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Gran Canaria

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Gran Canaria
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Gran Canaria ist die drittgrößte Insel der Kanaren. Sie ist annähernd rund, hat einen Durchmesser von rund 50 km, eine Fläche von 1.560 km² und etwa 830.000 ständige Bewohner.

Regionen und Orte[Bearbeiten]

Dünen von Maspalomas

Süden[Bearbeiten]

Strand Playa del Inglés

An der Südküste befindet sich das touristische Zentrum der Insel. Hier gibt es einen 12 km langen Sandstrand und die Dünen von Maspalomas. Die Berge im Zentrum schützen vor Wolken und Passatwinden.

  • Maspalomas - idealer Urlaubsort für Familien. Hier gibt es eine wunderschöne Dünenlandschaft und einen 6 km langen, feinsandigen Sandstrand.
  • Playa del Inglés - eine große Touristenmetropole mit schönen Dünenstränden. Sehenswürdigkeiten gibt es hier kaum außer einer Kirche, in der Gottesdienste in drei verschiedenen Sprachen abgehalten werden. Abends wechselt die Stadt ihr Gesicht. Wo am Tage noch Familien am Strand lagen oder shoppen waren, ist nun die Jugend unterwegs und besucht die unzähligen Diskotheken, Bars und Restaurants der Stadt.
  • Bahía Feliz
  • San Agustín – mit einem beeindruckenden dunklen Lavastrand, Wellnessangeboten und einem Golfplatz.
  • Arguineguín
  • Puerto Rico - ein Muss für Wassersportler! Hier findet man alle bekannten Wassersportarten.
  • Puerto de Mogán

Osten[Bearbeiten]

Hauptstadt Las Palmas

Die größten und wirtschaftlich bedeutendsten Orte der Insel liegen im Osten. Hier findet man Spuren der Altkanarier, hier lagen die ältesten Siedlungen der Spanier. Auch touristisch hat die Region einiges zu bieten: Wassersport, Surfen und Tauchen gehören dazu.

  • Las Palmas - Die Hauptstadt hat internationales Flair, und der 3 km lange Sandstrand eignet sich gut zum Entspannen. Wer lieber etwas anderes unternimmt, als nur am Strand zu liegen, ist hier richtig, da es in Las Palmas Museen, herrliche Parkanlagen und Kirchen gibt. Auch das Kolumbushaus im Stadtteil Vegueta sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.
  • Telde – zweitgrößte Stadt mit sehenswertem alten Stadtkern
  • Ingenio
  • Agüimes

Norden[Bearbeiten]

Kirche San Juan Bautista, Arucas

Die nördliche Inselregion ist landwirtschaftlich geprägt. Grün und fruchtbar ist sie durch den Passatwind, der wolkenreiche Luft mitbringt, die sich dann im Stau der Berge entlädt. Angebaut werden neben Obst und Gemüse Zitrusfrüchte, Weintrauben und natürlich die schmackhaften kleinen kanarischen Bananen.

Westen[Bearbeiten]

Tief eingeschnittene Schluchten, schroffe Felsküsten, schwer zugängliche Strände, der Westen der Insel ist eher ein Ziel für Naturliebhaber als für Sonnenanbeter

Inselmitte[Bearbeiten]

Blick auf Fataga

Steil aufsteigende Berge verraten ihren vulkanischen Ursprung. Mit Kiefern bewachsene Hänge, mit Palmen in den Tälern, ein Großteil der Inselmitte ist seit 2005 Biosphärenreservat der UNESCO. Die dünn besiedelte Region mit unverfälschten Dörfern umgeben von terrassenförmig angelegten Feldern ist wegen ihrer zahlreichen Aussichtspunkte beliebtes Ziel von Wanderern.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Strand von San Agustín

Strände[Bearbeiten]

Playa de las Canteras, Las Palmas

Das Großteil der Touristen kommt nach Gran Canaria, um Sonne und Strand zu genießen. Hier einige Vorschläge:

  • Playa de las Alcaravaneras: Strand direkt am Hafen von Las Palmas, eher zum Liegen als zum Baden geeignet.
  • Playa de las Canteras: Beliebter 3 km langer Stadtstrand von Las Palmas, sehr belebt, aber sauber. Durch das 200 m lange vorgelagerte Riff La Barra geschützte Badebucht.
  • Playa del Inglés: im gleichnamigen Touristenort im Süden, sehr feiner Sand.
  • Playa de Maspalomas: im gleichnamigen Touristenort im Süden, sehr feiner Sand, Dünen; windig.
  • Playa de Melenara: kleiner Strand in der Nähe von Telde, Ostküste, bei Einheimischen sehr beliebt.
  • Playa de Meloneras und Las Mujeres: Strände in der Nähe von Maspalomas am Leuchtturm, touristisch.
  • Playa de Puerto Rico: Künstlich angelegter Strand in der Nähe des gleichnamigen Ortes im Süden, meist überfüllt. Man kann zum nahe gelegenen Playa del Tauro ausweichen.
  • Playa de San Agustín: beliebter Strand in der Nähe von Playa del Inglés
  • Playa de Sardina: Im Nordwesten der Insel im gleichnamigen Ort, winziger Sandstrand am Hafen
  • Playa de Taurito - Dieser Ort ist eher etwas für Erholungssuchende und für diejenigen, die gerne Sport treiben. In Playa Taurito gibt es einen feinsandigen Strand, und es ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen.
  • Puerto de Mogán: Kleiner Strand direkt an Hafen.
  • Puerto de las Nieves: kleiner schwarzer Strand des gleichnamigen Ortes, teils mit Geröll, im Nordwesten der Insel in der Nähe des Ortes Agaete.

Selbstverständlich gibt es auch noch Strände, vor allem im Westen, die nicht überlaufen und touristisch kaum erschlossen sind. Meist sind sie nur per Boot oder nach längeren Märschen zu erreichen, selten sind die Wege dorthin ausgeschildert. Hier gilt es Insider zu befragen.

Bergwelt[Bearbeiten]

Der Roque Nublo

Es spricht sich immer mehr herum, dass man auch in den abgelegenen Dörfern Erholung finden kann. Wanderwege führen zu spektakulären Aussichtspunkten.

  • die Gipfel von Roque Nublo und Roque Bentayga
  • der Krater des Bandama
  • die abgelegenen Stauseen

Kultur[Bearbeiten]

Die Geschichte der Urbevölkerung

  • Höhlenwohnungen im Barranco de Guayadeque bei Agüimes
  • die Cueva Pintada in Gáldar
  • die Museen in Las Palmas

Hintergrund[Bearbeiten]

Geographie und Geologie[Bearbeiten]

Westküste

Gran Canaria ist vulkanischen Ursprungs wie alle anderen Inseln dieses Archipels. Sichtbare Zeugnisse sind einige besondere Felsformationen wie der Roque Nublo. Er ist der Überrest eines ehemaligen Vulkanschlotes. Oder die ehemaligen Vulkankrater wie die Caldera de Tirajana. Von der Mitte der Insel ausgehend durchfurchen Schluchten (barrancos) das Land. Sie verlaufen wie die Speichen eines Rades vom Inneren zur Küste. An einigen Stellen sind sie durchbrochen von den Resten einer Caldera. Die Berge sind recht schroff und erinnern an Hochgebirge, erreichen jedoch nur mittlere Höhen. Es reicht jedoch, die Passatwinde abregnen zu lassen, daher ist der Nordteil der Insel feuchter und grüner als der Süden. Die höchsten Erhebungen sind

  • der Pico de las Nieves, 1949 m hoch, auch als Pico de los Pechos bezeichnet
  • der Roque Nublo, 1813 m hoch, der charakteristische Gipfel ist ein Wahrzeichen der Insel.
Playa de Taurito

Die nahezu runde Insel hat einen Durchmesser von rund 50 km. Deutliche Abweichungen von der Kreisform sind zum einen die Halbinsel Isleta bei Las Palmas im Nordosten. Sie entstand bei der letzten vulkanischen Aktivität. Die Dünenhalbinsel bei Maspalomas im Süden hat eine andere Entstehungsgeschichte. Sie ist ein Millionen Jahre altes Werk von Wind und Wellen (in diesem Fall dem Golf-Strom). Ihr heller Sand wurde angeschwemmt. Die an Ort und Stelle durch Erosion entstandenen Strände haben überwiegend dunklen Sand. Aber es gibt Ausnahmen. Da größere Strände mit feinem Sand auf Gran Canaria Mangelware sind, wurde nachgeholfen. Verschiedentlich wurde Sand aus dem nahen Nordafrika herangeschafft. Einige wenige exklusive Strände wurden mit weißem Sand aus der Karibik aufgefüllt.

Aus der Geschichte[Bearbeiten]

Casa de Colon

Wie fast alle kanarischen Inseln war auch Gran Canaria vor der Eroberung mit fließenden Bächen und Wald überzogen. Schnell wurde das gerade gewachsene Holz für den Schiffbau geschlagen. Der Anbau von Zuckerrohr erforderte das Verfeuern des restlichen Holzes zum Eindicken der Melasse. Im vorletzten Jahrhundert wurde hervorragender Wein angebaut, eine Tradition, an die jetzt wieder angeknüpft wird. Für den Schiffsverkehr mit den Kolonialgebieten bunkerten die Engländer Kohle in Las Palmas. Auf dem Rückweg nach England nahmen sie Bananen mit, die rasch zur neuen Monokultur wurde. Ein weiteres landwirtschaftliches Exportgut sind heute die Tomaten. Ihr Anbau bekam in den letzten Jahren starke Konkurrenz durch den Nachbarn Marokko.

Die Kanarischen Inseln wurden 1852 zur Freihandelszone erklärt. Bedingt durch den guten Hafen von Las Palmas landeten weitere Interessenten auf der Insel, so dass die Stadt rasch wuchs und die Insel sehr international geblieben ist. Es gibt eine Vielzahl von Schulen in anderen Sprachen, alleine drei deutsche Schulen. Dieses Wachstum hat seine Eindrücke hinterlassen, in den Häusern der Gartenstadt, in den Jugendstil-Gebäuden von Triana, in den Parks und Anlagen. Mitte der 1950er Jahre begann dann der Tourismus-Boom in Las Palmas, zehn Jahre später wurde auch der Süden der Insel erschlossen, die Überwinterer und den Großteil der Touristen zog es in den Süden der Insel, während Las Palmas das kulturelle, soziale und politische Zentrum blieb.

Sprache[Bearbeiten]

Die Landessprache ist Spanisch, aber im kanarischen Dialekt. Jedoch sprechen die meisten Kellner, Taxifahrer und das meiste Hotelpersonal ein wenig Deutsch, so dass die Verständigung meistens funktioniert.

Anreise[Bearbeiten]

Flughafen Gran Canaria

Die Flugzeit von Frankfurt am Main zum Flughafen Gran Canaria beträgt ca. 4 1/2 Stunden. Vom Flughafen gibt es regelmäßige Busverbindungen nach Las Palmas, Maspalomas und Playa del Inglés. Der Fahrpreis beträgt nach Las Palmas 2,20€ - 2,85€ je nach Endziel, nach Maspalomas 3,85€ pro Person (Stand Nov. 2010).

Feiertage[Bearbeiten]

Ein Sonnenuntergang auf Gran Canaria

Der Feiertagskalender wird Jahr für Jahr von den einzelnen autonomen Regionen Spaniens neu festgelegt. Fällt beispielsweise ein Feiertag auf einen Sonntag, wird in manchen Fällen der darauf folgende Montag oder der vorangehende Freitag ebenfalls zum Feiertag bestimmt. Hier die Feiertage, die auf der gesamten Insel gelten.

  • 1. Januar: Año Nuevo
  • 6.Januar: Heilige Drei Könige, Los Reyes: An diesem Tag bekommen die Kinder in Spanien ihre Weihnachtsgeschenke, die die Drei Könige mitbringen. In Las Palmas kommen die Könige per Schiff mit ihrem Gefolge und reiten dann auf Kamelen Bonbons werfend durch die Stadt.
  • Februar/ März: Carnaval. Der Karneval wird hier groß gefeiert mit durchtanzten Nächten und erinnert an den Karneval in Rio, natürlich in Kleinausgabe. Hochburgen sind hier Las Palmas, Telde und Maspalomas.
  • 19. März: San José
  • Gründonnerstag: Jueves Santo
  • Karfreitag: Viernes Santo
  • Ostersonntag: Pascua
  • 1.Mai: Día del Trabajo
  • 30. Mai: Día de las Islas Canarias,Tag der Kanaren
  • Pfingstsonntag: Pentecostés
  • Fronleichnam: Corpus Christí
  • Christi Himmelfahrt: Ascensíon del Señor
  • 25. Juli: Santiago Apóstel, Apostel Jakobus
  • 15. August: Maria Himmelfahrt: Asunción
  • 8.September: Inselfeiertag, Maria Geburt, Virgen del Pino, Schutzpatronin der Insel. Große Prozession in Teror
  • 12. Oktober: Tag der Entdeckung Amerikas, Día de la Hispanidad
  • 1. November: Allerheiligen, Todos los Santos
  • 6.Dezember: Día de la Constitución, Tag der Verfassung
  • 8. Dezember: Maria Empfängnis, Immaculada Concepción
  • 25. Dezember: Weihnachten, Navidad

Mobilität[Bearbeiten]

Auf Gran Canaria existiert ein recht dichtes und gut funktionierendes Netz an Linienbussen, genannt guaguas, sie fahren für wenig Geld durch Stadt und Land. Die blauen Überlandbusse werden von der Gesellschaft Global betrieben. In Las Palmas selbst heißen die dort fahrenden roten Busse guagas municipales.

Eine Autobahn, die GC1, zieht sich von Las Palmas de Gran Canaria über den Südosten der Insel bis etwa Puerto Rico. Die Autobahn GC2 verbindet Las Palmas mit dem Westen der Insel, sie ist nicht durchgängig 4-spurig und endet bei Agaete. Die GC3 ist die Westumgehung von Las Palmas, die kurze GC4 und die GC23 sind Stadtautobahnen im Süden und Westen von Las Palmas.

Sehr verbreitet ist die Nutzung von Taxen, Mietwagen oder Motorrollern. Taxis sind erkennbar an der Plakette SP. Freie Taxis haben ein grünes Schild oder das Schild "libero".

Das Fahrradfahren ist auf Gran Canaria dagegen weniger üblich.

Zu den Nachbarinseln bestehen regelmäßige Flug- und Fährverbindungen

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Eingang Themenpark Mundo Aborigen
  • Im Süden Gran Canarias wohl hauptsächlich das Licht, die Sonne und der schier endlose Strand
  • Das Inselinnere bietet atemberaubende Berge und Schluchten, wunderschöne Wanderwege, hier einen kleinen Palmenhain, dort einen reizenden Stausee vor imposanter Kulisse.
  • Die Hauptstadt Las Palmas hat zwei Strände, einen großen Hafen mit Containern und Werften und einen Sporthafen mit angenehmer Atmosphäre. Im Hafengebiet, am Strand Las Canteras und am Parque Santa Catalina quirliges Hafenleben, Musikveranstaltungen, Wissenschaft-Museum etc. Eine Hafenrundfahrt ist immer nett. Im anderen Ortsteil "Vegueta", der Altstadt, steht die Kathedrale, das Museum für Neue Kunst, belebte Gassen mit Außenbestuhlung und Restaurants mit neuer spanischer Küche.
  • Barrancos: Schöne Schluchten im Landesinneren
  • Roque Nublo: Wahrzeichen Gran Canarias
  • Höhlenwohnungen der Guanchen (Ureinwohner)

Aktivitäten[Bearbeiten]

Straßen auf Gran Canaria
  • Jeepsafari ins Bergland
  • Ausflüge zu den Nachbarinseln
  • Bandama: Spektakulärster Vulkankrater der Insel
  • Wassersport: Baden, Segeln, Surfen, Windsurfen, Tauchen
  • Bergwandern, Klettern
  • Motorrad-Ausflüge
  • Paragliding, Fallschirm-Springen
  • Golf: Die Golfplätze auf der Insel zählen zu den besten in Spanien, es sind meist 18-Loch-Plätze. Der älteste wurde 1891 gegründet und ist in Santa Brígida.
  • Im Januar excellente Konzerte von Weltklasse; sonst andere Konzerte wie "Womad" etc.

Küche[Bearbeiten]

Zu den Leckerbissen der kanarischen Küche zählen papas arrugadas con mojo (kleine runzelige in Salzwasser gekochte Pellkartoffeln mit Knoblauch-Sauce), ropa vieja (Eintopf mit Kichererbsen), pata de cerdo (gebackener Schinken), gofio escaldado (mit Fischsuppe eingedicktes Maismehl), pimientos padron (kleine, manchmal scharfe Paprikaschoten), morcilla (gebratene Blutwurst mit Rosinen), potaje de berros (Suppe mit Brunnenkresse), cabrito (Ziegenfleisch), Nachspeisen wie bienmesabe, leche asada, tunos (Geschälte Frucht der Kakteen). Sonst jede Zubereitungsart von Fisch und Meeresfrüchten (Salzteig, gebacken, gedünstet)

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben, besonders für Jugendliche, findet in Playa Del Inglés statt. Dort findet jeder, was er sucht an Bars und Diskos. Im Süden findet die meiste Aktivität an der Strandpromenade statt (z.B. Meloneras), oder in den Einkaufszentren (Centros Comerciales). Diese sind voller Restaurants aller Nationalitäten, Discotheken und kleinen Kneipen. In Las Palmas muss man nie weit laufen. Hier findet sich alles, sowohl im Hafengebiet als auch in Vegueta.

Hervorzuheben ist das größte Shoppingcenter von Playa del Inglés: Das CC Yumbo Centrum. Abends flanieren hier einträchtig Familien und Paare - hetero und gay. Das Yumbo ist einer der Szene-Treffs des Gay-Tourismus. Aber keine Angst - sie beißen nur, wenn der andere auch gebissen werden will. Wer allerdings ein Problem damit hat, Händchen haltende Männer zu sehen, wird dort Rücksichtnahme auf seine Empfindungen niemals durchsetzen können. Also einfach fern bleiben. Es gibt genug Alternativen : Die "zeitlose" Fraktion ist eher im Süden von Playa del Inglés anzutreffen, von alt in der La Sandia bis uralt in der Cita. Was sich aber hervorragend verträgt mit den vielen Swinger-Clubs, die in diesen beiden Centern konzentriert ihre Pforten öffnen für das erlebnisorientierte Publikum. Teens und Twens (und solche, die sich noch dazu zählen) sind überwiegend rund um Plaza und Kasbah unterwegs, die eine bunte Mischung aus Geschäften, Restaurants, Bars und Diskotheken bieten.

Sicherheit[Bearbeiten]

Gelegenheit macht Diebe, also muss man normale Vorsicht wie überall auf der Welt walten lassen, auf Gepäck, Handtaschen und Geldbörsen achten und keine Wertsachen im Auto lassen. Bei besonders preisgünstigen Angeboten ist ein gesundes Misstrauen angebracht. Allzu leicht könnte sich ein scheinbares Geschenk als teure Falle entpuppen. Auch in der Unterkunft sollte auf jeden Fall der Safe genutzt werden.

Gesundheit[Bearbeiten]

Auf der Insel gibt es verbreitet Ärzte und Apotheken (farmacia) mit Deutsch oder Englisch sprechendem Personal, gute Kliniken in Las Palmas z.B. Hospital Negrin

Privatkliniken im Süden mit Übersetzern: HOSPITEN CLÍNICA ROCA in San Agustín oder Hospital San Roque Maspalomas, das z.B. mit der TK kooperiert.

In der Regel werden die Ärzte bar bezahlt. Das Geld kann meist bei der Krankenkasse eingefordert werden. Tel: 112 (Notruf)

Laut Deutscher Vertretung: "Falls Sie gesetzlich versichert sind, benötigen Sie eine Europäische Krankenversicherungskarte." Im Centro de Salud gibt es rund um die Uhr einen ärztlichen Notdienst. Allerdings muss man unter Umständen länger warten. Viele Ärzte sprechen nur Spanisch!

In den Apotheken sind frei verkäufliche Arzneimittel häufig deutlich preiswerter als in Deutschland.

Klima[Bearbeiten]

Mindestens zweigeteiltes Klima: In der Nordhälfte meist warm und sonnig, aber auch schon mal bewölkt. Geschätzte Temperatur 22 bis 26 Grad. Im Winter auch kurzer, feiner Nieselregen möglich mit Nachttemperaturen von 10 bis 14 Grad. In der Südhälfte fast durchgehend Sonne, deutlich wärmer als im Norden, auch im Winter kaum Regenschauer, aber falls doch, dann durchaus heftig. Wenn die Sonne weg geht, fällt der durch die Tageshitze aufgestiegene Wasserdampf als Tau herunter, und es wird für eine kurze Zeit deutlich frisch. Wer in die Berge geht, braucht einen Schutz vor der Sonne. Auf fast 2000 Metern Höhe kann das Wetter schnell wechseln und auch sehr kalt werden.

Monat Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
durchschnittl. Tagestemp. 20 °C 22 °C 22 °C 22 °C 23 °C 25 °C 28 °C 28 °C 26 °C 26 °C 24 °C 24 °C
Wassertemp. 19 °C 18 °C 18 °C 18 °C 19 °C 20 °C 21 °C 22 °C 23 °C 23 °C 21 °C 20 °C
Regentage 6 5 4 2 1 1 1 1 1 4 6 6

Ausflüge[Bearbeiten]

Zu den Nachbarinseln per Schiff oder Flugzeug. Es gibt regelmäßige Verbindungen.

Auf der Insel gibt es zahlreiche Unternehmen, die Ausflüge von den Touristenorten per Bus anbieten. Oft sind Mahlzeiten im Fahrpreis eingeschlossen. Die meisten Angebote sind seriös. Bei einigen besonders günstigen Angeboten ist der Ausflug leider eher eine Werbeveranstaltung als eine Besichtigungstour. Tickets für Ausflüge, Parks und Touren erhalten Sie jeweils bei den Anbietern direkt. Der Verkauf erfolgt ebenfalls durch Reiseleiter, Rezeptionen und Reisebüros. Zusätzlich gibt es an strategisch günstigen Stellen die "fliegenden Händler", die einem förmlich auflauern und möglichst gleich ganze Pakete andrehen wollen.

Literatur[Bearbeiten]

Reiseführer:

  • Irene Börjes: Gran Canaria. Reisehandbuch. Michael Müller Verlag, Erlangen, 4. Aufl., 2007
  • Dieter Schulze: Gran Canaria (Reise Know-How). Reise Know-How Verlag Rump, Bielefeld, 4. Aufl., 2006
  • Izabella Gawin: Gran Canaria aktiv. Sport und Outdoor-Aktivitäten am Strand, im Wasser und im Hinterland. Reise Know-How Verlag Rump, Bielefeld, 2003
  • Karl-Arnulf Rädecke: DuMont Reise-Taschenbuch Gran Canaria. DuMont Reiseverlag, Ostfildern, 3. Aufl., 2006
  • Neville Walker: Rough Guide Directions Gran Canaria. Rough Guides Ltd., London, 2006
  • Izabella Gawin: Gran Canaria. DuMont Reiseverlag, 2010 (2. Auflage), ISBN 3770172256, S. 288.

Wanderführer:

  • Noel Rochford: Gran Canaria. Sunflower Books, London, 4. Aufl., 2004
  • Dieter Schulze: Wandern auf Gran Canaria. DuMont Reiseverlag, Ostfildern, 3. Aufl., 2007
  • Izabella Gawin: Gran Canaria. Bergverlag Rother, Ottobrunn, 2. Aufl., 2008
  • Peter Mertz: Gran Canaria. Kompass-Wanderbücher, Band 944. Kompass Karten, Rum, 2004
  • Gran Canaria. Inselkarte und Wanderführer. Michael Müller Verlag, Erlangen, 2004
  • Javier Martínez García: Mountain Walks in Gran Canaria. Open Air, Dublin, 1999
  • Javier Martínez García: Rutas de Montañas. Open Air, Dublin, 1995
  • Henning Schmalfuss: Gran Canaria. Bike Guide. Bergverlag Rother, Ottobrunn, 2008

Karten

  • Gran Canaria 1:50 000. Kompass-Wanderkarten, Blatt 237. Wander-, Bike-, Freizeit- und Straßenkarte. Kompass Karten, Rum, 3. Aufl., 2007

Weiterführende Literatur:

  • D. Bramwell, Z. Bramwell: Flora de las Islas Canarias. Guía de bolsillo. Editorial Rueda, Madrid, 1997
  • Gregor Gumpert (Hrsg.): Kanarische Inseln. Ein Reisebegleiter. Insel Verlag, Frankfurt/M, 2004
  • Horst Uden: Unter dem Drachenbaum. Legenden und Überlieferungen von den Kanarischen Inseln. Editorial Zech, Santa Úrsula, 2007
  • Vicente Sánchez Araña: Cocina Canaria. Editorial Everest, León, 4. Aufl., 2006

Weblinks[Bearbeiten]

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