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Schwarzes Moor

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Das Schwarze Moor ist eine der bekanntesten Natursehenswürdigkeiten der Rhön. Es liegt auf der Fränkischen Seite im Dreiländereck Bayern / Hessen / Thüringen.

Herbststimmung am Moorauge

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Schwarze Moor ist ein Hochmoor. Es hat eine Größe von etwa 66 Hektar und liegt auf einer Höhe von etwa 770 bis 782 Meter über dem Meeresspiegel.

Es war im Vergleich zum roten Moor das ursprünglich kleinere der beiden großen Moore in der Rhön. Da es jedoch fast überhaupt nicht genutzt wurde, die Entwässerungsgräben sind mittlerweile alle geschlossen, ist es im Vergleich zur Restfläche des stark abgebauten Roten Moors heute das größere und auch fast unversehrt erhaltene der beiden Moore.

Seit dem Jahre 2007 wird das Schwarze Moor zu dem 2002 neu gestarteten Projekt "Bayerns schönste Geotope" (Bayerisches Landesamt für Umwelt) gezählt.


Anreise[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

  • Aus Richtung Fulda: Die Autobahn A 7 an der Anschlussstelle Fulda-Mitte verlassen. Über die B 458 Richtung Hilders in das Ulstertal, hier rechts an der B 278 rechts halten und über Seiferts zum Schwarzen Moor auffahren. Ab der der Anschlussstelle Fulda-Mitte sind es etwa 35 km bis zum Moor.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit den Fahrrad[Bearbeiten]

Der Hochrhön-Radweg (Variante vom Rhönradweg) führt am Schwarzen Moor vorbei.

Mobilität[Bearbeiten]

Das Moor kann nur zu Fuß erkundet werden und ist abgesperrt. Ein etwa 3 km langer Naturlehrpfad auf einem Bohlensteg erschließt das Moor.

Der Großparkplatz "Dreiländereck" mit dem Haus am Schwarzen Moor befindet sich östlich vom Moor und südwestlich vom Dreiländereck.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aussichtsturm
  • Bohlensteg mit Naturlehrpfad
  • Moorauge am Naturlehrpfad
  • Das Dreiländereck Bayern / Hessen / Thüringen liegt wenige Gehminuten nordöstlich vom Großparkplatz am schwarzen Moor, es ist namensgebend für die ganze Ecke. Erhalten sind hier Teile des ehemaligen Todeswalls der DDR Grenze: Ein 17 m hoher Beobachtungsturm und Teile der Sperranlagen der Grenzbefestigung. Das Dreiländereck ist die nördlichste Stelle Bayerns.
Eingangstor RAD-Lager
  • Eingangstor des ehemalige Reichsarbeitsdienst (RAD)-Lagers "Hochrhön", (auch Dr. Hellmuth-Lager): Das Lager wurde 1936 am östlichen Rand des Schwarzen Moores erbaut, hier waren die Arbeiter untergebracht, die nach dem Rhönaufbauplan die Hochrhön kultivieren und bewalden sollten. Zum Ende des zweiten Weltkriegs wurde das Lager 1945 aufgegeben und abgebrochen. Der Versuch der Aufforstung ist gescheitert, die seinerzeit gesetzten Fichten sind ein Opfer des rauhen Klimas der Rhön geworden und mittlerweile infolge von Wind- und Eisbruch weitestgehend verschwunden. Einige Waldbereiche rund um das schwarze Moor sind noch verbleiben, aber jeder Sturm setzt ihnen weiter kräftig zu.
  • Der landschaftlich reizvolle Eisgraben liegt südöstlich vom schwarzen Moor.
Er führt bis zum Ort Hausen, durch ihn fließt der Aschelbach, einer der beiden Bäche die das Moor entwässern. Seine heutige stellenweise recht tief eingeschnittenen Grabenform verdankt der Eisgraben den Wassermassen eines Wolkenbruchs am 26. Juli 1834, die Naturkatastrophe war auch für den am Talende gelegenen Ort Hausen eine Überschwemmungskatastrophe.
Im Eisgraben gibt es ein nicht mehr zugängliches Stollensystem aus dem Braunkohlenabbau, der hier früher betrieben wurde. Er wurde wegen der schlechten Qualität der abgebauten Kohle schon länger aufgegeben, zu sehen gibt es noch einige versteckte Luftschächte, die Zugänge wurden gesprengt. Zugang über Wanderroute vom Wanderparkplatz schwarzes Moor aus und vom Ort Hausen aus.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Spaziergang über den ca. 2.7km langen Moorlehrpfad zum Moorauge sowie zum Aussichtsturm am Dreiländereck.
  • Spaziergang zum Wachturm am Dreiländereck an der ehemaligen innerdeutschen Grenze mit Blick zum Thüringer Wald. Dazu vom Parkplatz am Haus am Schwarzen Moor etwa 1 km Richtung Birx/Frankenheim laufen. Der freistehende Turm (nicht besteigbar) steht etwa 150 m rechts von Weg im freien Gelände und ist daher eigentlich nicht zu übersehen. Am Bauwerk informieren Tafeln über die Grenze.
  • Im Winter: Skilanglauf

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • 1 Kiosk am Schwarzen Moor. Spezialität ist die Schwarzemoor-Bratwurst, eine glutenfreie Bratwurst vom Grill. Geöffnet: tagsüber ganzjährig, auch im Winter.


Unterkunft[Bearbeiten]

  • Berggasthof Sennhütte, Sennhütte 1, 97650 Fladungen, Tel. 09778-9101-0, Fax 09778-9101-100. Die recht komfortable Berghütte liegt etwa 1 km östlich des Schwarzen Moores an der Hochrhönstraße Richtung Fladungen.


Sicherheit[Bearbeiten]

Den Steg bitte nicht verlassen! Sonst zerstört man die empfindliche Moorvegetation. Ein weiterer Grund auf dem Weg zu bleiben: Es gibt übrigens auch Kreuzottern (Giftschlangen) im Moor. An der entsprechenden Stelle ist ein Warnhinweis am Steg vorhanden.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Besucherzentrum "Haus zum Schwarzen Moor"

Zentraler Anlaufpunkt am Moor ist das 2005 neu errichtete "Haus zum Schwarzen Moor". Das am Großparkplatz gelegene Gebäude passt sich mit seinem grauen Metalldach gut in die rauhe Umgebung der hohen Rhön ein. Hier findet man folgende Serviceeinrichtungen:

  • Informationsstelle - geöffnet ist Mo-Fr von 11-14 Uhr und Sa, So von 11-16 Uhr. Hier kann man Informationsbroschüren mitnehmen und Landkarten sowie Literatur über die Rhön erwerben.
  • Toiletten - Sie sind gegen 50 Cent zugänglich, die man in ein Drehkreuz einwerfen muss. Das Drehkreuz nimmt übrigens auch 10 Cent und 20 Cent Stücke an.
  • Kiosk am Moor - Hier kann man (nach Meinung des Wirts) "Die beste Bratwurst der Welt" bekommen. Das Kiosk ist täglich geöffnet. Öffnungszeiten: (Ostern bis Oktober) jeden Tag von 10 Uhr bis 18 Uhr; im Winter 10-17 Uhr, Dienstag Ruhetag!
  • Fahrradständer - Vor dem Gebäude stehen Edelstahlbügel, an die man Räder sicher anschließen kann.
Winterstimmung am schwarzen Moor, das Ensemble wurde im Winter 2007 ein Opfer des Orkans Kyrill;

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Unmittelbar benachbart befindet sich das Dreiländereck aus Bayern, Thüringen und Hessen mit Resten des Todesstreifens, einem Erdbunker und einem Wachturm der ehemaligen DDR-Grenzanlagen aus der Zeit der deutschen Trennung.
  • Besuch des Roten Moores - zweites bekanntes Moor der Rhön

Literatur[Bearbeiten]

  • Eine Informationsbroschüre über den Naturlehrpfad ist an der Touristinfo im Haus am Schwarzen Moor für 2,50 € erhältlich (Stand 10/2008).
  • Artikel Rhön - beschreibt das Mittelgebirge

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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