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Mauretanien

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Mauretanien ist ein muslimisch geprägter Wüstenstaat in der nordwestlichen Sahara und der Sahelzone. Mitunter wird Mauretanien noch mit zum Maghreb gezählt. Im Südwesten des Landes grenzt es an den Atlantik. Die unmittelbaren Nachbarländer sind der Senegal im Süden, Mali im Südosten und Osten, Algerien im Nordosten und die Westsahara im Norden.

Regionen[Bearbeiten]

NouakchottTrarzaDhaklet NouadhibouBraknaGorgolGuidimakaAssabaTagantInchiriHodh El GharbiAdrarTiris ZemmourHodh Ech CharguiSenegalMaliMarokkoSpanien (Kanarische Inseln)Westsahara: de-facto teils zu Marokko und vollständig von Marokko beanspruchtAlgerienMauritania, administrative divisions - de - colored.svg

Mauretanien umfasst 15 Regionen wobei drei davon die Hauptstadt Nouakchott bilden.

  1. Adrar - Hauptstadt Atar
  2. Assaba - Hauptstadt Kiffa
  3. Brakna - Hauptstadt Aleg
  4. Dakhlet Nouadhibou - Hauptstadt Nouadhibou
  5. Gorgol - Hauptstadt Kaédi
  6. Guidimaka - Hauptstadt Sélibaby
  7. Hodh Ech Chargui - Hauptstadt Néma
  8. Hodh El Gharbi - Hauptstadt Ayoûn el-Atroûs
  9. Inchiri - Hauptstadt Akjoujt)
  10. Nouakchott Nord
  11. Nouakchott Ouest
  12. Nouakchott Sud
  13. Tagant - Hauptstadt Tidjikja
  14. Tiris Zemmour - Hauptstadt Zouérat
  15. Trarza - Hauptstadt Rosso

Städte[Bearbeiten]

  • 1 Nouakchott (نواكشوط). Nouakchott in der Enzyklopädie Wikipedia Nouakchott im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNouakchott (Q3688) in der Datenbank Wikidata Nouakchott auf Facebook. Hauptstadt
  • 2 Nouadhibou (نواذيبو). Nouadhibou in der Enzyklopädie Wikipedia Nouadhibou im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNouadhibou (Q184184) in der Datenbank Wikidata. Küstenstadt im Norden Nahe der Grenze zu Westsahara
  • 3 Atar (أطار). Atar in der Enzyklopädie Wikipedia Atar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAtar (Q735645) in der Datenbank Wikidata. Zwischen Nouakchott und Zouérat. Ausgangspunkt für Fahrten nach Chinguetti.
  • 4 Chinguetti (شنقيط). Chinguetti in der Enzyklopädie Wikipedia Chinguetti im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChinguetti (Q312357) in der Datenbank Wikidata. Welterbestadt Unesco-Welterbe
  • 5 Rosso Website dieser Einrichtung (روصو). Rosso in der Enzyklopädie Wikipedia Rosso im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRosso (Q861580) in der Datenbank Wikidata. Grenzstadt am Senegal (Fluss) zu Senegal
  • 6 Kiffa (كيفة). Kiffa in der Enzyklopädie Wikipedia Kiffa im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKiffa (Q492778) in der Datenbank Wikidata. Im Südosten des Landes
  • 7 Néma (النعمة). Néma in der Enzyklopädie Wikipedia Néma im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNéma (Q752257) in der Datenbank Wikidata. Östlich von Kiffa. Endpunkt der N3

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Karte von Mauretanien

Nationalparks[Bearbeiten]

In Mauretanien gibt es zwei, an der Küste gelegene Nationalparks:

Besondere geologische Formationen[Bearbeiten]

Richat Struktur
  • 1 Guelb er Richat (Richat Struktur) (In der Provinz Adrar etwa 30 Kilometer nordöstlich der Kleinstadt Ouadane.). Guelb er Richat in der Enzyklopädie Wikipedia Guelb er Richat im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGuelb er Richat (Q744591) in der Datenbank Wikidata. Markante, Austronauten als Landmarke dienende, ringförmige geologische Struktur.

Hintergrund[Bearbeiten]

Mauretanien war bis 1960 französische Kolonie und wurde am 28.11.1960 unabhängig. Mauretanien bildet ein Übergangsland zu Schwarzafrika. In der nördlichen Region sind überwiegend Mauren und zum Süden (Senegal Fluss) Schwarzafrikaner beheimatet. Die Staatsreligion ist der Islam sunnitischer Ausrichtung. Die Haupteinnahmequelle ist die Förderung von Eisenerz und der Export, wobei in letzter Zeit einige Ölfunde wirtschaftliche Erfolge versprechen. Der Tourismus ist wenig entwickelt.

Anreise[Bearbeiten]

EU-Bürger benötigen für Mauretanien einen gültigen Reisepass und ein Visum. Ein Visum ist bei der Botschaft der Islamischen Republik Mauretanien (Kommandantenstr. 80, 10117 Berlin, Tel. 030-206 58 83, Fax. 030-206 74 750) in Berlin nicht erhältlich. Einreiseerlaubnisse werden seit März 2016 ausschließlich am internationalen Flughafen Nouakchott oder am Grenzpunkt 55 km von Nouadhibou erteilt. Nach letzten Berichten (Herbst 2016) gibt es Sichtvermerke NUR noch an der Grenze. Seit dem 1.1.2017 wurde die Visagebühr gesenkt auf, je nach Dauer, € 55-95. Weiterhin nur erhältlich am Flughafen und den Grenzen. Individualreisende überland bitte auch den Abschnitt Sicherheit beachten.

Zollbestimmungen[Bearbeiten]

Reisenden aus Europa ist die zollfreie Einfuhr von 200 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 500 g Tabak gestattet. Die Einfuhr von Alkohol ist für den persönlichen Gebrauch in einer Menge von maximal 2 Litern Wein oder 0,5 Liter Spirituosen über 22 % gestattet. Bei der Einreise sind diese Mengen jedoch zu deklarieren.

Devisen dürfen von Touristen bis zu einem Gegenwert von 1000 USD eingeführt werden. Hierbei ist zu beachten, das die einheimische Währung Ouguiya nicht ein- und ausgeführt werden darf. Bei höheren Beträgen ist die Genehmigung der mauretanischen Zentralbank erforderlich. Quittungen sollten sorgfältig aufbewahrt werden.

Bei der Einreise sind Zollgebühren in der Regel nicht zu entrichten. Bei erhöhtem Aufwand kann eine Gebühr „pour Travail supplémentaire TS“ erhoben werden. Diese wird quittiert.

Der Verkauf eines privat eingeführten KfZ muss zollrechtlich über die Zolldirektion in Noukchott abgewickelt werden (Entzollung), da sonst bei der Ausreise Maximalbeträge verlangt werden.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Es existiert keine länderübergreifende Bahnverbindung. Die Eisenbahnlinie, die von einer Mine im Norden des Landes quer durch die Sahara zur Hafenstadt Nouadhibou führt, ist die wichtigste Verkehrsverbindung des Landes. Der hier verkehrende Zug war lange Zeit der längste und schwerste der Welt. Über 200 Waggons werden von bis zu vier Lokomotiven gezogen. Die Ladung: bis zu 21.000 Tonnen Eisenerz. Der größte Feind der Bahnstrecke ist der Sand, der so aggressiv ist, dass die Gleise und auch die Verschleißteile des Zuges nur 1/6 der normalen Lebenszeit haben. Neben der Strecke finden sich teilweise sehr lange und extrem scharfe Eisenspäne, die von den Rädern des Zuges aus den Schienen gehobelt wurden. Diese könne Fahrzeuge zum Verhängnis werden, da sie Reifen wie Butter durchschneiden.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Moschee von Nouakchott

Linienflugvebindungen bestehen nach Nouakchott.

Auto und Motorrad[Bearbeiten]

Ein Carnet ist nicht mehr zwingend erforderlich. Allerdings brauchen Selbstfahrer für ihr Fahrzeug vom Zoll ein gebührenpflichtiges passe avant, dann von der Polizei ein cachet d'entrée. Außerdem ist in einem anderen Bau eine Versicherung abzuschließen (auch ECOWAS möglich). Geld wechseln kann man im Büro nebenan. „Helfer“ und „Vermittler“ sind aufdringlich und zahlreich, aber nicht nötig. Bei Verlust des Fahrzeuges ist unbedingt vor Ort ein entsprechendes polizeiliches Protokoll anzulegen, um den hohen Entzollungsgebühren bei der Ausreise zu entgehen.

  • Auf dem Landweg erreicht man Mauretanien via Marokko und Westsahara. Die Einreise ist nur über die Nationalstrasse RN1 und den Grenzposten 1 El Guerguarat El Guerguarat in der Enzyklopädie WikipediaEl Guerguarat (Q3118919) in der Datenbank Wikidata möglich (Der hier erteilte Stempel trug lange die Ortsbezeichnung Bir Gandus/Bir Gandouz. Das war irreführend, da dieser Ort deutlich weiter östlich liegt). Eine Einreise im Nordosten der Westsahara über 8 Galtat Zemmour (25° 8′ 27″ N 12° 22′ 18″ W) (‏ڭلتة زمور‎, Guelta Zemmur) nach 9 Bir Moghrein (25° 13′ 47″ N 11° 34′ 44″ W) (‏ بير مغرين‎ ‎, ehem. Fort Trinquet) ist nicht möglich, da es sich um militärisches Sperrgebiet handelt.[1]
  • Von der französischen Grenze bis Nouadhibou sind etwa 5000 km zurückzulegen. Zwischen der marokkanischen Grenze und der mauretanischen Grenze existiert noch ein Teilstück, das nicht asphaltiert ist (4 km). Die Konvoipflicht für die Westsahara ist aufgehoben, im Grenzgebiet liegen noch viele Minen, so daß die Piste nicht verlassen werden sollte. Die Weiterfahrt in die Hauptstadt Nouakchott ist auf einer asphaltierten Straße möglich. Für Selbstfahrer sind die Formalitäten beschrieben im Artikel Nouadhibou. Theoretisch sollte es im Süden nach Senegal bei 2 Rosso Website dieser Einrichtung Rosso in der Enzyklopädie Wikipedia Rosso im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRosso (Q861580) in der Datenbank Wikidata ebenso ablaufen, hier sind Grenzer und Zöllner jedoch berüchtigt für hohe Schmiergeldforderungen (auf beiden Seiten).
  • Über den Staudamm von 3 Diama (16° 13′ 0″ N 16° 24′ 54″ W), der die Landesgrenze bildet kann man in den Senegal nur ausreisen, da auf mauretanischer Seite keine Visa-on-arrival erteilt werden. Zahlreiche „Helfer,“ teils mit angesteckten Namenskärtchen drängen sich auf, sind aber vollkommen überflüssig. Selbstfahrer zahlen auf mauretanischer Seite quittierte 50 nOu Steuer (+ Schmiergeld) und auf senegalesischer Seite 4000 CFA Maut (mit Quittung), für die Überquerung des Damms, dazu Gebühr für ein 48 Stunden gültiges passavant, das eventuell vorhandene Carnet de passages muß dann in Dakar registriert werden. Dies geschieht im 1 Hafenzollamt (14° 40′ 19″ N 17° 25′ 30″ W) (Ave. de la liberation). Der Zuständige im 3. Stock, 3. Tür erledigt dies kostenlos, alle anderen Beamte sind Schmiergeldfischer. Fährt man nur mit passavant ist dies jedoch am innerstädtischen Place de l’indépendance zu verlängern.
  • Ende August 2018 wurde erstmals ein Grenzübergang nach Algerien eröffnet.[2] Dieser liegt an der Strecke Zouérat-Tindūf und führt mitten durchs Gebiet des Sitzes der Polisario-Exilregierung. Angesichts der praktischen Unmöglichkeit für Ausländer in Algerien Reiseerlaubnisse für die Sahararegion zu bekommen, dürfte es sich hier bis auf weiteres um keine praktikable Route handeln.
Tipp zum Inhalt eines Fiche
  • Nom: (Name)
  • Prenoms: (Vorname)
  • Date de Naissance: (Geburtsdatum)
  • Lieu de Naissance: (Geburtsort)
  • Situation Familiale: (Familienstand) (i.e. Single, verwitwet, verheiratet oder geschieden)
  • Nom de Pere: (Name des Vaters)
  • Nom de Mere: (Name der Mutter)
  • Nationalite: (Nationalität)
  • Profession: (Beruf)
  • Addresse: (Heimatanschrift)
  • Numero de Passeport: (Passnummer)
  • Date de Deliverance (Austelldatum)
  • Lieu de Deliverance: (Austellort)
  • Date d'Expiration: (Gültig bis)
  • Motif de Voyage: (Grund der Reise i.e. Tourism)
  • Date d'Entree en Mauritania: (Einreisedatum nach Mauritania)
  • Validitie de Visa: (Art und Dauer des Visums, 30 jour)
  • Frontier d'entree: (Grenzort des Übertritts, der Einreise i.e. Gueguerat von Marokko oder Rosso aus dem Senegal)
  • Numero de Visa: (Visa nummer)

Mobilität[Bearbeiten]

Im Land bewegt man sich am Besten mit den Bussen und Minibussen, da es sogut wie keine Inlandsflüge gibt. Individualverkehr ist natürlich auch möglich. An allen Hauptverkehrsachsen und -knoten sind Checkpoints der Polizei. Hier werden alle Daten aufgenommen (Wartezeit einkalkulieren). Am Besten man bereitet sogenannte Fiches vor und händigt die nur noch aus.

Fernstraßen[Bearbeiten]

N1: Nouakchott - Atar - Zouérat - (algerische Grenze)
N2: Nouadhibou - Nouakchott - Rosso
N3: Nouakchott - Kiffa - Néma - (malische Grenze)
R10: Atar - Tidjikja ( تجكجة ); neue Teerstraße 2018
R11: 800 km Sandpiste von Tidjikja über Tichit nach Néma - (malische Grenze)

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die bereits oben erwähnte Bahnverbindung von Nouadhibou über Choum nach Zouérat befördert auch Passagiere. zusätzlich ist es möglich kostenlos in den Erzwaggons mitzufahren (eher was für sehr abenteuerlustige Individualreisende). Fahrzeugtransport ist zum Teil zwischen den Endhaltestellen möglich. Nach neuesten Aussagen scheint ein Verladen in Choum nicht mehr möglich zu sein.

Sprache[Bearbeiten]

Amtssprache ist offiziell Arabisch. Französisch ist allerdings sehr weit verbreitet und daher für Touristen die Hauptsprache. Daneben existieren zahlreiche Dialekte. Englisch ist kaum verbreitet.

Kaufen[Bearbeiten]

Die ab Jan. 2018 gültigen neuen Ouguiya-Münzen.
1000-Ouguiya der Serie 2007, gültig bis Juli 2018.

Zum 1. Januar 2018 hat die Landeswährung eine „0“ verloren. Es galt eine Übergangsphase bis 1. Juli. Als ISO-Codes des neuen Ouguiya wurde MRU festgelegt, die Codes MRO bezeichnet den alten Ouguiya. Die neuen Scheine sind aus Plastik.

Wechselkurs: € 1 = 40,4 Ouguiya (Jan. 2019).

Kreditkarten sind kaum in Gebrauch, auch nicht in Hotels oder bei Autoverleihern. Bankautomaten akzeptieren allenfalls Visa.

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 1 Camping-Vacances Tergit. Camping mit Hüttenvermietung in Nouakchott, direkt am Strand.
  • 2 Camping ABBA. Camping mit Zimmervermietung in Nouadhibou.

Feiertage[Bearbeiten]

Seit 2014 ist das Wochenende auf Samstag/Sonntag festgelegt, der Freitag ist aber immer vom großen Gebet geprägt.

Die Regierung legt die Tage der islamischen Feiertage jährlich fest, dabei sind Abweichungen von den Daten anderer islamischer Länder möglich.

Datum Name Erläuterung
1. 1. Neujahr
28.11. Unabhängigkeitstag am 28.11.1960 wurde Mauretanien unabhängig
05. Mai 2019 - 04. Juni 2019 Fastenmonat Ramadan richtet sich nach dem Mondkalender
10. November 2019 Geburtstag des Propheten

Sicherheit[Bearbeiten]

Hier empfiehlt es sich vorher zu informieren, da sich die Sicherheitslage rasch ändern kann. Durch grenzüberschreitende Aktivitäten von kriminellen oder terroristischen Banden kommt es immer wieder zu Entführungen von Touristen/Ausländern. Hier ist insbesondere das Grenzgebiet Algerien, Mali und Mauretanien betroffen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Die medizinische Versorgung ist, wie in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern, nicht mit der westeuropäischen vergleichbar. Eine sinnvoll zusammengestellte Reiseapotheke sollte immer mitgeführt werden.

Es werden Schutzimpfungen gegen Tetanus, Polio, Diphterie und Hepatitis A empfohlen. Darüber hinaus sollte bei längerem Aufenthalt auch ein Impfschutz für Tollwut, Typhus und Meningokokken vorliegen. Eine Gelbfieberimpfung ist bei der Einreise aus Risikogebieten in Guinea und aus dem Senegal vorgeschrieben.

Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholung ist dringend zu empfehlen.

Krankenhäuser[Bearbeiten]

Nach WHO Angaben gibt es im ganzen Land ca. 40 Krankenhäuser. Davon sind 7 sogenannte Regionalkrankenhäuser und 6 Distriktkrankenhäuser. Die im Land beste Versorgung bekommt man in Nouakchott, wenngleich auch diese auf relativ niedrigem Niveau ist.

Preisgekrönte Architektur, das Hôpital Kaédi

Weitere Einrichtung in den jeweiligen Artikeln.

Klima[Bearbeiten]

Heiß, heißer und nachts dann kalt. Das bedeutet, dass Mauretanien aufgrund seiner Lage am nördlichen Wendekreis größtenteils ein trockenheißes Wüstenklima hat. Dies ist vor allem durch große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht geprägt. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen 20–24 °C im Januar und 30–34 °C im Juli wobei hier durchaus Maximalwerte bis 50 °C auftreten.

An der Küste kommt es durch den kalten Kanarenstrom häufig zu Nebel, wobei dies oftmals die einzige Abkühlung ist. Im Norden (Sahara) fallen die Niederschläge eher im Winter (selten mehr als 100 mm im Jahr). Im äußersten Süden zum Senegalfluss hin fallen etwa 300–400 mm. Diese Regenzeit ist in der Regel von Juli bis Oktober.

Regeln und Respekt[Bearbeiten]

Besondere rechtliche Bestimmungen[Bearbeiten]

Das Strafgesetzbuch von 1983 sieht für homosexuelle Handlungen männlicher Erwachsener Tod durch Steinigung vor.

Telekommunikation[Bearbeiten]

Es gibt drei Mobilfunkanbieter. In der Hauptstadt und entlang der beiden asphaltierten Fernstraßen ist die Abdeckung gesichert, auch wenn es öfter rauscht. Anbieter:

  • Mattel, Tochter der tunesischen Mauritano,
  • Chinguitel
  • Mauritel ehemaliger Staatsbetrieb und zugleich einziger Anbieter von Fest- und Internet.

Für längeren Aufenthalt außerhalb der o.g. Gebiete ist ein Satellitentelefon sicherlich von Vorteil. Hier gibt es Leihgeräte von verschiedenen Anbietern (z.B. Thuraya, Iridium, Inmersat).

Literatur[Bearbeiten]

  • Reiseführer Mauretanien, Edith Kohlbach. Ein Reiseführer rund um die Asphaltstraßen des Landes: Einreise, Routen, Straßenzustand, Treibstoffversorgung, GPS-Koordinaten, Landeskunde, Stadtbeschreibungen, Hotels, Camping, sonstige aktuelle Infos ISBN 978-3-9810868-8-1, 128 Seiten, 12 Skizzen, 66 Farbfotos, 21 s/w Fotos

Weblinks[Bearbeiten]

Brauchbarer ArtikelDies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.
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  1. Allerdings hat Marokko im Sept. 2018 bekanntgegeben eine 90 km lange Piste bauen zu wollen, um einen Grenzübergang nach Mauretanien haben zu können. [1]
  2. Hier und Videoclip