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Unesco-Welterbestätten in Europa
Artikelentwurf

Bern

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Bern luftaufnahme.png
Bern
Provinz unbekannt
unbekannte Verwaltungseinheit: Q2864107 (edit)
Einwohner
141.660 (2016)
Höhe
542 m
Tourist-Info +41 31 328 12 12
berninfo.com
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Lage
Lagekarte der Schweiz
Reddot.svg
Bern

Bern ist die Bundeshauptstadt der Schweiz und die Hauptstadt des Kantons Bern. Die Berner Altstadt liegt in einer Flussschlaufe der Aare.

Bern ist eine Stadt mit einer sehr gemütlichen Atmosphäre. Die Altstadt von Bern besteht vorwiegend aus alten Häusern und ist bekannt für die Lauben, beispielsweise entlang der Spitalgasse. In diesen Bogengängen kann man auch bei Regenwetter flanieren und die Schaufenster der Ladengeschäfte bewundern. In Bern befinden sich ebenfalls das Bundeshaus, wo Parlament und Regierung der Schweiz untergebracht sind, und der Bärengraben, in dem seit langen Bären als Berner Wappentiere gehalten werden.

Stadtteile[Bearbeiten]

Karte der Berner Stadtteile

Bern besteht aus sechs Stadtteilen, die durch die Quartiere gebildet werden.

Altstadt (Rotes-, Gelbes, Grünes-, Weisses-, Schwarzesquartier)
Länggasse, Stadtbach, Muesmatt, Engeried, Felsenau, Neufeld
Monbijou, Mattenhof, Sandrain, Weissenbühl, Weissenstein, Holligen
Kirchenfeld, Brunnadern, Murifeld, Gryphenhübeli, Schosshalde, Beundenfeld
Lorraine, Breitenrain, Breitfeld, Wankdorf, Wyler, Wylerdorf, Spitalacker
Bümpliz, Bethlehem, Stöckacker, Oberbottigen
Bern von der Aare aus gesehen

Hintergrund[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Bern stammt aus dem Jahre 1208, der Name stammt wahrscheinlich nicht vom Bären her, dieser findet sich aber trotzdem als Wappentier bereits auf einem Siegel aus dem Jahre 1224. Erste Siedlungsspuren fanden sich in der Umgebung aus gallo-römischer Zeit, die Stadt selbst auf der Halbinsel in der Aareschlaufe ist eine Gründung von Berchtold V. von Zähringen. Um 1218 wurde Bern freie Reichsstadt; mit dem Sieg der Berner in der Schlacht von Laupen mit Unterstützung durch die Eidgenossen konnte sich die Stadt 1339 vom Joch der Habsburger befreien und trat 1353 der Eidgenossenschaft mit den innerschweizer Waldstätten bei. Durch Landkauf und Eroberungen wuchs Bern vom Stadtstaat zu einer grösseren Herrschaft, durch Siege in den Burgunderkriegen konnte Bern sein Gebiet in Richtung der Waadt erweitern.

1528 schloss sich die Stadt (im Gegensatz zum Umland) der Reformation an, in den folgenden Jahrhunderten gewannen die alteingesessenen Patrizierfamilien immer mehr an Macht und die Sozialfürsorge oblag dem Zunftwesen. Das "Ancien Régime" mit der Vorherrschaft der eingesessenen Patrizierfamilien, die die Vergabe der Sitze im Grossrat in der Regel unter sich regelten, bestand bis zum Ende des 18. Jhdt. Bereits 1723 kam es im Waadtland zu Aufständen gegen die Berner Regierung, aber erst mit dem Einmarsch der Truppen Napoleons wurde das "Ancien Régime" gestürzt, das gesamte Staatsvermögen und auch die Berner Bären wurden nach Paris transferiert und der Bern verlor die Vorherrschaft über die Gebiete in der französischen Schweiz und dem Aargau. Das Patrizierregime wurde 1815 mit der "Restauration" wieder eingeführt, nach dem Wahlsieg der Libralen im Jahre 1832 dankte die Patrizierregierung definitiv ab, 1846 wurde eine progressive liberale Verfassung eingeführt und wenig später wurde Bern zur Hauptstadt der Eidgenossenschaft.

Der Aversion in der Eidgenossenschaft gegen eine zentrale Hauptstadt ist es zuzuschreiben, dass Bern als "Bundesstadt" lediglich Sitz von Bundesregierung, Bundesversammlung und Bundesverwaltung ist, und nicht als eigentliche Hauptstadt der föderalen Eidgenossenschaft gilt. So liegt in der Schweiz weiterhin die Entscheidungshoheit in den Gemeinden und Kantonen und lediglich Aufgaben, die im Kanton selbst nicht umzusetzen sind, werden im Sinne der Subsidiaritätsprinzip von den eidgenössischen Institutionen in Bern wahrgenommen; Bern ist auch Sitz einiger internationaler Organisationen, vornehmlich im Post- und Telekommunikationsbereich.

Anreise[Bearbeiten]

Flughafen Bern-Belp

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächst gelegene Flughafen ist der Flughafen Bern - Belp. Er liegt einige Kilometer südlich der Stadt, hat allerdings nur wenige Verbindungen täglich in einige europäische Städte sowie Badeferienorten im Mittelmeerraum. Flugverbindungen mit anderen Schweizer Städten existieren nicht. Anreise erfolgt mit PKW oder einem Shuttlebus, der halbstündlich vom S-Bahnhof Belp fährt, zu den Tagesrandzeiten auch vom Bahnhof Bern. Tickets im Vorverkauf im Bahnhof oder online erhältlich. Achtung: Der Fahrkartenautomat im Bus nimmt nur Franken-Hartgeld. Einfache Fahrt SFr 4,40 (Belp), 6,70 (Bern), Stand 2016.

Von den Flughäfen in Zürich-Kloten (1½ h), Basel EuroAirport (1½ h), und in Genf (2 h) gelangt man mit der Bahn nach Bern. Der Fahrplan kann online abgerufen werden.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Hauptbahnhof Bern liegt in unmittelbarer Nähe des (historischen) Zentrums der Stadt und verfügt über gute Verbindungen ins In- und Ausland. Die Verbindungen können im elektronischen Fahrplan der Schweizer Bundesbahnen (SBB) abgefragt werden.

Die S-Bahn Bern besteht aus folgenden Linien:

[S1] Freiburg - Bern - Münsingen - Thun
[S2] Laupen - Bern - Konolfingen - Langnau
[S3] Biel - Bern - Belp - (Thun)
[S31] (Biel) - Münchenbuchsee - Bern - Belp
[S4] Langnau - Burgdorf - Zollikofen - Bern - Belp - Thun (fährt ohne Halt zwischen Bern und Belp)
[S44] (Sumiswald-Grünen - Hasle-Rüegsau) / (Solothurn - Wiler -) Burgdorf - Bern - Belp - Thun (fährt ohne Halt zwischen Bern und Belp)
[S5] Bern - Kerzers - Neuenburg NE / Murten - (Payerne)
[S51] Bern - Bern Brünnen Westside
[S52] Bern - Kerzers - Neuenburg
[S6] Bern - Schwarzenburg
[S7] Bern - Worblaufen - Worb Dorf
[S8] Bern - Zollikofen - Jegenstorf - (Solothurn)
[S9] Bern - Worblaufen - Unterzollikofen

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Ab der Schützenmatte verkehren direkte Fernbusse nach Destinationen in Spanien und Portugal. Sie werden vor allem von Gastarbeitern aus diesen Ländern benutzt und deshalb in spanischen oder portugiesischen Reisebüros gebucht.

Auf der Strasse[Bearbeiten]

Bern liegt an der Autobahn A1, der von Genf nach St. Gallen führenden, wichtigsten Ost-West-Verbindung der Schweiz. Bei der Stadt kreuzen sich die Autobahnen A6 Biel - Interlaken, die erwähnte A1 St. Gallen-Genf und die A12 Bern - Freiburg - Lausanne und Wallis, die im Südwesten von der A1 abzweigt.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Auf der Aare wird keine Personenbeförderung angeboten. Es gibt aber drei Fähren, mit denen man den Fluss überqueren kann. Eine ist in Muri, eine im Zehendermätteli und eine in Reichenbach.

Mobilität[Bearbeiten]

Zu Fuss[Bearbeiten]

Die Altstadt ist überschaubar, alle Ziele sind in Fussdistanz voneinander. Der Fussmarsch vom Bahnhof am einen Ende der Altstadt zum Bärengraben am anderen Ende dauert etwa 25 Minuten.

Velo[Bearbeiten]

Mit dem Fahrrad, in der Schweiz Velo genannt, kommt man in Bern gut voran. Vielerorts sind auf grossen Strassen Velospuren vorhanden. Die Altstadt, insbesondere Markt- und Spitalgasse, ist aber aufgrund der vielen Fussgänger und des dichten Bus- und Tramverkehrs eher zu meiden.

Bern Rollt bietet von Mai bis Oktober an mehreren Standorten in der Innenstadt einen Veloverleih an, der bis vier Stunden kostenlos ist. Während der übrigen Zeit können in der Velostation Milchgässli im Bahnhof Bern Velos ausgeliehen werden. Als Sicherheit müssen ein amtlicher Ausweis und 20 Franken hinterlegt werden.

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

Die Stadt und Agglomeration Bern verfügt über ein dichtes öffentliches Verkehrsnetz. Die Stadt ist mit den Trams und Bussen von Bernmobil gut erschlossen. Die Agglomeration und umliegende Orte sind mit der S-Bahn und durch den Regionalverkehr Bern Solothurn (RBS) erreichbar. Die Verbindungen sind im elektronischen Fahrplan verzeichnet.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die vielen Einbahnstrassen, Sackgassen und Fahrverbote machen es nicht ortskundigen Autofahrern insbesondere in der Altstadt schwer, sich zurechtzufinden. Aufgrund der horrenden Gebühren in den altstadtnahen Parkhäusern empfiehlt es sich ohnehin, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen oder am Stadtradn an einer "Park and Ride"-Anlage zu parkieren und sich in der Stadt mit dem öffentlichen oder dem Velo zu bewegen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Berner Innenstadt

Sehenswert ist insbesondere die Altstadt von Bern. Die Altstadt wurde im Mittelalter auf einem Hügelrücken in einer Schlaufe des Flusses Aareerbaut und hat bis heute mit einem von Arkadengängen, den Lauben gesäumten Altstadtgassen seinen mittelalterlichen Charme bewahrt. Die Lauben mit ihren 6 km langen Arkaden werden im Scherz als die "längste überdachte Einkaufspassage Europas" bezeichnet. Die Altstadt von Bern wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt.

Kirchen[Bearbeiten]

Nydeggkirche
St. Peter und Paul
  • Das 2 Berner Münster befindet sich in der Altstadt / Stadtteil I. Das Münster wurde um ein älteres Gotteshaus aus dem 13. Jhdt. errichtet, der gotische Bau gehört zu den bedeutendstens gotischen Bauwerken der Schweiz. Der Vorbau mit den drei Westportalen, über dem der Turm thront, wurde 1460/80 erbaut, am Hauptportal findet sich eine Darstellung des jüngsten Gerichts bestehend aus 234 Sandsteinfiguren (Originale im Bernischen Historischen Museum), geschaffen von Steinmetz Erhart Küng. Der Turm wurde nach einem Baustopp 1521 wegen Befürchtungen wegen eines zu schwachen Fundaments erst 1893 vollendet. Beliebt ist es bei Kindern, bei der Besteigung des 100,6 m hohen Turms die Stufen zu zählen, bis zur ersten Galerie auf 46 m Höhe sind es 222 und bis zur zweiten Galerie auf 64 m Höhe weitere 90 Stufen - von der zweiten Galerie ergibt sich eine hervorragende Rundsicht auf die Berner Altstadt. In der Kirche sind die Buntglasfenster in Chor sehenswert, die 1441/51 entstanden sind und von Adels- und Patrizierfamilien der Stadt gestiftet wurden. Das Chorgestühl mit der Darstellung der zwölf Apostel (Nordseite) und Propheten (Südseite) stammt von 1522/25, die weitere Inneneinrichtung mit dem Altar wurde im Zuge der Reformation im 16. Jhdt. aus der Kirche entfernt.

Im Altstadtbereich finden sich auch

  • die 3 Nydeggkirche, die im ältesten Stadtbereich Nahe der Nydeggbrücke in der Aareschlaufe 1341/46 anstelle der alten Nydeggburg erbaut wurde.
  • 4 St. Peter und Paul, als erste katholische Kirche 1858/64 in einem an den romanischen-frühgotischen Stil erinnernden neo-gotischen Stil erbaut, wird heute von der christkatholischen Kirche genutzt.
  • die 5 Eglise française, Französische Kirche oder Predigerkirche wurde zu Ende des 13. Jhdt. als Teil eines Dominikanerkonvents errichtet. Nach der Reformation wurde der Chorbereich abgetrennt und als Kornspeicher genutzt, nach 1623 wurden in der Kirche protestantische Gottesdienste in fanrzösischer Sprache abgehalten und die Kirche wurde zum Anziehungspunkt vieler in Frankreich vertriebener Hugenotten.
  • die 6 Heiliggeistkirche, an dieser Stelle stand ausserhalb der ursprünglichen Stadtmauern eine Kapelle des Heiliggeistordens, die nach der Reformation ursprünglich umgenutzt, ab 1604 wieder für reformierte Gottesdienste benutzt wurde. Der heutige Neubau datiert aus dem Jahre 1726/29 und wurde von Stadtwerkmeister Niklaus Schiltknecht erbaut, die gilt als prachtvollste reformierte Barockkirche der Schweiz.
  • die 7 Dreifaltigkeitskirche

Die Markuskirche und die Johanneskirche befinden sich im Stadtteil V.

Die Reformierte Pauluskirche befindet sich im Stadtteil II.

Burgen, Palais und öffentliche Bauten[Bearbeiten]

Bundeshaus
Nationalratssaal
Ständesratssaal, Kleine Kammer der Kantonsvertretungen
Blutturm
  • das 8 Typ ist Gruppenbezeichnung Bundeshaus, das Parlamentsgebäude der Schweiz, steht an prominenter Stelle am Bundesplatz, von der Rückseite ergibt sich von der Bundesterasse eine schöne Aussicht auf die Aare und die Berner Alpen. Der älteste Flügel, das Bundeshaus West wurde 1852/57 errichtet, der Ostflügel 1884/92 und der Mittelbau mit dem Nationalratssaal 1894/1902 im neoklassizistischen Stil mit einem zum Bundesplatz hin ausgerichteten Portikus und der weithin sichtbaten Kuppel errichtet. An der Fassade steht in lateinischer Schrift Curia Confoederationis Helveticae («Rathaus der Schweizerischen Eidgenossenschaft»).
  • das 9 Typ ist Gruppenbezeichnung Casino wurde in der Herrengasse 1906/08 errichtet, in dem klassizistischen Gebäude finden u.a. die Konzerte des Berner Symphonieorchesters statt.

Von der Stadtbefestigung sind nur wenig militärisch bedeutsame Bauwerke erhalten:

  • der 10 Typ ist Gruppenbezeichnung Blutturm im Norden der Altstadt an der Aare ist ein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und stammt aus den Jahren 1468/70.

Im Kirchenfeld befinden sich viele Botschaften in Stadtvillen.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Das Wankdorfstadion/Stade de Suisse (Fussball) und die Postfinance Arena (Eishockey) befinden sich im Stadtteil V.

Die vielen Brunnen in den Gassen der Altstadt sind bereits eine Reise wert.

Museen[Bearbeiten]

Die Stadt hat eine Internetseite für ihre Museen eingrichtet.

Viele Museen sind um den Helvetiaplatz angeordnet oder befinden sich unmittelbarer Nähe davon.

Stadtteil I 1 Museum Stadtteil IV 6 Museum
Stadtteil II 1 Museum Stadtteil V 1 Museum
Stadtteil III 2 Museum Stadtteil VI 0 Museum

Strassen und Plätze[Bearbeiten]

Zytglogge
Bern Kaefigturm
  • Der 11 Typ ist Gruppenbezeichnung Zytgloggeturm (Zeitglockenturm) bildete bei seinem Bau 1218/20 als Wehrturm den westlichen Abschluss der damaligen Altstadt, nach dem Stadtbrand von 1405 wurde er neu errichtet. Die Turmuhr ist eine der ältesten in der Schweiz. Zum einen gab die Turmuhr der Stadt die Stunden an, zum anderen findet sich eine astronomische Uhr (mit Sonnen- Mond und Tierkreiszeichenanzeige sowie Anzeige des Wochentags) und ein Glockenspiel. Jeweils vier Minuten vor der vollen Stunde kräht ein Hahn, es folgt ein Umzug von bewaffneten Bären. Nach dem zweiten Krähen des Hahns schlägt ein vergoldeter Ritter (Hans von Thann) die Stunde während ein Löwe aufmerksam zuhört, beim dritten Hahnenschrei beginnt die neue Stunde.
  • Der 12 Typ ist Gruppenbezeichnung Käfigturm wurde 1641/44 als westliches Tor und Wehrturm der zweiten Berner Stadtbefestigung errichtet und ersetzte einen älteren Turm. Er markiert das westliche Ende der sich bis dahin bereits erheblich nach Westen erweiterten Altstadt.


Bern hatte bis zum grossen Stadtbrand keinen grossen zentralen Platz. Als erster entstand der Kornhausplatz mit der Aufschüttung der Brandschuttes im westlichen Stadtgraben. Dies ging mit einer Erweiterung der Stadt Richtung Westen einher. In der oberen Altstadt sind der es Bundesplatz, der Bärenplatz und der Waisenhausplatz, die ineinander übergehen. Auf dem Bundesplatz ist eine Installation mit Wasserfontänen zu bewundern. Dienstag- und Samstagvormittags findet ein Markt auf und rund um den Bundesplatz statt. Am Bärenplatz reiht sich ein Restaurant ans andere. Bei schönem Wetter kann man draussen sitzen. Auf dem Waisenhausplatz findet dreimal in der Woche ein Warenmarkt statt.

Kindlifresserbrunnen

In den Altstadtgassen sind auch die historischen Brunnen mit den typischen Brunnenfiguren sehenswert: der 13 Typ ist Gruppenbezeichnung Gerechtigkeitsbrunnen (mit der Justitia mit verbundenen Augen) in der Gerechtigkeitsgasse, der 14 Typ ist Gruppenbezeichnung Vennerbrunnen auf dem Platz vor dem 15 Typ ist Gruppenbezeichnung Rathaus und der 16 Typ ist Gruppenbezeichnung Kindlifresserbrunnen; der "Kinderfresser" ist eine mittelalterliche Schreckgestalt, der die geschnappten in seinem Sack verstauten unartigen Kinder frisst.

Parks[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

Bäder an der Aare[Bearbeiten]

Ein Bad ist im Sommer ein Muss für Touristen in Bern. Und nicht nur für diese: Auch die Bernerinnen und Berner schwärmen fürs Baden. Kein Wunder: Der Zutritt zu den öffentlichen Freibädern der Stadt ist gratis. Das Spektrum reicht vom alternativen Lorrainebad (altes mit ungechlortem Aarewasser gefülltes Becken, in dem auch Fische leben) bis zum Marzilibad mit seinen Sportbecken. Vor allem aber schwärmen die Bernerinnen und Berner vom Fluss. Ein Bad in der Aare sei allen guten Schwimmerinnen und Schwimmern empfohlen, die nicht allzu kälteempfindlich sind.

Beliebte Schwimmstrecken befinden sich zwischen dem Camping Eichholz und dem Marzilibad sowie zwischen dem Altenbergsteg und dem Lorrainebad. Die Strecke Schwellenmätteli - Lorrainebad führt unter der Nydegg- und der Untertorbrücke hindurch. Sie ist wegen möglichen Turbulenzen nur geübten Schwimmern in Begleitung erfahrener Einheimischer zu empfehlen. Dasselbe gilt für die Bremgartenschleife.

Die Berner Zeitung und der Bund veröffentlichen jeweils zu Saisonbeginn eine Aarekarte, die über Gefahrenstellen (Untiefen, Wirbel etc.) Auskunft gibt. Dieselben Zeitungen veröffentlichen auch die aktuelle Wassertemperatur. Aktuelle Informationen gibt es auch im Internet, etwa bei Aaremarzili oder Lorrainebad.

Wer etwas mehr Zeit hat, fährt im Schlauchboot von Thun nach Bern. Die Fahrt dauert je nach Wasserstand rund vier Stunden. Am Ufer gibt es viele idyllische Plätzchen zu entdecken, die zum Baden oder zum Grillen (Berndeutsch: "Brätle") einladen.

Stadtteil I 1 Bad an der Aare
Stadtteil V 1 Bad an der Aare

Aktivitäten[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Jährliche[Bearbeiten]

  • Zibelemärit ("Zwiebelmarkt") findet an jedem vierten Montag im November statt. An unzähligen Marktständen werden Zwiebeln, die zu wunderschönen Zöpfen geflochten sind, verkauft. Andere Stände bieten Leckereien und Gegenstände des täglichen Gebrauchs an. In der ganzen Innenstadt herrscht eine ausgelassene Stimmung. Aber Achtung: Vor allem Jugendliche vergnügen sich damit, sich Konfettischlachten zu liefern und allen, die sie erwischen können, mit Plastik-Hämmerchen auf den Kopf zu schlagen.
  • Gurtenfestival das Musik-Grossereignis auf dem Berner Hausberg.
  • BeJazz Sommer- und WinterFestival, neuer Jazz in alten Gassen.
  • Während der Museumsnacht öffnen alle kulturellen Einrichtungen bis spät in die Nacht und bieten Spezialpreise & Events an.
  • Berner Fasnacht (Karneval) jewewils im Februar / März statt. Sie startet mit der Bärebefreiig/ Usschwärme.
  • Suisse Toy Bern
  • In den bea expo-Hallen finden alljährlich verschiedenste Veranstaltungen statt.

Andere[Bearbeiten]

  • Mattefescht findet alle zwei Jahre im gemütlichen Mattequartier statt. Ein Highlight in Bern mit vielen Bands und Ständen.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • 1 Café Littèraire, Neuengasse 25, 3011 Bern. Tel.: (0)31 313 66 66. Das Cafe bietes leckeres Essen und schöne sonnige Terrasse bei Buchladenatmosphäre. Geöffnet: Mo – Sa während den Ladenöffnungszeiten.

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Stets aktuelle Ausgehtipps in Bern und Umgebung sowie weiteren Schweizer Städten gibts auf der Website des Bewegungsmelders, der ebenfalls als gedruckte Ausgabe in vielen Geschäften ausliegt.

Ausgehtipps findet man auch unter Espace.ch, dem Portal der beiden lokalen Zeitungen Berner Zeitung und Der Bund.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

  • Berufsschulen
    • GIBB Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern, Lorrainestrasse 1 (Bietet eine Grundbildung für fast alle Berufe an und auch eine grosse Palette an Kursen zur Weiterbildung.)
    • Schule für Gestaltung Bern
    • Wirtschafts- und Kaderschule KV Bern
    • Berufsschule für Verwaltung Bern
    • BFF BERN, Berufs,- Fach- und Fortbildungsschule
    • Lehrwerkstätten der Stadt Bern
    • Berufsschule für Pflege, Am Altenberg
    • Hotel Handelsschulen
    • WMB Wirtschaftsmittelschule Bern, Papiermühlestrasse 65 (Die Schule befindet sich im Neubau des Wankdorfstadions )
    • Berufsschule des Detailhandels
  • Weitere Schulen
    • Konservatorium Bern

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Bern verfügt über zahlreiche Spitäler, von welchen die meisten auch Notfälle aufnehmen. Bei Krankheiten und kleineren Verletzungen ist der Gang zum City Notfall beim Bubenbergplatz wegen den kürzeren Wartezeiten zu empfehlen.

Apotheken finden sich überall in der Stadt. Die längsten Öffnungszeiten (06:30-22:00) hat die Bahnhof Apotheke im Hauptbahnhof.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • In Bern gibt es einen, relativ zentral gelegenen, Waschsalon mit Münzautomaten. Er befindet sich gleich neben dem Café Kairo im Lorraine-Quartier. Ein Waschgang (5 Kilogramm) kostet 4 Franken, der Trockner weitere 4 Franken.
  • Ein noch zentraler gelegener Waschsalon befindet sich auf Deck 0 der "Welle 7" beim Hauptbahnhof Bern in der Wash-Bar.. Ein Waschgang (6 kg) mit Trockner kostet CHF 7.

Zeitungen/ Zeitschriften[Bearbeiten]

Tageszeitungen

Wochenzeitungen

Stadtmagazine

Stadtradios

Stadtfernsehen

Auslandsvertretungen[Bearbeiten]

Die meisten Botschaften befinden sich im Kirchenfeld.

Postanschrift: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Postfach 250, 3000 Bern 16, Schweiz

Telefon (+41) (0)31 359 41 11 Fax. (+41) (0)31 359 44 44

Postanschrift: Botschaft der Bundesrepublik Österreich Postfach 266, 3000 Bern 6

Öffnungszeiten für Parteienverkehr: Mo-Fr 9-12 Uhr Telefonische Anmeldung für Visa-Terminvergabe, Mo-Fr 8:00h-16:00h durchgehend Tel.: (+41) 901 591 900

Telefon: (+41/31) 3565 252 (Amt), (+41/31) 3565 251 (Amt), (+41/31) 3565 277 (Verteidigungsattaché)

Telefax: (+41/31) 3515 664 (Amt), (+41/31) 3521 946 (Verteidigungsattaché)

Telefon[Bearbeiten]

Karten für die öffentlichen Telefonkabinen können am Kiosk gekauft werden. Telefonkabinen akzeptieren aber auch alle gängigen Kreditkarten.

Internet[Bearbeiten]

Der Buch- und Softwarehändler Thalia bietet im Untergeschoss des Warenhauses Loeb an einigen Computerstationen kostenlos Zugang zum Internet an.

Im Zentrum von Bern gibt es derzeit zwei grössere Internet-Cafés:

  • In der Inside Internet Bar an der Aarbergergasse 46 stehen vorwiegend Terminals zur Verfügung. Die Stationen zum Stehen kosten 7 Franken pro Stunde; die Sitzstationen 9.90 Franken. Ab 22 Uhr kostet das Surfen nur noch 5 Franken pro Stunde. An der Bar sind diverse Getränke und Snacks erhältlich.
  • Im gemütlichen Café Kairo am Dammweg 43 im Lorraine-Quartier steht eine Surfstation. Eine Stunde surfen kostet 10 Franken.

Kostenpflichtig ist auch der Internet-Zugang in den Bibliotheken: Bei der Kornhausbibliothek am Kornhausplatz kostet der Internet-Zugang pro Stunde 10 Franken, für Benutzer unter 25 Jahren 6 Franken. In der Stadt- und Universitätsbibliothek an der Münstergasse 61 kostet die Nutzung der Computer für Kunden und Kundinnen der Verbundsbibliotheken Bern und Basel 2 Franken pro Stunde; für alle anderen 4 Franken.

Wer sein eigenes Notebook mitbringt: Kostenlos ist der Zugang in der Migros an der Marktgasse 46, in den beiden Starbucks an der Waaghausgasse 18 und der Laupenstrasse 1, sowie im Restaurant Excellence an der Effingerstrasse 51, und im Restaurant Restaurant Domino an der Schwanengasse 3 in der Nähe des Bahnhofs an.

Der Bahnhof, einige Restaurants und einige Plätze sind per WLAN erschlossen[2]. Die derzeit grössten kommerziellen Anbieter sind Swisscom Mobile und The Net. Wo die Hotspots der Swisscom-Konkurrenten stehen, zeigt die Suchmaschine von We Roam. Der drahtlose Internet-Zugang über kommerzielle Anbieter ist aber verhältnismässig teuer.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Ein Ausflug auf den Gurten, den Hausberg von Bern, in der Nachbargemeinde Köniz ist zu empfehlen.

Die Talstation der Standseilbahn ist mit der Tramlinie 9, Haltestelle Gurtenbahn, oder den S-Bahn Linien 3 und 31, Haltestelle Wabern. erreichbar. Für Autofahrer gibt es ein grosses Parkhaus bei der Talstation. Der Gurten selber ist autofrei. Wer mit dem Downhill Bike unterwegs ist, sollte sich die Downhillstrecke am Gurten zu Gemüte führen.

Städte[Bearbeiten]

Als Ausflüge von Bern aus bieten sich die zweisprachige Stadt Biel (30 min) oder der Bergort Interlaken (60 min), Thun (20 min) an. Sie sind beliebte Ausflugsziele und mit der Bahn innerhalb kurzer Zeit zu erreichen.

Mit der Bahn sind binnen Stundenfrist unter anderem erreichbar:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

gehören zu Bern (Kanton): Ittigen, Ostermundingen, Muri bei Bern, Köniz, Neuenegg, Mühleberg, Frauenkappelen, Wohlen, Kirchlindach, Bremgarten, Zollikofen

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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