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Kenia

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Kenia liegt in Ostafrika. Es ist im deutschsprachigen Raum neben Südafrika das schwarzafrikanische Reiseziel schlechthin. Angrenzende Länder sind der Südsudan und Äthiopien im Norden, Somalia im Osten, Tansania im Süden und Uganda im Westen. Im Südosten besitzt das Land einen Küstenstreifen zum Indischen Ozean und im Westen einen kleinen Anteil am Viktoriasee.

Lage
Karte von Ostafrika mit eingezeichneter Lage von Kenia
Flagge
Flagge von Kenia
Kurzdaten
Hauptstadt Nairobi
Staatsform Präsidiale Republik
Währung 1 Kenya-Shilling (KSH) = 100 Cents
Fläche 580.367 km²
Bevölkerung 38,6 Mio
Sprachen Englisch (offiziell), Swahili (offiziell), Stammessprachen
Religionen Protestanten 45 %, Katholiken 33 %, Naturreligionen 10 %, Muslime
Stromnetz 240 V/ 50 Hz, Stecker Typ G
Telefonvorwahl +254
Internet TLD .ke
Zeitzone MEZ+2h

Regionen[Bearbeiten]

  • die Küste - feucht und heiß, von Lamu im Norden bis Shimoni im Süden
  • der Norden - wüstenartig, mit dem Lake Turkana, ein riesiger See, an dessem Ufern bis heute Überreste von Urmenschen gefunden werden.
  • der Westen - trocken und heiß, nördlich der Mount Elgon, ein riesiger Vulkan und südlich der Lake Victoria, der größte See Afrikas, eher ein Binnenmeer.
  • der Süden - sehr fruchtbar und feuchtheiß, der Großteil der Bevölkerung lebt hier, mit Nairobi als Zentrum am östlichen Rand des Rifts.
  • das Rift Valley - zieht sich mitten durchs Land, im Süden trocken mit den bekannten Nationalparks und einigen Seen, im Norden fruchtbar; hier liegen große Anbaugebiete für Mais, Weizen und andere Feldfrüchte, und Kericho, riesige Teeplantagen am westlichen Rand des Rifts.

Städte[Bearbeiten]

  • Mombasa - die Stadt an der Küste
  • Kilifi, Malindi, Lamu - Küstenstädte nördlich von Mombasa
  • Ukunda, Diani, Shimoni - südlich von Mombasa
  • Kisumu - ganz im Westen am Ufer des Lake Victoria gelegen
  • Eldoret - im oberen Teil des Rift Valley
  • Nakuru - im zentralen Teil des Rifts
  • Nyeri, Embu, Meru - an den Hängen des Mount Kenya
  • Marsabit - im trockenen Norden
  • Kericho - die Teestadt, am westlichen Hang des Rift Valley
  • Mtwapa - Stadt an der Küste, beliebt als Alterssitz von Nordeuropaern

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Das Rift Valley - der innerafrikanische Grabenbruch
  • Südküste, besonders Diani Beach und Nordküste, besonders Mombasa, Mtwapa, Malindi
  • der westliche Rand des Rift Valley um die Stadt Kericho ist ein riesiges Teeanbaugebiet
Karte von Kenia

Nationalparks und Reservate[Bearbeiten]

Kenia ist international für seine reiche Tierwelt bekannt. Zu den wichtigsten Nationalparks gehören:

Hintergrund[Bearbeiten]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Bevölkerung Kenias ist sehr vielschichtig, besteht aus über 40 Volksstämmen und vielen Einwanderen und deren Nachkommen, vorallem aus Indien. Man kann grob unterscheiden zwischen Bantu, Niloten, Kuschiten und Arabischstämmigen.

Die Bantus, meist Farmer mit Vieh, sind sehr landverbunden und bewohnen hauptsächlich die fruchtbaren, höhergelegenen Landstriche rund um Nairobi und nördlich rund um den Mount Kenia. Die zahlenmässig größte Volksgruppe der Bantus und auch ganz Kenias sind die Gikuyu, welche den ersten und nun auch den aktuellen Präsidenten des Landes stellen. (Stand 2012) Weitere Volksstämme der Bantu sind u.a. Kamba, Meru, Mijikenda.

Die Niloten sind Viehzüchter und bauen eher wenig Feldfrüchte an. Sie sind meist abhängig von ihrem Vieh und sind teilweise nomadisch. Hauptlebensräume sind die trockenen tiefer gelegenen Ländereien des Rift Valley, die Savannen, aber auch die fruchtbaren Gegenden am Lake Victoria. Die bekannteste Gruppe sind die Massai, welche sich aber wieder in Unterstämme gliedern, wie z.B. Samburu und Molo. Andere Nilotenstämme sind Luo, Balujha, Kisii und Kalenjin u.a. Siedlungsgebiete dieser Stämme sind die fruchtbaren Gebiete rund um den Lake Victoria (Luo), nördlich davon (Balujha), südlich (Kisii) und das nördliche Rift Valley (Kalenjin).

Die Kuschiten bewohnen hauptsächlich den sehr trockenen, wüstenartigen Norden Kenias, sind ausschließlich von ihrem Vieh abhängig und nomadisch. Unter diesen Stämmen gibt es regelmäßig bewaffnete Kämpfe mit Toten um das spärliche Weideland. Die Hirten dieser Völker sind meist schwer bewaffnet mit Sturmgewehren, z.B. Kalaschnikovs. Hauptstämme sind die Turkana, Rendille, Gabbra, Boran, Somalis.

Arabischstämmige Bevölkerung ist vor allem an der Küste zu finden, darunter der Stamm der Swahili, die die Kultur der Küste prägen.

Religion[Bearbeiten]

Die Kenianer sind mehrheitlich christlich geprägt, in allen Richtungen, von katholisch über anglikanisch, evangelisch und auch Zeugen Jehovas u.a. Der Islam ist vor allem an der Küste und im Norden vertreten and im allgemeinen gemäßigt und tolerant, obwohl es in letzter Zeit (seit 2012) einige Probleme zwischen den Religionen gibt. Dies ist vor allem auf den generellen Vormarsch des militanten Islam zurückzuführen, der vom nördlichen Nachbarland Somalia aus ins Land drängt und die arbeitslosen Jugendlichen mit Geld zur Waffe verführt. Durch die vielen indischstämmigen Einwohner spielt auch der Hinduismus eine große Rolle, vor allem in den Großstädten wie Mombasa , Nairobi und auch Kisumu , wo eine sehr große indische Gemeinde existiert.

Anreise[Bearbeiten]

Einreisebedingungen[Bearbeiten]

Alle aus dem deutschsprachigen Raum Einreisenden müssen ein Visum und bei Einreise aus den Nachbarländern einen gültigen Gelbfieberimpfungsnachweis besitzen. Die im August 2015 eingeführte Praxis, daß nur noch mit Kreditkrte bezahlbare eVisa erhältlich sind wurde 2016 wieder aufgegeben. Staatsangehörige von San Marino sind als einzige Kontinentaleuropäer von der Visumspflicht befreit.

Einreiseerlaubnisse vom Konsulat

Deutsche wenden sich an Konsularabteilung der Botschaft von Kenia, Markgrafenstraße 63, 10969 Berlin (Ab Bahnhof Zoo: Nehmen Sie den Bus M29 in Richtung Hermannplatz bis Haltestelle Kochstraße. Folgen Sie der Kochstraße in östlicher Richtung, überqueren Sie die Charlottenstraße und Sie gelangen zur Markgrafenstraße.). Tel.: +49 (30) 259266-0. Touristenvisa werden nur für einmalige Einreise ausgestellt. Bei Beantragung auf dem Postweg (mit 1 Formular und Paßphoto) sind für die Rücksendung des Passes keine Einschreiben mehr akzeptabel, stattdessen muß ein DHL EXPRESSEASY PREPAID NATIONAL Umschlag (Porto ab € 10,90) eingereicht werden! Zusammenreisende können Ihre Pässe in einem Umschlag zuschicken und einen DHL Umschlag für die Rücksendung beifügen. Jugendliche unter 16, die ihre Eltern begleiten, bezahlen keine Gebühr. eVisa gelten ab Ausstellungsdatum 90 Tage zum einreisen, ab Einreise ist das Visum dann 90 Tage gültig. Geöffnet: Mo.-Fr. 9.00-13.00. Preis: € 40 (Überweisungsbeleg einsenden).

Auch für Ungarn und die Slowakei zutändig ist die Kenianishe Botschaft, Donau-City-Strasse 6, A-1220 Wien. Tel.: +43 1 7123919. Antragsformular. Bearbeitungsdauer 2 Tage. Geöffnet: Mo.-Fr. 10.00-12.30. Preis: Tourist € 40;EATV: € 80.

Schweizer wenden sich an das Consulat général de la République du Kenya, Avenue de la Paix 1-3, 1202 Genève. Antragsformular. Visa für Mehrfacheinreisen (140 sfr) werden in Nairobi bearbeitet, was 8 Wochen dauert. Preis: Eine Einreise 70 sfr.

East African Tourist Visa

Es gibt ein, 2016 für Kenia, Uganda und Ruanda erhältliches „Ostafrika-Tourist-Visum” zum Preis von US$ 100. Der Antrag muß beim Konsulat des Landes gestellt werden, das zuerst besucht wird. (Antragsformular Kenia)

Visa-on-arrival

Diese Einreiseerlaubnis erfordert dan Nachweis eines Rück/Weiterflugs, einen 6 Monate gültigen Paß und ein ausgefülltes Formular 22]. Die fällige Gebühr beträgt € 40 oder US$ 50.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Offizieller Name des Flughafens in Nairobi ist Jomo Kenyatta International Airport (JKIA). Es wird gerade (2014) ein neues internationales Terminal gebaut, nachdem der alte Ankunftsterminal 2013 abgebrannt ist. International Terminal 3 wurde 2015 fertiggestellt.

Es gibt auch Flüge direkt nach Mombasa bzw über Nairobi. Der Flughafen dort heißt Mombasa - Moi International Airport (MBA).

Bei Ankunft ist es notwendig, Informationen zur Person in schriftlicher Form abzugeben (blaues Formular). Dazu werden jeweils entsprechende Zettel von den Fluglinien schon beim Hinflug in der Kabine verteilt. Zusätzlich werden Fingerabdrücke aller Finger genommen und ein Photo vom Gesicht gemacht.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Es gibt eine Strecke von Mombasa aus über Nairobi bis nach Uganda. Nur für eingefleischte Afrika-Liebhaber zu empfehlen, da äusserst unpünktlich (Stunden), unbequem und sehr langsam (Bummelzug).

Zur Zeit (2017) wird gerade an der Fertigstellung einer neuen Zugverbindung von Mombasa nach Nairobi gearbeitet. RVR-Rift Vally Railroad, soll ein sehr modernes, schnelles Streckennetz werden, das später auch nach Uganda und Südsudan weitergebaut werden soll...Die Fahrzeit von Mombasa nach Nairobi wird mit ca. 5 Std angegeben und soll ab Sommer 2017 fertig sein. Es sollen hochmoderne Schnellzug-Garnituren zum Einsatz kommen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es ist generell in Afrika nicht empfehlenswert, mit dem Bus längere Strecken hinter sich zu bringen. Das Auswärtige Amt rät zu einer Anreise per Flugzeug.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Für unerfahrene "Globalmotoristen" ist Kenia abenteuerlich. Fahrten abseits befestigter Straßen nur mit Allradantrieb!
Die Anreise/Weiterreise über den Great Northern Highway nach Moyale (= TAH 4) ist seit Fertigstellung der asphaltierten Trasse Ende 2016 weitgehend gefahrlos möglich. Ausreichend Unterkunftsmöglichkeiten, in den kleineren Stationen sehr einfach. Achtung: Der TAH 4 ist in Äthiopien derzeit, womöglich noch einige Jahre, in den Bergen der 'Southern Nations' als Piste aufgelassen wegen Neubau. Allradfahrzeug erforderlich!

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Viele Kreuzfahrtschiffe, die im indischen Ozean unterwegs sind, laufen auch den Hafen von Mombasa an. Der Hafen von Mombasa ist der zentrale Anlauf für alle Fracht- und Containerschiffe, die Waren für ganz Ostafrika transportieren. Da das Containervolumen aber immer mehr wird, stößt der Hafen in Mombasa langsam an seine Grenzen. Es kommt zu langen Wartezeiten für die Containerschiffe um ausladen zu können, es ist aber auch nicht genug Transportkapazität vorhanden, um die Tausenden Container weiter ins Inland nach Uganda, Ruanda, Burundi, Ostkongo, Süd-Sudan oder Äthiopien zu transportieren. Eine Zugverbindung wäre zwar vorhanden, ist aber veraltet. Die Regierung will aber eine neue Trasse legen von Mombasa quer durch Kenia in die westlichen Länder, aber auch mit Abzweigungungen in den Norden und Süden. Man versucht, dafür Investoren zu gewinnen. Auch ist ein neuer Tiefseehafen im Norden des Landes, in Lamu-Archipel, geplant. Ebenfalls mit Zuganbindung nach Mombasa und dann in den Norden. Das alles ist Teil der ambitionierten „Vision 2030“ der kenianischen Regierung.

Es gab auch mal eine Fähre von Mombasa nach Sansibar, das zu Tansania gehört, wurde aber eingestellt. Gleiches gilt für den Fährverkehr am Lake Victoria von Kisumu aus nach Uganda und Tansania, wobei es aber jetzt Anstrengungen gibt, diesen wieder zu reaktivieren.

Mobilität[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Es gibt viele Autoverleiher, die bekannten wie Avis, Hertz, ... die teuer sind, aber auch viele kleinere wie Glory car hire, u.v.m. die auch sehr guten Service zu wesentlich niedrigeren Preise bieten. Je länger eine Fahrzeugmiete, desto billiger in der Regel. Handeln nicht vergessen, es geht immer was. In der Hochsaison, von Dezember bis März, kann es zu Engpässen bei den Fahrzeugen kommen, daher möglichst frühzeitig einen guten Deal aushandeln.

Selbstfahren in Kenia ist ein Abenteuer. Für Unerfahrene und/oder zögerliche Motoristen nicht zu empfehlen. Für größere Touren über Land ist unbedingt ein großes Allradfahrzeug zu nehmen, da nur die Hauptverkehrsrouten geteert sind und auch die manchmal in einem so erschreckenden Zustand sind, das es oft neben der Straße schneller und bequemer zu fahren ist, was dann auch alle machen und dann neben der eigentlichen Hauptstraße links und rechts richtig breite Staubpisten mit riesigen und sehr tiefen Löchern entstehen. Falls es dann noch regnen sollte,.....

In den Städten und urbanen Gegenden tut es auch ein "normales" Auto, aber auch hier ist ein größeres besser, weil man dadurch mehr "Durchschlagskraft" und Respekt hat und besseren Überblick sowieso.

Taxi/Bus[Bearbeiten]

Eigentlich nur von den Einheimischen benutzt sind die typischen Matatus, 16 Sitzer-Nissans - wobei die Anzahl der Mitfahrer nicht unbedingt auf 16 begrenzt sein muss. Diese Kleinbusse sind günstig aber meist total überfüllt, in mangelhaftem oder "wrackähnlichem" Zustand und mit extrem lauter Musik beschallt, eine Qual für jeden Urlauber. Allerdings auch eine sehr gute Erfahrung, um einen Einblick in den kenianischen Alltag zu bekommen. Den Preis sollte man, wie alles, besonders als Tourist entweder zuvor erfragen, sodass man mit dem Fahrer handeln kann und nicht einfach unwissend den genannten Preis zahlt.

Besser die Dienste eines Taxis in Anspruch nehmen, weil sicherer und bequemer als die Matatus. Preis immer vor der Fahrt aushandeln. Z.B.: Flughafen Mombasa oder Nairobi - Stadt ca. KSH 1500-2000,-

Oder in den Stadtzentren (außer Nairobi) oder Hotelgebieten an der Küste Tuktuk fahren. Das sind motorisierte Dreiräder oder auch Rikschas wie in Indien, billig, bequem und luftig, macht Spaß und ist die beste Art, in der Innenstadt voran zu kommen. Einfach den Arm ausstrecken und schon hält eins der gefühlten Millionen Tuktuks. Auch die beste Art, eine Stadt kennenzulernen, jeder Fahrer wird gern "eine Runde drehen". Preis aushandeln!

Es gibt auch "Boda-Boda", das sind junge Männer mit ihren Klein-Motorrädern, die vor allem an der Küste oder an Kreuzungen, Hotelauffahrten, Einkaufsstraßen, vor Bars und Restaurants meist im Dutzend auf Kundschaft warten und für kleines Geld (meist 50 KSH) den "client" zum gewünschten Ziel bringen. Für Kurzstrecken und tagsüber eine Alternative zum Taxi, nachts oder über längere Strecken nicht empfehlenswert. Falls man sich länger in Kenia aufhält lohnt es sich, einen oder zwei feste Boda-Fahrer zu haben, auf die man immer zurückgreifen kann.

Sprache[Bearbeiten]

Offizielle Landessprachen: Swahili und Englisch. Handelssprache ist mehrheitlich das Englische. Daneben gibt es verschiedene Stammessprachen und viele Dialekte.

Zum Lernen empfiehlt sich Christoph Friedrich: Kisuaheli - Wort für Wort, ISBN 3-89416-074-8 (zwar eins der schlechtesten aus der Reihe, aber immer noch das Beste zu Kiswahili!)

Kaufen[Bearbeiten]

Bei einem Strand(pauschal)urlaub wird man am Strand von unzähligen Verkäufern belagert. Das Sortiment ist unerschöpflich. Es reicht von Bootstouren, Safaris, (selbst)geschnitzten Figuren, Zöpfe flechten, bis zu Massagen und anderer Körperpflege. Die Händler haben ein untrügliches Gespür für Neuankömmlinge, auch an der "noblen Blässe" von weitem zu erkennen.

Für Souvenirs sollte man vielleicht lieber nach Mombasa fahren, in der Altstadt rund um Fort Jesus gibt es unzählige Läden für Schnitzereien, Gemälde, Masken und alle Arten von Folklore. Vorsicht, nicht alles das alt und antik aussieht ist es auch und handeln, handeln, handeln. Wenn man sich bei gut der Hälfte oder 2/3 des anfangs genannten Preises trifft, dann ist es gut für alle.

Die Mastercard wird in zahlreichen Geschäften nicht akzeptiert.

Weit verbreitet ist das Mobilfunkbasierte bargeldlose Bezahlsystem M-Pesa, das das Mobilfunkunternehmen Safaricom anbietet. Die Bezahlung erfolgt per SMS, ein Smartphone ist nicht erforderlich, ein Billighandy mit einer Safaricom SIM-Karte reicht.

Küche[Bearbeiten]

Allgemein kann man sagen, die kenianische Küche ist keine Gourmetküche. Mit Ausnahme der indischstämmigen und anderen aus Asien abstammenden Einwohnern werden Gewürze (außer Salz) nur äußerst spärlich benutzt. Dabei gibt es vor allem auf den Märkten Mombasas so ziemlich jedes Gewürz das man sich nur denken kann säckeweise zu kaufen. Vieles kommt aus Indien, Arabien und vor allem von der Gewürzinsel Sansibar. Gekocht wird meist mit Tomaten und Zwiebeln, damit wird eine Grundsauce erzeugt, zu der man dann kocht, was gerade da ist, z.B. Kochbananen, Reis, Ugali, Sukuma wiki, mit oder ohne Fleisch. Ugali ist ein sehr fest gekochter Maisbrei den es zu fast jedem Essen gibt. Sukuma wiki (Swahili, „strecke die Woche“) ist gedünsteter Grünkohl mit herbem bis bitterem Geschmack. Da es überall ohne großen Aufwand angebaut werden kann, ist es billig und wird daher als "Arme-Leute-Essen" bezeichnet. Sehr beliebt sind auch Mandazi, (leicht) gesüßtes Fettgebäck, das es zum Frühstück gibt, oder Samosa, frittierte und mit Hülsenfrüchten und/oder Fleisch gefüllte Teigtaschen. Getrunken wird dazu oft Chai, schwarzer Tee mit Milch und Ingwer. Auch frischer Zitronengrastee ist nicht selten. Ein weiteres traditionelles Gericht ist Nyama Choma(Swahili, „Fleisch gebrannt“), womit gegrilltes Fleisch – Rind, Huhn und vor allem Ziege – gemeint ist. Bei Feiern, an Abenden und Wochenenden ist es ein beliebter Brauch, zusammen eine Ziege oder mehrere Kilo Fleisch zu grillen und zu essen. Dabei wird richtig geklotzt, nicht gekleckert. Auch die Frauen greifen kräftig zu und dabei werden auch einige Biere gekippt. In den Städten gibt es Choma-Lokale, meist unter freiem Himmel, wo man sich für relativ günstige Preise mit wahren Fleischbergen messen kann. Empfindlichen Mägen sei davon abgeraten, da das Fleisch nicht abgehangen und dadurch meist sehr zäh und schwer verdaulich ist.

Es gibt aber auch einige "Top-Restaurants", wie z.B. das Carnivore in Nairobi, neben dem Wilson-Airport im Stadtteil Langata gelegen, bekannt für Fleisch in allen Variationen, und vor allem bekommt man dort auch "game meat", z.B. Zebra, Gnu, Strauß oder Krokodil; oder in Mombasa das Tamarind, bekannt für leckere Fisch- und Meeresfrüchtegerichte, am Ratna-Square gleich nördlich der Nyali-Bridge und kurz vor dem Nyali-Cineplex, dem Kino in Mombasa. Übrigens ist auch im Kinogebäude selbst gleich vor der Ticketkasse ein sehr anständiges italienisches Restaurant. In Carnivore und Tamarind sollte man vorallem abends und am Wochenende reservieren und dann auch mit "saftigen" Preisen rechnen, man wird aber mit tollem Ambiente und wirklich gutem Essen verwöhnt.

Kenianischer Kaffee ist weltberühmt, wird aber in Kenia selbst kaum getrunken. Es gibt auch keine Kaffeekultur. Man bekommt höchstens einen einfachen Kaffee, vielleicht noch einen Cafè Latte und noch ein oder zwei Modegetränke. Diese Getränke sind dann oft sehr stark, man sollte vorsichtig mit der konsumierten Menge sein.

Die Kenianer selbst trinken statt Kaffee lieber schwarzen Tee und den in großen Mengen. Sie brühen ihn mit viel Milch und trinken ihn mit viel Zucker. (Chai)

Wenn Urlauber nach der Rückkehr von etwas schwärmen, dann ist es oft das Obst. Gerade Hotelurlauber werden mit verschiedenen Sorten der jeweiligen Jahreszeit verwöhnt, die viel intensiver schmecken als die Supermarktware hierzulande.

Nachtleben[Bearbeiten]

Riesige Discotempel wie in Europa sucht man hier vergeblich, es gibt aber in den Städten unzählige Bars und Musikpubs, wo vor allem lokale Musik gespielt wird, oftmals live und meist sehr laut. Die Kenianer sind sehr stolz auf ihre eigene Musik, vor allem der "Luo-Sound" ist weit verbreitet. Es wird gern und viel Alkohol konsumiert, vor allem Bier. In vielen Lokalen ist es Brauch, immer im Doppel zu servieren. Das heißt man bestellt ein Bier und bekommt zwei.

Am Land beschränkt sich das Nachtleben meist auf private Treffpunkte, wo viel Selbstgebranntes konsumiert wird. Pombe, Changaà und an der Küste vor allem Mnazi. Vorsicht vor allem bei Mnazi (Palmwein - eine trübweiße Flüssigkeit von der Kokospalme)!! Schwere Darmverstimmungen (da roh verarbeitet und ungefiltert) sind vorprogrammiert.

Unterkunft[Bearbeiten]

Kenia hat eine große Bandbreite an Unterkünften. Dazu gehören in den Küstenstädten Hotels jeglicher Sternekategorien. Touristen, die sich auf Safari begeben, können in sogenannten Lodges übernachten. Auch hier gibt es Unterkünfte für jedes Komfortbedürfnis - von ganz einfachen Tented Camps bishin zu sehr luxuriösen Varianten. Viele Lodges sind direkt am Wasserloch gelegen und bieten einen speziellen Weckservice an, sollte sich ein interessantes Tier nähern.

Arbeiten[Bearbeiten]

Samstags ist in Kenia grundsätzlich Arbeitstag, Banken haben bis 13.00 Uhr geöffnet, Supermärkte haben auch Sonntags von 09.00 - 18.00 Uhr, viele Privatgeschäfte auch Sonntags geöffnet. Eine gesetzliche Ladenschlusszeit gibt es nicht, dadurch gibt es auch Superstores (wie Nakumatt Mega), die durchgehend 24 h, 7 Tage die Woche, Sonn- und auch feiertags geöffnet haben. Wenn man sich privat einen Arbeiter organisiert hat, ist dieser meist erstaunt, wenn man ihm sagt, am Sonntag nicht zu kommen. Für ihn bedeutet das einen Tag ohne Einkommen.

Wer nach Kenia möchte, um dort zu leben:

Als einzelner, weisser Einwanderer eine Arbeitserlaubnis zu bekommen, ist defakto unmöglich. Bei der Anzahl an Arbeitslosen in Kenia gäbe es nirgendwo Verständnis und selbst mit Bestechung, mit der man sonst in Kenia alles kaufen kann, geht hier nichts, denn ein weisser Ausländer mit Arbeitserlaubnis wäre selbst in Kenia zu auffällig. Eine Firma, die in Kenia investieren möchte, kann hier eher etwas bewirken. Weisse als Angestellte bei einem Kenianer sind ohnehin völlig unbekannt. Solche Jobs bieten ohnehin nur einen so geringen Lohn, dass Europäer dafür nicht arbeiten möchten. Ebenfalls eher möglich sind Praktika bei westlichen Hilfsorganisationen.

Eine Aufenthaltserlaubnis kann man erreichen, wenn man Vermögen oder gesichertes Einkommen nachweist,ein Haus oder Wohnung besitzt oder mit einem Investment Arbeitsplätze für Kenianer schafft.

Feiertage[Bearbeiten]

In Kenia gibt es eine ganze Reihe von Feiertagen, die dann auch grundsätzlich arbeitsfrei sind. Fallen diese auf einen Donnerstag, sind dann auch meist Freitags und Samstags die Behörden, Ämter usw. geschlossen, und fallen sie auf einen Sonntag, ist dann der Montag zusätzlich frei...

Termin Name Bedeutung
xx. yy Xyz Xyz

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Sicherheitslage in Kenia ist sehr indifferent und lässt sich nicht in einem Satz beschreiben. Kenia kann ein relativ sicheres Land sein, wenn man einige Regeln beachtet und bestimmte Regionen vermeidet. Leider muß man grundsätzlich sagen, wie befremdlich Europäern das Land vorkommt, wenn man sieht, wie wenig Respekt die Menschen in Kenia vor dem Leben haben.

Da Kenia sich defakto im Krieg mit den Al Shabab Milizen (Terrororganisation) aus Somalia befindet, ist es als Europäer nicht ratsam, sich in den Nordöstlichen Landesteilen aufzuhalten. Speziell nördlich des Tanaflusses und rund um das Lamuarchipel ist es vermehrt zu Überfällen gekommen, wo die Christen von den Muslimen separiert und dann ermordet worden sind.

Diebstahl[Bearbeiten]

Diebstahl ist ein häufiges Verbrechen in Kenia, als Tourist muss man sehr realistisch damit rechnen. Hier die Hauptrisiken:

  • Taschendiebstahl: Überall wo es belebt ist, kommt es zu Diebstählen und die Taschendiebe sind so geschickt wie überall sonst in der Welt. Ein Brustbeutel, den man sich vorher besorgt und unter dem Hemd getragen wird, verbessert die Sicherheit erheblich.
  • Hotel: Im Hotel bietet es sich an, einen Safe zu mieten. Allerdings kommt es im Hotelzimmer nur selten zu Diebstählen. Wer sich eine Unterkunft mit Fenstern direkt an einer Straße besorgt, muß damit rechnen, dass Wertgegenstände herausgeangelt werden.
  • Strand: Am Strand ist die Sicherheitslage ganz einfach: Was man liegen lässt, ist weg. Es sei denn es liegt in den Abschnitten, die zum Hotel gehören.
  • Auto: Auch aus dem Auto werden im dichten Stadtverkehr an Ampeln oder im Stau Gegenstände herausgefischt. Wer etwas im Gedränge aus dem Fenster hält, z.B. eine Kamera, dem könnte sie entrissen werden. Gerade im dichten Verkehr gilt daher: Fenster schließen.
  • Trickdiebe gibt es auch. Fragen nach Wasser an der Haustür kommen auch in Kenia vor und sollten stutzig machen.

Prostitution[Bearbeiten]

Prostitution ist in Kenia sehr häufig. Es gibt sowohl weibliche als auch männliche Prostitution. Vor allem an der Küste und in und rund um Mombasa sind die Damen und Herren (Beach-Boys) in nahezu jedem Lokal und am Strand zu finden. Für Bedienungen in lokalen Gaststätten ist Prostitution mit Gästen normaler Teil des Einkommens.

Stromausfälle[Bearbeiten]

Stromausfälle sind Alltag in Kenia, an manchen Tagen bleibt sogar mehrfach für Stunden der Strom weg. Große Hotels haben oft Notstromgeneratoren. Man merkt dann nur, wie der Strom für wenige Sekunden wegbleibt bis der Generator anspringt. Trotzdem sollte eine einsatzbereite Taschenlampe im Gepäck sein.

Gesundheit[Bearbeiten]

Für Kurzzeitreisende (bis 1 Monat) wird eine Malaria-Prophylaxe empfohlen. Für Menschen, die nicht gegen Zecken und Grippe geimpft sind und nicht das Bedürfnis haben, gegen jedes Lebensrisiko versichert sein zu müssen, empfiehlt sich, vor Ort in Kenia einen vertrauenswürdigen Arzt aufzusuchen und sich dort das passende Mittel als "Standby"-Medikament inklusive Malaria-Schnelltest zu besorgen. Das Mittel wird nur dann eingenommen, wenn malariaverdächtige Symptome (Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Brechdurchfall, ...) auftreten und/oder der Schnelltest positiv ausfällt. Solche Ärzte findet man in Kenia oft in Apotheken oder man lässt sich vom Hotel einen empfehlen. Das Medikament inklusive Schnelltest ist relativ billig. Da Malaria eine Inkubationszeit von 14 Tagen haben kann, sollte bei Auftreten von Symptomen das Tropeninstitut aufgesucht werden. Wenn bei Malaria fälschlicherweise auf Grippe behandelt wird, kann dies tödliche Folgen haben.

Der beste Schutz gegen Malaria ist gesunder Menschenverstand in Verbindung mit langer stichfester Kleidung bei einsetzender Dämmerung und/oder ein gutes, tropentaugliches Mückenschutzspray, -gel oder -milch. Erkennbar an mindestens 25 % DEET-Anteil von was auch immer drin ist. (DEET ist ein sehr starkes Insektizid, das bei manchen Menschen zu Hautreaktionen und Allergien führen kann, am Besten vorher mal ausprobieren. Aber es hilft wirklich, auch dort, wo alles andere versagt.) Beim Schlafengehen das fast überall an den Betten vorhandene Moskitonetz verwenden! Weitere Infos: http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Malaria/Vorbeugen/Malaria-Vorbeugung-und-Behandlu-308.html

Dieses Verhalten schützt auch gegen Dengue-Fieber, gegen das es keine Prophylaxe gibt. Weitere Infos: http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Dengue-Fieber.

Teile der Bevölkerung haben AIDS. Vor ungeschütztem Sex kann nur eindringlich gewarnt werden!

Klima[Bearbeiten]

Grob lässt sich unterteilen, dass das Klima in Kenia an der Küste tropisch, im Norden und Nordosten semi-arid und arid, sowie im Hochland und im Zentrum sub-tropisch ist.

Im Hochland kommt es von April bis Juni und von Oktober bis November zu Regenperioden. Der Niederschlag fällt meist nachmittags, abends und nachts. Die Nächte sind relativ kühl. Die kältesten Zeit in dieser Region liegt im Juli und August mit etwa 10 °C Durchschnittstemperatur. Die warme Periode liegt im Januar und Februar mit 25 ° bis 26 °C Höchsttemperatur. Die Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 65 Prozent. In Nairobi liegen die Temperaturen im Juli bei angenehmen 11 ° bis 21 °C und im Februar bei 13 ° bis 26 °C. Die jährliche durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt in Nairobi bei 958 mm. Am Victoria-See sind die Temperaturen viel höher, hier gibt es zum Teil auch starke Regenfälle. Das eher gemäßigte Klima macht den Aufenthalt im Hochland angenehmer.

An der Küste liegen die Temperaturen zwischen 22 ° und 35 °C und die mittlere Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 75 Prozent. Der meiste Niederschlag fällt von April bis Juni. Die trockensten Monate sind Januar und Februar. Die wärmsten Monate sind Januar/ Februar, die kühle Periode liegt im Juli/ August.

Es gibt zwei Regenzeiten, die große im April und Mai und die kleine im November. Die Regenmenge, die dabei fällt, unterscheidet sich von Jahr zu Jahr erheblich. Es kann mal eine Woche am Stück fast ohne Pause regnen, dann gibt es viel Sonne mit einzelnen Tagen, die verregnet sind oder es gibt viel Sonne mit einzelnen Schauern. Typisch sind sehr starke Schauer, die vielleicht nur eine halbe Stunde dauern, dabei aber mit Platzregen und manchmal auch Gewittern. Da es trotzdem heiß bleibt, ist ein Regencape oft zu warm. Besser ist ein großer Regenschirm. Da es manchmal auch während der Schauer auch heftigen Wind gibt, bleibt ein Nasswerden manchmal nicht aus. Wichtig für alle die im Land unterwegs sind, insbesondere Wanderer und Radfahrer: Die Platzregen-Mengen sorgen bereits nach einer halben Stunde, dass sich in Senken und Schlaglöchern große Wassermengen sammeln, was in Kenia niemanden schockt, den europäischen Neuling aber schon.

Die Regenzeiten können für Pauschaltouristen übrigens gute Gelegenheiten sein, kurzfristig extreme Sonderangebote zu ergattern, die man ggf. mit einer aktuellen Wettervorhersage abgleichen kann. Manche Angebote liegen nur geringfügig höher als die Flugkosten, so dass man manchmal ein bis zwei Wochen beinahe kostenlosen Hotelurlaub bekommt. Nachteil neben dem Regenrisiko ist allerdings die üppig gewachsene Vegetation, die auf Safaris Tiersichtungen behindern kann. Dafür sieht dann die Landschaft schöner aus.

Regeln und Respekt[Bearbeiten]

Lange Hosen gehören trotz tropischen Temperaturen ins Gepäck. In Kenia wird erwartet, dass außerhalb der Touristenhotels und der Strände auch Europäer mindestens kniebedeckende, besser lange Hosen tragen. Bestenfalls in absoluten Touristenhochburgen an der Küste macht man vielleicht eine Ausnahme, aber bereits wenige Kilometer entfernt schon nicht mehr.

FKK und oben ohne sind in Kenia strafbar, gerade an der Küste leben auch relativ viele Muslime, weswegen Kenia einfach das falsche Land dafür ist.

Schmusen und Küssen in der Öffentlichkeit gelten als ausgesprochen unschicklich und hat man bleibenzulassen. Mehr als Händchenhalten geht nicht.

Homosexualität wird in Kenia wie in anderen afrikanischen Ländern von vielen Bewohnern nicht akzeptiert und sollte auch von Touristen besser nicht ausgelebt werden. Da aber in Kenia auch Männer händchenhaltend ihre freundschaftliche Verbundenheit zeigen, fällt man damit nicht automatisch als homosexuell auf.

Viele Kenianer, die im Tourismus tätig sind oder zumindest davon leben, verstehen Deutsch. Mit Lästereien sollte man entsprechend vorsichtig sein.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Telekommunikation

In Kenia hat wohl jeder mindestens ein Handy, auch Großmütter in den abgelegen Gebieten auf dem Land sind praktisch rund um die Uhr zu erreichen. Die Gesprächseinheiten sind relativ billig und die Netze sehr gut ausgebaut.

Prepaid-Karten zum Mobiltelefonieren (national, international) kann man überall kaufen. Man muss sich aber einmalig mit einem Ausweis registrieren lassen, am Besten gleich dort, wo man die SIM-Karte kauft, ansonsten wird die Karte nach ein paar Stunden gesperrt.

Die meist genutzten Anbieter sind Airtel, Orange, Safaricom (Vodafone-Partner, daher Roaming möglich). Ungewöhnlich aber wahr: man hat sogar in großen Nationalparks fernab von Dörfern und Städten mobilen Empfang.

Die deutschen Anbieter O2 und E-Plus (inkl. der E-Plus-Derivate wie Base, Simyo, Aldi-Talk usw.) funktionieren in Kenia nicht, man ist damit nicht erreichbar, auch wenn diese Firmen regelmäßig etwas anderes behaupten.

Kenia ist der Ursprung des "MOBILE-MONEY", d.h. man verschickt Geldzuweisungen per Handy von einer Person zur anderen. Man registriet sich einfach beim Anbieter und schon bezahlt man seine Rechnungen wie Strom, Wasser, Grundsteuern aber auch im Supermarkt, Tankstellen, usw. Der Erfinder dieses Dienstes ist Safaricom, der größte Handynetz-Betreiber in Kenia. Der mobile Gelddienst heißt M-Pesa und ist mittlerweile so beliebt (und unkompliziert), dass viele andere Netzbetreiber in der ganzen Welt diesen Service kopieren wollen.

Internet

Es gibt überall kleine Internetcafés.

Die meisten Hotels bieten auch Internetzugänge an.

Wireless LAN (WLAN) ist ebenfalls an einigen öffentlichen Punkten sowie in größeren Hotels verfügbar. Als Beispiel ist die Restaurantkette Nairobi Java House zu nennen.

Literatur[Bearbeiten]

Brauchbarer Artikel Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.