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Puerto Rico (Gran Canaria)

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Puerto Rico (Gran Canaria)
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Puerto Rico ist eine Stadt auf Gran Canaria.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Ort Puerto Rico im Südwesten von Gran Canaria gehört zur Ortschaft Mogán. Er wurde am Ende einer Schlucht angelegt und ist mit dem Ortsteil Motor Grande weit ins Hinterland gewachsen und hat sich auch auf den Hängen ausgebreitet. An der Küste wurde ein künstlicher Sandstrand angelegt, der chronisch übervölkert ist, dazu gehören die beiden Sporthäfen Puerto Escala unmittelbar vor dem Strand sowie Puerto Base westlich davon. Auch um Puerto Base entstanden Bettenburgen, es gibt dort das Shopping-Center Ola und weitere kleinere Anlagen. Im Hauptort schließt sich an den Strand ein schöner Park mit Tennisplätzen an, dort ist auch eine Tourist-Information. Etwas weiter folgt dann ein Shopping Center, zur Zeit entsteht der vierte Bauabschnitt. Den Läden nach zu schließen bestätigt sich der Eindruck vom Strand: alle skandinavischen Sprachen sind vertreten, einige Läden zielen gezielt auf Engländer, Deutsch spielt eine etwas untergeordnete Rolle. Hinter dem Shopping Center befindet sich der stillgelegte Wasserpark Atlantida.

Westlich von Puerto Rico ist der Strand Playa de Amadores, hier entsteht eine neue Anlage des Amfi-Konzerns, der luxuriöse Unterkünfte im Time-Sharing errichtet und sie zur Zeit (Nov. 2010) sehr aggressiv vermarktet.

Anreise[Bearbeiten]

Puerto Rico liegt in der Mitte der Costa Mogán

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Gran Canaria liegt etwa 50 km entfernt. Pauschaltouristen werden in der Regel von ihren Veranstaltern per Bus hierher gebracht

Auf der Straße[Bearbeiten]

Man kommt von Norden von der Autobahn GC-1 nach Puerto Rico. Eine zweite Möglichkeit ist die GC-500, die an der Küste entlang von Arguineguín kommt und nach Puerto de Mogán weitergeht. Mit dem Bus, mit dem Taxi und mit dem Mietwagen kommt man an der Küste sehr schnell voran. Die Einheimischen fahren sehr forsch. Da ist Vorsicht geboten.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Puerto Rico hat einen schönen Hafen, der von Bunen geschützt ist. Hier legen kleine Fähren an. Eine Route führt nach Norden nach Puerto de Mogán. Man kann aber auch nach Süden nach Arguineguín fahren. Die Fahrten in die Delfin-Gegend kann man sich schenken. Hier gibt es keine Delfine und wenn dann nur selten. Die Fähren sind Bottom-Glas-Boote. Es gibt aber nur eine kleine Aussichtsluke ins Meer. Der ist aber auch nur in den Häfen interessant.

Mobilität[Bearbeiten]

Wer sich nur innerhalb von Puerto Rico aufhält, der kann sich auf Taxen verlassen. Innerhalb von Puerto Rico einen Preis höher als 3 Euro zu erfahren ist schon schwierig. Die Taxifahrer sprechen meist deutsch, wenn sie nicht sogar deutscher Herkunft sind. Sie sind freundlich, hilfsbereit und höflich. Eine Klimaanlage im Taxi ist obligatorisch, man kann sich aber auch bei geöffnetem Fenster den Wind um die Ohren ziehen lassen.

Die Straßen in und um Puerto Rico sind gut ausgebaut. 2013 wurde die erweiterte Autobahn bis nach Puerto de Mogán fertig. Die Autobahn führt von Puerto de Mogán zunächst nach Südosten an Maspalomas und Playa de Inglés vorbei weiter im Osten der Insel zum Flughafen (LPA) und nach Las Palmas. Der Norden der Insel ist entweder über eine schmale Straße in den Bergen zu erreichen (und ab Agaete gibt es wieder gut ausgebaute Schnellstraße) oder über die neu eröffnete Autobahn (Stand: 2017)

Die Hotels sind mit Bussen zu den Stränden verbunden. Stündlich fahren hier die Busse ab und kommen auch im gleichen Takt wieder.

In ganz Puerto de Mogan gibt es nur sehr wenige kostenlose Parkplätze. Irgendwo im Umkreis von 50 Metern steht eine blaue Säule, an der man ein Parkticket lösen kann. Einheimische ignorieren sie wohl, das hindert aber die in blau gekleideten Wächter nicht, an Mietwagen "Knöllchen" zu verteilen.

In Puerto Rico ist die Parksituation entspannter, abseits der Hauptstraße findet sich oft ein Platz.

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Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die beiden Sehenswürdigkeiten sind sicher die künstlichen Strände, die man hier für die Touristen erbaut hat. Feiner, gelber Sandstrand wurde hier aufgeschüttet, importiert aus der Sahara. Von Bunen geschützt gibt es hier kaum Wellengang. Hier kann man seine Seele baumeln lassen. Viele Wassersportarten werden angeboten und man kann abends seine Angel ins Meer werfen. Auch wenn alles recht künstlich ist, ist auch alles sehr angenehm. Schon morgens sind an der Strandpromenade die ersten Jogger unterwegs. Dann füllen sich die Strände mit Urlaubern und am Abend sieht man dem den Sonnenuntergang zu. Leider gibt es an beiden Stränden kein Nachtleben. Wenn die Sonne untergegangen ist, macht alles zu.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Um den Hafen herum befinden sich zahlreiche Geschäfte. Hier werden alle möglichen Dinge angeboten. Man sollte hier die Finger davon lassen. Die Verkäufer sind ziemlich aufdringlich und auch zum teil aggressiv. Man sollte sie ignorieren.

  • Golf: Anfi Tauro Golf (Golf: 18 Loch-Platz, Par 72. Golf Pitch & Putt: 9 Loch-Platz, Par 27), Anfi Tauro Golf, GC-1 km.61, Barranco del Lechugal, Valle de Tauro s/n, E-35138 Mogán. Tel.: +34 928 560 462, E-Mail: .. Das Gelände liegt am derzeitigen Ende der Autobahn GC-1 nördlich Puerto Rico.

Einkaufen[Bearbeiten]

In der Nähe der Hotels befinden sich auch Supermärkte. Shopping geht am Hafen. Hier gibt es eine ganze Menge Läden. Hier kann man viele Dinge kaufen. Man sollte aber Vorsicht walten lassen.

Park und Einkaufszentrum in der Ortsmitte

Küche[Bearbeiten]

Strand in Puerto Rico (Playa de los Amadores)

Die Küche ist andalusisch. Wer gerne Fisch und Meeresfrüchte mag, der ist hier genau richtig. Es gibt aber auch Gegrilltes und auch in dieser Disziplin ist man sehe andalusisch. Ohne Knoblauch geht nichts, frisch muss alles sein. Die Küche die geboten wird ist einfach aber sehr landestypisch. Die vielen Restaurants am Hafen bieten landestypische Kost an. Man kann hier aber auch Fast-Food erwerben. Der Besuch eines spanischen Restaurants lohnt sich.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben in Puerto Rico ist übersichtlich. Am Hafen kann man den Abend ausklingen lassen. Hier gibt es auch einige Bars, die länger auf haben. Ebenso im Shoppingcenter, inklusive dem Nachclub 'Joker', der sich erst gegen 4 Uhr morgens wirklich füllt. Insgesamt ist die kleine Stadt aber in der Hand von Pauschaltouristen, die im Hotel die Animation in Anspruch nehmen.

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotelburg in Puerto Rico

Die Hotels in Puerto Rico sind alle auf den Massentourismus ausgelegt. Hier kann man einen einfachen Urlaub mit viel Sonne bekommen. An den Bergen wurden die Betonburgen gebaut. Die Hotels selber sind mindestens OK, die Landschaft leidet sehr unter den Hotels. Man findet hier Hotels eher des gehobenen Standards. Vier Sterne der Landeskategorie sind hier normal.

Arbeiten[Bearbeiten]

Tatsächlich arbeiten hier viele Deutsche. Es sind allerdings einfache Jobs, die gefragt sind. Man kann in Hotels unterkommen. Kellner oder Animateure sind gefragt. Aber auch in Taxen kann man sein Geld verdienen. Fremdsprachenkenntnisse sind nämlich erwünscht.

Sicherheit[Bearbeiten]

Hier ist alles eigentlich schön. Kriminalität gibt es kaum. Die Nächste Station der Guardia Civil ist in Arguineguín.

Man muss nur etwas aufpassen, denn die Händler am Hafen von Puerto Rico sind nicht schlecht. Haben sie dich erst einmal gefangen, dann lassen sie nicht mehr los. Das ist aber nicht so penetrant, wie in anderen Urlaubsorten, aber schon gefährlich.

Gesundheit[Bearbeiten]

In Puerto Rico gibt es niedergelassene Ärzte, die auch deutsch verstehen. Auch Apotheken lassen sich leicht finden. Wenn es Schwierigkeiten gibt kann man nach Maspalomas ausweichen, hier ist man noch besser ausgestattet.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Puerto Rico ist eine Ortschaft, die sich auf Massentourismus eingestellt hat. Es ist größer als man denkt. Neben den großen Hotelburgen gibt es jede Menge Ferienwohnungen, die man erwerben kann und die man sich dann mit anderen Urlaubern teilt. Diese Ferienwohnungen werden sehr offensiv vermarktet, man muss sehr vorsichtig sein. Durch die Steile Küste sind die Anlagen meist sehr hoch gebaut, man nutzt jeden Quadratmeter aus. Wenn man in ein Hotel fährt, sollte man darauf achten, dass es einen Shuttle-Bus zum Strand gibt, der möglichst oft fährt.

Taxen sind hier sehr preiswert. Wenn man sich nur in Puerto Rico umsehen will, dann benötigt man keinen Mietwagen. Den benötigt man nur, wenn man die Insel erkunden will. Das geht aber auch, wenn man eine die vielen Touren über die Insel bucht. Das geht mit dem Reisebus, es gibt aber auch Touren, die mit kleineren Autos durchgeführt werden. Die kommen in Gegenden, die ein Bus nie erreichen kann. Wenn man wirklich die Landschaft und das Leben sehen will, sind solche Touren oftmals die bessere Wahl. Bei diesen Touren sind es auch nicht so viele Besucher, wie auf den Buslinien.

Eine Postkarte nach Deutschland braucht nicht viel länger als eine Postkarte von Hannover nach Hildesheim. Man braucht sich keine Gedanken zu machen, dass man eher als die Postkarte zu hause ist. In Puerto Rico hat man Anschluss an die bekannten Mobilfunk-Netze. Telefonieren ist also kein Problem. Die Hotels haben zusätzlich auch Festnetzanschlüsse, die man mittlerweile für wenig Geld nutzen kann.

Viele Hotels bieten auch Internetzugang an. Über W-LAN und sogar auch über Kabel oft kostenfrei. Viele Bars und Cafés bieten inzwischen kostenfreies W-LAN an, einfach mal nach dem Passwort fragen.

Ausflüge[Bearbeiten]

Auf jeden Fall muss man zu den Dünen von Maspalomas. Das ist gar nicht weit entfernt. Auch wenn es teilweise etwas überlaufen ist, man kann immer eine Stelle finden, wo man im Sand entspannen kann. Die Dünen sind keine Wüste, sonder halt Dünen. Es ist wunderschön, sich hier aufzuhalten. Sonne, Sand und Meer pur.

Las Palmas sollte man nicht verpassen. Allerdings sollte man sich hier informieren. Ein geführter Ausflug ist wohl das Beste. Geht man auf eigene Faust, dann verpasst man sicher viel. Außerdem kommt man dann möglicherweise in Gegenden, die nicht so erfrischend für Touristen sind.

Eine Inselrundfahrt sollte man sich auch nicht entgehen lassen. Vielleicht sollte man sogar zwei mache. Eine mit dem Bus, wo man alles sehen kann, was man sehen muss und eine kleine, wo man dahin kommt, wo man sonst nie hinkommen würde. Auch hier steht und fällt der Ausflug natürlich mit der Reiseleitung.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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