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Aschaffenburg

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Aschaffenburger Schloss, edit.jpg
Aschaffenburg
Bundesland Bayern
Einwohner
68.986 (2015)
Höhe
138 m
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Lage
Lagekarte von Bayern
Reddot.svg
Aschaffenburg

Aschaffenburg am Main ist eine kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken und die größte Stadt der Region Bayerischer Untermain. Wegen ihrer Lage wird sie gerne als Tor zum Spessart bezeichnet. König Ludwig I. von Bayern soll sie wegen des milden Klimas als sein „Bayerisches Nizza“ bezeichnet haben. Aschaffenburg liegt am östlichen Rand des Rhein-Main-Gebietes.

Hintergrund[Bearbeiten]

Aschaffenburgs Anfänge liegen wahrscheinlich im 5. Jahrhundert, als die Alemannen sich an einer Furt über den Main und auf dem angrenzenden Hügel niederließen. Hier querte eine alte Handelsstraße den Main. Funde von Grabungen in der Oberstadt belegen, dass sich hier schon früh eine größere Siedlung befand. Den Alemannen folgten die Franken.

869 findet die Hochzeit des ostfränkischen Königs Ludwig III., des Jüngeren mit Luitgard, der Tochter des Herzogs Luidolf von Sachsen in Aschaffenburg statt. Im Jahre 957 gründete Herzog Liudolf von Schwaben ein Stift für die nachgeborenen Söhne des Adels, das Stift St. Peter, später St. Peter und Alexander. 982 kam die Stadt als Schenkung an das Erzbistum und Kurfürstentum Mainz und war von da an immer Zweitresidenz der Mainzer. Erzbischof Willigis errichtete 987 die erste Brücke aus Holz über den Main. Im 12. Jahrhundert erhielt die Siedlung durch Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken eine neue Befestigung, die in den folgenden Jahrhunderten erweitert wurde. Die Zugehörigkeit zu Mainz hat Aschaffenburg nachhaltig geprägt, was nicht nur an der Sprachfärbung zu erkennen ist.

1803 wurde der Mainzer Kurstaat von Napoleon aufgelöst und Aschaffenburg wurde für wenige Jahre bis 1810 ein Fürstentum. Von 1810 bis 1813 gehörte die Stadt zum Großherzogtum Frankfurt.

1814 wurde Aschaffenburg durch einen Beschluss des Wiener Kongresses bayerisch. Der Anschluss an das Eisenbahnnetz erfolgte 1854. Durch die aufstrebende Industrie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wie z.B. Messwerkzeuge, Herrenoberbekleidung, Motorenwerke, gewann Aschaffenburg zunehmend an Bedeutung.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Altstadt und das Pompejanum stark, das Schloss Johannisburg nahezu vollständig zerstört, doch nach Kriegsende wieder aufgebaut.

Die „Pforte zum Spessart“, die „Brücke zur rheinischen Kultur", oder das „bayerische Nizza“, wie König Ludwig I. von Bayern Aschaffenburg genannt haben soll, ist mit seinen knapp 69 000 Einwohnern heute der Mittelpunkt des bayerischen Untermaingebietes. Durch seine Nähe zum Rhein-Main-Gebiet hat sich Aschaffenburg auch als Wirtschaftsstandort einen Namen gemacht.

Auch kulturell - u.a. Stadttheater, Hofgartenkabarett, Kunsthalle Jesuitenkirche- hat Aschaffenburg einiges zu bieten, was nicht zuletzt erfolgreiche Ausstellungen der letzten Jahre (Lucas Cranach, Landesausstellung Grünewald) bezeugen.

In der größten Online-Umfrage Deutschlands wurde die Region um Aschaffenburg 2005 zu einer der Regionen mit besten Lebensqualitäten in Deutschland gewählt.

Aschaffenburg in der Topographia Archiepiscopatuum Moguntinensis von Matthäus Merian 1646.

Anreise[Bearbeiten]

Lage
Lagekarte von Bayern
Aschaffenburg
Aschaffenburg
Entfernungen
Darmstadt 42 km
Frankfurt am Main 42 km
Hanau 33 km
Wiesbaden 74 km
Würzburg 80 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Aschaffenburg ist durch die Bundesstraße B 469 und die Autobahn A 3 sehr gut mit dem Flughafen Frankfurt am Main (IATA CodeFRA) verbunden. Man erreicht ihn auch ab dem Bahnhof „Aschaffenburg Süd“ mit der Regionalbahn oder einem Regionalexpress der Mainfrankenbahn und der Deutschen Bahn mit einem Umstieg am Hanauer Hauptbahnhof. Desweiteren gibt es Verbindungen vom Aschaffenburger Hauptbahnhof mit dem ICE direkt zum Frankfurter Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zum Regionalbahnhof Flughafen. Täglich fahren auch Busse vom Busbahnhof (vor dem Hauptbahnhof) den Flughafen Frankfurt an. Etwa 7 km südwestlich von Aschaffenburg liegt der Flugplatz Aschaffenburg-Großostheim (ICAO Code: EDFC). Der Verkehrslandeplatz wird vom Flugsportclub Aschaffenburg-Großostheim betrieben und dient dem Werks- und Geschäftsreiseverkehr.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Aschaffenburg-Hauptbahnhof ist ICE-Haltepunkt mit stündlichen Direktverbindungen nach Frankfurt am Main und Frankfurt Flughafen, Nürnberg, München, Wien, Köln und Düsseldorf. Direkt vom Aschaffenburger Hauptbahnhof bzw. dem Bahnhof "Aschaffenburg Süd" erreicht man per Regionalexpress Offenbach Hbf oder Frankfurt Ost, Frankfurt Süd und Frankfurt Hbf, sowie Miltenberg, Wertheim, Crailsheim, Würzburg, Bamberg und alle dazwischen liegenden Bahnhöfe ohne Umsteigen. Über Darmstadt und Mainz fährt eine Regionalbahn nach Wiesbaden.

Das moderne Bahnhofsgebäude wurde nach Neubau im Jahre 2012 eröffnet und auch das gesamte Bahnhofsumfeld mit den Bahnsteigen wurde seit 2004 modernisiert.

Wheelchair-green3.png Der Bahnhof und die Bahnsteige sind barrierefrei.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Aschaffenburg ist sowohl aus dem Rhein-Main-Gebiet wie auch aus den umliegenden Gemeinden des Bayerischen Untermains mit dem Bus gut zu erreichen. Alle Busse fahren über den im Jahre 2008 neu erbauten Regionalen Omnibusbahnhof (ROB) am Hauptbahnhof. Zurzeit fahren 22 Buslinien vom ROB in Aschaffenburg direkt Städte und Gemeinden im südöstlichen Rhein-Main-Gebiet an. Wie zum Beispiel Obernburg, Elsenfeld, Darmstadt, Babenhausen, Alzenau, oder Mömbris. Es besteht ein Übergangstarif zwischen dem Tarigebiet des VAB und des RMV. Zudem gibt es das Angebot der VAB Nachtschwärmerbusse. Dabei fahren neun Sammellinien an Werktagen um 22.30 Uhr, freitags und samstags auch noch um 0.30 Uhr ab ROB Aschaffenburg alle wichtigen Orte am Bayerischen Untermain an.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Aschaffenburg ist durch die Autobahnen A 3 und A 45, sowie durch die Bundesstraßen B 8, B 26 und B 469 hervorragend an das Straßennetz angebunden. Die Stadt erreicht man auf der A 3 Frankfurt/ Würzburg über die Anschlussstellen Aschaffenburg West RWBA Autobahnausfahrt.svg 58 und Aschaffenburg Ost RWBA Autobahnausfahrt.svg 59. Auf der A 45 aus Richtung Dortmund/ Hanau über das Seligenstädter Dreieck RWBA Autobahnausfahrt.svg 49. Aschaffenburg neigt dazu, bei Arbeitsbeginn, ca. 8:00 Uhr, und Arbeitsschluss gegen etwa 16:00 bzw. 17:00 Uhr sehr überfüllt zu sein. Dabei ist mit Stau zu rechnen!

Hauptbahnhof Aschaffenburg

Parken: Es gibt mehrere Parkhäuser, die durch ein Parkleitsystem angezeigt werden und leicht zu finden sind.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Der Main ist hier schiffbar. Die städtische Anlegestelle im Floßhafen in der Nähe des Schlosses Johannisburg ist auch für große Fahrgastschiffe und Hotelschiffe geeignet. Im Floßhafen befindet sich auch ein Yachthafen mit ca. 450 Liegeplätzen, der von mehreren Bootsclubs betrieben wird. Im August/ September besteht die Möglichkeit mit der Reederei Henneberger, ab der Anlegestelle im Floßhafen, nach Miltenberg zu fahren. Auch von Frankfurt aus kann man mit Schiffen der Primus-Linie Aschaffenburg erreichen.

Auf dem Fahrrad[Bearbeiten]

Aschaffenburg ist Station der Radfernwege Main-Radweg und Limes-Radweg (siehe Radrouten in Bayern).

Mobilität[Bearbeiten]

Mit den 15 städtischen Buslinien des VAB gelangt man in alle Stadtteile und die angrenzenden Gemeinden. Die Fahrpläne zum Download sind hier zu finden. Alle Linien fahren über den Regionalen Omnibusbahnhof am Hauptbahnhof. Wenn abends kein Bus mehr fährt, kann man mit dem Anrufsammeltaxi (AST) günstig nach Hause gelangen. Unter der Tel.Nr. 06021/ 21525 muss man mindestens 30 Minuten vor Abfahrt anrufen und die Bushaltestelle angeben, an der man einsteigen will. Ausstieg ist entweder an der Bushaltestelle oder direkt vor der Haustüre. Das AST fährt anstelle des Busses exakt nach den angegebenen Zeiten der Taxi-Funk-Zentrale. Es ist ein Komfortzuschlag zu entrichten. Die Höhe richtet sich nach der Entfernung, siehe Tarifblatt. Fahrzeiten: tägl. bis 0:30 Uhr, zusätzlich am Freitag und Samstag bis 2:00 Uhr nachts und am Sonntagvormittag.

Wie in jeder Stadt gibt es natürlich auch in Aschaffenburg mehrere Taxiunternehmen. Die größten Taxizentralen sind Taxi-Funk Aschaffenburg und Metropolis Taxi Aschaffenburg. Wichtige Taxistände im Stadtgebiet befinden sich u.a. gegenüber dem Hauptbahnhof in der Ludwigstraße, an der Citygalerie in der Goldbacher Straße, in der Friedrichstraße oder in der Landingstraße am Freihofsplatz. Innerhalb des Stadtgebietes gilt die Tarifordnung der Stadt Aschaffenburg, 1km kostet 1,50 € oder 1 Stunde für 21,- €.

Es besteht seit 2009 die Möglichkeit über das Verleihsystem neXt bike sich Fahrräder zu leihen. Die Räder befinden sich vor der Touristinformation, am Schloßplatz. Weitere Standorte sollen folgen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Stadtplan Aschaffenburg
(Bitte auf das Symbolbild klicken.)

Jeden Sonntag finden öffentliche Führungen statt.

14 Uhr: Führung im Schloss Johannisburg,

11 Uhr: Führung in der Altstadt, Treffpunkt vor der Touristinformation am Schlossplatz

16 Uhr: Führung im Pompejanum

Von April bis Oktober finden auch mittwochs und samstags Altstadtführungen statt. Beginn 11 Uhr vor der Touristinformation am Schlossplatz

Führungspreise jeweils 4,50 €, zusätzlich zu den dann ermäßigten Eintrittspreisen in den Gebäuden

Seit 2009 gibt es einen Audioguide zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten in Aschaffenburg, den man per Handy oder Telefon abrufen kann. Es entstehen die üblichen Verbindungsgebühren zum Festnetz ohne zusätzliche Kosten.

Tel. 08122 9999 562 1 + die gewünschte Kennziffer: '01 Geschichte Aschaffenburgs, 02 Schloss Johannisburg, 03 Kunsthalle Jesuitenkirche, 04 Pompejanum, 05 Stiftsbasilika, 06 Stadttheater, 07 Park Schönbusch. Dauer pro Beitrag ca. 2:40 Minuten.

Kirchen[Bearbeiten]

  • Die Stiftsbasilika St.Peter und Alexander 1 ist neben dem Schloss Johannisburg ein Wahrzeichen Aschaffenburgs. Der heutige Kirchenbau ist ottonischen bzw. frühromanischen Ursprungs und geht in seinen Anfängen auf das Ende des 10. Jahrhunderts zurück. Ab 975 ließ Otto I., Herzog von Bayern und Schwaben und Enkel Kaiser Ottos I., mit dem Bau der Stiftskirche beginnen. Die Kirche ist ein Nachfolgebau einer noch älteren Kapelle aus spätkarolingischer Zeit. Der älteste Teil der heutigen Kirche, das romanische Langhaus, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Bis ins 17.Jahrhundert wurde St. Peter und Alexander immer wieder um- und ausgebaut und spiegelt in seinem heutigen Erscheinungsbild die unterschiedlichen Stilepochen wieder. Die Kirche birgt zahlreiche wertvolle Kunstwerke, u. a. das Bronzegrabmal von Albrecht von Brandenburg, ein überlebensgroßes, ottonisches Kreuz aus dem 10. Jahrhundert oder die "Beweinung Christi", das letzte Werk von Matthias Grünewald. Zusammen mit dem romanischen Kreuzgang und dem ehemaligen Kapitelhaus, dem heutigen Stiftsmuseum, bildet die Stiftskirche ein einzigartiges baugeschichtliches Ensemble. Öffnungszeiten: Im Sommer von 8.00-18.00 Uhr und im Winter von 9.00-17.00 Uhr täglich geöffnet.
  • Die Muttergotteskirche 2, eigentlich "Pfarrkirche zu Unserer Lieben Frau", ist Aschaffenburgs älteste Pfarrkirche und wird 1183 erstmals erwähnt. Sie dürfte Ende des 12. Jahrhunderts um- und ausgebaut worden sein. Aber die Kirche ist schon weitaus älteren Ursprungs. Deren Marienpatrozinium verweist auf eine karolingische Königskirche. Zwischen 1768 und 1775 wurde dann die romanische Kirche abgetragen und eine größere, barocke Saalkirche errichtet. Lediglich der romanische Kirchturm mit seiner gotischen Spitze wurde in den Neubau integriert. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, wurde die Kirche nach dem Krieg wieder aufgebaut. Die zerstörten, barocken Deckenfresken wurden von 1965-1967 durch einen zeitgenössischen Entwurf von Hermann Kaspar ersetzt. Das Kirchengestühl stammt aus der Zeit um 1700. Im Chorraum befinden sich einige Grabmäler u. a. derer von Ostein.
Stiftsbasilika St.Peter und Alexander
  • Die im Volksmund Sandkirche 3 genannte Wallfahrtskirche "Kirche zur weißen Lilie" liegt am Beginn der Sandgasse. Sie wurde 1756-1757 aus einer zu klein gewordenen Wallfahrtskapelle zur Kirche ausgebaut. Das im Jahre 1381 errichtete Sandtor, Teil der Stadtbefestigung, wurde als Kirchturm in den Bau integriert. Die Sandkirche wurde im Zweiten Weltkrieg als einzige Kirche Aschaffenburgs kaum zerstört und besitzt daher noch ihre überaus imposante Ausstattung aus der Zeit des Rokoko. Besonders sehenswert ist der Hochaltar aus dem 15.Jh. und das Deckenfresko von Johannes Zwick. Ein Bronzerelief am Turm der Sandkirche erinnert an den Prinzregenten Luitpold von Bayern. Er liebte den Spessart und residierte häufig im Schloss Johannisburg.
  • Kapuzinerkirche St. Elisabeth 4, Kapuzinerplatz 8, Tel. 06021/456790. Die öffentlich zugängliche Kirche des Kapuzinerklosters liegt inmitten eines Klostergartens, der sich direkt neben dem Schlossgarten befindet. Die Kapuziner kamen 1620 auf den Ruf des Mainzer Kurfürsten Johannes Schweikard nach Aschaffenburg. Im Jahre 1627 wurden Kirche und Kloster geweiht. Das Kapuzinerkloster brannte 1813 beim Rückzug Napoleons völlig nieder. Erst 1847 wurden dann Kloster und Kirche wieder aufgebaut. 1908 erfolgte eine Erweiterung der Klosterkirche.
  • St. Agatha 5, Erthalstraße 2A, Tel. 06021/ 22985. Der Vorgängerbau dieser Kirche stammte aus dem 12. Jahrhundert, wurde aber im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört. Lediglich Chor und Querschiff blieben erhalten. Von 1948-1949 wurde die Kirche wieder aufgebaut. Wegen Rissen im Mauerwerk wurde der Turm 1961 abgerissen und ein neuer, moderner Kirchturm gebaut. Gleichzeitig wurde der Kirchenbau angebaut und erweitert. Besichtigt werden können der Kirchenschatz und Paramente aus dem 18. Jahrhundert.
  • Christuskirche 6, Pfaffengasse 13, Tel. 06021/ 380413. Täglich von 9.00-17.00 Uhr geöffnet. Die einzige evangelische Kirche in der Innenstadt. Sie war die erste evangelische Kirche der Stadt und wurde 1839 fertig gestellt. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und Wiederaufbau erfolgten in den letzten Jahrzehnten einige umfassende Umbauten. In der Kirche befindet sich der Bachsaal, der wegen seiner hervorragenden Akustik oft für konzertante Veranstaltungen genutzt wird.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Das Schloss Johannisburg 7 ist ohne Frage Aschaffenburgs markantes Wahrzeichen und einer der bedeutendsten Schlossbauten am Übergang von der Spätrenaissance zum Frühbarock, auch Manierismus genannt, in Deutschland. Erbaut wurde die Zweitresidenz der Mainzer Fürstbischöfe und Kurfürsten nach Plänen des Straßburger Architekten und Baumeisters Georg Ridinger zwischen 1605 und 1614. Den Auftrag dazu gab der Erzbischof und Kurfürst Johann Schweikhard von Kronberg. Der Vorgängerbau, eine mittelalterliche Burganlage aus dem 14. Jahrhundert, wurde bereits 1552 im zweiten Markgrafenkrieg größtenteils zerstört. Lediglich der gotische Bergfried aus dem Vorgängerbau wurde in den Neubau integriert. Ab 1774 ließ dann Fürstbischof und Kurfürst Friedrich Carl Joseph von Erthal das Schloss modernisieren und im damals üblichen Stil des Louis-seize umgestalten. Im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört, wurde das Schloss bis 1972 fast originalgetreu wieder aufgebaut. Die mächtige vierflügelige Anlage aus rotem Sandstein mit ihren vier Ecktürmen, beherbergt heute eine Vielzahl von Museen und Sammlungen. Daneben gibt es im Schloss die Schlossweinstuben und die Schlosskellerei mit angeschlossenem Weinverkauf. Im Ostturm des Schlosses Johannisburg befindet sich seit 1969 ein Carillon, bestehend aus 48 Glocken. Das Glockenspiel ist täglich um 9.05 Uhr, 12.05 Uhr und um 17.05 Uhr zu hören. Zudem finden in und um Schloss Johannisburg das ganze Jahr über eine Vielzahl von Veranstaltungen statt. Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Führungen siehe im Abschnitt Museen. Erreichbar mit den Buslinien 1, 3, 4, 6, 8, 10 und 12 über die Haltestelle Stadthalle.
  • Das Schloss Schönbusch ist ein frühklassizistisches Gartenschloss im englischen Landschaftsgarten Schönbusch vor den Toren der Stadt. Erbaut zwischen 1778 und 1781 als Kurfürstlicher Pavillon. Von hier aus besteht eine Sichtachse zum 2,5 km entfernten Schloss Johannisburg, der Point-de-vue genannt. Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Führungen siehe im Abschnitt Museen. Erreichbar mit den Buslinie 3 über die Haltestelle Schönbusch.
Kapperich
Neben dem Schönborner Hof erinnert ein Sandsteinrelief an den Kapperich, eines der letzten Aschaffenburger Orginale. Der aus Leipzig stammende Hutmacher Johann Julius Weidenbörner (1867-1951) war bekannt für sein phänomenales Gedächtnis und seine Trinkfestigkeit. Dazu gehörte auch das Zitieren ganzer Passagen aus der klassischen Literatur während so mancher durchzechter Nacht. Viele Aschaffenburger Persönlichkeiten zählte er zu seinen Freunden. Weidenbörner lebte im Kapellenturm des Schönborner Hofes und machte hier auch, wegen mangelndem Lebenswillen, mit 84 Jahren seinem Dasein ein Ende.
  • Das Pompejanum 8 im Schlossgarten, Pompejanumstraße, Tel.: 06021/ 21 80 12. Idealtypischer Nachbau der römischen Villa "Haus von Castor und Pollux" in Pompeji. Erbaut zwischen 1840–1848 nach den Plänen des bayerischen Hofarchitekten Friedrich von Gärtner. In Auftrag gegeben durch den bayerischen König Ludwig I., als Anschauungsobjekt für den Kunstliebhaber und Ausdruck der Wertschätzung für die Stadt Aschaffenburg. Hauptbesichtigungsräume ebenerdig, 1. Stock nur über Treppe erreichbar, kein Aufzug. Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Führungen siehe im Abschnitt Museen. Erreichbar mit den Buslinien 1, 3, 4, 6, 8, 10 und 12 über die Haltestelle Stadthalle und einem Fußweg durch den Schlossgarten von ca. 10 Minuten. Direkt am Pompejanum in der Pompejanumstraße ist ein Busparkplatz. Die Parkplätze sind dort begrenzt.
  • Schönborner Hof, Wermbachstraße 15. Der Schönborner Hof ist ein großzügiges, dreiflügliges Stadtpalais im Stil des Barock. Die Anlage liegt in der Innenstadt zwischen Fußgängerzone und Altstadt. Das dreigeschossige Stadtschloss wurde zwischen 1673 und 1681 für den Mainzer Obersthofmarschall und Vizedom Melchior Friedrich Freiherr von Schönborn und dessen Familie erbaut. Integriert in den ehemaligen Adelssitz ist das sogenannte "Haus Storchennest", ein zweigeschossiger Renaissancebau aus der Zeit um 1600. Neben dem Naturwissenschaftlichen Museum beherbergt der Schönborner Hof das Stadt- und Stiftsarchiv, die Landeskundliche Bibliothek und den Geschichts-und Kunstverein. Erreichbar mit den Buslinien 1, 3, 4, 6, 8, 10 und 12 über die Haltestelle Freihofsplatz.
  • Palais Salm, Stiftsgasse 9. Das Palais wurde um 1756 im Auftrag des Stiftsdekans Georg Wenzel von Hoffmann im Stil des Barock erbaut. Der historische Adelssitz wurde 1969-1972 rekonstruiert. Heute befindet sich hier die Geschäftsstelle der städtischen Wohnungsbaugesellschaft.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Das Theoderichstor ist neben dem Sandtor das letzte noch erhaltene Stadttor Aschaffenburgs. Das gut erhaltene Tor befindet sich unterhalb des Schlossbergs am Mainufer und ist Teil des Schlossgartens. Erbaut zwischen 1434 und 1459 durch den Fürstbischof und Kurfürsten Theoderich von Erbach, dem das Tor auch seinen Namen verdankt. Interessant sind die vielen Hochwassermarken, die sich am Tor befinden.
  • Der Herstallturm ist einer von ursprünglich zwei Türmen, die Teil der Stadtbefestigung waren. Der Turm trägt die Jahreszahl 1545 und das Wappen des Kardinals Albrecht von Brandenburg. Heute "bewacht" der Herstallturm den Anfang der Fußgängerzone. Neben dem Turm befindet sich das Cafe Pfannkuchen.
  • Die Kurie Starkenburg ist ein Fachwerkhaus aus der Zeit um 1450. Einige Umbauten fanden im 18.Jahrhundert, u.a. Erker mit barocker Haube, statt. Gelegen in der Pfaffengasse 19, gegenüber der Kunsthalle Jesuitenkirche, gilt das Haus als das letzte erhaltene Beispiel einer Stiftskurie in Fachwerkbauweise in Aschaffenburg. Hier lebten früher die Stiftskanoniker.
  • Das Reigersberghaus, eigentlich das Haus Zum Bratfisch, ist ein repräsentatives Fachwerkhaus in der Altstadt in der Dalbergstraße 41. Erbaut um 1435. Ein berühmter Bewohner war der Stadtschultheiß, Kurmainzische Staatskanzler und Kaiserliche Geheime Rat Nikolaus Georg Reigersberg. Er war Kurmainzischer Sekundargesandter und Unterzeichner der Schlussakte des Westfälischen Friedens in Münster 1648. Eine unrühmliche Rolle spielte er als Inquisitor der Hexengerichte in Aschaffenburg, Großkrotzenburg, Wörth und Mönchberg. Er starb 1652 und wurde in der Muttergotteskirche beigesetzt.
  • Der Ludwigstempel ist ein Aussichtspavillon in Form eines Pentagons auf dem 187 m hohen Bischberg. Eingebettet in Streuobstwiesen liegt der Bischberg zwischen den Stadtteilen Schweinheim und Obernau. Ursprünglich errichtet im Jahre 1879 und benannt nach dem bayerischen König Ludwig II., steht heute eine Rekonstruktion des Pavillons auf dem Berg. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf Aschaffenburg und den Main bis weit in die Untermainebene. An klaren Tagen kann man die Skyline von Frankfurt erkennen.
  • Eine Gedenktafel erinnert heute an das Geburtshaus von Ernst Ludwig Kirchner, dem großen deutschen Expressionisten und Mitbegründer der Künstlergruppe "Die Brücke", in der Ludwigstraße 19. Die Gründerzeitvilla wurde 1860 erbaut und Kirchner hier 1880 geboren. Vom heute noch existierenden Balkon soll Kirchner als Dreijähriger seine ersten Bilder von den Zügen am gegenüberliegenden Güterbahnhof gemalt haben. Heute steht das Haus unter Denkmalschutz.
  • Die Löwenapotheke am Stiftsplatz ist die Rekonstruktion eines Fachwerhauses aus dem 16. Jahrhundert, das ursprünglich als Apotheke genutzt wurde. Während der US-amerikanischen Luftangriffe 1945 völlig zerstört wurde das Haus auf Betreiben einer Bürgerinitiative zwischen 1991 und 1995 wieder errichtet. Die Löwenapotheke gilt als ein herausragendes Beispiel des mitteldeutschen Fachwerks am Übergang vom Mittelalter in die Neuzeit, vom rein konstruktiven Fachwerk zum Fachwerk als gestalterisches Element.
  • Das Bechtoldhaus in der Strickergasse 11, in der Nähe von St.Agatha fällt sofort durch seine wundervolle Rokokofassade auf. Das um 1740 erbaute Wohnhaus ist das einzige, das sich aus dieser Zeit in Aschaffenburg erhalten hat. Benannt wurde das Haus nach seinem ehemaligen Bewohner, dem Aschaffenburger Freskomaler Johann Jakob Konrad Bechtold (1698-1786).
  • Der Schenckenturm ist ein Wehrturm von 1380, dessen Ruine Teil der ehemaligen Stadtbefestigung am Rande von Park Schöntal ist.
  • Das heutige Aschaffenburger Rathaus entstand zwischen 1956 und 1958 nach Entwürfen des Göttinger Architekten Prof. Diez Brandi. Bereits 1949 gab es einen ersten Entwurf, jedoch aus finanziellen Gründen wurde der Baubeginn erst einmal zurückgestellt. Schon damals herrschte eine kontroverse Diskussion über das Für und Wider des Entwurfes. Der markante Bau im Stil des Neoklassizismus überzeugt bis heute durch seine umfassende Durchgestaltung bis ins Detail unter Gebrauch von hochwertigen Materialien. Egal! Ob die aufwändigen Wandmalereien, die astronomische Uhr, das Bronzeportal mit Szenen aus der Stadtgeschichte oder der klar strukturierte Baukörper mit seiner Buntsandsteinfassade und den großen Fensterflächen in der Tradition der 20er Jahre bis hin zu den Möbeln und Beleuchtungskörpern, zeugen sie doch alle von der Qualität des zeitlosen Entwurfes. Neben Schloss Johannisburg und dem Stiftsensemble bildet das Rathaus mit dem vorgelagerten Theaterplatz und dessen moderner Architektur eine weitere, die Altstadt, prägende Dominante. Bereits Anfang der 90er Jahre wurde das Rathaus als eines der ersten Nachkriegsgebäude in die Bayerische Denkmalliste aufgenommen.

Museen[Bearbeiten]

Pompejanum

Link und Infos zu allen Museen der Stadt Aschaffenburg

  • Sammlungen im Schloss Johannisburg, Schlossplatz 4, Tel. 06021/ 386740. Staatliche Sammlungen: Aufgrund von Renovierungsarbeiten sind die kurfürstlichen Wohnräume und die Staatsgalerie bis voraussichtlich Oktober 2018 nicht zu besichtigen. Ein Highlight stellt die weltweit größte Sammlung von Architekturmodellen aus Kork dar. Gezeigt werden Modelle der berühmtesten Bauwerke des antiken Rom. Staatsgalerie: Voraussichtlich bis Oktober 2018 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Größte Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Die Sammlung umfasst Genremalerei, flämische und deutsche Landschaftsmalerei. Im Mittelpunkt der altdeutschen Meister stehen die Werke aus der Werkstatt Lucas Cranachs d. Älteren. Städtisches Schlossmuseum: Die städtischen Sammlungen zeigen seit 1972 Zeugnisse der Stadtgeschichte, Skulpturen aus der Schlossbauzeit sowie kunsthandwerkliche Keramik, Möbel, Silber- und Zinnarbeiten. Außerdem werden in einer exquisiten Gemäldesammlung Werke des 17. bis 20. Jahrhunderts präsentiert. Bis zur Entstehung des Christian-Schad-Museums zeigt das städtische Schlossmuseum in einer eigenen Dauerausstellung eine repräsentative Auswahl seines Werkes. Auch das Werk von Ernst Ludwig Kirchner würdigt seine Geburtsstadt in einer Dauerausstellung. Öffnungszeiten: April - September: 9.00 - 18.00 Uhr, Oktober - März: 10.00 - 16.00 Uhr, montags geschlossen, Eintritt: Regulär 5,50 €, ermäßigt 4,50 €. Kombikarte Schloss Johannisburg/ Pompejanum: Regulär 9,- €, ermäßigt 7,- €. Führungen: Jeden Sonntag 14.00 Uhr Führung, Gebühr 3,50 € zusätzlich zum (dann ermäßigten) Eintrittspreis. Alle Sammlungen im Schloss sind in einem Rundgang zusammengefasst und können mit einer Eintrittskarte besucht werden. Außerdem befindet sich im Schloss die öffentlich zugängliche Hof- und Stiftsbibliothek. Sie enthält u.a. zahlreiche, wertvolle Handschriften und Wiegendrucke aus der Zeit vor 1500, die aber nicht öffentlich einsehbar sind.
  • Stiftsmuseum, Stiftsplatz 1a, Tel. 06021/ 4447950. Das Stammhaus der städtischen Museen liegt direkt an der Stiftskirche in der Altstadt. Gezeigt werden archäologische Funde von der Jungsteinzeit bis ins frühe Mittelalter. Besonders die beachtliche Sammlung römischer Funde aus den Limeskastellen am Untermain mit dem eingerichteten Lapidarium sticht hier hervor. Aber auch die reichen Bodenfunde aus alemannischen und fränkischen Reihengräbern des 6. bis 8.Jh. sind beachtlich. Daneben wird eine reiche Sammlung von weltlicher und sakraler Kunst vom Mittelalter bis zum Barock präsentiert. Sehenswert sind hier der Sensationsfund aus der Stiftskirche, eines der frühesten erhaltenen Tafelgemälde in Deutschland und ein einzigartiges Brettspiel, aus der Zeit um 1300. Seit November 2009 sind der beeindruckende Stiftsschatz von St. Peter und Alexander und der berühmte Magdalenenaltar aus der Werkstatt Lucas Cranachs d. Älteren als Dauerleihgaben im Stiftsmuseum zu sehen. Öffnungszeiten: täglich außer montags von 11.00 - 17.00 Uhr. Eintritt: Regulär 2,50 €, ermäßigt 1,50 €, Familienkarte 5,- €.
  • KunstLANDing, Landingstraße 16, Tel. & Fax: 06021/ 299278. Seit 1998 ist der KunstLANDing der Ausstellungsort des 1991 gegründeten Neuen Kunstvereins Aschaffenburg. Gezeigt werden Ausstellungen zu aktuellen Positionen der internationalen Gegenwartskunst. Begleitend zu den Ausstellungen finden unter dem Titel "KinderLANDing" auch Veranstaltungen für Kinder statt. Zudem wird im Dezember ein Weihnachtskunstmarkt veranstaltet. Öffnungszeiten: Di 14.00-19.00 Uhr und Mi-So 11.00-17.00 Uhr, Montag geschlossen. Eintritt: Eintritt frei.
  • Pompejanum, im Schlossgarten, Pompejanumstraße, Tel. 06021/ 218012. Einziges Zweigmuseum der Staatlichen Antikensammlungen und der Glyptothek in München. Seit 1994 werden über 200 römische Originalstücke aus den Beständen der Museen gezeigt. Im Erdgeschoss sind Bildnisse, Statuen und dekorative Marmorwerke sowie Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens zu sehen. Gegenstände des antiken Haushaltes, medizinisch-kosmetische Geräte, Schmuck und Kinderspielzeug werden in den Schauräumen im Obergeschoss präsentiert. Im größten Raum des Obergeschosses, dem "Zimmer der Hausfrau" finden seit 2009 Wechselausstellungen der Staatlichen Antikensammlungen statt. Öffnungszeiten: April - 11. Oktober 09.00 - 18.00 Uhr. Montag geschlossen. Mitte Oktober - Ende März geschlossen. Eintritt: Regulär 5,50 €. ermäßigt 4,50 €. Führungen: Jeden Sonntag findet ab 16 Uhr eine offene Führung, unter dem Titel "Das römische Haus" statt. Die Gebühr dafür beträgt 4,50 € zusätzlich zum (dann ermäßigten) Eintrittspreis.
  • Schloss Schönbusch, Kleine Schönbuschallee 1, Tel. 06021/ 625478. Im Schloss sind zehn Schauräume im Rahmen einer Führung zu besichtigen. Die extravagante Einrichtung im Stil des Louis-seize ist ein anschauliches Beispiel für die fürstliche Wohnkultur am Ende des 18. Jahrhunderts. Öffnungszeiten: April bis September täglich 9.00 - 18.00 Uhr, montags geschlossen. Stündliche Führungen, letzte Führung 17.00 Uhr. Dauer der Führung ca. 20 Min. Sonderführungen: Jeden Sonntag 16.00 Uhr "Die Dienerschaft gerät ins Plaudern ...", eine Erlebnisführung im historischen Kostüm. Gebühr 4,50 € zuzüglich Eintrtt. Eintritt: Regulär 3,- €, ermäßigt 2,- €.
  • Kunsthalle Jesuitenkirche, Pfaffengasse 26 (Altstadt), Tel. 06021/ 218698. In der ehemaligen Kirche des Jesuitenkollegs finden seit 1976 wechselnde Ausstellungen zur Kunst der Klassischen Moderne und der Gegenwart statt. Öffnungszeiten: Di 14.00 - 20.00 Uhr, Mi-So 10.00 - 17.00 Uhr, Montag geschlossen. Eintritt: Regulär 4,- €, ermäßigt 3,50 €.
  • Naturwissenschaftliches Museum, Wermbachstraße 15, Tel. 06021/ 45610523. Das Naturwissenschaftliche Museum befindet sich seit 1970 im westlichen Flügel des Schönborner Hofes. Die Sammlungen gehen im Wesentlichen auf die Königliche Forsthochschule in Aschaffenburg zurück. Im Erdgeschoss wird eine Sammlung zur allgemeinen Naturkunde und Ökologie mit Präparaten von Vögeln, Säugetieren, Pilzen und Pflanzen aus der Region des Spessarts gezeigt. In einem Nebenraum ist ein Gedenk- und Informationsraum über das böhmische Graslitz eingerichtet. Im größten Raum des 1. Obergeschosses befindet sich die umfangreiche Sammlung von Mineralien und Gesteinen aus dem Spessart, sowie Teile der bedeutenden Insektensammlung. In einem langen Gang stehen Vitrinen mit Fossilien und Mineralien von verschiedenen Bergbauorten im Spessart. Außerhalb des Museums befindet sich ein Steingarten. Ausgestellt sind tonnenschwere Gesteinsblöcke aus dem Spessart. Öffnungszeiten: 9.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.00 Uhr, Mittwoch geschlossen. Eintritt: Regulär 1,- €, ermäßigt 0,50 €.
  • Künstlerhaus Walter Helm, Pompejanumstraße 1, Tel. 06021/ 24616. Walter Helm wurde 1925 in Mainz geboren und zog mit seiner Familie 1939 in die 1890 für den Grafen von Grainberg erbaute Villa. Mit 18 Jahren als Soldat eingezogen wurde Helm 1946 aus amerikanischer Gefangenschaft entlassen. Das an der Nürnberger Akademie begonnene Kunststudium wurde zugunsten einer Ausbildung an der Textilfachschule in Lambrecht abgebrochen, um in die väterliche Textilvertretung einzutreten. Die Kunst aber blieb Passion. 1986, ein Jahr vor seinem Tod, entschloss sich Walter Helm das Haus für die Öffentlichkeit zu öffnen. Gezeigt wird das künstlerische Gesamtkunstwerk im Künstlerhaus und Garten mit Hofatelier. Die Architektur, das Interieur, die persönlichen Objekte, Collagen und Zeichnungen geben einen Einblick in die Lebenswelt von Walter Helm. Öffnungszeiten: Von März bis Oktober nur im Rahmen einer Führung. Führungen: Jeweils monatlich am 2. Wochenende (Termine auf Homepage), ansonsten Termine auf Anfrage für Gruppen bis max. 10 Personen.
  • Gentilhaus, Grünewaldstraße 20, Tel. 06021/ 386740 (allgemeine Fragen), 06021/ 3868866 (Anfragen für Führungen) oder E-Mail: mailto:fuehrungsnetz@vhs-aschaffenburg.de. Die Künstlervilla des Aschaffenburger Fabrikanten, Sammlers und Mäzens Anton Gentil wurde von 1922-1923 nach dessen Plänen errichtet. In Anlehnung an die Tradition der Künstlervillen des 19. Jahrhunderts spiegelt das eigenwillige, fast mystische Haus die Persönlichkeit des Erbauers und den Charakter der außergewöhnlichen Sammlung wieder. Neben wertvollen mittelalterlichen Altäre und Statuen, kostbaren Fayencen und Ostasiatika findet man Dinge von ausschließlich privatem Wert. Aufgrund dieser besonderen Situation ist der Zutritt deshalb nur im Rahmen einer Führung für max. 10 Personen möglich. Öffnungszeiten: Führungen von Mai bis Oktober. Eintritt: 6,50 € inkl. Eintritt bei der Teilnahme an einer der offenen Führungen. Gleich gegenüber, in der Lindenallee 26, steht eine weitere für Anton Gentil errichtete Villa.
  • Museum jüdischer Geschichte und Kultur, Treibgasse 20 , Tel. 06021/ 29087. Das Museum befindet sich im ehemaligen Rabbinerhaus am Wolfsthalplatz. Die Dauerausstellung zur 700-jährigen Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Aschaffenburg spannt einen Bogen vom Mittelalter bis zu ihrer Auslöschung in der Zeit des Nationalsozialismus. Mittels Schautafeln, Filmvorführungen und den wenigen erhaltenen Kultgegenständen wird versucht einen Eindruck vom jüdischen Leben in Aschaffenburg zu vermitteln. Neben themenbezogenen Führungen, Vorträgen und Lesungen finden auch Sonderausstellungen statt. Außerdem gibt es im Museum die Möglichkeit, durch einen eingebauten Thoraschrein, einen jüdischen Gottesdienst abzuhalten. Öffnungszeiten: Mittwoch 10.00 - 12.00 Uhr, Donnerstag: 16.00 - 18.00 Uhr, erster Sonntag im Monat: 10.00 - 12.00 Uhr, Sonderführungen nach telefonischer Vereinbarung. Eintritt: Eintritt frei.

Parks[Bearbeiten]

Maulaff
Ascheberscher Maulaff
Der Ascheberscher Maulaff ist eine etwa lebensgroße Holzfigur, die ursprünglich seit Ende des 18. Jahrhunderts im Park Schönbusch stand. Mit seinem weit aufgerissenen Mund diente die Figur bei Wurfspielen der Belustigung der adligen Gesellschaft. Dabei trägt der Maulaff die Tracht eines Spessartbauern und sollte mit seiner unterwürfigen Gestik das einfache Volk karikieren. Später kam die Figur dann ins städtische Schlossmuseum, wodurch sie an Popularität gewann und zu einer volkstümlichen Figur wurde. Dazu beigetragen haben auch die legendären Büttenreden von Günter Kolb (1924-1991) vom Aschaffenburger Carnevals Club Concordia. Bei Karnevalssitzungen schlüpfte Kolb seit 1952 regelmäßig, mit weit aufgerissenem Mund, in die Rolle des Maulaffs und karikierte so die Aschaffenburger Lokalpolitik und deren Umfeld.
  • Der Park Schönbusch wurde zwischen 1775 und 1790 durch den Hofarchitekten Emanuel Joseph d'Herigoyen und später vom Gartenkünstler Friedrich Ludwig von Sckell im Auftrag des Mainzer Erzbischof und Kurfürsten Friedrich Carl von Erthal angelegt. Ursprünglich befand sich hier ein Wildgehege zur Versorgung des kurfürstlichen Hofes mit Wildbret. Die weitläufige Parkanlage, mit ihren 200 ha, gilt als einer der frühesten und schönsten Beispiele eines englischen Landschaftsgartens auf dem europäischen Kontinent. Die Landschaft ist geprägt von künstlich geschaffenen Hügeln, die von einer Wasserlandschaft aus künstlich angelegten Kanälen, Wasserläufen und einem See, der im Sommer mit Ruderbooten befahren werden kann, durchzogen wird. Eingebettet in die Landschaft sind mehrere Staffagegebäude, wie die Hirtenhäuser oder das Dörfchen, aber auch Bauten wie der Freundschaftstempel, das Philosophenhaus, der Tanzsaal, der Aussichtsturm, der Festsaal oder das Gartenschloss Schönbusch , welches im Rahmen einer Führung von April - September besichtigt werden kann. Im Festsaal des Parks werden im Mai und Juni die Schönbusch-Serenaden aufgeführt. Besonders der Bereich um die ehemalige Orangerie besticht durch seine exotische Bepflanzung. Der Park ist wunderbar zum Spazierengehen und Joggen geeignet, oder nur zum Sehen und Gesehen werden. Sehenswert ist auch ein Irrgarten, der 2008 wieder neu angelegt wurde. Im Park befindet sich auch ein Restaurant und ein Biergarten. Im ehemaligen Küchenbau ist ein Besucherzentrum eingerichtet. Gezeigt wird eine Dauerausstellung zur Geschichte und Entwicklung des Parks. Der Park ist ganzjährig geöffnet. Die Ruderboote können für 4,- € pro halbe Stunde gemietet werden. Öffnungszeiten des Besucherzentrums: von April - September; jeweils samstags, sonntags und feiertags von 11.00 - 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Ausreichend Parkplätze sind am Eingang vorhanden. Erreichbar mit den Buslinie 3 über die Haltestelle Schönbusch oder zu Fuß über die Kleine Schönbuschallee.
  • Die Kleine Schönbuschallee ist ein ehemaliger Promenadenweg zwischen der Willigisbrücke und dem Park Schönbusch. Die 2,3 km lange Allee wurde erstmals 1766 als Maulbeerallee unter dem Mainzer Kurfürsten und Erzbischof Emmerich Joseph von Breidbach zu Bürresheim angelegt und im Zuge der Entstehung von Park Schönbusch ab 1780 durch Zupflanzungen im englischen Gartenstil umgestaltet. Etwa in der Mitte der Allee befindet sich seit 1780 das Kerpendenkmal, ein Denkmal für einen Ritter, der hier 1627 erschlagen wurde.
  • Perth Inch heißt das rechte Mainufer am Mainbogen, benannt nach Aschaffenburgs schottischer Partnerstadt Perth. Die sonnigen Rasenterrassen mit ihren schattigen Baumgruppen zwischen der Willigisbrücke und dem Schloss Johannisburg sind die Schokoladenseite von Aschaffenburg. Die sehr beliebten Grünflächen sind bei sonnigem Wetter ideal zum Spazierengehen, Ballspielen, Picknicken oder einfach nur zum Ausspannen. Die Sonne genießen und dem regen Boots- und Schiffsverkehr auf dem Main zu sehen. Ein großer Kinderspielplatz ist auch vorhanden.
  • Der Park Schöntal ist ein englischer Landschaftsgarten, mitten in der Innenstadt gelegen. Ursprünglich Mitte des 15. Jahrhunderts als Tiergarten zur Versorgung des kurfürstlichen Hofes mit Wildbret angelegt, ließ der Kurfürst und Erzbischof Albrecht von Brandenburg den Tiergarten ab 1530 erweitern. Unter anderem stiftete der Kurfürst ein Beginenkloster mit der Kirche zum heiligen Grab, welches aber schon 1552 während des zweiten Markgrafenkrieges niederbrannte. Ende des 18. Jahrhunderts erfolgte dann die Umgestaltung in einen englischen Landschaftsgarten durch den Hofgärtner Friedrich Ludwig Sckell. Der Auftraggeber war der Mainzer Kurfürst und Erzbischof Friedrich Karl Joseph von Erthal. Neben der Einbindung der alten Stadtbefestigung, wurde ein Kanal und ein kleiner See angelegt. In dessen Mitte enstand eine künstliche Insel mit der Ruine der Kirche zum heiligen Grab als Parkstaffage. Im östlichen Teil wurde eine Orangerie errichtet. Das Gelände nördlich des Kanals wurde weiter als Nutzgarten verwendet und erst in den 50iger Jahren des 20. Jahrhunderts in einen englischen Landschaftsgarten umgewandelt. Heute dient der Park vor allem als Oase der Ruhe inmitten des Stadttrubels. Gerade nach einer Shoppingtour durch die Fußgängerzone ist der Park der ideale Platz zum Ausspannen. Besonders sehenswert ist der im April blühende Magnolienhain. Auch ein großer Kinderspielplatz befindet sich im Park. Am See befindet sich eine Freilichtbühne, die im Sommer Schauplatz der Schöntalkonzerte ist. Neben einigen Skulpturen, blieb auch die Orangerie aus dem 18. Jahrhundert erhalten. Hier haben heute die Kleinkunstbühne Hofgarten Kabarett und das italienische Restaurant Da Claudio ihr Domizil. Gleich nebenan die nächste Gastronomie, die Gastwirtschaft "Hofgarten" mit ihrem schönen Biergarten. Neben der Orangerie ist ein Duft- und Tastgarten angelegt worden. Eine Besonderheit des Parks ist eine Population von Sibirischen Streifenhörnchen. An sonnigen Tagen kann man die munteren Tiere überall im Park beobachten. Der Park ist ganzjährig geöffnet.
  • Das Offene Schöntal ist ein Grünzug zwischen Friedrichstraße und Weißenburger Straße. Die Anlage entstand nach der Verfüllung des ehemaligen Stadtgrabens im 19. Jahrhundert. Das offene Schöntal stellt eine Verbindung zwischen Schlossgarten und Park Schöntal innerhalb des historischen Grünzuges der Stadt dar.
  • Die Fasanerie an der Bismarckallee ist ein naturnaher Parkwald mit See und Elementen eines Landschaftsgartens. Der Park ist das letzte Glied der historischen Grünachse und bildet den Übergang in die offene Landschaft. Angelegt im 18. Jahrhundert zur Versorgung des kurfürstlichen Hofes mit Fasanen, ist der Park heute ideal zum Spazierengehen und Joggen geeignet. Die aus der Gründungzeit erhaltenen Gebäude, das Jägerhaus und das Zeughaus, sind heute Ausflugslokale mit Biergärten. Daneben gibt es im Park einen großen Kinderspielplatz. Erwähnenswert ist auch das Andriansplätzchen, eine Gedenkstein für einen 1824 in einem Duell getöteten Studenten der ehemaligen Forsthochschule.
  • Die Großmutterwiese ist eine mit Bäumen und Sträuchern eingefasste große Grünfläche zwischen Herz-Jesu- und Grünewaldviertel. Die Anlage ist mit einem Wasserspielplatz, einem großen Kinderspielplatz, Bolz- und Bouleplatz ausgestattet. Am Rande befindet sich der Ludwigsbrunnen. Über eine Grünbrücke gelangt man von dort in die Fasanerie.
Ascheberscher Arsch
Ascheberscher Arsch
Der Überlieferung nach hatte Aschaffenburg einst sieben Wahrzeichen. Das waren zwei mächtige alte Linden, das große Mühlrad der Burgmühle, eine Monduhr auf dem Sandturm, Schloss Johannisburg mit 160 Neidköpfen an den vier Ecktürmen, ein durchbohrter Eberkopf am Tor zum Schloss, den der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Franz von Ingelheim bei der Jagd erlegte sowie die Rippe eines Riesen, die in Wirklichkeit von einem Mammut stammte. Nur das siebente und ursprünglichste Wahrzeichen hat sich bis heute erhalten. Der Ascheberscher Arsch, ein in der Mauer an der Schlossberggasse eingelassener Stein in Form eines Gesäßes. Vermutlich der Scherz eines Steinmetzes aus der Schlossbauzeit.
  • Die Schlossanlagen mit Schlossgarten ziehen sich vom Kornhäuschen über Schloss Johannisburg und Pompejanum bis zur Saint-Germain Terrasse am Hochufer des Mains entlang. Im 18. Jahrhundert verloren die Befestigungsanlagen am Schloss Johannisburg ihre militärische Bedeutung und so beauftragte der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Friedrich Carl von Erthal ab 1780 seinen Hofarchitekten Emanuel d'Herigoyen mit der Umgestaltung. Aufgrund des begrenzten Platzes entstand ein besonders reizvoll strukturierter Park. Unter Einbeziehung von Mainufer, Stadtmauer und Stadtgraben wurde ein Heckengarten mit verschlungenen Wegen, Treppen, Pergolen, Laubengängen, Brücken und Sitznischen in einer Berg- und Tallandschaft angelegt. Hier grenzt der Schlossgarten auch an die Gartenmauer des benachbarten Kapuzinerklosters. Den räumlichen Abschluss bildet der 1782 als klassizistisches Pavillon errichtete Frühstückstempel. Auf der anderen Seite des Schlosses stellt das 1805 errichtete Kornhäuschen mit einer Kastanienallee den Abschluss zur Altstadt her. Die klassizistische Säulenhalle wird heute als Kunstgalerie genutzt. Im 19. Jahrhundert wurde dann unter König Ludwig I. von Bayern der Schlossgarten erweitert. Angeregt durch die Ausgrabungen in Pompeji und im Geiste der Romantik beauftragte der König den Architekten Friedrich von Gärtner ab 1840 mit dem Bau des Pompejanums. Der Bau wurde in einem mediterran gestalteten Garten mit wärmeliebenden Pflanzen wie zum Beispiel Feige, Mandelbaum, Araukarie und Agave errichtet. Eingerahmt wird das Ganze von einem Weinberg. Der Wein dieser Reben, der sogenannte Pompejaner, kann in den Schlossweinstuben verkostet werden. Ab 1850 wurde dann auch die Vielfalt an Baum- und Gehölzarten im übrigen Park erheblich erweitert. Den Abschluss des Schlossgartens bildet die 1964 errichtete Saint-Germain Terrasse mit ihren Wasserspielen und dem städtischen Weinberg. Ihren Namen verdankt die Terrasse Aschaffenburgs französischer Partnerstadt St. Germain en Laye. Der Park ist ganzjährig geöffnet und wird bei Einbruch der Dunkelheit geschlossen.
  • Der Nilkheimer Park ist ein ehemaliges Hofgut aus dem 18. Jahrhundert im Stadtteil Nilkheim. Heute ein Ort verschiedener Open-Air-Veranstaltungen, wie zum Beispiel des Kommz. Sehenswert sind neben mehreren Kleinarchitekturen vor allem die Reste des römischen Badehauses des Limeskastelles Stockstadt. Von den historischen Gebäuden des ehemaligen Hofgutes ist nur der Spiegelsaal öffentlich zugänglich. Der Saal kann für standesamtliche Trauungen genutzt werden.
  • Der Aschaffgrünzug ist ein Naherholungsgebiet entlang der Flussaue der Aschaff zwischen den Stadtteilen Damm und Strietwald. In den letzten Jahren wurden Rad- und Fußwege erneuert und neue Spiel- und Freizeiteinrichtungen für Jung und Alt, entlang des 5 km langen Flusslaufes, geschaffen.
  • Der Stadtgarten "Am Rosensee" ist Naherholungfläche und grüne Lunge des neu enstandenen gleichnamigen Stadtviertels. Ein wichtiger Kern des Stadtgartens ist ein ökologisches Wasserkonzept. Dabei fließt das Oberflächenwasser über Gräben, Rinnen und Mulden in ein offenes Rückhaltebecken, den namensgebenden Rosensee, ab. Die 4 ha große Grünanlage entstand auf einem ehemaligen Militärgelände und stellt einen wichtigen Bestandteil der neu enstehenden Brentano Grünachse dar.

Plätze und Brunnen[Bearbeiten]

  • Theaterplatz mit Sonnenuhr: Seit Ende 2006 besitzt Aschaffenburg eine der größten Sonnenuhren Europas. Der über sechs Meter hohe Gnomon (Schattenwerfer) trägt eine Kugel, deren Schatten das Ablesen der wahren Aschaffenburger Ortszeit ermöglicht. Der Schatten fällt auf ein aus schwarzem Gabbro,gestaltetes Ziffernblatt im hellgrauen Granitbelag. Dank eines computergesteuerten Lasers zeigt die Uhr auch nachts die mitteleuropäische Standardzeit an. Zur Dalbergstraße ist der Platz durch die Stadtloggia abgeschlossen. Der zweigeschossige Bau beherbergt einen Dokumentationsraum zur Entstehung der Sonnenuhr und im Erdgeschoss die italienische Cafebar
  • Amici, Dalbergstraße 18. Tel.: (0)175 5280091. Von der Galerie im Obergeschoss überblickt man am besten den Theaterplatz mit der Sonnenuhr. Nach Osten wird der Platz durch ein Wohn- und Geschäftshaus mit der Tiefgarage "Theaterplatz" begrenzt. Im Erdgeschoss befindet sich das Café Knusprisch!. Geöffnet: Mo-So: 9.00-23.00 Uhr.
  • Stiftsplatz: Das Bauensemble aus Stiftskirche, Stiftsglöcknerhaus, ehemaligem Kapitelhaus, rekonstruierter Löwenapotheke auf der einen Seite und das neoklassizistische Rathaus aus den 50er Jahren mit der Randbebauung aus der Nachkriegszeit auf der anderen Seite bildet einen interessanten, städtebaulichen Kontrast, der bis heute unter den Aschaffenburgern nicht unumstritten ist. In der Mitte des Stiftplatzes befindet sich der rekonstruierte Stiftsbrunnen.
  • Der Wolfsthalplatz bildet zusammen mit dem ehemaligen Rabbinatsgebäude und der Wasserskulptur Zeitwagen eine Gedenkstätte für die jüdische Gemeinde Aschaffenburgs. Benannt wurde er nach einem großen Wohltäter Aschaffenburgs, dem Bankier Otto Wolfsthal (1872-1942). Bei Erhalt des Deportationsbescheids wählten er, seine Ehefrau und einige Verwandte im September 1942 den Freitod. Der Platz befindet sich in der Innenstadt, an der Treibgasse. Auf dem Platz ist ein Platanenhain gepflanzt, anstelle der hier am 10. November 1938 durch Brandstiftung zerstörten Synagoge. Die Synagoge war 1890 bis 1893 im maurischen Stil errichtet worden. Im ehemaligen Haus des Rabbiners befindet sich seit 1984 das Museum jüdischer Geschichte und Kultur. Vor dem Museum steht der Zeitwagen, ein Brunnen geschaffen 1992 vom Bildhauer Rainer Stoltz.
  • Schlossplatz: Am Schnittpunkt zwischen Altstadt und Fußgängerzone, von Historie und Moderne fügen sich die einfachen, klaren Fassadenstrukturen von Stadthalle und Stadtbibliothek wohltuend in die historische Silhouette von Schloss Johannisburg und Jesuitenkirche ein. Als die "gute Stube" der Stadt finden auf dem Schlossplatz neben Wochen- und Verkaufsmärkten viele Veranstaltungen das ganze Jahr über statt.

Aschaffenburg hat viele Brunnen, von denen sich einige in der Alt- und Innenstadt befinden. Besonders der ehemalige Oberbürgermeister Willi Reiland verhalf Aschaffenburg zu vielen Brunnen, was ihm den liebevollen Spitznamen "Brunnen-Willi" einbrachte.

Brentanobrunnen
  • Stiftsbrunnen: Auf dem Stiftsplatz (Altstadt).
  • Der Ludwigsbrunnen ist ein Denkmal für den bayerischen König Ludwig I. und stand ursprünglich im offenen Schöntal. Seit 1969 befindet er sich auf der Großmutterwiese.
  • Eulenbrunnen und Janusbrunnen auf dem Stiftsberg (Altstadt)
  • Brentanobrunnen (Mälzereipassage, Innenstadt, in der Nähe des Zeitwagens)
  • Geißenbrunnen (Stadtteil Obernau). Ziegen waren in Obernau früher in vielen Hausgärten zu finden.

Denkmäler[Bearbeiten]

Grab von Wilhelm Heinse
  • Altstadtfriedhof, Güterberg 12 (Innenstadt), Öffnungszeiten: Mo-So 8.00-18.00 Uhr. Der Friedhof ist nicht nur eine Begräbnisstätte, sondern auch ein bedeutendes kulturhistorisches Denkmal. Es gibt in Deutschland nur wenige historische Friedhöfe, die sich in diesem Umfang erhalten haben. Der 1809 geweihte Friedhof auf dem Güterberg weist eine Vielzahl von unterschiedlichen Grabmälern und -typen auf. Im Laufe der Geschichte wurde der Friedhof immer wieder erweitert. Neben vielen Persönlichkeiten aus der Stadtgeschichte, wie der Dichter der Romantik Clemens Brentano oder der Mainzer Hofbibliothekar und Schriftstellers Wilhelm Heinse, ruhen hier auch jüdische Mitbürger auf dem jüdischen Friedhof, der 1890 angelegt wurde. Am Haupteingang dieses Friedhofteils steht ein großes Taharahaus. Bis heute ist der Altstadtfriedhof eine offene Begräbnisstätte. Damit ist der Friedhof auch ein Spiegelbild der Stadtgeschichte Aschaffenburgs und ihrer Bürger.
  • Das Österreicher Denkmal in der Österreicher Kolonie erinnert an die gefallenen österreichischen Soldaten des VIII. Korps der deutschen Bundesarmee während der Gefechte des Deutschen Krieges bei Aschaffenburg am 14. Juli 1866.
  • Das Andriansdenkmal in der Fasanerie ist ein steinernes Zeugnis eines Duells, bei dem der zwanzigjährige "Forstkandidat" Ferdinand Freiherr von Andrian von seinem Kontrahenten, ebenfalls einem Studenten der damaligen Königlichen Forsthochschule, 1824 getötet wurde.
  • Das Kerpendenkmal ist ein Johanniterkreuz, welches an die Ermordung des 25jährigen Johanniterritters Johann Walter von Kerpen am 6. Februar 1627 am Rande des Nilkheimer Wäldchens erinnert. Das Denkmal wurde 1628 durch die Familie von Kerpen gestiftet und befindet sich seit 1780 an der Kleinen Schönbuschallee.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Gut ausgebaute Wege entlang des Mains ermöglichen auch längere (Rad-) Wanderungen. Der nahe gelegene Spessart ist ein interessantes Mountain-Bike-Revier. Auch gibt es die vom Archäologischen Spessartprojekt inizierten Kulturwege. Auf sechs Kulturwegen im Aschaffenburger Stadtgebiet erfährt man mehr über die Stadt, ihre Bewohner und die Kulturlandschaft Spessart.

Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl von Kulturwegen im gesamten bayerischen und hessischen Spessart. Aschaffenburg ist auch Ausgangspunkt des Spessartweges 1. Der etwa 60 km lange Wanderweg durchzieht den Spessart alten Handelswegen folgend von West nach Ost. In Waldaschaff kreuzt der Spessartweg 1 den Spessartweg 2, welcher den Spessart von Nord nach Süd durchläuft. Beide Spessartwege sind als "Qualitätswege Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet. Weitere Informationen zum Thema geführte Wanderungen oder Themenwanderungen im Spessart bietet in Aschaffenburg der

  • Minigolfanlage, Am Floßhafen 20 (direkt am Main, neben Museumsschiff Orion); nette, kleine Anlage mit angeschlossenem Restaurant; besonders für Familienausflüge geeignet
  • Eissporthalle, Stadtbadstraße 7-11 (Stadtteil Leider), Tel. 06021/ 79460, geöffnet von Oktober - April, Montag geschlossen, erreichbar mit der Linie 3 Leider/ Stockstadt über die Haltestelle Berufsschule
  • Freibad & Hallenbad, Stadtbadstraße 1 (Stadtteil Leider), Tel. 06021/ 79460, Freibad geöffnet von Mai - September, täglich von 08.00 - 20.00 Uhr, Di und Do 06.30 - 20.00 Uhr, Hallenbad geöffnet September - April, beide Bäder erreichbar mit der Linie 3 Leider/ Stockstadt über die Haltestelle Berufsschule
  • Nordic Walking im Strietwald (Stadtteil Strietwald), markierte Laufstrecken mit unterschiedlichen Längen und Schweregraden
  • Skatepark, Kreuzung Darmstädter Straße/ Westring, zwei Ebenen mit mehreren Betonfertigelementen: Miniramp, Wallride, Quarter, Curb, zwei kleine Banks und Gaps, Bank, Funbox, 4er Treppe mit Rail und Ledge
  • Bootsverleih Kittel, Am Floßhafen 23, Tel.: 06021/ 28086, Fax: 06021/ 28087, Email: mailto:bootvermietung@t-online.de, Paddel- und Kanufahrten auf dem Main

Kinos[Bearbeiten]

  • Kinopolis, Goldbacher Str. 25-27 (Innenstadt, gegenüber City-Galerie), Tickethotline 06021/ 357357. Multiplexkino mit 7 Sälen und insgesamt 1541 Sitzplätzen. Die Kinos 1, 2, 5 und 6 sind für Rollstuhlfahrer schwellenfrei erreichbar.
  • Casino, Ohmbachsgasse 1 (Fußgängerzone), Information und Reservierung Tel. 06021/ 4510772. Mehrfach ausgezeichnetes Programmkino mit 2 Sälen und insgesamt 251 Sitzplätzen. Nur der Saal im großen Haus ist für Rollstuhlfahrer barrierefrei erreichbar.

Biergärten[Bearbeiten]

Nachdem Aschaffenburg die höchste Gaststättendichte Bayerns hat, gibt es natürlich auch einige Biergärten, in denen man wunderbar sitzen, sich treffen und natürlich auch, meist gutbürgerlich, essen kann.

  • Fasaneriegaststätte, Bismarckallee 1, Tel. 06021/ 31730. Öffnungszeiten des Biergartens: Mai - September Di-Sa ab 11.30 Uhr, Mo ab 15.00 Uhr, ansonsten wetterabhängig. Öffnungszeiten Restaurants: Di-Sa ab 17.00 Uhr, So ab 11.30 Uhr, Mo Ruhetag. Großer Biergarten mit 600 Plätzen, teilweise überdacht. Mitten in der Fasanerie. Gelegentlich Livemusik. Selbstbedienung. Großer Kinderspielplatz nebenan.
  • Zeughaus, Bismarckallee 5, Tel. 06021/ 91851, schöne, traditionelle Gaststätte und Gartenwirtschaft im historischen Ambiente am östlichen Rand der Fasanerie gelegen. Öffnungszeiten: Biergarten bei schönem Wetter Mo-Sa 11.30 - 22.30 Uhr, So 10-22 Uhr.
  • Grand Bistro & Biergarten Schönbusch, Kleine Schönbuschallee 1, Tel. 06021/ 448560, Öffnungszeiten Biergarten: April-September täglich ab 11.00. Öffnungszeiten Restaurant: Do-Sa 11.30-17.00 Uhr, Sonn-und Feiertage 10.00-18.00 Uhr, Mo-Mi geschlossen. Der Biergarten liegt im englischen Landschaftsgarten Schönbusch am Rande der Stadt, neben dem Restaurant Grand Bistro. Biergarten mit 800 Plätzen, teilweise überdacht. Selbstbedienung. Regelmäßig Livemusik. Von der Restaurantterrasse herrlicher Blick zum See. Besucherzentrum des Landschaftsgartens Schönbusch in unmittelbarer Nähe.
  • Ottel's Biergarten, Berliner Allee 16 (Stadtrand), Tel. 06021/ 93505. Öffnungszeiten Biergarten: April-September täglich ab 15.00 Uhr, Sonn-und Feiertage ab 12.00 Uhr, bei Regen geschlossen; Oktober- März Fr ab 15.00 Uhr, Sonn-und Feiertage ab 12.00 Uhr. Biergarten mit 250 Plätzen, teilweise überdacht mit angeschlossenem Beachclub und Beachbar. Getränke mit Selbstbedienung, Essen wird serviert. Großer Kinderspielplatz, Beachvolleyballfeld, Boule-Platz, Torwand. Im Sommer Open-Air-Veranstaltungen wie Kino, Theater und Livemusik.
  • Hofgarten, Hofgartenstr.1, Tel. 06021/ 22188. Öffnungszeiten Biergarten: im Sommer täglich ab 11.00 Uhr. Gastwirtschaft mit Biergarten. Biergarten mit ca. 150 Plätzen, größtenteils überdacht. Mit Bedienung. Gelegen mitten in der Stadt, am Rande des Park Schöntal, neben dem Hofgarten-Kabarett. Kleiner Kinderspielplatz.
  • Gutsschänke im Hofgut Unterschweinheim (Stadtteil Schweinheim), Unterhainstraße 50-52, Tel. 06021/ 91440, Öffnungszeiten: Do-Sa ab 18.00 Uhr, Sonn-und Feiertage ab 17.00 Uhr, Weinstube mit malerischem Biergarten im Innenhof, das ganze Jahr über Live-Musik von Rock-, Blues- oder Jazzbands; Kunstgalerie im Hofgut mit wechselnden Ausstellungen und Kunstmärkten

Einkaufen[Bearbeiten]

Mit über 700 Ladengeschäften und einer Gesamtverkaufsfläche von weit über 220.000 m² unterstreicht das Oberzentrum Aschaffenburg in Sachen Zentralität und Handelsattraktivität seine Position als Shoppingmetropole für die Bewohner des südöstlichen Rhein-Main-Gebietes. Eine echte Alternative zu den oft überlaufenen Fußgängerzonen in den Großstädten in Rhein-Main. Informationen zu einzelnen Ladengeschäften gibt der Shopping-Guide.

  • Die weitläufige Fußgängerzone zwischen Herstallstraße, Roßmarkt, Sandgasse und Steingasse mit ihren zahlreichen Geschäften und gastronomischen Einrichtungen, vom alteingesessenen Familienunternehmen über den bundesweiten Filialisten bis hin zu Gemischtwarenhäusern; ist nicht nur bei den Aschaffenburgern, sondern auch bei den übrigen Bewohnern aus dem südöstlichen Rhein-Main-Gebiet, zum Shoppen sehr beliebt.
  • Die Frohsinnstraße ist eine 2006 neu eingerichtete Fußgängerzone als Erweiterung und Anbindung des Hauptbahnhofes an die bestehende Fußgängerzone in der Innenstadt.
  • Die City Galerie ist ein großes, innerstädtisches Einkaufscenter mit ca. 80 Geschäften (Kleidung, Technik, Lebensmittel, Kaufhäuser usw).
  • Wochenmarkt: Jeden Mittwoch und Samstag von 07.00-13.00 Uhr auf dem Schlossplatz zwischen Schloss und Stadthalle.
  • Viermal im Jahr finden Verkaufsmärkte auf dem Schlossplatz statt: Anfang März - Matthiasmarkt, Anfang April - Frühlingsmarkt, Ende Juni - Johannismarkt, Ende Oktober - Andreasmarkt.

Jährliche Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Die Aschaffenburger Gitarrentage bilden jedes Jahr den Anfang der Kulturveranstaltungen der Stadt Aschaffenburg. Das internationale Musikfestival bietet seit Jahrzehnten hochkarätige Gitarrenmusik für den Musikliebhaber. Erstmals findet 2010 im Rahmen der Aschaffenburger Gitarrentage der Internationale Wettbewerb für Kammermusik mit Gitarre statt.
  • Hypovereinsbank Citylauf: Im Mai oder Juni jeden Jahres findet dieser Lauf über 7900 m durch die Innenstadt Aschaffenburgs statt, die dann für den Verkehr gesperrt ist.
  • Volksfest: Jedes Jahr im Juni findet auf dem Volksfestplatz am Main 10 Tage lang das Aschaffenburger Volksfest mit Schaustellern und Fahrgeschäften statt.
  • Zum Ende der Aschaffenburger Kulturtage , die jedes Jahr ein anderes Motto haben, findet meist am zweiten Samstag im Juli die Lange Museumsnacht statt. Mit einem Museumsnachtticket können sämtliche staatlichen, städtischen und privaten Sammlungen in der Altstadt von 19.00 Uhr bis 01.00 Uhr besucht werden. Zu den Kulturtagen gehören auch Veranstaltungen, wie das Fest Brüderschaft der Völker oder die Kinderkulturtage im Nilkheimer Park.
  • Aschaffenburger Bachtage: Hochkarätige, konzertante und kirchenmusikalische Veranstaltungen sowie Vorträge an historischen Orten im Juli/August in Stadt und Landkreis Aschaffenburg.
  • Kunsthandwerkermarkt & Carillonfest: Immer am ersten Augustwochenende im Schlosshof.
  • Das Kommz ist Aschaffenburgs ältestes Open-Air-Festival. Seit 1975 findet das nichtkommerzielle Festival im Nilkheimer Park statt und ist damit das älteste Non-profit-Festival in Deutschland. Das Kommz wird vom Freundeskreis für Kultur e.V. und vielen Freiwilligen organisiert und hat sich bis heute sein ganz besonderes Flair bewahrt. Das Musikangebot ist sehr vielfältig und im Laufe der Jahrzehnte sind schon viele bekannte Künstler aufgetreten. Dazu gehört auch ein breites Kulturangebot für Kinder mit einer eigenen Bühne.
  • Afrika-Karibik-Festival: In der Regel um das zweite Augustwochenende herum, findet Aschaffenburgs größtes Open-Air-Festival auf dem Volksfestplatz statt. Seit 1998 hat sich das AKF vom kleinen Independent-Festival zu einem der größten Festivals seiner Art in Europa entwickelt. Neben den drei Bühnen gibt es einen großen Weltbasar, eine Essensmeile mit kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt, eine Cocktailbar, eine Kid's-Area mit umfangreichen Angeboten und einen Beach-Club.
  • Aschaffenburger Stadtfest Immer am letzten Augustwochenende feiern die Aschaffenburger zwei Tage lang ihr Stadtfest. Bei Live-Musik auf zahlreichen Bühnen und kulinarischen Köstlichkeiten herrscht in der Innenstadt der Ausnahmezustand.
  • Ende September ist der Aschaffenburger Schlossplatz Austragungsort des internationalen Staplercups. Der Cup besteht aus mehreren Wettbewerben, bei denen die besten Fahrer von Gabelstaplern ermittelt werden. Neben der Deutsche Meisterschaft und der Firmen-Team-Meisterschaft findet auch ein Prominenten-Cup statt. Höhepunkt ist der International Championship. Dabei treten die besten Gabelstaplerfahrer aus zehn europäischen Ländern an.
  • Weihnachtsmarkt auf dem Schlossplatz

Neben den städtischen Kulturstellen tragen aber auch viele freie Kulturträger durch Veranstaltungen zum Kulturleben in Aschaffenburg bei. Außerdem hat jeder Stadtteil im Sommer sein eigenes Fest. Zum Beispiel die Leiderer Kerb oder die Gickelskerb in Strietwald.

Küche[Bearbeiten]

In der Altstadt und Innenstadt sind viele Restaurants unterschiedlicher Kategorien zu finden. Italienische Restaurants findet man vor allem in den Stadtteilen.

Günstig[Bearbeiten]

  • Wurstbendel, Herstallstr. 3 (Innenstadt, Fußgängerzone). Tel.: (0)6021 4486700. traditionsreiche Gastwirtschaft mit gutbürgerlicher Küche.
  • Dippegugger, Dammer Tor 2 (Bahnhof Nord). Tel.: (0)6021 440 978. Suppenbistro Geöffnet: Mo-Fr 9:30-18.00 Uhr, Sa. 10:00-15:00 Uhr.
  • S-Salon, Steingasse 4 (Innenstadt, Fußgängerzone). Tel.: (0)6021 4378604. Nettes, kleines Bistro. Genau der richtige Ort, um nach dem Shopping eine Kleinigkeit, zu fairen Preisen, zu essen.
  • Pomodoro e Basilico, Landingstraße 28 (Innenstadt). Tel.: (0)6021 7714682. Italiener mit kompromisslos gutem Essen und Service zu moderaten Preisen. Geöffnet: Di-So 11:30-15:00 und 17:30-23:30 Uhr, Mo geschlossen.

Mittel[Bearbeiten]

  • 1 Zum Schlappeseppel, Schlossgasse 28. Tel.: +49 6021 25531. Die Bierwirtschaft schlechthin in Aschebersch, bayerische Speisen und selbst gebrautes Bier Geöffnet: täglich 10 - 1 Uhr. Preis: Hauptgerichte ab 8 €.
Weinbau
Aschaffenburg gehört zur Region Mainviereck im Weinbaugebiet Franken und die Weinlagen hier am Untermain bilden die westlichsten Ausläufer fränkischer Weinbaukultur. In der Vergangenheit spielte der Weinbau in Aschaffenburg eine große Rolle und die Winzer bildeten die größte Zunft in der Stadt. Das Stadtgebiet war von Weingärten durchzogen und am kurfürstlichen Hofe wurde ganz selbstverständlich Aschaffenburger Wein getrunken. Welche Bedeutung der Wein in der Vergangenheit in Aschaffenburg hatte, zeigt das alte städtische Kelterhaus hinter dem Rathaus und der riesige Weinkeller im Schloss Johannisburg, der bei einer Weinprobe in der Schlosskellerei besichtigt werden kann. Denn der Wein diente als Zahlungsmittel und auch Abgaben wurden in flüssiger Form entrichtet. Dabei war der Wein oft von schlechter Qualität, da die Reben überall angebaut wurden ohne Rücksicht auf die Güte der Lage. Im 19. Jahrhundert ging der Weinbau stark zurück. Heutzutage gibt es noch drei Weinlagen in Aschaffenburg. Die Lage Badberg an der Löherstraße unterhalb der Altstadt, die mit Spätburgunder bepflanzt ist. Der Weingarten Pompejaner im Schlossgarten unterhalb des Pompejanums und der Saint-Germain Terrasse, bestückt mit Müller-Thurgau- und Rieslingreben und der kleine Weinberg am Godelsberg mit Müller-Thurgau- und Bacchusreben. Alle Weine sind in der Weinhandlung Schweickard erhältlich.
  • Q-Bar, Sandgasse (Innenstadt, Fußgängerzone). Kubanische/ mexikanische Speisen. Geöffnet: So-Do: 10.00 - 1.00 Uhr, Freitag & Samstag: 10.00 - 2.00 Uhr.
  • Einstein, Rossmarkt 36 (Innenstadt, Fußgängerzone). Tel.: (0)6021 27777. Innenhofgarten Geöffnet: tägl. 09.00 - 01.00.
  • Marquesas, Pfaffengasse 14 (Altstadt). Tel.: (0)6021 26782. südamerikanische Speisen.
  • Cena, Weißenburger Str. 9 (Innenstadt). Tel.: (0)6021 4512270. Geöffnet: Mo-Do 9-1 Uhr, Fr+Sa 9-3 Uhr, So 10-1 Uhr.
  • Lebenswert, Schlossplatz 1 (direkt an der Stadthalle). Tel.: (0)6021 5822886. Geöffnet: Mo bis Do 09.00-01.00 Uhr, Fr und Sa bis 03.00 Uhr, So bis 00.00 Uhr.
  • Maulaff, Metzgergasse 1 (Altstadt). Tel.: (0)6021 5804310. gemütliche, kleine Weinstube mit großer Auswahl an offenen Weinen aus der Region. Geöffnet: Mo-Sa 17.00-0.00 Uhr.
  • Sandbar, Sandgasse 41. Tel.: (0)6021 5841572. Café-Bar-Restaurant, europäische und regionale Küche, wöchentlich wechselnder Mittagstisch, herrlicher Innenhofgarten. Geöffnet: Mo-Fr 11.30-1:00 Uhr, Sa 9:30-3:00 Uhr, So 11:30-23:00 Uhr,.
  • Schlossweinstuben, Schlossplatz 4. Tel.: (0)6021 12440. fränkische Küche im historischen Ambiente von Schloss Johannisburg, ausgeschenkt werden Weine des Staatlichen Hofkellers Würzburg, herrlicher Blick auf Main und Schlossgarten von der Außenterrasse. Geöffnet: Di bis Fr 11.00-24.00 Uhr, Sa, So und Feiertag 10.00-24.00 Uhr.
  • Weinstube Giegerich, Marienstraße 27 (Stadtteil Schweinheim). Tel.: (0)6021 980272. gemütliche, familiär geführte Weinwirtschaft. Geöffnet: Di bis Sa und Feiertag 15.00-24.00 Uhr, So 10.00-14.00 Uhr und 15.00-24.00 Uhr.
  • Oma’s Kochtopf, Löherstrasse 27 (Innenstadt). Tel.: (0)6021 27625. Typische, gutbürgerliche Küche; schöner Biergarten; frische Forellen aus dem hauseigenen Teich. Geöffnet: Mo 18.00-24.00 Uhr, Di-Sa 11.30-15.00 Uhr und 18.00-24.00 Uhr, So 11.30-15.00 Uhr und Abends ab 17.00 Uhr.
  • Weinstube "Zum Windfang", Dalbergstrasse 55 (Altstadt). Tel.: (0)6021 29092, E-Mail: . Traditionsreiche Weinstube mit typisch fränkischer Küche. Geöffnet: täglich ab 17.00 Uhr, sonn- und feiertags ab 11.30 Uhr, Montag Ruhetag.
  • Buonissimo, Auhofstr.2 (Innenstadt). Tel.: (0)6021 9203394. sehr gute italienische Küche. Die Zutaten sind biologisch kontrolliert, alle Speisen werden frisch zubereitet. Geöffnet: Mo-Sa 11.30-14.30 Uhr und 17.30-22.30 Uhr, So Ruhetag.

Gehoben[Bearbeiten]

  • Zum Fegerer, Schlossgasse 14 (Altstadt). Tel.: (0)6021 15646. fränkisch-bayerische Küche neu interpretiert, Innenhofgarten und Gewölbekeller. Geöffnet: täglich von 11.30 bis 14.30 Uhr und ab 17.00 Uhr.
  • Weinstube "Schlossgass' 16", Schlossgasse 16 (Altstadt). Tel.: (0)6021 12313. schöner, kleiner Biergarten Geöffnet: Mo-Fr 11.00-14.00 und 16.00-23.00 Uhr; Sa, So, Feiertags durchgehend.
  • Ristorante da Claudio, Hofgartenstr. 1a (Innenstadt). Tel.: (0)6021 200466. feine italienische Küche in angenehmer Atmosphäre. Im Sommer einer der schönsten Biergärten in Aschaffenburg Geöffnet: täglich außer montags 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr und 18.00 Uhr bis 23.30 Uhr.
  • Schneckenhaus, Dalbergstr. 48 (Altstadt). Tel.: (0)6021 5824690. Gewölbekeller.
  • Weinstube Kitz, Treibgasse 19 (Innenstadt, an der Agathakirche). Tel.: (0)6021 23326. kleiner Innenhofgarten und Gewölbekeller. Geöffnet: täglich ab 17 Uhr.
  • Al Teatro, Schlossgasse 3 (Altstadt, direkt am Theaterplatz). Tel.: (0)6021 58288. kleine, gemütliche Trattoria mit authentischer, italienischer Küche.
  • Don Quijote, Fischergasse 4. Tel.: (0)6021 24311. kleine, gut besuchte Bodega in der Altstadt im Fischerviertel. Geöffnet: täglich 17.00-01.00 Uhr, im Sommer montags geschlossen.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben ist für eine Stadt mit ca. 69.000 Einwohnern beachtlich. Der Umstand begründet sich aus dem großen Einzugsgebiet über das die Stadt verfügt. Weitere Informationen zum Nachtleben in Aschaffenburg gibt es hier.

Clubs[Bearbeiten]

  • Sensay, Würzburger Straße 126 (Innenstadt). Club, Bar, Lounge
  • Anna, Heinsestraße 5, Bavaria-Passage (Innenstadt). Club, Bar, Diskothek
  • Colos-Saal, Rossmarkt 19 (Innenstadt). Tel.: (0)6021 27239, Fax: (0)6021 29874, E-Mail: . Das Urgestein der Aschaffenburger Clubkultur ist seit 1984 eine feste Größe in der Musikszene im Rhein-Main-Gebiet. Mittlerweile gehört der Colos-Saal zu den besten Real-Music-Clubs in Deutschland. Das Team um Claus Berninger steht für ein exklusives Musikvergnügen jenseits des Mainstream. Dabei umfasst das Musikangebot von Soul, Blues, Worldmusic, Jazz, Rock bis Metal und noch vieles mehr. Absolut empfehlenswert! Im gleichen Gebäude befindet sich das Restaurant .
  • Centro, Niedernberger Straße 17 (Gewerbegebiet Nilkheim West). Tel.: (0)6021 418163. Diskothek mit 4 unterschiedlichen Bereichen. Geöffnet: bis 03.00 Uhr.
  • Sedgwick, Elisenstraße 24 (Parkhaus Elisenpalais). Nachtclub mit wechselnden Genres und Acts

Bars[Bearbeiten]

  • Domino, Wermbachstr. 13. Tel.: (0)6021 27469. die besten Cocktails der Stadt Geöffnet: So-Do 21.00-04.00 Uhr, Fr und Sa 20.00-05.00 Uhr.
  • Aloha, Roßmarkt 21. Tel.: (0)6021 5822988. Bar/ Lounge Geöffnet: Di-Do 18.00-01.00 Uhr, Fr und Sa 18.00-02.00 Uhr.
  • Dreimädelhaus, Gentilstrasse 11. Tel.: (0)6021 91919. genau der richtige Ort für einen Absacker, Absolut Kult! Geöffnet: Mo-Sa 20.00-03.00 Uhr.
  • Dead End, Kolbornstraße 5. Tel.: (0)6021 362755. Rock & Blues Bar, große Auswahl an Whiskeys, Live-Gigs aus dem Bereich Rock & Blues Geöffnet: So-Mi 19.00-01.00 Uhr, Fr und Sa 20.00-02.00 Uhr.
  • Tanzparadies, Luitpoldstraße 9 (Parkhaus Luitpoldstraße). Tel.: (0)6021 22766. Tanzcafe Geöffnet: Do-Sa ab 21.00 Uhr, So ab 14.00 Uhr.
  • Vinylbar, Bodelschwinghstraße 18. Geöffnet: Mi-So ab 19.00 Uhr.
  • Keop’s, Ludwigstraße 7 (Ludwigspassage). Mobil: (0)177 4421756. Bar mit orientalisch-marokkanischem Flair. Shisha Lounge. Geöffnet: So-Do 16.00-24.00 Uhr, Fr und Sa 16.00-02.00 Uhr.

Kneipen[Bearbeiten]

  • Gully, Riesengasse 8. Tel.: (0)6021 13209. die Kneipeninstanz seit Generationen in Aschaffenburg
  • Sam’s Hard’n’Heavy, Goldbacher Str. 96a. Tel.: (0)6021 6259124. Aschaffenburgs einzige Metalkneipe, ein Muss für Freunde der „harten“ Musik Geöffnet: Di-So ab 18.00 Uhr.
  • Hannebambel, Kleberstr. 4. Tel.: (0)6021 21570. Szene-Kneipe, Treffpunkt für das „alternative“ Publikum Geöffnet: Mo-Do ab 18.00 Uhr, Fr und Sa 19.00-02.00 Uhr, So ab 19.00 Uhr.
  • Leider’s Nachtschicht, Ruhlandstr. 22 (Stadtteil Leider). Urig-kultige Irish-Pub-Bar, die man nicht unbedingt am Rande der Stadt vermuten würde. Regelmäßig Livemusik oder spontane Jam-Sessions. Geöffnet: Mo-Sa ab 19.00 Uhr, So geschlossen.

Theater[Bearbeiten]

  • Stadttheater, Schlossgasse 8 (Altstadt, am Theaterplatz). Tel.: (0)6021 27078, Fax: (0)6021 330681. Erbaut 1811 unter Fürstprimas Carl Theodor von Dalberg durch den portugiesischen Baumeister Joseph Emanuel d'Herigoyen, gilt es als eines der schönsten klassizistischen Theater Süddeutschlands. Das Programm umfasst die Bereiche Schauspiel, Musiktheater, Konzerte, Tanztheater und Kleinkunst. Einen Schwerpunkt bildet das Kinder- und Jugendtheater. Die Studiobühne "theater pur" wird hauptsächlich von der lokalen Theaterszene bespielt. Das Haus hat zwei Bühnen, die Hauptbühne mit rund 520 Sitzplätzen und die Studiobühne "theater pur" mit 120 Plätzen. Nach dreijähriger umfassender Renovierung wurde das Stadttheater am 29.10.2011 wieder eröffnet. Eintrittskarten gibt es an der Theaterkasseund im Kartenkiosk in der Stadthalle am Schloss. Geöffnet: Kartenkiosk: vom September – Juli von Mo–Fr 13.00–18.00 Uhr und Sa 10.00–13.00 Uhr.
  • StoryStage Märchentheater, Steingasse 4 (Innenstadt, Fußgängerzone). Tel.: (0)6021 583604. Das StoryStage Märchentheater ging 2007 aus dem vorher hier ansässigen Galli-Theater hervor. Neben einigen Theaterstücken für Erwachsene spielt das Ensemble um Hilde Stapf und Günter Geisler vor allem Kinder- und Jugendtheater. Zu den Angeboten zählen unter anderem auch Theaterkurse für Kinder oder Pädagogisches Theater für Schulen und Kindergärten. Eintrittskarten gibt es auch online über die Homepage.
  • Ludwigstheater, Ludwigstraße 7 (im Ludwigshof, gegenüber dem Hauptbahnhof). Tel.: (0)6021 219816. Das Ludwigstheater wurde 2007 eröffnet und ist die Spielstätte der actor´s company. Im kleinen Theater, mit seinen rund 100 Sitzplätzen, wird von den Schauspielschülern und Lehrern ein sehr engagiertes Sprechtheater dargeboten. Neben diverser Kleinkunst, stehen hauptsächlich Komödien auf dem Programm. Die Vorstellungen sind oft ausverkauft, eine Reservierung ist empfehlenswert. Kartenreservierung sind auch online über die Homepage möglich.
  • Zimmertheater, Grünewaldstraße 12 (Grünewaldviertel). Tel.: (0)6021 13105, E-Mail: . Das Zimmertheater ist seit 1981 die Spielstätte der "Junge Bühne e.V." und damit die älteste privat betriebene Bühne in Aschaffenburg. Der Verein gründete sich 1976 aus einer Gruppe Theaterbegeister an der VHS. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Ensemble der "Junge Bühne e.V." zu einer der renommiertesten Bühnen am Bayerischen Untermain entwickelt. Deshalb sind die Vorstellungen oft sehr schnell ausverkauft, eine rechtzeitige Kartenreservierung ist zu empfehlen. Im gleichen Haus befindet sich das italienische Bistro Scampi. Reservierungen für das Restaurant unter Tel. 06021/ 442979. Es gibt keinen Ruhetag. Kartenreservierungen sind auch online über die Homepage möglich.
  • Erthal-Theater, Erthalstraße 16 (Nähe Hauptbahnhof). Tel.: (0)6021 26440. Das hauseigene Theater der Berufsfachschule für Kosmetik, dass bis 2007 von der actor´s company bespielt wurde, wird seit 2008 wieder von einem Ensemble von Berufsschauspielern geführt. Auf dem Programm stehen neben einigen Fremdproduktionen und modernen Interpretationen von klassischen Stücken auch zeitgenössisches Theater inszeniert von Jürgen Overhoff, der wie ein Großteil der Schauspieler Mitglied beim Modernen Theater Aschaffenburg ist. Das kleine Theater, mit seinen gut 60 Sitzplätzen, vermittelt Theateratmosphäre pur.
  • Stadthalle am Schloss, Schlossplatz 1. Tel.: (0)6021 395888, Fax: (0)6021 395777, E-Mail: . Die Stadthalle wurde nach Plänen des Architekten Bernhard von Busse zwischen 1984 und 1991 erbaut. Sie verfügt über zwölf moderne Saal- und Raumeinheiten, wobei der große Saal fast 1200 Personen Platz bietet. Mit über 500 Veranstaltungen im Jahr ist die Stadthalle der wichtigste Veranstaltungsort in Aschaffenburg. Ob Fachtagungen, Messen, Konzerte, Oper, Kleinkunst oder Sprech- und Tanztheater; das Angebot ist breit gefächert und bietet für jeden etwas. Eintrittskarten gibt es im Kartenkiosk in der Stadthalle.
  • Hofgarten-Kabarett, Hofgartenstr. 1a (im Park Schöntal). Tel.: (0)6021 200455. Die Kleinkunstbühne befindet sich in einer Orangerie aus dem 18. Jahrhundert. Die Orangerie, ehemals ein Kino, wurde von w:Urban Priol aufwendig umgebaut und 1998 eröffnet. Mittlerweile gehört das Hofgarten-Kabarett zu den renommiertesten Kleinkunstbühnen in der Bundesrepublik. Hier geben sich die Größen der deutschsprachigen Kabarettszene die Türklinke in die Hand. Aber auch der Bühnennachwuchs findet hier seine Plattform mit Veranstaltungsformaten wie "Speaker's Corner" oder "Tetra-Pack".

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • Hotel „Zum goldenen Ochsen“, Karlstraße 16 (Stadtmitte). Tel.: (0)6021 23132, Fax: (0)6021 25785, E-Mail: . Mehrfach prämierte fränkische und bayerische Küche. Große Weinauswahl. Ein traditionsreicher Gasthof, idyllisch am Rande der Altstadt direkt am Schlossgarten gelegen. Direkte Nähe zu Schloss Johannisburg und Pompejanum. 58 Betten. Geöffnet: täglich von 06.00 - 24.00 Uhr. Preis: Einzelzimmer (63,- €), Doppelzimmer (88,- bis 95,- €).
  • Hotel „Altes Sudhaus“ & Bräustüberl, Schweinheimer Str. 117 (Stadtteil Schweinheim). Tel.: (0)6021 960609 (4488970), Fax: (0)6021 970103, E-Mail: . Das Bräustüberl ist eine rustikale Brauereiwirtschaft mit frischgezapften Bieren aus der benachbarten Brauerei Schwind Bräu. Das kleine Hotel befindet sich in ruhiger Lage direkt im alten Ortskern von Schweinheim. 15 Zimmer. Geöffnet: Bräustüberl: Mo-Fr ab 18.00 Uhr. Preis: Einzelzimmer (49,- €), Doppelzimmer (72,50 €) und Dreibettzimmer (93,- €).
  • Hotel & Wirtshaus Pfaffenmühle, Glattbacher Straße 44 (Stadtteil Damm). Tel.: (0)6021 34660, Fax: (0)6021 346650), E-Mail: . Hotel in zentraler, verkehrsgünstiger Lage. Relativ preisgünstig bezogen auf die Lage. Besonders für Geschäftsreisende und Familien geeignet. WLAN-Hotspot ist vorhanden. Hoteleigenes Restaurant, aber auch einige Restaurants in der Nähe. Zum Beispiel das indische Restaurant Tadsch Mahal. Nahe Lage zum Naherholungsgebiet Aschaffgrünzug. 49 Betten. Preis: 12 Einzelzimmer (45,- bis 65,- €), 17 Doppelzimmer (70,- bis 95,- €) und 5 Dreibettzimmer (90,- bis 110,- €).
  • Hotel Central, Steingasse 5 (Fußgängerzone). Tel.: (0)6021 22939, Fax: (0)6021 5808180, E-Mail: . Das kleine Hotel liegt in zentraler Lage direkt in der Fußgängerzone, nur einen Katzensprung entfernt von der Altstadt. Im gleichen Haus befindet sich auch das Café Central. Das Hotel empfiehlt sich besonders für Fernradreisende auf dem Main-Radwanderweg. Ein abschließbarer Fahrradkeller ist vorhanden. Kleine Reparaturen sind vor Ort möglich. Fahrradfahrer bekommen während der Fahrradsaison von April - Oktober auf alle Zimmerpreise über 50,- € bei Radanreise einen Rabatt von 5,- € pro Zimmer. 19 Betten. Preis: 3 Einzelzimmer (38,- € bis 52,- €), 6 Doppelzimmer (74,- bis 83,- €), Dreibettzimmer (90,- bis 99,- €), 1 Vierbettzimmer (115,- €).

Gehoben[Bearbeiten]

Wohnmobile[Bearbeiten]

Der Reisemobilstellplatz befindet sich unterhalb der Willigisbrücke an der Großostheimer Straße direkt am Mainufer. Der beleuchtete Stellplatz liegt ruhig, aber dennoch zentral. Es sind Stellplätze für 40 Reisemobile vorhanden, die auch für große Wohnmobile mit Überlänge geeignet sind. Der Platz verfügt über drei Stromsäulen mit je sechs Anschlussmöglichkeiten. Die nächste Ver- und Entsorgungsstation ist ca. 200 m entfernt. Der Platz ist ganzjährig verfügbar. Die Benutzungsentgelte betragen 3,- € bis 10,- €. Weitere Informationen zum Reisemobilstellplatz gibt es bei den

Lernen[Bearbeiten]

Aschaffenburg hat außerdem vier Gymnasien und zwei Realschulen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Aschaffenburg ist eine sichere Stadt. Generell gehören Unterfranken, bzw. Bayern und der Raum des Untermains, zu den sichersten Regionen in ganz Deutschland.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • Rettungsleitstelle: Tel. 06021/ 19222
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst Bayern, Tel. 01805/ 191212
  • Klinikum Aschaffenburg, Am Hasenkopf, Tel. 06021/ 320
  • Hofgartenklinik, Hofgartenstraße 6: Belegklinik für Gefäßchirurgie, HNO-Heilkunde, Orthopädie, Mund-, Kiefer und Gesichts-Chirurgie und Augenheilkunde, Tel. 06021/ 303186
  • Frauenklinik am Ziegelberg, Ziegelbergstraße 5, Tel. 06021/ 30170
  • Grünewaldklinik, Bustellistr.3, Fachklinik für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, Tel. 06021/ 448850

Sowohl mit Arztpraxen wie auch mit Apotheken ist Aschaffenburg gut versorgt. Vor allem rund um den Hauptbahnhof haben sich Ärztehäuser und -praxen wie auch Apotheken etabliert. In den Apotheken hängt aus, welche Apotheke Notdienst hat.

Achtung: Bayern gilt vermehrt als Risikogebiet für die durch Zecken übertragene Frühsommer-Menigo-Encephalitis FSME. Bitte konsultieren Sie nach einem Zeckenbiss möglichst einen Arzt. Weitere Informationen findet man beim Robert-Koch-Institut.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • 1 Tourist-Information, Schlossplatz 1. Tel.: +49 (0)6021 395800, Fax: +49 (0)6021 395802, E-Mail: . Geöffnet: April - September: Mo-Fr 9 - 18 Uhr; Sa 9 - 13 Uhr, So 11 - 15 Uhr Oktober - März: Mo-Fr 9 - 17 Uhr, Sa 10 - 13 Uhr.
  • Schlüsseldienst Iltisberger: Duccastr. 14 (130 m vom Hauptbahnhof), Tel: 06021 15566
  • Schnellreinigung Clean Treff : Goldbacher Str. 2 (in der Citygalerie), Tel: 06021 218934
  • Wäscherei Orth & Schnurre: Güterberg 27 (Innenstadt), Tel: 06021/ 23869
  • Fahrradreparatur RACE-WORX, Auhofstraße 9. Tel.: (0)6021 585081, Fax: (0)6021 585082, E-Mail: . Geöffnet: Oktober-Februar Mo-Fr 10.00-13.30 u. 15.00-18.00 Uhr Sa 9.00-14.00 Uhr, März-September Mo-Fr 10.00-13.30 u. 15.00-19.00 Uhr Sa 9.00-15.00 Uhr.
  • Öffentliche Toiletten: Stadthalle, Pavillon am Herstallturm, City-Galerie, Parkhaus Hauptbahnhof, Parkhaus Theater, Stadtbibliothek, Parkhaus Alexandrastraße, Hauptbahnhof Aschaffenbur

Die Hauptpost befindet sich in der Innenstadt, direkt neben dem Hauptbahnhof.

Telefonzellen sind vor der Hauptpost, an der Sandkirche, am Regionalen Omnibusbahnhof, am Freihofsplatz und in der Citygalerie.

Sonstiges[Bearbeiten]

Internet-Cafés[Bearbeiten]

  • Area51, Maximilianstr.2 (gegenüber dem Busbahnhof am Hauptbahnhof). Tel.: (0)6021 439626, Fax: (0)6021 439627, E-Mail: . Geöffnet: Mo-Do 11.00-24.00 Uhr, Fr-Sa 11.00-02.00 Uhr, So 12.00-24.00 Uhr. Preis: Internetpreise: 15 Minuten für 0,60 €.

Ausflüge[Bearbeiten]

Fachwerkperlen am Main
Miltenberg (Germany) - 7 - Übersicht der Stadt.jpg
Miltenberg - Die Stadt am Mainbogen zwischen Spessart und Odenwald ist bekannt für ihr geschlossenes mittelalterliches Altstadtensemble. Besonders der Marktplatz mit seinen prächtigen Fachwerkhäusern und dem Marktbrunnen sticht hier hervor. Über der Stadt thront die Mildenburg, die ehemalige Grenzbefestigung der Mainzer Fürstbischöfe.
Wertheim Burg.JPG
Wertheim - Gelegen an der Mündung der Tauber in den Main ist Wertheim die nördlichste Stadt in Baden-Württemberg. Geprägt wird die pittoreske Altstadt von der mächtigen Ruine der Burg Wertheim. Die Stadt ist besonders bei Fernradreisenden beliebt, da hier der Main-Radweg auf den Radweg Liebliches Taubertal trifft.
Seligenstadt 2002 -Kloster Seligenstadt- Basilika St. Marcellinus und Petrus by-RaBoe 06.jpg
Seligenstadt - Die Stadt Einhards, des großen karolingischen Gelehrten, ist eine der ältesten Städte in Hessen. Bekannt ist die Stadt am Untermain für die Einhards-Basilika mit der Benediktinerabtei. Sehenswert ist neben zahlreichen Fachwerkbauten auch die Ruine der Kaiserpfalz.

Literatur[Bearbeiten]

  • Freudenberger, Peter: Stiller und die Tote im Bus, Krimi mit Lokalkolorit, Emons Verlag, 2008, ISBN 978-3-89705558-2
  • Freudenberger, Peter: Stiller und die Finsternis: Main Krimi / Mord in Aschaffenburg, Emons Verlag, 2009, ISBN 978-389705687-9
  • Spatz, Monika: Aschaffenburg zu Fuß: Die schönsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß entdecken, Societätsverlag 2016, ISBN 978-3955421977

Weblinks[Bearbeiten]

Webcams[Bearbeiten]

Radrouten in Bayern

Empfehlenswerter Reiseführer Dieser Artikel wird von der Gemeinschaft als besonders gelungen betrachtet und wurde daher am 24. Mai 2010 zum Empfehlenswerten Reiseführer gewählt.