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Esslingen

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Esslingen am Neckar
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Esslingen am Neckar, eine moderne Stadt mit mittelalterlichem Flair, liegt im Neckartal im Großraum Stuttgart.

Hintergrund[Bearbeiten]

Karte von Esslingen

Eingebettet in das Neckartal und umgeben von Weinbergen liegt die ehemals Freie Reichsstadt Esslingen am Neckar. Ein Bummel durch die gewundenen, kopfsteingepflasterten Gassen und einladenden Fußgängerzonen der historischen Altstadt empfiehlt sich als Einkaufsvergnügen wie auch als Spaziergang in die Vergangenheit. Der mittelalterliche Stadtkern ist der einzige, der in solcher Geschlossenheit in der Region Stuttgart erhalten ist. Die älteste zusammenhängende Fachwerkzeile Deutschlands ist dort ebenso zu bestaunen wie Patrizier- und Weingärtnerhäuser, Kirchen, Pfleghöfe, Tore und Türme.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Je nach Vorliebe kann man ein
  • Taxi (vor dem Terminal 1, Ankunftsebene. Fahrzeit unter günstigen Umständen ab 20 Minuten), den
  • Bus (Linie 122, Abfahrt vor Terminal 1 auf der Ankunftsebene, Fahrzeit ca. 37 Minuten) oder die
  • S-Bahn benutzen. Sowohl die S-Bahn-Linie S2 als auch die S3 führen nach Stuttgart-Rohr. Hier steigt man bequem und ohne Bahnsteigwechsel um in die Linie S1 nach Esslingen (-> Plochingen). Die Fahrzeit mit der S-Bahn beträgt - wegen des großzügigen Bogens über Stuttgart - rund 55 Minuten.
Online Fahrplan-Auskunft für Bus und S-Bahn (bei Optionen 'Zug' abschalten!).
WLAN (Access Point): Der Flughafen verfügt über ein kostenfreies WLAN-Startportal. Hier erhalten Sie vielseitige Informationen über den Flughafen Stuttgart (z.B. Abflug, Ankunft, Flugplan usw.). Andere Verbindungen, über das Startportal hinaus, sind kostenpflichtig. Mehr darüber kann man hier erfahren: Flughafen Stuttgart - WLAN.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Auf der Neckar-Alb- bzw. Filstalbahn aus Stuttgart oder aus Richtung Tübingen / Ulm mit RE direkt nach 2 Esslingen Bahnhof. Die S-Bahn-Linie S1 fährt aus Stuttgart oder Kirchheim (Teck) zu den Haltestellen "Mettingen", "Esslingen", "Oberesslingen" und "Zell".

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Zentraler Omnibusbahnhof am Bahnhof, gute und regelmäßige innerstädtische und teilweise regionale Verbindungen. Obus-Linien von Esslingen nach Stuttgart-Obertürkheim und auf den Zollberg.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Esslingen liegt am schiffbaren Abschnitt des Neckars zwischen Stuttgart und Plochingen (Bundeswasserstraße), wird aber nicht planmäßig von öffentlichen Personenschiffen angefahren.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick auf die Altstadt

Kirchen[Bearbeiten]

  • 1 Stadtkirche St. Dionys Stadtkirche St. Dionys in der Enzyklopädie Wikipedia Stadtkirche St. Dionys im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStadtkirche St. Dionys (Q1364052) in der Datenbank Wikidata : älteste und bedeutendste Kirche und ein Wahrzeichen der Stadt mit zwei Türmen, die durch eine überdachte Holzbrücke miteinander verbunden sind.
  • 2 Frauenkirche: hochgotische Kathedrale am nördlichen Rand der Altstadt.
  • 3 Münster St. Paul Münster St. Paul in der Enzyklopädie Wikipedia Münster St. Paul im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMünster St. Paul (Q2322329) in der Datenbank Wikidata : ehemalige Dominikaner-Klosterkirche.
  • Ehemalige Franziskaner-Klosterkirche (nur noch teilweise erhalten).
  • Südkirche (Pliensauvorstadt): Kirchenbau der Frühmoderne mit bemerkenswertem, auf die Hanglage ausgerichtetem Innenraumzuschnitt.
  • 4 Mariä Verkündigung: die größte griechisch orthodoxe Kirche Europas außerhalb Griechenlands.

Moscheen[Bearbeiten]

  • Esslinger Moschee: befindet sich aktuell noch in der Bauphase. Der Rohbau und die Fassade sind fertiggestellt. In der nächsten Zeit beginnen die Arbeiten im Innenbereich. (Stand April 2018)

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • 5 Burg Burg in der Enzyklopädie Wikipedia Burg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg (Q1368927) in der Datenbank Wikidata : war in Wirklichkeit nie Herrschersitz oder Festung, sondern ein bollwerkartiker Teil der Stadtbefestigung zur Absicherung des Schönenbergs. Sehenswert ist der begehbare, erhaltene Teil der Stadtmauer (Burgstaffel und Seilergang), die Hochwacht, der Dicke Turm mit seiner hölzernen Dachhaube und der Pulverturm, die beiden letztgenannten sind allerdings für den Publikumsverkehr gesperrt und nur äußerlich zu besichtigen. Im nördlichen Teil der Anlage befindet sich der "Kanonenbuckel", die Burggaststätte und außerhalb der Mauern ein ausgedehnter Kinderspielplatz. Durch den scheinbar (aus Sicht der "Burg") falschseitig liegenden und zur Stadt hin offenen Wehrgang (Seilergang) entstand die auch überregional bekanntgewordene schwäbische Redewendung: "Des goht falsch rom wia d' Eßlinger Stadtmauer", wenn etwas grundfalsch läuft oder von hinten bis vorne nicht stimmig ist.
  • Schloss Serach
  • Schloss Weil mit Gestütsanlage

Bauwerke[Bearbeiten]

  • "Altes Rathaus": ursprünglich als Kauf- und Steuerhaus errichteter, mittelalterlicher Fachwerkbau, der erst später auch der Stadtverwaltung für repräsentative Zwecke diente. Das ursprüngliche, historische Rathaus der Stadt befand sich am Roßneckarkanal am Standort des heutigen, klassizistischen Amtsgerichtsgebäudes. Der Nordgiebel wurde in der Renaissance zeitgenössisch umgestaltet und trägt eine historische, astronomische 6 Uhr Uhr in der Enzyklopädie Wikipedia Uhr im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUhr (Q2474157) in der Datenbank Wikidata und ein Türmchen mit einem im frühen 20. Jahrhundert installierten Glocken- und Figurenspiel.
  • 7 Neues Rathaus Neues Rathaus in der Enzyklopädie Wikipedia Neues Rathaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNeues Rathaus (Q1980368) in der Datenbank Wikidata : ursprünglich "Palmscher Palais", ein klassizistischer Privatbau gegenüber dem Alten Rathaus. Heute Sitz der Stadtverwaltung.
  • Hafenmarkt: hier befindet sich eine Fachwerkhauszeile (Hausnummern 4-10) aus dem frühen 14. Jahrhundert, die - mit vergleichsweise geringfügigen Veränderungen - als die älteste erhaltene in Deutschland gilt.
  • Stadttürme: außer der sogenannten Burganlage sind von der ehemaligen Stadtbefestigung noch vier Tortürme erhalten: Pliensauturm, Schelztorturm, 8 Wolfstor Wolfstor in der Enzyklopädie Wikipedia Wolfstor im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWolfstor (Q21037300) in der Datenbank Wikidata und das etwas kleinere Mettinger Tor an der Steige zur Neckarhalde, wovon die beiden letztgenannten heute noch als Tore durchgängig sind. Im Schelztorturm befindet sich heute u.a. ein Café, der Pliensauturm, der durch die Bahnlinie von der Stadt optisch abgetrennt wurde, ist in Privatbesitz und kann nur äußerlich besichtigt werden.
  • Pliensaubrücke und Innere Brücke: die zweitälteste Steinbogen-Brückenanlage Süddeutschlands aus dem Spätmittelalter, von der äußeren Pliensaubrücke sind durch verschiedene Baumaßnahmen aber nur noch drei historische Bögen erhalten. Ursprünglich führte sie direkt durch den als Haupt-Stadttor fungierenden Pliensauturm auf die anschließende Pliensaustraße, durch den Eisenbahnbau musste die Brücke im 19. Jahrhundert allerdings die Höhe haltend verlängert und um den Turm herumgeführt werden. Das damals erstellte und zum Bahnhof führende Rampenbauwerk mit Anschluss an den historischen Brückenteil, über das bis zur Eröffnung der benachbarten Vogelsangbrücke 1973 nahezu der gesamte Ein- und Ausfallverkehr und noch bis 1978 die Straßenbahn auf die Filderebene fuhr (einige Meter Gleisreste zeugen noch davon), wurde 2004 durch einen Fußgängersteg ersetzt, der die einst gekappte Verbindung zur inzwischen zur Fußgängerzone umgestalteten Pliensaustraße wieder aufnimmt. An der Inneren Brücke, die ihren historischen Charakter besser erhalten konnte, verdienen vor allem die Brückenhäuser Beachtung, die an der Südseite vom Maille-Park aus klein-pittoresk wirken, an der Nordseite dagegen vom Kesselwasen aus betrachtet direkt im Kanal zu stehen scheinen, was dem Bereich den Namen "Klein-Venedig" eingebracht hat.
  • 9 Merkelsches Schwimmbad Merkelsches Schwimmbad in der Enzyklopädie Wikipedia Merkelsches Schwimmbad im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMerkelsches Schwimmbad (Q1921793) in der Datenbank Wikidata : originalgetreu restauriertes Jugendstilbad mit in jüngerer Zeit erbohrter Mineral-Thermalquelle.
  • Speyrer Pfleghof: das markante Fachwerk-Eckgebäude gegenüber der Stadtkirche beherbergt eine überregional bekannte und zugleich Deutschlands älteste Sektkellerei.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

  • Maille-Park (man achte auf die ans Französische angelehnte Aussprache "Mallje", wie bei "Taille" oder "Kanaille") auf einer ehemaligen Neckarinsel zwischen Roß- und Wehrneckar-Kanal.
  • Park der Villa Merkel
  • Parkanlage auf der "Burg"

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Stadtkanäle: ursprüngliche Seitenarme des Neckars, die in weiten Verzweigungen die Innen- und Weststadt durchqueren, zum Teil über beeindruckende Wasserräder zur Energiegewinnung genutzt werden und in den Sommermonaten per Kahnfahrt erkundet werden können.
  • Obus-Verkehr: Esslingen unterhält als eine von drei bundesdeutschen Städten (außer Solingen und Eberswalde) noch heute ein Oberleitungs-Busnetz.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Ein Stadtbummel durch die Altstadt
  • Ein Besuch auf der Burg mit Blick über Esslingen und ins Neckartal. Es lohnt sich entlang der alten Stadtmauer zur Burg hochzugehen
  • Eine Wanderung auf dem Esslinger Höhenweg mit Besuch des Aussichtsturm bei der 13 Katharinenlinde Katharinenlinde in der Enzyklopädie WikipediaKatharinenlinde (Q1634814) in der Datenbank Wikidata

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Das Bürgerfest
  • Der mittelalterliche Weihnachtsmarkt
  • Nach 32 Jahren fand das Esslinger Zwiebelfest 2018 zum letzten Mal statt.

Einkaufen[Bearbeiten]

Jeden Mittwoch und Samstag Morgen auf dem Wochenmarkt. Dieser findet jeweils auf dem Marktplatz direkt vor der Stadtkirche statt.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Filiale Deutsche Post: Berliner Str. 4 (Stadtmitte), Wäldenbronner Str. 18 (Hohenkreuz), Zollernplatz 5 (Zollberg), Dürrbeundstr. 24 (Berkheim), alle mit Postbankservice.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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