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Mtwapa

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Mtwapa, Beach near Creek.jpg
Mtwapa
Provinz unbekannt
unbekannte Verwaltungseinheit: Q269218 (edit)
Einwohner unbekannt
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Höhe unbekannt
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keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte von Kenia
Reddot.svg
Mtwapa

ACHTUNG

Am 28.08.2017 tritt das Verbot für Plastiktüten in Kraft. Ab diesem Tag ist es verboten, Plastiktüten zu produzieren, einzuführen und zu benutzen. Auch für Touristen gilt das strikte Einfuhrverbot von Plastiktüten. Es drohen drastische Strafen! Im Gepäck befindliche Plastiktüten sind bei Einreise in Kenia abzugeben.


Mtwapa ist eine Stadt nördlich von Mombasa in Kenia.

Hintergrund[Bearbeiten]

im Stadtzentrum
Mtwapa, Regenzeit
Mtwapa Creek
Beach Bar
Beach Africa Mtwapa
Strand an Jumbo Ruins
Jumbo Ruins
Motorrad Taxi, Matatu & Dreirad Taxi
Kanamai-Kikambala Beach
Markt

Leute, die ihre Ferien an den wunderbaren Stränden von Kenia verbringen wollen und auf eine Safari-Tour gehen möchten, müssen entscheiden, ob sie zur Südküste oder zur Nordküste gehen, was einfach südlich oder nördlich von Mombasa bedeutet. Während die Südküste (Diani Beach) und die Nordküste von Kilifi bis Malindi die schöneren Strände und mehr ursprüngliche Natur haben, bietet die Küste um Mombasa und Mtwapa viel mehr Sehenswürdigkeiten, Sportmöglichkeiten und Nachtleben.

Mtwapa ist ein staubiger Ort, ca. 15 km nördlich von Mombasa und eine der am schnellsten wachsenden Gemeinden in Kenia mit ca. 50000 Einwohnern. Dies ist zum Teil auf den Mangel an modernen öffentlichen Verkehrsmitteln (Straßenbahn, U-Bahn) in Kombination mit dem chaotischen Verkehr in Mombasa zurückzuführen und der damit verbundenen Entwicklung von städtischen Vororten zu neuen Zentren. Auf der anderen Seite siedeln dort viele Europäer und bringen durch ihr Geld und auch durch das dadurch gestiegene Ansehen des Ortes eine Weiterentwicklung in Gang.

Mtwapa ist als "das Dorf, das niemals schläft" bekannt. Auch lange nach Mitternacht sind die Strassen und Pubs voll und selbst Strassenverkäufer sind unterwegs. Es ist das Zentrum des Nachtlebens und der Prostitution in der Gegend um Mombasa. Aufgrund der vielen Europäer, die Häuser für den Ruhestand bauen oder einfach nur den Winter dort verbringen, ist der Ort nun auch für Kenyaner im Trend und die Immobilienpreise und die Bautätigkeit wachsen stetig. Die stetig steigende Zahl deutschsprachiger Langzeitgäste trifft sich in der Wellfit Bakery, dem Eagle Nest Restaurant und einem Pub auf der gegenüber liegenden Seite des Eagle Nest, wo auch gelegentlich deutsche Musik gespielt wird. Ein anderer beliebter deutscher Treffpunk ist der Safari Inn Pub in Shanzu hinter dem Serena Beach Hotel.

Das Klima in Mtwapa ist tropisch feucht-warm. Die beste Reisezeit ist von Ende November bis Mitte März. Danach wird es unangenehm heiß mit erhöhter Luftfeuchtigkeit. Die schlechteste Reisezeit ist in der Haupt-Regenzeit von April bis Juni. Dann kann man oft wenig unternehmen, da wegen fehlender Kanalisation in kürzester Zeit die Wege und Straßen überschwemmt und schlammig sind. Meist regnet es zwar nur kurz und dann scheint wieder die Sonne, aber auch tagelanger Dauerregen kommt vor. In den dadurch entstehenden Pfützen vermehren sich die Mücken schlagartig und das Malaria- und Dengue-Fieber-Risiko steigt. Auch in der 2. Regenzeit, Oktober/November muß man mit Beeinträchtigungen rechnen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die Anreise erfolgt über den Flughafen von Mombasa. Von dort kann man sich für 25-30 Euro ein Taxi nehmen. Gleich nach dem Verlassen des Flughafengebäudes in Mombasa wollen viele eifrige junge Männer Ihr Gepäck zum wartenden Fahrzeug tragen. Gehen Sie auf diese Angebote nicht ein, da manche dieser Kofferträger versuchen die Neuankömmlinge mit weit überhöhten Preisen zu betrügen. Es sind ohnehin nur ein paar Meter, und bei der Gepäckausgabe können Sie sich einen kostenfreien Kofferwagen nehmen.

Wer Küstenurlaub mit einer Safari im Massai Mara Park kombinieren möchte, sollte über Nairobi nach Kenia anreisen, um die hohen Kosten für den Flug von Mombasa in die Mara und zurück zu sparen. Oder man startet die Safari-Tour von Mombasa und fährt mit dem Auto nach Tsavo, Amboseli, Nairobi, Mara (evtl. auch Naivasha, je nach Zeit) und dann zurück zur Küste per Flug oder Bahn. Dann kann man auch direkt nach Mombasa anreisen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der nächstgelegene Bahnhof ist in Mombasa. Mai 2017 wurde die von chinesischen Firmen renovierte Bahnstrecke fertiggestellt und hat nun eine Fahrtdauer von 4-5 Stunden von Mombasa nach Nairobi (Ticketpreise: 3.Klasse: ca.7 Euro, 1.Kl.: ca. 30 Euro) Fahrplan und Preise

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Fernbusse fahren von Mombasa aus in Richtung Nairobi (9 Std, 18Euro) und Malindi (1,5Std, 10E.). Man kann in den Bus nach Malindi auch von Mtwapa aus zusteigen. Nach Lamu ist es empfehlenswert einen Flug zu nehmen, da die Strassen im Norden nicht wirklich sicher sind.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mtwapa liegt an der Hauptstrasse Richtung Norden und man braucht mit dem Auto ca.30min von Mombasa aus, je nach Verkehrslage. Zu den Hauptverkehrszeiten, morgens und nachmittags, wenn die Geschäfte, Banken, Behörden usw. schliessen, kann die Fahrt auch weit über 1 Stunde dauern.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Der Hafen von Mombasa ist der grösste von ganz Ostafrika. Viele Frachtschiffe und auch Kreuzfahrtschiffe landen dort an. Wer mit einem eigenen oder gemieteten Boot die Küste von Kenia befahren will, muss von den Behörden die entsprechenden Bewilligungen einholen.

Mobilität[Bearbeiten]

Die preiswerteste Möglichkeit von Mombasa nach Mtwapa zu kommen, ist mit Kleinbussen ("Matatus") und kostet etwa 1-2 Euro (2016). Mtwapa ist die Endstation der Matatus von Mombasa Richtung Norden. Sie fahren vom Zentrum gegenüber der Hauptpost ab und über den Vorort „Nyali“ Richtung Nordküste. Mit dem Taxi benötigt man etwa 25-30 Euro von Mombasa nach Mtwapa. Innerhalb von Mtwapa sind die Motorrad-Taxis die schnellste und billigste Transportmöglichkeit. Die Kosten liegen bei ca. 0,25Euro/km. Taxis kosten etwa 1 Euro/km. Dreiradtaxis (Tuktuks) sind etwas preiswerter als Taxis. Eine deutlich preiswertere Alternative zu den regulären Taxis ist der Fahrdienst Uber [1]. Autovermietungen gibt es einige in Mtwapa und Mombasa. Die Preise liegen um Ksh 3500 pro Tag für PKW, 6500 für SUV. Man kann auch einen Fahrer mieten, was unbedingt empfehlenswert ist, wenn man mit dem Linksverkehr Probleme hat oder generell entspannter unterwegs sein will.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 1 Mtwapa Creek. Der Creek ist eine Bucht mit schöner tropischer Flora und Fauna und mit einigen kleinen Anlegestellen für Boote. Von touristischem Interesse ist das Vorkommen vieler Vogelarten und Affen und der kleine Hafen als Ausgangspunkt für Hochseeangeltouren. Einige gute Restaurants(Moorings, LaMarina, CobbaCabana), die entlang des Creeks liegen, bieten sehr schmackhafte Fischgerichte an. Man sitzt dort auf Terrassen mit Blick auf die Bucht inmitten tropischer Vegetation. Die Atmosphäre dort ist völlig anders als in den touristischen Clubs an den Stränden. Sie sind einfach von den Strandresorts aus per Taxi erreichbar, sicher und ein gutes Erlebniss. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 2 Jumba Ruins. Die Ruinen liegen etwa 5 km vom Zentrum von Mtwapa entfernt Richtung Meer. Die Jumba Ruins ist eine verfallenes Dorf (etwa 600 Jahre alt). Die Überreste von Häusern und Moscheen liegen in einer malerischen tropischen Waldlandschaft in der Nähe von der Küste. Dort befindet sich auch eines der besten Restaurants der Gegend direkt am Meer gelegen. Der wundervolle Strand hier ist der schönste von Mtwapa. Da es keinen Schatten gibt, muss man sich einen Sonnenschirm mitnehmen wenn man länger verweilen will. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 3 Mamba Village. Lunapark und Krokodilfarm mit ca. 20. 000 Krokodilen jeglichen Alters und Größe, Krokodilfütterung, Reitmöglichkeiten für Kinder, Terrarium, botanischer Garten u.a. kleine Attraktionen. Eintritt Ksh 1000. Die Anlage, obwohl nicht sonderlich gepflegt, ist durchaus sehenswert. Man sollte an alle Attraktionen nicht zu hohe Erwartungen haben. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 4 Haller Park. (Bamburi Nature Trail) ist ein Naturpark etwa 10 km von Mombasa in Bambouri, mit einer grossen Zahl von Pflanzen- und Tierarten. Er dient als Erholungsort für Touristen und Einheimische. Derzeit leben im Haller Park eine Vielzahl von Wildtieren wie Flusspferden, Giraffen, Büffeln, Antilopen, Affen sowie kleineren Säugetiere und Vögel. Die Vielfalt der Vegetation ist beträchtlich, von Mangrovenpalmen und majestätischen einheimischen Schattenbäumen zu typischen Küstenwäldern. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 5 Nguuni Sanctury. Es gibt in diesem Park Giraffen, Oryx, eine Straussendame und Wasserbock. Weiter gibt es einen Grillplatz und dort werden dann auch Giraffen und Co. "hingetrieben", wenn man dort ein Barbecue macht. Man kann den Grillplatz auch für 2.000 KSH buchen und hat den dann für sich alleine. Ein wunderbarer Platz für einen schönen Nachmittag mit Freunden oder Familie oder nur zu einem langen Spaziergang mit anschliessendem Sundowner. Die Feuchtgebiete mit kleinen Seen sind interessant für Vogelliebhaber, die hier die Gelegenheit haben, viele verschiedene Vogelarten zu beobachten. Grosse Dumpalmen mit Leopardorchiden in den Kronen sind eine weitere Sehenswürdigkeit in diesem kleinen Park. Da keine Bewirtung vorhanden ist, muss man Grillgut und Getränke mitbringen. Wasser und Grillroste sind vorhanden. Eintritt 500 ksh. Typ ist Gruppenbezeichnung

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Die meisten Touristen besuchen Mtwapa wegen seinem einzigartigen Tag- und Nachtleben (siehe auch: whats-on-mombasa.com). Mtwapa ist bekannt als das "Dorf, das niemals schläft" mit allen Arten der Unterhaltung die Touristen suchen, wie Diskotheken, Bars, Restaurants und nicht zuletzt auch Prostitution. Mombasa und vor allem Mtwapa sind für Sextourismus bekannt. Das Nachtleben beginnt ab etwa 21.30 Uhr und dauert bis in den Morgen. Tagsüber spielt sich diesbezüglich mehr an den Stränden von Bamburi und Shanzu ab, besonders vor den großen Hotels und den Beach Bars. Einzelne Männer und Frauen werden sehr schnell von den „beach boys“ oder „beach girls“ angesprochen, egal ob beim Strandspaziergang oder an der Beach Bar.
  • Bootsfahrten im Creek und Hochseefischen und Segeltörns starten in der unmittelbaren Nähe von Moorings Restaurant am Creek
  • Mountain bike tours um den creek [2]
  • Go-Kart: Die Bahn unter schweizer Leitung befindet sich am Bamburi Beach 5km südlich von Mtwapa
  • Paint Ball: Infos an der Go-Kart Bahn in Bamburi
  • Wassersport: Surfen, Tauchen, Schnorcheln, usw. an den Stränden von Kanamai oder Shandzu
  • Glasbodenboot-Fahrt mit schnorcheln im Mombasa Marine Park[3]. Eintritt: USD 17, Tourkosten Ksh 1500-2000
  • Safari: es gibt auch in Mtwapa einige Anbieter von Safaris. Die Adressen liegen in allen Hotels bereit. Besucher, die mit der englischen Sprache nicht so vertraut sind, koenne sich auch an Veranstalter [4] unter deutscher Leitung wenden. Die Tsavo National Parks sind von der Küste leicht mit dem Auto zu erreichen und man findet hier im Prinzip alle Tiere. Tsavo Ost ist ist offener, mit vielen Tieren. Tsavo West ist felsig mit vielen Sträuchern und relativ wenig Tiere in interessanter Landschaft. Amboseli ist recht flach, oft staubig, mit großem Sumpfgebiet und spektakulärem Blick auf den Kilimandscharo, viele Elefanten. Eher empfehlenswert in Kombination mit den Tsavos, aber man sollte dann mehrere Übernachtungen planen. Massai Mara sind meist Flugsafaris, d,h, kurze Wegstrecke, alle Tiere zu finden, meist sogar leichter als in den anderen Parks.
  • Wandern: Mtwapa selbst ist viel zu laut und chaotisch zum Spazierengehen. Eine gute Alternative ist eine Strandwanderung entland des Kanamai-Kikambala Beach. Es ist ein malerischer Strand mit den typischen Palmen und weißem Sand, der nur wenigen Touristen besucht wird. Daher kann man ungestört am Strand spazieren gehen, ohne von Strandjungen oder Souvenir-Anbietern belästigt werden. Ansonsten gibt es einige schöne Wege westlich des KARI (Kenya Agricultural Research Institute) bis zum Creek. Man geht dort entlang der Felder und Palmplantagen mit typisch landwirtschaftlicher Besiedlung. In Ruhe kann man hier afrikanisches Leben betrachten.
  • Der Ort bietet aber auch schöne Strände mit Strandhotels oder Strandbars, die sich perfekt zum Entspannen eignen, da sie nicht überfüllt sind: 1 Kanamai-Kikambala-Beach Typ ist Gruppenbezeichnung: Früher ein Zentrum des Tourismus, macht er nun einen verlassen Eindruck und wird fast nur von Einheimischen frequentiert. Es ist ein malerischer Strand mit den typischen Palmen und weißem Sand., 2 Jumba Ruins Beach Typ ist Gruppenbezeichnung: ein kaum frequentierter sehr malerischer weißer Sandstrand, 3 Beach Africa Typ ist Gruppenbezeichnung: ein kleiner Strand zwischen Mangroven, weniger zum Schwimmen als zur Spazierengehen geeignet. Bei Ebbe kann man bis zum Cobba Cabana Strand gehen, 4 Cobba Cabana Beach Typ ist Gruppenbezeichnung: Zum Schwimmen wird er fast nur von Einheimischen genutzt. Gut zum Spazierengehen und relaxen an der dortigen beach bar. 5 Shanzu Beach Typ ist Gruppenbezeichnung: langer weisser Sandstrand, mit Hotels und Beach Bars. Einer der besten Strände zum Baden. Ein beliebter deutschsprachiger Treffpunkt hier ist der Safari Inn Pub hinter dem Serena Beach Hotel wegen des Fassbieres. 6 Bamburi Beach Typ ist Gruppenbezeichnung: Der lebendigste Strand zwischen Mtwapa und Mombasa, mit Matatu erreichbar. Beliebt bei Einheimischen zum spazierengehen und baden, besonders am Sonntag; viele Hotels, Kneipen, Strandbars, Beach Boys, Beach Girls, Andenkenstände und vieles mehr. Das Big Tree Restaurant und Pub ist besonders beliebt bei deutschen Touristen, um mit Einheimischen des anderen Geschlechts in Kontakt zu kommen. Hier kann man auch ein Schließfach für 100 KSH mieten (die man am Ende des Tages zurückbekommt). So kann man den Strand genießen, ohne dass Dinge gestohlen werden, während man im Wasser ist. Zwischen der Pirate Beach Bar und dem Big Tree ist der Strand am besten zum baden geeignet. Bei Ebbe kann man am nördlichen Ende um zwei Felsen herum zum Shanzu Beach gehen. Der Bamburi Strand hat auch ein gutes Nachtleben. Der Tidenhub zwischen Ebbe und Flut ist an der kenianischen Küste sehr ausgeprägt!

Einkaufen[Bearbeiten]

Andenken: Immer wieder bekommt man Dinge angeboten, deren Handel und Ausfuhr nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen verboten sind, wie z.B. Krallen von Löwen, gewisse Seetiere, Schmetterlinge, Muscheln, Seesterne usw. Auch wenn man Muscheln, Seesterne oder Kaurischnecken am Strand findet, kann es sich um geschützte Arten handeln. Im Zweifelsfall besser einfach liegen lassen. Die Strafen sind sehr hoch. Holzarbeiten, Kleidung, Kunsthandwerk usw kann man dagegen bedenkenlos kaufen. Wie in ganz Afrika, ist Feilschen in kleinen Geschäften üblich. Vor allem, wenn Sie Ausländer sind, ist der erste Preis in der Regel höher als das, was normalerweise für die Ware bezahlt wird.

Bei allen Hotels, entlang der Strassen und am Strand von Bamburi und Shanzu gibt es Stände, an denen Kunsthandwerk und landestypische Kleidung usw angeboten wird. Intensives handeln wird hier sogar erwartet. Niemand wird am Ende etwas unter Preis verkaufen. Die Preise und das Angebot dieser Artikel ist in der Altstadt von Mombasa mit Abstand besser.

Die beste Einkaufsmoglichkeit, besonders für internationale Lebensmittel, ist das Nakumatt Einkaufszentrum in Bambouri und der Naivas Supermarkt, 12 km südlich von Mtwapa. Deutsches Brot und genießbare Brötchen gibt es in der "Wellfit Bakery". Dazu kann man dort noch einen leckeren Kaffee genießen mit deutschem Kuchen. Das Café bzw. Bäckerei liegt schräg gegenüber der "Catholic Church" in Mtwapa und ist ein beliebter Treffpunkt der deutschsprachigen Langzeitgäste. Wer Probleme in Mtwapa hat, kann hier Rat bekommen. Die größten Supermärkte in Mtwapa sind die beiden Tuskeys mit reichhaltigem Sortiment, der Kleine im Zentrum auf der Hauptstrasse, der Grosse in der Mtwapa Mall am nördlichen Ende des Ortes. Für den Einkauf von Gemüse und Früchten gibt es einen kleinen Markt und viele Stände entlang der Hauptstrasse. Die Preise dort sind allerdings recht hoch und für größere Einkäufe von Obst und Gemüse lohnt der Weg zum Kongowea Markt kurz vor der Brücke nach Mombasa. An den Apotheken, die es in großer Zahl entlang der Hauptstraße gibt, steht nicht Pharmacy sondern Chemist!

Küche[Bearbeiten]

Beach at Jumba Ruins Beach
Restaurant at Jumba Ruins
Restaurant & Bar at midtown
Moorings, Mtwapa.jpg
Restaurant at Creek

In vielen Restaurants sollte man genügend Zeit mitbringen, da von der Bestellung bis das Essen gebracht wird, nicht selten eine Stunde vergehen kann, da alles immer frisch zubereitet wird. Wenn man sehr hungrig ist, ist es empfehlenswert eine Vorspeise nehmen.

  • 1 Jumba Ruins Monsoons Typ ist Gruppenbezeichnung[5]: sehr gutes Restaurant (Italienisch, Meeresfrüchte) neben den Ruinen direkt am Meer gelegen unter italienischer Leitung. Gehobenes Preisniveau, sehr ruhig in besonders schöner Umgebung.
  • 2 La Marina Typ ist Gruppenbezeichnung: ausgezeichnetes Restaurant (International, Meeresfrüchte) mit schöner Aussicht auf die Bucht. Gehobenes Preisniveau. Das Restaurant verfügt über ein schwimmendes Boot, wo die Gäste auch bedient werden können.
  • 3 Moorings Typ ist Gruppenbezeichnung: sehr gutes Restaurant (International, Meeresfrüchte, Vegetarisch, Pizza) auf einem schwimmenden Boot an dem Creek. Sehr schöne Umgebung. Mittleres bis gehobenes Preisniveau.
  • 4 Makuti Hidden Typ ist Gruppenbezeichnung: gute und preisgünstige Speisen, einfaches, nettes Ambiente, ruhig und sauber. Auch viele deutsche und österreichische Gerichte.
  • 5 Eagle Nest Typ ist Gruppenbezeichnung: Beliebter Treffpunkt deutschsprachiger Bewohner Mtwapas. U.a. auch Leberkäse, Weisswurst im Angebot.
  • 6 Bahari Gates Typ ist Gruppenbezeichnung: Schöner Biergarten und Restaurant mit Pool, bewachtem Parkplatz und gepflegten Rasenflächen.
  • 7 Maridadi Typ ist Gruppenbezeichnung Restaurant und Bar: Sehr gutes Restaurant in idyllischer Lage, dass neben internationaler auch besondere Varianten afrikanischer Küche anbietet, direkt am Strand von Kanamai-Kikambala gelegen als Teil des Salama Beach Resort, unter deutscher Leitung.
  • 8 Safari Inn Typ ist Gruppenbezeichnung Restaurant und Bar: Hinter dem Serena Beach Hotel. Internationale und schweizer Küche mit gutem Preis-Leistungs-Verhältniß . Beliebter Treffpunkt deutschsprachiger Touristen
  • 9 Mumtaz Typ ist Gruppenbezeichnung: einfache preiswerte lokale Gerichte, auch zum Mitnehmen.
  • 10 Porini Typ ist Gruppenbezeichnung: Ein guter Ort, um ein wirklich afrikanisches Mittagessen zu geniessen und dieses mit einem Besuch der Aldabra Riesenschildkröten zu verbinden. Das Restaurant befindet sich ca. 4 km nach der Mtwapa Mall Richtung Kikambala auf der rechten Seite.
  • 11 Fast food. Die bekannten kenianischen Fast Food Ketten (Chicken Inn & Pizza Inn) haben eine Filiale bei der „Kenol filling station“ an der Hauptstrasse Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 12 Big Tree. Schöne Bar direkt am Strand. Essen ist in Ordnung, Getränke kalt, die Preise anständig. Ein guter Platz für einen Strandausflug, besonders für Leute die auf der Suche nach Abenteuern sind. Viele weibliche Einheimische warten auf die Touristen. Der Club kann über das Wochenende ziemlich überfüllt sein. Hier kann man auch ein Schließfach für 100 KSH mieten, so daß man den Strand genießen kann, ohne dass Dinge gestohlen werden, während man im Wasser ist. Typ ist Gruppenbezeichnung

Nachtleben[Bearbeiten]

Beach Bar
Bekannter Club in Mtwapa
  • 1 Cobba Cabana Typ ist Gruppenbezeichnung: einfache Strandbar mit internationalen Besuchern, lauter Musik und tropischem Flair, direkt am Meer gelegen. Samstags: Lagerfeuer mit Musik. Sonntags: von Nachmittags an Musik und Party
  • 2 Beach Africa Typ ist Gruppenbezeichnung: Einfache Beach Bar und Hostel. Die Aussicht und die Lage (direkt am Meer) sind sehenswert und das Essen ist i.a. gut. Die entspannte Atmosphäre macht es zu einem besonderen Ort. Die Unterkunft ist allerdings abenteuerlich (u.a. ein offenes Baumhaus zum schlafen). Es ist ein Platz fur Rucksacktouristen, also sollte man nicht allzuviel Komfort erwarten. Die Umgebung ist nicht wirklich sicher!
  • 3 Casaurina Typ ist Gruppenbezeichnung. In diesem Club ist Tag und Nacht Party und Bier trinken angesagt. Das Casaurina ist der größte "Pick-up-Club“ für alte Europäer und junge Kenianerinnen. Normalerweise versuchen Einheimische (beiderlei Geschlechts) die Gäste auf der Tanzfläche zu verführen.
  • Bahnhof. Ein Treffpunkt von Einheimischen und dort lebenden Ausländern zum Biertrinken und einfachem Essen. Nicht touristisch. Gegenüber Casaurina gelegen. 24 Std. geöffnet. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Naiz. Gegenüber vom Casaurina an der Mombasa-Malindi Straße. Gute Musik, gute Stimmung, günstige Getränke. Beliebt bei Einheimischen aus der Region. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 4 Club Lambada Typ ist Gruppenbezeichnung International: tolle Musik, Bikini-Pool-Tänze, guter Service, gute Parkmöglichkeiten.
  • 5 Big Tree Typ ist Gruppenbezeichnung: liegt nur wenige Kilometer südlich von Mtwapa am Bamburi Beach. Dance-Club direkt am Meer mit einer sehr guten Atmosphäre und super sexy Tanzwettbewerben. Auch Cheers Club und Sheba am Bamburi Beach sind empfehlenswert.

Unterkunft[Bearbeiten]

Für den normalen Strand-Tourismus sind sowohl Mombasa-Bambouri/Shandzu Beach (5 km im Süden), als auch am Kanamai-Kikambala Beach (7 km im Norden) die angenehmeren Orte zum wohnen als Mtwapa-Stadt. Es ist ein Party-Ort für Leute, denen das Nachtleben wichtiger ist, als der perfekte Strand oder ruhige Umgebung. Viele Europäer bevorzugen Mtwapa gegenüber den Luxus-Strand-Hotels, da es preislich günstiger ist, um z.B. mehrere Monate der Winterkälte in ihren Ländern zu entkommen.

Die Preise für Wohnungen beginnen bei 20 Euro/Monat für Hütten ohne jeglichen Komfort außerhalb des Zentrums bis zu etwa 300 Euro/Monat für eine komfortable Wohnungen in einer schönen Umgebung. Wohnungen werden in der Regel durch Immobilienmakler vermittelt. Die Preise für Hotels sind in den bekannten Internetbuchungsseiten aufgelistet.

Es gibt in Mtwapa auch Unterkünfte unter deutscher Leitung, z.B. 1 Kama Paradise Typ ist Gruppenbezeichnung, 2 Kerstinas Aparments&Lodges Typ ist Gruppenbezeichnung, 3 Salama-Beach-Resort Typ ist Gruppenbezeichnung,* 4 Boko Boko Typ ist Gruppenbezeichnung, 5 Hibiskus Lodge Typ ist Gruppenbezeichnung, wo man gute Infos und z.T. auch deutsches Essen bekommt. Die Unterkünfte sind besonders Interessant für Leute, die der englischen Sprache nicht so mächtig sind, oder auch Interesse haben, sich in der Gegend niederzulassen und Beratung suchen.

Sehr gute Resorts nahe Mtwapa sind u.a.:

  • 6 Serena Beach Resort Typ ist Gruppenbezeichnung & Spa, Shandzu Beach
  • 7 Sarova Whitesands Beach Resort Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 8 Jumuia Conference & Beach Resort Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 9 Severin Sea Lodge Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 10 Voyager Beach Resort Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 11 Bahari Beach Hotel. Typ ist Gruppenbezeichnung

Für alle Unterkünfte gilt, daß Wertsachen und Bargeld, nie auf dem Zimmer gelassen, sondern im Hotelsafe aufbewahrt werden sollten!!

Die großen All inklusive Hotels erlauben allesamt keine einheimischen Gäste im Hotel. Wer darauf Wert legt, muss daher auf kleinere „Girlfriendly Hotels“ ohne „Joiner Fee“ ausweichen, in denen Begleiter für die Nacht ohne zusätzliche Kosten übernachten können. Solche Hotels werden in Kenia als „Girlfriendly“ oder „Guestfriendly“ bezeichnet.

Gesundheit[Bearbeiten]

Trinkwasser: Leitungswasser zum Trinken sollte man meiden und dafür Flaschenwasser verwenden. Bei Essen von Strassenständen ist besondere Vorsicht geboten. Auf keinen Fall sollten Salate oder kalte Speisen verzehrt werden. Im Zweifelsfall gilt der alte englische Spruch für alle tropischen Gegenden: "Cook it, peel it or forget it" (Koch es, schäle es, oder vergiss es). Kaum jemand bleibt während einer Tropenreise von Durchfall verschont. Selten liegt es am fremden Essen, sondern meist am Genuss von zu kalten Getränken. In der Regel helfen europäische Medikamente nur wenig. In fast jeder Apotheke in Kenia gibt es „Dia Stop“. Diese Tabletten helfen sofort und zuverlässig. Nehmen Sie diese auch prophylaktisch auf die Safari mit. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen HIV Infektionen niemals unterlassen ebenso Impfungen [6] gegen Tropenkrankheiten. Mtwapa ist kein Gelbfiebergebiet.

Notrufnummern: Polizei, Feuer, Krankenwagen: 999. Tourist Police Mtwapa Sub Base (gegenüber Jesus Celebration Center, Malindi Rd) +254 720 344901, Mtwapa Polizeistation (an der Brücke über den Creek, gegenüber Kendas Hotel, Malindi Road +254 20 3509958. Das Tourist Safety and Communication Center bietet eine 24-Stunden-Touristen-Helpline (02-604767), wo Sie Hilfe suchen können, wenn Sie in irgendeiner Art von Schwierigkeiten sind. Notfallnummer bei Schlangenbissen: +254 718 290 324

In Mtwapa gibt es mehrere Gesundheitszentren und ein Krankenhaus (Agakan Hospital) in der Nähe der Mtwapa Mall

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Sicherheit: Mtwapa ist ein relativ sicherer Ort, auch Nachts. Wegen der vielen Ausländer, ist mehr Polizei unterwegs, als in anderen Orten üblich. So kann man auch Nachts von einen Club zum andern gehen, wenn man die normalen Vorsichtsmaßregeln (z.B. kein wertvoller Schmuck, Uhr, Geldbörse in der hinteren Hosentasche) beachtet. Für alle Unterkünfte gilt, daß Wertsachen und Bargeld, nie auf dem Zimmer gelassen, sondern im Hotelsafe aufbewahrt werden sollten!! Dinge, die man am Strand unbeobachtet liegen lässt, sind weg. Des öfteren warnen Mitarbeiter der Reiseveranstalter das Hotel auf eigene Faust zu verlassen. So entgehen einem viele landestypische Eindrücke. Es vollkommen unbegründet, und man wird oft den Verdacht nicht los, dass diese Warnungen nur dazu dienen, daß die Reisenden die oft überteuerten Safariangebote, die schlechten Umtauschkurse sowie die meist nur bescheidenen aber immer viel zu teuren Angebote der Hotelshops wahrnehmen. Abgesehen von sehr vereinzelten Handtaschendiebstählen ist es nicht gefährlicher als in jeder Stadt in Europa. Nachts jedoch sollte man zur Vorsicht immer mit dem Taxi von der Unterkunft in Pubs, Restaurants und zurück fahren. Jedes Restaurant wird ihnen ein vertrauenswürdiges Taxi bestellen auf Anfrage.
  • Mitnahme vom Reisepass: Bei Kontrollen durch die Polizei besteht Ausweispflicht. Es genügt aber auch eine Kopie. Daher sollte man gleich am ersten Tag eine Kopie im Hotel machen lassen, die man dann immer mitnehmen kann, ohne Angst den Ausweis zu verlieren. Wichtig dabei ist die erste Seite und das Visum im Pass, welches man bei der Einreise erhält.
  • Kontakte: Man wird am Strand oder in den Beachbars zwangsläufig Kontakt zu kenianischen Frauen und Männern finden, die auf der Suche nach einem besseren Leben versuchen, sich an einen Tourist zu binden. Man sollte sich immer im klaren sein, dass hier nicht die Sympathie, sondern das Geld zählt. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen HIV Infektionen niemals unterlassen.
  • Beachboys: An den Stränden von Bamburi oder Shanzu sind immer etliche anzutreffen, die etwas verkaufen wollen. Auch wenn die Mehrzahl sehr freundlich ist, fühlt man sich doch bald sehr belästigt. Man sollte sie immer, wenn man am Strand angesprochen wird, einfach ignorieren, kein „Nein Danke“ oder irgendwas anderes antworten. Das ist zwar unhöflich, führt aber dazu, daß man bald unbehelligt bleibt. An den Stränden von Cobba Cabana, Beach Afrika oder Kikambala sind fast keine unterwegs und dort hat man seine Ruhe und kann unbehelligt spazieren gehen oder im Sand liegen.
  • Einladungen und Treffen: Geht man als Weißer mit Kenianern in ein Pub oder Restaurant wird erwartet, dass man bezahlt. Will man das nicht, dann unbedingt vorher abklären! Wird man nach Hause zu Kenianern eingeladen, dann sollte das Gastgeschenk dem Anlass entsprechend sein. Bei einem Treffen auf einen Tee, bringt man eine Kleinigkeit mit, bei Einladung zum Essen entsprechend mehr, wie Wein und Süßigkeiten für die Kinder. Nichts mitzubringen ist beleidigend! Besser das Gastgeschenk grosszügig, als geizig bemessen. Das gilt natürlich nur bei Familienbesuchen. Besuche bei "beach boys" oder "beach girls" sind ohnehin eine andere Angelegenheit.
  • Bevor man Fotos von Menschen machen will, sollte man vorher immer um Erlaubnis fragen. Verboten sind Fotos von militärischen und öffentlichen Einrichtungen wie Banken, Fähren, usw. Hier wird streng gegen vorgegangen, also Vorsicht!!
  • Baden: Je nach Gezeitenstand (siehe Weblinks) kann das Meer mitunter hohe Wellen haben. Strömungen und Unterströmungen sind nicht zu unterschätzen. Gerade bei ablaufendem Wasser sollte man nicht zu weit hinaus schwimmen. FKK sowie "oben ohne" Baden ist in Kenia grundsätzlich verboten. Die Polizei versteht hier wenig Spaß und greift hart durch.
  • Strandschuhe : Bei Ebbe kann man am besonders am Kikambala Beach wunderbare Wanderungen auf dem dann freiliegenden Korallenriff unternehmen. Da das Korallengestein recht scharfkantig ist, sind Schuhe vorteilhaft. Einfache Strandschuhe aus weichem Kunststoff sind dabei allerdings völlig ungeeignet, da auf dem Korallenriff auch Seeigel leben, deren lange und spitze Stacheln problemlos die Kunststoffsohlen durchbohren. Alte Sandalen mit dicker fester Sohle sind geeigneter.
  • Geld: Es gibt viele Geldautomaten (ATM) an denen alle gängigen deutschen Karten problemlos funktionieren und Banken bei denen man Euro in Kenia Schilling umtauschen kann, z.B. in der Mtwapa Mall. Man braucht in Kenia keine US-Dollar! Der Kurs bei den Banken ist besser als in Hotels, wo man ebenfalls Geld tauschen kann. In größeren Geschäften und Hotels kann man meist mit Kreditkarten bezahlen.
  • Stromadapter: In Kenia werden die englischen Dreipolstecker verwendet. Es ist empfehlenswert, sich aus Deutschland einen Adapter mit Überspannungsschutz mitzunehmen. Spannungsschwankungen sind in Kenia häufig und so sichert man Handy oder Computer dagegen ab. Bei Tuskeys oder Nakumatt kann man die entsprechenden Adapter auch bekommen, aber ohne den Spannungsschutz.
  • Internet und Telefon: In den meisten Hotels gibt es WIFI/Wlan, oft allerdings nur an der Rezeption. Will man vom Hotelnetz unabhängig sein, oder benötigt man ein schnelleres Netz, gibt es oberhalb des Nakumatt Supermarktes in Bamburi einen Shop mit den kenianischen Netzanbietern Safaricom und Orange. Diese bieten Internetbundles und auch Simkarten fürs Mobiltelefone sehr preiswert an. Für die Anmeldung wird der Reisepass benötigt. Wenn man oft nach Hause telefonieren muss, ist eine kenianische Sim Karte fürs Telefon sehr lohnenswert. Man spart die hohen Roaminggebühren, und mit einer kenianischen Telefonkarte kosten auch ein längere Gespräche nach Deutschland wenig.
  • Trinkgeld: In der Regel sollten man, wenn das Essen geschmeckt hat und bei gutem Service etwa 10 Prozent des Rechnungsbetrages als Trinkgeld geben, aber wirklich nur, wenn man zufrieden war. Auf Safaris ist es üblich, daß die gesamte Gruppe im Fahrzeug zusammen pro Tag etwa 1000 ksh gibt, wenn man absolut zufrieden mit dem Fahrer war.
  • Sonnenschutz und Mückenspray: Sonnencreme ist sehr teuer in Kenia, daher besser mitbringen. Mückenspray dagegen ist in Kenia billig und gut. Außer in der Regenzeit, gibt in Mtwapa und bei den Hotels am Bamburi oder Shanzu Beach und auf Safari sehr wenige bis gar keine Mücken. Vor allem die Beine sollten geschützt werden.
  • Zigaretten und Alkohol: internationale Zigarettenmarken und ein breites Angebot an weltweit bekannten Alkoholika sind erhältlich aber von Beidem gibt es auch sehr gute einheimische Marken, die deutlich billiger sind als die Importwaren. Alkoholika sind in der Regel deutlich günstiger, bei Zigaretten sind auch die importierten weitaus billiger als im Duty free oder im Flugzeug.
  • VISA: Das normale Einreisevisa, welches man für Reisen nach Kenya benötigt, bekommt man als e-visa auf der Internetseite der Botschaft oder auch am Flughafen in Mombasa für 40Euro. Manche Fluggesellschaften machen Probleme, wenn man kein e-visa hat, daher empfiehlt es sich, dieses rechtzeitig zu beantragen. Wer beabsichtigt, den Winter in Kenia zu verbringen, muss das normale VISA, dass für 90 Tage gilt, verlängern. Das bekommt man in der Regel vor Ort ohne Probleme um weitere 90 Tage verlängert bei einem “immigration office”[7]. In Mombasa ist das Büro beim alten Hafen in der Altstadt.
  • Freiwilligendienst(volunteer): Viele Jugendliche wollen gerne für eine gewisse Zeit in Kenia in sozialen Einrichtungen “arbeiten”, am liebsten an der Küste. Man sollte sich im klaren sein, dass es dabei nicht darum geht in irgendeiner Form bessere Arbeit als Einheimische zu machen oder gar "Entwicklungshilfe" zu leisten, sondern voneinander zu lernen. Die meisten seriösen Stellen nehmen auch niemanden unter einem Jahr, da gerade bei der Arbeit mit Kindern Bindung und Beziehung wichtig ist und man bei Kurzaufenthalten nur Arbeit für die Leute vor Ort verursacht, ohne etwas geben zu können. Weltwärts[8] ist ein Gemeinschaftswerk des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Zivilgesellschaft, dass Jugendlichen seriösen Freiwilligendienst ermöglicht. Einen bezahlten Freiwilligendienst zu finden ist so gut wie ausgeschlossen.
  • Kinderspielplätze: In Mtwpa gibt es einen Platz direkt bei der Brücke über den Creek, gegenüber der Mtwapa Police. Ein größerer Lunapark befindet sich Richtung Mombasa am Eingang des Mamba Village (Links Rd., am Nyali Golf Club). Das Wild Water Erlebnis Bad dort in der Nähe ist auch bei Kindern beliebt.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • 1 Mombasa Typ ist Gruppenbezeichnung: (20km südlich von Mtwapa), mit einer Bevölkerung von über 1 Million, die zweitgrößte Stadt in Kenia. Es ist besonders für seine warmes und sonniges Klima bekannt und die weißen Strände und Korallenriffe, die perfekt zum Tauchen geeignet sind.
  • 2 Sacred Mijikenda Forest Typ ist Gruppenbezeichnung: Die Mijikenda Kaya Wälder (40km östlich von Mtwapa) bestehen aus 11 einzelnen Waldgebieten, die sich über etwa 200 km erstrecken und die Überreste zahlreicher befestigter Dörfer, genannt Kajas, der Mijikenda-Leute enthalten. Die Kayas, die aus dem 16. Jahrhundert stammen und seit den 1940er Jahren verlassen wurden, gelten heute als Platz der Ahnen und werden als heilige Stätten verehrt und als solche von Ältestenräten regiert. Der Ort ist ein einzigartiges Zeugnis einer kulturellen Tradition.
  • 3 Mnarani Ruins Typ ist Gruppenbezeichnung sind die Überreste von zwei Moscheen in der Nähe von Mnarani (40km nördlich von Mtwapa). Die Moscheen stammen aus dem 15. Jahrhundert und liegen auf einer Klippe mit Blick auf den Kilifi Creek. Manarani ist ein malerischer, friedlicher Ort der einen Besuch wert ist, verfügt auch über eine ausgezeichnete Picknick-Anlage und eine sehenswerte Schlangen-Farm.
  • 4 Watamu Marine National Park Typ ist Gruppenbezeichnung: Der Park (70km nördlich von Mtwapa) ist Teil eines Komplexes von Meeres- und Gezeitenlebensräumen entlang der kenianischen Nordküste mit reicher und vielfältiger Vogelwelt, Fischen, Schildkröten und Dugongs (Gabelschwanzseekuh, Seeschwein) und der grünen Meereschildkröte . Die Besucher können die weißen Sandstrände geniessen, Schnorcheln, Wasserski, Windsurfen und Glasboden-Bootstouren. Der Watamu-Meeres-Nationalpark besteht aus einem Korallenriff mit bis zu 200 verschiedenen Fischarten wie Doktor- und Papageifische, Moränen, Weißspitzen-Riffhaie und verschiedenen Meeresschildkröten.
  • 5 Marafa Canyon Typ ist Gruppenbezeichnung: Marafa ist eine Siedlung etwa 40km nordöstlich von Malindi, bekannt für den Marafa-Canyon, eine durch Bodenerosion entstandene bizarre, sehr fotogene Schlucht. Die Straße nach Marafa ist in keinem guten Zustand und das Gebiet nicht gut ausgeschildert. Zur Begehung des Canyons braucht man mindestens eine Stunde, je nach Kondition. Der Canyon wird auch „Hells Kitchen“ (Höllenküche) genannt, wegen der enormen Hitze, die sich dort staut. Daher ist es empfehlenswert, am frühen Morgen oder vor Sonnenuntergang dort zu sein, wenn die Hitze erträglicher ist. Besonders spektakulär ist der Canyon bei Sonnenuntergang, da dann das Licht ständig das Landschaftsbild verändert. Man sollte Trinkwasser mitnehmen, wenn man in den Canyon geht. Eintrittspreis: 3 Euro, inklusive Führer. Anreise per Taxi von Malindi ca.30Euro.
  • 6 BIO-Ken Snake Farm Typ ist Gruppenbezeichnung. Wer sich für Schlangen interessiert, für den lohnt sich ein Besuch der Bio-Ken Schlangenfarm bei Watamu. Es ist ein Forschungszentrum, dass sich mit Reptilien, vor allem Schlangen und Schlangenbissen beschäftigt. Es beherbergt die größte Sammlung von Schlangen in Ostafrika und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Dieser bescheidene Ort ist eines der weltweit renommiertesten Schlangenforschungszentren. In einer ca. 45 minütigen Führung erfährt man viel über Reptilien. Es gibt ungefähr 127 verschiedene Schlangenarten in Kenia, von denen man viele besichtigen kann.
  • 7 Arabuko-Sokoke Forest Reserve Typ ist Gruppenbezeichnung: ist ein 420 km2 grosser Küstenwald in der Nähe des Watamu Marine Parks. Es ist der größte intakte Küstenwald Ostafrikas mit 20% der Vogelarten Kenias, 30% Schmetterlingsarten und mindestens 24 seltenen und endemischen Vogel-, Säugetier- und Schmetterlingsarten. Die dichte Vegetation in diesem Wald schafft eine besonders reizvolle tropische Atmosphäre, wenn man spazieren geht oder fährt. Der Wald hat ein Netz von Fahr- und Wanderwegen. Viele Abschnitte des Waldes sind auch mit normalem PKW zugänglich. Ausgebildete Führer stehen zur Verfügung, um den Wald zu erkunden. Die besten Besuchszeiten sind am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, da die meisten Wildtiere sich vor der Mittagshitze verstecken. Die beste Zeit, um Vögel zu beobachten, ist vom Morgengrauen bis um 9:00 Uhr. Der Park ist von 6.00 - 18.00 Uhr geöffnet. Der Mida Creek ist ein sehenswerter Gezeitenfluss, der mit Mangrovenbäumen gesäumt ist und nur weniger als 1 km vom Eingang zum Arabuko-Sokoke Forest entfernt liegt. Der Creek ist ein Überwinterungsort für viele Arten von Wandervögeln.
  • 8 Gede Ruins Typ ist Gruppenbezeichnung sind eines der wichtigsten historischen Denkmäler an der kenianischen Küste in der Nähe des Ortes Watamu. Versteckt im Wald, sind die Ruinen ein riesiger Komplex von Resten einer Swahili Stadt, die im Zwölften Jahrhundert erbaut wurde und im 15. und 16. Jahrhundert mit neuen Stadtmauern erweitert. In diesem Freilichtmuseum kann man zahlreiche Ruinen, darunter Moscheen, einen prächtiger Palast besichtigen. Alle Ruinen liegen eingebettet in einem 45 Hektar großen tropischen Wald, der die besondere Atmoshäre der Gede Ruinen ausmacht. Kipepeo Schmetterlings Projekt, in Gede, dient als alternative Einkommensquelle für Waldbewohner. Es hilft den Landwirten, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, indem sie Schmetterlingspuppen züchten, die in Schmetterlingshäuser in Europa und Amerika exportiert werden. Wer Schmetterlinge mag, sollte hier vorbeischauen.
  • 9 Shimba Hill National Park Typ ist Gruppenbezeichnung: (70km südlich von Mtwapa) Als einer der größten Küstenwälder in Ostafrika nach dem Arabuko-Sokoke Wald, ist dieses Reserveat reich an Flora und Fauna und hat die höchste Dichte der afrikanischen Elefanten in Kenia. Andere Tierarten im Park sind die Sable Antilope, Elefantenspitzmaus, Buschschwanz-Mungo und andere kleine Säugetiere. Im Wald und auf den Lichtungen kann man eine Vielzahl von besonderen Vogelarten beobachten. Der beindruckende Sheldrick Wasserfall, im dichten Regenwald, lohnt ebenfalls einen Besuch.

Literatur[Bearbeiten]

  • Vis-à-Vis Kenia Taschenbuch – Philip Briggs, Lizzie Williams
  • Kenia: Ein Länderporträt – Ingrid Laurien
  • MARCO POLO Reiseführer Kenia – Marc Engelhardt

Weblinks[Bearbeiten]

  • www.magicalkenya.com (Kenya Tourism Board)
  • Übersicht für Ebbe-Flut sowie Auf- und Untergang von Sonne und Mond[9]
  • Übersicht über gefährliche Reptilien [10]
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