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Valencia

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Valencia
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Valencia ist eine Großstadt in Spanien.

Hintergrund[Bearbeiten]

Valencia (valencianisch/katalanisch València) ist mit knapp 790.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Spaniens und nach Barcelona kulturelles Zentrum an der spanischen Mittelmeerküste. Zudem ist die Stadt Valencia die Hauptstadt der autonomen Region Valencia. Gelegen an der Costa del Azahar grenzt sie an die bedeutende Tourismusregion Costa Blanca im Süden. Bekannt ist Valencia nicht nur durch den Tourismus, sondern auch durch das reichhaltige Angebot an Zitrusfrüchten, die aus der Region Valencia nach ganz Europa exportiert werden.

Gründung: Glaubt man dem römischen Historiker Titus Livius, so wurde die Stadt 137 v. Chr. von dem römischen Konsul Decimus Iunius Brutus Callaicus als Valentia gegründet. Später fungierte die Siedlung als römische Militärkolonie.

Islamische/Maurische Phase: Die Stadt wurde im Rahmen der Völkerwanderung von den Westgoten erobert, unter deren Herrschaft sie sich indes nicht weiterentwickelte. Erst nach der arabischen Eroberung im Jahre 711 machte Balansiya rasche Fortschritte. Zu Zeiten des Kalifats von Córdoba zählte sie etwa 15.000 Einwohner.
Im Jahre 1094 eroberte Rodrigo Díaz de Vivar, besser bekannt als El Cid, die Stadt, er wandelte Moscheen in Kirchen um und installierte einen Bischof in der Stadt, den französischen Mönch Jérôme. Nach dem Tode von El Cid im Jahre 1099 folgte ihm seine Frau Doña Ximena auf den Thron. Valencia konnte aber nur noch zwei Jahre von den Christen gehalten werden. Nach einer langen Belagerung nahmen die Mauren Valencia erneut ein.
König Jakob I. von Aragonien entriss 1238 die Stadt mit einem Heer aus Franzosen, Engländern, Deutschen und Italienern endgültig den Almohaden und machte sie zur Hauptstadt des Königreiches Valencia, das zur Krone von Aragonien gehörte.

Im 15. und im 16. Jahrhundert gehörte Valencia zu den bedeutendsten Städten am Mittelmeer. Hier stand die erste Druckerpresse der Iberischen Halbinsel und hier wurde 1478 auch die erste Bibel in einer romanischen Sprache, in Valencianisch, gedruckt. Die Stadt war ein bedeutendes Handels- und Finanzzentrum geworden, in welchem z.B. die Banken ihren Sitz hatten, die der Königin Isabella I. von Kastilien die Finanzierung der Fahrten des Christoph Kolumbus ermöglichten.
Zwischen 1701 und 1714 tobte nach dem Tode des spanischen Königs Karls II. der Spanische Erbfolgekrieg, Valencia stand auf der Seite von Karl von Österreich. 1706 wurde die Stadt von den Briten unter Charles Mordaunt unterstützt, indem sie die Bourbonen zurückjagten. Rund 16 Monate konnten die Engländer die Stadt halten, doch dann gingen die französischen Bourbonen aus der Schlacht von Almansa 1707 siegreich hervor. Die englische Armee verließ Valencia und die Stadt verlor ihre Privilegien.

Das 20. Jahrhundert: Während des Spanischen Bürgerkrieges von 1936–1939 gehörte Valencia zu dem von den Republikanern kontrollierten Gebiet und war ab November 1936 anstelle des unmittelbar in der Kampfzone gelegenen Madrid Regierungssitz der Republik. Valencia hatte schwere Schäden durch die Belagerung durch General Francos Armee zu erdulden. Unter General Franco war die valencianische Sprache verboten.
Am 14. Oktober 1957 trat der Río Turia (valencianisch Riu Túria) über seine Ufer und verursachte eine verheerende Überschwemmung der gesamten Innenstadt. Eine Folge davon war, dass der Fluss im Stadtgebiet trockengelegt und umgeleitet wurde. Heute fließt er deshalb um den westlichen und südlichen Teil der Stadt herum. Der Umbau des alten Turiabettes in eine Park- und Freizeitanlage fand in den 1990er Jahren statt.

Valencia heute: Im Jahr 2007 fand die größte Segel-Regatta der Welt, der America's Cup, in Valencia statt. Valencia bekam den Zuschlag für dieses Megaevent in der Ausscheidung gegen andere große Mittelmeerregionen wie Marseille oder Neapel und hat dies zum Anlass genommen, den ganzen Hafenbereich umzugestalten und zu modernisieren.

Anreise[Bearbeiten]

Valencia ist dank seiner Lage an der stark-frequentierten Mittelmeerküste Spaniens mit allen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Der primäre Verkehrsträger ist das Auto, mit dem man sich dank hervorragend ausgebauter Infrastruktur schnell fortbewegen kann. Zudem verfügt Valencia über einen internationalen Flughafen und einen bedeutenden Mittelmeerhafen.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der internationale Flughafen Manises (IATA-Code VLC) liegt etwa 10 km westlich der Innenstadt. Er ist über die Straße gut an das Autobahnnetz angeschlossen, man erreicht schnell und unproblematisch die Mittelmeerautobahn AP-7, die direkt in den Norden nach Barcelona und in den Süden nach Alicante führt, und die A-3 nach Madrid.

Direktflüge aus Deutschland gibt es u.a. von Lufthansa, TUIfly und Ryanair. Ab Amsterdam gibt es tägliche Flüge mit Vueling und Transavia. Swiss fliegt von Zürich nach Valencia. Die nationale Fluggesellschaft Spaniens, Iberia, fliegt mehrmals täglich von und nach Madrid und Vueling nach Barcelona.

Mit der U-Bahn (Linien 3 und 5) fährt man etwa 20 Minuten in die Innenstadt. Die einfache Fahrt vom Flughafen kostet 3,90 € zzgl. 2,00 € für die aufladbare Chipkarte (7/2018). Man kann eine Karte auch für mehrere Personen nutzen, indem man die entsprechende Anzahl Fahrten auf die Karte lädt und diese dann nach Durchschreiten der automatischen Kontrolle dem/den anderen zurückreicht.

Der Bus der Linie 150 ist nicht ganz so schnell (etwa 30-40 Minuten), bietet aber gute Aussichten auf dem Weg durch die Keramikstadt Manises direkt ins Zentrum, an den Zentralmarkt. Die Fahrt kann beim Fahrer für 1,50 € gelöst werden. Abfahrten von 5:25 bis 21:34 montags bis samstags etwa alle 20-25 Minuten.

Eine Taxifahrt in die Innenstadt kostet ab 15 €, je nach Ziel und Wegführung (einige Taxifahrer nehmen gerne längere Wege um den Preis in ihrem Sinne "zu optimieren").

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Vom Hauptbahnhof Estación de Norte führen umfangreiche Verbindungen in alle großen Städte Spaniens, Direktverbindungen gibt es mit der staatlichen Eisenbahngesellschaft RENFE nach Alicante, Barcelona und Madrid. Der Hochgeschwindigkeitszug Euromed verkehrt seit Mitte 1997 sechsmal täglich zwischen Barcelona und Valencia, die Fahrtzeit beträgt knapp 3 Stunden. Über Barcelona ist Valencia an das europäische Eisenbahnnetz angeschlossen, eine Fahrt von Deutschland nach Valencia dauert dabei ca. 15 Stunden (es muss in Paris Umgestiegen werden). Im Nahverkehr verbindet die Bahn auf sechs Linien die nähere Umgebung.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Alternativ kann man Valencia auch mit Fernbussen erreichen (Touring oder Eurolines), man muß jedoch mit Fahrzeiten von über 24 Stunden (evtl. mit Umstieg in Barcelona) rechnen. Die Preise liegen oft über denen günstiger Flugtickets.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Valencia ist über die AP-7 (Autopista del Mediteraneo) Barcelona-Alicante zu erreichen, die mautpflichtig ist. Die A-3 (Autovia) nach Madrid ist kostenfrei. Weitere wichtige Fernstraßen: N-332 nach Alicante.
Die Stadtumfahrungen sind gut ausgebaut, dennoch kommt es zu den Stoßzeiten zu Staus. Die Innenstadt selber erstickt oftmals im Verkehr, vor allem die Parkplatzsituation ist wie in fast jeder Großstadt katastrophal.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Valencia verfügt über einen der bedeutendsten Seehäfen der spanischen Mittelmeerküste mit Containerterminals, Fähr- und Eisenbahnanschluss. Über den Hafen der Stadt gehen rund 20% des spanischen Exports. Fährverbindungen gibt es nach Palma de Mallorca, Ibiza und Mahon auf Menorca.

Mobilität[Bearbeiten]

Metro Valencia

Bus: Valencia verfügt über ein gut funktionierendes, dichtes innerstädtisches Bussystem mit über 50 Linien, darunter auch Nachtbusse. Es wird von der Gesellschaft Empresa Municipal de Transportes (EMT) betrieben. Der zentrale Busbahnhof befindet sich nördlich der Altstadt am Turiaufer (Menéndez Pidal, 13)

Metro: Die Metro Valencia betreibt sechs Linien, die Hauptknotenpunkte sind die Stationen Ángel Guimerà, Colón, Jesús, Marítim und Benimaclet.

Fahrpreise: Eine einfache Fahrt mit dem Bus kostet 1,50 €. Das Bono bús Ticket für 10 Fahrten kostet 9,00 € (plus 2 € Pfand für die wieder aufladbare Wertkarte). Eine einfache Fahrt mit der Metro kostet zwischen 1,45 € und 3,60 €.
Die Metrokarte ist wiederverwendbar und kostet beim ersten Kauf einer Fahrkarte 1 € extra; so zahlt man für eine Einzelfahrt beispielsweise 2,45 € oder 7,55 € für eine 10-er-Karte. Die Karte ist an allen Automaten wiederaufladbar und die Folge-Fahrkarten sind jeweils um 1 € reduziert.
Ein Kombiticket (Bono transbordo für Bus/ Metro) kostet 7,55 € für 10 Fahrten in der Zone A. Daneben gibt es noch interessante Tagestickets für 1-3 Tage (3,50/ 6,-/ 8,65 €) mit denen man unbegrenzt Bus und Metro in der Zone A benutzen kann.
Die Valencia Tourist Card ist eine Kombikarte mit einer Gültigkeit von 1, 2 oder 3 Tagen (15,-/ 20,-/ 25,- €), sie berechtigt zur kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (Tarifzonen A und B) und beinhaltet Ermäßigungen für Museen, Freizeiteinrichtungen, Geschäften und Restaurants.

Fahrradverleih: Die Tagespreise für ein Fahrrad liegen zwischen 10 und 15 € (z.B. bei valenciaGUiAS oder DOYOUBIKE).
Bei wöchentlicher Anmietung kann man das Valenbisi nutzen (www.valenbisi.es oder www.valenbisi.com) und für 13 € eine Woche lang Fahrräder nutzen, die in der ganzen Stadt an rund 200 Stationen stehen. Es benötigt keine Vorreservierung, wenn man einmal eine Valenbisi-Karte hat, sondern man geht zur Station und bucht ein Fahrrad direkt vor Ort. Man stellt es dann an irgendeiner weiteren Station wieder ab. Eine halbe Stunde Anmietung ist gratis, jede weitere halbe Stunde wird mit 0,50 € berechnet. Stellt man sein Rad allerdings zurück in eine Station und bucht sich sofort wieder eines, wird wieder von Null Minuten gezählt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Valencias Kirchen
El Micalet
Sant Joan de l'Hospital
Sant Joan de l'Hospital, Aussenansicht
  • Kathedrale von Valencia. Die Catedral de Santa María de Valencia oder La Seu ist die römisch-katholische Kathedrale des Erzbistums Valencia, sie befindet sich im nordöstlichen Teil der Altstadt und ist der Heiligen Maria gewidmet. Erbaut ab 1262 im Stil der Gotik, auf den Grundmauern eines alten römischen Tempels und war später eine Moschee. Bis Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Gebäude oftmals umgestaltet, so zählt die in den Jahren 1703 bis 1741 fertiggestellte Westfassade zu den wichtigsten Werken des spanischen Barock. Auffällig sind die Puerta de los Apóstoles, aus dem 14. Jahrhundert, und die Puerta del Palau, das älteste Portal der Kathedrale, romanisch mit Einflüssen aus dem Mudéjar. Sehenswert auch der an die Kathedrale angebaute, achteckige, gotische Glockenturm El Micalet, aus dem 14. Jahrhundert, der als eines der Wahrzeichen der Stadt gilt. Zudem wird in der Kathedrale von Valencia in der Seitenkapelle Capilla del Santo Caliz ein Kelch aus Achat als Reliquie aufbewahrt, der von den Gläubigen als Heiliger Kelch verehrt wird. Er soll der Ursprung der Sage um den Heiligen Gral sein. Experten datieren den mörserförmigen Steinbecher in das 1. Jahrhundert vor Christus.
  • Basílica de la Virgen de los Desamparados. Die barocke Basílica , valc. Basílica de la Mare de Déu dels Desemparats (Basilika der Jungfrau der Schutzlosen) wurde in den Jahren von 1652 bis 1667 von Diego Martínez Ponce de Urrana erbaut. Sie ist der Schutzpatronin der Stadt geweihte und stellt das wichtigste Sakralbauwerk des 17. Jahrhunderts in Valencia dar.
  • Iglesia de los Santos Juanes. Die Wallfahrtskapelle, valc. Sant Joan de l'Hospital wurde im Jahre 1240 auf den Überresten einer einstigen Moschee errichtet und nach verschiedenen Bränden im 14. beziehungsweise 16. Jahrhundert wieder aufgebaut. Das heutige barocke Erscheinungsbild stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert.
  • Iglesia de Santa Catalina. Die Katharinenkirche liegt versteckt zwischen den Häusern der Altstadt. Sie wird fast komplett von Häusern umgeben, bei deren Bau jede bestehende Wand genutzt wurde. Die Kirche aus dem Jahr 1245 wurde im spanischen Bürgerkrieg (1936 - 39) stark zerstört, allerdings wiederhergestellt. Innen ist sie schlicht mit gotischen Strukturen. Der Kirchturm von 1705 ist ein sechseckiger, barocker Turm, der das Stadtbild prägt und auch bestiegen werden kann.

Lonja de la Seda/Llotja de la Seda (Seidenbörse)[Bearbeiten]

Lonja de la Seda
Llotja de la Seda, Aussenansicht
  • Lonja de la Seda. Die Lonja de la Seda (span.) bzw. Llotja de la Seda (valencian.), (Seidenbörse), wurde 1469 als Ölmarkt gegründet. Es dauerte von 1482 bis 1533 bis der Bau mit seinem mit Zinnen versehenem Turm und der gotischen Vertragshalle fertiggestellt war. Während der folgenden Jahrhunderte diente die Lonja als Seidenbörse. Sie gilt als eines der bedeutendsten Gebäude der profanen Gotik in Europa. Sie besteht aus vier Teilen: dem Turm, dem Saal Consulado del Mar, dem Orangenbaum-Innenhof und dem Säulensaal. Neben dem Turmaufgang (Turm nicht zugänglich) befindet sich die Kapelle, die bis 1549 ein geschlossener Raum war, und heute ein Durchgang zum Meereskonsulat ist. Erkennen kann man die Kapelle an den vier Evangelisten in den Ecken: Matthäus als Mensch, Markus als Löwe, Lukas als Stier und Johannes ist als Adler dargestellt. Seit 7. Dezember 1996 zählt die Lonja de la Seda zum UNESCO Weltkulturerbe.

Palau de la Generalitat[Bearbeiten]

  • Palau de la Generalität. Ebenfalls im gotischen Stil wurde im 15. Jahrhundert der Palau de la Generalitat erbaut, welcher zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert erweitert wurde. Das Gebäude ist heute der Sitz der Regierung der Autonomen Region Valencia.

Palladio del Almirante[Bearbeiten]

  • Pallacio del Almirante. Das bedeutendste Privatbauwerk im gotischen Stil, das heute noch in Valencia erhalten ist, trotz zahlreicher Umbauten.

Monastir de Sant Miguel dels Reis[Bearbeiten]

Monestir de Sant Miquel dels Reis. Das Kloster wurde nach einem Entwurf von Alonso de Covarrubias und Juan de Vidaña aus dem Jahre 1546 im Auftrag des Herzogs von Calabria im Stil der Renaissance errichtet. Seit 1999 beherbergt das Gebäude die Biblioteca Valenciana.

Baños del Almirante[Bearbeiten]

  • Baños del Almirante. Die im 14. Jahrhundert mit den typischen Merkmalen eines arabischen Hammam errichteten Baños del Almirante werden z.Zt. restauriert und wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt.

Torres de Serranos & Torres de Quart[Bearbeiten]

  • Torres de Serranos. 1392 errichtet.
  • Torres de Quart. Nach dem Vorbild der Türme des Castell Nuovo in Neapel errichtet.

Von der mittelalterlichen Stadtmauer sind noch die beiden Tore erhalten.

Estación del Norte[Bearbeiten]

  • Estación del Norte. Der Nordbahnhof ist ein Jugendstilgebäude des Architekten Demetrio Ribes, welches im Jahre 1917 eingeweiht wurde. Bemerkenswert sind die Mosaike an Decken, Böden und Wänden sowie die schmiedeeisernen Objekte und die großzügigen Keramikflächen in prächtigen Farben.
Schalterhalle Estación del Norte
Estación del Norte

Mercado Central[Bearbeiten]

Mercado Central
Kuppel des Mercado Central
  • Mercado Central. Ein prächtiges Jugendstilgebäude ist der Mercado Central, bestehend aus Untergeschoss und Keller, mit Säulen und Gewölben im Backsteindesign.

Tinglados del Puerto[Bearbeiten]

  • Tinglados del Puerto. Das Lagerhaus Tinglados del Puerto im Hafen von Valencia wurde 1910 errichtet. Die Jugendstildekoration mit Relief-Arbeiten, zeigt Motive aus Handel und Schifffahrt, die Keramikmosaike greifen typisch valencianische Themen auf: Orangen, Weintrauben und andere Früchte.

Plaza de Toros[Bearbeiten]

  • Stierkampfarena. Unweit des Nordbahnhofs befindet sich die Stierkampfarena, die einen Durchmesser von 52 Metern aufweist. Die Arena mit 384 Steinbögen umfasst 12 884 Sitzplätze. Sie wurde von Sebastián Monleón Estellés im Stil des Klassizismus entworfen und zwischen 1850 und 1860 erbaut. Bei der Eröffnung am 3. August 1851 waren gerade einmal 3 Sitzreihen fertig, aber es brauchte dringend Einkünfte, um Geld für den Weiterbau zu haben. Die Reihen wurden durch Holztribünen erweitert und das Spektakel war sofort komplett ausverkauft. Heute finden in der Arena neben Stierkämpfen auch Konzerte, politische Veranstaltungen und ein Oktoberfest statt.

Ciudad de las Artes y de las Ciencias (CAC) (Stadt der Künste und Wissenschaft)[Bearbeiten]

  • Ciudad de las Artes y de las Ciencias. Die Stadt der Künste und der Wissenschaften wurde von dem valenzianischen Architekten Santiago Calatrava entworfen und besteht aus dem Palau de les Arts Reina Sofía (Oper und Musikpalast mit vier Sälen und 37.000 m² Gesamtfläche), L'Oceanogràfic (das größte Aquarium Europas), Museo de las Ciencias Príncipe Felipe (Museum der Wissenschaften), dem botanischen Garten L'Umbracle und dem IMAX 3D-Kino L'Hemisfèric.
Ciudad de las Artes y de las Ciencias
Ciudad de las Artes y de las Ciencias

Palau de la Música[Bearbeiten]

  • Palau De La Música. Der Palau, von José María de Paredes entworfen und 1987 eingeweiht, ist eine der wichtigsten Konzerthallen Europas und beeindruckt durch ein gigantisches verglastes Gewölbe, das als Haupteingang dient.
Puente de la Exposición
Palau de la Música

Brücken[Bearbeiten]

  • Puente De La Trinidad. Die älteste Brücke der Stadt wurde im 14. Jahrhundert an Stelle eines Vorgängerbaus im gotischen Stile errichtet. Während des Hochwassers von 1517 wurde sie zerstört und musste völlig erneuert werden.
  • Puente De La Exposición. Die Ausstellungsbrücke wurde vom Santiago Calatrava entworfen und hat wegen ihrer charakteristischen Krümmung den Beinmane "La Peineta" erhalten, was so viel wie "Steckkamm" bedeutet.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Museo Nacional de Cerámica y Artes
  • Museo Nacional de Cerámica y Artes Suntuarias González Martí. Das Nationalmuseum für Keramik und Dekorative Kunst González Martí befindet sich im Palacio del Marqués de Dos Aguas, der Ende des 15. Jahrhunderts erbaut und im 18. Jahrhundert umgestaltet wurde. Das Museum beherbergt eine der umfassendsten Keramiksammlungen von der Antike bis zu Picasso. Geöffnet: Di – Sa 10.00 – 14.00 Uhr + 16.00 – 20.00 Uhr, So + Feiertags 10.00 – 14.00 Uhr, Mo geschlossen. Preis: Eintritt: 2,40 €.
  • Museo del Patriarca. Das Museum im Colegio del Corpus Christi zeigt eine Gemäldesammlung der Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts sowie Werke von Juan de Juanes, El Greco sowie frühe flämische Malerei. Geöffnet: Mo – So 11.00 – 13.30 Uhr. Preis: Eintritt: 1,50 €.
  • Museo de Bellas Artes San Pío V. Das Museum zählt zu den bedeutendsten Museen Spaniens. Es zeigt Werke von Künstlern der valencianischen Schule wie Hernando Yáñez de la Almedina, Juan de Juanes, los Ribalta, Ribera, Espinosa, Vicente López, Sorolla und Pinazo sowie Sammlungen von Künstlern wie Pinturicchio, Andrea del Sarto, Van Dyck, Murillo, Velázquez, Hieronymus Bosch, El Greco und Goya. Geöffnet: Di – So 10.00 – 20.00 Uhr, Mo geschlossen. Preis: Eintritt frei.
Instituto Valenciano de Arte Moderno
  • IVAM. Die Ausstellung des Instituto Valenciano de Arte Moderno (Institut für Moderne Kunst) umfasst die künstlerische Avantgarde des 20. Jahrhunderts von der Abstraktion und der Pop-Art bis hin zum europäischen Informalismus und der neuen Figürlichkeit. Geöffnet: Di – So 10.00 – 20.00 Uhr, Mo geschlossen. Preis: Eintritt: 2 €, So frei.
  • Museo de Historia de Valencia. Untergebracht im ehemaligen Wasserversorgungsreservoir der Stadt Valencia zeigt das Museum archäologische Fundstücke, Kunstwerke, wissenschaftliche Instrumente, Bücher und Fotos zur Geschichte der Stadt. Geöffnet: Di – Sa 10.00 – 14.00 Uhr + 16.30 – 20.30 Uhr, So + Feiertags 10.00 – 15.00 Uhr. Preis: Eintritt: 2 €, Sa, So + Feiertags frei.
  • Centro Valenciano de Cultura Mediterránea, Corona, 36. Das 1841 erbaute Gebäude des Centro Valenciano de Cultura Mediterránea beherbergt das Prähistorische Museum, das Museum für Völkerkunde sowie das Valencianische Studien- und Forschungsinstitut und Fachbibliotheken für Vorgeschichte, Völkerkunde und Kunst. Geöffnet: Di – So 10.00 – 20.00 Uhr, im Sommer bis 21.00 Uhr. Preis: Eintritt frei.
  • Casa Museo Vicente Blasco Ibáñez, Isabel de Villena, 157. Das Museum, in seinem Wohnhaus zeigt Portraits und Skulpturen sowie persönliche Gegenstände des valencianischen Schriftstellers und Politikers. Geöffnet: Di – Sa 10.00 – 14.00 Uhr + 16.30 – 20.30 Uhr, So + Feiertage 10.00 – 15.00 Uhr. Preis: Eintritt: 2 €, Sa, So + Feiertags frei.
  • Museo Fallero. Das Museum zeigt die ninots indultats , die satirischen Figuren der Fallas, die jedes Jahr vom Publikum "begnadigt", d.h., nicht im Johannisfeuer verbrannt werden. Geöffnet: Mo – Fr 10.00 – 14.00 Uhr + 16.00 – 20.00 Uhr, Sa 10.00 – 14.00 Uhr, So + Feiertags geschlossen. Preis: Eintritt: 1,80 €.
  • Museo L'Iber, Caballeros, 22. Das Museum präsentiert mit der weltweit größte privaten Zinnsoldaten-Sammlung einen Streifzug durch die Geschichte Valencias, Spaniens und der Welt. Zu sehen ist diese ca. eine Million Figuren umfassende Sammlung in einem alten gotischen Palais in der Nähe der Kathedrale von Valencia. Geöffnet: Mi – Fr 11.00 – 14.00 Uhr + 16.00 – 19.00 Uhr, Sa + So 11.00 – 15.00 Uhr + 16.00 – 19.00 Uhr. Preis: Eintritt: 4 €.
  • Casa de la America's Cup, Muelle de la Aduana, s/n (Eingang zwischen den Gebäuden Edificio del Reloj und Tinglado nº 2). Interaktive Dauerausstellung über den America's Cup. Geöffnet: Mo – Do 11.00 – 14.00 Uhr + 16.00 – 20.00 Uhr, Fr – So 11.00 – 15.00 Uhr + 16.00 – 20.00 Uhr.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

  • Botanischer Garten der Universität von Valencia, C/ Quart, 80. Jardí Botànic, oft nur El Botànic genannt, wurde 1567 als ein Garten für Heilpflanzen gegründet. In Jahre 1802 verlegte die Universität den Garten an den derzeitigen Ort in den Huerto de Tramoyeres, außerhalb der Stadtmauern beim Convento San Sebastián und dem Torres de Quart. Im 20. Jhd. verfiel der Garten zusehends, von 1987 bis 2000 wurde er durch die Universität erneuert. Geöffnet: täglich außer Mo: November bis Februar 10.00 – 18.00 Uhr, März und Oktober 10.00 – 19.00 Uhr, April und September 10.00 – 20.00 Uhr, Mai bis August 10.00 – 21.00 Uhr. Preis: Eintritt: 2 €.
  • Jardines del Turia. Ein etwa 230 Hektar großer und ruhig gelegener Stadtpark, befindet sich in einem der in den 1960er Jahren trockengelegten ehemaligen Flussbetten des Río Turia. Zum Park gehören Spielplätze für Kinder, ein Brunnen und diverse Sport- und Freizeiteinrichtungen, darunter auch Fußballplätze. Die Ciudad de las Artes y de las Ciencias (Stadt der Künste und der Wissenschaften) befindet sich ebenfalls in diesem besonderen Stadtpark.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Wassergericht von Valencia. Das Wassergericht tritt jeden Donnerstag um 12:00 Uhr vor dem Aposteltor (Puerta de los Apóstoles) der Kathedrale zusammen. Man sollt aber gerade in der Saison spätestens Um 11.40 Uhr vor der Puerta de los Apóstoles, sein um einen guten Platz zu erhalten.

Das Umland von Valencia, die so genannte Huerta, mit ihren ausgedehnten Obst- und Gemüseplantagen wird von alters her künstlich bewässert. Dass es dabei immer wieder zu Streitigkeiten kam, verwundert nicht. So regelt das Wassergericht, welches sich aus Bauern aus der Huerta zusammensetzt, bis auf den heutigen Tag Entnahmemengen und Bewässerungszeiten, schlichtet Streitigkeiten und fällt Urteile, dies alles mündlich, nichts wird schriftlich festgehalten. Als einziges Gericht dieser Art in Europa, ist das Wassergericht seitens der Regierung in Madrid legitimiert worden, was hier entschieden wird, gilt und kann selbst nicht vom obersten Gerichts Spaniens und der EU revidiert werden.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Feste und Feiertage[Bearbeiten]

Falla.

Die Fallas (span.) oder Falles (val.), das wichtigste Fest in Valencia und zahlreichen Orten der Comunidad Valenciana findet vom 15. bis zum 19. März statt. Hauptattraktion sind teils haushohe Skulpturen aus Pappmaché u.a. brennbaren Materialien, die am letzten Tag des Festes feierlich angezündet werden. Sie greifen jeweils ein bestimmtes Thema auf. Die größten Skulpturen wiegen oft mehr als zehn Tonnen und kosten teilweise über 100.000 €.
Jedes Jahr gibt es einen Wettbewerb, bei dem die Bevölkerung die besten Fallas und die beliebteste Einzelfigur (ninot, Puppe auf Valencianisch) wählt. Diese Figur wird dann vor der Verbrennung am 19. März "gerettet" (ninot indultat, gerettete Puppe) und kommt ins Museum.
Zum Programm um die Fallas gehört die Ofrena de Flors, ein zweitägiger "Opfergang" zu Ehren der Verge dels Desamparats (Heilige Jungfrau der Schutzlosen), der Stadtpatronin Valencias. An der Ofrena de Flors nehmen über 100.000 Männer, Frauen und Kinder in bunten Trachten teil. Auf der Plaza de la Virgen wird eine 14 Meter hohe Holzstatue der Heiligen Jungfrau aufgebaut. Darauf wird aus den Blumen das Madonnenkleid gesteckt, fast 50 Tonnen Blumen werden benötigt.
Die allabendlichen Feuerwerke am Ufer des Turia ziehen jedes Mal mehrere hunderttausend Zuschauer an. Eine Besonderheit sind die Mascletàs, die jeden Tag um 14 Uhr am Rathausplatz gezündet werden und ebenfalls zehntausende Besucher anlocken, hierbei explodieren im Sekundentakt an langen Schnüren montierte Knaller.

Der Feiertagskalender wird Jahr für Jahr von den einzelnen autonomen Regionen Spaniens neu festgelegt. Fällt beispielsweise ein Feiertag auf einen Sonntag, wird in manchen Fällen der darauf folgende Montag oder der vorangehende Freitag ebenfalls zum Feiertag bestimmt.

  • 1. Januar: Año Nuevo (Neujahr)
  • 22. Januar. San Vicente Mártir
  • 19. März: San José
  • 5. April: San Vicente Ferrer
  • Karfreitag: Viernes Santo
  • Ostersonntag: Pascua
  • 1.Mai: Día del Trabajo (Tag der Arbeit)
  • 9. Oktober: Sant Dionís (Tag der Region Valencia)
  • 1. November: Todos los Santos (Allerheiligen)
  • 6. Dezember: Día de la Constitución (Tag der Verfassung)
  • 8. Dezember: Immaculada Concepción (Maria Empfängnis)
  • 25. Dezember: Navidad (Weihnachten)

Sport[Bearbeiten]

Die beiden bekanntesten Fußballvereine der Stadt sind der FC Valencia (Valencia Club de Fútbol) und UD Levante (Llevant Unió Esportiva), welche in der höchsten spanischen Spielklasse, der Primera División, bzw. in der Segunda División spielen.
Der FC Valencia trägt seine Heimspiele im Estadio Mestalla, UD Levante im kleineren Estadio Ciudad de Valencia aus. Die als Ché (was im Valencianischen soviel heißt wie „Kollege“) bekannten Anhänger des FC Valencia gehören zu den fanatischsten Fans in Spanien. Neben den Heimspielen des FC Valencia finden im Mestalla-Stadion auch oft Spiele der spanischen Nationalmannschaft statt.

Die ADT Valencia Firebats, ein American Football Verein, tragen ihre Heimspiele im Estadio Municipal Jardín del Turia aus, sie spielen in der Liga Nacional de Fútbol Americano (LNFA).

Der Basketballverein Valencia Basket Club spielt in der höchsten spanische Basketballliga der ACB, die Heimspiele weren im Pabellón Municipal Fuente Sant Lluís de Valencia ausgetragen.

Die Open de Tenis Comunidad Valenciana sind ein Tennisturnier, das seit 1995 im Rahmen der ATP-Tour ausgetragen und vom Club de Tenis Valencia veranstaltet wird.

Die 12. Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaft findet vom 7. bis 9. März 2008 im Palau Velódromo Luis Puig statt

Etwa 20 km westlich von Valencia bei Cheste liegt an der A3 die Rennstrecke Circuit de la Communitat Valencia Ricardo Tormo, dort finden u.a. Läufe zur FIA World Touring Car Championship WTCC, der Großer Preis von Valencia im Rahmen der Motorrad-WM sowie Läufe zur Superbike-WM und zur FIA GT-Meisterschaft statt.
Im August 2008 wurde erstmals der Gran Premio de Fórmula 1 de Europa auf einer neu erbauten Rennstrecke am Hafen von Valencia ausgetragen.

Strände[Bearbeiten]

Im und um Valencia gibt es einige schöne Strände, die zum Baden einladen:

  • Nördlich von Valencia, in der Urb. Port Saplaya in Alboraya befindet sich ein kleiner Jachthafen mit Segelschule und ein schöner großer Badestrand.
  • Die Playa La Malvarrosa und die Playa El Cabanyal sind zwei kleine, jeweils etwa 1 km lange Stadtstrände nördlich des Hafens.
  • Südlich des Hafens und des Club Náutico de Valencia liegt die etwa 3,5 km lange schöne Playa de Pinedo.
  • Schon im Naturschutzgebiet Parque Natural de la Albufera gelegen, sind die jeweils 5 km langen Playa El Saler und Playa de la Devesa sicherlich die schönsten Strände..

Kinder und Jugendliche[Bearbeiten]

Das Oceanogràfic liegt am östlichen Ende der Ciutat de les Arts i les Ciències (CAC) und gilt als eines der größten Aquarien Europas. Die Anlage wurde vom Architekten Felix Candela entworfen und besteht aus einer Reihe an Pavillons, wobei jeder einer anderen Klimazone und deren Wasserbewohner gewidmet ist. Die Bereiche sind: das Mittelmeer, die Feuchtgebiete & Vogelhaus, das gemäßigte Klima mit Seehunden, Robben, Aldabra-Schildkröten, das Tropische, die Inseln mit südamerikanischen Seelöwen, Krokodile, Flamingos, die ozeanischen Inseln (noch nicht eröffnet), das Delfinarium (mit Delfinshows (mehrmals tgl.), die Ozeane mit Haien, die Arktis mit Belugas und Walrossen, die Antarktis mit Pinguinen. Adresse: C. Eduardo Primo Yúfera 1; Öffnungszeiten meist 10 - 18 Uhr (im Sommer bis 24 Uhr); Eintritt: € 28,50 (Stand: 10/2018)

Einkaufen[Bearbeiten]

Die Geschäfte sind in der Regel von 10.00-13.30 Uhr sowie von 16.30-20.00 Uhr geöffnet. Kaufhäuser und Shoppingcenter haben durchgehende Öffnungszeiten von 10.00-21.00 Uhr.

Ein Gang im Mercado Central

Die über hundert Jahre alte Markthalle Mercado Central ist schon für sich architektonisch eine Sehenswürdigkeit – es ist aber auch ein besonderer Ort zum Schledern und Einkaufen. Ihr Slogan heißt „Einkaufen mit allen fünf Sinnen“. Hier bekommt man frischen Fisch und Meeresfrüchte, Obst und Gemüse, Fleisch und Geflügel, spanischen Käse, Wurst und Schinken, Wein, Süßwaren und vieles mehr.

Der schönste Laden ist ohne Zweifel Bueno para comer in der Calle Almirande Cadarso 14. Es handelt sich um einen von dem Sternekoch Bernd Knöller (siehe Restaurante RiFF) betriebenen Lebensmittelladen aus dem Jahre 1923. Er wurde mit viel Liebe renoviert, hat aber das alte Flair nicht verloren. Ausser Wein, Champagner, Nudeln aus aller Welt, usw. gibt es auch ein Glas Cava und hervorragende Tapas.

Die Filialen der bekannten Warenhauskette El Corte Inglés befinden sich in Pintor Maella 37 (Avda. de Francia), Colón 1 und 27, Menéndez Pidal 15, Pintor Sorolla 26 und der Avda. Pío XII 2-6 und 51.

Es gibt in der Stadt (aber natürlich auch außerhalb) zahlreiche Einkaufscenter:

  • Galería Jorge Juan, Jorge Juan 21. In Galerie findet man 40 Shops und Restaurants.
  • Aqua Multispacio, Avda. Menorca 19. In der Nähe der Ciudad de las Artes y de las Ciencias. Es beherbergt neben zwei Hotels ein Kino, eine Bowlingbahn und zahlreiche Geschäfte.
  • Centro Comercial El Saler, Autopista del Saler 16. Ebenfalls in der Nähe der La Ciudad de las Artes y las Ciencias. Es verfügt über zahlreiche Restaurants und Shops.
  • Nouevo Centro. Das Shoppingcenter liegt in der Avda. Pío XII und wurde bereits 1982 eröffnet. Dort findet man neben Kaufhäusern (El Corte Inglés, C&A) mehr als 80 Geschäfte.

Fast alle Banken sind Montag bis Freitag von 08.30-14.00 Uhr oder 14.30 Uhr geöffnet, einzelne Filialen auch Samstag vormittag. In der gesamten Stadt stehen rund um die Uhr Geldautomaten zur Verfügung, wobei ein Großteil aller international gängigen Karten akzeptiert werden.
In fast allen Geschäften und in vielen Restaurants kann man mit allen gängigen Kreditkarten zahlen, die Bezahlung mit der Maestro Karte (EC-Karte) funktioniert meist auch problemlos.

Küche[Bearbeiten]

Paella Valenciana

Die Paella ist ein traditionell valencianisches Gericht. Obwohl die spanische Küche regional geprägt ist, hat die Paella in Spanien einen sehr hohen Bekanntheitsgrad.
Die Paella Valenciana besteht aus Reis, der mit Safran leuchtend gelb gefärbt wird und hauptsächlich aus Hähnchen oder Kaninchen, das Fleisch stets mit Knochen in mundgerechte Stücke gehackt (die Paella mit Huhn und Meeresfrüchten (Paella marinera) wird von der überwiegenden Mehrheit der Valencianer abgelehnt). Gelegentlich werden auch kleine Schnecken beigegeben. Dazu kommt Gemüse, geriebene Tomaten, grüne Bohnen oder Riesenbohnen, gelegentlich auch geviertelte Artischockenherzen sowie garrafones, Saubohnen. Gewürzt wird mit Salz, gelegentlich mit fein geriebenem frischen Knoblauch und eben Safran. Rosmarinzweige, die während der letzten Minuten auf den Reis gelegt und dem Feuer (falls traditionelle Zubereitung) beigegeben werden, geben einen zusätzlichen mediterranen Geschmack.
Wer echte Paella und kein Mikrowellen-Touristen-Gericht essen möchte, sollte Restaurants meiden, die Paella zu einer anderen Zeit als zwischen 14 und 17 Uhr und / oder mit Wurst, Schinken oder Fleischbrühe anbieten! Es ist gilt als ein Zeichen von Frische und Qualität, wenn für eine Paella in manchem Restaurant erst Bestellungen ab 2 Personen entgegengenommen werden.

Aus der Gegend um Gandía stammt die Fideuà. Sie wird wie die Paella zubereitet, der Reis wird allerdings durch Nudeln ersetzt. Beliebt ist die "schwarze" Variante, deren Farbe durch Tintenfischtinte erreicht wird.

Aus Zwiebeln, Mangold, Butterbohnen und Kartoffeln bereitet man den berühmten Bullit, einen Eintopf zu, der früher bei allen valencianischen Familien das fast obligatorisches Abendessen war. Fast jede Familie hat ihr eigenes Rezept für die Zubereitung von Eintopfgerichten, Ollas oder Putxeros genannt, bei der Zubereitung werden z.B. Schweinefleisch, Wurst, Kürbis, Mangoldblätter, Weizenkörner, Kichererbsen, weiße Bohnen und Reis verwendet.

Fisch spielt in der Küche einer Hafenstadt naturgemäß eine große Rolle. Die im Ofen gegarten Cassolas oder Cazuelas genannten Fischeintöpfe, enthalten Tomaten, Zwiebeln und klein gehackten Knoblauch, auf die man Fischsscheiben legt. Suquets de peix sind einfache Gerichte aus geschmortem Fisch verschiedener Sorten, die in einer, oft mit zerkleinerten Mandeln und Knoblauch verfeinerten Sauce serviert werden.

Horchata Verkaufsstand

Typisch für Valencia ist auch die Horchata de Chufa, ein Getränk aus Erdmandeln, das sind Knollen eines Liliengewächses. Die Horchata wird in vielen Bars und Cafes, aber auch in rollenden Verkaufsständen, die an vielen Straßenecken Station machen, angeboten. Zu Horchata werden Fartons (ein Hefegebäck) gegessen.

Bei Agua de Valencia handelt es sich um ein Getränk, das aus spanischem Sekt (Cava), Orangensaft und weiteren Zutaten besteht.

Die Spanier essen etwas später als die Mitteleuropäer: das Frühstück (Brot, Gebäck, Saft und Kaffee) wird für gewöhnlich von 07.30-10.00 Uhr morgens eingenommen, es gibt in vielen Cafés preiswerte "Frühstücksmenüs" für 3 bis 5 €. Die Restaurants servieren von 14.00-15.30 Uhr Mittagessen und von 21.00-23.00 Abendessen (besonders im Sommer isst man häufig erst ab 22 Uhr). Wer zu anderen Zeiten hungrig ist, findet überall etwas in den Tapasbars.

Günstig[Bearbeiten]

  • Búho Bio, Carrer de Murillo, 9. Tel.: +34 962 057 369. Nettes kleines Restaurant mit vegetarischem Angebot. Leider mittlerweile geschlossen laut Google Maps.

Mittel[Bearbeiten]

  • Phileas Fogg, C/ Correjería, 28. Tel.: +34 963 155 250. Traditionelle Gerichte der verschiedenen spanischen Regionen, rustikales Ambiente, betrieben von der Hotelfachschule von Valencia. Preis: Tagesmenü 20 €.
  • Comer Beber Amar, Passeig de l'Albereda, 38. Tel.: +34 963 37 52 37. Paella, Fideuà, Steak & Fisch, keine Tapas, gute Weinauswahl.

Gehoben[Bearbeiten]

  • Ca Sento, Calle Méndez Núñez, 17. Tel.: +34 963 301 775. Seit 1975 verwöhnen Raúl und María Aleixandre ihre Gäste mit moderner, mediterraner Küche. Preis: Degustationsmenü: 110 €.
  • Rías Gallegas, Calle Cirilo Amorós. Tel.: +34 963 512 125. Traditionelle Gerichte aus Galicien. Preis: Degustationsmenü: 60 €.
  • RiFF, Calle Conde Altea, 18. Tel.: +34 963 335 353. Chefkoch und Besitzer Bernd Knöller ist für seine kreative Küche überregional bekannt und hat 2009 einen Michelin-Stern erkocht. Preis: Degustationsmenü: 69 € und 49 €, Mittags gibt es ein Menü für 25 €.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Casino Monte Picayo, Urb. Monte Picayo, s/n, 46530 Puçol (Valencia).

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Valencia ist auch eine bedeutende Messe- und Kongress-Stadt. In Zeiten, in denen eine große Messe stattfindet, sind Hotelzimmer knapp und es wird bei den Zimmerpreisen das Doppelte bis Dreifache des sonst üblichen verlangt! Das gleiche gilt für die Zeit der Fallas Mitte März.

Camping[Bearbeiten]

  • Camping Coll Vert. Playa Pinedo, Pinedo, wenige Kilometer südlich der Stadt, nahe des Golfpatzes El Saler.
  • Camping Barraquetes, Playa de Sueca, Sueca. Ca. 25 km südlich von Valencia, nahe des Parque Natural de la Albufera.

Appartements[Bearbeiten]

  • Rodrigo 1 VAL. Tel.: +34 654 506 114. Serafin, günstige Luxusapartments im Zentrum.

Günstig[Bearbeiten]

  • Valencia Lounge Hostel, Carrer dels Cadirers, 11. Tel.: +34 963 923 425. 11 hohe, sehr gut eingerichtete Balkonzimmer für 2 bis 4 Personen, 4 Bäder, am Rande des lebendigen Barrio del Carmen, 100 Meter von der Lonja entfernt, in einer sehr ruhigen Gasse. Preis: Doppelzimmer ab 39 €.
  • Quart Hostel, C/ Guillem de Castro, 64. Tel.: +34 963 270 101. 500 Meter westlich vom Zentralmarkt, frisch gemachtes und gut eingerichtetes Hostel. Preis: Doppelzimmer ab 40 €. Frühstücksbuffet auf Hotelniveau für 2 €.
  • Hostal El Rincón, C/ Carda 11. Günstig in der Nähe des Mercado Central gelegen. Preis: Doppelzimmer ab 38 €.
  • Miramar **, Paseo Neptuno 32. Tel.: +34 963 715 142. Direkt am Strand (Playa de Levante) gelegene Pension, gutes Restaurant.

Mittel[Bearbeiten]

  • Hostal Antigua Morellana, C/ En Bou, 2. Tel.: +34 963 915773. Familiengeführte Pension mit 18 Zimmern etwa 150 Meter von der Lonja und dem Zentralmarkt entfernt. Preis: Doppelzimmer je nach Saison von 50 bis 85 €.
  • Hotel Ad Hoc Monumental ***, Boix 4. Nahe der Kathedrale und dem Turia Ufer, Haus aus dem 19. Jahrhundert, liebevoll restauriert und eingerichtet, 28 Zimmer.

Gehoben[Bearbeiten]

  • NH Las Artes ****, Av. Instituto Obrero 28. Businesshotel in der Ciutat de les Arts i les Ciències, 110 Zimmer.
  • Hospes Palau de la Mar *****, Navarro Reverter 14. Luxushotel in einem Gebäude aus dem 19. Jhd., großer Wellness- und Spa Bereich, 66 Zimmer und Suiten.
  • Husa Reina Victoria Valencia ****, C/ Barcas 4. Traditionshaus aus dem späten 19. Jahrhundert in bevorzugter Lage direkt gegenüber vom Rathaus, 97 Zimmer.
  • Hotel Westin Valencia *****, C/ Amadeo de Saboya, 16. Tel.: +34 963 625 900. Neues Luxushotel in einem im Stil des Modernisme errichtetem Gebäude mit schönem Innenhof aus dem Jahre 1917, 135 Zimmer, großes Wellness-Center.
  • NH Villacarlos ****, Av. del Puerto 60. Modernes Cityhotel, nicht weit von der Altstadt in der Nähe des Palau De La Música gelegen.

Lernen[Bearbeiten]

Die beiden Hochschulen der Stadt bieten im Rahmen des ERASMUS Programmes Studienaufenthalte an.

In Valencia gibt es verschiedene Sprachschulen, in denen man die spanische Sprache erlernen kann. Eine Übersicht über beim Instituto Cervantes akkreditierte Schulen bietet Escuelas Valencia.

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Notrufnummern: Notruf: 112, Guardia Civil: 062, Policia local: 092, Feuerwehr: 080

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Touristeninformation[Bearbeiten]

Die Auskünfte der Touristeninformation in Valencia sind sehr unterschiedlicher Qualität. Oft muss man die einzelnen Informationen den Mitarbeiterin der Touristeninformation "aus der Nase ziehen". So erhält man bspw. auf die Nachfrage nach der Busverbindung nach einem Ort zwar den Abfahrtsort des Busses genannt, aber um Busnummer und Abfahrtzeiten zu erhalten, muss man extra nachhaken. Auch kommt es gehäuft vor, dass die erteilten Auskünfte der Touristeninformation veraltet sind oder auch sonst nicht zutreffen.

Die Büros der Touristeninformation Visit Valencia findet man an folgenden Orten:

  • Touristeninformation, Plaza de la Reina 19. Geöffnet: Mo – Sa 9.00 – 19.00 Uhr, So + Feiertags 10.00 – 14.00 Uhr.
  • Touristeninformation, Aeropuerto de Manises, Regional-Terminal, Ankunftshalle (Planta de Llegadas). Geöffnet: Mo – Fr 8.30 – 20.30 Uhr, Sa, So + Feiertags 9.30 – 17.30 Uhr.
  • Touristeninformation, Nordbahnhof (Estación del Norte), Játiva 24. Geöffnet: Mo – Sa 9.00 – 19.00 Uhr, So + Feiertags 10.00 – 14.00 Uhr.
  • Touristeninformation. Infostand gegenüber Hotel Neptuno, Paseo de Neptuno 2. Geöffnet: von Anfang März bis Mitte Oktober, Mo – Sa 10.00 – 18.00 Uhr, So + Feiertags 10.00 – 14.00 Uhr.
  • Touristeninformation, im Parlament der Provinz, Poeta Querol, s/n (Bajos Teatro Principal). Geöffnet: Mo – Fr 9.30 – 19.00 Uhr, Sa 10.00 – 14.00 Uhr, So 11.00 – 14.00 Uhr.
  • Touristeninformation, im Hafen an der Estación de Trasmediterránea, Muelle de Poniente s/n. N. Geöffnet: nur während der Ankunft von Passagierschiffen.

Zeitungen[Bearbeiten]

  • El Periódico Mediterráneo. Die meistverkaufte Tageszeitung in den Provinzen Castellón und Comunitat Valenciana.
  • Las Provincias. Die zweitgrößte Tageszeitung der Comunitat Valenciana.

Folgende Tageszeitungen erscheinen mit einer Ausgabe für die Comunitat Valenciana:

  • El País. Die größte und international bekannteste Tageszeitung Spaniens, linksliberal.
  • El Mundo. Eine konservative Tageszeitung.
  • Diario ABC. Eine konservative und monarchische spanische Tageszeitung.
  • 20 minutos. Die erste Zeitung unter einer Creative Commons-Lizenz, gratis. Onlineausgabe für Valencia.
  • Metro. Spanischer Ableger der weltweit größten Gratistageszeitung, Zeitung in Spanien mittlerweile eingestellt, nur noch online.
  • Qué!. Gratiszeitung. Onlineausgabe für Valencia.
  • Diario ADN. Gratiszeitung. Onlineausgabe für Valencia.

Verschiedenes[Bearbeiten]

In Valencia werden zwei offizielle Sprachen gesprochen: Valencianisch, die Sprache der Region Valencia, und Spanisch als offizielle in Spanien geltende Amtssprache. In der Regel kommt man auch mit Englisch gut klar. Deutsch wird in Hotels der gehobeneren Kategorie gesprochen. Auf Touristen ausgerichtete Restaurants haben häufig mehrsprachige Speisekarten. Konsulate:

  • Deutsches Konsulat, Avda. Marqués de Sotelo 3-6º, 46001 Valencia. Tel.: +34 963 106 253.
  • Österreichisches Konsulat, Convento Santa Clara 10-3ª, 46002 Valencia. Tel.: +34 963 522 212.
  • Schweizerisches Konsulat, C/ Cronista Carreres, 9-7°-i, 46003 Valencia. Tel.: +34 963 518 816.

Die Strompannung beträgt 220-240V 50Hz. Die Steckdosen sind mit zwei quadratischen Öffnungen versehen, Adapter sind in Elektrozubehörgeschäften oder Eisenwarenhandlungen erhältlich.

Sonstiges[Bearbeiten]

Die Vorwahl für Valencia lautet 0034 96.
Die Postleitzahlen sind 46000 - 46026.

  • Hauptpostamt (Correos), Plaza del Ayuntamiento 24. Briefmarken sind in allen "estancos" (Tabakwarenläden) erhältlich. Geöffnet: wochentags durchgehend 8.30 – 20.30 Uhr + Sa 9.30 – 14.00 Uhr.

Ausflüge[Bearbeiten]

Abends an der Lagune Albufera (8 km südlich von Valencia)
  • Parque Natural de la Albufera. 15 km südlich von Valencia liegt das Naturschutzgebiet Parque Natural de la Albufera. Der größte See Spaniens ist eines der bedeutendsten Feuchtbiotope der gesamten iberischen Halbinsel. Die Mauren nannten den See al-buhayra, "kleines Meer". Er ist eine wichtige Überwinterungsstätte für Zugvögel und sehr fischreich. Im einen großen Teil des flachen Gewässers wird seit dem 18. Jahrhundert Reis angebaut. Weitläufige Kiefernwälder und alte Dünen bilden die Dehesa, einen schmalen Landstreifen, der den Albufera-See vom Mittelmeer trennt, an der Costa del Saler befinden sich sehr schöne Badestrände.
  • Xàtiva. Eine Kleinstadt 45 km südlich von Valencia, zählt zu den kulturell und historisch bedeutendsten Städten der Region. Xàtiva ist von Valencia einfach mit der Regionalbahn, der Linie "C2", von der Estation de Norte zu errichten. Die Züge fahren alle 30 Minuten, die Fahrzeit beträgt 50 Minuten und das Hin- und Rückfahrtticket kostet 6,35 €. Die Züge fahren von den Bahnsteigen 6-8 ab, die sich rechts, deutlich zurückversetzt befinden.
  • Xàtiva. Die Altstadt von Xàtiva mit ihren historischen Gebäuden steht komplett unter Denkmalschutz. Mit ihren 30 Türmen und vier befestigten Toren ist die riesige Burg bemerkenswert, die das Ergebnis des Ausbaus einer iberisch-römischen Festung durch die Mauren ist. Ganz in der Nähe der Stadt liegt der Paraje Natural la Cova Negra, in der Höhle Cova Negra wurde 30.000 Jahre alte Schädel eines Neandertalers gefunden. Aus Xàtiva kommt auch die Familie Borja von der zwei Sprösslinge Päpste (Calixt III. und Alexander VI.) wurden. Neben, der Tatsache, dass er mehr oder weniger heimlich verheiratet war, lösten seine sexuellen Ausschweifungen Skandale aus. Dabei war Alexander VI. einer der schillerndsten Päpste, die je auf dem heiligen Stuhl gesessen haben. U.a. wurde Guilia Franese im zarten Alter von 15 Jahren seine Geliebte und ihm wird auch Inzest mit seiner Tochter nachgesagt. Ferner wird ihm unter anderem nachgesagt, dass er versucht haben soll, die Papstkrone erblich zu machen.
  • Gandia. Gandia (spanisch Gandía) liegt an der Costa del Azahar, 65 km südlich von Valencia, und war im 15. und 16. Jahrhundert ein wichtiges kulturelles und kommerzielles Zentrum Davon zeugen heute noch prächtige Bürgerpaläste, die Stiftskirche und die Alte Universität.
  • Sagunt. Sagunt (spanisch Sagunto) eine alte Stadt 35 km nördlich von Valencia, mit dem Zug in ca. 25 Minuten zu erreichen. Das Römische Theater von Sagunt stammt aus dem 1. Jahrhundert, fasst 800 Zuschauer und war das erste Monument, das in Spanien unter Denkmalschutz gestellt wurde.
  • Höhle Cueva de la Araña, bei Bicorp (ca. 80 km westlich von Valencia). Die Höhle gehört mit ihren Malereien (Honigsammlern, Jagd- und Tanzszenen) aus der Zeit von 9000 bis 1400 vor Christus zum UNESCO Weltkulturerbe.

Literatur[Bearbeiten]

Bildbände:

Weiterführende Literatur:

  • A. Bujones, J. Fahrni, A. Goldmann, R. Mathis: Juan Carlos in Valencia. Ein Reisebuch. Werd Verlag, Zürich, 2006, ISBN 978-3859325258
  • Lorenzo Millo Casas: Cocina Valenciana. Editorial Everest, León

Weblinks[Bearbeiten]

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