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Malindi

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Malindi
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Malindi ist eine Stadt in Kenia.

Hintergrund[Bearbeiten]

Watamu Beach
Malindi Marine National Park

Malindi und Watamu, 25 km südlich, sind für ihre Strände im Indischen Ozean bekannt, die zu den schönsten und malerischsten in Kenia zählen. Malindi hat sehr schöne Hotels, die hauptsächlich von italienischen Touristen besucht werden. Die Strände von Malindi sind nicht so spektakulär wie die Strände von Watamu. Ein Nachteil ist, dass das Meer oft kaffeebraun vom Sabaki-Fluss ist, was in Watamu nicht der Fall ist.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Malindi ist ein kleiner Flughafen, wo internationale Flüge nicht landen, nur nationale. Die Anreise erfolgt daher mit Umsteigen in Mombasa oder Nairobi.

Nationale Verbindungen:

  • 1. Silverstone Air: Flug nach Wilson Airport Nairobi und Lamu.
  • 2. Jambojet: fliegt zu Jomo Kenyatta Nairobi und Lamu.
  • 3. Fly540 Air: Fliegen nach Jomo Kenyatta, Nairobi und Lamu.
  • 4. Airkenya: fliegt zu Wilson Airport Nairobi und Lamu.
  • 5. Mombasa Air Safari: fliegt nach Mombasa und Lamu.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Malindi ist mit regelmäßig verkehrenden Intercity-Bussen mit Mombasa und Nairobi verbunden. Es ist nicht sicher mit dem Bus von Malindi nach Lamu zu reisen. Man muß fliegen.

Busgesellschaften und Verbindung:

  • Modern Coast: Nairobi
  • Dreamliner: Nairobi
  • Buscar EA: Nairobi
  • Pwani Tawakal: Mombasa
  • Mash Poa: Nairobi.
  • Tahmeed: Mombasa.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Vom Flughafen Mombasa nach Malindi sind es ca. 130 km, etwa 3 Stunden Fahrt, nach Watamu ca. 2,5 Std. Viele Hotels senden einen Kleinbus, um die Gäste abzuholen. Per Taxi kostet es etwa 70 - 100 Euro.

Mobilität[Bearbeiten]

Wenn immer möglich sollte man aus Sicherheitsgründen im chaotischen Verkehr Kenias ein Taxi bevorzugen. Die eigene Unversehrtheit ist den höheren Preis wert.

  • Kleinbusse (Matatu). Sie eigen sich am besten für längere Strecken, z.B. nach Mombasa oder Watamu. Sie sind billig, meist überfüllt, unsicher und unbequem.
  • Dreirad-Taxi (Tuktuk). Sie sind für 2 Personen zugelassen und eignen sich für mittlere bis kurze Strecken. Sie sind teurer als die Matatus, aber billiger als Taxis und auch öfter in Unfälle verwickelt.
  • Motorrad-Taxi (Boda-boda). Sie sind das billigste Verkehrsmittel für Kurzstrecken, aber auch das gefährlichste. Wenn man nicht sehr knapp bei Kasse ist, sollte man sie meiden.
  • Taxi. Reguläre Taxis sind die bequemsten und sichersten Verkehrsmittel. In der Nacht ist es am sichersten, immer ein Taxi zu nehmen.
  • Mietwagen. Von Mietwagen ist abzuraten, wenn man keine Erfahrung im chaotischen Links-Verkehr Kenias hat, es seid denn man mietet einen Fahrer mit.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Vasco da Gama pillar
Church Malindi.JPG
Portuguese chapel
  • 1 Vasco da Gama Säule. Vasco da Gama Säule im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVasco da Gama Säule (Q42840468) in der Datenbank Wikidata. Der Turm wurde in Erinnerung an 1498 erbaut, als der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama bei Malindi an Land ging und hier seinen Lotsen für die Weiterfahrt nach Indien an Bord nahm. In der Folgezeit ging Malindi ein Bündnis mit Portugal ein, nicht zuletzt um Unterstützung in der Auseinandersetzung mit der Nachbarstadt und Rivalin Mombasa zu gewinnen. Für die Portugiesen war Malindi der wichtige Stützpunkt zwischen Mosambik und Goa. Das Bündnis mit den Portugiesen nahm an Bedeutung ab, seit diese ab 1593 mit dem Fort Jesus ihren Hauptstützpunkt nach Mombasa verlegten. In der Folgezeit verlor Malindi ständig an Bedeutung und verfiel.
  • 2 Malindi National Museum. Eines von 3 Museen in Malindi überwiegend zur Geschichte der Stadt
  • 3 Portugiesische Kapelle. Die älteste portugiesische Kapelle in Ostafrika aus dem 15Jh.
  • 4 Falknerei (Falconry of Kenya). Kleiner Zoo besonders mit Vögeln und Reptilien. Ambiente etwas schmuddelig, aber vor allem für Kinder ein interessanter Besuch! Mit Bar und Restaurant aber eher niedrige Kategorie.
  • 1 Watamu. Watamu in der Enzyklopädie Wikipedia Watamu im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWatamu (Q745944) in der Datenbank Wikidata. Watamu ist ein Fischerdorf, das für seine malerischen Strände (Jacaranda, Garoda, Turtle Bay) bekannt ist. Es gibt viele hübsche italienische Restaurants, aber auch lokale Küche. Die Strände sind von besonderer Schönheit mit vielen Buchten und Felsen und eignen sich auch gut für Wattwanderungen. Es ist ein Zentrum des Tourismus und so sicher, dass man auch nachts im Ort herumlaufen kann.
  • 5 The Hanging Gardens of Malindi. The Hanging Gardens of Malindi auf Facebook. Die Hängenden Gärten von Malindi sind die einzige Orchideengärtnerei in Kenia. Spezialisiert auf Orchideen & Tillandsien (spanisches Moos). facebook-URL verwendet

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Tauchen
  • Schnorcheln. Der beste Ort ist in der Nähe des Jacaranda Beach Resort. Die Touren starten mit einem Boot vom Watamu Beach aus
  • Strandwandern
  • Kitesurfen

Strände[Bearbeiten]

Watamu Beach

Watamu:

  • 1 Turtle bay beach. Eine wunderschöne Bucht mit feinem hellem Sand verläuft parallel zur Küstenstraße, die entweder durch einen der Hotelresorts oder durch einen der mehreren engen Wege zwischen den Resorts erreicht werden kann.
  • 2 Mapango beach. Die kleine Bucht besticht durch türkisblaues Wasser und schneeweißen Sand.
  • 3 Garoda beach. Ein malerischer, feiner Sandstrand. Manchmal mit starkem Wind und starker Strömung
  • 4 Papa Remo beach

Malindi:

  • 5 Malindi Beach. Nördlich von Malindi.
  • 6 Malindi Marine Park Beach. Südlich von Malindi.
  • 7 Silversand Beach. Südlich von Malindi.

Einkaufen[Bearbeiten]

Malindi Town ist größtenteils mit Verkehr verstopft, was das Einkaufen etwas stressig macht, während es in Watamu viel entspannter ist.

Küche[Bearbeiten]

Watamu In Watamu gibt es viele Restaurants und Bars. Aufgrund der Dominanz italienischer und britischer Touristen sind die Gerichte dem Geschmack dieser Gäste angepasst.

  • 1 Crab Shack Dabaso Mida Restaurant. Crab Shack Dabaso Mida Restaurant auf Facebook. Meeresfrüchte facebook-URL verwendet
  • 2 Safina Beach Bar & Grill. Afrikanisch, Meeresfrüchte
  • 3 Papa Remo. Italienisch, Meeresfrüchte, mediterran

Malindi

  • 4 I Love Pizza. Preiswerte Pizzen, Meeresfrüchte und Fleischgerichte. Eines der am längsten laufenden Restaurants in Malindi.
  • 5 Driftwood Beach Club. Das Restaurant ist täglich geöffnet und bietet tagsüber ein Snack-Menü. Beliebtes Curry-Mittagessen jeden Sonntag mit Blick auf den Indischen Ozean.
  • 6 Osteria. Osteria auf Facebook. Italienisch, Meeresfrüchte, mediterran. facebook-URL verwendet
  • 7 La Rosada. Pizza, Italienisch, Meeresfrüchte.

Nachtleben[Bearbeiten]

Malindi[Bearbeiten]

  • 1 Club 28
  • 2 Pata Pata Beach Club. Einer der besten Nachtclubs in Malindi. Sehr groß und Live-Musik
  • 3 Uk Lounge
  • 4 Fermento Disco Bar

Watamu[Bearbeiten]

  • 5 Come Back Club. Sehr schöner Ort mit afrikanischer und europäischer Musik, die von einem Italiener verwaltet wird
  • 6 Club Kalahari. Einer der besten Clubs in Watamu
  • 7 Watamu Bay Disco & Lounge
  • 8 Club Pole Pole

Unterkunft[Bearbeiten]

Malindi

Watamu

  • Sun Palm Beach Resort
  • Christal Bay Resort
  • Lily Palm
  • Templ Point Resort. Schön und ruhig, aber etwas abgelegen.
  • Turtle Bay Beach Resort. Schöner Strand, gutes Hotel mit teilweise englischen Speisen.
  • Medina Palms. Sehr luxuriös, einer der besten in der Gegend.
  • Watamu Treehouse. Gutes Essen, schöne Zimmer mit herrlichem Blick auf den Indischen Ozean und Panoramablick auf das umliegende Waldgebiet.
  • Doum Palm & Eco Tower. Kunsthotel mit wenigen Wänden und viel farbigem Glas und sehr speziellem Design. Absolut einen Besuch wert, auch nur zum Anschauen.
  • Kobe Suite Resort
  • Hemingways Watamu. sehr luxurioes

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Respekt der Kultur. Es gibt viele kulturelle Unterschiede, die oft zu Missverständnissen zwischen Gästen und Einheimischen führen. Man sollte sich vorab etwas informieren und nicht erwarten, dass alle Einheimischen die Gäste zu verstehen haben. Kleiderordnung: Obwohl Kenia überwiegend christlich und ziemlich liberal ist, gibt es Gebiete mit großem muslimischen Einfluss, zum Beispiel in den Küstenregionen, wo es als unanständig gilt, kurze oder zu offene Kleider zu tragen. Dies gilt auch für ländliche christliche Gebiete. Die Einheimischen sind jedoch in der Regel sehr freundlich. Strandkleidung ist akzeptabel am Strand und im Hotel, aber nicht beim Bummel durch die Stadt oder in guten Restaurants oder bei Besuchen von Einheimischen. FKK sowie Oben-ohne-Baden sind in Kenia verboten. Küssen oder eindeutiges Streicheln sind in der Öffentlichkeit verpönt, Homosexualität ist gesetzlich verboten, wird aber heimlich praktiziert. Jede offenkundige Darstellung von Homosexualität (besonders von männlicher) kann zu offener Feindseligkeit führen. Obwohl gewalttätige Reaktionen ziemlich ungewöhnlich sind, ist es am besten, diskret zu sein, wenn man sich an solchen Aktivitäten mit Mitreisenden oder Einheimischen beteiligt. Es ist jedoch üblich, dass Menschen desselben Geschlechts sich an der Hand halten bei einer Unterhaltung. Einladungen: Wenn Sie in ein kenianisches Heim eingeladen werden, ist es angemessen, je nach Anlass ein Geschenk mitzubringen. Mit leeren Händen zu kommen ist eine Beleidigung des Gastgebers! Wenn man kein Gastgeschenk kaufen will, dann sollte man die Einladung höflich ausschlagen. Umgekehrt wird von Touristen immer erwartet, dass sie die Rechnung zahlen, wenn man mit Kenianern ausgeht (incl. der Taxikosten für An- und Heimfahrt!). Will man das nicht, dann sollte man das unbedingt vorher sagen oder einfach die Gesellschaft höflich ausschlagen. Dresscode in den Resorts: Männer tragen beim Abendessen eine lange Hose. Beim Frühstücks und Mittagessens kann man mit kurzer Hose und T-Shirt oder Strandkleid gehen. Nie in Badehose oder Bikini zum Essen.

Ausflüge[Bearbeiten]

Marafa - Hell's Kitchen
  • 1 Watamu Marine National Park : Der Park (70km nördlich von Mtwapa) ist Teil eines Komplexes von Meeres- und Gezeitenlebensräumen entlang der kenianischen Nordküste mit reicher und vielfältiger Vogelwelt, Fischen, Schildkröten und Dugongs (Gabelschwanzseekuh, Seeschwein) und der grünen Meeresschildkröte. Die Besucher können die weißen Sandstrände genießen, Schnorcheln, Wasserski, Windsurfen und Glasboden-Bootstouren. Der Watamu-Meeres-Nationalpark besteht aus einem Korallenriff mit bis zu 200 verschiedenen Fischarten wie Doktor- und Papageifische, Moränen, Weißspitzen-Riffhaie und verschiedenen Meeresschildkröten.
  • 2 Marafa Canyon : Marafa ist eine Siedlung etwa 40km nordöstlich von Malindi, bekannt für den Marafa-Canyon, eine durch Bodenerosion entstandene bizarre, sehr fotogene Schlucht. Die Straße nach Marafa ist in keinem guten Zustand und das Gebiet nicht gut ausgeschildert. Zur Begehung des Canyons braucht man mindestens eine Stunde, je nach Kondition. Der Canyon wird auch „Hells Kitchen“ (Höllenküche) genannt, wegen der enormen Hitze, die sich dort staut. Daher ist es empfehlenswert, am frühen Morgen oder vor Sonnenuntergang dort zu sein, wenn die Hitze erträglicher ist. Besonders spektakulär ist der Canyon bei Sonnenuntergang, da dann das Licht ständig das Landschaftsbild verändert. Man sollte Trinkwasser mitnehmen, wenn man in den Canyon geht. Eintrittspreis: 3 Euro, inklusive Führer. Anreise per Taxi von Malindi ca.30Euro.
  • 3 BIO-Ken Snake Farm . Wer sich für Schlangen interessiert, für den lohnt sich ein Besuch der Bio-Ken Schlangenfarm bei Watamu. Es ist ein Forschungszentrum, dass sich mit Reptilien, vor allem Schlangen und Schlangenbissen beschäftigt. Es beherbergt die größte Sammlung von Schlangen in Ostafrika und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Dieser bescheidene Ort ist eines der weltweit renommiertesten Schlangenforschungszentren. In einer ca. 45 minütigen Führung erfährt man viel über Reptilien. Es gibt ungefähr 127 verschiedene Schlangenarten in Kenia, von denen man viele besichtigen kann.
Watamu Mida Creek 5.jpg
Mida Creek
  • 6 Arabuko-Sokoke Forest Reserve: ist ein 420 km2 großer Küstenwald in der Nähe des Watamu Marine Parks. Es ist der größte intakte Küstenwald Ostafrikas mit 20% der Vogelarten Kenias, 30% Schmetterlingsarten und mindestens 24 seltenen und endemischen Vogel-, Säugetier- und Schmetterlingsarten. Die dichte Vegetation in diesem Wald schafft eine besonders reizvolle tropische Atmosphäre, wenn man spazieren geht oder fährt. Der Wald hat ein Netz von Fahr- und Wanderwegen. Viele Abschnitte des Waldes sind auch mit normalem PKW zugänglich. Ausgebildete Führer stehen zur Verfügung, um den Wald zu erkunden. Die besten Besuchszeiten sind am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, da die meisten Wildtiere sich vor der Mittagshitze verstecken. Die beste Zeit, um Vögel zu beobachten, ist vom Morgengrauen bis um 9:00 Uhr. Der Park ist von 6.00 - 18.00 Uhr geöffnet. Der Mida Creek ist ein sehenswerter Gezeitenfluss, der mit Mangrovenbäumen gesäumt ist und nur weniger als 1 km vom Eingang zum Arabuko-Sokoke Forest entfernt liegt. Der Creek ist ein Überwinterungsort für viele Arten von Wandervögeln.
Great Mosque of Gede
  • 7 Gede Ruins sind eines der wichtigsten historischen Denkmäler an der kenianischen Küste in der Nähe des Ortes Watamu. Versteckt im Wald, sind die Ruinen ein riesiger Komplex von Resten einer Swahili Stadt, die im Zwölften Jahrhundert erbaut wurde und im 15. und 16. Jahrhundert mit neuen Stadtmauern erweitert. In diesem Freilichtmuseum kann man zahlreiche Ruinen, darunter Moscheen, einen prächtiger Palast besichtigen. Alle Ruinen liegen eingebettet in einem 45 Hektar großen tropischen Wald, der die besondere Atmosphäre der Gede Ruinen ausmacht. Kipepeo Schmetterlings Projekt, in Gede, dient als alternative Einkommensquelle für Waldbewohner. Es hilft den Landwirten, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, indem sie Schmetterlingspuppen züchten, die in Schmetterlingshäuser in Europa und Amerika exportiert werden. Wer Schmetterlinge mag, sollte hier vorbeischauen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Eine offizielle Webseite ist nicht bekannt. Bitte auf Wikidata nachtragen.
  • Malindi.info private deutsche Seite mit Touristeninformationen
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