erreichen. Geöffnet: 1. April bis 31. Oktober 9:00-21:00. Preis: ab 10 €, zu zweit 14 €, jede weitere Person 3,50 €.

Landgasthöfe[Bearbeiten]

  • 3 Landgasthof Zum Jossgrund, Spessartstraße 28. Tel.: (0)6665 254. Das traditionsreiche Restaurant in Jossa ist leider bis auf weiteres dauerhaft geschlossen, Hotelzimmer gibt es aber weiterhin und Hotelgäste werden weiterhin bewirtet. Frühstück ist im Preis inbegriffen, HP und VP können dazugebucht werden. Die Wellnessoase mit Sauna und Solarium kann gegen Voranmeldung auch von Nicht-Hotelgästen benutzt werden. Preis: EZ/DZ 45 €/72 €.
  • 4 Landgasthof Wittenzellner, Zum Bergfried 9. Tel.: (0)6664 7165. Landgasthof in Schwarzenfels unterhalb der Burg. Kostenloses WLAN und abschließbare Stellplätze sind inklusive. Geöffnet: täglich 17:00, Sa und So auch 10:00-14:00, Di Ruhetag.
  • 5 Pension & Café Sonnenkanzel, Volkersberger Weg 18. Tel.: (0)9741 3348. Kleine Pension in Züntersbach mit jeweils vier Einzel- und Doppelzimmern, dazu ein Wellnessangebot. Frühstück muss separat dazugebucht werden. Preis: EZ/DZ 44 €/76 €.
  • 6 Landgasthof Schlott, Mottgerser Straße 2. Tel.: (0)6664 235. Kleiner Landgasthof in Weichersbach gelegen, angeschlossen eine Metzgerei.
  • 7 Landgasthof zum Stern, Mottgerser Straße 9. Tel.: (0)6664 6827. Ebenfalls in Weichersbach gelegen, angeschlossen eine Dönerbude.
  • 8 Gasthaus Zur Burg, Schloßgasse 18. Tel.: (0)6664 919140. Gasthaus am Hang oberhalb von Schwarzenfels mit angeschlossenem Restaurant, von der Terrasse bietet sich ein schöner Blick über den Ort. Geöffnet: Restaurant Do 17:00-22:00, Fr-So 11:30-14:00 und 17:00-22:00.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • 1 Einhorn Apotheke, Schlüchterner Straße 9. Tel.: (0)6664 208. Geöffnet: Mo-Fr 8:00-18:30, Sa 8:00-13:00.
  • 2 Löwen Apotheke, Brückenauer Straße 34. Tel.: (0)6664 96100. Geöffnet: Mo-Fr 8:00-18:00, Sa 9:00-12:30.

Das nächste Krankenhaus befindet sich in Schlüchtern.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Die Postfiliale in Sterbfritz hat im September 2019 aufgegeben und zugemacht. Seitdem gibt es Postdienstleistungen tatsächlich nur noch im Dorfladen in Jossa und sonst nirgends mehr in der gesamten Gemeinde Sinntal.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Die Kurstadt Bad Brückenau ist von Sinntal aus gut erreichbar, von Züntersbach sogar fußläufig (20 Minuten Fußweg).
  • Nördlich von Sinntal liegt die ehemalige Kreisstadt Schlüchtern.
  • Wen es in die Großstadt zieht, kommt mit der Bahn relativ schnell nach Fulda.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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