Internet-web-browser.svg
Unesco-Welterbestätten in Europa
Gewählt zum Ziel des Monats
Vollständiger Artikel

Würzburg

Aus Wikivoyage
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dom R1.jpg
Würzburg
Bundesland Bayern
Einwohner
127.200 (2015)
Höhe
177 m
Tourist-Info +49 (0)931 - 372 398
www.wuerzburg.de
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte von Bayern
Reddot.svg
Würzburg

Die Universitätsstadt Würzburg ist Weinstadt, war Sitz der Fürstbischöfe und ist Sitz der Regierung von Unterfranken. Die ehemalige Residenz der Fürstbischöfe gehört bereits seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile[Bearbeiten]

Stadtbezirke

Würzburg ist in 13 Stadtbezirke und 25 Stadtteile aufgeteilt, die Stadtbezirke sind: Altstadt, Dürrbachtal, Frauenland, Grombühl, Heidingsfeld, Heuchelhof, Lengfeld, Lindleinsmühle, Rottenbauer, Sanderau, Steinbachtal, Versbach und Zellerau. Die Stadtbezirke sind von 01 bis 13 durchnummeriert, die Stadtteile von (01) bis (25).

Für den Besucher besonders interessant sind das Zentrum und die Stadtbezirke in Zentrumsnähe.

  • Der Stadtbezirk 01, Altstadt, auch Innenstadt, ist das Zentrum der Stadt und das Areal innerhalb der ehemaligen barocken Stadtbefestigung, im wesentlichen östlich des Mains gelegen, sowie der am westseitigen Mainufer unmittelbar unterhalb der Festung Marienberg gelegene Teil. Die Altstadt besteht selber aus den acht Stadtteilen Dom (01), Neumünster (02), Peter (03), Innere Pleich (04), Haug (05), Äußere Pleich (06), Rennweg (09) und das Mainviertel, auch Fischerviertel (17) auf der Westseite des Mains.

Stadtbezirke in Zentrumsnähe[Bearbeiten]

  • Der Stadtbezirk 07, die Sanderau ist Stadtteil Nr. (13) und der älteste Stadtteil außerhalb der Altstadt mit gut 14.000 Einwohnern. Die Sanderau liegt unmittelbar südlich der Altstadt zwischen Eisenbahn und dem östlichen Mainufer (49° 46′ 47″ N 9° 55′ 57″ O). Das zentrumsnahe Viertel ist mit zahlreichen Altbauwohnungen eine beliebte Wohngegend.
  • Der Stadtbezirk 02, die Zellerau (18) liegt am westlichen Mainufer unterhalb und nordwestlich der Festung Marienberg und ist ein ehemaliges Arbeiterviertel. Hier befinden sich auch die ältesten Siedlungsspuren der Stadt, das Benediktinerkloster St. Jakob und das Zisterzienserkloster Himmelspforten. Zum Stadtteil mit seinen rund 11.500 Einwohnern gehören auch die Mainwiesen und das Veranstaltungsareal der Talavera (49° 47′ 56″ N 9° 55′ 7″ O).
Main- Fischerviertel, Marienberg von St. Burkard aus: Marienturm und Weinlage "Würzburger Schloßberg"
  • Das Frauenland ist der Stadtbezirk Nr. 06 und liegt südöstlich der Altstadt, er ist mit fast 19.000 Einwohnern der zweitgrößte Stadtbezirk. Stadtteile sind Frauenland (10), Mönchberg (11) und Keesburg (12). Das Frauenland ist Sitz zahlreicher Institute und Verwaltungen (49° 47′ 12″ N 9° 56′ 49″ O).
  • Der Stadtbezirk Nr. 10 ist das Steinbachtal, er liegt am westlichen Mainufer südlich der Altstadt und besteht aus den Stadtteilen Steinbachtal (15) und Nikolausberg (16) und hat rund 4.000 Einwohner; hierzu gehört auch der Nikolausberg mit dem Käppele, bis zur Eingemeindung im Jahre 1978 gehörte das Steinbachtal selber zu Höchberg. Neben den Wohngebäuden gibt es hier auch viel Grün durch den Aufgang zum Käppele und die Parkanlage im Steinbachtal (49° 46′ 16″ N 9° 54′ 43″ O).

Weitere Stadtbezirke[Bearbeiten]

  • Der Stadtbezirk 03, Dürrbachtal, ist der zweitgrößte und nordwestlichste Stadtbezirk Würzburgs, er besteht aus den Stadtteilen Dürrbachau (07), Unterdürrbach (22) und Oberdürrbach (23) mit insgesamt rund 7.000 Einwohnern. Der Stadtbezirk liegt an den Weinbergen und ist überwiegend ein ländlich geprägtes und stadtnahes Wohngebiet; am Main entlang verläuft hier die Bahnlinie und die verkehrsreiche Bundesstraße B27 nach Veitshöchheim (49° 48′ 55″ N 9° 55′ 4″ O).
  • Der Stadtbezirk 11, Versbach (24) liegt mit etwa 7.000 Einwohnern im Norden der Stadt. Die bis dahin selbstständige und eher ländlich geprägte Gemeinde wurde 1978 nach Würzburg zwangseingemeindet und hat bis heute mit einem eigenen "Dorfleben" aus den Vereinsaktivitäten eine gewisse kulturelle Eigenständigkeit von der Großstadt bewahrt (49° 49′ 15″ N 9° 57′ 41″ O).
  • Der Stadtbezirk 05, Lindleinsmühle (19) entstand erst 1961 nach Stadtratsbeschluss "auf der grünen Wiese" im Nordosten des Zentrums und ist stadtnaher Siedlungsraum mit hohem Anteil von Vertriebenen aus den ehemals ostdeutschen Gebieten und auch vielen Russlanddeutschen (49° 48′ 21″ N 9° 57′ 33″ O).
  • Der Stadtbezirk 12, Lengfeld (25) mit rund 10.000 Einwohnern liegt ganz im Nordosten Würzburgs und war bis zur Eingemeindung 1978 eine eigenständige Gemeinde. Hier befindet sich neben modernen Neubaugebieten mit hohem Familienanteil auch ein großes Gewerbegebiet an der Bundesstraße B19 (49° 48′ 34″ N 9° 59′ 22″ O).
  • Das Hubland ist eine Anhöhe am südöstlichen Stadtrand und östlich des Frauenlandes, hier entstand der zentrale Campus der Julius-Maximilians-Universität Würzburg neu. Das Hubland ist nach Abzug der Amerikaner (Leighton-Barracks) auch aktuell mit einer Erweiterung der Universität, mit einem geplanten Gewerbepark und mit der für 2018 hier vorgesehenen Landesgartenschau das größte städtebauliche Entwicklungsprojekt der Stadt (49° 46′ 54″ N 9° 58′ 15″ O).
  • Der Stadtbezirk 08 ist Heidingsfeld (14) und war bis 1930 eine selbständige Gemeinde, Heidingsfeld (auch "s' Städtle" genannt) hatte seit 1367 Stadtrechte. Der Stadtteil hat gut 10.000 Einwohner und liegt mit einer eigenen historischen Stadtmauer südlich des Stadtzentrums und am westlichen Mainufer (49° 45′ 30″ N 9° 56′ 24″ O).
  • Der Heuchelhof ist Stadtbezirk Nr. 09 und Stadtteil Nr. (20) mit gut 9.000 Einwohnern, er liegt fast ganz im Süden des Würzburger Stadtgebiets und ist ein überwiegend seit Ende des letzten Jahrhunderts entstandenes modernes Wohngebiet. Bei den Bauarbeiten wurden Siedlungsfunde aus der Jungsteinzeit freigelegt, sie gelten als die bisher ältesten Siedlungsbelege im Großraum der Stadt Würzburg (49° 44′ 52″ N 9° 57′ 11″ O).
  • Stadtbezirk 13, Rottenbauer ist der südlichste Würzburger Stadtteil (20) mit rund 3.500 Einwohnern, die bis dahin selbstständige Gemeinde wurde 1974 eingemeindet und ist neben dem ehemaligen Dorf überwiegend ein Wohngebiet aus modernen Ein- und Zweifamilienhäusern. (49° 43′ 17″ N 9° 58′ 1″ O).

Hintergrund[Bearbeiten]

Würzburg liegt inmitten von Weinbergen, überragt von seinem Wahrzeichen, der Festung Marienberg am Main.

In der Altstadt dominiert das Turmensemble von Kiliansdom, Neumünster, Rathaus und Marienkapelle neben dem Weltkulturerbe, der fürstbischöflichen Residenz, Balthasar Neumanns bekanntem Prunkbau und Meisterwerk barocker Baukunst. Ihr herausragendes Merkmal ist das größte Deckengemälde der Welt, geschaffen von Tiepolo.

Chronik[Bearbeiten]

16. März 1945

Würzburg wurde im Zweiten Weltkrieg vom britischen Ministry of Economic Warfare (MEW) als Stadt von geringer Bedeutung für die deutsche Rüstungsindustrie eingestuft und hatte daher bis Kriegsende keine Bombardierung erlebt. Größere Luftangriffe erlitten hatten nur die Bahnlinie und der Bahnhof. Die meisten anderen Großstädte Deutschlands waren zu diesem Zeitpunkt schon weitgehend zerstört. Die deutsche Luftverteidigung war im März 1945 nicht mehr in der Lage, die Luftangriffe der Amerikaner und Briten abzuwehren.

Am 16. März 1945 wurde Würzburg in der Zeit zwischen 21.25 Uhr und 21.42 Uhr zum "Grab am Main": 500 Bomber des viermotorigen Typs Avro Lancaster warfen insgesamt rund 1.000 Tonnen Bomben ab, darunter zuerst 256 schwere Sprengbomben, 396 Tonnen Luftminen und dann 300.000 Stabbrandbomben (582 Tonnen). Sie verwandelten die Stadt in eine Flammenhölle. Der Angriff forderte 5000 Tote. 82% der bebauten Stadtfläche insgesamt und 90% der Würzburger Innenstadt wurden Schutt und Asche, nur sechs Häuser der Altstadt blieben unversehrt.

Ausführlichere Infos auf dem WürzburgWiki.

Schon um 1000 v. Chr. befand sich hier wohl eine keltische Fliehburg, wie Funde bei Ausgrabungen nachwiesen. Im 5. und 6. Jahrhundert n. Chr. verdrängten die Franken die Alemannen, ab etwa 650 ist Würzburg Herzogsitz des fränkischen Königsgeschlechts der Merowinger.

Im Zeitraum ab 685 wird Würzburg von den iro-schottischen Missionaren Kilian, Kolonat und Totnan missioniert und christlich, sie wurden 689 in Würzburg ermordet. Kilian und seine Gefährten sind heute die sog. Frankenheiligen, Kilian ruht in der Gruft im Neumünster.

Das Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt ist 704. 706 wurde die Kirche auf dem Marienberg geweiht. 742 erfolgte die Gründung des Bistums Würzburg durch Bonifatius.

Die Hochzeit Friedrich Barbarossas mit Beatrix von Burgund fand 1156 in Würzburg statt. Im Jahre 1168 bestätigte Kaiser Friedrich Barbarossa das fränkische Herzogtum. Die Würzburger Bischöfe sind auch die weltlichen Herrscher und führten den Titel Fürstbischöfe. Sie residierten auf der Festung Marienberg.

Im Jahre 1256 hatte Würzburg rund 5000 Einwohner. 1316 wird das Bürgerspital zum Heiligen Geist gegründet, 1402 wurde in Würzburg die erste Universität gegründet, die jedoch aufgrund finanzieller Schwierigkeiten nur wenige Jahre Bestand hatte.

Von 1573 - 1617 dauerte die Regentschaft des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn: Würzburg ist ein Zentrum der Gegenreformation. 1576 war das Jahr der Gründung des Juliusspitals und 1582 erfolgte die Gründung der Julius-Maximilians-Universität.

Die Jahre 1626 und 1630 sind ein Höhepunkt der Hexenverfolgungen. Von 1631 bis 1634 besetzten die Schweden unter ihrem König Gustav Adolf die Stadt und die Burg.

Ab 1719 kehren die Fürstbischöfe wieder in die Stadt und in die neugebaute Residenz zurück. Würzburg erlebt im 18. Jahrhundert in der Barockzeit eine Blüte. Viele berühmte Architekten und Staatsmänner wohnten in der Stadt.

1802 wurde das Hochstift Würzburg in der Säkularisation aufgelöst. Seit 1814 gehört Würzburg endgültig zu Bayern. König Ludwig I. residierte von 1815 bis 1825 in Würzburg.

Am 16. März 1945 und nur wenige Wochen vor dem Kriegsende Anfang Mai wurde Würzburg bei einem Luftangriff der Alliierten fast vollständig zerstört. Gegen Kriegsende lebten nur noch rund 37.000 Menschen in der Stadt.

Heute hat Würzburg ca. 127.200 Einwohner, darunter ca. 35.000 Studenten.

Herbipolis[Bearbeiten]

"Herbipolis" (lat. für Kräuterstadt) ist der mittelalterliche lateinische Name für Würzburg. Der Name wird als Latinisierung des mittelhochdeutschen "Wirceburgum" gesehen und ist für das 12. Jahrhundert belegt. Bekannt ist er vor allem aus verschiedenen erhaltenen Stadtansichten, so auch auf dem Holzschnitt aus der Schedel'schen Weltchronik (1493), der ältesten Wiedergabe des Würzburger Stadtbildes als Druckgraphik. Die Darstellung Würzburgs wird, im Unterschied zu anderen historischen mittelalterlichen Stadtdarstellungen im gleichen Werk, nicht als eine Phantasieansicht gesehen. Ebenfalls bekannt ist die Stadtansicht von "Herbipolis" als Kupferstich von Merian aus dem Jahre 1648. Beide Werke sind im Mainfränkischen Museum zu besichtigen.

Anreise[Bearbeiten]

Lage
Lagekarte von Bayern
Würzburg
Würzburg
Entfernungen (Straßen-km)
Schweinfurt 47 km
Bamberg 97 km
Fulda 109 km
Nürnberg 119 km
Frankfurt am Main 122 km
Erfurt 194 km
München 285 km
Köln 303 km
Berlin 489 km
Hamburg 511 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächstgelegenen Flughäfen sind Frankfurt am Main (124 km) und Nürnberg (112 km).

Mit dem am Schenkenturm gelegenen Flugplatz (ICAO Kennung EDFW, 49° 49′ 3″ N 9° 53′ 52″ O) bietet Würzburg außerdem kleinen Propellermaschinen die Möglichkeit, direkt zu landen.

Mit größeren Flugzeugen kann man am Verkehrslandeplatz Giebelstadt (ICAO Kennung EDQG) landen. Er liegt ca. 20 km südlich von Würzburg und wird hauptsächlich vom lokalen Flugverein und von zwei Firmen in der Nähe benutzt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Würzburg ist an das ICE-Bahnnetz angeschlossen und z.B. von Hamburg in rund 3,5 Stunden erreichbar.

Der Würzburger Hauptbahnhof befindet sich unmittelbar am nördlichen Rand der Altstadt.

Wheelchair-red3.png Radfahrer mit Gepäck, Eltern mit Kinderwagen und Menschen mit Handicap sollten beim Ein-, Um- und Aussteigen in Würzburg ausreichend Zeit einplanen und ggf. Hilfe anfordern - es gibt keine Fahrstühle zu den Bahnsteigen und die Förderbänder zu den Bahnsteigen sind oftmals defekt. Seit Frühjahr 2014 laufen aber Umbaumaßnahmen, bis zur Landesgartenschau 2018 sollen mindestens fünf Bahnsteige barrierefrei zu erreichen sein.

Der Südbahnhof, offiziell Haltepunkt Würzburg-Süd, war der alte Bahnhof Würzburg-Sanderau und ist heute eine Haltestelle für Regionalbahnen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Würzburg ist mit verschiedenen Buslinien zu erreichen, z.B. über die Romantische Straße verkehren täglich Reisebusse von und nach Füssen.
Das Unternehmen Berlin Linien Bus fährt die Strecke Berlin-Würzburg-Berlin.

  • 1 ZOB (Zentraler Omnibusbusbahnhof), Bismarckstraße, 97080 Würzburg (am Hauptbahnhof).

Im Artikel Fernbusse in Deutschland gibt es eine Übersicht zu den Fernbuslinienbetreibern im Raum Deutschland und auch weitere Information zu Fernbussen und Fernbuslinien.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Anfahrt

Anfahrt über die BAB A3 aus dem Raum Frankfurt im Westen und aus Nürnberg im Südosten. Diese Autobahn führt im Süden an Würzburg vorbei. Abfahrten sind Kist, Heidingsfeld, Randersacker und Rottendorf. Wegen Bauarbeiten ist auf diesen Teilstücken bis auf weiteres zum Teil mit erheblichen Behinderungen und Stauungen zu rechnen. Eine einfache Möglichkeit zur Umfahrung gibt es hier nicht.

Von der Raststätte Würzburg Nord (Panoramarestaurant) aus hat man in erhöhter Position von Süden eine gute Aussicht auf die Stadt und das Maintal.

Anfahrt über die BAB A7 von Kassel im Norden (Abfahrt Estenfeld) und aus dem Raum Ulm im Süden sowie über die BAB A81 aus dem Raum Stuttgart und Heilbronn über das Autobahndreieck Würzburg West und die BAB A3.

Die Innenstadt Würzburgs ist für ortsunkundige Autofahrer sehr verwirrend. Eine klare Ringstraße oder Ausfallstraße vom Zentrum aus gibt es nicht. Hinzu kommen viele Einbahnstraßen und Sackgassen. Man verfährt sich leicht und meint, aus dem Gewirr von Straßen nicht mehr herauszufinden. Ausgeschildert sind die Bundesstraßen mit den Fernzielen. An ihnen kann man versuchen, sich zu orientieren.

Die Parkplatzsituation in der Innenstadt Würzburgs entspricht dem Durchschnitt vergleichbarer deutscher Städte: kostenlose Parkplätze sind werktags und tagsüber so gut wie nicht verfügbar. Es gibt aber am Zentrum zahlreiche ausgeschilderte und kostenpflichtige Parkhäuser. Wenn man in einem Parkhaus der WVV (Würzburger Verkehrsbetriebe) parkt, kann man mit dem Parkticket in Würzburg und näherer Umgebung (innerhalb Wabe 1) kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.
Kostenlos kann man auf der Talavera (49° 47′ 56″ N 9° 55′ 7″ O), wenn nicht gerade eine Veranstaltung ist, parken. Ins Zentrum gelangt man dann in ca. 10 Minuten zu Fuß, oder mit den Straßenbahn-Linien 2 oder 4 ab Haltestelle Talavera.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Der Main in der Gegend Würzburg ist schiffbar. Es verkehren verschiedene Ausflugsschiffe sowohl mainaufwärts in Richtung Randersacker als auch mainabwärts Richtung Veitshöchheim.

Ausführungen zur Schifffahrt siehe auch im entsprechenden Abschnittim Artikel zum Main.

Auf dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Das Stadtzentrum selbst und auch die Zellerau (westliches Mainufer) mit dem Marienberg und dem Käppele sind recht kompakt und übersichtlich und können durch Personen ohne besondere Einschränkungen auch zu Fuß erkundet werden.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

Der VVM (Verkehrsunternehmens-Verbund Mainfranken GmbH) betreibt in Stadt und Landkreis Würzburg mit dem Raum Kitzingen ein Netz aus Omnibuslinien, Stadtbuslinien und Straßenbahnlinien mit einem gemeinsamen Tarifsystem. Teilnehmer ist neben den Verkehrsbetrieben der Stadt Würzburg (WVV) auch die Deutsche Bahn und weitere örtliche Verkehrsunternehmen.

Eingeteilt ist die abgedeckte Fläche in ein System aus Waben, die zentrale Wabe ist dabei die Stadt Würzburg mit der Nummer 100. Abgerechnet im Verbundsystem wird die Fahrt zwischen Start- und Zielwabe, die Wahl des Verkehrsmittels (Bahn, Bus, Straßenbahn) ist dann frei.

Straba in der Domstraße

Straßenbahn[Bearbeiten]

Die WVV (Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH) betreibt im Raum Würzburg fünf Straßenbahnlinien mit den Nummern 1 - 5, umgangssprachlich als Strabba bezeichnet.

  • Linie 1: Sanderau - Hauptbahnhof - Grombühl / Uni-Kliniken
  • Linie 2: Hauptbahnhof - Zellerau (Westufer des Mains)
  • Linie 3: Heuchelhof - Heidingsfeld - Hauptbahnhof (südlich des Zentrums)
  • Linie 4: Sanderau - (Hauptbahnhof) - Zellerau
  • Linie 5: Rottenbauer - Heuchelhof - Heidingsfeld - Hauptbahnhof - Grombühl / Uni-Kliniken

Die Hublandlinie als sechste Straßenbahnlinie ist in Planung.

Die Stammstrecke ist der Abschnitt Hauptbahnhof – Sanderring, welche von allen Linien berührt wird, das gesamte Liniennetz umfasst ca. 20 Kilometer Strecke, alle Haltestellen der Straba liegen innerhalb der Großwabe Würzburg.

Stadtbusse[Bearbeiten]

Die WVV betreibt auch die Stadtbusse im Raum Würzburg, die Buslinien tragen die Nummern 6 bis 34.

Der zentrale Busbahnhof befindet sich, von der Stadt aus gesehen, links vom Hauptbahnhof und nördlich des Stadtzentrums.

Tarife[Bearbeiten]

Preisbeispiele für einen Erwachsenen (Stand 2011), mit der Großwabe Würzburg, Preisstufen ansonsten durch einfaches Abzählen der befahrenen Waben nach dem Liniennetzplan.

  • Kurzstrecke Eins+4, gilt ab dem Einstieg für maximal noch vier weiter Haltestellen, Umsteigen, Rück- und Rundfahrten nicht erlaubt: 1,20 €;
  • Einzelfahrschein, für eine einfache Fahrt von der angegebenen Start- zur Zielwabe. Umsteigen oder Fahrtunterbrechungen sind erlaubt, Rück- und Rundfahrten sind nicht erlaubt: 2,30 €; gibt es auch als 6-er Karte.
  • Tageskarte Solo, für eine Person und beliebig viele Fahrten zwischen der angegebenen Start- und Zielwabe. Gültig bis 03.00 Uhr des Folgetags, Umsteigen und Fahrtunterbrechungen und auch Rück- und Rundfahrten sind erlaubt: 4,50 €;
  • Tageskarte Familie: für bis zu 6 Personen, aber davon höchstens zwei Personen ab 15 Jahren, sonst wie Tageskarte: 9.- €;

Ermäßigte Tarife, Schüler und Auszubildende, Monatskarten siehe beim VVM.

Weitere Infos[Bearbeiten]

WVV-Kundenzentrum: Haugerring 5; Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.00 - 16.30 Uhr;
WVV-Citypunkt in der Echter-Galerie, Juliuspromenade; Öffnungszeiten: Mo - Fr 9.00 - 17.30 Uhr; Sa. 9.00 - 13.30 Uhr
  • Aktuelle Service- und Fahrplanhinweise für Würzburg siehe auch: WVV (Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH, Informationen zum VVM), Haugerring 5, 97070 Würzburg. Tel.: +49 (0)180 1 988 988 (WVV-Servicetelefon).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Den besten Überblick über die ganze Altstadt und ihr unmittelbares Umfeld hat man von der Festung Marienberg und auch vom Käppele aus, mit etwas mehr Distanz vom Autobahnrastplatz Würzburg Nord (zu erreichen über die Anschlussstelle Randersacker Richtung Frankfurt am Main) an der BAB 3 aus über die ganze Stadt und das ganze Maintal. Vom Nordwesten der Stadt am Schenkenturm (Flugplatz Schenkenturm) und von der Steinburg hat man ebenfalls einen guten Überblick über das Maintal und Würzburg.

Stadtpanorama von der Festung Marienberg

Residenz[Bearbeiten]

Die Residenz Würzburg ist der Stadtpalast der Würzburger Fürstbischöfe und gilt in ihrer Geschlossenheit als der schönste Schlossbau des Barocks in Deutschland. Die Anlage ist seit 1981 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Die 170 m breite Ehrenhoffront (1732/33), dem Ehrenhof und Franconiabrunnen in der Mitte, davor der Residenzplatz

Zur Geschichte:

Erste Planungen begannen unmittelbar nach der Wahl des Grafen Johann Philipp Franz von Schönborn zum Fürstbischof unter Beteiligung der gesamten europaweiten Verwandtschaft. Reichskanzler Kurfürst Lothar Max von Schönborn aus Mainz brachte seine Architekten Maximilian von Welsch und Johann Dientzenhofer ein, Reichsvizekanzler Friedrich Karl von Schönborn aus Wien seinen Hofarchitekten Lucas von Hildebrand. Außerdem wurden die französischen Hofarchitekten Germain Boffrand und Robert de Cotto hinzugezogen. Für den Bauherrn war Balthasar Neumann tätig, dem es gelang, aus den verschiedenen Entwürfen und Ideen aller Beteiligter ein einheitlich geschlossenes Ganzes zu schaffen.

Ansicht von der Festung aus

Die Grundsteinlegung erfolgte 1720. Mit dem Tod des Bauherrn im Jahre 1724 stoppten zunächst auch die Arbeiten. Der Nachfolger Fürstbischof Hutten wollte kein Geld mehr investieren, erst ein Fünftel des Bauwerks war vollendet.

Im Jahre 1729 wurde Reichskanzler Karl von Schönborn neuer Fürstbischof. Die Arbeiten wurden fortgesetzt, der Rohbau 1744 abgeschlossen.

Das Gebäude hat die Abmessungen von ca. 197 x 97 m und hat fast 400 Räume.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude der Residenz zu 98% zerstört, aber wie durch ein Wunder blieben die Gewölbe des Zentralbaus über der Eingangshalle, über dem Treppenhaus, dem Weißen Saal und dem Kaisersaal weitgehend unbeschädigt. Dank sofortiger Schutzmaßnahmen durch den amerikanischen Kunstschutzoffizier David Skilton konnten diese Teile im Original gerettet werden. Viele Teile der Inneneinrichtungen und Wandverkleidungen waren zuvor abgebaut und ausgelagert worden. Der Wiederaufbau des Gebäudes wurde 1987 mit der Eröffnung des rekonstruierten Spiegelkabinetts abgeschlossen.

Sehenswürdigkeiten im Inneren der Residenz sind:

Hofkirche
  • Das Treppenhaus:
Die im unteren Teil frei stehende und nach dem Treppenpodest oben doppelläufige Treppe gilt wegen ihrer Raumwirkung als die größte Leistung Neumanns überhaupt.
Größtes zusammenhängendes Deckenfresko der Welt von Giovanni Battista Tiepolo (1750 – 1753) an dem stützenfreien Gewölbe über dem Treppenhaus. Motiv sind die damals bekannten vier Erdteile Europa, Afrika, Asien und Amerika. Im Jahre 2006 wurden umfangreiche Restaurationsarbeiten abgeschlossen. Abmessungen des "Muldengewölbes" über dem Treppenhaus: 18 x 32 Meter;
  • Weißer Saal in schlichtem Weiß als Kontrast zum Treppenhaus, mit bewegten Rokokostukkaturen Antonio Bossis an Wänden und Gewölbe;
  • Kaisersaal in prächtiger Stuckausstattung Antonio Bossis, Fresken von Tiepolo;
  • Spiegelkabinett
  • Grünes Kabinett
  • Venezianisches Zimmer
  • Hofkirche, von Neumann genial in den Rhythmus der ganzheitlichen Außenfassade der Residenz integriert, Seitenaltäre gemalt von Tiepolo. Die Kanzel wurde im frühklassizistischen Stil von Materno Bossi geschaffen. Das Kirchengewölbe hat die Sturmnacht im Zweiten Weltkrieg ebenfalls überstanden, wurde jedoch vom Brand und durch Löschwasser schwer beschädigt.
Hofkirche tagsüber frei zugänglich;

Besichtigung der Innenräume der Residenz im Rahmen einer Führung;

1 Residenz Würzburg (Offizielle Homepage der Residenz Würzburg / Bayerische Schlösserverwaltung), Residenzplatz 2, 97070 Würzburg (östlich am Stadtzentrum). Tel.: +49 (0)931 355 17-0, Fax: +49 (0)931 355 17-25. Geöffnet: Apr. - Okt.: 9.00 - 18.00 Uhr; Nov. - März: 10.00 - 16.30 Uhr. Preis: 7,50 € regulär. Typ ist Gruppenbezeichnung. Museumsladen

Informationen zur Restaurierung der Deckenfresken: www.tiepolo-wuerzburg.net

Hofgarten der Residenz[Bearbeiten]

Hofgarten der Residenz
Südgarten, Hofgartentor

Entstanden ist die Anlage des Hofgartens von 1756 bis 1793 erst nach der Fertigstellung der Residenz auf einem Friedhof und auf vormals bebautem Stadtrandgebiet an der Stadtmauer. Gartenarchitekt war Johann Prokop Mayer aus Böhmen, die Fläche beträgt ca. 9 ha. Geplant war zunächst die gesamte Anlage im aufwändigen Stil des Rokoko. Diese Planungen wurden im Ost- und Südteil weitgehend umgesetzt, mit dem Tod des Bauherrn Adam Friedrich von Seinsheim im Jahre 1778 versiegte jedoch auch die Geldquelle, sodass der westliche Gartenteil sparsamer im Stil der damals modernen Landschaftsgärten gestaltet wurde.

Sehenswürdigkeiten im Hofgarten sind:

  • Im Ostgarten das kreisrunde Parterre mit Springbrunnen, der äußere Laubengang aus Maulbeerbäumen, der innere Laubengang aus Hartriegel und Lärchen, und die Gartenplastiken des Bildhauers Johann Peter Wagner im klassizistischen Stil.
  • Im Südgarten die 200-jährigen, kegelförmig geschnittenen Eiben um das Brunnenbecken und die Kirschbaumallee vor der Südfassade.
  • Der Westgarten als landschaftlicher Gartenteil mit Heckenzone und dem Hofgartentor von Georg Oegg.

Öffnungszeiten Hofgarten: täglich bis zur Dunkelheit, spätestens 20 Uhr, Eintritt frei.

Residenzplatz[Bearbeiten]

Franconiabrunnen

Der Residenzplatz wurde 1765 bis 1774 nach Plänen von Johann Philipp Geigel gestaltet.

  • Franconiabrunnen errichtet auf dem Residenzplatz 1894 von Balthasar Schmitt mit den Sockelfiguren dreier Würzburger Künstler, die bei ihren jeweiligen Tätigkeiten dargestellt sind:
    • Der Minnesänger "Walther von der Vogelweide" (verstorben wahrscheinlich in Würzburg).
    • Der Würzburger Bildschnitzer und Ratsherr "Tilman Riemenschneider".
    • Der Maler Mathis Gotthard Neidhart, genannt Grünewald, vermutlich gebürtiger Würzburger (um 1480).
Über dem Brunnen schwingt die Patronin Frankens hoch erhoben die Würzburger Flagge.
  • Bronzedenkmal für den fürstbischöflichen Hofschlosser "Johann Georg Oegg" (gest. 1783), 1952 vom Bildhauer Julius Bausenwein vor dem Hofgartentor errichtet.

Festung Marienberg[Bearbeiten]

Bergfried
Innerer Burghof, südlicher Burggraben

Die Festung Marienberg auf dem Bergsporn des Michaelsberges ist ein weit sichtbares Wahrzeichen der Stadt in strategisch günstiger Position und exponierter Lage rund 100 Meter über dem Maintal: Mit Ausnahme der flachen Westseite als der Zugangsseite fallen die anderen Bergflanken rundum steil ab.

Durch Bodenfunde ist eine erste keltische Fliehburg für die Zeit um 1000 v. Chr. belegt, eine erste herzogliche Burg ist als "Castellum Virteburg" für das Jahr 704 dokumentiert.

Ab 1200 und in den folgenden Jahrhunderten wird die mittelalterliche Burg außergewöhnlich ausgebaut und erweitert, in der Mitte des 13. Jahrhunderts wurde die Anlage zum Sitz der Würzburger Bischöfe, sie bleibt es bis zum Umzug in die ab 1720 gebaute Residenz.

Im Jahre 1525 wird im fränkischen Bauernkrieg, einer Revolution des gemeinen (einfachen) Mannes, die sympathisierende Stadt Würzburg, darunter Ratsherr Tilman Riemenschneider, von den Aufständischen, zu ihnen gehörte auch Götz von Berlichingen, eingenommen, die beschossene Burg des Bischofs selbst bleibt aber unerobert, Bischof Konrad und Gefolge war schon zuvor nach Heidelberg geflohen. Der mit Truppen zurückgekehrte Bischof beendete den Aufstand in einem blutigen Gemetzel. Ein kleines Denkmal im Zustieg aus der Stadt zur Festung erinnert daran. Riemenschneider kommt zwei Monate in Festungshaft auf den Marienberg und wird nach der Überlieferung gefoltert, die angelegten Daumenschrauben brechen ihm die Hände und zerstören die Schaffenskraft des bedeutendsten Bildhauers seiner Zeit.

Unter Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn beginnt der weitere Ausbau der Burg, am 18. Oktober 1631 kann im Dreißigjährigen Krieg die Burganlage von den Schweden unter Gustav II. Adolf vorübergehend erobert werden und zahlreiche hier scheinbar gesicherte Kunstwerke werden von den Truppen unwiederbringlich verschleppt. Anschließend erfolgte unter Johann Philipp von Schönborn mit den zahlreichen neuen Bastionen der Ausbau der Burg zur kanonensicheren Festung und zum Renaissanceschloss. Die Gebäudeanlagen erreichen 600 Meter Länge, die Befestigungsanlagen belegen 2,5 km² Grundfläche, die Festung Marienberg ist damit eine der größten Verteidigungsanlagen in Europa.

Im Jahre 1796 ist die Anlage Schauplatz der napoleonischen Kriege, die Franzosen belagern die Festung vier Wochen lang vergeblich.

inneres westliches Tor, Außenansicht

1866 ist die Festung Marienberg letztmals in militärische Handlungen verwickelt: sie wird von den Preußen beschossen, am 27. Juli brennt das Arsenal, die Anlage kann aber nicht eingenommen werden. Im Folgejahr wurde dann die Festungsfunktion aufgegeben, die Verteidigungsanlage wird wegen der fortgeschrittenen Waffentechnik als militärisch nicht mehr zeitgemäß eingestuft. Das Datum steht stellvertretend für das Ende aller Festungen, Nachfolgebauwerke waren die unterirdischen Bunkeranlagen.

Die Gebäude auf dem Marienberg wurden im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, der Wiederaufbau dauerte bis in den Zeitraum um 1990.

Die Bastionen der Befestigungsanlage sind Bellona, Mars, Reichsravelin, Werk Frankenland und Werk Teutschland an der Ostseite (Mainseite), Bastion St. Nikolaus im Süden und im Südosten St. Johann Baptist.

Maschikuliturm[Bearbeiten]

Maschikuliturm, Westbastionen, Weinlage "Äußere Leiste"

Der im Südwesten in den Bastionsanlagen frei vorstehende viergeschossige Maschikuliturm mit Kasematte wurde 1724 - 1729 von Balthasar Neumann zur Sicherung der Südflanke und nach einem Entwurf des Mainzer Hofarchitekten Maximilian von Welsch errichtet, er wird zu den bedeutendsten Einzelbauwerken von Festungsanlagen in Deutschland gezählt:

Der Turm besteht aus drei Ebenen für schwere Geschütze und einer obersten Plattform für Gewehrschützen. Außer den normalen Schießscharten sind noch 21 senkrecht direkt nach unten gerichtete Schussöffnungen vorhanden, das sind die namengebenden "Maschikulis".

Der Maschikuliturm ist über eine 200 Meter lange unterirdische Kasematte mit der Hauptburg verbunden.

Nach dem Aufheben der Festungseigenschaft verfiel der Turm, er wurde zwischen 1987 und 1990 für rund 1,5 Millionen Euro restauriert.

Der Maschikuliturm mit Kasematte wird von der Schloss- und Gartenverwaltung Würzburg nur an wenigen Tagen im Jahr zur Besichtigung geöffnet.

Burg[Bearbeiten]

Scherenbergtor im Zugang von der Echterschen Vorburg zum Inneren Burghof, Kiliansturm
Marienkirche und Brunnentempel
Marienkirche

Die Gebäude der Burg verteilen sich auf drei Höfe, die im Zugang von West nach Ost aufeinander folgen.

Greifenklauhof: Im ersten Vorhof ist im Zeugenhaus das Mainfränkische Museum untergebracht. Der Zugang erfolgt über das Westliche Tor mit Zugbrückenanlage.

Echtersche Vorburg mit der Echterbastei, die Bastion entstand um 1600.

Innerer Burghof, auch "Kernschloss":

  • Das Innere des 42 Meter hohen Bergfrieds aus dem 13. Jahrhundert ist frei zugänglich, eine Möglichkeit zur Besteigung fehlt.
  • Die Türme sind der rechteckige Kiliansturm im Nordwesten, der Marienturm im Nordosten und der Randersackerer Turm (Sonnenturm) im Südosten. Die beiden letztgenannten sind auch die Türme der zur Stadt hin sichtbaren Schauseite der Festung.
  • Der Brunnen im achteckigen Brunnenhaus aus der Renaissance hat eine Tiefe von 104 Metern. Der Brunnentempel wurde erst 1937 wieder frei gelegt, es war seit dem 17. Jahrhundert durch meterdicke Mauern kanonensicher zugebaut und geschützt gewesen.
  • Die Gebäude sind das Scherenbergtor im Zugang über den Graben von der Echterschen Vorburg, der Fürstenbau mit dem Fürstenbaumuseum und der Hofstubenbau.
  • Südlich zur Mainseite vorgelagert befindet sich der Fürstengarten, er wurde 1937/38 nach Plänen des frühen 18. Jahrhunderts wieder hergestellt.

Marienkirche[Bearbeiten]

  • Die Marienkirche hat ihren Ursprung in der Michaelskapelle des Kastells aus dem Jahre 705, sie gilt als Kern des im Jahre 742 gegründeten Bistums Würzburg und ist eines der ältesten Gebäude Deutschlands. Die Kapelle wurde um das Jahr 1000 aufwändig erweitert und als Marienkirche der Kirchenpatronin Maria geweiht. Sehenswert sind die Kreuzgratgewölbe und die Grabplatten der Würzburger Bischöfe, die Kapelle diente in den Anfängen als Grablege.

Infos[Bearbeiten]

1 Bayerische Schlösserverwaltung, Residenzplatz 2, 97070 Würzburg. Tel.: +49 (0)9 31 35 51 70.. Führungen (Treffpunkt Museumsladen), Dauer: ca. 45 - 50 Minuten; Erwachsene 4,50 €.

Auf der Festung gibt es Gastronomie in der Schänke zur Alten Wache, im Sommer kommt noch ein Biergarten dazu.

Zugang zum Marienberg.

  • Die Festung ist mit dem Bus Nr. 9 (April bis Oktober, täglich von ca. 9:30 Uhr bis 18:00 Uhr) von der Juliuspromenade (Innenstadt) oder der Residenz aus zu erreichen.
  • Auf der Straße ist die Festung über die B8 / B27 (Höchberger Str.) zu erreichen, in den westlichen Bastionsanlagen / Hauptgraben befindet sich ein gebührenpflichtiger Parkplatz mit öffentlicher Toilette.
  • Zu Fuß ist die Festung aus der Stadt in rund 20 Minuten über einen Fußweg (49° 47′ 36″ N 9° 55′ 27″ O) zu erreichen, der auf der westlichen Seite der Alten Mainbrücke beginnt.

Die Festung (pdf) bei www.burgen-web.de.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Oberer Markt, Marienkapelle und Haus zum Falken
  • Falkenhaus, auch "Haus zum Falken":
Das Falkenhaus mit der gelben Rokokofassade und mit weißem Stuckornament und den markant geschweiften drei Giebeln ist zusammen mit der rot-weißen gotischen Marienkapelle eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt. Das Gebäude war im Mittelalter der Wohnsitz des Dompfarrers und wurde 1735 vom Gastwirt Franz Thomas Meißner gekauft, dessen Witwe Barbara ließ dann im Jahre 1751 und vermutlich von wandernden Stuckateuren aus Oberbayern die Fassade des Gasthauses mit der Rokoko-Stuckdekoration versehen. In dem Gebäude war dann im 19. Jahrhundert Würzburgs einziger Konzert- und Tanzsaal untergebracht.
Im Jahre 1939 wurde das Falkenhaus von der Stadt gekauft, es wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, die Rekonstruktion der Fassade erfolgte nach historischen Fotos.
Im Haus zum Falken sind die Stadtbibliothek mit Touristinformation und Ticket-Service untergebracht.
Lage: Marktplatz 9 / im Norden des Marktplatzes, (49° 47′ 42″ N 9° 55′ 49″ O).
  • Kaufhaus am Markt (auch Balthasar-Neumann-Kaufhaus):
Das Barockgebäude wurde 1739 bis 1742 nach Plänen von Balthasar Neumann als erstes Würzburger Großkaufhaus gebaut. Es brannte im Zweiten Weltkrieg aus, die Außenwände mit der Originalfassade und dem barocken Stuck blieb aber erhalten.
Lage: Marktplatz Nr. 14 / Südostecke unterer Marktplatz.

Kirchen[Bearbeiten]

... Das Ganze hat ein echt katholisches Ansehn. Neununddreißig Türme zeigen an, dass hier ein Bischof wohne ...

Das Zitat über Würzburg wird Heinrich von Kleist, eher unkatholisch, zugeschrieben: Weltbekannt ist Würzburg durch seine Residenz, überragt wird die Stadt von der Festung Marienberg, bestimmend für das Stadtbild sind aber die rund 60 Türme der Kirchen aus allen Stilepochen der deutschen Kirchenbaugeschichte, darunter ein gutes Dutzend an Klöstern: Die Fürstbischöfe Würzburgs hatten dafür gesorgt, dass ihre gläubigen Untertanen keinen weiten Weg zum nächsten Haus Gottes zurücklegen mussten.

In der Bombennacht des Zweiten Weltkriegs wurde fast alles getroffen und sehr vieles zerstört. Anschließend wurde auch vieles wieder aufgebaut, vieles ist aber auch unwiederbringlich verloren.

In mehreren Kirchen finden regelmäßige Konzertreihen statt: Käppele, Stift Haug;

Zur Marienkirche, Würzburgs Kirche mit den ältesten Ursprüngen siehe bei der Festung Marienberg vor.

St. Burkard[Bearbeiten]

St. Burkard, von der Festung Marienberg aus
St. Burkard
frühromanisches Langhaus

St. Burkard entstand als Stiftskirche des vom ersten Würzburger Bischof (742 - 753) gleichen Namens um 750 gegründeten Andreas-Klosters der Benediktiner. Nach der Überlieferung lebte Burkard in seinen letzten Lebensjahren als Einsiedler bei Homburg am Main. Im Jahre 986 wurden die Gebeine des Gründers durch Bischof Hugo in das Kloster überführt und dieses nach St. Burkard umbenannt.

Nach einem Kirchenbrand um das Jahr 1000 entstand ab 1033 der frühromanische Teil der Kirche als dreischiffiges Langhaus und wurde 1042 im Beisein von Kaiser Heinrich III. eingeweiht. St. Burkard gilt damit als älteste Kirche im Siedlungsraum der Stadt Würzburg. Von 1168 bis 1180 wurde unter Abt Engelhard die Portalvorhalle des Langhauses, auch "Paradies" genannt, an der Nordseite der Kirche angebaut. Die Obergeschosse der beiden Osttürme entstanden um 1250. Der Ostchor (Hauptchor) mit Querhaus im Stil der Spätgotik entstand ab 1464.

Das Kloster war immer ein Eigenkloster der Würzburger Bischöfe und nur mit Adligen besetzt, im Jahre 1470 wird die Benediktinerabtei, auch wegen des Widerspruchs zur Bodenständigkeit in der Lebensregel der Benediktiner, in ein Ritterstift umgewandelt. Von 1663 - 1667 wurden im Zuge der Bauarbeiten des neuen Umlaufkanals und der barocken Neubefestigung der Stadt Westchor, Westturm und zwei Joche des Langhauses abgebrochen. Ersatzweise wurde der barocke Dachreiter aufgesetzt und es entstand das eher uneinheitliche Äußere der Kirche.

Nach der Säkularisierung und der Aufhebung des Stifts wurde die Kirche im Jahre 1803 Pfarrkirche, das linksmainische Fischerviertel der Würzburger Altstadt wird gelegentlich nach seiner Pfarrkirche auch Burkarder Viertel genannt.

In der Bombennacht des Zweiten Weltkriegs brannte der Dachstuhl, Teile der Inneneinrichtung und die barocke Orgel wurden zerstört, ansonsten blieb das Kirchengebäude aber weitgehend unversehrt. Im Jahre 1950 waren die wichtigsten Restaurierungsarbeiten abgeschlossen.

Besonders sehenswert im Inneren ist eine Madonnenbüste (um 1490) von Tilman Riemenschneider, dem Eingang gegenüber und hinter Glas, das geschnitzte Chorgestühl aus dem 15. Jahrhundert und ein zum Opferstock umfunktioniertes Kapitell aus dem 13. Jahrhundert. Der Reliquienschrein des Heiligen Burkard befindet sich im Hauptchor.

Die Orgel mit 28 Registern stammt aus dem Jahre 2003 und von der Orgelbaufirma Richard Rensch (Lauffen/N.).

  • 2 Pfarrei St. Burkard, Burkarderstraße 40, 97082 Würzburg (am Main und unterhalb der Festung Marienberg). .

Dom St. Kilian[Bearbeiten]

St. Kilian
romanisches Langhaus

Der Heilige Kilian ist der Apostel Frankens, er erleidet um 689 mit seinen Gefährten Kolonat und Totnan den Märtyrertod in Würzburg und ist im benachbarten Neumünster beigesetzt.

Das Bistum Würzburg wird 742 von Bonifatius gegründet, unter dem ersten Bischof Burkard entstand ab 741 der Salvatordom als erster Würzburger Dom, er wurde 787/788 in Gegenwart Karls des Großen geweiht. 855 und 918 brannte der alte Dom, er wurde in diesem Zeitraum auch mehrfach umgebaut.

Ab dem Jahre 1040 und unter Bischof Bruno begann der Neubau des heutigen Domes, unter Bischof Adalbero wurden die Arbeiten am Kirchenbau 1075 abgeschlossen. Der damalige Neubau des Würzburgers Dom orientierte sich gestalterisch am Dom zu Speyer und gilt heute wegen seiner Länge von 105 Metern als das viertgrößte romanische Kirchengebäude Deutschlands, wegen der hohen baukünstlerischen Qualitäten wird er zu den bedeutendsten Monumenten der Salier-Zeit gezählt. Von der ehemaligen Innenausstattung sind aber nur noch ganz wenige Details erhalten.

Ab 1133 fanden die ersten Umbauarbeiten statt, das Tonnengewölbe im Chor wurde eingezogen, 1225 wurden die Osttürme vollendet. Weitere Umgestaltungen im Stil der Gotik erfolgten ab 1500 und weitere Umbauten folgten um 1600 unter Fürstbischof Julius Echter. Unter Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau wurde der Dom im Inneren ab 1701 durch Pietro Magno barockisiert und mit reichem Stuck ausgestattet. Baumaßnahmen unter Balthasar Neumann (um 1749) waren unter anderem die Sakristeien und die neue Schönbornkapelle. Von 1879 – 1883 wurde eine Fassadenveränderung im neuromanischen Stil durchgeführt.

In der Bombennacht am 16. März 1945 wurde der Kiliansdom durch Fliegerbomben getroffen: er brannte komplett aus, das Dach stürzte ein. Im Folgejahr stürzten weitere Teile des ungeschützten Gebäudes ein, nur die Vierung mit dem Querschiff und der Chorraum blieben stehen. Die neoromanische Schaufassade und die Türme zur Domstraße hin blieben ebenfalls fast unversehrt erhalten.

Bis 1967 können die wichtigsten Wiederaufbauarbeiten am Gebäude selbst abgeschlossen werden: Das Äußere wurde in der alten Form wieder aufgebaut.

Das Sanierungskonzept im Inneren entstand nach langen Diskussionen und wurde ab 1967 umgesetzt: im Querhaus und Chor sind verschiedene Stuckdekorationen aus der Barockzeit erhalten geblieben, die fehlenden und zerstörten Teile wurden im ursprünglichen romanischen Stil neu restauriert. Der Chorraum wurde ab 1987/88 nach einem Entwurf von H. Elsässer neu gestaltet.

Hochbarocke Vierung und Chor

Sehenswürdigkeiten des Doms sind:

  • Der gotische Kreuzgang im südlichen Teil des Domes.
  • Das bronzene Taufbecken in der Taufkapelle, 1279 vom Wormser Meister Eckart geschaffen.
  • Das im expressionistischen Stil gestaltete Bronzeportal des Bildhauers Fritz Koenig.
  • Die Menora, der siebenarmiger Leuchter am Haupteingang, ist ein Symbol des Judentums und das Alte Testament als Wurzel des Christentums.
  • Im Inneren befinden sich auch mehrere Bischofsgrabmäler ab dem Zeitraum um 1190, darunter die von Rudolf von Scherenberg († 1495) und Lorenz von Bibra († 1519), beide geschaffen von Tilman Riemenschneider.
  • Die Schönbornkapelle am Querhaus gilt als eine der wichtigsten Bauten Balthasar Neumanns, sie diente als Grablege für die Fürstbischöfe aus dem Hause Schönborn. Die Fresken stammen vom Hofmaler Rudolf Byß.

Im Frühjahr 2008 wurde das Geläut des Doms um das Zimbelgeläut erweitert, acht weitere Glocken im Klang eine Oktave über den bereits vorhandenen zwölf. Mit insgesamt 20 Glocken verfügt der Dom damit über das zahlenmäßig größte abgestimmte Geläut in Deutschland. Die größte ist die Salvator-Glocke mit 9 Tonnen und 2,31 m Durchmesser, die älteste ist die Lobdeburg-Glocke aus dem Jahre 1257, die auch als einzige den Krieg überstanden hat, da sie vor dem großen Feuer vom 16. März 1945 abgenommen worden war. Die computergestützte Steuerung des Geläutes kann 40 verschiedene Klangmotive abspielen.

Hauptorgel, Menora

Würzburger Dommusik, Domerschulstraße 2, 97070 Würzburg. Tel.: (0)931 386 622 71. Typ ist Gruppenbezeichnung. Die vier Würzburger Domchöre sind der Domchor, die Domsingknaben, die Mädchenkantorei und der Kammerchor mit 500 Aktiven, sie sind zuständig für die Dommusik und Orgelmusik, speziell der musikalischen Gestaltung der Liturgie und besonders für die des sonntäglichen Konventamtes um 10 Uhr. Daneben gibt es noch die Veranstaltungsreihe der Würzburger Domkonzerte, regelmäßig auch mit Gastbeiträgen von Solisten und Chören außerhalb von Würzburg.

Die historischen Orgeln im Dom wurden im Krieg zerstört, beide neuen Orgeln wurden 1969 als Abschluss des Wiederaufbaus geweiht. Die Hauptorgel befindet sich an der Westseite des Langhauses über dem Haupteingang, der Orgelprospekt und stammt von Josef Schäfer. Die 87 Register der Orgel steuern den Klang von 6.620 Pfeifen und Zungen. Als Besonderheit wurde das Uhrwerk der Turmuhr in die Orgel integriert. Die kleinere Chororgel befindet sich auf der Empore des südlichen Querschiffs und umfasst 20 Register mit 1.398 Pfeifen und Zungen. Zur regelmäßigen Konzertreihe mit Orgelmusik im Würzburger Dom siehe bei der Dommusik vor.

Von Mitte Sommer 2011 bis zum 2. Advent 2012 war der Dom zu Renovierungsarbeiten komplett geschlossen: seitdem präsentiert sich das Barocke im Inneren in Weiß wieder fast wie neu.

Weitere Infos bei www.dom-wuerzburg.de und bei Dombaumeister e.V.

Neumünster[Bearbeiten]

barocke Westfassade

Das im Ursprung romanische Neumünster wurde nach der Legende über der Stelle erbaut, an der die Frankenapostel Kilian und seine Gefährten um das Jahr 689 den Märtyrertod starben und zunächst verscharrt wurden; in der spirituellen Bedeutung als Urstätte des Christentums gilt das Neumünster daher als die wichtigste Kirche für das katholische Franken.

Die Geschichte eines ersten Kirchenbaus an heutiger Stelle ist teilweise unklar, verschiedentlich wurde sogar der allererste Würzbuger Kathedralbau "Dom I" hier vermutet, nach den neuesten Forschungen errichtete Bischof Megingoz (751 – 768) im achten Jahrhundert eine kleine Kirche zum Gedenken an die Märtyrer.

Im Anschluss an die Gründung eines Kollegiatsstifts (1058 bis 1063) erbaute dann Bischof Adalbero (1045 – 1063) das heutige „Neumünster“ um das Jahr 1060 als die Kollegiatsstiftskirche und als eine doppelchorige romanische Basilika mit Kuppel. Im Jahre 1188 wurde es um den Ostteil erweitert, 1550 wurde der Einzelturm im Nordwesten hinzugefügt. Ab Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die Kirche in mehreren Phasen barockisiert: 1614 wird das Gewölbe eingezogen, von 1711 bis 1716 wird von Joseph Greising die Westpartie völlig umgebaut, die neue Barockfassade in rotem Sandstein stammt von verschiedenen Meistern und wahrscheinlich auch von Johann Dientzenhofer, die Kiliansgruft wurde ebenfalls in dieser Phase umgebaut.

Langhaus

Das Stift wurde in der Säkularisation (1802) aufgelöst, die Kirche wurde Staatsbesitz und vorübergehend auch als Munitionsdepot genutzt. Bei der Brandnacht im Zweiten Weltkrieg wurden die Kirchendächer und der Kuppelraum zerstört, alle Altäre, die Figuren der Frankenapostel Tilman Riemenschneiders, zahlreiche Gemälde, das Orgelgehäuse und die Kanzel aus der Barockzeit wurden zerstört. Nach dem Wiederaufbau war das Neumünster zunächst Kathedralkirche und dann wieder Nebenkirche der Dompfarrei. Von 2007 bis 2009 folgte eine weitere Innenrenovierung.

Bis zur Wiederweihe des Doms im Jahr 1967 und auch aktuell während der im benachbarten Dom laufenden Sanierungen übernimmt das Neumünster die Funktion der Bischofskirche.

Besonders sehenswert im Inneren ist die barocke Ausstattung, eine Madonna aus der Werkstatt Tilman Riemenschneiders und die Kiliansgruft mit dem Schrein des Frankenheiligen und weiteren Steinsärgen von Bischöfen aus dem 8. Jahrhundert. An die Nordseite der Kirche befindet sich im ehemaligen Kreuzgang des Stifts das Lusamgärtchen mit dem vermuteten Grab des Minnesängers Walther von der Vogelweide.

Kiliansgruft

Öffentliche Führungen: von Osterdienstag bis 31. Oktober werktags um 12.20 Uhr im Anschluss an die Mittagsmeditation; sonn- und feiertags um ca. 12.30 Uhr nach dem letzten Vormittagsgottesdienst. Preise Erwachsene: 3.- €

Ein barrierefreier Zugang zum Neumünster ist über den Seiteneingang zum Lusam-Gärtchen möglich.

Seit dem 15. Jahrhundert ist das Neumünster als das Ziel der Kiliansverehrung auch eine Wallfahrtskirche. Die „Kreuzbruderschaft“ führt seit 1647 alljährlich die Würzburger Kreuzbergwallfahrt durch, deren Ausgangs- und Endpunkt die Kirche ist.

Lage: Domerpfarrgasse 10 (in Nähe Dom), (49° 47′ 38″ N 9° 55′ 54″ O).

Im Netz: Die Seite des Doms: www.neumuenster-wuerzburg.de und beim Bistum Würzburg: www.bistum-wuerzburg.de. Seite zur Barockfassade.

Augustinerkirche[Bearbeiten]

Die heutige Augustinerkirche entstand in der Spätromanik oder Frühgotik als Kirche des Dominikanerklosters und steht am heute noch so benannten Dominikanerplatz etwas nördlich des Stadtzentrums. Der Grundstein wurde 1266 gelegt, der Chor entstand um 1275, das Kloster selber und das erste dreischiffige Langhaus der Kirche waren gegen 1308 vollendet.

Aus dem Jahre 1741 stammt das heutige von Balthasar Neumann völlig neu geplante und im Inneren im Barockstil reich geschmückte Langhaus und die eher schlichte weißgelbe Barockfassade.

Nach der Säkularisation wurde das Kloster von den Augustinern übernommen, deren eigene Kirche in der Augustinerstraße war 1824 abgebrochen worden.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche schwer beschädigt und die barocke Inneneinrichtung weitgehend zerstört. Die Restaurierung des Innenraums erfolgte in modernem und im Sinne des Bettelordens einfachen und mit vielen Fenstern hellen und freundlichen Stil und in einem Mix mit dem mit Stuck geschmückten Chor und den gotischen Strebebögen. Diese erste Restaurierung wurde 1975 abgeschlossen.

Die Klais-Orgel wurde von 1995 - 1996 generalgereinigt, neuintoniert und auf 75 Register erweitert.

Im Jahre 2010 und 2011 wurde das Raumkonzept der Kirche neu überarbeitet und will jetzt vor allem Trauernde ansprechen. Ende November 2011 wurde die Kirche nach 15 Monaten Umbau wiedereröffnet.

Infoseite zum Umbau beim www.bistum-wuerzburg.de

Besonders sehenswert ist das riesige dunkle Altarbild, es zeigt Maria im Himmel.

Neben den ganzjährigen Orgelkonzerten gibt es in der Adventszeit ein spezielles musikalisches Angebot in der Kirche.

3 Augustinerkirche Würzburg, Dominikanerplatz 4, 97070 Würzburg.

Don-Bosco-Kirche[Bearbeiten]

Schottenanger im Fischerviertel, Schottenkirche links, Deutschhauskirche rechts unten

Auch Schottenkirche oder früher St.-Jakobs-Kirche genannt.

Ganz Mainfranken wurde von iroschottischen Mönchen (Kilian und Gefährten, Bonifatius, der hl. Burkard) im 7. Jahrhundert christianisiert. Das Schottenkloster in Würzburg entstand im 11. Jahrhundert auf Initiative der irischen Benediktiner aus Regensburg, die im Kloster die zahlreichen Wallfahrer aus Irland, damals als „Schotten“ bezeichnet, beherbergten.

Im Jahre 1138 wurde eine erste Jakobskapelle geweiht, 1156 war die große Abteikirche als romanische Pfeilerbasilika vollendet.

Auf dem Areal des Schottenangers mit dem Schottenkloster befand sich damals auch ein Königshof, hier hatten vermutlich im Jahre 1156 Friedrich Barbarossa und Beatrix von Burgund geheiratet.

Die Klostergeschichte ist im weiteren recht wechselhaft, es wurde geplündert, verfiel, wurde aufgegeben und wiedergegründet. Die Basilika wurde 1719 von Grund auf renoviert. Nach der Säkularisation diente die Klosteranlage als Vorratsmagazin und zu militärischen Zwecken. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bis auf das romanische Turmpaar und die Ostpartie mit frühgotischem Chor völlig zerstört.

Nach dem Krieg wurde die Anlage wieder aufgebaut und vom Orden der Salesianer Don Boscos übernommen, der Orden betreibt hier verschiedene soziale Einrichtungen.

4 Salesianer Don Boscos, Schottenanger 15, 97082 Würzburg.

Das Würzburger Schottenkloster beim HdbG

Deutschhauskirche[Bearbeiten]

Entstanden als Kirche des Deutschherrenordens, Baubeginn im Jahre 1270 und 1296 vollendet.

Im Jahre 1694 wurden durch Antonio Petrini das Konventsgebäude und die Untergeschosse des Turms barock umgestaltet. Nach der Säkularisation wurde die Kirche zunächst profanisiert und diente 120 Jahre lang als Militärmagazin. Ab 1922 wurde sie von der evangelischen Kirche als deren drittes Würzburger Gotteshaus übernommen und überlebte den Zweiten Weltkrieg fast völlig unbeschädigt, sie ist damit Würzburgs älteste unzerstörte Kirche.

Das Kirchenäußere ist weitestgehend unverfälscht erhalten und gilt kunstgeschichtlich als der edelste Bau der beginnenden Hochgotik in Franken. Die historische Innenanusstattung der Kirche wurde im Zuge der Profanisierung zum größten Teil zerstört. Besonders sehenswert ist das Hauptportal “Schöne Pforte”, der Taufstein von 1569 und die wiederaufgestellte Kanzel aus der Spätrenaissance.

5 Kirchengemeinde Deutschhauskirche, Schottenanger 13, 97082 Würzburg (im Fischerviertel am westlichen Mainufer).

Marienkapelle[Bearbeiten]

Marienkapelle

Die markant rot-weiße Marienkapelle beherrscht den Marktplatz, sie entstand auf Initiative der Bürgerschaft Würzburgs und gilt als der Höhepunkt gotischer Baukunst in Unterfranken.

An Stelle des heutigen Marktplatzes befand sich im Mittelalter das sumpfige und eher unwirtliche Ghetto der Juden, der Marktplatz war damals noch der Domplatz. Die Juden wurden für die Pestepidemie des Jahres 1347 verantwortlich gemacht, in der Judenverfolgung des Jahres 1349 wurden die Würzburger Juden fast alle grausam getötet, ihre Häuser wurden geschleift und der heutige Marktplatz eingeebnet.

Als Sühne der Stadtbürger dafür, den Juden den Platz in der Stadt überlassen zu haben (und nicht etwa für das Massaker) wurde an Stelle der ehemaligen hölzernen Synagoge die Marienkapelle als Sühnekapelle errichtet. Unterhalb der Sakristei gibt es noch heute die Mikwe, das ist das jüdische Ritualbad, als letztes Überbleibsel der ehemaligen Synagoge.

Adam
Eva

Mit dem Bau für die Kapelle wurde im Jahre 1377 begonnen, geplant war zunächst eine Basilika, aus Geldmangel entstand dann eine dreischiffige Hallenkirche mit überproportional großem Chor. Verantwortlich waren die städtischen Baumeister Weltz, Eberhard Friedeberger, Linhard Strohmaier und Hans von Königshofen. Die Kirchenweihe war im Jahre 1392, der Turmbau wurde 1479 abgeschlossen, aus dem gleichen Zeitraum um 1480 stammt auch der Skulpturenschmuck Tilman Riememschneiders mit den Adam- und Eva-Figuren über dem Südportal.

Der Turm wurde durch einen Blitzschlag im Jahre 1711 stark zerstört und erhielt 1713 eine barocke kupfergedeckte Turmhaube. Im 19. Jahrhundert erfolgte eine rigorose Außenrenovierung: es entstand die heutige gotische Turmspitze und die Maßwerkrosette am Giebel der Westfassade, das Innere wurde neugotisch umgestaltet.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Kirchenbau mit der Inneneinrichtung, so wie die ganze Innenstadt Würzburgs, in weiten Teilen zerstört, der Turm blieb fast unversehrt in der Ruinenlandschaft erhalten. Im Jahre 1962 wurde die wiederhergestellte Kirche erneut geweiht, die Figuren und die eher nüchterne Inneneinrichtung stammen von zeitgenössischen Künstlern und wurde aus Stiftungen und Spenden der Bürger finanziert.

Nordportal
Mittelschiff, Kreuzrippengewölbe

Besonders sehenswert sind:

  • Die drei Kirchenportale an Süd-, Nord- und Westseite.
  • Tilman Riemenschneiders Adam und Eva über dem Südportal, die Originale der Figuren befinden sich im Mainfränkischen Museum. Die weltberühmten Figuren stehen im Stil für den Übergang von der Spätgotik zur Renaissance. Besonders weich modellierte Mimik der Gesichter und feine Haarpracht stehen für die handwerkliche Meisterschaft, die besonders jugendliche Darstellung Adams soll wahrscheinlich die Unschuld vor dem Sündenfall darstellen.
  • Am Nordportal befindet sich eine zeitgenössische Darstellung der jungfräulichen Empfängnis Marias: Das winzige Jesuskind rutscht kopfüber auf dem Odem Gottvaters herunter und in Marias Ohr.
  • Im Inneren finden sich zahlreiche Grabmäler, unter anderem für Konrad von Schaumberg (fürstbischöflicher Gesandter), die Kirche ist auch die Grablege für Tilman Riemenschneider und für Balthasar Neumann (Gedenktafel).
  • Das Netzgewölbe im Mittelschiff und die Kreuzrippengewölbe der beiden Seitenschiffe.
  • Über dem Altar des südlichen Seitenschiffs befindet sich ein Relief mit Christus an einem Astkreuz (um 1400).
  • Die kleinen Läden an der Außenwand sind mit für das pittoreske Äußere der Kirche verantwortlich, sie gehörten von Anfang an zum Kirchenbau und finanzierten ihn über die Miete mit.

Im Mittelalter stand der imposante Kirchenbau immer für das eigenständige Bürgertum in der Stadt des Fürstbischofs, der Sakralbau wurde nie zur Pfarrkirche und blieb daher eine Kapelle. Sie ist heute eine Nebenkirche der Pfarreien Dom und Neumünster und im Besitz der Marienkapellenstiftung.

Neben den Gottesdiensten finden in der Marienkapelle das ganze Jahr über und vor allem in der Vorweihnachtszeit zahlreiche Konzerte, Veranstaltungen und Meditationen statt.

Lage: am Marktplatz; Infos zur Marienkapelle beim Bistum.

Stift Haug[Bearbeiten]

Sift Haug
Anicht Stiftstkirche

Die Kirche St. Johannes im Stift Haug ist die Kirche des ehemaligen Kollegiatsstifts St. Johannis in Haug: Um das Jahr 1000 entstand in Würzburg ein Chorherrenstift auf einem Hügel (althochdeutsch „houc“), das Stift wurde Johannes dem Täufer geweiht, seine Bewohner waren „die Herren vom Berg“.

Das Kloster war durch Zuwendungen sehr reich, es war ursprünglich ungeschützt vor der Stadtmauer im Bereich des heutigen Bahnhofs angesiedelt (Hauger Vorstadt) und wurde auch mehrfach geplündert. Im Zuge der barocken Stadtbefestigung im 17. Jahrhundert wurde dann das Kloster an die heutige Stelle im Inneren der neuen Stadtmauern verlegt.

Die Stiftskirche wurde dann von 1670 bis 1691 neu erbaut: Sie gilt als der erste große Kirchenbau der Barockzeit in Franken und wird auch als das bedeutendste Werk des italienischen Architekten Antonio Petrini gewertet, seinerzeit fürstbischöflicher Baumeister in Würzburg. Der Kirchenbau hat eine Länge von 62 Meter, die Vierungskuppel hat eine Höhe von 65,5 Meter und dominiert das gesamte Umfeld, die Spitzen der Turmhelme auf der Doppelturmfassade erreichen eine Höhe von 75 Meter.

Im Jahre 1803 wurde das Stift Haug im Zuge der Säkularisation aufgelöst, die Stiftskirche wurde zur Pfarrkirche.

Im Inneren war die Kirche mit einer reichen barocken Ausstattung versehen, diese verbrannte in der Bombennacht des Jahres 1945 vollständig. Die Restaurierung dieser Zerstörungen erfolgte in eher schlichter Form und wurden erst 1964 abgeschlossen, die Klais-Orgel stammt aus dem Jahre 1971, der Hauptaltar und die Seitenaltäre stammen aus dem Jahre 1991.

Bedeutendste Sehenswürdigkeit im Kircheninneren ist im neuen Altar und zentral unter der Vierungskuppel das riesige Kreuzigungsbild aus dem Jahre 1583 von Jacobo Tintoretto, ein Schüler Tizians. Die Gestaltung des Altars stammt von Franz Mikorey. In den Seitenkapellen befinden sich einige Bilder, die 1803 als Säkularisationsgut von Würzburg nach München verschafft worden waren und nach der Renovierungsphase von 1991 als Leihgaben wieder aufgehängt wurden, darunter Gemälde des Würzburger Hofmalers Oswald Onghers (1628-1706).

6 Pfarrgemeinde St. Johannes in Stift Haug, Haugerpfarrgasse 14, 97070 Würzburg. . Sommerliche Orgelkonzertreihe in Stift Haug jeweils um 20 Uhr, Programm siehe bei der Pfarrei vor.

Käppele[Bearbeiten]

Käppele
Käppele

Das Kapuzinerkloster Käppele in exponierter Lage am Waldhang des Nikolausbergs über dem Main und gegenüber der Festung Marienberg ist ein weiteres Wahrzeichen für Würzburg.

Um das Jahr 1640 wurde im Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) von einem Mainfischer ein erster Bildstock mit einer Mariendarstellung aufgestellt und zehn Jahre später eine kleine Holzkapelle ("Käppele"). Die geschilderten Wunderheilungen und Erscheinungen sind der Beginn der Wallfahrt zum Käppele.

Von 1748 – 1752 wurde dann nach den Plänen von Balthasar Neumann das heutige Käppele erbaut, der offizielle Name lautet "Mariä Heimsuchung", die Kirche ist das letzte Werk des großen Baumeisters und das Marienheiligtum gilt als eine der schönsten Kirchen in Franken. Zur Betreuung der Kirche und der Wallfahrt wurden die Kapuziner bestellt.

Am Äußeren der Kirche auffällig ist die Doppelturmfassade mit den Zwiebeltürmchen und die zentrale Kuppel. Im Inneren sehenswert ist der reichhaltige Stuck der Rokokoausstattung und die zahlreichen Votivtafeln im Mirakelgang. Die Fresken der Innenausstattung stammen vom Augsburger Künstler Matthäus Günther, der reichhaltige Muschelstuck wurde vom Wessobrunner Künstler Feuchtmeyer geschaffen, er wanderte anschließend nach Vierzehnheiligen weiter. Das hölzerne Gnadenbild befindet sich am Altar.

Sehenswert ist auch der Blick über die Stadt und zur Festung Marienberg von der Terrasse vor der Kirche aus.

Das Käppele gehört zu den wenigen Würzburger Bauten, die zunächst die Belagerung der gegenüberliegenden Festung Marienberg durch die Franzosen und dann auch die Brandnacht am 16. März 1945 im Zweiten Weltkrieg weitestgehend unversehrt überstanden.

Kreuzweg

Aus dem Maintal führt ein Kreuzweg mit 14 Kapellen und einem Treppenaufgang aus 256 Stufen bis hinauf zur Kirche. Die Stationen entstanden von 1761 bis 1799 ebenfalls nach Unterlagen von Balthasar Neumann, die lebensgroßen Figurengruppen wurden vom Würzburger Hofbildhauer Peter Wagner und Simon Wagner geschaffen. Der Kreuzweg ist der größte in Deutschland, er wurde von 2002 bis 2006 für 4,4 Millionen Euro aufwändig saniert.

Das Käppele ist auch heute einer der wichtigsten Wallfahrtsorte in Franken, mit einem Höhepunkt der Wallfahrt zu Pfingsten und an den Marienfeiertagen. Das Käppele ist auch eine der beliebtesten Kirchen für Trauungen im ganzen Würzburger Raum, an Samstagvormittagen ist es "ausgebucht".

Im Sommer finden in der Kirche zahlreiche Konzerte zu geistlicher Musik und Orgelkonzerte statt. Das erste Orgelwerk und der historische Prospekt im Stil des Rokoko entstanden im Zeitraum von 1753-1755, das aktuelle Instrument ist neu und stammt aus dem Jahre 1990.

7 Kapuzinerkloster Käppele, Nikolausberg, 97082 Würzburg. Tel.: +49 (0)931 794 07 76 0.

Paul Werner Scheele: Das Würzburger Käppele. Verlag Schnell und Steiner, 2010, ISBN 978-3795423940; 228 S..

Weitere Kirchen[Bearbeiten]

  • St. Peter.
  • 9 St.Johannis, Hofstallstraße 5, 97070 Würzburg.
  • Adalbero-Kirche.
  • St. Bruno.

Bauwerke[Bearbeiten]

Alte Mainbrücke[Bearbeiten]

Alte Mainbrücke

An der Stelle der heutigen Alten Mainbrücke, offiziell "Marienbrücke", stand einst eine der ersten deutschen Steinbrücken; diese erste Brücke wurde um das Jahr 1133 vollendet, aber im Jahre 1322 von einem Hochwasser schwer beschädigt, mit einem hölzernen Provisorium betrieben und dann 1442 durch auf dem Main geflößte Holzstämme endgültig weggerissen.

Von dem bis heute bestehenden Nachfolgebau wurden die Brückenpfeiler vermutlich um 1488 fertiggestellt, die Bogenwölbungen im Jahre 1543. Die Marienbrücke war bis zur Fertigstellung der Luitpoldbrücke/Friedensbrücke im Jahre 1888 Würzburgs einzige Brücke.

Die Spannweite der Bögen beträgt ca. 15,74 m bis 17,53 m, die Gesamtlänge der Brücke ist 192 m.

Nordseite
Pippin III., Vater Karls des Großen
Südseite
St. Totnan, Gefährte Kilians

Die früher vorhandenen Brückentore gibt es heute nicht mehr, dafür kennzeichnen das Bauwerk die zwölf überlebensgroßen Brückenheiligen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, mit schwingenden Gewändern im Stil des Barock. Das sind die Frankenapostel St. Kilian, Kolonat und Totnan, der Brückenheilige Nepomuk, Bischöfe der Stadt und weitere Könige mit Kaiser Karl dem Großen.

Die südliche Reihe wurden von den Haßfurter Brüdern Sebastian und Volkmar Beck unter Fürstbischof Hutten geschaffen, die nördliche Reihe von Claude Cure unter Friedrich Karl von Schönborn.

Zwischen 1852 und 1926 wurden die ursprünglichen Figuren wegen starker Verwitterung des weichen Sandsteins komplett ausgetauscht, diese neuen Figuren wurden zwar im Krieg beschädigt, konnten aber restauriert werden.

Die Alte Mainbrücke ist für den motorisierten Verkehr gesperrt und bleibt Fußgängern und schiebenden Radlern vorbehalten.

Das Brückenfest der Karnevalsgesellschaft Elferrat wird alljährlich Ende Juni auf der Brücke und im unmittelbaren Umfeld veranstaltet.

Rathaus[Bearbeiten]

Grafeneckart
Rote Bau

Der Komplex des Würzburger Rathauses entstand über die Jahrhunderte aus mehreren unterschiedlichen Abschnitten und in unterschiedlichsten Baustilen:

  • Grafeneckart:
Mit seinem markanten, 55 Meter hohen romanischen Turm ist er der älteste Teil des Würzburger Rathauses, der Grafeneckart wird 1180 erstmals erwähnt, damit hat Würzburg eines der ältesten Rathäuser Deutschlands. Das Gebäude diente zunächst als Wohnsitz für bischöfliche Beamte, seinen Namen hat er vom bischöflichen Schultheißen und Vize-Burggrafen "Eggehardus" der hier wohnte.
Im Jahre 1316 wird das Gebäude dann von der Stadt erworben, der Wenzelsaal (alte Ratssaal) aus dem 13. Jahrhundert ist von nun an lange Zeit der Ort für die Ratsversammlungen und heute der älteste Profanraum der Stadt. Namensgeber ist König Wenzel, der Würzburg die Reichsfreiheit verkaufte, der Saal wird für repräsentative Zwecke genutzt und auch vermietet.
Der Grafeneckart wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut, erweitert und ergänzt, die aufragende Form steht für den Behauptungswillen des Würzburger Bürgertums in der Stadt der Fürstbischöfe.
Auffällig an der Front des Turms sind der angemalte Grüne Baum aus dem 16. Jahrhundert als Zeichen der Gerichtsbarkeit, schon die Germanen hielten ihre Gerichte unter Gerichtsbäumen ab, und die Sonnenuhr aus dem 15. Jahrhundert. An dieser Schauseite nach Süden befinden sich über dem Erdgeschoss auch zahlreiche Wappen, so das Würzburg Stadtwappen und weitere Wappen prominenter Würzburger Adelsfamilien.
  • Der Rote Bau am Rathaus schließt westlich zum Main hin an den Grafeneckart an:
Das etwas unauffällig zurückgesetzte Gebäude mit dem Rathauseingang entstand 1659/60 nach Plänen von Philipp Preiss und Sebastian Villinger mit einer roten Sandsteinfassade im Stil der Spätrenaissance. Im westlichen Rathausabschnitt befindet sich auch der heutige Ratssaal.
  • Der neueste Rathausteil befindet sich auf der Anlage des ehemaligen Klosters der Beschuhten Karmeliten und schließt zur Rückseite nach Norden an, der Ehrenhof ist nach Norden geöffnet: Das Kloster selbst wurde um 1255 gegründet, nach der Säkularisation gelangte die Klosteranlage 1822 in den Besitz der Stadt und wurde 1824/25 zur Erweiterung des Rathauses abgebrochen.

Die Bombennacht im Zweiten Weltkrieg überstanden nur der Grafeneckart und die Giebelfront des Roten Baus, aber bereits 1949 konnte die erste Ratssitzung wieder im Roten Bau abgehalten werden, der schnelle Wiederaufbau dieses Teilbereichs stand für den Überlebenswillen der Bürger in einer zu 90% zerstörten Stadt, im Inneren des Grafeneckart befindet sich dazu ein Gedenkraum.

2 Bürgerbüro, Rathaus (kostenlose Rathausführungen von Mai bis Oktober jeden Samstag gegen 11 Uhr), Beim Grafeneckart, 97067 Würzburg (Treffpunkt Rathaushof gegenüber Vierröhrenbrunnen). Tel.: +49 (0)931 37 26 09.. Ausführliche Baugeschichte des Grafeneckart als pdf.

Vierröhrenbrunnen

Der Platz vor dem Grafeneckart heißt "Beim Grafeneckart" und ist mit Straßencafe und Gastronomie einer der belebtesten Orte Würzburgs. Er liegt fast unmittelbar an der ostseitigen Anlandung der Marienbrücke und damit an der mittelalterlichen Straßenhauptachse von der Festung über die Mainbrücke und die Domstraße bis zum Dom hin, die von Nord nach Süd kreuzende Route des östlichen Mainufers ist eine weitere bedeutende Stadtachse und auch geometrisch befindet sich hier ungefähr die Mitte der Altstadt. "Beim Grafeneckart" ist von einigen weiteren sehenswerten historischen Patrizierhäusern umgeben, die Lücken des Zweiten Weltkriegs wurden mit Nachkriegsarchitektur geschlossen.

Der barocke Vierröhrenbrunnen auf dem Platz vor dem Grafeneckart ist beliebter Treffpunkt und einer der bekanntesten Brunnen Würzburgs, er wurde um 1765 von Lukas von der Auvera in gestalterischer Anlehnung an den Delfinbrunnen am Pantheon in Rom geschaffen. Die Figuren fertigte Peter Wagner, sie symbolisieren verschiedene Tugenden, die kriegsbeschädigten Originale befinden sich im Mainfränkischen Museum. Oben auf der Brunnensäule hält Frankonia die fränkischen Fahne hoch.

Eine der Anekdoten zum Brunnen ist, dass bei besonderen Anlässen schon mal Wein statt Wasser aus den vier Röhren ausläuft.

Interessante Infos zur Mathematik am Vier-Röhren-Brunnen.

Alter Kranen[Bearbeiten]

Kranenkai mit Altem Kranen und Bootsanlegestelle

Der Alte Kranen ist ein weiteres Wahrzeichen für die Stadt Würzburg, er wurde in den Jahren 1767 bis 1773 durch Franz Ignaz Neumann erbaut, ein Sohn des Barockbaumeisters Balthasar Neumann.

Ein erster Kran zur Beschickung der Mainschiffe stand hier schon seit dem Jahre 1560 an der Stätte der Lagerhäuser und des ehemaligen Oberzollamts. Das neue steinere Turmbauwerk mit dem markanten eichenen, mit Kupferblech beschlagenen und mit der Dachspitze drehbaren Doppelausleger mit zwei Kettenwerken - eine Rarität unter den Kränen, erhielt im Inneren einen Antrieb aus zwei 5,20 Meter hohen und 1,45 Meter breiten Laufrädern zum Heben und Senken der Lasten. Diese Hubkonstruktion ist als Ganzes um die Kransäule (Kaiserbaum) des Turmtretkrans drehbar. Je Laufrad waren bis zu sechs Personen (Windenfahrer, Kärrner) für die maximale Hublast von rund einer Tonne pro Ausleger erforderlich.

Den Kranen ziert an der Kranmauer zur Mainseite unter Anderem das Wappen des Auftraggebers Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim mit den Göttergestalten Franconia und Moenus (Flussgott Main) und das Zeichen Neumanns.

Der hier angebrachte lateinische Sinnspruch "aCCIpIo traDo qVoDL Vbet eXpeDIo" lautet "Ich empfange, übermittle und befördere alles, was man will"; die Zahlenbuchstaben in Großschrift (CCIIDVDLVXDI = DDDCCLXVVIII = MDCCLXXIII = 1773) stehen für das Jahr 1773.

Der Alte Kranen wurde bereits 1846 durch einen jüngeren eisernen Ladekran abgelöst, seine Mechanik ist noch vollständig erhalten und war Anfang des 20. Jahrhunderts nochmals in Betrieb.

Das Bauwerk überstand die Bomben des Zweiten Weltkriegs ohne Schäden, der Alte Kranen hat seine Bedeutung als eines der wenigen erhaltenen Industrie- und Architekturdenkmäler aus der Barockzeit. Ähnliche Ladekranen stehen auch in Andernach am Rhein und in Trier an der Mosel, diese Bauwerke waren aber wesentlich länger in Betrieb und deren Mechanik ist auch daher nicht vergleichbar gut erhalten.

Der Kranenkai ist Schiffsanlegestelle und mit einem Biergarten auch beliebter Treff für Einheimische und Stadtbesucher, am Alten Kranen befindet sich auch die Messstelle für den Wasserstand des Mains, Pegel Würzburg, mit den Markierungen der Höchststände des Mainhochwassers.

Lage: am Kranenkai (49° 47′ 46″ N 9° 55′ 34″ O).

Der Alte Kranen und detailliertere Informationen zu den Umständen seiner Entstehung mit einer Computer-Animation bei www.ca-wallau.com.

Juliusspital[Bearbeiten]

Juliusspital, Fürstenbau im Innenhof

Das Juliusspital wurde von Fürstbischof Julius Echter als ein Armen-, Pilger-, Waisen-, und vor allem als Krankenhaus und nach dem Bürgerspital (Gründung schon 1316) als ein zweites Spital für die Stadt gestiftet. Die Stiftung als Träger der Einrichtung wurde aus dem Privatvermögen Echters mit umfangreichen land- und forstwirtschaftlichen Besitzungen ausgestattet, darunter auch die Weinberge mit der Lage Würzburger Stein. Die Stiftungsurkunde wurde vom Bildhauer Hans Rodlein 1576 in Stein geschlagen und hängt im Durchgang vom Innenhof zum Park.

Der Grundstein für den ersten Spitalbau auf dem Gelände des aufgekauften ehemaligen jüdischen Friedhofs wurde am 12. März 1576 und damals außerhalb der Stadtmauern gelegt, das Juliusspital ging 1579 in Betrieb und gilt heute als der erste moderne Hospitalbau in Deutschland.

Juliusspital, Gartenpavillon im Innenhof

Nach einem Brand im Jahre 1699 entstand unter Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau der barocke Fürstenbau als Hinterbau neu, Architekt war Antonio Petrini. Der Gartenpavillon im an den Innenhof anschließenden Park entstand nach Planungen von Josef Greising in den Jahren 1705 bis 1715 und war Würzburgs erster Barocksaal.

1745 brannte der Mittelbau und wurde unter Balthasar Neumann nach den Plänen Antonio Petrinis wieder aufgebaut.

Der Vorderbau an der Juliuspromenade wurde 1789 durch die beiden Baumeister Ickelsheimer und Geigel neu gestaltet.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage des Juliusspitals völlig zerstört und wurde bis 1956 neu aufgebaut. Die Stiftung Julisusspital ist eine der größten Wohltätigkeitsstiftungen Deutschlands, das Vermögen umfasst heute rund 1.100 Hektar landwirtschaftliche Güter und dazu 172 Hektar Weinberge, darunter zahlreiche Spitzenlagen in ganz Weinfranken, z. Bsp.: Würzburger Stein, Randersackerer Pfülben, Iphöfer Julius-Echter-Berg, Rödelseer Küchenmeister, Escherndorfer Lump. Mit 3.224 Hektar Holzbodenfläche zählt die Stiftung auch zu den größten Waldeigentümern des Freistaates Bayern.

Juliusspital, Greifenbrunnen im Park

Sehenswert am Juliusspital (49° 47′ 54″ N 9° 55′ 58″ O) ist die Fassade des Hinterbaus (Zugang in den Innenhof von der Juliuspromenade aus) und die nach hinten anschließende Parkanlage mit dem Gartenpavillon. Die allegorischen Figuren am barocken Greifenbrunnen (auch: Vierströmebrunnen, Auvera-Brunnen), geschaffen 1706 von Jakob van der Auvera, symbolisieren die vier fränkischen Flüsse. Im Erdgeschoss des Vorderbaus befindet sich eine der schönsten Rokoko-Apotheken Deutschlands mit einer Originaleinrichtung aus der damaligen Zeit.

Siehe auch das Weingut Juliusspital, zum Krankenhaus siehe im Abschnitt Gesund bleiben.

Denkmäler[Bearbeiten]

Zum Franconiabrunnen siehe beim Residenzplatz vor;

Zum Vierröhrenbrunnen siehe "Beim Grafeneckart" (Platz vor dem Rathaus) vor;

Kiliansbrunnen[Bearbeiten]

Der Kiliansbrunnen auf dem Bahnhofsvorplatz

Der aus Carrara-Marmor und Muschelkalk nach einem Entwurf des Stadtbaurats Bernatz geschaffene Kiliansbrunnen steht zentral auf dem Bahnhofsvorplatz und wurde 1895 vom Prinzregenten Luitpold an seine Geburtsstadt verschenkt und zum Kilianstag am 8. Juli enthüllt, der Monarch war dafür extra aus München angereist. Die mittlere Brunnenschale ist mit in Stein gemeißelten Masken geschmückt, die auf die Wirkungen des Weingenusses verweisen.

Der Bronzeguss der Kiliansfigur erfolgte durch Ferdinand von Miller, den Zweiten Weltkrieg und den 16. März 1945 überlebte die Figur durch eine eigenartige Schicksalsfügung: die Nationalsozialisten hatten sie 1943 zusammen mit einigen der Würzburger Glocken zur Einschmelzung nach Hamburg verkauft. Nach Kriegsende wurde die Figur weitestgehend unversehrt vom damaligen Leiter des Mainfränkischen Museums bei einem Schrotthändler wiederentdeckt, zurückgekauft und 1949 wieder als Brunnenfigur aufgestellt.

Museen[Bearbeiten]

Neues Zeughaus, Eingang Mainfränkisches Museum
Bibliotheksbau, Eingang Fürstenbaumuseum

Auf der Festung Marienberg

  • 10 Mainfränkisches Museum. Tel.: (0)931 205940, Fax: (0)931 2059456. Einzigartige Sammlung von Werken Tilman Riemenschneiders, außerdem eine vorgeschichtliche Sammlung, Zeugnisse fränkischer Weinkultur und eine Volkskunde-Abteilung. Geöffnet: April - Oktober Di - So 10 - 17 Uhr, November - März Di - So 10 - 16 Uhr. Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung. Preis: Erwachsene 3,00 €, Gruppen ab 20 Personen 2,00 € pro Person, ermäßigt: 1,50 €, Führungen für Gruppen nach Vereinbarung.
  • 11 Fürstenbaumuseum. Mit fürstbischöflichen Wohnräumen, Schatzkammer und Abteilung zur Stadtgeschichte Würzburgs. Geöffnet: April - Oktober Di - So 9 - 18 Uhr, November - März geschlossen, Kassenschluss 30 Minuten vor Schließung. Preis: Erwachsene 4,00 €, Gruppen ab 15 Personen 3,00 € pro Person, Verbundkarte für Burgführung und Fürstenbaumuseum 5,00 €, Gruppen ab 15 Personen 4,00 €, Verbundkarte für Mainfränkisches Museum und Fürstenbaumuseum 5,00 €.
Spitäle

In der Stadt

  • 12 Spitäle, An der Alten Mainbrücke. Seit über 40 Jahren ist das Spitäle, die ehemalige „Hofspitalkirche zu den 14 Nothelfern“ Kunstgalerie der VKU (Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens), eine Galerie mit wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer Kunstrichtungen. Geöffnet: Di - Do 11 - 18 Uhr, Fr 11 - 20 Uhr, Sa + So 11 - 18 Uhr, Montag geschlossen. Preis: Eintritt frei.
  • 13 Museum im Kulturspeicher, Veitshöchheimer Straße 5. Tel.: (0)931 322250, Fax: (0)931 3222518. Konkrete Kunst in Europa nach 1945 - die Sammlung Peter C. Ruppert, Städtische Sammlung (19. - 21. Jahrhundert); Wechselausstellungen. 2005 erhielt das Museum den bayerischen Museumspreis für qualitätvolle und innovative Museumsarbeit. Geöffnet: Montag geschlossen, Dienstag 13 - 18 Uhr, Mittwoch, Freitag bis Sonntag 11 - 18 Uhr, Donnerstag 11 - 19 Uhr.
Museum am Dom
  • 14 Museum am Dom, Kiliansplatz (Domstraße). Tel.: (0)931 38665600, Fax: (0)931 38665609. Schwerpunkte der Dauerausstellung sind Arbeiten der Moderne und zeitgenössischer international bekannter Künstler wie Joseph Beuys, Otto Dix und Käthe Kollwitz. Aber auch Meistern der Romanik, der Gotik und des Barock begegnet man in Werken von Johann Zick, Georg Anton Urlaub und Tilman Riemenschneider. Geöffnet: April bis Oktober: Di - So 10 - 18 Uhr, November bis März: Di - So 10 - 17 Uhr. Montags geschlossen. Preis: Erwachsene 3,50 €, Gruppen ab 10 Personen 2,50 € pro Person Verbundkarte für Museum am Dom und Domschatz: 4,50 €, Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Ermäßigungen gelten für Schüler, Studenten, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Gruppen ab 10 Personen, Freunde des Museums am Dom e.V.
  • Domschatz: Plattnerstraße.Grabbeigaben, Goldschmiedearbeiten und liturgische Gewänder des 11. - 20. Jh. aus dem Würzburger Dom St. Kilian.
Öffnungszeiten: Di - So 14 - 17 Uhr, montags geschlossen. Eintrittspreise: Erwachsene 2,00 €. Ermäßigungen gelten für Schüler, Studenten, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Gruppen ab 10 Personen: 1,50 €, Verbundkarte für Museum am Dom und Domschatz: 4,50 €. Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Tel. 0931/38665600, Fax 0931/38 66 56 09
  • Kunstschiff Arte Noah: Jährlich 5 - 6 Ausstellungen zeitgenössischer Künstler des Kunstvereins Würzburg e.V.; Willy-Brandt-Kai (Oberer Mainkai).
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag 15 - 18 Uhr, Sonntag 13 - 17 Uhr, Montag u. Dienstag geschlossen. Eintrittspreise: Erwachsene: 1,00 €. Tel. 0171/5454325
Blick in den Saal D der Antikensammlung des Martin-von-Wagner-Museums.
  • Martin-von-Wagner-Museum: Im 2. u. 3. Stock im Südflügel der Würzburger Residenz. Zugang durch den Innenhof neben der Hofkirche. Fahrstuhl vorhanden. Eines der größten Universitätsmuseen Europas. Es besteht aus einer Antikensammlung, einer Gemäldegalerie, in der auch Skulpturen gezeigt werden, und einer graphischen Sammlung. Öffnungszeiten je nach Abt. unterschiedlich. Eintritt frei, Tel.: 0931/312866
  • Mineralogisches Museum: Universität am Hubland. Edelsteine, Mineralien, Kristalle, Erze, Meteoriten. Öffnungszeiten: Mi 14 - 16 Uhr, So 14 - 17 Uhr (in den Weihnachtsferien geschlossen). Eintritt frei. Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Tel. 0931/8885407
  • 15 Röntgen-Gedächtnisstätte, Röntgenring 8. Tel.: (0)931 3511103. Originallabor, in dem Wilhelm Conrad Röntgen die nach ihm benannten Strahlen entdeckte. Geöffnet: Mo - Do 9 - 16 Uhr, Fr 9 - 15 Uhr. Preis: Eintritt frei. Führungen und Gruppen nach Vereinbarung, dann Kosten 2,50 € pro Person.
  • 16 Siebold-Museum, Frankfurter Straße 87. Tel.: (0)931 413541, Fax: (0)931 6192240. Ständige Sammlung und Wechselausstellungen u.a. mit Exponaten aus dem Nachlass des Würzburger Japanforschers Philipp F. v. Siebold. Original Japanisches Teehaus. Geöffnet: Montags geschlossen, Di - Fr 15 - 17 Uhr, Sa u. So 10 - 12 Uhr und 15 - 17 Uhr u. nach Vereinbarung. Preis: Erwachsene 3,00 €, Schüler und Studenten 2,00 €.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Festung Marienberg, Fürstengarten
Ringpark Glacis
Gartenschaugelände
Mainkai
Leonhard-Frank-Promenade

Würzburg ist eine grüne Stadt. Neben den umgebenden Weinbergen auf den Hängen des Maintals gibt es zahlreiche weitere Grünanlagen.

  • Der Ringpark, auch Glacis, entstand auf dem Areal der Glacis, das war die aus strategischen Gründen unbebaute Freifläche vor der barocken Stadtmauer der Altstadt. Die Glacis umschließt die Innenstadt Würzburg als eine grüne Lunge halbkreisförmig vom Main zum Main an der Süd-, Ost- und Nordseite. Die Grünanlage im englischen Stil ist rund 3,3 km lang und bis zu 240 m breit bei einer Fläche von 27 Hektar, sie zählt zu den wenigen aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert noch gut erhaltenen Ringparkanlagen Deutschlands. Der Park entstand im Zeitraum ab 1878 und war im Jahre 1896 im wesentlichen geschaffen, die Arbeiten an der Teich- und Blumenlandschaft Klein-Nizza im Teilbereich der Befestigungsmauern des Hofgartens wurden nachträglich noch bis 1900 abgeschlossen. Zu sehen gibt es zahlreiche Denkmäler, Brunnen und die verschiedensten Bäume und Gehölzer, dazu kommen noch Spiel- und Sportflächen.
  • Botanischer Garten, er ist seit 2003 eine zentrale Einrichtung der Universität Würzburg und dient neben Forschung und Lehre auch der Erholung. Im Garten gibt es unter anderem 15 Gewächshäuser wie Tropenhaus, Gebirgspflanzenhaus, Arzneipflanzenhaus oder Mediterranhaus. Die Freiflächen gliedern sich in Abteilungen wie Zierpflanzengarten, Tertiärwald oder Flaumeichenwald.
17 Botanischer Garten der Universität Würzburg, Julius-von-Sachs-Platz 4, 97082 Würzburg (in Heidingsfeld an der B19 im Süden der Stadt). Tel.: +49 (0)931 31 86240. Geöffnet: Freigelände: April - September: 8 - 18 Uhr, Oktober bis März: 8 - 16 Uhr, geöffnet auch an Wochenenden und Feiertagen. Preis: Eintritt frei.
  • Gartenschaugelände, entstanden zur Landesgartenschau 1990 am westseitigen Mainufer auf dem Glacis der Festung Marienberg. Die Festungsmauern sind in den Park integriert, die Anlage schließt am westseitigen Mainufer an die Glacis der ostseitigen Stadtbefestigung an. Zu sehen gibt es verschiedene Themengärten wie Japanischer Garten, Schottischer Garten, Amerikanischer Fliedergarten oder Wicklow-Garten (Irland).
Öffnungszeiten: November - März 7 - 17 Uhr, Sa, So, Feiertag 8 - 17 Uhr; April - Oktober abends bis 21 Uhr. Eintritt frei. Der Eingang in Höhe Friedensbrücke ist aus der Innenstadt zu Fuß in ca. 10 - 20 Minuten erreichbar. (49° 47′ 51″ N 9° 55′ 16″ O)
Im Jahre 2018 richtet Würzburg zum zweiten Mal die Bayerische Landesgartenschau aus.
  • Der Mainkai ist das ostseitige Mainufer entlang der Innenstadt. Der Kranenkai ist der Teil am Alten Kranen und als Grünanlage mit zahlreichen Sitzflächen und einigen Gastronomiebetrieben von der Juliuspromenade zur Alten Mainbrücke hin auch ein bischen eine Flaniermeile. Der Obere Mainkai ist der Teil nördlich der Ludwigsbrücke, der Ludwigskai ist der südlich der Ludwigsbrücke gelegene Teil des Mainkais. Die Ludwigsbrücke ist im Würzburger Sprachgebrauch die Löwenbrücke, was unschwer zu erkennen ist. Einer der beiden Löwen ist katholisch und einer evangelisch.
  • Die Leonhard-Frank-Promenade ist das westseitige Mainufer gegenüber der Altstadt. Die Grünanlage mit der Platanenzeile ist benannt nach dem in Würzburg geborenen Schriftsteller und Dichter Leonhard Frank. In der tagsüber und auch am Abend beliebten Parkanlage gibt es zwei Biergärten, außerhalb der Biergärten gilt seit 2010 ein Alkoholverbot. Grund waren vorangegangene Alkoholexzesse mit Prügeleien, seit dem Prohibitionserlass ist es in der Leonhard-Frank-Promenade auch am Abend wieder gemütlicher geworden.
Lusamgärtchen
  • Lusamgärtchen:
Ruhige kleine Oase in der Innenstadt, entstanden aus dem erst 1883 wiederentdeckten Nordflügel des Kreuzgangs im Kollegiatsstift des Neumünsters, die originale Arkadenreihe des romanischen Kreuzgangs aus der Stauferzeit (ca. 1170 - 1180) wurde dann nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1953 wieder aufgestellt, die Bögen waren in einem angrenzenden Wirtschaftsgebäude des Stifts verbaut gewesen.
Der Kreuzgang war im Mittelalter lange Zeit Begräbnisstätte und gilt auch als die Stelle für das vermutete Grab des Minnesängers Walther von der Vogelweide, bedeutendster Lyriker des Mittelalters, der seit 1220 mit Lehen des Kaisers und festem Wohnsitz in oder bei Würzburg wohnte. Überliefert ist ein Vers über das in Würzburg erhaltene Lehen:
"Ich han min Lehen, al die werlt, ich han min Lehen. Nu entfürhte ich niht den hornunc an die zehen... "
Ich hab mein Leben! In alle Welt ruf´ ich´s hinaus: Ich hab mein Leben! Jetzt fürchte ich nicht mehr den Februarfrost an den Zehen...
Der Gedenkstein für den Dichter stammt aus dem Jahre 1930, der Garten überstand den Zweiten Weltkrieg weitgehend unzerstört. Im Sommer finden im Lusamgärtchen Konzerte in Originalkostümen und mit Originalinstrumenten des Mittelalters statt.
Lage: Martinstraße 4, Zugang etwas versteckt zwischen dem Dom und der Rückseite des Neumünster vom Kiliansplatz aus: (49° 47′ 39″ N 9° 55′ 54″ O).
  • Steinbachtal:
Im südlichen Teil des idyllisch gelegenen Steinbachtals wurde ab 1895 vom Verschönerungsverein Würzburg am Südhang des Steinbachtals eine Grünanlage als Naherholungsraum geschaffen.
Das ganze Tal wird gerne von Joggern und Spaziergängern genutzt. Es gibt unter anderem mehrere Brunnen und einen Vogellehrpfad. Der untere Teil des Nordhangs im Steinbachtal ist bebaut und gilt als Würzburgs vornehmste Villengegend, vom oberen Teil des Nordhangs hat man einen weiten Blick über das Maintal.
Durch das Naturdenkmal Annaschlucht führt ein Steig vom hinteren Steinbachtal auf den Nikolausberg und weiter in Richtung zur Frankenwarte. Der Guggelesgraben ist ein weiteres Schutzgebiet im hinteren Steinbachtal mit einem wertvollem Baumbestand.
Lage: am westlichen Mainufer und südlich des Nikolausbergs mit dem Käppele (49° 46′ 16″ N 9° 54′ 43″ O).

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • 1 s.Oliver Arena (bis 2004 Carl-Diem-Halle, Veranstaltungshalle vor allem für Sport), Stettiner Str. 1, 97072 Würzburg (in der Sanderau). Tel.: +49 (0)931 79 08 45 2 (Fachbereich Sport der Stadt Würzburg)..
Die Halle wurde 1981 eröffnet und ist vor allem Spielstätte für die Bundesliga-Basketballer der Stadt, die S.Oliver Baskets.
Anfahrt ÖPNV: Straßenbahn Linien 1, 4: Haltestelle Königsberger Straße;
200 Routen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für Anfänger und Fortgeschrittene; 1740 m² Gesamtkletterfläche, davon 370 m² unter freiem Himmel.
Anfahrt ÖPNV: Bus, Linien 7, 22, 48: Haltestelle Vogel Verlag; Straßenbahn-Linien 2, 4: Haltestelle DJK-Stadion oder Max-Planck-Str.;
  • Kanufahren. Tel.: +49 9305 9882112. Abfahrten ab Volkach oder Würzburg, auch Mehrtagestouren Geöffnet: ab Mai bis Ende Oktober. Preis: Kleinste Tour 3,5 Stunden Erwachsene 22 €, bis 12 Jahre 17 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

Stadtführungen[Bearbeiten]

  • Umfangreiches Angebot an öffentlichen Führungen und Gruppenführungen siehe Tourist-Information

Hallenbäder[Bearbeiten]

  • 3 Sandermare (städtisches Bad), Virchowstr. 1, 97072 Würzburg. Tel.: (0)931 260 240.: Sportbecken (Bahnlänge von 25 m), Solebecken, Sauna und separates Baby-Planschbecken.
Anfahrt ÖPNV: Straßenbahnlinien 1, 3, 4 und 5, Haltestelle Sanderring.
Südlich des Zentrums gelegen und von da aus auch zu Fuß erreichbar.
  • 4 Wolfgang-Adami-Bad (vereinseigenes Bad des Schwimmverein Würzburg 05 e.V.), Oberer Bogenweg 1, 97074 Würzburg. Tel.: (0)931 79 79 5-0.: Sportbecken (Bahnlänge 50 m), Solebecken, Sauna und separates Baby-Planschbecken. Gaststätte mit Sommergarten. Die Belegungszeiten durch den Vereinssport sind zu beachten.

Freibäder[Bearbeiten]

  • 5 Dallenbergbad (städtisches Bad), König-Heinrich-Straße 52, 97082 Würzburg (in Heidingsfeld). Tel.: (0)931 74 46 0.: Sportbecken (Bahnlänge 50 m), separates Sprungbecken mit 10-m-Sprungturm, große Rutsche und separates Baby-Planschbecken.
Anfahrt ÖPNV: Straßenbahnlinien 3 und 5, Haltestelle Dallenbergbad.
  • 6 Nautiland (Erlebnisbad, städtisches Bad), Nigglweg, 97082 Würzburg (in der Zellerau). Tel.: (0)931 260 260.: Sportbecken (Bahnlänge 25 m) mit 3-m-Sprungturm, Nicht-Schwimmerbecken, große Rutsche, Solarien, Liegewiesen etc.
Anfahrt ÖPNV: Straßenbahnlinien 2 und 4, Haltestelle Neunerplatz.
Zu Fuß aus dem Stadtzentrum ca. 12 - 20 Min.
  • 7 Stadtstrand ("Sommerlocation", Strandsaison am Main) (Ludwigkai, Nähe Löwenbrücke). Tel.: (0)931 790 33 40. Geöffnet: Mitte April - Mitte September von 11 bis 23 Uhr.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Dreikönigsschwimmen im Main (am 06.01.): als Langstrecke von Randersacker (5 km) und als Kurzstrecke vom Graf-Luckner Weiher (ca. 2,5 km) bis zur Löwenbrücke in Würzburg, organisiert von der DLRG Unterfranken. Der Main wird für die Schifffahrt kurz gesperrt. Bei Wassertemperaturen um die 3°C ein eisiger Spaß ohne Altersbeschränkung, ein Neoprenanzug ist aber Pflicht.
  • Faschingszug Würzburg: Würzburgs Gaudiwurm findet am Faschingssonntag statt und gilt mit über 100.000 Besuchern als der größte in Süddeutschland.
  • Frühjahrsfest (Talavera)
  • Weindorf (kulinarisches Weinfest) (am Marktplatz). Geöffnet: 10 Tage lang ab letzten Freitag im Mai.
  • Weinfest im Hofgarten, auch Hofgartenfest, Anfang Juli im Hofgarten der Residenz. Eines der bekanntesten Weinfeste in Weinfranken;
  • Kiliani, Unterfrankens größtes Volksfest, immer Anfang / Mitte Juli auf der Talavera;
  • Hafensommer. Tel.: +49 (0)931 36-2010. Preis: Tageskarten von 7,00 - 19,00 € (Stand 2011).. Kulturfestival auf der Freitreppe im Alten Hafen zwischen Kulturspeicher und Arte Noah.
  • Mozartfest, renommiertes klassisches Musikfestival im Hofgarten und weiteren Spielstätten in den Sommermonaten.
  • Barbarossa Spectaculum (großes Mittelalterfest) (Feste Marienberg). Geöffnet: Alle zwei Jahre (gerade Jahre) im August.
  • STRAMU, Europas größtes bühnenfreies Straßenmusikfestival, Straßentheater, Feuerartisten, Schwertkämpfer, Märchenerzähler u.s.w.. An einem Wochenende Anfang September auf verschiedenen Plätzen in der Würzburger Fußgängerzone.

Einkaufen[Bearbeiten]

Kaufhaus am Markt, auch Balthasar-Neumann-Kaufhaus

Die größte Stadt in Unterfranken ist auch die regionale Einkaufsmetropole. In der Würzburger Altstadt gibt es eine Vielzahl an Geschäften mit breiter Auswahl.

Der Mantelsonntag ist ein alljährlicher verkaufsoffener Sonntag am letzten Oktoberwochenende mit nachmittags geöffneten Geschäften, kostenlosen Parkplätzen und günstigen Parkpreisen in den Parkhäusern und Tiefgaragen bei bis zu 150.000 Besuchern (2013).

Die Kultur- und Einkaufsnacht findet am Samstag des ersten Adventswochenendes statt. Die meisten Läden sind bis 23 Uhr geöffnet, der Würzburger Weihnachtsmarkt bis 22 Uhr, es gibt ein stimmungsvolles Rahmenprogramm passend zur Adventszeit.

  • 2 OSKA, Plattnerstraße 10, 97070 Würzburg. Tel.: +49 (0)931 35986192.. OSKA Outlet in der Nähe des Doms.
  • 4 Wöhrl, Beim Grafeneckart 10, 97070 Würzburg (zentral an der Alten Mainbrücke). Tel.: +49 (0)931 354 80-0.. Die Filiale des Modehauses ist nach der Verkaufsfläche Würzburgs größtes Kaufhaus in der Altstadt.

Kulinarisches:

  • 5 Hofmann`s No.1 (Vinothek, Delikatessen), Maulhardgasse 3, 97070 Würzburg (zwischen Marktplatz und Juliuspromenade). Tel.: (0)931 58586.

Sport, Outdoor:

  • 6 Basislager (Fachgeschäft für Trekking und Bergsport), Martinstr. 2, 97070 Würzburg. Tel.: (0)931 161 85.

Literatur, Reiseliteratur und Kartenmaterial, regionale Literatur:

  • 8 Hugendubel (Buchhandlung), Kürschnerhof 4, 97070 Würzburg (Nähe Marktplatz).
  • Schoeningh (wissenschaftliche Buchhandlungen), u. a.: Franziskanerplatz 4 (an der Alten Universität); Uni am Hubland (Mensa).

außerhalb des Stadtzentrums[Bearbeiten]

  • 9 XXXL Neubert, Mergentheimer Straße 59, 97084 Würzburg (in Heidingsfeld im Süden der Stadt). Tel.: +49 (0)931 61060.. Eines der größten Möbelhäuser Süddeutschlands, neben den Möbeln gibt es eine große Auswahl an Einrichtungsgegenständen und sonstiges rund ums Wohnen und auch zur Kochausrüstung.
  • 10 S. Oliver Outlet Rottendorf, Am Moritzberg 3, 97228 Rottendorf (direkt an der Abfahrt Rottendorf der Bundesstraße B8). Tel.: +49 (0)9302 3096495. Fabrikverkauf am Firmensitz des 1969 in Würzburg zunächst noch als Boutique gegründeten internationalen Mode- und Lifestyle-Unternehmens Geöffnet: Mo - Fr: 10 - 19 Uhr, Sa.: 9 - 18 Uhr.
  • Im Würzburger Stadtteil Lengfeld (49° 48′ 50″ N 9° 58′ 47″ O) rund drei Kilometer nordöstlich vom Stadtzentrum und an der Bundesstraße B19 in Richtung Bad Neustadt gelegen befindet sich ein Industrie- und Gewerbegebiet mit mehreren Einkaufs- und Großmärkten, unter anderem Ikea-Möbelmarkt, Media-Markt TV-Elektro, Hornbach Baumarkt.

Küche[Bearbeiten]

  • Würzburger Bratwurst auch "Winzerbratwurst", ist eine etwas schärfer gewürzte Bratwurst, die zusätzlich einen Anteil weißen Frankenweins enthält. Sie wird nicht gegrillt, sondern in der Pfanne in Fett gebraten und in der Mitte geknickt als "Geknickte" im Brötchen (Weck) serviert.

Zur Hotelgastronomie siehe auch im Abschnitt Unterkunft.

Günstig[Bearbeiten]

Main
  • 2 Zum Schützenhof (fränkische Küche), Mainleitenweg 48, 97082 Würzburg (10 Fußminuten vom Käppele). Das Restaurant mit großem Biergarten in aussichtsreicher Lage über dem Maintal ist besonders in lauen Sommernächten der Treffpunkt für die Jugend und die Studenten Würzburgs. Geöffnet: von 9 - 1 Uhr in der Nacht.
  • 3 Karthäuser (fränkische Küche, Hähnchen und Pizza), Ludwigstraße 1, 97070 Würzburg (Gegenüber dem Mainfrankentheater). Tel.: +49 931 54723. Gutes Essen zu vernünftigen Preisen in zentraler Lage. Geöffnet: Di – So 11.00 – 1.00 Uhr, Mo 16.00 – 1.00 Uhr.
  • 4 Gasthaus "Zur Sonne", Frankfurter Straße 54, 97082 Würzburg. Tel.: (0)931 40476609, E-Mail: . Deutsche Küche, gute Auswahl an Speisen zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Geöffnet: Öffnungszeiten: Di – So 11.00 – 23.00 Uhr (warme Küche 11.30 – 14.00 Uhr + 17.30 – 21.30 Uhr), Mo ist Ruhetag.
  • 5 Restaurant Luisengarten (fränkische, deutsche und kroatische Küche), Martin-Luther-Straße 1, 97072 Würzburg (5 Fußminuten zur Residenz, weitere 5 bis 10 Minuten zum Marktplatz). Tel.: +49 (0)931 51230. Das Restaurant mit einer großen Auswahl an Speisen zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Geöffnet: Von 11.00 - 23.00 Uhr geöffnet, Montag Ruhetag.
  • 6 Gaststätte Jahnwiese (fränkische Küche), Wiesenweg 2, 97084 Würzburg (im Stadtteil Heidingsfeld, direkt in der Nähe des großen Möbelhauses). Tel.: +49 (0)931 9914 8870. Gutes Essen zu vernünftigen Preisen. Geöffnet: Mo - Sa: 10.30 - 0.00 Uhr, So + Feiertage: 10.00 - 22.30 Uhr, Mittwoch Ruhetag.
  • 7 Restaurant Büttnerstuben (fränkische und deutsche Küche), Wenzelstraße 38, 97084 Würzburg (im Stadtteil Heidingsfeld, in der Nähe des großen Möbelhauses). Tel.: +49 931 54627. Gutes Essen zu vernünftigen Preisen. Geöffnet: täglich ab 11.30 Uhr, So + Feiertage ab 11.00 Uhr, warme Küche bis 21.30 Uhr, Dienstag Ruhetag.
  • 8 Gasthaus Steinbachtalbäck (fränkische Küche), Steinbachtal 64, 97082 Würzburg (inmitten des Erholungsgebietes Steinbachtal direkt im Grünen). Tel.: +49 931 72394. Wechselnde Tageskarte mit fränkischer Küche. Geöffnet: Di - So: von 10.30 - 22.00 Uhr.
  • 9 Würzburger Hofbräu Keller (fränkische Küche), Jägerstraße 17; 97082 Würzburg (direkt an der Brauerei der Würzburger Hofbräu). Tel.: +49 (0)931 4 29 70. Gutes Essen zu vernünftigen Preisen, im Sommer auch in einem wunderschönen Biergarten. Geöffnet: täglich geöffnet von 10.00 - 0.00 Uhr, durchgängig warme Küche von 11.00 - 22.00 Uhr, bis 23.00 Uhr Brotzeit.

Mittel[Bearbeiten]

Pizzeria Capri - Blaue Grotte

Nicolino di Camilo, genannt Nick, stammt aus Villa Magna in den Abruzzen und kam 1946 über Fürth nach Würzburg. Hier arbeitete er zunächst als Türsteher im "Country Club", einem beliebten Treffpunkt der US-Soldaten. Per Zufall lernte er den US-Offizier Coletti kennen, einen Amerikaner der auch aus den heimatlichen Abruzzen stammte. Auf Veranlassung des Offiziers bekochte Nick zunächst nur aushilfsweise die amerikanischen GI's in Clubs und Casinos rund um Würzburg mit den Speisen seiner Heimat. Der Erfolg war so groß, das Nicolino di Camilo am 24. März 1952 die "Bier- und Speisewirtschaft Capri" als das erste italienische Restaurant in Deutschland eröffnete, später erfand er dann auch noch die Pizza-Schachteln für seinen Lieferdienst.

Gäste im Lokal waren zunächst nur die US-Soldaten, die Würzburger waren noch sehr zurückhaltend. Erst in der Wirtschaftswunderzeit lernten die deutschen Touristen vor Ort die italienische Küche kennen und der Hefeteigfladen in der italienischen Variante wurde eines der deutschen Lieblingsgerichte.
  • 11 Eiscafe Fontana (Eisdiele, Café mit Terrasse, italienisches Restaurant), Beim Grafeneckart 8, 97070 Würzburg. Tel.: +49 931 3292180. Recht beliebtes Eiscafe in prominenter Lage an der Alten Mainbrücke / Vierröhrenbrunnen.
  • 13 Capri - Blaue Grotte (Restaurant, älteste Pizzeria in Deutschland), Elefantengasse 1, 97070 Würzburg (an der Sanderstraße). Die Pizzeria ist noch im ursprünglichen Stil als eine etwas schummrige "Grotte" im Kellergeschoss erhalten.
  • 15 Goldene Gans (Biergarten, Hausbrauerei: ungefiltertes naturtrübes Bier), Burkarderstr. 2-4, 97082 Würzburg (an der Westseite der Alten Mainbrücke). Tel.: +49 (0)931 29190817.
  • 16 Backöfele, Ursulinergasse 2, 97070 Würzburg. Tel.: +49 (0)931 59059. Das Backöfele steht für die gehobene und noch bezahlbare fränkische Küche. Dazu gehört auch eine gut sortierte Weinkarte.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 18 Alte Mainmühle (fränkisches Gasthaus, gehobene fränkische Spezialitäten, Wein, Fisch), Mainkai 1, 97070 Würzburg (direkt an der Alten Mainbrücke). Tel.: +49 931 16777. Das Restaurant betreibt einen von früh bis abends geöffneten Weinausschank direkt an der Alten Mainbrücke: Mit einem Glas Frankenwein auf der Brücke stehen und dem Wasser zuschauen.
  • 19 Kuno 1408 (Gourmetrestaurant), Neubaustraße 7, 97070 Würzburg (im Hotel Rebstock). Tel.: +49 931 30930. Das Restaurant schmückt sich seit 2013 mit zwei Sternen beim Guide Michelin.
  • 20 Weinhaus zum Stachel (Restaurant), Gressengasse 1, 97070 Würzburg (in Nähe Unterer Markt). Tel.: +49 931 52770. Das Weinhaus mit gehobener Küche ist im 1413 erstmals genannten historischen "Hinteren Gressenhof" oder Stachel, untergebracht.
  • 21 Restaurant Stephans (fränkisches Restaurant, gehobene, altfränkische Küche aus regionalen, saisonalen Zutaten), Sanderrothstraße 1, 97074 Würzburg (Frauenland/Keesburg/Sieboldshöhe). Tel.: +49 931 75631..
  • 23 Wein & Fischhaus Schiffbäuerin, Katzengasse 7, 97082 Würzburg. Tel.: +49 931 42487. Das Restaurant wurde 1890 eröffnet. Regionale, gehobene Fischküche, es gibt wenige Standardgerichte und eine Auswahl an Fischen je nach Saison und Fang. Man kann die Zubereitungsart und die Beilagen für jeden Fisch separat wählen. Es stehen keine Fleischgerichte auf der Karte. Geöffnet: Geöffnet ist Dienstag bis Samstag 11.30 - 14.30 und 18.00 - 23.30, Sonntag und Feiertag 11.30 - 15.00 Uhr Montag ist Ruhetag, in den Monaten Juni, Juli und August ist auch Dienstag geschlossen. Preis: Die Fische werden nach Gewicht abgerechnet.
  • 24 Steakhaus, Bachgasse 6, 97070 Würzburg. Tel.: (0)931 55050. Geöffnet: Öffnungszeiten: Di – So 11.30 – 14.00 Uhr + 17.00 – 23.00 Uhr, Mo ist Ruhetag.

Wein[Bearbeiten]

Ausführliche Informationen zum Frankenwein im Allgemeinen siehe im Artikel zur Region Mainfranken.

Die Würzburger Weinlagen sind der renommierte Würzburger Stein, Stein-Harfe, Innere Leiste, Abtsleite, Pfaffenberg, Kirchberg und Würzburger Schloßberg. Angebaute Weinsorten sind Müller-Thurgau, Silvaner, Riesling, Traminer, Grauer Burgunder, Weißer Burgunder und Spätburgunder.

Bekanntester Würzburger Wein ist die Lage Würzburger Stein in Südlage und im Norden der Stadt: Die größte Einzellage Deutschlands verteilt sich auf die Weingüter Bürgerspital, Juliusspital und Staatlicher Hofkeller, kleinere Anteile haben das Weingut am Stein und das Weingut Reiss.

Als einer der bekanntesten Liebhaber des Würzburger Steins gilt Goethe, überliefert ist ein Brief mit dem Zitat "Kein anderer Wein will mir schmecken, und ich bin verdrießlich, wenn mir mein gewohnter Lieblingstrank abgeht", sein Tagesbedarf wird von Historikern auf rund zwei Litern geschätzt, belegt auch durch diverse Rechnungen.

Main und Alter Kranen, dahinter die Lage "Würzburger Stein"

Ein süßer Würzburger Stein des Jahrgangs 1540 war auch der älteste Wein, der jemals getrunken wurde und genießbar war: Der Londoner Weinhändler Ehrmann kredenzte im Jahre 1961 in London einer ausgewählten Schar von Weinkennern, darunter auch der Journalist Hugh Johnson, als Höhepunkt einer Weinprobe eine 421 Jahre alte Weinflasche aus Würzburg: der Wein blieb wenige Minuten trinkbar, bevor er unter Sauerstoffeinfluss zu Essig wurde. Zwei wesentlich jüngere Weine aus dem 19. Jahrhundert waren zuvor als "tot" und untrinkbar eingestuft worden.

Der Bocksbeutel ist als Weinbehälter in Form einer tönernen Flachkugelflasche für die Zeit der Kelten um 1400 vor unserer Zeitrechnung belegt, ein Exemplar kann im Mainfränkischen Museum besichtigt werden. Der Bocksbeutel findet sich auch im Stiftungsrelief des Juliusspitals aus dem Jahr 1576, eine erste Schutzbestimmung durch den Würzburger Stadtrat stammt aus dem Jahre 1726. Ursprünglich wurde im Bocksbeutel der Würzburger Stein abgefüllt, später auch andere fränkische Weine. Die Herkunft des Namens "Bocksbeutel" ist unklar, eine Theorie leitet in vom »Bug«, für den Bauch ab, nach einer anderen Theorie vom Hodensack des Bocks.

Weingüter[Bearbeiten]

Häckerbrunnen: Würzburger Häcker (Weinbauer) mit seiner Hacke / am Oberen Markt

Die drei großen Weingüter Würzburgs sind der Staatliche Hofkeller, das Juliusspital und das Bürgerspital, sie gehören zu den größten Weingütern in Deutschland. Alle Weingüter bieten Führungen durch die Weinberge und durch den Weinkeller, Weinproben und Weinverkauf an, oft auch Sonntags und meist auch eine Weinstube mit Verköstigung und Restaurantbetrieb.

Das Juliusspital hat seine Ursprünge in einer Stiftung von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn (1545 - 1617) für das Juliusspital nach Vorbild des Hospices de Beaune. Bewirtschaftet werden rund 168 Hektar Rebflächen in ganz Franken, es ist damit das zweitgrößte Weingut Deutschlands, die Weine werden zu den allerbesten in Deutschland gezählt.
Der Hofkeller hat Ursprünge bis in das Jahr 1128 und einer Schenkung an das Kloster Zell, er ist der Hofkeller der Würzburger Fürstbischöfe und fällt 1814 mit Würzburg an den Freistaat Bayern. Die Rebfläche beträgt ca. 120 Hektar und ist über Franken verteilt. Mit einer Jahresproduktion von etwa 850.000 Flaschen ist der Hofkeller das drittgrößte Weingut in Deutschland.
Weinstube Bürgerspital
Das Bürgerspital hat seine Ursprünge in einer bürgerlichen Stiftung im Jahre 1316 für das Bürgerspital. Bewirtschaftet werden rund 110 Hektar Rebflächen in ganz Franken.
Familienbetrieb in der 5. Generation;
  • 7 Weingut Reiss, Unterdürrbacher Straße 182, 97080 Würzburg. Tel.: +49 (0)931 94600. Geöffnet: Mo – Fr 8 – 18 Uhr; Sa 8 – 17 Uhr und nach Vereinbarung. Typ ist Gruppenbezeichnung
Familienbetrieb mit 16 ha Rebfläche;

Nacht der offenen Weinkeller: alljährlich Ende Oktober öffnen die Würzburger Weingüter zur Weinkellerbesichtigung mit Weinproben und kleinem Rahmenprogramm.

Weinstuben und Bäcken[Bearbeiten]

Die "Bäcken" sind eine Würzburger Besonderheit: Hier darf mitgebrachtes Essen verzehrt werden. Der Name leitet sich ursprünglich von den Bäckereien ab: Diese verkauften den Arbeitern zur Brotzeit ihre Weck (Brötchen) und Brot, dazu wurde von den Gästen Mitgebrachtes wie Wurst und Käse verzehrt, die Bäcken durften dann auch den selbst angebauten Wein zur Brotzeit ausschenken. Daraus ergibt sich auch die Öffnungszeit, die Bäcken sind nämlich werktags tagsüber und bis in den Abend geöffnet und haben sonn- und feiertags geschlossen.

  • 27 Weinhaus Schnabel, Haugerpfarrgasse 10, 97070 Würzburg (in Nähe zum Stift Haug / Juliuspromenade). Tel.: +49 (0)931 53314.. Familienbetrieb seit 1899 und damit eines der ältesten Gasthäuser Würzburgs, fränkische Küche.

Nachtleben[Bearbeiten]

Marienkapelle

Eine Sperrstunde gibt es in Würzburg nicht, es gilt die "Putzstunde" mit Betriebsruhe zwischen fünf und sechs Uhr am Morgen.

  • Congress Centrum (CCW, Veranstaltungen: Konzerte, Opern, Musicals; Tagungen), Pleichertorstraße, 97070 Würzburg (am Main / Kranenkai). Tel.: +49 (0)931 372335. Typ ist Gruppenbezeichnung

Kinos[Bearbeiten]

  • CENTRAL-Programmkino, Maxstraße 2, 97070 Würzburg (in Nähe Residenz). Tel.: +49 (0)931 78011055.. Das genossenschaftschaftlich betriebene Kino entstand im Herbst 2010.
  • Festungsflimmern (Open-Air- Kino). . Über rund zwei Wochen Ende Juli, auf der Neutorwiese unterhalb der Festung Marienberg und über der Stadt.

Cafés und Kneipen[Bearbeiten]

  • 30 Café Schönborn (zentrales und damit recht beliebtes modernes Cafe), Marktplatz 30, 97070 Würzburg (am oberen Marktplatz). Tel.: +49 (0)931 4044806. Geöffnet: Di - Sa 8.30 - 2.00 Uhr; So 10.00 - 18.00 Uhr; Mo 8.30 - 1.00 Uhr.
  • 31 Stadtcafé Jenseits (Biergarten, Bar, Bistro, Musikkneipe, gutbürgerlich und mediterrane Küche.), Schenkhof 2, 97070 Würzburg (zwischen Marktplatz und Domplatz). Tel.: +49 (0)931 1 64 44. Geöffnet: Mo - Sa 10.00 - 01.00 Uhr; So & Feiertag 12.00 - 01.00 Uhr.
  • 32 Sternbäck (Gaststätte, Bierkneipe), Sterngasse 2, 97070 Würzburg (zwischen Dom und alter Mainbrücke). Tel.: +49 (0)931 540 56, Fax: +49 (0)931 570 88.. Während der Faschingszeit Hochburg für die Narren: ab Mittags überfüllt.
  • 33 Hans Huckebein, Textorstr. 5, 97070 Würzburg. Tel.: (0)931 51905.
  • 34 Mainkai 7 (Café, Bar, Restaurant), Büttnerstr. 72, 97070 Würzburg (Uferpromenade / Mainkai, südlich der Alten Mainbrücke). Tel.: +49 (0)931 99119911. Geöffnet: Mo - Fr 18.00 - 23.00 Uhr, Sa, So & Feiertag 12.00 - 23.00 Uhr..

Juliuspromenade[Bearbeiten]

Sanderstraße[Bearbeiten]

Die im Univiertel im südlichen Teil der Altstadt gelegene Sanderstraße wird mit Sport- und Studentenkneipen anlässlich der internationalen Sportereignisse wie Fußball-WM und EM oder auch US-Basketball zur Fan- und Feiermeile der Stadt (49° 47′ 20″ N 9° 55′ 51″ O).

  • 4 Loma (Bar, Club, Samstags nachmittags Bundesliga), Sanderstr. 7, 97070 Würzburg. Tel.: +49 (0)176 20188771. Geöffnet: Mo - Sa: Sept. - Mai: ab 19.00 Uhr Juni, Aug. ab 20.00 Uhr; Open End.
  • 5 M.U.C.K (Speisecafe, täglich wechselnden Mittagsangebote, abends "Studentenpreise"), Sanderstr. 29, 97070 Würzburg. Tel.: +49 (0)931 4651144.
  • 6 Reuererbäck, Sanderstraße 21, 97070 Würzburg. Tel.: (0)931 54945, E-Mail: . Bar + Café mit großer Auswahl an Cocktails und Longdrinks. Geöffnet: Öffnungszeiten: Di – Do 19.00 – 2.00 Uhr, Fr + Sa 19.00 – 3.00 Uhr, Mo geschlossen.

Clubs[Bearbeiten]

  • 7 Airport, Gattingerstr. 17, 97076 Würzburg (an der B8 etwas außerhalb der Stadt). Tel.: +49 (0)931 2 37 71. Geöffnet: Mi 22.00 - 5.00 Uhr; Fr & Sa 21.30 - 5.00 Uhr;.. House- und Techno, Hallendisco, zählt nicht nur zu Würzburgs bekanntesten und auch ältesten Clubs, sondern ist auch deutschlandweit bekannt.
  • 8 Boot (Club, Disco, der Name ist Programm), Veitshöchheimer Str. 14, 97080 Würzburg (am/ auf dem Main). Tel.: +49 (0)931 - 59 35 3. Geöffnet: Do, Fr, Sa & vor Feiertagen 21.00 -05.00 Uhr.
  • 9 L Club (Club, House, Minimal, Afterhour, sehr studentisch), Innere Aumühlstraße 9, 97076 Würzburg (am Stadtring/ B19). Geöffnet: Fr & Sa 22.00 - 05.00 Uhr; Sa, So: 06.00 - XX Uhr;.
  • 10 Kamikatze (Club, Disco), Gerberstr. 14, 97070 Würzburg (nähe Altstadt). Geöffnet: Mo 23.00 - 05.00 Uhr; Fr, Sa & vor Feiertagen 23-05 Uhr.
  • 11 Labyrinth (Club, Disco, Rock, Alternative, die Pommes sind legendär), Beethovenstr. 3 97080 Würzburg. Tel.: +49 (0)931 16212. Geöffnet: Di 21.00 - 04.00 Uhr; Fr, Sa 21.00 - 05.00 Uhr.
  • 12 Odeon Lounge (Club, eher "gehobenes" Publikum), Augustinerstr. 18, 97070 Würzburg (Nahe Mainkai zwischen Alter Mainbrücke und Ludwigsbrücke). Tel.: +49 (0)931 3044898. Geöffnet: Mi, Fr, Sa ab 21.30 Uhr.
  • 13 Omnibus (Live-Musik-Gewölbe, Blues, Jazz, Folk, Rock, Salsa, Latin, Reggae, Rock ´n´ Roll u.s.w.), Theaterstraße 10, 97070 Würzburg. Tel.: +49 (0)931 5 61 21.
  • 14 Tirili (Studentenkeller, Rock, Metal, Pop, Electro, Hip-Hop, etc.), Am Exerzierplatz 1, 97070 Würzburg (im Süden des Zentrums). Tel.: +49 (0)931 88 24 20. Geöffnet: Mi 24.00 - 03.00 Uhr; Do 21.00 - 03.00 Uhr; Fr 22.00 - 05.00 Uhr; Sa 22.00 - 05.00 Uhr.
  • 15 Zauberberg (Club, Disco, Biergarten), Veitshöchheimer Str. 20, 97080 Würzburg (am Alten Hafen). Tel.: +49 (0)931 329 26 80. Geöffnet: Do 21.00 - 04.00 Uhr; Fr, Sa, & vor Feiertagen 21.00 - 05.00 Uhr.

Bühne[Bearbeiten]

Mainfrankentheater

Die Würzburger Theaterlandschaft ist breit aufgestellt: Neben der städtischen Bühne des Mainfranken-Theaters sind mehrere Privattheater mit modernem und experimentellem Theater, Musiktheater und auch mehrere Kinder- und Jugendtheater in der Kulturszene der Stadt vertreten.

  • Mainfranken Theater
Dreispartenhaus mit "Großem Haus" für Opern, Operetten, Musicals und Schauspiel sowie Kammerspiel im Stammhaus des Theaters; Konzerte des Philharmonischen Orchesters Würzburg im Konzertsaal der Hochschule für Musik. Insgesamt ca. 420 Vorstellungen im Jahr; feierte im Jahr 2004 sein 200-jähriges Bestehen;
9 Mainfranken Theater, Theaterstr. 21, 97070 Würzburg. Tel.: +49 (0)931 3908-124 (Vorverkauf), Fax: +49 (0)931 3908-100. Geöffnet: Di - Fr: 10.00 - 19.00 Uhr, Sa: 10.00 - 14.00, 17.00 - 19.00 Uhr.
Preise: Musiktheater 12,00 € - 29,00 €; Schauspiel 9,00 € - 19,00 €; Kammerspiele 11,00 €; Sinfoniekonzerte 12,00 € - 23,00 €;
Anfahrt ÖPNV: Bus Linien 6, 15, 16, 17 (Kardinal-Faulhaber-Platz); 12, 20, 26, 28 (Ludwigstraße);
  • 11 Das Kasperhaus (Puppentheater, Märchen für Kinder und Eltern), Julius-Echter-Straße 8, 97084 Würzburg (in Heidingsfeld). Tel.: +49 (0)931 3593494.
  • 12 Plastisches Theater HOBBIT, Münzstraße 1, 97070 Würzburg. Tel.: +49 (0)931 59830.. Das Theater wurde 1976 von Bernd Kreußer (geboren 1952) als mobiles Theater gegründet. Gemeinsam mit Jutta Schmitt entwickelten sie eine Spieltechnik aus Schauspiel mit Figuren und Objekten, sowohl für Kinder als auch Erwachsene. 2010 erhielt das Theater die Kulturmedaille der Stadt Würzburg.
  • 14 theater ensemble (freie Bühne, experimentelles Theater, ungewöhnliche Inszenierungen), Frankfurter Straße 87, 97082 Würzburg. Tel.: +49 (0)931 44545.
  • 15 Theater am Neunerplatz, Adelgundenweg 2a (Schulhof), 97082 Würzburg (in der Zellerau). Tel.: +49 (0)931 41 54 43.. Das Theater wurde 1985 von Thomas Heinemann als Kinder- und Jugendtheater gegründet, das Programmkonzept lautet "Theater von Kindern für Kinder". Am Abend gibt es dann einen Mix aus Kleinkunst- und Kabarettszene.
  • 16 Theater Spielberg (Puppentheater mit Programm für Kinder und Erwachsene), Reiserstr. 7, 97080 Würzburg (in einem Hinterhof im Stadtteil Grombühl). Tel.: +49 (0)931 26645 (Reservierungen).
  • 18 Werkstattbühne, Rüdigerstr. 4, 97070 Würzburg (Nähe Mainfrankentheater). . Würzburgs ältestes Privattheater mit 60 - 70 Plätzen, gezeigt werden literarisch-politische Stücke und moderne Klassik-Inszenierungen mit Laien- und Berufsschauspielern.

Unterkunft[Bearbeiten]

DJH Jugendherberge

Günstig[Bearbeiten]

  • 5 Hotel Meesenburg, Pleichertorstr. 8, 97070 Würzburg. Tel.: (0)931 46558405, Fax: (0)931 46558424, E-Mail: . Das Hotel liegt sehr zentral zwischen dem Stadtkern und Main, ca. 50 Meter vom Kongresszentrum entfernt. Preis: EZ ab 40 €, DZ ab 75 €.

Mittel[Bearbeiten]

Würzburger Dachlandschaft von der Alten Mainbrücke
  • 7 Goldenes Fass * * * (Hotel, Restaurant, Fränkische Küche), Semmelstraße 13, 97070 Würzburg (in Nähe Theater). Tel.: +49 (0)931 45256810. Geöffnet: 7.00 Uhr - 23.00 Uhr.
  • 10 Hotel zum Hirschen, Laurentiusstr. 5, 97076 Würzburg OT Lengfeld. Tel.: (0)931 271937, Fax: (0)931 278300, E-Mail: . Zum Hotel gehören eine Gastwirtschaft und eine Metzgerei. Preis: EZ ab 62 €, DZ ab 82 € (jeweils inkl. Frühstück); in allen Zimmern ist WLAN (Wi-Fi) verfügbar.
  • 11 Hotel Fischzucht, Julius-Echter-Straße 15, 97084 Würzburg OT Heidingsfeld. Tel.: (0)931 619870, Fax: (0)931 6198750, E-Mail: . Geöffnet: Öffnungszeiten des dazugehörigen Ristorante La Terrazza (italienische Küche): Mo, Di, Fr + Sa 17.00 – 22.30 Uhr, Mi ist Ruhetag, So + Feiertage 11.30 – 14.00 Uhr + 17.00 – 22.30 Uhr. Preis: EZ ab 65 €, DZ ab 95 € (jeweils inkl. Frühstück).
  • 12 Post Hotel, Mergentheimer Straße 162-168, 97084 Würzburg OT Heidingsfeld. Tel.: (0)931 6151-0, Fax: (0)931 6585-0, E-Mail: . Zum Hotel gehört das eigene Restaurant Postillion. Preis: EZ ab 63 €, DZ ab 76,50 €.
  • 13 Hotel Brehm, Stengerstraße 18, 97084 Würzburg OT Heidingsfeld. Tel.: (0)931 619950, Fax: (0)931 6199577, E-Mail: . Zum Hotel gehört ein Restaurant mit fränkischer Küche, es ist Di – Sa geöffnet, So + Mo sind Ruhetage. Preis: EZ ab 65 €, DZ ab 89 € (jeweils inkl. Frühstück).
  • 15 Hotel Strauss, Juliuspromenade 5, 97070 Würzburg. Tel.: (0)931 3057-0, Fax: (0)931 3057-555, E-Mail: . Zum Hotel gehört das Restaurant Würzburg mit fränkischen und internationalen Spezialitäten. Preis: EZ ab 60 €, DZ ab 75 €.
  • 18 Nichtraucher-Hotel "Till Eulenspiegel", Sanderstraße 1a, 97070 Würzburg. Tel.: (0)931 355840, Fax: (0)931 3558430, E-Mail: . Mittendrin in der Kneipenmeile Würzburgs schlechthin. Im selben Gebäude befindet sich noch eine Weinstube. Öffnungszeiten: täglich 18.00 – 1.00 Uhr; sowie ein Bierkeller, Öffnungszeiten: Mo – Sa 18.00 – 2.00 Uhr, So 19.00 – 1.00 Uhr (Spezialität die Altbierbowle!). Preis: EZ ab 75 €, DZ zur Einzelnutzung ab 85 €, DZ ab 99 €.
  • 19 Hotel Residence, Juliuspromenade 1, 97070 Würzburg. Tel.: +49 931 35934340, Fax: +49 (0)931 12597, E-Mail: . Lokal mit mexikanischer Küche und südländischer Lebensfreude. Geöffnet: Öffnungszeiten des Restaurants "Joe´s" (im Hause): So – Do 17.00 – 1.00 Uhr, Fr + Sa 17.00 – 2.00 Uhr; Check-In ab 14.00 Uhr, Check-Out bis 11.00 Uhr; Frühstücksbuffet: 7.00 – 10.00 Uhr. Preis: EZ ab 68 €, DZ ab 92 €.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 20 Maritim Hotel Würzburg, Pleichertorstraße 5, 97070 Würzburg (am Congress-Zentrum / Friedensbrücke). Tel.: +49 (0)931 3053-0, E-Mail: . Service: Schwimmbad (Öffnungszeiten: 6.00 – 23.00 Uhr, Temperatur: 28° C), Sauna, Dampfbad und Fitnessraum; Kostenfreies Internet; Aufdeckservice am Abend in bestimmten Zimmerkategorien und Suiten; Öffentliche Tiefgarage mit 228 Plätzen; Greenfee-Ermäßigung auf dem Golfplatz in Würzburg; Folgende Sprachen werden im Hotel gesprochen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Ungarisch, Russisch, Bulgarisch, Thailändisch, Schwedisch, Äthiopisch, Türkisch, Urdu, Rumänisch, Marokkanisch. Preis: Zusätzliche Kosten: Garage 8 € pro Tag; Frühstück 19 € pro Person/Tag, HP 26 € pro Person/Tag; VP 45 € pro Person/Tag; Sauna 5 € pro Person/Tag.
  • 24 Hotel Wittelsbacher Höh, Hexenbruchweg 10, 97082 Würzburg. Tel.: (0)931 453040, Fax: (0)931 415458, E-Mail: . Geöffnet: Das dazugehörige Restaurant hat folgende Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 23.00 Uhr (bei schönem Wetter auch auf der Gartenterrasse); Küchenzeiten: warme Küche täglich 12.00 – 14.00 Uhr + 18.00 – 22.00 Uhr. Preis: EZ ab 75 €, DZ ab 90 €, Suite ab 125 € (zuzügl. 6,80 € für Frühstück).
  • 27 Hotel Grüner Baum, Zeller Straße 35/37, 97082 Würzburg. Tel.: (0)931 45068-0, Fax: (0)931 45068-88, E-Mail: . Das Hotel liegt in Würzburgs ältestem Stadtteil, dem Mainviertel, unterhalb der Festung Marienberg. Preis: EZ ab 89 €, DZ ab 125 €; Frühstück 12 € extra, Garagenstellplatz 8 € pro Tag.

Lernen[Bearbeiten]

Würzburg ist Universitätsstadt mit drei Hochschulen und rund 35.000 Studenten.

  • 8 Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Sanderring 2, 97070 Würzburg. Tel.: +49 931 31 0. Die traditionsreiche Julius-Maximilians-Universität führt ihren Anfang auf das Jahr 1402 zurück und war die sechste Hochschulgründung im deutschsprachigen Raum. Sie ist heute bei den Geistes- und Sozialwissenschaften führend. Die zehn Fakultäten verteilen sich auf mehrere Standorte, das Hauptgebäude befindet sich am Sanderring in Nähe des Hofgartens / Stadtzentrum.
  • 9 Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt (Hochschule für angewandte Wissenschaften), Münzstraße 12, 97070 Würzburg (im Stadtzentrum, südlich der Residenz am Hofgarten). Tel.: +49 (0)931 3511-0. Die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt bietet viele Ingenieur-Studiengänge sowie sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge. In Würzburg befindet sich die Fakultät für angewandte Natur- und Geisteswissenschaften.
  • 10 Hochschule für Musik Würzburg, Hofstallstr. 6–8, 97070 Würzburg (im Stadtzentrum, nördlich der Residenz am Hofgarten). Tel.: +49 931 32187 0, Fax: +49 (0)931 32187-2800. Die Hochschule für Musik Würzburg hat ihren Anfang im 1798 gegründeten "Collegiums Musicum Academicum Wirceburgense" durch Franz Joseph Fröhlich und ist damit die älteste öffentliche Musikausbildungsstätte in Deutschland. Neben der Möglichkeit des Studierens werden durch die Hochschule auch zahlreiche Veranstaltungen (Konzertreihen, Festivals, Vorträge) zum Thema Musik organisiert. Die Hochschule verfügt über eigene Konzerträume, der größte fast etwa 850 Zuschauer, und über ein Theater mit 234 Plätzen.

Arbeiten[Bearbeiten]

Friedrich König

Würzburg wird häufig auch als Beamtenstadt bezeichnet, was bedeutet, dass der weitaus größte Teil der Arbeitsplätze in der öffentlichen Verwaltung bestehen. Größte Arbeitgeber sind die Hochschulen und die Stadt Würzburg selbst. Weitere große öffentliche Arbeitgeber sind die Regierung von Unterfranken, deren Sitz in Würzburg ist, sowie die Sparkasse Mainfranken.

Größter Industriebetrieb ist die König & Bauer AG (KBA), die weltweit zu den größten Druckmaschinenherstellern zählt, außerdem ist sie auch noch die älteste: König & Bauer wurde 1817 im ehemaligen Kloster Oberzell bei Würzburg von Andreas Bauer und Friedrich Koenig, dem Erfinder der Schnellpresse, gegründet.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Sicherheitslage in Würzburg entspricht der im übrigen Bayern, das eine der sichersten Regionen in Europa ist.

Natürlich sollte man aber auch hier die üblichen Regeln beachten (z.B. keine Wertsachen im Auto liegen lassen, Fahrräder immer anschließen usw.).

Gesundheit[Bearbeiten]

St. Kilian im Gegenlicht

In Würzburg gibt es neben der Universitätsklinik mit ihrer über 400 Jahre alten Tradition noch zahlreiche weitere Kliniken.

Unter den Krankenhäusern befinden sich auch das Juliusspital und das Bürgerspital, beide Krankenhäuser werden durch Stiftungen finanziert und diese beiden Stiftungen sind im Besitz von renommierten Weingütern. Wer also die Weine dieser Spitäler trinkt, unterstützt auf jeden Fall die Gesundheit anderer.

  • 11 Universitätsklinikum Würzburg (Anstalt des öffentlichen Rechts), Josef-Schneider-Str. 2, 97080 Würzburg (nordöstlich der Innenstadt an der B19 Richtung Bad Neustadt). Tel.: +49 (0)931 201-0.. 19 Kliniken mit Polikliniken.
  • 12 Rotkreuzklinik Würzburg, Kapuzinerstraße 2, 97070 Würzburg (Nähe Residenz). Tel.: +49 931 3092 0.. Fachrichtungen sind Augenheilkunde, Chirurgie, Gynäkologie, Neurochirurgie, Orthopädie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Anästhesie.
Das Krankenhaus hat eine über 430 Jahre alte Geschichte: Träger ist die Stiftung Juliusspital, die am 12. März 1576 der Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn mit seinem Privatvermögen gründete. Die Stiftung wurde von ihm mit land- und forstwirtschaftlichen Gütern als finanzielles Standbein ausgestattet, siehe auch beim Juliusspital vor.
Bürgerspital Würzburg, Verbindungsbau mit Glockenspiel, Spitalkapelle
Das Bürgerspital hat seine Anfänge in einer Stiftung des Würzburger Patriziers Johannes von Steren (ca. 1270 - 1329), der um 1316 sein Anwesen am heutigen Standort zur Aufnahme pflegebedürftiger Menschen abgab. Die Gründung des Bürgerspitals ist in einer Bulle des Papstes in Avignon zum 01.10.1320 bestätigt, das Krankenhaus hieß zunächst "Neues Spital", seit dem 16. Jahrhundert wird die Stiftung Bürgerspital genannt.
Zahlreiche Zustiftungen an Geld und Liegenschaften folgten, unter anderem gehört heute das Weingut Bürgerspital zum hl. Geist, eine der Würzburger Spitzenlagen, zur Krankenhausstiftung.
  • 15 Theresienklinik Würzburg, Domerschulstr. 1+3, 97070 Würzburg (Innenstadt Nähe Residenz). Tel.: +49 (0)931 3514-0.. Fachabteilungen sind Allgemeine Chirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Kurzinfos
Fläche 87,63 km²
Telefonvorwahl 0931
Postleitzahl 97070–97084
Kennzeichen
Zeitzone UTC+1
Notruf 112 / 110
  • Über die Würzburg Welcome Card gibt es Preisnachlässe auf verschiedene Stadtführungen, Sehenswürdigkeiten, Museen, Theatern und die Schifffahrten nach Veitshöchheim. Erhältlich für 3,00 € bei der Tourist Information, eine Woche gültig.
  • Ferienpass: zahlreiche Vergünstigungen, gültig in den Sommerferien für Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Würzburg ab 6 Jahren bis zum vollendeten 18. Lebensjahr und für Kinder und Jugendliche, die ihre Ferien im Landkreis Würzburg verbringen; Preis: 5,00 €, erhältlich bei den örtlichen Gemeindeverwaltungen;
  • Kostenlose öffentliche Toiletten gibt es in der Stadt an allen wichtigeren Plätzen, wie Marktplatz (Tiefgarage) am Ludwigkai, am Sanderring (Kiosk), am Barbarossaplatz und auch auf der Festung (Parkplatz). Am Alten Kranen / Schiffsanlegestelle gibt es keine öffentliche Toilette mehr.
  • Nette Toilette: Seit Herbst 2010 nimmt auch Würzburg an der Aktion teil. An den entsprechend ausgeschilderten Läden und Gastronomiebetrieben ist die Benutzung der Toiletten auch für Passanten kostenlos möglich.

Sprache[Bearbeiten]

Die Umgangssprache ist das "Meefrängisch" (dt. Mainfränkische). Kürzest möglicher Satz ist "E Ä ü.", was ins Hochdeutsche übersetzt bedeutet: Ein Ei übrig. Der Würzburger kennt in der Aussprache sowohl zwischen "B" und "P", als auch "D" und "T" keinen Unterschied, was allerdings in der Regel nur bei Nichtfranken zu Missverständnissen führt. Will der Würzburger hervorheben, um welchen der Buchstaben es sich tatsächlich handelt, so spricht er entweder vom "weichen B" oder vom "harten B", also dem "P". Gleiches gilt für das "weiche D" oder das "harte D" ("T").

Sonstiges[Bearbeiten]

  • 19 Hauptpost Würzburg, Bahnhofsplatz 2, Würzburg (direkt am Hauptbahnhof). Geöffnet: Öffnungszeiten: Mo – Fr 8.30 – 18.00 Uhr, Sa 9.00 – 12.00 Uhr.
  • WiFi (kostenloses WLan) des Betreibers Kabel Deutschland ist erstmals seit August 2013 für täglich 30 Minuten kostenfreies Surfen und an 11 Hotspots in Bereich der Würzburger Altstadt verfügbar ("KD WLAN Hotspot+" oder "30 Min Free WIFI").

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Mit dem Schiff von den Anlegestellen Alter Kranen und Weißer Kiosk in ca. 40 min Fahrtzeit in das nahe Veitshöchheim mit seinem Schloss und Rokokogarten; Infos Schifffahrt siehe im Artikel Veitshöchheim;
  • In Rimpar, rund 10 Kilometer nördlich von Würzburg befindet sich das Schloss Rimpar (Schloss Grumbach), ehemalige Wasserburg und später eine der Sommerresidenzen der Würzburger Fürstbischöfe, heute mit Schlossmuseum und Gastronomie.
  • In Zell am Main einige Kilometer flussabwärts im Nordwesten der Stadt befindet sich das Kloster Oberzell mit barocken Konventsgebäuden, geschaffen von Balthasar Neumann.

Literatur[Bearbeiten]

  • Stefan Kummer: Kunstgeschichte der Stadt Würzburg 800 - 1945. Schnell & Steiner, 2011 (1. Auflage), ISBN 978-3795424923; 288.
  • Johannes Gottfried Mayer, Franz-Christian Czygan, Ulrike Bausewwein: Würzburg Herbipolis: Stadt der Gärten, der Pflanzen und des Weines. Schnell & Steiner, 2009 (1. Auflage), ISBN 978-3795421397; 144.

Karten[Bearbeiten]

  • Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern (Hg.): Fränkisches Weinland 1 : 50.000: Würzburg, Kitzingen, Karlstadt, Schweinfurt. Mit Wanderwegen, Radwanderwegen,. 2006, ISBN 978-3860384404. 6,60 €
  • Würzburg - Maindreieck, Schweinfurt - Fränkisches Weinland. Wander- und Radkarte; 1:50.000. Kompass, 2010, ISBN 978-3854911814. 7,95 €

Weblinks[Bearbeiten]

  • Regionalzeitung Main Post: www.mainpost.de, tagesaktuelle Informationen zur Stadt und ganz Unterfranken
Vollständiger Artikel Dies ist ein vollständiger Artikel, wie ihn sich die Community vorstellt. Doch es gibt immer etwas zu verbessern und vor allem zu aktualisieren. Wenn du neue Informationen hast, sei mutig und ergänze und aktualisiere sie.