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Genf

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Views of Geneva.jpg
Genf
Kanton Genf
Einwohner
195.393 (2014)
Höhe
375 m
Tourist-Info +41 (0)22 909 70 00
geneve-tourisme.ch
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Lage
Lagekarte der Schweiz
Reddot.svg
Genf

Genf (frz. Genève, ita. Ginevra, roh. Genevra, engl. Geneva) ist die Hauptstadt des gleichnamigen Kanton Genf. Die Stadt ist direkt am Lac Léman (dt. Genfersee) und bekannt für den Jet d'eau, eine bis zu 140 m hohe Wasserfontäne.

Genf ist Sitz von 200 internationalen Institutionen und Nichtregierungsorganisationen. Aus diesem Grund beherbergt die Stadt viele Ausländer und hat eine internationale Atmosphäre. Es befinden sich einige Gebäude der UNO in der Stadt, die auch besichtigt werden können.

Hintergrund[Bearbeiten]

Genf ist die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons Genf, welcher der westlichste Kanton der Schweiz ist. Die Stadt liegt am Ausfluss der Rhône aus dem Genfersees. Die Stadt ist die zweitgrösste der Schweiz und gilt als die weltoffenste der Schweiz. Es hängt teilweise damit zusammen, dass hier Johannes Calvin lebte und wirkte, ein Reformator und der Begründer des Calvinismus. Die Stadt war schon zu der Zeit eine wichtige Universitätsstadt. Auch der erste General Guillaume-Henri Dufour stammt aus Genf, wie auch der Initiator und Gründer des Internationale Komitee vom Roten Kreuz Henry Dunant. Da vier der fünf Gründungsmitglieder des Roten Kreuzes aus Genf stammen, erstaunt es nicht, das es hier den Hauptsitz erhielt. Bei der Gründung des Völkerbundes entschied man auch hier in Genf niederzulassen. Obwohl die Schweiz nach dem Zweiten Weltkrieg nicht der UN beitrat sondern erst 2002, wurde Genf zum zweitwichtigsten Sitz für die UN, denn hier befindet sich das Büro der Vereinten Nationen in Genf (engl. United Nations Office at Geneva, UNOG). Dieses konnte die Gebäude des Völkerbundes weiter benutzen. Auch war es einfacher hier in der neutralen Schweiz, verfeindete Parteien an ein Tisch zubringen. In Genf sind zwar weniger die machtpolitischen Organe der UN angesiedelt, dennoch der UN-Menschenrechtsrates hier seine Hauptsitz. Auch die Welthandelsorganisation (WTO) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben in Genf ihren Hauptsitz. Neben der Universität ist das Europäisches Zentrum für nukleare Forschung (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire CERN) erwähnenswert Das weltgrößte Forschungszentrum auf dem Gebiet der Teilchenphysik betreibt mehrere Teilchenbeschleuniger. Diese befinden sich nordwestlich der Stadt sowohl auf schweizerischem wie französischem Boden.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Genf liegt über dem Triebwerksgehäuse, den Flughafen kann man gut erkennen. Im Hintergrund die Alpen

Der nächst gelegene Flugplatz ist Geneva International Airport. Er liegt einige Kilometer nordwestlich der Stadt. Verbindungen gibt es zu anderen Schweizer Flughäfen sowie einigen europäischen Städten. Ein Flug innerhalb der Schweiz lohnt sich in den meisten Fällen nicht. Von den Flugplätzen in Bern-Belpmoos und in Zürich gelangt man am einfachsten mit der Bahn nach Genf. Der Fahrplan kann online abgerufen werden.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Hauptbahnhof Genf (Gare Genève Cornavin) liegt in unmittelbarer Nähe des (historischen) Zentrums der Stadt und verfügt über gute Verbindungen ins In- und Ausland. Die Verbindungen können im elektronischen Fahrplan der Schweizer Bundesbahnen (SBB) abgefragt werden.

Auf der Strasse[Bearbeiten]

Genf liegt an der A1 der wichtigsten Autobahn der Schweiz.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Rhone-Route

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Genf grenzt an den Lac Léman, und ist mit dem Schiff erreichbar.

Mobilität[Bearbeiten]

Die Stadt und Agglomeration Genf verfügt über ein dichtes öffentliches Verkehrsnetz. Die Stadt ist mit den Trams und Bussen von Geneva Public Transport gut erschlossen. Die Agglomeration und umliegende Orte sind mit der S-Bahn erreichbar. Die Verbindungen sind im elektronischen Fahrplan verzeichnet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Genf vom Süden

Sehenswert ist insbesondere der Jet d'eau.

Kirchen[Bearbeiten]

  • Anglikanische Kirche.
  • Amerikanische Kirche.
  • Eglise Note Dame.
  • Eglise de la Madeleine.
  • St. Joseph.
  • St Clotilde.
  • Temple de Autitoire.
  • Russische Kirche (Eglise Russe).
  • Temple de Saint-Pierre. Die Kathedrale St. Peter (Temple de Saint-Pierre) befindet sich auf den Gipfel des Altstadthügels. Von 1160 bis 1232 wurde die Bischofskirche im Romanisch-Gotischem Stil erbaut, danach wurde sie mehrere Male umgestaltet. An ihrer Stelle befanden sich römische Tempel und seit dem 4./ 5. Jahrhundert christliche Basiliken. Die beiden Haupttürme wurden im 13. Jahrhundert nicht vollendet. Der metallene Spitzhelm über der Vierung stammt aus dem Jahre 1895 und ersetzte den abgebrannten Glockenturm aus dem 15. Jahrhundert. Der Portikus aus dem Jahre 1756 mit seine sechs korinthischen Säulen ist ein echter Stilbruch und passt nicht zum Gebäude. Auf den Nordturm führt eine Treppe mit 157 Stufen. Der 64 Meter lange Innenraum, beeindruckt durch seine ausgewogenen Proportionen. Er wurde anlässlich der Reformation ausgeräumt und besitzt daher keine großen Verzierungen, wie es bei einem calvinistischen Gotteshaus gewünscht ist. Allerdings befinden sich etliche Grabmäler und Grabplatten in der Kirche. Das dreischiffige Langhaus mündet in ein schmales Querhaus mit halbrundem Chor. In der großen Empore über dem Portal, befindet sich die Orgel aus dem Jahre 1965 mit 6000 Pfeifen. Die Glasfenster im Chor sind Kopien der Originale aus dem 15. Jahrhundert, welche im Musée d'Art et d'Historie befinden. Unter der Kirche befindet sich eine der größten archäologischen Grabungsstätten Europas. Die Site archöologie ist Di – So geöffnet, siehe Internationales Museum der Reformation.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Genf am Abend
  • Palais des Nation. Der europäische Sitz der UNO. Es handelt sich mit 25'000m² Fläche, nach den Schloss von Versaill, um den zweitgrössten Komplex Europas.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Rathaus (Hôtel de Ville)
  • Das alte Arsenal, ist ein 1588/ 1634 erbautes Kornhaus, das bis 1877 als Waffenarsenal genutzt wurde. Heute beherbergt es das Staatsarchiv des Kanton Genf.
  • Der Palais Eynard (1821) wird von der Stadt zur Repräsentation benutzt.
  • Der Palais Athénée (1826) beherbergt eine Kunstgalerie.
  • Sitz der Welthandelsorganisation WHO von 1926.
  • Sitz des Internationalem Roten Kreuz
  • Das als Gläserne Schiff ausgebildete Gebäude der WMO (Word Meteorological Organization) von 1999.
  • 1 Villa Bartholoni

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Das Reformationsdenkmal ist über 100 Meter lang. Es befindet sich südöstlich des Place de Neuve an der Mauer unter der Promenaden de la Treille.
  • Beim Monument National, handelt es sich um ein Denkmal aus dem Jahre 1869, und erinnert an die Eingliederung Genfs in die schweizerische Eidgenossenschaft 1815. Es befindet sich im Englischen Garten.

Museen[Bearbeiten]

  • 2 Internationales Museum der Reformation, Rue du Cloître 2 (Bus Nr. 36 Haltestelle Cathédrale/ Bus Nr. 2, 7, 12, 16, 20, Haltestalle Molard). Tel.: +41 22 310 24 31, Fax: +41 22 310 74 45, E-Mail: . Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Geschichte der von Jean Calvin eingeleiteten Reformation. Mit Hilfe von Büchern, Manuskripten, Bildern, Gravuren, verschiedenen Utensilien und den neuesten audio-visuellen Mitteln wird das Abenteuer dieser Bewegung präsentiert, die im 16. Jahrhundert von Genf ausging und zu einer der grossen Familien des Christentums wurde. Das Museum befindet sich am Cour Saint-Pierre, in dem prachtvollen Maison Mallet, die im 18. Jahrhundert an der Stelle erbaut wurde, wo früher das Kloster Saint-Pierre stand, in dem 1536 die Reformation angenommen wurde. Das Museum ist unterirdisch mit der Ausgrabungsstätte unter der Kathedrale Saint-Pierre verbunden. Zusammen mit dieser Städte, der Kathedrale und ihren Türmen wird es zu einem neuen kulturellen Angebot in Genf, dem Espace Saint-Pierre. 10 CHF Erwachsene ("AHV/ IV/ Arbeitslose/ Studierende von 16-25 Jahren/ Lehrlinge 7 CHF, Jugendliche von 7-16/ Erwachsene in Gruppen ab 15 Personen (Begleitperson gratis) 5 CHF, Kinder unter 7 Jahren/ Mitglieder Förderverein IMR gratis"). Führungen auf Anfrage. Geöffnet: Di – So 10.00 – 17.00 Uhr, 24.12., 25.12., 31.12. + 1.1. geschlossen; Ostermontag, Pfingstmontag und Eidg. Dank-, Buss- und Bettag geöffnet. Rollstuhlgerecht.
  • Musée d'Art et d' Historie. Museum für Kunst und Geschichte. Geöffnet: Di – So – 17 Uhr.
  • Druckkabinett (Casemates), Promenade du Pin 5. Geöffnet: Mo geschlossen.
  • Naturkundemuseum, Route de Malagnou 11. Geöffnet: Mo geschlossen.
  • Völkerkundemuseum, Boulvard Calr-Vagt 65-67. Geöffnet: Di – So 10.00 – 17.00 Uhr.
  • Patek Philippe Museum, Rue des Vieux-Grenadiers 7. Ein Uhr und Emaille Museum. Geöffnet: Di – Fr 14.00 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 18.00 Uhr.
  • Museum für moderne und zeitgenössische Kunst (Musée d'Art Moderne), Rue des Bains 28. Geöffnet: Di – Fr 12.00 – 18.00 Uhr, Sa + So 10.00 – 18.00 Uhr.
  • Musée Jean Tua de Automobile (Automuseum), Rue des Bains 28. Geöffnet: Mi – So 14.00 – 18.00 Uhr.

Strassen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

  • Englischer Garten.
  • Botanischer Garten.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Geneve Plage ist ein innerstädtisches Freibad direkt am See, mit vielen Schwimm- und Sportmöglichkeiten.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Karten für die öffentlichen Telefonkabinen können am Kiosk gekauft werden.

Auslandsvertretungen[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Nach Annecy mit dem Lac d’Annecy und der sehenswerten Altstadt.
  • Lausanne

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

gehören zu Genf (Kanton): Pregny-Chambésy, Le Grand-Saconnex (Standort des Flughafens), Vernier, Lancy, Carouge, Veyrier, Chêne-Bougeries, Cologny

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Artikelentwurf Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.