Stuttgart/Bad Cannstatt

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Lage des Stadtbezirks Bad Cannstatt
Entfernungen
Schorndorf20 km
Esslingen7 km
Stuttgart5 km
Fellbach2 km
Waiblingen6 km
Ludwigsburg8 km

Bad Cannstatt ist ein Stadtteil von Stuttgart.

Hintergrund[Bearbeiten]

Bad Cannstatt grenzt an die Stadtbezirke Mühlhausen, Münster, Zuffenhausen, Feuerbach, Stuttgart/Nord, Stuttgart/Mitte und Untertürkheim sowie an die Stadt Fellbach.

Cannstatt wurde bereits im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Im Jahre 1330 erhielt es die Stadtrechte, war lange Zeit Oberamtsstadt, bis es im Jahr 1905 mit Stuttgart vereinigt wurde. Den Titel Bad erhielt Cannstatt im Jahr 1933 wegen seiner großen Mineralwasservorkommen. Bad Cannstatt ist mit seinen insgesamt 18 Stadtteilen der größte Stuttgarter Stadtbezirk. Bad Cannstatt verfügt über eine autofreie Fußgängerzone mit historischer Bausubstanz und Resten einer Stadtmauer.

Anreise[Bearbeiten]

Der Bahnhof von Bad Cannstatt wird angefahren von den S-Bahn-Linien S1, S2 und S3, außerdem halten hier zahlreiche Regionalzüge. Der Stadtbezirk ist vom Stuttgarter Hauptbahnhof aus gut per S-Bahn und U-Bahn zu erreichen. Der Wilhelmsplatz, direkt am Cannstatter Bahnhof gelegen, wird von folgenden U-Bahn Linien angefahren: U1, U2, U13 und U19.

Auch die Straßenanbindung ist mit den Bundesstraßen B10 und B14 sehr gut.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Karte von Bad Cannstatt
Mercedes-Benz Museum

Der Stadtteil ist reich an Attraktionen:

  • die 1 Wilhelma Website dieser Einrichtung Wilhelma in der Enzyklopädie Wikipedia Wilhelma im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWilhelma (Q679067) in der Datenbank Wikidata, der botanisch-zoologische Garten
  • im 2 Schloss Rosenstein Schloss Rosenstein in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Rosenstein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Rosenstein (Q317080) in der Datenbank Wikidata und am Löwentor, verbunden durch den 3 Rosensteinpark Rosensteinpark in der Enzyklopädie Wikipedia Rosensteinpark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRosensteinpark (Q882827) in der Datenbank Wikidata, liegt das Naturkundemuseum .
  • die Gottlieb-Daimler-Gedächtnisstätte und der Kursaal liegen im 4 Kurpark Kurpark in der Enzyklopädie Wikipedia Kurpark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKurpark (Q20026770) in der Datenbank Wikidata
  • 5 Mercedes-Benz Museum (Mercedes-Benz Welt), Mercedesstraße 100, 70372 Stuttgart (am Neckarpark). Tel.: (0)711-17 30 000. Mercedes-Benz Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Mercedes-Benz Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMercedes-Benz Museum (Q707377) in der Datenbank WikidataMercedes-Benz Museum auf Twitter. Geöffnet: geöffnet Di-So von 9 - 18 Uhr. Preis: regulär 8 €, Kinder bis 14 J. frei.. Im Eintrittspreis ist ein Audio-Guide enthalten. Dienstags und freitags sind Werksführungen für Gruppen bis max. 30 Pers. möglich, deutschsprachig um 11.50 Uhr, englisch um 13.45 Uhr, Infos an der Kasse.
  • die 6 Strassenbahnwelt, Veielbrunnenweg 3. ein Straßenbahnmuseum in einem historischen, denkmalgeschützten Gebäude von 1929.
  • der Neckarpark (bis 2005: Cannstatter Wasen). Er befindet sich links und rechts der Mercedesstraße zwischen dem Neckar und der Benzstraße. Erreichbar ist er mit der S1 und den Stadtbahnlinien U11 und U19. Hier sind
    • die Hanns-Martin-Schleyer-Halle, eine Mehrzweckhalle mit 8.500 Sitzplätzen, bei unbestuhlten Konzerten fasst sie über 15.000 Besucher.
    • die Porsche-Arena, die Multifunktionshalle fasst bis 7.500 Besucher. Porsche-Arena und Schleyer-Halle haben ein gemeinsames Foyer mit Restaurantbetrieb
    • das Carl Benz Center, bestehend aus der Carl Benz Arena mit maximal 2000 Plätzen und einem 4-Sterne-Hotel mit Wellness-Bereich
    • die 1 Mercedes-Benz Arena Mercedes-Benz Arena in der Enzyklopädie Wikipedia Mercedes-Benz Arena im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMercedes-Benz Arena (Q152349) in der Datenbank Wikidata, früher auch bekannt als Neckarstadion und Gottlieb-Daimler-Stadion, das Füßballstadion mit rund 60.000 Plätzen ist Kernstück des Neckarparks, hier finden die Heimspiele des VfB Stuttgart statt.
  • Das Cannstatter Volksfest findet jährlich Ende September bis Anfang Oktober auf dem Wasen statt, es beginnt in der Regel eine Woche später als das Münchner Oktoberfest. Der Wasen ist das größte Volksfest der Region. Es geht zurück auf den württembergischen König Wilhelm I und seine Gemahlin Katharina, deren Mausoleum sich auf dem nahen Württemberg befindet.
  • das Stuttgarter Frühlingsfest oder der kleine Wasen findet jährlich von Mitte April bis Anfang Mai statt.
  • das Cannstatter Fischerstechen ist Ende Juli in Jahren mit ungerader Jahreszahl.
Wilhelma Maurischer Garten

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Das Mineral-Thermalbad befindet sich am Kurpark neben dem 7 Kursaal Kursaal in der Enzyklopädie Wikipedia Kursaal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKursaal (Q1793209) in der Datenbank Wikidata unmittelbar an der gleichnamigen Haltestelle der U2 und der U19. Aus vier Mineralwasserquellen gespeist werden die Becken, die im Außenbereich 30°C haben, die inneren Becken haben Wassertemperaturen von 18°C bis 36°C. Eine Saunalandschaft mit russisch-römischem Dampfbad ergänzt das Angebot. Eintrittspreis für den ganzen Tag bei unbegrenzter Zeit: 10,20 €, bei Saunabesuch 14,80 €.
Bad Cannstatt Kleiner Kursaal

Einkaufen[Bearbeiten]

  • 1 Carré Bad Cannstatt, Im Carre, Wildunger Str. 2-4, 70372 Stuttgart. (Einkaufszentrum in der Nähe des Bahnhofs)
  • am 8 Wilhelmsplatz und in der historischen Marktstraße (Fußgängerzone)

Küche[Bearbeiten]

In der historischen Altstadt, der Marktstraße und den kleinen Gassen um den Marktplatz herum existiert eine große Anzahl an Weinstuben und Cafés.

Klösterle Marktstraße 71 Bad Cannstatt

Restaurants[Bearbeiten]

  • 1 Zur Sattlerei/, Lammgasse 1. Tel.: +49 (0)711 552604. auf dem Marktplatz in einem denkmalgeschützten Gebäude, Kastanien-Biergarten, schwäbischen Spezialitäten.
  • 2 Zum Ackerbürger, Spreuergasse 38. Tel.: +49 (0)711 56 21 38. Ackerbürgerhaus aus dem Jahr 1550 , historisches Ambiente. Geöffnet: Mo, Di Ruhetag.
  • 3 Weinstube Klösterle, Marktstr. 71. im ältesten Wohnhaus von Groß - Stuttgart aus dem Jahre 1463, vor dem Museum Bad Cannstatt.

Biergärten[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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