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Vichy

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Vichy
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Die Stadt Vichy ist ein am Fluss Allier gelegener Kurort im Nordteil der Auvergne und das bedeutendste Heilbad Frankreichs, 260 m hoch gelegen. Einen besonderen Bekanntheitsgrad besitzt sie als Regierungssitz der nach ihr benannten Okkupationsregierung im Zweiten Weltkrieg.

Hintergrund[Bearbeiten]

Wohl als Gründung der Römer, Caesars Truppen passierten hier auf dem Rückzug von der Schlacht von Gergovia (hier bewegt man sich im Kernland der Erlebnisse von Asterix) den Flumen Elaver (Allier), entstand am Allierufer im ersten Jhdt. nach Chr. eine römische Siedlung. Die Stadt mit florierender Keramikproduktion erlebte dank der Entdeckung mineralhaltiger Thermalquellen durch den Bau von Thermenanlagen großen Aufschwung, die Siedlung wurde als diejenige des Vipiacus bezeichnet, in der Peutinger Tafel erscheint der Ort als Aquis Calidis. 1344 wurden die Ländereien des Burggrafen von Vichy an Herzog Pierre I. von Bourbon verschrieben, Vichy und sein Umland gehörten fortan zum Bourbonnais. Um 1527 wurde das Bourbonnais der französischen Krone untertan, in dieser Zeit wurde auch eine erste Brücke über den Allier geschlagen.

Der Bädertourismus erlebte im 16./17. Jhdt. einen großen Aufschwung und den Quellen von Vichy wurde wundersame Heilwirkung zugeschrieben. Unter Louis XVI wurden die Bäder von Vichy stark ausgebaut.
1812 wurde der Parc des Sources errichtet, weitere Gebäude kamen hinzu, um die zahlreichen Kurgäste zu beherbergen. Ein nochmaliger Entwicklungsschub in der bereits damals als Treffpunkt der mondänen Bädertourismuswelt bekannten Stadt lösten die nach den Aufenthalten von Napoleon III umgesetzte Eindämmung des Allier und die Errichtung Englischer Parkanlagen im Bereich der früheren Allier-Sümpfe aus. 1865 wurde das Casino errichtet, in der Belle Epoque ergab sich eine rege Bautätigkeit mit dem Bau u.a. der Oper (Eröffnung 1903), der Trinkhalle "Halle des Sources" und der überdachten Galerie um den "Parc des Sources". Die Zahl der Bädertouristen erreichte im Jahre 1914 100'000 und die Oper von Vichy wurde das Zentrum der Musikkultur in den Sommermonaten.

In der Zwischenkriegszeit zeigte der Bädertourismus wieder eine stetige Entwicklung, in den Brennpunkt des Weltgeschehens kam Vichy im Juni 1940. Nach der Deutschen Besetzung Frankreichs etablierte sich die Okkupationsregierung in der Stadt, welche durch zahlreiche (infolge des Kriegsgeschehens wenig ausgenutzte Hotelanlagen, die 1935 erbaute automatische Telephonzentrale im "Hôtel des Postes", die gute Erreichbarkeit von Paris und die Nähe zur Demarkationslinie am "Pont Régemortes" bei Moulins viele Standortvorteile auf sich vereinte. Auch der Umstand, dass der stellv. Ministerpräsident des Vichy-Regimes sein Stammschloss in der Nähe hatte, mag für die Wahl ausschlaggebend gewesen sein. Jedenfalls tagte am 4. Juli 1940 die aus 670 Deputierten und Senatoren bestehende Nationalversammlung erstmals im Opernhaus von Vichy und am 9./10. Juli wurde der damals bereits 84-jährige Marschall Ph. Pétain als Staatspräsident der Okkupationsregierung eingesetzt.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde es in Vichy wieder ruhig, der Thermalkurort wurde gern von wohlhabenden Geschäftsleuten und adligen Personen besucht, groß war die Anzahl der Gäste aus dem damals noch französischen Algerien, mit dem von Vichy aus regelmäßige Flugverbindungen bestanden. Das musikalische, kulturelle und Filmangebot war außerordentlich. Mit dem Ausbleiben der algerischen Gäste nach dem Algerienkrieg wurde in der Stadt zum einen ein modernes Thermal- und Rehabilitationszentrum errichtet, zum anderen wurden an den Allierufern großflächige Sportanlagen errichtet, welche Gäste in die Stadt bringen. So verfügt Vichy über eine Ruderregattastrecke, einen Kayaktrainingskanal, eine Pferderennbahn und gleich zwei Golfplätze in näherer Umgebung.

Anreise[Bearbeiten]

Vichy SNCF - alter Trakt im Jugendstil

Trotz der Größe der Agglomeration ist die Stadt verkehrsmäßig vor allem auf der Straße bis anhin suboptimal erschlossen.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Vichy verfügt mit dem Aéroport de Vichy — Charmeil über einen nahen Privatflugplatz, den in 45 Min. erreichbaren Regionalflughafen Aéroport de Clermont-Ferrand Auvergne (mit innerfranzösischen Verbindungen und einigen internationalen Flügen u.a. durch Ryanair), die meisten auf dem Luftwege anreisenden Besucher werden über den Flughafen von Paris-Orly anreisen, der mit der Bahn in knapp 3 Stunden erreicht werden kann.

Es gibt täglich mehrere direkte Zugverbindungen aus Paris mit Reisezeiten um die 3 Stunden. Nicht weit von der Stadt entfernt führt die A 71 von Paris nach Clermont-Ferrand entlang.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Eine Intercités Linie führt von Clermont-Ferrand über Vichy nach Paris-Bercy, die Fahrzeit nach Paris beträgt knappe drei Stunden, diejenige nach Clermont-Ferrand 31 Min., die Plätze sind resrvationspflichtig.
Züge der TER Auvergne (Transport express régional) verbinden Vichy mit Riom und Clermont-Ferrand, St.Germain-de-Fossés und Moulins, Roanne und Lyon

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Bislang verfügt der Großraum Vichy noch über keinen direkte Autobahnanschluss.
Die Autobahn A71 Paris - Orléans - Bourges - Montluçon - Clermont-Ferrand führt in Nord-Süd-Richtung im Westen an der Stadt vorbei, der Autobahnzubringer A719 befindet sich im Bau und soll die Anbindung verbessern, bisher fährt man auf der D2209, deren Verlängerung von Moulins herkommend am linken Allierufer nach Süden bis Clermont-Ferrand führt (ehem. N9).
Die ebenfalls aus Paris kommende A77 setzt sich ab Nevers und vorbei an Moulins und dem rechten Allierufer als N7 (Nationale 7) nach Süden fort und verläuft im Osten der Stadt nach Roanne, mit Vichy ist sie mit der N209 und der D907 nach Lapalisse verbunden.
Bei der Anreise aus der Schweiz und Süddeutschland benutzt man am besten die A36 über Basel und Mulhouse, fährt auf der A6 bis Chalon-sur-Saône und benutzt die N80 / N70 bis Digoin und dann die D994.
Nach Südwesten aus Richtung Genf - Lyon benutzt man am besten die Route über Clermont-Ferrand und die A89.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Auf dem Fluss Allier existiert keine fahrplanmäßige Personenschifffahrt.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Vichy

Die ca. acht Buslinien von MobiVie zirkulieren in der Stadt und verbinden sie mit den Aussenquartieren resp. umliegenden Gemeinden (u.a. Bellerive-sur-Allier am gegenüberliegenden Allierufer), es existiert nach kleineren Ortschaften ein Rufbussystem, ein Fahrradverleih (mit Standort am Bahnhof SNCF), in der Alt- und Innenstadt mit den Bäderanlagen können die Distanzen auch bequem zu Fuss zurückgelegt werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Eglise Saint-Louis: Fassade
Église Saint-Blaise
Aussenansicht
Parc des Sources: Wandelgang
Source des Célestins
Vichy: Passage Clémenceau
Hôtel de Ville (Rathaus)

Vichy zerfällt in die Altstadt (Vieux-Vichy) mit engen, krummen Straßen und in die elegante Neustadt (Vichy-les-Bains) mit modernen Villen und Hotels, dem großen Thermalbadekomplex um den Parc des Sources, dem Grand Casino (1864), Opéra und Theater.

  • die 1 Altstadt "Vieux-Vichy" mit ihren verwinkelten Gässchen um die Kirche Saint-Blaise / Notre-Dame-des-Malades.
  • die 2 Église Saint-Blaise, (Notre-Dame-des-Malades) wurde im Bereich der Chapelle Saint-Michel des alten Schlosses von Vichy 1672/1714 errichtet, 1931/33 wurde sie erneuert, die Rundkuppel der Eglise Notre-Dame-des-Malades angegliedert und der Innenraum im Art deco-Stil neu gestaltet, auch die Glasfenster stammen aus dieser Zeit. Erst 1956 wurde der 67 m hohe Kirchturm vollendet.

Der Bereich um die Thermen und den Kurpark:

  • der 3 Parc des Sources der sich von der Trinkhalle gegen Süden zur Oper hin erstreckt wurde um 1900 durch eine Galerie im Jugendstil (ausgeführt durch Émile Robert) umgeben, in der 700 m langen gedeckten Galerie kann man an Regentagen um den Park spazieren.
  • die 1903 im Jugendstil errichtete 4 Hall des Sources ist am nördlichen Ende des Parc des Sources gelegen. Die Trink- und Badehalle beherbergt gleich drei Quellen: Grande Grille, Chomel und Lucas, andere Quellen wurden gefasst und hierher geleitet. Ein Eingang ist den Kurgästen vorbehalten, welche mit dem Kurpass die Trinkhalle für ihre Therapie aufsuchen.
Im Nordosten ist der Zugang öffentlich, mit einem an einem "Getränkeautomaten" erhältlichen Plastikbecher kann das teils salzige kohlensäurehaltige warme Wasser getrunken oder zumindest degustiert werden; wer mag, kann sich das kostbare Nass auch in selber mitgebrachte Flaschen abfüllen.
  • das 5 Casino wurde unter Charles Badger erbaut und 1865 eröffnet, die zum Kurpark weisende Nordfassade ist im Neo-Barock-Stil ausgeführt. 1995 wurde das Casino zu einem Kongresszentrum umgebaut und einer neuen Nutzung zugeführt.
  • der Komplex wurde 1901/3 durch die 6 Oper mit Wandelhallen erweitert, der Theatersaal fasst 1400 Plätze.
  • östlich liegt das Casino du Grand Café, neben einem Restaurant findet sich ein Automatenkasino und Spieltische für Poker, Black Jack und Roulette.
1 Casino du Grand Café, 7, Rue du Casino; F-03200 Vichy. Tel.: +33 (0)4 70 97 07 40.
  • ein 7 Musikpavillon wird im Sommer für Konzerte genutzt. In den umgebenden Arkaden finden sich Ladengeschäfte und das empfehlenswerte Restaurant Samoa.
  • der Pavillon der 8 Source de l'Hôpital liegt am Südende des Kurparks.
  • der 9 Parc des Celestins und das 1908 im Jugenstil erstellte Gebäude der 10 Source des Célestins liegt im Südosten der Stadt, der Namen rührt vom ehemaligen Couvent des Celestins her, das 1402/10 erbaut worden war. Im Quellgebäude füllen immer zahlreiche Passanten ihre mitgebrachten Wasserflaschen und Kanister mit dem Wasser der berühmten Quelle.
  • ein ausgedehnter Parkgürtel zieht sich dem ganzen Allierufer entlang, die Abschnitte heissen Parc Kennedy und Parc Napoléon III.
  • die Esplanade Napoléon III zieht sich vom Trinkgebäude der Hall des Sources zum 11 Centre Thermal des Dômes . Der 170 m lange Thermenkomplex wurde 1899/1903 im maurischen Stil erbaut, die Kuppel mit blauen und goldenen Fliesen im orientalischen Stil wurde von Alexandre Bigot geschaffen, im Inneren finden sich die Fresken La Source und Le Bain von Alphonse Osbert aus den Jahren 1903/4 und Boutiquen.

Das Geschäftszentrum der Stadt mit teils gedeckten Passagen und Fußgängerzonen erstreckt sich zwischen der Rue du Président Wilson (östlich an den Kurpark angrenzend) und der Rue Georges Clemenceau, die Place Charles de Gaulle in Richtung Bahnhof.

  • die 12 Église Saint-Louis wurde mit Unterstützung von Napoléon III in den Jahren 1861/65 erbaut, nachdem der Kaiser bei seinem ersten Besuch die Messe in der kleinen Église Saint-Blaise hatte besuchen müssen. Die Fassade mit der Rosette ist im neo-gotischen Stil gehalten, die Heiligen in den von Antoine Lusson geschaffenen Glasfenstern tragen Namen von Familienmitgliedern der Familie Bonaparte.
  • der Granitbau des 1 Hôtel des Postes von Léon Azéma wurde 1935 erbaut, es handelt sich nicht um ein Gasthaus sondern um das Hauptpostamt, dessen moderne Vermittlungstechnik einer der Gründe war, dass die Okkupationsregierung 1940 Vichy als Regierungssitz auswählte.
  • das Rathaus 13 Hôtel de Ville wurde mit einem kriegsbedingten Unterbruch 1913/25 im Neo-Renaissancestil erbaut.
  • das 14 Castel Franc wurde im 15. Jhdt. an den damaligen Stadtbefestigungen errichtet und diente als Rathaus, 1880 erhielt es eine neue neo-gotische Fassade.
  • in der Stadt finden sich beispielsweise am Bd. des Etats-Unis und der Rue Alquie zahlreiche Chalets (die unter anderem als Unterkunft von Kaiser Napoleon III und anderer Honoratioren errichtet wurden: beispielsweise das 15 Chalet Marie-Louise, Bd. des Etats-Unis 109 mit den Balkonen, welches der Kaiser eine Saison bewohnte), das danebenliegende Kaiserchalet (mit den von der Strasse abgewendeten ruhigeren Balkonen) und zahlreiche Villen. Auch finden sich zahlreiche Jugendstilgebäude aus den frühen 20. Jhdt., beispielsweise die 16 Maison du Missionnaire, in welchem Missionare und Kirchenleute Unterkunft fanden.

Museen[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten ausserhalb des Stadtzentrums:

  • Der 21 Pont de l'Europe (D6) mit der Barrage de l'Europe wurde 1963 errichtet und staut den Allier auf einer Länge von 2 km auf, so entstand die Ruderregattastrecke. Linksufrig liegt die künstliche Slalom-Strecke der Kayaksportler.


Aktivitäten[Bearbeiten]

Bade- und Trinkkuren[Bearbeiten]

Centre Thermal des Dômes
Hall des Sources

Die Heilquellen von Vichy, alkalische, stark kohlensäurehaltige Thermen von 16 bis 43° C Temperatur, waren schon bei den Römern unter dem Namen Aquae calidae bekannt, wie Überreste marmorner Badebecken u.a. beweisen; Sie erlangten aber ihren guten Ruf in Europa erst in neuerer Zeit, insbesondere seit Kuraufenthalten von Verwandten von Louis XV und Louis XVI und dem Aufenthalt von Napoleon III. Man zählt 12 Quellen (jedoch werden nur noch sechs genutzt), die als Getränk wie in Form von Bädern und Duschen besonders gegen chronischen Katarrh des Magens, der Gallenwege und der Blase, gegen Nierensteine, Zuckerharnruhr und Gicht angewandt werden.
Man unterscheidet zwischen den heißen Quellen:

  • Chomel (43° C),
  • Grande Grille (39° C) und
  • Hopital (34° C)

sowie den kalten Quellen:

  • Lucas (27° C),
  • Du Parc (24° C) und
  • Célestins (22° C).

In Vichy existieren noch verschiedene Thermenkomplexe, welche Kurgäste aufnehmen.

Sport[Bearbeiten]

  • Paddeln, mit dem Wanderkanadier auf dem Allier flussabwärts bis zur Mündung oder Kayaktraining im künstlich angelegten 1 Slalomkurs im Parc omnisports
  • Baden im Allier kann man an der eigens angelegten "Plage des Célestins"
  • das flache Land um Allier und Loire mit den Loireschlössern, Herrenhäusern und den praktisch ohne Steigung verlaufenden Routen entlang der Kanäle lädt ein zu Fahrradtouren, jeden Sommer treffen sich hier zahlreiche Fahrradbegeisterte aus Deutschland, Holland und auch Frankreich.
  • Golf im 2 Sporting Club de Vichy oder auf dem Platz von Golf de Montpensier im nahen Serbannes.
  • im 3 Hippodrom, der Pferderennbahn von Vichy und auch bei den Ruderern des 4 Club de 'Aviron de Vichy, die auf dem als "Lac de Vichy" aufgestauten Allier ihre Regatten bestreiten, wird der Gast eher Zuschauer sein, als selber zu schwitzen

Einkaufen[Bearbeiten]

Pastilles de Vichy
Pâtes de fruits
  • zeitgleich mit dem Postamt wurde der gedeckte Markt, die 1 Halles de Vichy im Jahre 1935 errichtet.
  • die Einkaufsmall 2 Centre Commercial Les Quatre Vents liegt nördlich des Kurparks.
  • zahlreiche Boutiquen und Läden liegen in den Passagen zwischen dem Kurparc "Parc des Sources" und der Rue Georges Clémenceau nach Nordosten in Richtung Bahnhof.

Als Souvenirs empfehlen sich

  • die "Pastilles de Vichy": die echteckigen "Pastilles de Vichy", welche seit 1825 mit Mineralsalzen aus den Vichy-Quellen hergestellt werden, welche einen günstigen Einfluss bei Magenübersäuerung haben sollen, werden in den Geschmacksrichtungen Pfefferminz (menthe), Anis und Zitrone hergestellt. Sie sind in kostspieligeren Geschenksdosen aber in den Supermärkten auch im profanen Plastikbeutel zu einem günstigeren Preis erhältlich.
  • "Pâtes de Fruits": bis in dick - gallertige Konsistenz eingekochtes resp. eingedicktes Fruchtmark wird in Würfel geschnitten und in Zucker gewendet. Die Produktion solcher durch das Einkochen mit Zucker haltbar gemachter Süssigkeiten geht in der Auvergne auf das 10. Jhdt. zurück, erst in den letzten Jahren wurde die Auvergne von der Vaucluse in der Provence als Hauptproduktionsgebiet abgelöst.
  • Anis de Savigny, Zuckerpastillen mit einem Anis-Kern und Sucre d'Orge de Vichy als weitere Süssigkeiten
  • Pflegeprodukte und Kosmetika aus dem Hause Vichy sind vor Ort in zahlreichen Geschäften erhältlich.

Küche[Bearbeiten]

In der Auvergne wird eine eher deftige Küche gepflegt, mit seiner Bädertradition richtet sich die Küche in Vichy teils gezielt an Gesundheitsbewusste. Als Spezialitäten der Region gelten

  • das Fleisch der hellen Charolais - Rinder, in der Region wird auch Geflügel (Hühner, Puten) und Lammfleisch erzeugt.
  • die deftige Schweinswurst Andouillette, wird gern mit dem Senf aus der Region Moutarde de Charroux gereicht.
  • der Coq au Vin gehört ebenfalls zur Auvergne, wie die Kohlsuppe und der gefüllte Kohl.
  • die Pâté aux Pommes de terre, eine Kartoffel-Pastete ist eine Spezialität der Allier - Region.
  • Weine mit einer AOC-Bezeichnung kommen aus dem nahen Saint-Pourçain.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

am linken Allier-Ufer knapp vor der Strassenbrücke der D2209

und rechtsufrig noch eine Schlaufe flussaufwärts:

In Vichy gibt es noch zahlreiche weitere Übernachtungsmöglichkeiten, von einfachen Pensionen hin zu Luxushotels mit angegliedertem Spa.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • das 3 Centre Hospitalier Jacques Lacarin mit einer Notfallstation liegt östlich hinter dem Bahnhof.
  • rund um die Thermen finden sich verschiedene Kur- und Rehabilitationskliniken

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • das 5 LaPoste Hauptpostamt liegt an der Place Charles de Gaulle.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Paddeln auf dem Allier bis zur Mündung in die Loire
  • Moulins.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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