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Dijon

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Dijon
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Dijon ist die zentrale Stadt Burgunds und Hauptstadt des Départements Côte-d’Or. Gourmets in aller Welt verbinden sie mit hervorragendem Senf und Johannisbeerlikör (bzw. dem daraus gemixten Kir Royal). Es ist aber auch eine sehenswerte und geschichtsträchtige Stadt mit dem Herzogspalast aus dem 17. Jahrhundert, einer Innenstadt mit Patrizierhäusern aus dem Mittelalter und der Renaissance sowie einem der bedeutendsten Kunstmuseen Frankreichs.

Hintergrund[Bearbeiten]

Rue vieille

Dijon ist Hauptstadt des Départements Côte-d'Or. Als das Burgund noch selbständig war, war es dessen Hauptstadt der Region.

Sie ist ein wichtiger Handelsplatz für Burgunderweine, und ein wichtiger Herstellungsort von Senf.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Dijon (IATA CodeDIJ), 6 km südöstlich des Stadtzentrums, wird vorwiegend militärisch genutzt. Linienflüge gibt es keine.

Die nächsten größeren Flughäfen sind in Paris-Orly (ca. 300 km nordwestlich) und Lyon (215 km südlich). Vom Flughafen Lyon braucht man mit dem Auto etwas mehr als zwei Stunden; oder man fährt mit der Schnellstraßenbahn Rhônexpress zum Innenstadtbahnhof Part Dieu, von wo aus man mit dem TGV 1:35 Std., mit dem TER gut zwei Stunden nach Dijon braucht. Von Paris-Orly braucht man mit dem Auto knapp drei Stunden; mit dem Zug (Umsteigen und Bahnhofswechsel vom Gare d'Austerlitz zum Gare de Lyon in Paris) ca. 2½ Stunden.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Stadt besitzt zwei Fernbahnhöfe.

  • 1 Dijon Ville mit TGV-Verkehr von Besançon bzw. Bern, Lausanne, Basel, Zürich und Genf nach Paris und weiteren Verbindungen nach Bourg-en-Bresse und Dôle.
  • 2 Dijon Porte Neuve für die Züge Richtung Langres.

Aus der Schweiz fährt mehrmals täglich der TGV Lyria direkt nach Dijon (von Zürich in 2½ Std., von Basel in knapp 1½ Std.). Auch aus Richtung München ist dies die schnellste Verbindung, indem man den IC Bus nach Zürich und ab da den TGV Lyria nimmt (insgesamt 6:40 Std. bis Dijon).

Aus Deutschland kann man entweder in Basel in den TGV Lyria umsteigen oder von Frankfurt/Mannheim/Karlsruhe/Baden-Baden mit dem TGV nach Besançon und dort umsteigen. Von Frankfurt nach Dijon braucht man so beispielsweise fünf, von Köln sechs Stunden. Desweiteren gibt es verschiedenste Verbindungen über Paris. Von dort fahren mindestens stündlich TGVs nach Dijon, sie brauchen im Schnitt 1:35 Std. Allerdings muss in Paris der Bahnhof gewechselt werden (Züge aus Deutschland kommen am Gare du Nord oder Gare de l'Est an, TGVs nach Dijon fahren am Gare de Lyon, Regionalzüge in Bercy ab).

Aus Österreich geht die schnellste Verbindung mit dem RailJet nach Zürich und von dort mit dem TGV Lyria direkt nach Dijon. Von Salzburg braucht man so zum Beispiel acht, von Wien 10½ Stunden.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es gibt direkte Fernbusverbindungen aus mehreren großen Städten in Deutschland nach Dijon. Eurolines fahren unter anderem direkt von Frankfurt am Main in 7:45 Stunden, der Standardpreis beträgt 53 € (Promo-Preise können noch wesentlich günstiger sein), von Köln/Bonn in 9:45 Std. (68 €), von Hannover in 15 Std. (79 €). Weitere Verbindungen gibt es mit einmal Umsteigen in Straßburg: von Stuttgart braucht man so etwa sieben Stunden und zahlt 51 €, von München 10:45 Std. (63 €). Mit Mein Fernbus dauert die Fahrt aus Frankfurt am Main 14:45 Stunden und kostet 40 €; aus Berlin 18½ Stunden und 54 €.

Auf der Straße[Bearbeiten]

An Dijon führt die A31 von Metz/Nancy nach Lyon vorbei, welche hier auf die A38 aus Richtung Paris und die A39 aus Richtung Besançon/Mulhouse/Genf trifft.

Aus Nord- und Nordwestdeutschland fährt man über die A1 an Trier vorbei, durch Luxemburg und auf französischer Seite auf der A31 an Metz und Nancy vorbei nach Dijon. Aus dem mittleren Teil Deutschlands fährt man auf der A6 an Saarbrücken vorbei und wechselt dann bei Metz ebenfalls auf die A31, die über Nancy nach Dijon führt. Aus dem süddeutschen Raum und den meisten Teilen Österreichs reist man südlich von Freiburg i. Br. am Dreieck Neuenburg/Rhein nach Frankreich ein, wo die französische A36 von der deutschen A5 abzweigt. Sie führt dann an Mulhouse und Besançon vorbei nach Dijon. Ganz ähnlich verläuft die Anreise aus der Nord- und Zentralschweiz: hier fährt man bei Basel nach Frankreich herein und dann ab Mulhouse ebenfalls auf der A36 nach Dijon. Aus der Westschweiz und dem Espace Mittelland nimmt man die A9 Richtung Besançon bis an die französische Grenze. Jenseits von dieser geht es dann auf National- und Departementalstraßen weiter, bis man bei Saint-Lothain auf die A391 kommt, welche in die A39 mündet, die wiederum geradewegs nach Dijon führt.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Dijon liegt am Radwanderweg „Karl der Kühne“, der von Brügge in Belgien über Luxemburg (und Perl im Saarland) sowie Metz und Nancy bis nach Charolles in Südburgund führt. Von Perl nach Dijon sind es ca. 430 Kilometer. Website

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Dijon liegt am Canal de Bourgogne, der mit Sport- und Hausbooten befahren werden kann.

Mobilität[Bearbeiten]

Straßenbahn[Bearbeiten]

Netzplan der Straßenbahn

Seit September 2012 verkehrt eine Straßenbahn mit zwei Linien in Dijon, sie erschließt den Osten, Norden und Süden miteinander. In der Hauptverkehrszeit verkehrt alle fünf Minuten eine Tram, in der Schwachverkehrszeit alle sieben Minuten. An der Haltestelle Dijon-Gare, wo auch zum Fernverkehr (TGV) umgestiegen werden kann, hält nur die Linie 1, aber wenige Meter weiter befindet sich die Haltestelle Foch-Gare, wo auch die Linie 2 hält.

Busnetz[Bearbeiten]

Außerdem hat Dijon ein verzweigtes Busnetz das tagsüber relativ dicht befahren wird. Es gibt insgesamt 28 Buslinien, davon sind fünf sogenannte Lianes, welche tagsüber in dichtem Takt fahren und die wichtigsten Wohn- und Arbeitsviertel miteinander verbinden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Karte von Dijon

Der Rundweg Parcours de la Chouette (deutsch: Weg der Eule) durch die Altstadt, führt an allen interessanten Punkten vorbei. Er ist markiert mit metallenen Pfeilen im Boden, auf denen eine Eule eingraviert ist.

Ein Rundgang durch die Altstadt lohnt sich insbesondere auch Nachts, da die meisten sehenswerten Gebäude spektakulär in bunten Farben beleuchtet sind.

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

  • 2 Église Notre-Dame (église Notre-Dame de Dijon). Église Notre-Dame in der Enzyklopädie Wikipedia Église Notre-Dame im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsÉglise Notre-Dame (Q1807058) in der Datenbank Wikidata.
  • 3 Église Saint-Etienne de Dijon (église Saint-Étienne de Dijon), rue Chabot-Charny. Église Saint-Etienne de Dijon in der Enzyklopädie Wikipedia Église Saint-Etienne de Dijon im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsÉglise Saint-Etienne de Dijon (Q3507968) in der Datenbank Wikidata.
  • 4 Église du Sacré-Coeur de Dijon (église du Sacré-Cœur de Dijon). Église du Sacré-Coeur de Dijon in der Enzyklopädie Wikipedia Église du Sacré-Coeur de Dijon im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsÉglise du Sacré-Coeur de Dijon (Q2290712) in der Datenbank Wikidata.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • 5 Palais des ducs de Bourgogne. Palais des ducs de Bourgogne in der Enzyklopädie Wikipedia Palais des ducs de Bourgogne im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPalais des ducs de Bourgogne (Q2111621) in der Datenbank Wikidata. Der ehemalige Herzogspalast von Dijon am Place de la Libération

Bauwerke[Bearbeiten]

  • 6 Ruinen der Chartreuse de Champmol. Ruinen der Chartreuse de Champmol in der Enzyklopädie Wikipedia Ruinen der Chartreuse de Champmol im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRuinen der Chartreuse de Champmol (Q922303) in der Datenbank Wikidata. Das einzige, das nach der Französischen Revolution von der Kartause Champmol übrig blieb, ist das Portal einer Kapelle und der monumentale, um das Jahr 1400 errichtete Mosesbrunnen. Die früher in der Kapelle befindlichen Grabmäler der Herzöge Philipp der Kühne und Johann Ohnefurcht sind heute im Musée des Beaux-Arts de Dijon aufgestellt. Weitere Kunstwerke aus der Kartause sind dort, im Musée archéologique de Dijon und in anderen Museen erhalten.
  • 7 Porte Guillaume. Porte Guillaume in der Enzyklopädie Wikipedia Porte Guillaume im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPorte Guillaume (Q3398917) in der Datenbank Wikidata. Triumphbogen auf dem Place Darcy
  • 1 Palais de Justice. Im Justizpalast aus dem 16. Jahrhundert tagte der oberste Gerichtshof von Burgund. Heute beherbergt das Gebäude das Appellationsgericht von Dijon. Die Eingangshalle hinter der Renaissancefassade ist der Öffentlichkeit zugänglich.

Museen[Bearbeiten]

  • 8 Musée des beaux arts (musée des Beaux-Arts de Dijon). Musée des beaux arts in der Enzyklopädie Wikipedia Musée des beaux arts im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMusée des beaux arts (Q1955739) in der Datenbank Wikidata. Das Kunsthistorische Museum von Dijon ist eines der wichtigsten französischen Museen
  • 9 Musée archéologique (musée archéologique de Dijon). Musée archéologique in der Enzyklopädie Wikipedia Musée archéologique im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMusée archéologique (Q3329430) in der Datenbank Wikidata. Die Sammlungen des Archäologischen Museums werden im Hauptflügel der ehemaligen Benediktinerabtei Saint-Bénigne ausgestellt.
  • 10 Musée de la Vie Bourguignonne (musée de la Vie Bourguignonne Perrin de Puycousin). Musée de la Vie Bourguignonne in der Enzyklopädie Wikipedia Musée de la Vie Bourguignonne im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMusée de la Vie Bourguignonne (Q3329974) in der Datenbank Wikidata. Das Volkskundemuseum über das Leben im Burgund zeigt ein burgundisches, ländliches und völkerkundliches Kulturerbe, gesammelt am Ende des 19. Jahrhunderts vom Volkskundler Perrin de Puycousin. Möbel, Hausrat und Trachten werden ausgestellt. Im ersten Obergeschoss des Museums kann das Alltagsleben in Dijon am Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt werden. Im zweiten Obergeschoss werden Kunstfertigkeiten aus Stein, Erde und Holz gezeigt.
  • 11 Musée d’art sacré (musée d'art sacré de Dijon). Musée d’art sacré in der Enzyklopädie Wikipedia Musée d’art sacré im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMusée d’art sacré (Q3329647) in der Datenbank Wikidata. Das Museum für Sakralkunst befindet sich in der Kirche des Bernhardinerinnenklosters
  • 12 Musée Magnin. Musée Magnin in der Enzyklopädie Wikipedia Musée Magnin im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMusée Magnin (Q3329260) in der Datenbank Wikidata. Das Nationalmuseum befindet sich in einem der schönsten Stadtpaläste von Dijon
  • 13 Musée Rude. Musée Rude in der Enzyklopädie Wikipedia Musée Rude im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMusée Rude (Q3329333) in der Datenbank Wikidata. Dieses Museum zeigt die Werke des in Dijon geborenen Bildhauers François Rude
  • 14 Muséum d'histoire naturelle (muséum d'histoire naturelle de Dijon), avenue Albert-Ier. Muséum d'histoire naturelle in der Enzyklopädie Wikipedia Muséum d'histoire naturelle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuséum d'histoire naturelle (Q15490321) in der Datenbank Wikidata. naturhistorisches Museum im Botanischen Garten Jardin de l'Arquebuse
  • 15 Jardin des sciences und Planetarium. Dieser außergewöhnliche Garten befindet sich am Rand des historischen Stadtzentrums. Er zeigt auf spielerische und interaktive Art und Weise die Fauna und die Flora des Burgunds.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • 16 Place Darcy. Place Darcy in der Enzyklopädie Wikipedia Place Darcy im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPlace Darcy (Q3389780) in der Datenbank Wikidata. Platz am Rand der historischen Innenstadt mit dem Triumphbogen Porte Guillaume
  • 17 Place de la Libération. Place de la Libération in der Enzyklopädie WikipediaPlace de la Libération (Q3390370) in der Datenbank Wikidata. Zentraler Platz in der historischen Innenstadt mit dem ehemaligen Herzogspalast Palais des ducs de Bourgogne

Parks[Bearbeiten]

  • 18 Jardin de l'Arquebuse (jardin botanique de l'arquebuse de Dijon). Jardin de l'Arquebuse in der Enzyklopädie Wikipedia Jardin de l'Arquebuse im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJardin de l'Arquebuse (Q3076985) in der Datenbank Wikidata. Botanischer Garten mit naturhistorischem Museum Muséum d'histoire naturelle
  • 19 Jardin Darcy. Jardin Darcy in der Enzyklopädie Wikipedia Jardin Darcy im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJardin Darcy (Q3162313) in der Datenbank Wikidata. Der Park befindet sich nahe der historischen Innenstadt

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

  • 1 Les Halles de Dijon − In den Markthallen von Dijon findet man ein exzellentes Angebot an kulinarischen Spezialitäten der französischen Küche.

Küche[Bearbeiten]

Dijon erhielt im 13. Jahrhundert ein Monopol auf die Senfherstellung. Der weit bekannte und berühmte Dijon-Senf muss nach dem europäischen Codex aus braunen Senfkörnern hergestellt werden. Die Senfkörner werden durch Siebschleudern mit feinen Löchern gekratzt, die Schalen bleiben im Inneren zurück und nur der Senfkern wird weiterverarbeitet. Traditionell werden die Senfkörner bei Dijon-Senf nicht entölt, das verleiht ihm ein besonders volles Aroma. Der klassische Dijon-Senf ist scharf und fein gemahlen. Eine beliebte Variante ist auch der Estragonsenf.

Crème de Cassis ist ein bekannter Johannisbeer-Likör aus der Gegend von Dijon. Er wird hauptsächlich zur Zubereitung von Cocktails verwendet, wie etwa Kir (mit Weißwein) oder Kir Royal (mit Champagner).

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Rund um den Place Emile Zola und in der Rue Berbisey gibt es viele Cafes, Kneipen und Restaurants.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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