El Escorial

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Unesco-Welterbestätten in Europa
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El Escorial
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El Escorial ist eine Stadt im Ballungsraum Madrid. Sie liegt im Gebirgszug Sierra de Guadarrama ca. 50 km nordwestlich von Madrid auf etwa 910 m Höhe. Im Volksmund wird sie auch als El Escorial Arriba bezeichnet und ist daher nicht zu verwechseln mit der benachbarten Gemeinde San Lorenzo de El Escorial, die auf 1040 m Höhe liegt und im Volksmund El Escorial Abajo genannt wird. Touristisch bedeutsam ist in erster Linie die Palastanlage Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial, („Königlicher Sitz des hl. Laurentius von El Escorial“), sie liegt auf dem Gelände von San Lorenzo de El Escorial.

Hintergrund[Bearbeiten]

Escorial - klingt in unserer deutschen Sprache irgendwie exotisch interessant. Übersetzt ist das weniger beeindruckend: escoria meint Schlacke, demnach ist Escorial die Schutthalde einer ehemaligen örtlichen Eisengießerei. Dieser Artikel beschreibt die beiden Orte El Escorial Arriba und El Escorial Abajo sowie das Kloster El Escorial.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von El Escorial

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Madrid ist über die M40 erreichbar, Entfernung ca. 65 km

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die 1 Estación El Escorial erreicht man von Madrid Bahnhof Atocha mit der Cercanías Madrid C3a.svg und der Cercanías Madrid C10.svg

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

  • Von Madrid auf der A6 bis Las Rozas de Madrid, dann weiter auf der M-505 (cajetín).svg bis El Escorial.
  • Alternativ: auf dem Autobahnring M40 und der M-600 (cajetín).svg bis El Escorial.


Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

San Lorenzo de El Escorial[Bearbeiten]

  • 1 Valle de los Caídos (Tal der Gefallenen, Monumento Nacional de Santa Cruz del Valle de los Caídos). Valle de los Caídos in der Enzyklopädie Wikipedia Valle de los Caídos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsValle de los Caídos (Q940833) in der Datenbank Wikidata. Errichtet als Gedenkstätte der im Bürgerkrieg Gefallenen, in erster Linie jedoch als Mausoleum des Diktators Franco und daher nicht unumstritten. Überragt vom größten frei stehenden Kreuz (152 m hoch, 46 m breit). Francos Leichnam wurde 2019 umgebettet, der Gründer der faschistischen Falange José Antonio Primo de Rivera (Sohn des Diktators Miguel) ist allerdings nach wie vor hier bestattet.
  • 2 Casita del Infante. Casita del Infante in der Enzyklopädie Wikipedia Casita del Infante im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCasita del Infante (Q953919) in der Datenbank Wikidata. Haus des Infanten (Gabriel von Spanien), erbaut 1771 - 1773. Unesco-Welterbestätten in Europa
  • 3 Silla de Felipe II (Philipps Sattel). Silla de Felipe II in der Enzyklopädie Wikipedia Silla de Felipe II im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSilla de Felipe II (Q9077319) in der Datenbank Wikidata. Eine kleine Granitplattform im Wald Bosque de la Herrería, etwa 4 km südlich von El Escorial, von wo aus Philipp II. und seine Frau den Bau des Klosters beobachtet haben sollen. Bietet eine hervorragende Aussicht auf das Mausoleum, die Sierra de Guadarrama und die Ebenen von Madrid.

El Escorial[Bearbeiten]

Klosterpalast Escorial
  • 4 Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial (Real Monasterio de San Lorenzo de El Escorial). Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial in der Enzyklopädie Wikipedia Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsReal Sitio de San Lorenzo de El Escorial (Q28471) in der Datenbank Wikidata. Größter Renaissancebau der Welt, erbaut 1563 - 1584. Seit 1984 UNESCO-Weltkulturerbe. Unesco-Welterbestätten in Europa

Der Klosterpalast ist 207 m lang und 161 m breit, er befindet sich auf der Südseite der Sierra de Guadarrama auf einer Höhe von 910 m. Im Zentrum des Komplexes ist eine Kirche, deren Kuppel eine Höhe von 90 m hat. Die beiden Glöckentürme sind 72 m hoch. Erbaut wurde die Anlage, nachdem Philipp II. von Spanien am 10. Aug. 1557, dem Tag des hl. Laurentius, den französischen König besiegt hatte. Die Fassade des Bauwerks wirkt recht nüchtern, sie besteht aus dem Granit der nahen Berge. Zu dem Komplex gehören eine Bibliothek mit über 40.000 Büchern, eine Schule und der Königspalast. Das Gebäude besteht aus rund 2.000 Räumen mit 3.000 Türen, es gibt 2.673 Fenster, 16 Höfe, 86 Treppenhäuser und 88 Brunnen.

Die Wände und Decken im Königspalast sind mit Wandteppichen und Gemälden geschmückt. Sehenswert der 55 m lange Schlachtensaal, in dem die kriegerischen Auseinandersetzungen des spanischen Königshauses dargestellt sind. Unter der Kirche befindet sich die zweiteilige Grablege der spanischen Könige. Das Pantheon der Könige ist unter der Klosterkirche, das Pantheon der Infanten unter der Sakristei und den Kapitelsälen.

Der Escorial war bis 1861 Sitz der spanischen Könige, er ist heute noch ein beliebtes Ziel spanischer und ausländischer Besucher. Eintritt: Erw. 10 €, berechtigt zur Besichtigung von Basilika, Sakristei, Bibliothek, Museen und Kapitelsälen. Zur Besichtigung der Begräbnisstätten und der königlichen Wohngemächer muss man sich einer Führung anschließen. Zur Zeit ist wegen Corona keine Besichtigung möglich.

El Escorial (Arriba)[Bearbeiten]

Bibliothek
  • 5 Iglesia de San Bernabé, Calle de Iglesia, 9, 28280 El Escorial. Tel.: +34918907944.
  • 6 La Granjilla de La Fresneda de El Escorial (La Fresneda). La Granjilla de La Fresneda de El Escorial in der Enzyklopädie Wikipedia La Granjilla de La Fresneda de El Escorial im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLa Granjilla de La Fresneda de El Escorial (Q3848861) in der Datenbank Wikidata. Privater Park des Königs Philipp II., angelegt 1561-1569.
  • 7 Casita del Príncipe, Av. de los Reyes Católicos, 28280 El Escorial,. Erbaut 1771-1775 im neoklassizistischen Stil, umgebaut 1781 unter Karl III, Sommerresidenz des Kronprinzen und späteren Königs Karl IV.

Weitere Umgebung[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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