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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Chartres

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Kapelle am Chorumgang in der Kathedrale von Chartres
Chartres
Region Centre-Val de Loire
Einwohner
38.840 (2013)
Höhe
142 m
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Lage
Lagekarte von Frankreich
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Chartres

Chartres, die Hauptstadt von Eure-et-Loir, an der Eure und an der Eisenbahn von Paris nach Brest, in getreidereicher Gegend (Chartrain) gelegen, ist von Promenaden (le tour de ville) an Stelle der früheren Befestigungen umgeben und besteht aus der Oberstadt mit steilen, unregelmäßigen Straßen und Holzhäusern mit vorspringenden Giebeln, der gut gebauten Unterstadt mit dem schönen Waffenplatz und der Vorstadt St.-Maurice, wo sich die Heilquelle von Petit Près befindet. Die Hauptsehenswürdigkeit ist für die meisten Besucher die Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Chartres hieß zur Römerzeit Autricum und war Hauptort der Karnuten (Carnutes) in Gallia Lugdunensis; daher der Name Carnutum civitas, im Mittelalter Carnotum. Erst im 12. Jh. kommt die Stadt unter ihrem jetzigen Namen vor. Sie war frühzeitig Bischofsitz und im Mittelalter die Hauptstadt der Landschaft Beauce. Heinrich IV. eroberte sie 1591 und ließ sich hier 1594 krönen. - Die Grafschaft Chartres bestand seit dem 10. Jh., und die Grafen von Chartres besaßen auch Blois und die Champagne. 1218 wurde sie durch Heirat Eigentum des Grafen Walter von Avesnes und dann Hugos von Châtillon, dessen Nachkommen sie 1286 an König Philipp den Schönen verkauften. Franz I. erhob sie 1528 zu einem Herzogtum, und seitdem wurde sie eine Apanage königlicher Prinzen und Prinzessinnen, seit Ludwig XIV. der Herzöge von Orléans, deren ältester Sohn den Titel „Herzog von Chartres“ führte.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Es gibt mehrmals täglich Direktzüge ab Paris-Montparnasse. Die Fahrt nach Chartres dauert im Durchschnitt etwas mehr als eine Stunde. Die Hin- und Rückfahrt kostet 36,20 € in der 1. Klasse und 24,20 € in der 2. Klasse. Die Preise variieren jedoch - der Ticketkauf kurz vor der Abfahrt ist teurer. Empfehlenswert sind die doppelstöckigen TER-Züge, die komfortabler sind und schöne Aussichten auf die Landschaft bieten.

Der SNCF-Bahnhof in Chartres hat ein gutes Zeitungskiosk, und manchmal ist ein kleines Café geöffnet. Die Toiletten sind nur periodisch offen, dafür kann man jedoch an anderen Orten in der Stadt welche finden.

Es gibt wenige Nonstop-Züge und diese verkehren in den Pendlerzeiten. Folglich sind sie ziemlich häufig vollbesetzt. Die meisten Züge verkehren von Paris nach Rambouillet nonstop und dann halten sie bis Chartres an jeder Station. Die Fahrzeit für einen von denen liegt bei 1 Stunde 15 Minuten. Einige Züge halten nur bei Epernon und Maintenon (das keine Schloss ist einen Abstecher wert) und diese bewältigen die Strecke in einer Stunde. Alle Züge von Paris nach Chartres (und weiter nach Nogent und Le Mans) sind TER-Züge (Train Express Régional).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von Paris aus nimmt man die A 10 und anschließend die A 11 - eine Entfernung von 91 km. Es ist auch möglich, die A 13 (Richtung Rouen) zu nehmen und dann am Dreieck Roquencourt südwärts auf die kurze A 12 zu schwenken. Diese geht nördlich von Trappes in die N 10 über, die nach Chartres führt. Die N 10 ist die „alte“ Straße von Paris nach Chartres. Im Gegensatz zur erstgenannten ist diese Variante mautfrei, und man benötigt außerdem normalerweise nicht viel mehr Zeit, zumal auch die N 10 größtenteils zur Schnellstraße erweitert worden ist. Die A 11 und die N 10 treffen nebeneinander in Chartres ein.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Grundriss der Kathedrale von Chartres
  • 1 La cathédrale Notre-Dame de Chartres. Das fünfschiffige gotische Bauwerk steht auf dem höchsten Punkt der Stadt (1020 gegründet, dann 1194-1260 nach einem Brand neu aufgebaut), 130,5 m lang, im Chor 46 m breit, das Hauptschiff 36,5 m hoch, mit zwei herrlichen, 106 und 115 m hohen Türmen, imposanter Fassade mit drei Toren und zahllosen Statuen, auch im Innern von ernstem, streng feierlichem Eindruck; darunter eine Krypta und die Kapelle Notre Dame sous Terre. Die Kathedrale wurde 1979 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • der bischöfliche Palast (1253 erbaut)
  • die Porte Guillaume (14. Jh.), ehemals zur Befestigung der Stadt gehörend

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Stadthaus (17. Jh.)
  • Theater (von 1861)
  • Maison Picassiette, Quartier du Chéron, 22 rue du Repos, Tel. 02 37 34 10 78. Öffnungszeiten 1. April bis 30. September täglich außer Dienstags. Das bescheidene Häuschen des Raymond Isidore, besessener Sammler von zerbrochenem Porzellan. Mit den Scherben überzog er Böden, Wände und Decken und die Möbel seines Hauses sowie den Garten. Ein Gesamtkunstwerk, das seit 1982 unter Denkmalschutz steht.

Denkmäler[Bearbeiten]

Chartres ist Geburtsort des Generals Marceau, dem 1851 hier eine Bronzestatue errichtet wurde.

Ein weiteres Denkmal ist das von Jean Moulin, einem der führenden Köpfe der Résistance im Zweiten Weltkrieg.

Museen[Bearbeiten]

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Chartres hat viele Geschäfte, die religiöse Dinge verkaufen. Die meisten befinden sich nördlich der Kathedrale oder an den Straßen zwischen der Kathedrale und dem Bahnhof.

Für die Grundbedürfnisse gibt es ein mittelgroßes Monoprix-Kaufhaus in der Fußgängerzone auf dem Hügel. Hier gibt es Lebensmittel und andere Dinge für den preisbewussten Reisenden.

Auf dem Place Billard gibt es jeden Samstagmorgen einen Straßenmarkt mit vielen lokalen Produkten.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Kostenlose Karten und Informationen können bei der großen Touristinformation erworben werden. Die Mitarbeiter sind sehr hilfsbereit und freundlich. Das Infozentrum erreicht man über die Straße zwischen dem Bahnhof und der Kathedrale. Sie liegt nahe der Kathedrale, genauer auf der Nordseite des Kiesplatzes vor der Kathedrale.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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