Costa Verde (Spanien)
Die Costa Verde („grüne Küste“) ist eine Küstenlandschaft an der spanischen Atlantikküste. In diesem Artikel wird darunter die gesamte 345 km lange Küstenlinie der Region Asturien verstanden.
Orte
[Bearbeiten]Die Costa Verde liegt zwischen den Rías Altas im Westen und der Costa de Cantabria im Osten. Er erstreckt sich vom Meeresarm des Rio Eo an der Grenze zu Galicien nach Osten zum Cabo de Peñas und weiter bis Llanes an der kantabrischen Grenze.
- 1 Navia
- 2 Luarca (Ḷḷuarca) '
- 3 Villaviciosa
- 4 Ribadesella
- 5 Llanes
- Städte
Weitere Ziele
[Bearbeiten]Der Nationalpark Picos de Europa, der etwa fünfzehn Kilometer hinter der Küste beginnt und in die benachbarten Provinzen reicht.
Hintergrund
[Bearbeiten]Die Beschränkung des Begriffs Costa Verde auf die Küste von Asturien ist rein touristischer Natur, sie liegt der Bezeichnung durch das spanische Fremdenverkehrsamt zugrunde. Die Marke wurde zum Zwecke der Tourismusförderung Anfang 1969 erfunden.
Manchmal versteht man darunter die gesamte Küste der nordspanischen Regionen Galicien, Asturien, Kantabrien (Costa de Cantabria) bis hin zum Baskenland (Costa Vasca). Hiefür ist auch España verde gebräuchlich. In beiden Fällen wird ausgedrückt, daß diese Küste im Bereich eines gemäßigten Seeklimas liegt und die Vegetation deutlich grüner ist als an den Küstenabschnitten am Mittelmeer.
Geologisch betrachtet bildet die Küstenebene den durchgehenden Verlauf der gesamten Costa Verde. Sie erstreckt sich als mehr oder weniger breite Ebene vom Meeresrand bzw. der Steilküste bis zu den ersten Ausläufern der Berge. Ihren Ursprung hat sie in einer alten, von Wellen umtosten Meeresküste, die heute mehrere Meter über den Meeresspiegel ragt, stellenweise sogar über einhundert Meter. Die Ostküste ist ein gewaltiges Karstmassiv mit sehr robusten Küstenformationen.
Sprache
[Bearbeiten]Siehe auch: Minderheitensprachen Asturiens
Anreise
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Siehe auch: Anreise nach Asturien allgemein
Aus Frankreich kommt man auf der Küstenstrecke von Irún. Die Autovía del Cantábrico führt Ost-West von Bilbao kommend.
Alternative Fernstraßen in Ost-West-Richtung sind N-632a und N-634.
Mobilität
[Bearbeiten]Siehe auch: Regionalbahnen und -busse in Asturien
Kürzere Wanderrouten (auch Radtouren) werden auf der offiziellen Tourismusseite unter «Senderismo» beschrieben.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten]- 1 Cabo de Peñas Felsiges Kap unter Naturschutz.
- Höhlen im nordöstlichen Teil des La-Llera-Massivs, deren Fundstücke zum großen Teil in Museo Arqueológico de Asturias von Oviedo gesammelt sind:
- 2 Cueva de Balmori (La Cuevona), in Cuevas (naher Bahnhalt an der Regionalstrecke Oviedo–Santander). 300 Meter lange Tropfsteinhöhle durch die man im Auto fahren kann. Während erster Ausgrabungen fanden sich Spuren von Bewohnern aus der Zeit 22–17.000 v. Weitere Untersuchungen fanden 1969 Spuren weiterer jahrtausendealter Kulturen, um 12.000 sowie 9.000–7.000 v. Die paläolithischen Kunstwerke im Inneren bestehen aus abstrakten Motiven, die sich auf zwei Gruppen verteilen und 1968 und 1972 gefunden wurden.
- 3 Cueva de El Quintanal. Die Felsbildstätte befindet sich in einer schmalen, von einem Stalagmitenstrom versperrten Galerie in einem schwach beleuchteten Bereich. Ihr Hauptmotiv ist die Rücken- und Frontalansicht eines Vierbeiners, der als Wildschwein oder Bison identifiziert wird. Stilistisch lassen sich die Darstellungen nahe dem Eingangh einer frühen Phase des Jungpaläolithikums zuordnen.
- 1 Museo del Jurásico de Asturias, Rasa de San Telmo, s/n, 33328 Colunga, Asturias, La Rasa de San Telmo. AS-257 (1,9 km (↥ 122 m) Fußweg vom Bushalt San Telmo, Linie Gij.). Tel.: +34 985 86 80 00, E-Mail: info@museojurasicoasturias.com Geöffnet: Mi.-Fr. 10.00-17.00, Sa + So. bis 18.30. Preis: € 7,21.
- Ein hoch gelegener Ort mit einzigartiger Aussichtsplattform, die ein Blick sowohl auf die malerische Berg- als auch Küstenlandschaft erlaubt ist der 1 Mirador del Fito
Aktivitäten
[Bearbeiten]Wassersport
[Bearbeiten]Es gibt achtzehn Häfen für Sportboote.
Zu den bekanntesten Stränden, an denen es allerdings für Badeurlaube zu kalt ist, gehören 1 Rodiles in Villaviciosa; 2 Playa de El Barrigón La Isla in Colunga; 3 Torimbia in Llanes; 4 Arnao in Castrillón, San Lorenzo in Gijón; fünf Strände von 8 Tapia de Casariego. Der vom Meer nicht direkt zugängliche 5 Strand von Gulpiyuri mit einer kleinen Höhle in Llanes ist seit 2001 Naturschutzgebiet.
Die Küste eignet sich perfekt zum Surfen. Insgesamt sind es sechzig Surfspots, darunter Ribadesella, Playa de Vega und an der Flußmündung in Rodiles.
Küche
[Bearbeiten]Siehe auch: Spezialitäten Asturiens
Klima
[Bearbeiten]Siehe auch: Klima und Regen in Asturien
Literatur
[Bearbeiten]Siehe auch: Reiseführer zu Asturien.
Weblinks
[Bearbeiten](Stand: Jun 2026)
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