Salzderhelden

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Salzderhelden
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Salzderhelden ist ein Flecken in Südniedersachsen und liegt etwa 3 km südöstlich der Bierstadt Einbeck, dessen Ortsteil Salzderhelden ist. Überragt von der Ruine der Heldenburg und dominiert vom großen Hochwasser-Rückhaltebecken für die Leine kann der heute auf den ersten Blick unscheinbare Ort auf eine lange und bedeutende Geschichte ab 1280 als Herzogssitz, Münzstätte und Salzgewinnungsort zurückblicken. Anfangs führte der junge Herzog von Braunschweig und Pfalzgraf von Sachsen Heinrich der Wundersame die Regierung allein, bald aber bis zu der wahrscheinlich im Jahr 1286 gehaltenen Teilung des väterlichen Erbes mit seinen Brüdern Albrecht und Wilhelm gemeinschaftlich. Dabei hielt er sich oft in Salzderhelden auf. Bei der Teilung erhielt Heinrich dann Grubenhagen, Einbeck, die Hälfte der Stadt Hameln, die braunschweigischen Besitzungen im Eichsfelde zu Gieboldehausen, Duderstadt, Lindau, Seeburg, ferner Osterode, Amelungsborn, den dritten Teil der geistlichen Lehen zu Braunschweig und des Rammelsbergischen Bergbaues und die Forsten um Clausthal und ließ seine Residence in Salzderhelden mit der Heldenburg ausbauen. Das Sachsenross des Landeswappens Niedersachsens wurde 1361 zuerst hier verwendet. Etwas später 1365 wurde das erste Mal eine Kanone in deutschen Landen zur Verteidigung der Burg benutzt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächstgelegenen Flughäfen sind der Flughafen Paderborn und der Flughafen Hannover.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bahnhof Einbeck-Salzderhelden

1 Salzderhelden, im Fahrplan der Deutschen Bahn als Einbeck-Salzderhelden bezeichnet, ist Haltepunkt an der Hannöverschen Südbahn zwischen Hannover und Göttingen und wird tagsüber mindestens stündlich sowohl von Regionalzügen der Deutschen Bahn als auch vom Metronom angefahren.

barrierefreibarrierefrei Der Zugang zu den Bahnsteigen ist barrierefrei möglich.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Bundesstraße 3 führt auf einer langgezogenen Brücke über das Leinetal im Bogen um den Ort herum, mit Zufahrten zum Ort sowohl aus dem Süden (aus Richtung Northeim) als auch aus dem Norden (aus Richtung Alfeld) kommend.

Wer von weiter her nach Salzderhelden anreist, wählt dafür die A7 und verlässt diese an der Abfahrt Northeim Nord und wechselt auf die nordwärtsführende B3 für weitere 10 km.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Durch Salzderhelden verlaufen folgende (Fern-)Radwege:

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Salzderhelden

Der alte Ortskern von Salzderhelden ist zu Fuß schnell durchgangen, zur Saline am Ortseingang und zum Deich des Hochwasser-Rückhaltebeckens sind es ebenso ein paar Schritte mehr wie auch zum Bahnhof, der auf der anderen Leineuferseite liegt. Hierfür muss man die Straße über das Wehr überqueren.

Parkplätze finden sich unter anderem oben an der Heldenburg 2 (steile Zufahrt), unten im Ort unterhalb der Heldenburg 3 und an der Saline 4

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Ruine der Heldenburg
Solebehälter von 1862 in der Art eines Fachwerkhauses

1 Heldenburg. Heldenburg in der Enzyklopädie Wikipedia Heldenburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHeldenburg (Q1404076) in der Datenbank Wikidata. Die Ruine der Heldenburg liegt von weitem sichtbar als Überrest einer Höhenburg aus dem 13. Jahrhundert über dem Ort. Urkundlich erstmals 1320 als castrum solth, als Salzburg bezeichnet, diente sie in erster Linie dem Schutz der Salzquellen am Fuße des Höhenzuges, dann als Herzogssitz. Erbaut entweder von den Welfenherzögen oder dem Hause von Dassel befand sich die Burg in den folgenden Jahrhunderen im Besitz der Herzöge von Grubenhagen, bis der Besitz des Hauses schließlich auf die Celler Linie des Welfenhauses überging. Seit dem 18. Jahrhundert verfiel die Burg. Heute sind noch Teile des Palas, der Burgkapelle, zweier Türme und zwei Bierkeller erhalten. Die Burganlage ist frei zugänglich.

2 Alte Saline Salzderhelden (Industriedenkmal) (am westlichen Ortseingang). Alte Saline Salzderhelden in der Enzyklopädie Wikipedia Alte Saline Salzderhelden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlte Saline Salzderhelden (Q2214431) in der Datenbank Wikidata. In Salzderhelden wurde bereits gut 500 Jahre lang in kleinen Siedehäusern, Salzkote genannt, Salz gesiedet, als man sich 1757 entschied, als Salzgewerkschaft eine Saline zu bauen. Die ursprünglichen Anlagen waren klein und wirtschaftlich wenig rentabel gewesen, auch weil wegen der vielen Leinehochwasser der Betrieb immer wieder unterbrochen werden musste. Der neue Standort war hochwasserfrei, und wurde über die Jahrhunderte weiter entwickelt, bis man 1859 mit einer Bohrung eine Tiefe von 380 m erreichte. Hier konnte nun 26%ige Sole fördern. Bereits ab 1851 wurde die Saline auch zu Heilzwecken genutzt, wofür Badezimmer und ein Inhalationsraum gebaut wurden. 1920 gründete man dann das Solebad Salzderhelden - durch den Anschluss an die Hannöversche Südbahn konnten Kur- und Badegäste auch von weiter entfernt Salzderhelden gut erreichen. Die Salzproduktion wurde 1963 eingestellt, bis 1994 wurde noch für den Badebetrieb Sole gefördert. Viele Bauten, so auch die alte Wasserkunst zum Wassertransport vom Ort zur Saline, wurden mit der Zeit abgerissen. Erhalten ist der Solebehälter von 1882, der aus dem Holz des damals abgerissenen Gradierwerks errichtet wurde. Der Bohrturm ist im Juli 2020 abgebrannt. Informationen zur Saline gibt es auch im Museum im Bahnhof.

3 Museum Salzderhelden, Bahnhofsstraße 8 (In der ehemaligen Poststelle im Südflügel des Bahnhofs). Das Museum dokumentiert die über 700 Jahre Geschichte des Flecken Salzderhelden anhand von Gebrauchsgegenständen, Dokumenten, Zeichnungen etc. Besuchstermine außerhalb der Öffnungszeiten können vereinbart werden unter kh.wessel@arcor.de bzw. +49 5561 8714 oder k.sommerlatte@web.de bzw. +49 5561 8747. Geöffnet: Von Mai bis Okt. an jedem 1. Sonntag im Monat von 14-17 Uhr.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

1 Burgschänke (Restaurant an der Heldenburg), Burgplatz 1. Tel.: +49(0)5561 82368, E-Mail: . Gutbürgerliche Küche direkt unterhalb der Heldenburg. Von zwei Terrassen aus hat man einen schönen Blick auf den alten Ortskern und hinüber zum Hochwasser-Rückhaltebecken. Geöffnet: Mo-Di, Fr-So 11:30-22:30, Mi+Do 17:00-22:30.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

1 Ferienwohnung Sprenger, Im Talmorgen 18. Tel.: +49(0)5561 319 2058.

Gesundheit[Bearbeiten]

1 Einbecker Bürgerspital, Andershäuser Str. 8, Einbeck. Tel.: +49(0)5561 9400, E-Mail: .

2 Glückauf-Apotheke. Tel.: +49(0)5561 982082. Geöffnet: Mo-Sa 8:30-13:00, Mo, Di, Do, Fr 15:00-18:00.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

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